|
Gott existiert für mich nicht... |
|
Dimitrij |
|
Ich kann nciht an Gott glauben,weil er für mich eine illusion ist er ist diepersonizizierte Hoffnung und von den Menschen geschaffen.er ist genau wie eine der vielen Fatastischen Figuren die Menschne geschaffen haben umglücklicher zu sein, genau wie Lampengeister oder Feen die uns menschen wünsche erfüllen. Es isteinafch eine art "märchen das einige Menschen zu enrst genommen haben und ihre Meinung glaubwürdig vertreten haben. Es ist nichts weiter alseine sekte die sich schon frühsehr erfolgreich durchgestzt hat. Es gibt sicherübernatürliche Dinge auf dieser Welt aber ich glaube nciht an gott oder einen Herrscherder ind dieser weise wie er in der Biebelbeshcriben ist existiert. Es gibt in der Biebel einfach zu vielewiedersprüche desegenen erscheint mir die existenz von Gott Unwahrscheinlich,jedenfallsin dieser Form, jedoch halte ich mirt allemöglichkeitenoffen falls ich eines tages "meiner" Religion begegne werde ich sie annehmen und nciht skeptisch abweisen. Aber inemine bisherigen Leben habe ich keinen Grund an gott zu glauben. Bislang Denke ich das Jeder Mensch fürsiche selber Verantwortlich ist und sich mit Seiner Schuld nciht in eine Religion zu flüchten hat. Wir sind alleselbstständig und müssen usnereTaten selbervarntworten und können Niemanden nichteinmal Gott für unsere Fehler veratwortlich machen.Damals warebn die Menschen genau wie jetzt und braucheten jemanden der "Schuld" ist und bei demsie sich entschuldigen können um ihre Taten scheinbar rückgängig zu machen. Doch das geht nciht.Wer entscheidungen Trifftmuss auch für sie gradestehen können,auch wenn sie einmal Falsch sind.Dannmussman Halt damit auskommen!Des wegen glaube ich ncith an Gott, weil es offensichtlich ist das er ein von Menschen geschaffenes Fantasie wesen ist um das Gewissen von menschen zu beruhigen.
|
|
Mr. Anonym, 17 |
|
Gläubige Freunde, meiner Ansicht nach existiert Gott nur in den Phantasien haltloser ängstlicher Menschen, welche die Wahrheit nicht wahrhaben wollen und primär an ihr eigenes Leben und ihre Familie denken. Sie wünschen sich Schutz und versuchen, sich durch Gebet eine Art Schutz zu schaffen. Wahrer Glauben ist das Vertrauen in die Mitmenschen und die Hoffnung, dass durch eigene Initiative die Welt zum Positiven verändert. Das eigene Leben sollte unter der Gemeinschaft stehen.
Gruss
Die Antwort von Werner Höbsch:
Guten Tag, das ist eine sehr einfache Sicht, dass der Glaube nur in der Phantasie haltloser und ängstlicher Menschen existiert. Die meisten Gläubigen, die ich kenne - ich rechne mich selbst auch dazu - , sind nicht haltlos und ängstlich. "Wahrer Glaube ist das Vertrauen auf die Mitmenschen" - so schreibst Du. Wie begründest Du dieses Vertrauen angesichts der Gewalt und des Unheils, das von den Menschen immer wieder ausgeht? Was mich interessiert: Woher nimmst Du Deine Orientierung und Werte in Deinem Leben?
Werner Höbsch
|
|
Anonym, männlich, 59 |
|
Gott ist auch für die Atheisten da. Er existiert. Wie sonst könnten sie gegen ihn oder die Menschen, die an ihn glauben, so bitter ankämpfen. Ich bin oft von Menschen und menschlichen Systemen enttäuscht worden. Ich denke an die 120 Millionen Menschenopfer, die der atheistische Sozialismus in 70 Jahren Gewaltherrschaft zurück gelassen hat. Wer Gott los werden will, wird auch den Menschen bald los werden.
|
|
Anonym, männlich, 55 |
|
Antwort für Dirk Müller alias Lord Bilobix, die Bibel zu interpretieren ist auch nichts für Freizeittheologen das ist er wohl etwas überfordert, ausserdem ist ein Menschenleben immer widersprüchlich.Mit Hilfe des Glaubens haben wir die Möglichkeit uns etwas zu stabilisieren!
|
|
Dirk Müller, 33 |
|
Gott EXISTIERT !!! Die Kirche EXISTIERT nicht !!!
Irgendwie glauben die Menschen schon an ein übergeordnetes Etwas, was auch immer das seien mag. Zumindest ist es für die meisten Menschen nicht mehr mit der Kirche in einklang zu bringen, oder generell mit den Religionen dieser Welt. Dafür hat der Wohlstand, das Wissen und die Freiheit der heutigen Zeit zum Glück gesorgt. Denn was wir garnicht gebrauchen können, sind diese religösen Fanatiker unserer Zeit ! Das Christentum der unserigen Zeit hat ebenfalls seinen letzten großen Joker (Jeheshua) im lauf ihrer blutigen Geschichte völlig verspielt. Denn wenn ein Mensch meint er seie Christ und anfängt von David und Moses zu erzählen, könnte ich immer laut schreien vor Wut. Würde ein Jude dabei neben mir stehen, würde dieser bestimmtdenken, das er es mit einem dummen Juden zu tuen hatt der von der Thora nun wirklich nicht viel versteht. Egal wieviel der arme Narr über das Alte Testament zu berichten weiß, der Jude lacht sich innerlich irgendwie kaputt. So als wenn ein ahnungsloser vom Fußball reden würde. Redet der Christ jedoch von Jeheshua und alle Christen sollten nur von diesem einem reden, meiner Meinung nach, so würde dem Juden ein wenig schwitzig zu mute werden. Hatten die Juden doch vielleicht wirklich Gottes Sohn und somit den Messias ans Kreuz schlagen lassen. Eine Sache über die er nichts zu sagen weiß und hofft das es sich nicht um den Messias gehandelt habe. Was der Jude aber Weiß ist die Tatsache, das es sich bei diesem Messias von damals um einen Revolutionär gegen den mosaischen Glauben handelte, dessen Worte in Inhalt und Sinn tatsächlich seinen eigenen Glauben in Frage stellen und dies zu Recht.
