Gott ist mir nicht begegnet ...

Yvonne, 24

Klar kann einem Gott nicht so einfach begegnen wie andere Menschen es tun. Aber Gott begegnet uns doch, nur müssen wir ihn sehen wollen und dazu ist Glaube an ihn nötig. So sehen und begegnen wir Gott in allem und jedem auf SEINE Art und Weise.


Anonym, männlich

Euer Gott existiert nicht. Wenn ihr jedoch euren Gott sehen möchtet schaut in den spiegel. Die zeit des wassermannzeitalters hat begonnen, die prophezeiungen werden sich erfüllen...


Annika & Annika, 16

zu Ulrike 36
Wir sind der Meinung, dass man Gott nicht täglich treffen kann, dennoch glauben wir das er sehr wohl anwesend ist. Man braucht nicht mit ihm zu reden, da er ein Teil jedes Menschen ist, wenn man an ihn glaubt.
Daher ist nicht "Gott" derjenige der Handeln muss, sondern wir sind diejenigen.
Gott hat die Welt zwar erschaffen und damit auch uns, aber er ist nicht für unser Handeln verantwortlich!


bestfriend & amica, 16

Zum Statement von Adrian, 17
Deine Sicht zu diesem können wir nachvollziehen, jedoch solltest du bedenken, dass du nicht dein ganzes Leben nach diesem einen Zeichen ausrichten solltest, denn es könnte sein, dass dein Warten vergeblich ist. Du solltest trotzdem an deinem Glauben festhalten, aber dabei bedenken, dass der Sinn des Lebens nicht allein von Gott abhängt. Auch wenn das ganze Leben eine Prüfung sein sollte, ist es einerseits nicht schlimm einen Fehler zu machen, denn jeder ist schon einmal durch eine Prüfung gefallen, selbst in der Bibel haben Menschen Fehler gemacht und Gott hat ihnen immer wieder verziehen, wenn ihnen ihr Fehler bewusst war, andererseits würde man das Ergebnis dieser "Prüfung" erst am Ende seines Lebens erfahren, somit solltest du so glücklich leben wie möglich, dann wirst du auch diese Prüfung bestehen!


Anonym

Hallo,
ich bin der Meinung, das Gott einem täglich begegnet. Jeden morgen wenn man zur Schule/Arbeit geht, ist man schlecht gelaunt, man begegnet dann einer Person, die einen durch einen Gruß wieder Freude bereitet.
Tschüß


Charlie Müller, 26

Doch mir ist gott schon begegnet und zwar in der schule tag für tag er bestimmt mein leben.


Caren Müller, 36

Hallo,
ich bin seit kleinster Kindheit an schon ungläubig und habe hierüber auch mit meinem Religionslehrer viele viele Diskussionen geführt. Er sagte immer: "Es kommt der Tag, an dem wirst Du glauben." Dieser ist bis heute, im Alter von 36 Jahren, jedenfalls noch nicht gekommen. Ich habe aber immer wieder von Menschen gehört, dass ich mich sehr viel christlicher, menschlicher, sozialer und toleranter verhalten würde, als viele, die sich Christ auf die Stirn geschrieben haben. Unser Sohn ist fast 9 Jahre alt. Er kennt meine Haltung. Und trotzdem ist er getauft. Er soll auch die christliche Seite kennenlernen.
Ich bin schon erstaunt, wieviele Menschen heute noch, im Zeitalter der Aufklärung, glauben. Ich sehe alles eher nüchtern und sage: Die Urbevölkerung hat -daher auch der Glaube an verschiedene Götter- einfach versucht, die ungeklärten Fragen von Herkunft, Himmelserscheinungen etc. zu erklären. Es gab weder Fernsehen, noch Nachrichtensender, kein Radio, keine Kamera etc.. Die Bibel ist nicht von einem Menschen geschrieben worden und man bediente sich durch die Jahrhunderte der Mundpropaganda. Daher muss man alles aus der Dinstanz eigentlich betrachten und das sage ich auch meinem Sohn, wie auch mein Religionslehrer schon sagte (evangelisch): Man darf die Bibel nicht wörtlich nehmen. Bestes Beispiel hierfür ist doch das uralte Kinderspiel "Stille Post".
Mein Motto ist: "Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich." Immer wieder ist der Glaube auch missbraucht worden, siehe aktuell von Bush & Co.. Ich möchte nicht bestreiten, dass es Jesus gegeben hat. Das mag durchaus sein. Aber "ich glaube nur, was ich sehe". Habe ich für irgendetwas keine Erklärung, dann lasse ich dies offen.
Ich gehe aber auch gerne in die Kirche und setze mich auch damit auseinander. Ferner habe ich angefangen, die Bibel, die ich als Hundertwasser-Ausgabe besitze zu lesen. Denn ich möchte ja auch wissen, was ich kritisiere.