Die Christen unserer Neuzeit, was zumindest die Kirche betrifft, hat eine Bibel welche ein großes Kuddelmuddel voller unsinniger wiedersprüche für viele bedeutet und traut sich nicht dies endlich zu ändern.
Hätten die Christen wirklich lieber nur an Jesus sein Wort festgehalten, dann gäbe es heute viel weniger Menschen in unserem schönen Abendland die zum Koran überwechseln oder gar lieber ganz auf Religion verzichten. Denn wer will schon an den Gottgedanken der Juden glauben siehe Altes Testament, wobei doch Jesus damals eindeutig die Revolution gegen diese Art des Glaubens angeführt hat und dafür am Kreuz sein irdisches Leben lassen sollte. Ich glaube, das Pontiuspillatus zu recht seine Hände in Unschuld waschen konnte, hatte er doch keine Wahl, als den Juden dieses schöne fromme Lamm als Opfer darzubringen. Nur schade das die heutige Kirche das alles noch nicht so richtig erkannt hat. Ich stelle mir eine Bibel ohne Altes Testament vor, mit nur einem Evangelium das von Jeheshua handelt und sonst nichts. Die Namen sollten auch die Richtigen sein, welcher Jude hieß zur Zeit Jesu, Johannis,Josef oder Maria? schöner alte deutsche Namen. Oder etwa nicht? Wie wäre es mit Yasuf und Miriam oder wie immer die beiden wirklich hießen.
Die Moslems haben Recht das unsere Bibel eine Fars ist, aber eine richtige übersetzung des Evangeliums als ein einheitlicher Text würde vieleicht aucch diese Moslems dazu bewegen ihre Gehirne einzuschalten. In einem Satz von Jeheshua liegt nähmlich mehr wahrheit als im gesamten Koran. Am Ende würden die Moslems wohl eher zu guten Christen werden. Ich denke das wäre die einzige chance für die Kirche zu überleben. Da sie aus Bibeltechnischen Gründen langsam aufhört für den größten Teil der Menschen zu existieren. Viele wenden sich doch ab, weil sie angblich zu viele Wiedersprüche in der Bibel finden. Nehmt sie ihnen, dann schauen wir mal weiter. Ich hab als Deutscher das Wort Jude benutzt und möchte hier nur mal persönlich klarstellen, das dies nichts feindseeliges gegenüber diesen Menschen mit sich führen sollte. Denn für mich sind alle Menschen Gleich.
Auch für mich Existiert die Kirche bereits seit vielen Jahren wirklich nicht mehr, aber mein glaube und meine Hoffnung auf ein Es sind immer mehr gewachsen. Vorallem durch Bildung jeglicher Art und Weise.
Das einzige Bild das ich von der Religion des Christentums noch in mir trage ist Jeheshuas Aussage, und nicht dieses alberne Bild eines Mannes den man ans Kreuz geschlagen hat. Ebenso wenig verbindet mich heute irgendetwas mit der Kirche. Ändert die Kirche vieleicht ihre Richtung, wie ich das hier versucht habe zum Ausdruck zu bringen, dann kann alles geschehen.
Ich möchte gerne eine Stellungnahme ihrerseits zu diesem Brief, da ich ja hier viel mühe gegeben habe meine Stellung zur Kirche offen darzulegen.
Ich würde mich freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen. Und möge das große ES mit ihnen sein.
Lord Billobix
|
|
Andreas Schopen, 21 |
|
Hallo, Als ich noch ein Kind war habe ich mich sehr für die Bibel interesiert, war sogar Meßdiener und habe an Wallfahrten teilgenommen. Aber mit der Zeit als ich mehr und mehr darüber nachgedacht habe hat sich mir die Frage gestellt was das denn alles für einen Sinn macht. Hat Gott jemals etwas für irgentjemanden getan? Hat er jemals auch nur irgendwas dafür getan das jeder sieht das er existiert? Nein. Das kann nur bedeuten das es ihn nicht gibt. Allein die Tatsache das Menschen verschiedener Erdteile an verschiedene Götter glauben kann nur bedeuten das der Glaube an Götter nur aus altertümlichen Religionen verschiedener Völker entstanden ist. Also Aberglaube. Ich bin letztendlich zu dem Schluß gekommen das ich selber Gott bin. Gott über mein Leben. Ich bin schließlich für alles verantwortlich was ich tue und kann mit meinem Leben machen was ich will dafür brauche ich keinen zu dem ich bete und dem ich diene.
Sicherlich ist eine Religionsgemeinschaft für manche Menschen sinnvoll da sie hier in der Gemeinschaft Halt finden und Freunde haben. Ist auch ganz sinnvoll aber nichts für mich.
Gruß Andreas
Die Antwort von Werner Höbsch:
Guten Tag, Danke für Ihre Mail! Sie stellen die Frage, ob Gott jemals für einen Menschen irgendetwas getan hat und beantworten diese Frage mit Nein. Allerdings gibt es viele Menschen, die gerade diese Frage mit Ja beantworten. Die Bibel ist ein Zeugnis dafür, dass Menschen glauben, Gott begegnet zu sein. Das Volk Israel sagt: "Gott ist herabgestiegen und hat uns aus der Knechtschaft der Ägypter befreit." Dieser Retter-Gott wirkt auch fortan in der Geschichte. Beweisen läßt sich die Existenz Gottes im wissenschaftlichen Sinn nicht. Für den Glauben kommt es darauf an, welche Erfahrungen Menschen machen und wie sie diese interpretieren.
Sie schreiben, dass der Glaube an Gott nichts für Sie ist. Meine Frage: Was gibt hnen Halt und Orientierung? Woher nehmen Sie Sinn für Ihr Leben? Oder genügt das Leben?
Mit freundlichen Grüßen Werner Höbsch
|
|
Kuno Kamphausen, 35 |
|
Wenn es einen Gott geben würde, dann gebe es nicht so ein Elend. Ich habe meinen Glauben verloren nachdem ich zweimal von Vertretern der Kirche im Stich gelassen worden bin, danach war ich mir schon sicher, daß das was man predigt nur heisse Luft ist und es überhaupt keinen Gott geben kann, und ich lebe ganz gut dabei.
Die Antwort von Werner Höbsch:
Sehr geehrter Herr Kampausen,
Danke für Ihre Mail! Ich glaube Ihnen, dass Sie Ihren Glauben verloren haben, weil Sie - wie Sie schreiben - von Vertretern der Kirche enttäuscht worden sind. Jetzt hätte ja auch die Konsequenz sein können, dass Sie aus der Kirche austreten, aber Ihren Gottesglauben behalten. War es allein die mangelnde Glaubwürdigkeit, die Sie veranlasst hat, den Glauben an Gott aufzugeben?
Und: Woher nehmen sie heute Ihre Orientierung? Sie schreiben ja, dass Sie ohne Glaube gut leben.
Mit freundlichen Grüßen Werner Höbsch
|
|
Karl, 35 |
|
Gott existiert nicht, wer kann das beweisen, Können sie das beweisen,bitte
Die Antwort von Werner Höbsch:
Weder die Existenz noch die Nicht-Existenz Gottes lässt sich wissenschaftlich beweisen. Was wir gerne wissen möchten: um es mit einem Buchtitel von Kardinal Martini und dem Schriftsteller Eco zu sagen: Woran glaubt, wer nicht glaubt?
|
|
Anonym, weiblich, 17 |
|
man, es gibt keinen Gott, ihr könnt das hier schließen!!
Die Antwort von Bernhard Riedl:
Hallo B., vielen Dank für Ihr kurzes Statement. Wahrscheinlich sind wir von dieser web-site nicht ganz so sicher, dass es Gott gibt, wie Sie sicher sind, dass es ihn nicht gibt. Was macht Sie so gewiss, dass es keinen Gott gibt? Kann es nicht sein, dass es ihn zwar für Sie nicht gibt, dass Sie ihn in ihrem Leben nicht erfahren haben, dass er aber für andere eine Wirklichkeit in ihrem Leben ist, ein Grund für Hoffnung, ein Urgrund für die Achtung und Liebe zwischen Menschen?
Wir hatten mit dieser Seite auch die Hoffnung verbunden, etwas darüber zu erfahren, wie Menschen "ohne Gott" leben, was ihrem Leben Halt oder Richtung gibt, was ihnen wertvoll ist und woher diese Werte stammen. Woran glauben Sie? Worauf hoffen Sie?
Es wäre schön, von Ihnen wieder zu lesen.
Herzliche Grüße - Bernhard Riedl
Hallo!
Ich glaube nicht an Gott, das stimmt. Ich denke, Gott ist bloß eine Erfindung der Menschheit, wie Sie selbst sagten, um sich an etwas festzuhalten. Ich denke, man muss das auch allein schaffen, denn dieser Gott hilft einem eh nicht in Wirklichkeit. Um Hilfe zu bekommen gibt es auch irdische Stellen oder auch nur Freunde, verwandschaft etc.
mit freundlichen Grüßen Sabrina
Hallo Sabrina, kann ich Ihre Antwort auch auf unsere Seite ins Netz stellen?
Ich hoffe natürlich auch, dass sich in schwierigen Lagen Menschen finden, die einem helfen. Aber woher bekommen Menschen den Impuls, anderen zu helfen? Warum ist Helfen in unserer Zeit alles andere als selbstverständlich? Meistens muss man ja für jede Art der Hilfe teuer bezahlen, auch solche, die früher normalerweise in der Familie oder in der Nachbarschaft geleistet worden ist?
Beste Grüße - Bernhard Riedl
Hallo! Sie können meine Antwort auf Ihre Seite stellen, kein Problem. Ich hätte eigentlich gestern noch mehr geschrieben, hatte aber leider keine Zeit. Damit haben Sie zwar Recht, aber damit sagen Sie doch auch, dass es früher nicht so war, oder? Damals musste man dafür nicht teuer bezahlen! Aber da gab es diesen Gott auch schon. Ich verstehe aus meiner Sicht nicht, wie man an etwas glauben kann, was nicht wirklich da ist, was man nicht sieht, hört etc. Für mich muss so etwas "greifbar" sein. Vielleicht bin ich noch nicht in eine so schwere Lage gekommen, dass mir absolut niemand mehr helfen kann. Aber trotzdem: ich denke, auch dann werde ich nicht anfangen, an einen Gott zu glauben, weil mir diese Vorstellung einfach zu unrealistisch ist. Ich würde dann wohl zu anderen Mitteln greifen müssen. Was bringt denn dieser Gott? Helfen kann er doch nicht wirklich! Vielleicht ist es ein Hoffnungschimmer... naja, ich weiß nicht, ich kann mir sowas/sowen einfach nicht vorstellen. Ich schätze diese menschen die einem helfen, sind die engsten Freunde, Verwandten etc. Diese helfen einem auch in den schwierigsten Situationen. Auch wenn es durhc irgendwelche Hilfestellen nur mit geld geht. Aber ich denke nur das bloße hoffen kann einen Z.B. auch nicht von einer kaum heilbaren Krankheit heilen sondern höchstens gute Ärzte.
Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein höchstens irgendwo passiv anwesendes unsichtbares wesen, einem helfen kann!
Mit freundlichen Grüßen Sabrina
|
|
Ulrich, 32 |
|
... finde ich als Überschrift gar nicht schlecht. Damit kommt zum Ausdruck, was eigentlich selbstverständlich ist: der Glauben ist Privatsache. Ich meine: Keine Person und keine Institution hat das Recht zu behaupten, er oder sie wisse, wer, was oder wie Gott ist. Noch viel weniger hat jemand das Recht, jemand anderem seinen Glauben aufzuoktroieren (Stichwort Kindererziehung!). Das ist schon alleine deshalb evident, da es fast genauso viele verschiedene Vorstellungen von Gott oder Göttern gibt, wie es Menschen gibt: wenn Gott aber existiert, dürften die meisten Menschen, seien sie nun einfache Gemüter oder hochgebildete Theologen, rein statistisch gesehen mit ihrer Vorstellung ziemlich daneben liegen. Das Gleiche gilt natürlich auch für jede Religionsgemeinschaft.