Caren Müller


Silkatrin, 18

Durch die enge Sichtweise der Kirche ist es schwierig an Gott zu glauben. Viele Jugendliche wenden sich von Gott ab, weil sie sich mit der Kirche nicht identifizieren können. Die Kirche hat aus der Sicht der Jugendlichen eine zu altmodische Einstellung zu mehreren Dingen, z.B. Abtreibung, Zölibat, Verhütung, ....
Zudem sollten die Gottesdienste moderner gestaltet werden, vielleicht durch modernere Lieder und Bibelfassung, jüngere Priester und Priesterinnen und anderem.
Wir sind der Meinung, dass Gott zu sehr mit der Kirche in Verbindung gebracht wird. Dadurch dass viele Menschen sich von der Kirche abwenden, lehnen sie oftmals zu gleich Gott ab. Dazu kommt dass die Kirche eine zu eingeschränkte Meinung gegen andere Religionen hat.So wird auch verhindert, dass tolerantere Menschen für die Kirche offen sind.

Liebe Grüße und viel Glück


Anonym, männlich, 19

Ich wurde schon als kleines kind mit der Ansicht aufgezogen an Gott und an das Christentum zu glauben. Obwohl ich doch an Gott und an seinen Glauben festhalte muss man sich die Frage stellen ob GOTT ÜBERHAUPT EXISTIERT! Allerdings muss man dazu sagen, dass Gott manchen Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht geholfen hat und dies ein Grund dafür ist das viele die existenz gottes anzweifeln. Obwohl Gott mir persönlich nicht das gefühl gegebenhat für mich da zu sein glaube ich trotzdem an ihn und versuche mir mein eigenes Bild von ihm zu machen was natürlich schwierig ist da wir nicht sehr viel über ihn wissen und uns nur die Evangelien ein Bild von ihm machen lassen können.


Anne & Peter

Hi Verena (15)!!!

Wir haben mit Interesse deinen Brief über deine Schicksalsschläge gelesen. Natürlich tut es uns Leid was dir alles zugestoßen ist, aber das sagen wohl viele zu dir, obwohl das manchmal nur so daher gesagt wird.

Deine Zweifel an Gott muss man vielleicht auch verstehen können und es ist leicht gesagt du sollst vielleicht noch Mal darüber nachdenken, da wir so etwas noch nicht mitgemacht haben. Trotzdem solltest du nicht an der reinen Existenz von Gott zweifeln. Auch anderen geschieht sowas und sie stellen sich wahrscheinlich dieselben Fragen wie du. Gott könnte dir in deiner Situation auch Hilfe geben, die du vielleicht nicht unbedingt in der Kirche suchen musst. Aber die Beschäftigung mit der Frage nach Gott kann dir helfen zu verstehen und dir eine Meinung mit Argumenten begründet liefern. So kannst du vielleicht auch feststellen, dass es Gott nicht gibt aber genauso könntest du dich vom Gegenteil überzeugen.