Das Christentum lehne ich nun für mich bereits aus dem prinzipiellen Grund ab, weil es mit einer genau definierten vorgefertigten (und sehr altertümlichen) Gottes- und Glaubens-Schablone einhergeht, die naturgemäß eine starke Verengung der Sicht auf Gott und die Welt darstellt. (Diese offiziellen Schablonen unterscheiden sich dabei zwar leicht zwischen den wichtigsten Konfessionen, aber das kann man vernachlässigen.) Alternative Gottesvorstellungen sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Entweder man ist Christ und glaubt dementsprechend alles, was dazugehört, oder man ist eben kein Christ. Dies kann bei geistig wachen Gläubigen zu schweren Gewissenskonflikten führen, insbesondere, wenn man eine persönliche Erfahrung macht, die man als Gotteserfahrung deutet und die dem vermittelten christlichen Vorstellungen widerspricht. Oder auch nur dadurch, dass die Alltagserfahrung sich nur unter gr=F6ßten theologischen Verrenkungen mit dem Glauben vereinbaren lässt (Theodizee etc.). Die Religion wird dadurch selbst zur Ursache von Leiden; das ist eine Perversion. Das einfache Übernehmen eines vorgefertigten Glaubenspaketes wie das des Christentums gleicht geistigem Fast-Food: Es sieht auf den ersten Blick gut aus, man muss sich nicht groß anstrengen, es wird einem von kleinauf in übersichtlichen Happen dargereicht. Es erspart einem das mühsame Selber-Kochen; das eigene Suchen nach einer individuellen Lösung, das eigene Nachdenken über Gott und die Welt. Es ist einfach und bequem, alle machen es, es scheint bewährt und "richtig" zu sein. Daran ist nun an sich nichts auszusetzen. Es würde dem Christentum gut anstehen, wenn es seinen latenten oder offen zur Schau gestellten ideologischen Allwahrheitsanpruch aufgeben würde und zu der Einsicht gelänge, dass es nicht mehr und nicht weniger darstellt als ein Angebot. Ein legitimes Angebot unter vielen, das für all jene gedacht ist, die sich eben nicht auf diesen mühsamen Weg des eigenen Nachdenkens begeben wollen. Doch das Angebot "Christentum" hat noch ganz eigene Probleme. Es ist eine Mogelpackung, und eine, die das Verfallsdatum schon längst überschritten hat. Die Kirchen besitzen zwar ein solides, klares Glaubensgebäude. Doch das Bild, das die Kirchen in der täglichen Praxis von Gott und vom christlichen Glauben vermitteln, ist immer unschärfer geworden. Es läuft im Wesentlichen auf ein Wischiwaschi-Gerede über Liebe, Vertrauen und Leben nach dem Tod hinaus. Die ganzen dunklen Seiten des Bekenntnisses werden von der heutigen Kirchen verschämt unter den Teppich gekehrt. Dabei sind der Glaube an Hölle und Verdammnis, Sünde und Weltgericht gerne vergessene Kernelemente des Christentums! Besonders pikant dabei ist, dass aus der Bibel überhaupt nicht eindeutig hervorgeht, wie man all dem Angedrohten entgehen kann: Durch "gute" Werke? Durch die "Gnade" Gottes? Durch den Glauben an Jesus? Ohne eigenes Zutun durch Jesu Tod am Kreuz? Durch göttliche Auserwählung? Oder etwa gar nicht? Die vielfache Unklarheit der Bibel provoziert die Vielfalt der Auslegungsmöglichkeiten und garantiert einen vermeintlichen Bezug aller möglichen Bibelstellen zu heutigen Problemen ohne großes Haareziehen und jeden Sonntag eine wohlklingende gleichwohl nichtssagende Predigt.
So haben sich viele selbst der engagierten Mitglieder aus christlichen, vermeintlich christlichen, fernöstlichen, esoterischen, naturwissenschaftlichen und sonstigen Versatzstücken längst eine Privatreligion zusammengefügt, die mit den offiziellen katechetischen Vorstellungen des Christentum kaum noch etwas gemein hat. Das betrifft sogar die Geistlichen selbst... Die Kirchen sind der Meinung, ihr Misserfolg beim "Menschenfischen" beruhe auf der häufig altbackenen Form der Präsentation, die in Konkurrenz zu so vielen anderen Reizen stehe. Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Gründe sind mindestens genauso sehr inhaltlicher Natur. Die Religionen der Welt waren stets Abbilder ihrer Zeit und in steter Entwicklung. Doch ausgerechnet in den letzten 2000 Jahren, also in der Zeit, in der die geistige Entwicklung des Menschen die größten Fortschritte überhaupt gemacht hat, herrscht weitgehende Stagnation bei der christlichen Religion. Man darf schon froh sein, wenn perverse Entartungen wie Inquisition und Kreuzzüge überwunden sind (sind sie es?). Aber was die geistigen Grundlagen des Christentums angeht - z.B. personalisierter Gott, Anthropozentrismus, absoluter Wahrheitsanspruch usw. - sind wir immer noch auf dem Stand von vor 2000 Jahren! Das Christentum steckt in einem existenziellen Dilemma: es kann zu seinen Wurzeln zurückkehren und eine Religion einer mittelalterlich denkenden Minderheit werden. Es kann so weitermachen, wie bisher und die alten Inhalte immer weiter verwässern. Das ist dann die Fortsetzung seiner schleichenden Zersetzung von innen heraus. Oder es bricht mit seinen 2000 Jahren geistigen Stillstands, wirft praktisch alle veralteten Glaubensinhalte und -Dogmen über Bord - und hört damit auf zu existieren. Nein danke, wenn ich noch einer Religion bedürfte, der christliche Glaube käme so ziemlich als Letzter in Frage. Er erfüllt schlicht die Mindest-Qualitätsansprüche an eine zeitgemäße Religion nicht, und es besteht auch keine Chance, dass sich das bessern könnte. Dieses Angebot habe ich mir genau angesehen und es dann bewusst verworfen. Seit ich diesen Ballast über Bord geworfen habe, geht es mir in geistig-spiritueller Hinsicht wesentlich besser und ich kann jedem insgeheim zweifelnden Christen nur raten, es auch mal mit humanistischen Atheismus zu probieren. Es kann unerhört erleichternd sein.