Viel Glück auf deiner Suche Anne & Peter


Roger Zuehlsdorf, 42

Hallo,
Gott als Person gibt es für mich nicht.
Das Konzept "Gott" ist schon eher interessant. Wenn ich etwas als Gott bezeichnen könnte, dann die Gesamtheit aller Naturgesetze und des Universums.
Gott = Liebe? Kein Problem, denn was ist Liebe? Liebe ist ein Gefühl. Was ist ein Gefühl? Ein aus der Evolution entstandener Prozess der die Überlebensfähigkeit erhöht.
Liebe hat den trivialen Zweck, durch gegenseitige Hilfe das Überleben einer Gruppe (speziell genetisch eng verwandten Personen) zu sichern.
Das gilt für Menschen wie für Tiere.
Die Defintion von Gut und Böse ist ebenso einfach: Gut ist was dem Überleben der Gesellschaft dient.
Wenn man weiter fragt steckt hinter der Evolution die Gesamtheit der Naturgesetze, die spontane Entstehung von Ordnung aus chaotischen Zuständen ermöglicht. Dazu gibt es ein schoenes Buch von Paul Davies:Der Plan Gottes. Die Rätsel unserer Existenz und die Wissenschaft.
Dieses Weltbild ist für mich so stimmig und alles erklärend, dass ich keine weiteren Götter brauche.
Warum das Universum so ist wie es ist kann man bis zurück zum Urknall erklären. Davor ist prinzipiell für alle Erklärungen Schluss.
(Was tat Gott bevor er das Universum schuf?)

Eine Gott als Person kann niemand beweisen (Gott ist ein rosa Einhorn - wer beweist das Geneteil?) Also hat er keinen direkten Einfluss auf die Welt und ist deshalb eine unwichtige Vermutung.

Zum Thema Religion: War früher ein wichtiger Evolutionvorteil. Der Integrationsfaktor einer guten Religion ermöglichte stabile grössere Gesellschaften, die kleineren überlegen waren. Nur die integrationsfähigsten Religionen überlebten den Konkurrenzkampf.
Die christliche Kirche ist heute nicht mehr in der Lage z.B. gegen das Internet anzutreten. Das Internet macht aus der Welt ein Dorf und bietet mehr Antworten als die Bibel, die selbst nur zu einem kleinen Teil der Internets wurde.
Glauben heisst nicht wissen wollen( oder können). Wer will und dazu geistig in der Lage ist, kann heutzutage alle Informationen bekommen um sich sein eigenes Weltbild zu formen.
Wozu braucht man ein Weltbild:
1. Wer oder was bin ich, wo komme ich her.
-> Einfach zu beantworten ( Evolution ...)
2. Der Sinn des Lebens
-> der gleiche wie bei einem Spatz:
Die Überlebensfähigkeit der Folgegeneration zu erhöhen ("The Meaning of Life is to increase Fitness" ist das Thema einer guten Web-Seite dazu )

Das begrenzte Weltbild einer Kirche befriedigt mich nicht. Ich klettere lieber selbst auf den Berg um das Tal zu überblicken anstatt nur zu lesen, was einer vor 2000 Jahren dort oben erblickt hat.
Und ich fühle mich verdammt gut mit diesem Wissen, auch wenn ich weiss dass der Tod das Ende für immer ist. Zur Evolution gehört der Tod, durch mein Tun heute beeinflusse ich die Zukunft und lebe indirekt darin weiter. Nur schade das ich nicht wissen werde, ob es die Menschen in 10000 Jahren noch geben wird.

Gruss,
Ronald


Anonym, männlich, 59

Ihr lieben Leute, einen Gott, den es gibt, gibt es nicht!


Ursula Maiburg, 45

Hallo "Anonym männlich, 37"!
Auch ich denke, man sollte unterscheiden zwischen dem Christentum und seiner "Lehre" und der Institution Kirche, die diese Lehre vertritt.
Als solche, denke ich, kann man dies so stehen lassen. Aber man sollte vielleicht bedenken, dass die Kirche nicht allein Gottes Werk ist, sondern Menschen Werk, der Menschen, die die Lehre Gottes verwalten und verbreiten.
Wenn man Kirche als ein Ding der Menschen sieht, kann man tolerant sein mit Fehlern, Schwächen, Unzulänglichkeiten, weil sie eben typisch menschlich sind. Selbst Jesus geriet an seine menschlichen Grenzen. Warum erwartet man von der Kirche immer, dass sie vollkommen und fehlerfrei sei. Sie ist eben auch ein weltlich Ding, ihrer Zeit, ihren Menschen, ihren Umständen verbunden.
Mit sehr viel Freude habe ich alte Kirchengeschichte betrieben und den Prozess der Inkulturation des christlichen Glaubens in die heidnische Umwelt untersucht. Das hat mich ein ganzes Stück toleranter und verständnisvoller gemacht. Allerdings wäre ein wenig dieses Bewusstseins bei den Vertretern der Kirche wünschenswert.
Doch ich denke, dass sie da auch einen schweren Stand haben, denn was sie sagen (müssen) ist nicht immer bequem, kann nicht immer bequem sein und sollte es auch gar nicht sein
.


Adrian, 17

bis jetzt, habe ich mir erhofft, einmal, ein zeichen von gott zu erhalten,aber bis jetzt, bin ich noch auf der suche! ich habe viele der exestierenden sakramente absolviert, aber viel hat es mir nicht gebracht, ich dachte, dass meine person, mein selbstvertrauen gestärkt wird, aber dem warwohl nicht so! ganz zu schweigen davon, habe ich noch nie ein zeichen gottes erhalten, welches mir auf meinem lebensweg hätte weiterhelfen können. ich bin also noch stets auf der suche nach gott und lasse mich nicht davon abschrecken, was bis jetzt in meinem leben geschehen ist, sondern werde stets weiter suchen. eventuell ist dies nur ein test gottes um mich zu prüfen, ob ich wirklich an gott glaube, aber er sollte mich bitte nicht zu lange warten lassen.


Frank, 33

"Es wird in diesem Forum zunehmend schwierig, den Überblick zu behalten (kleiner Tipp an die Betreiber: wie wär's mit einer Baumstruktur?), daher weiß ich nicht sicher, ob Du mich meintest."

Hallo Ulrich (32),
ja, du warst schon gemeint. Ich habe hier leider zwei Beiträge in einen jeweils falschen Thread gepostet.

Es wäre auch schön wenn die Beiträge hier sofort lesbar wären, anstatt erst nach einigen Tagen. Es entsteht bei mir dadurch der Eindruck einer Vorzensur.

Eine ähnliche Antwort von dir hatte ich übrigens auch erwartet, wollte die Sache aber dennoch klarstellen damit keine Mißverständnisse aufkommen. Es könnte bei einer Diskussion zwischen Christen und Atheisten für Dritte nämlich durchaus der Eindruck entstehen, dass es nur die Möglichkeit gibt zwischen keinem oder dem Christengott zu "wählen".
Das dem definitiv nicht so ist haben wir aber ja jetzt geklärt.

Gruß
Frank (33)


Anonym, weiblich, 45

Gott begnet mir jeden Tag im Kleinen, in den Menschen, die mir begegnen, in schicksalhaften kleinen Begebenheiten, in einer kleinen Blume, an der ich nicht achtlos vorübergehe. Gott scheint verschwunden aus dieser schnellen, vielfältigen, oberflächlichen Welt.
Mit Gott kommt man nicht weiter, nicht mit Liebe, Verständnis, Hilfsbereitschaft. Dann wird man ausgenutzt und einem selbst hilft niemand. "Hilf dir selbst, dann hilf die Gott", fällt mir dabei ein. Ellenbogen braucht man, ein gesundes Maß an Egoismus. Man muss nach den Spielregeln unserer Gesellschaft spielen, sonst geht man unter.
Und dann gibt es da noch die Spielregeln der Kirche.
Wie soll ich diese umsetzen im täglichen Leben? Wo habe ich als alleinerziehende Mutter meinen Platz in einer Kirche, die - zu Recht - das Familienbild hochhält, aber sich vielleicht doch der Realität mehr zuwenden müsste, dass es auch Familien ohne Väter gibt - wie nach dem Krieg übrigens sicher genau so oft.
Und dann gibt es da noch die Spielregeln der Kirche.
Wie soll ich diese umsetzen im Religionsunterricht? Ich kann nur dann die jungen Menschen ansprechen, wenn ich ihnen sge, es gehe um sie selbst. Dann sind sie ganz erstaunt, denn sie erwarten, dass man ihnen etwas von der Kirche erzählt, von Regeln, Normen, Geboten...
Sind wir so weit weg von der Botschaft Jesu? Vielleicht täte uns allen ein wenig Rückbesinnung gut auf Jesus und die Frohe Botschaft.
In dieser Welt ist Gott nicht zu finden? In der Kiche ist er zu finden? In jedem von uns ist er zu finden! Ist das ein unchristlicher Gedanke?