Ohne Gott leben - wie geht das? Ganz einfach: Indem man anfängt, selbst zu denken; sich auf sein eigenes Gefühl und Gewissen verlässt!
|
|
Elke Hoppe |
|
@Anonym Du schreibst: >ich bin atheist und möchte nicht von "frommen" christen penetriert werden, welche versuchen ihre unfrommen mitbürger zum "besseren" zu bekehren.<
Warum schreibst du das dann in ein christliches Forum? Weil du Antworten suchst, die dir den Weg weisen! Eben wie das Kleinkind das tränenüberströmt vor Zorn zu seiner Mutter brüllt: Ich hab dich gar nicht mehr lieb, wenn ich das nicht darf!
Du darfst glaubenslos leben - sogar glaubenslos sterben. Was aber, wenn es doch wahr ist? Was dann mit dir - mit deinem großen Unglauben?
|
|
Anonym |
|
ich glaube nicht an gott: ich weiss nicht weshalb, wahrscheinlich, weil meine eltern auch nicht an "gott" glauben. ich bin für toleranz. jedem das seine. doch möchte ich nicht sehen wie die christen sich alle werte, all jenes, was das menschliche leben minder unerträglich werden lässt, einverleiben. ich bin atheist und möchte nicht von "frommen" christen penetriert werden, welche versuchen ihre unfrommen mitbürger zum "besseren" zu bekehren. weiterhin gehören politik und kirche getrennt ...
Antwort von Werner Höbsch:
Zwei Anmerkungen zu dem Beitrag: erstens hätten wir gerne gewußt, wie das geht - als Atheist zu leben, woher nehmen Sie Orientierung, was gibt Ihrem Leben Sinn? Zweitens: Politik soll eigenständig sein und darf nicht unter dem Diktat einer Religion stehen. Das ist klar. Andererseits hat der Glaube auch Folgen für die politische Praxis. Das ist biblisch gut begründet etwa in der Kritik der Propheten an der Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen. Ihre Stimme für das Leben und gegen Missachtung des Menschen in der Politik zu erheben, gehört zu den Aufgaben der Kirche.
Werner Höbsch
|
|
Matthias, 18 |
|
Gott ist eine erfundene gestalt der wir alles glauben müssen, was man gesagt bekommt. Gott personifiziert die Wünsche eines Meschen, und da her ist Gott für jeden anders. Ich würde lieber an eine Person glauben, die unser Zeitalter mit einbegreift. Also Gott rockt nich direkt das Haus.
MFG der meister
Die Antwort von Georg Girschek:
Hallo Matthias,
Dank für deine Zuschrift. Ich möchte Dir ein paar Gedanken vortragen: Ob Gott eine erfundene Gestalt ist, ist zunächst eine Behauptung, die nicht beweisbar ist. Natürlich kann auch die Existenz eines Gottes nicht bewiesen werden. Aber es kann vernünftig sein, an einen Gott zu glauben: Dieser Glaube liefert uns eine plausible Begründung dafür, daß wir überhaupt vorhanden sind. Er liefert uns eine letzte Begründung für die Gültigkeit sittlicher Maßstäbe, und er gibt uns einen Grund für die Hoffnung des Menschen auf eine gute, glückliche Zukunft.
Der Glaube an einen guten Gott läßt die Welt in einem positiven Licht erscheinen: Alles ist die Schöpfung eines guten, menschenfreundlichen Gottes. Gott hat dem Menschen auch die Freiheit geschenkt, die Freiheit der Entscheidung und die – relative – Freiheit, nach seiner Entscheidung zu handeln.
Ob Gott direkt ins Haus rockt – wie Du sagst - , ist eine Frage der Sichtweise. Aus meiner Erfahrung möchte ich Dir sagen: Es verschlägt mir schon manchmal den Atem, wie schön die Natur – etwa das Meer an der Nordseeküste – sein kann; welches Glück ich habe, mit einer wunderbaren Frau verheiratet zu sein; welche günstigen Umstände mein Leben bisher beeinflußt haben. Für all das kann ich selbst gar nichts oder doch nur sehr wenig, ich habe es nicht gemacht. Aber es ist vorhanden. Und dafür muß es eine Begründung, einen Grund geben: Vielleicht ist es Gott?
Gute Grüße – und adieu, Georg Girschek
|
|
Anonym, männlich |
|
Wer ist Gott? Ist Gott nicht vielmehr eine Erfindung der Kirche um das Volk zu beeinflussen? Religion ist Opium fürs Volk sagte bereit Karl Marx und er hat es richtig erkannt! Das Volk wird auch heute noch von der Kirche auf Teufel komm raus verarscht. Nur weil es leider immer noch so viele Hirnis gibt, die das nicht erkennen, ist die Kirche immer noch so stark und einflußreich. In den ärmeren Ländern ist das noch verstärkter als in den Industriestaaten. Hier macht sich die reiche Kirche doppelt schuldig: Anstatt materielle Hilfe zu leisten nimmt sie die arme Bevölkerung noch aus um ihren Reichtum im Vatikan zu mehren.
|
|
Michael, 33 |
|
da ich davon überzeugt bin, dass wir viele, viele Probleme, die wir Menschen haben OHNE den Glauben, damit meine ich natürlich nicht nur den christlichen, sondern auch jede andere Glaubensrichtung, NICHT hätten. Durch den Glauben entsteht so viel Leid und Elend auf dieser Welt - das bestehende soziale Engagement der Kirchen kann dieses Leid bei weitem nicht aufwiegen. Kriege, Überbevölkerung, sozeieler Unfriede sind nur einige Beispiele. Der nahe Osten hätte - gäbe es den Glauben nicht - fast kein Konfliktpotential. Wie positiv könnte sich die Menscheit ohne die Geissel "Glauben" entwickeln. Endlich wäre ein miteinander der Völker möglich ohne den meist trennenden Glauben... Der Krieg in Palästina, der 11. September - all' diese schrecklichen Geschehnisse würde es nicht geben. Aus diesem Grund bin ich überzeugt, daß es keinen Gott geben kann.