Anonym, männlich, 17

liebe gläubige, ungläubige

es ist nicht leicht auf eure fragen zu antworten, sie zu erklären, da die frage ob es einen gott gibt in eurem herzeen ist... wenn gott wollte könnte er uns alles so machen das wir glauben, aber nein er hat uns im gegensatz zu den engeln einen freien willen gegeben um zu entscheiden, wie wir unser leben in die hand nehmen ... allah was auf arabisch gott heist ist für uns menschen unvorstellbar, alles was wir uns vorstellen können ist nicht gott (allah) er hat keinen körper, kein volumen er ist einfach alles was der mensch sich nicht vorstellen kann. natürlich ist es für viele lächerlich wenn sie hören das es wunder gegeben hat sowie gesandte gottes wie jesus und mohammed der als siegel aller propheten gilt. ich glaubte auch nicht früher an gott, aber als ich die ehre hatte zuzuschauen wie ein mann mit dem koran einen heilt bekam ich gänsehaut,der man war eigentlich medizinisch gesehen verrückt psychotisch kein medikament konnte ihn heilen, er wae bessessen von einem dschinn das sind wesen die gott erschuff sie können uns sehen wir aber sie nicht, sie helfen einem und dann belästigen sie ihn.
z.b wenn eine frau dem mann menstruationsblut in den kaffe schütelt wird er verrückt nach ihr, das kann man nicht beweisen wie das geht, aber es geht, was eine grosse sünde ist, dann kann eigentlich einen nichts, kein arzt mehr heilen, und niemand weiss arum das so ist,...dann kann man zu einem imam gehen islamischen gelehrten oder so und er liest einem aus dem koran vor, der andere hört zu fängt an zu schwitzen schreit, weint und fällt auf den boden... und der mann wurde geheilt aus dem grund das die djinnn angst haben vor gottes wort dem koran, im gegensatz zu der bibel weil sie von menschenhand verändert worden ist.... ich empfehle jedem sich mit dem islam zu befassen, und nicht zu meinen das islam terror istt oder so, das gibt es nicht das sind ungläubige wie binladen usw.

assalamu alaikum

Anonym, männlich, 20

Hier passt mein Standpunkt wohl am ehesten.
Zunächst möchte ich einmal sagen, dass ich der Meinung bin, dass es weder einen Beweis für Gott noch Gegen ihn geben kann. Mit Gott meine Ich eine Gestalt (also nicht unbedingt etwas Fassbares), die allmächtig ist und alles begründet. Dafür kann es in meinen Augen keinen Beweis geben, da wir Menschen, wenn wir etwas beweisen können, es nur innerhalb dieser Welt können. Daher meine Ich auch das wir die "Existenz" dieser Welt nicht beweisen können, nur das was in ihr ist, mit unseren empirischen und logischen Mitteln. Daher würde ich mich auf keinen Fall als überzeugten Atheisten bezeichen.
Daher würde ich auch nie einen gläubigen Menschen als unkritischer bezeichen (bedingt schon).

Was ich dann aber an den meisten Religionen zu beklagen habe, ist der Anspruch auf Richtigkeit und besonders bei den Monotheistischen Religionen, den Anspruch auf Einzigartigkeit.

Ausser einer mythologischen Begründung kann ich keinen Grund erkennen, warum Gott grade so seien soll, wie in die Christen, die Moslems oder die Juden beschreiben. Und diese Religionen sind auch noch nah miteinander verwandt, was man im nahen Osten wahrlich nicht zu glauben vermag. Und an dieser Stelle finde ich "Gläubige" auch unkritisch. Der Glaube an Gott als Herr der Welt ist aus meiner Sicht vertretbar, nicht jedoch eine mythologische Auslegung, die Gott, wie in der Bibel oder in der Antike, nach menschenähnlichen Handlungsnormen handelnd erscheinen lässt, wie Hass, Wut, Freude, Mitgefühl usw. Ich denke da an den Auszug aus Ägypten bespielsweise.
An dieser Stelle möchte ich aber einmal die weltlichen Projekte der christlichen Kirche loben, die armen und seelenkranken Menschen auf der ganzen Welt helfen. Ausserdem bin ich sehr angenehm überrascht über dieses Forum.

Nun ja, über eine Stellungnahme würde ich mich sehr freuen.


Ulrich, 32

Hallo Frank (33)

Es wird in diesem Forum zunehmend schwierig, den Überblick zu behalten (kleiner Tipp an die Betreiber: wie wär's mit einer Baumstruktur?), daher weiß ich nicht sicher, ob Du mich meintest.