.. und wenn doch bin ich dafür, daß endliche ein demokratisches System eingeführt wird und wir ihn abwählen können...
|
|
NOCQUAE, 25 |
|
..., da eine letztendliche beweisführung zur existenz oder nichtexistenz gottes prinzipiell nicht möglich ist. Auf dieser Basis wäre es zunächst gleichermassen "logisch" an einen Gott zu glauben oder auch nicht.
jedoch ist gottglaube immer bestimmten vorstellungen über gott verbunden und diese vorstellungen müssen quasi zwangsläufig falscher natur sein, wenn von der hypothese ausgegangen wird, dass gott absolut "übermenschlich" ist, es kann also keine einsicht in das wesen gottes geben.
zieht man nun noch die völlige nutzlosigkeit eines gottesbegriffs zur konstruktion einer menschlichen ethik (oder vielmehr, wie die gegenwart und geschichte zeigt: die schädlichkeit für die Ethik!) , sowie verschiedene logische überlegungen zur natur gottes (theodizee-problematik, unmöglichkeit von allmacht)heran, wird es beinahe zu einem ethischen imperativ, nicht zu glauben.
meiner ansicht nach EINZIGES gegenargument kann das bedürfnis des individuums nach glauben und einbindung in rituelle handlungen sein (letzteres psychologisch meines Erachtens nach häufig unterschätzt...); nur stellt sich dann die Frage: warum christentum und nicht ein lebensdienlicherer Glaube? betrachtet man die christlichen werte, so stellt man fest, dass diese in den meisten bereichen versuchen, natürliche menschliche verhaltensweisen zu unterdrücken - der sichserste weg, diese bedürfnisse zu problemen zu machen (wobei dann diese Probleme wieder als beweis für die unbedingte notwendigkeit der weiteren bedürfnisunterdrückung herangezogen wird...)
keinesfalls darf religion (und speziell kirchliche organisationen!) jedoch als gesamtgesellschaftlich anerkannt betrachtet werden (gerade heute, wo konfessionslose die größte gesellschaftliche Gruppe darstellen, beweist dies nur den unbedingten machtwillen der religionsgemeinschaften; selbst wenn 100% aller menschen dem gleichen glauben anhängen würden, wäre religion immer noch reine privatsache. aus diesem grund müssen die sämtliche religionsgemeinschaften rechtlich auf das niveau jedes anderen vereins gestellt werden.
|
|
F. Rücker, 14 |
|
.. Nein es gibt Gott nicht, wenn jetzt irgendein neunmal kluger zu mir sagt "aber das kannst du doch gar nicht wissen" dann könnte ich genauso zu ihm sagen "ich glaube an 2 Millionen Indische Götter" und er ein ungläubiges Gesicht macht sage ich "aber das kannst du doch gar nicht wissen" ich finde diese argumentation so blöd. Es gibt nicht den geringsten Beweis das irgendeine Art von Gott existiert. Die Bibel ist für mich wie ein "Beweisstück" gegen die Kirche wurde sie doch aus alten zerfledderten Hirten-Lagerfeuer-Märchen aus der Wüste zusammengestellt.
ich glaube daran das Jesus gelebt hat und daran das er mit Reki Menschen geheilt hat aber nicht das er Sohn Gottes oder Sohn einer Jungfrau ist.
zu mir: ich bin 14 Jahre alt, mir wurde die Taufe freigestellt, ich war auf einer Katolischen Grundschule und bin seid ich 5 Jahre alt bin überzeugt davon das keine Gottheit oder keine Gottheiten existieren.
(mein gott ist das Internet ;-)
Brauche ich Hilfe? Mir geht es gut. Ich glaube ihr braucht Hilfe.
|
|
Ute, 53 |
|
.. ist der falsche Ansatz. "Gott existiert nicht" wäre besser. Menschen, die über den christlichen Glauben auf hohem Niveau diskutieren, findet Ihr im Forum meiner Homepage http://www.utes-own.de.vu. Speziell Christen, die helfen wollen, ihre Glaubensgenossen aus der Argumentationsbredouille zu retten, sind herzlich willkommen.
|
|
Ralf |
|
... nein, ein Gott existiert nicht. Wie andere Schreiber bereits dargestellt haben, geht es bei Religionen vor allem um Macht und Abgrenzung der eigenen Gruppe. Ja, Religionen trennen, während humanistische Ideale vereinen. Dabei ist es sicherlich so, dass die Forschung noch die ein oder andere Entdeckung machen wird, die erstaunliche Effekte zum Vorschein bringen, die bisher nur übersinnlich erklärt werden konnten. Überhaupt scheint die menschliche Denkweise dafür anfällig zu sein, an Übersinnliches zu glauben. Dies folgt aus seiner beschränkten Rationalität. Am besten kann man dies am sogenannten "Aberglauben" sehen, der aus scheinbar vorhandenen Mustern entsteht. Ich bin froh, dass die Menschen die gestaltende und erforschende Kraft auf dieser Erde sind. Gäbe es einen Gott, erschiene mir das alles sehr sinnlos, als ob wir nur virtuell wären. Von daher ist es auch opportunistisch, nicht an Gott zu glauben. Die Suche nach einem Sinn ist für mich selbst sinnvoll.
|
|
Anonymus, männlich, 26 |
|
Antwort an W., männlich, 74:
Vonwegen Gottes Existenz anerkennen weil man darüber spricht! Bullshit, es sind schliesslich die Christen und andere an Gott glaubende die davon anfangen, wir verteidigen nur unseren Standpunkt. Man erkennt ja auch nicht unbedingt die Existenz von Ausserirdischen an, nur weil man davon spricht.
|
|
Bernhard, 37 |
|
Ich bin Atheist und das ist auch gut so!
Das war aber nicht immer so: Ich bin in einem religiösem Elternhaus und einer religiösen Umgebung (schwäbische Provinz) aufgewachsen. Über Gott und die Bibel wußte ich lange bevor ich das Wort "Evolution" gehört hatte. Ich glaubte also an Gott, an die Schöpfung durch Gott und an ein Jenseits. Dieses transzendentale Gebilde war mir nie ganz geheuer und ich hatte auch immer etwas Angst, z.B. nicht richtig zu leben oder zu handeln. Irgendwann wollte ich es wissen: Ganz oder gar nicht! Ich beschäftigte mich sehr intensiv mit Religion, sprach mit Pfarrern, etc., beschäftigte mich aber auch gleichzeitig mit mit dem Gedanken an ein Leben ohne Gott.
Das Resultat war, daß mir Christen immer naiver und irrationaler vorkamen, Gehirngewaschene, die nicht mehr real denken konnten (wie ich vorher auch). Mir blieb praktisch nur der Weg zum Atheisten. Mal ehrlich, was ist schon Religion? Alte geschichtliche Quellen und archaische Denkweisen; Religionskriege; Mächtige, die Glaubensrichtungen z.T. auch mit Gewalt durchsetzten; Verleugnung der Vergänglichkeit; Verleugnung von Tatsachen. Ja, ja, ich weiß: "Gott ist Liebe, Vertrauen, Sinn, Zuversicht, Zwischenmenschlichkeit, etc" (als könnten Atheisten nicht auch lieben, geben, vertrauen...). Es gibt keinen einzigen Beweis für einen Gott! Keinen! Also was soll es überhaupt? Ich fühle mich viel wohler als Atheist. Ich darf meiner Existenz meinen eigenen Sinn geben. Ich lebe ein Zeit lang und dann ist es eben vorbei. Das ist so in Ordnung. Für mich zählt die Wissenschaft. Keine Ammenmärchen mehr.
Ich habe durch die Loslösung vom Christentum und durch ein Leben ohne Gott zu mir selbst gefunden. (Leider wird das nie ein Christ oder ein Theist verstehen können)
|
|
Anonymus, männlich, 22 |
|
...warum auch? damit er mir sagt, dass es schlecht ist zu stehlen oder zu töten? ich benötige niemanden, um das zu begreifen. meine taten sind von meinem kopf durchdacht(wie präzise, lasse ich jetzt mal aussen vor) und durch meine hände ausgeführt. ich bin der festen überzeugung, dass mein leben, also meine ganze existenz mit dem augenblick endet, in welchem ich sterbe. es wird nicht kalt, nicht heiss, nicht hell und auch nicht dunkel hinterher sein; einfach nur vorbei. aber mal angenommen, es gäbe ein leben nach dem tode. angenommen, ich hätte mein leben lang täglich brav die hände gefaltet, alle sünden gebeichtet und mir vergeben lassen. folglich müsste ich ja auf grund der vielen gesammelten pluspunkte nach meinem ableben in DEN himmel kommen. und der himmel ist ja einfach nur schön. keine krankheiten, keine todesfälle, kein neid, kein hass, kein streit darum, welche religion denn nun die einzig wahre ist. einfach nur schön. das ewig währende wohlgefühl. die niemals enden wollende ausschüttung an glückshormonen. einfach nur schön. es wäre aber NUR schön. schön monoton. wäre DAS nicht die hölle? soll ich ernsthaft auf sowas hinarbeiten? der beweis, ob "gott" existiert oder nicht wird wohl nie erbracht werden. und trotzdem muss sich jeder eine seite auswählen, auf welcher er steht. ich stehe auf meiner. ein kluger mann ( ich glaube newton) sagte einst: "unser wissen ist ein tropfen, unser unwissen ist ein ozean." ....und auch dort schwimmt kein gott! danke für die aufmerksamkeit
|
|
Susanne, 20 |
|
Der Beitrag des Jungen ganz oben (Kazim Ufuk Sener, Red.) hat mir sehr gut gefallen! Ich vertrete eine ihm sehr ähnliche Meinung. ICh bezeichne jegliche Art von Religionsgemeinschaften als Sekten, und werde deswegen oft von Gläubigen kritisiert. Wieso? Nur, weil "echte" Sekten nicht gemeinnützig sind und ihre Mitglieder ausnutzen, liegt für mich beiden Arten der Sekte das gleiche Muster zugrunde. Manipulation der Mitglieder, wenn auch nicht zwangsläufig schadhaft, und Vorgaukelei einer Existenz, die mit gesundem Menschenverstand bestimmt nicht vorhanden sein kann!! Das ist ein wichtiger Punkt: selbst einige Pfarrer haben mit in Gesprächen bestätigt, dass für sie Gott keine Person ist, die über den Menschen im Himmel "wohnt" und auf seine Schäfchen herabblickt, sondern dass Gott einfach Liebe zwischen den Menschen und Rücksicht sein sollte. Ja, wenn das so ist, warum geben dann nicht endlich mal alle zu, dass es kein Überwesen geben kann. Warum wird die Existenz von Gott nicht einfach für nichtig erklärt. Jeder, der auch nur etwas Allgemeinbildung besitzt, weiß, wie das Leben entstanden ist, nämlich nicht aus Lehm und Wasser!! , und der weiß, dass es auf der Erde als einem Planeten in einem festen System keinen Himmel über dem Boden geben kann, in dem ein Überwesen herrscht! Allein die Tatsache, dass es so viele verschiedene Religionen und Glaubensrichtungen gibt, müßte doch verständlich sein, dass Gott nicht existiert. Denn gäbe es ihn, würde er sich dann nicht nur in einer Form offenbaren? Und Leute, die meinen, dass Menschen, die nicht an Gott glauben, alleine sein müssen und etwas in sich nicht zulassen, haben meiner Meinung nach selber ein Problem: sie können nicht alleine auf dieser Erde existieren, sondern brauchen etwas, auf das sie all das zurückführen können, was sie sich nicht erklären können. Solche Menschen sind ängstlich und trauen sich nicht in die Wirklichkeit. Das Argument, dass eine Religion Gemeinschaft schafft, zieht nicht!! Denn man kann auch in anderen Gemeinschaften und Vereinen viele Freunde und Menschen finden, die die selben Meinungen vertreten.