Ich sehe es durchaus kritisch, dass in vielen Diskussionen wie dieser "Gott" implizit mit dem biblischen Gott gleichgesetzt wird. Es ist aber natürlich in unserem Kulturkreis sehr naheliegend und hier wohl auch so gedacht, da dieses Forum von Christen zur "Erforschung" von Nichtchristen betrieben wird.

Ich kann Dir aber versichern, dass diese Gleichsetzung von mir nicht vorgenommen wird. Der christlich-biblische Gott ist nur eine Möglichkeit unter tausenden gleichberechtigten. Daher lehne ich jede Religion ab, die mir verkaufen will, dass ihr Gott ganz sicher über diese oder jene Eigenschaft verfügen soll.

Das Christentum gründet sich mit der Bibel auf Gottes-Erfahrungen (oder was man dafür hielt) von Menschen, die vor mehreren tausend Jahren in einer ganz anderen Welt lebten. Und schon diese Erfahrungen sind alles andere als einheitlich. Andere Religionen gründen auf spirituellen Erfahrungen von anderen Menschen zu anderen Zeiten, die wieder anders ausfielen.

Was ich daraus gelernt habe ist: Es gibt nur eine einzige legitime Quelle für mein eigenes Bild von Gott: die persönliche Gotteserfahrung. Die Erfahrungen von anderen Menschen aus der fernen Vergangenheit der Bibel oder vielleicht auch aktuell aus dem eigenen Bekanntenkreis können interessant und inspirierend sein, sind aber aber letztlich nicht relevant. Für manche Menschen mag es auch genug sein, anstelle der eigenen Erfahrung eine mit allerlei Brimborium verfremdete Instant-Gotteserfahrung aus dritter Hand genannt "Christentum" zu adaptieren, aber ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Ich werde auch nicht den Weg gehen, zuerst pro forma "Christ" zu werden, in der vagen Hoffnung, dass mir dadurch irgendwann eine Gotteserfahrung zuteil wird. Das empfinde als Umweg. Wenn es einen Gott gibt, der mir eine Erfahrung seiner selbst zuteil werden lassen will, dann darf er das gerne tun. Und solange ich keine persönliche Gotteserfahrung hatte, werde ich Gott eben als nichtexistent betrachten. Das funktioniert wunderbar.

Das Generalisieren der Gotteserfahrung einiger weniger Menschen zu dem, was man irgendwann "Religion" nennt, ist nicht nur für mich persönlich unbrauchbar, sondern hat meiner Meinung nach auch für die gesamte Menschheit in der Summe negative Folgen. Religionen eignen sich nämlich leider allzu gut, um darauf ganze Ideologien und monströse Organisationen zu begründen, die diese Ideologien mit allen Mitteln zu verbreiten versuchen. Das hat enorm viel Leid über die Menschheit gebracht.


Anonym, weiblich, 32

Eigentlich ist die Frage zu einfach gestellt. Natürlich kann man ohne Gott leben, aber kann man ohne Moral, ohne Nächstenliebe, Toleranz, Liebe, Verständnis und Vertrauen leben? Nein.
Ob man mit oder ohne Gott lebt oder leben will hängt jedoch nicht unmittelbar mit der Moral eines Menschen bzw. seinem Verhältnis und seinem Verhalten gegenüber anderen Menschen ab. Da mögen die 10 Gebote noch so stark in der Kirche gepredigt werden, diejenigen die von sich behaupten, Gott und die Kirche spielten eine Rolle in ihrem Leben sind keinesfalls moralischer als andere. Im Gegenteil, ich finde es sogar scheinheilig, sich christlich zu nennen, aber auf der Arbeit, im Kaufhaus, beim Finanzamt oder sonstwo nur an seinen eigenen Vorteil zu denken.
Egoismus und Ellenbogendenken ist aber in unserer Gesellschaft so normal wie morgens aufzustehen und abends ins Bett zu gehen. Viele Menschen sprechen vom "Werteverfall" und einige machen sogar die zahlreichen Kirchenaustritte bzw. die steigende Anzahl der Menschen, die nicht an Gott glauben, dafür verantwortlich. Das ist meiner Meinung nach naiv und kurzsichtig. Jedenfalls, was den moralischen Anspruch der Kirchen angeht. Natürlich könnte die Kirche, wenn sie einen höheren Stellenwert als Lobbyist hätte, einen größeren Einfluss auf die Politik, die Medien, das Gesellschaftsleben nehmen, aber das ist ein institutioneller Anspruch.
Ich habe festgestellt, daß in anderen Ländern und Kontinenten, in denen das Christentum weniger verbreitet ist bzw. die Konfessionslosigkeit überragend ist, oftmals mehr Moral, Gewissen und Anstand vorzufinden ist. Liegt es an der Moderne ? Die Australier beispielsweise, die ihren Ursprung in gottlosen Verbrechern zu suchen haben, herrscht eine ganz andere "Stimmung", eine ganz andere "Moral" und ein ganz anderes "Miteinander" der Menschen untereinander als in modernen Gesellschaften wie in Deutschland oder gar in Amerika.