Das war nur ein kurzer Beitrag. Ich könnte mich bücherweise über menschliche Eigenarten auslassen. Das könnte hier etwas viel werden. Aber ich werde mich hier demnächst wieder zu Wort melden... Auf jeden Fall möchte ich sagen, dass ich es gut finde, das die Kirche so eine Seite gibt. Vielleicht kann so die Meinung dieser Leute geändert werden!
|
|
Kazim Ufuk Sener, 16 |
|
Gott existiert für mich nicht! Das ist eine Aussagevon mir, die unumstösslich ist. Religionenen sind , als überbleibsel aus einer vergangenen Epoche, nur heisse Luft für mich. Sie wurden dazu benutzt, den Menschen Antworten auf Fragen zu geben, die sie damals noch nicht verstehen konnten, so wurde die Erde eine Scheibe (von dem man runterfallen konnte)und der Weltraum eine Käseglocke die sich über die Scheibe streckte. Als man dann fragte, wer das alles geschaffen hat, gab es eine Antwort...ein "Übermensch" vielleicht, also ein "GOTT" (oder je nach Religion mehrere Götter). Die Menschen wollten ihr Zusammenleben mit diesen Religionen regeln, aber wie Menschen nun mal sind (als "nackte Affen"-Desmond Morris) wollten einige von ihnen durch diese Religionen ihre Macht vergrössern, consolidieren und nochmal vergrössern, sie beraubten, unterdrückten die Menschen und nutzten sie aus, und wenn fragen kamen, wurde alles mit Gott, den Regeln und der Hölle erklärt. Die Menschen hatten Angst und liesen Alles mit sich machen. Sogar Kriege führten sie, die Kreuzzüge und der moslemische Jihad sind nur zwei bekannte aus einer unendlichen Liste. Schauen sie heute nur in ihr Fernsehgerät, sie kriegen den Krieg ungeschnitten, unzensiert, hautnah und live nach hause geliefert. Die Gründe? Nein, nur ein Grund!
RELIGION Nordirland(Katholiken gegen Protestanten), Afghanistan(unterdrückung durch Taliban-Regime, jedenfalls gewesen), Nahostkonflikt(Juden gegen Muslime), Kaschmere(Muslime gegen Hindus), Kosovo(Albaner gegen Serben). Es gibt für alle Fragen eine plausible Erklärung. Aber, wie Einstein schon sagte: "Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Und solange es solche Menschen gibt wird das Leiden nicht enden.
p.s. Sie werden von mir noch einiges hören, es gibt nämlich noch sehr viele andere Gründe warum es einen Gott nicht geben kann und die Religionen abgeschafft werden sollten.(meiner Meinung nach)
|
|
Anonymus, weiblich, 49 |
|
Ohne Gott leben? Ich möchte mich eigentlich kurz fassen aber das wird sicher nicht möglich sein.
Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet (seit 25 Jahre), 2 erwachsene Kinder. Mein Mann ist katholisch. Ich bin ziemlich weit gekommen in meinem Leben ohne Gott * wenn trost vonnöten war habe ich liebe Menschen um mich gehabt, die mich aufgefangen haben.
Mein Vater starb als ich 8 Monate alt war. Als Kind hat man mir erzählt er wäre ein Engel bei Gott (was wollte Gott von ihm * meine zwei Geschwister und ich brauchten doch ein Papa, meine Mutter ihr geliebter Mann der in ihr Armen gestorben ist). In die Kirche gehen als Kind fand ich schön, es wurde immer viel gesungen, das gefiel mir, aber mehr auch nicht. Als ich 11 war starb meine Mutter (an einem Herzinfarkt * oder gebrochenen Herzen wer weiß). Gott kann sie doch nicht zu sich geholt haben * er kann doch nicht so grausam sein oder? Sollte ich diesen Gott in mein Leben lassen, zu ihm beten * hatte ich denn etwas getan wofür ich um vergebung bitten sollte? Meine ältere Schwester nahm mich auf , eine liebevolle Frau, die immer für andere Menschen da ist aber nie von einem Gott in Ihrem Leben spricht. Als junge Frau lernte ich mein Mann kennen. Seine Eltern, streng gläubige Katholiken waren enttäuscht * einmal das ich keine Deutsche bin (ich bin gebürtige Engländerin) aber schlimmer noch, daß ich nicht katholisch bin. Aber mit der Zeit haben sie wohl erkannt, daß ich Ihrem Sohn nicht verderbe sondern sein Leben bereichere. Wir haben standesamtlich in England geheiratet, und hier einen kirchlichen Trauung gehabt* für meine Schwiegereltern wären wir sonst nicht verheiratet gewesen * aber ich bin kompromißbereit. Ich habe mich bereit erklärt, daß meine Kinder im Christlichen (nicht unbedingt Katholischen) Glauben erzogen wurden. Meine Meinung nach konnten sie sich ja später entscheiden ob sie einen Glauben praktizieren. Meine Tochter ging in eine Katholischen Grundschule aber als wir unseren Sohn in eine Evangelische Grundschule angemeldet haben, meinten meine Schwiegereltern wir hätten uns vertan. Wo bleibt die Toleranz * Gott kann sich doch nicht in eine bestimmte Religion nur zu finden sein. Überhaupt habe ich bei streng gläubigen Menschen, die ich in meinem Leben immer wieder begenet bin soviel intoleranz empfunden, daß ich nicht zu dieser Gemeinschaft gehören möchte. Ich bein ein grundehrlicher Mensch, mische mich immer ein wo etwas ungerechtes passiert und werde sehr geschätzt bei meine Arbeit mit jungen Müttern und Eltern. Ich bin tolerant und finde jeder sollte an das glauben was er für richtig hält. Nur verstehe ich nicht warum die Welt über Menschen sich gegenseitig umbringen wegen Religion und Glauben an Gott, Allah oder wer auch immer. Fängt es schon im kleinen an, daß die Schwiegertochter eigentlich nicht erwünscht ist weil sie nicht an etwas glaubt. (diese ungläubige Schwiegertochter hat den an Krebserkrankten Schwiegervater geholfen zu Hause zu pfegen bis er starb. Die Schwiegermutter hat Alzheimers * die pflege ich mit meine Schwägerin zusammen, damit Sie in ihrem gewohten Umgebung noch bleiben kann). Ich will nur damit sagen, daß es auch gute, ungläubige Menschen gibt.
Ist es für Sie so unverständlich, daß Menschen ohne Gotte leben können * ich bin glücklich ohne Gott, ich erfreue mich an die Welt draußen, liebe Menschen um mich geben mir Kraft.
|
|
W., männlich, 74 |
|
Hallo, Der Gottesbegriff ist nicht ein leerer Begriff. Mit Ihrer Aussage habe Sie bereits die Existenz Gottes anerkannt. |
|