Ich mache dafür unsere Medien und den schnellen Zeitgeist verantwortlich. Wer hat denn wann noch Zeit über sich selbst und seine Mitmenschen nachzudenken, der Alltag ist voll verplant, keine freie Minute, und damit kann man rühmt man sich sogar noch. Die Medien verbreiten nicht nur gewaltsame Filme und Sendungen, sondern erzählen auch Geschichten von Unmoral, Egoismus und anderem, wie man sie sich kaum vorstellen kann. Aber das Gesehene, Gehörte wird plötzlich normal. Ähnlich ist es mit unseren WErbesendungen, vor denen doch schon früh unsere Kinder sitzen. Sprüche wie "Ich bin doch nicht blöd" oder "Geiz ist geil" sind da noch harmlos.

Dass Gott keinen direkten Einfluss darauf nehmen kann, was Menschen aus ihrem Leben und ihrer Gesellschaft machen ist mir klar. Aber die Anhänger eines Gott, die es vor 100 Jahren doch so zahlreich gab, hatten wohl doch keinen Einfluß auf unsere Moral und haben heute scheinbar immer weniger Einfluss. Wozu also Gott? Wir sollten uns selbst helfen, eigene Regelwerke aufstellen, miteinander an einer besseren Moral arbeiten. Denn auch wenn ich Annonymität nicht negativ empfínde, sehe ich die ernste Gefahr, daß "unmoralische" Annonymität im Sinne von Verschlossenheit und fehlendem Vertrauen unsere Welt immer weniger lebenswert macht. Jeder ist nur sich selbst am nächsten und versucht wo er kann, den anderen zu übervorteilen, zu schädigen und zu verletzen. Da hilft kein Glaube, sondern nur Taten ....


Frank, 33

An Ulrich 32:

Hallo Ulrich,
ich bin neu in diesem Forum. Aber ich kann Deinen Beiträgen, die ich bisher von Dir gelesen habe nur voll und ganz zustimmen.
Allerdings wundert mich, dass Du es scheinbar achtlos hinnimmst, dass der
Gottesbegriff hier immer im Sinne der christlichen Kirchen verwendet wird, damit aber ausschließlich den biblischen Gott Jahwe beschreibt.
Dieser ist ursprünglisch eine lokale "semitische" Gottheit und hat nur im jüdischen und christlichen Selbstverständnis Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Ich persönlich kann an Jahwe nicht mehr glauben, weiß aber nicht ob es nicht doch vielleicht einen metaphysischen "Hintergrund" für unsere physikalische Realität gibt.
Die Begriffe Jahwe und Gott synonym zu verwenden halte ich daher für falsch.
Es sollte, wenn man schon als Atheist oder Agnostiker den Begriff "Gott" verwendet, m.E. dann zumindest vom biblischen Gott gesprochen werden.
Ansonsten aber hast Du, wie schon erwähnt, meiner Meinung nach vollkommen recht.

Viele Grüße
Frank


Ulrike, 36

Wie kann man behaupten, daß Gott einem täglich begegnet? Mir ist er noch nie begegnet. Wie muß ich mir ein Gespräch mit Gott vorstellen? Stellt man ihm eine Frage und er antwortet dann? Bin ich einfach nur taub oder kann ich nicht zuhören, denn ich bin sicher, dass ich noch nie eine Antwort bekommen und mittlerweile auch keine Fragen mehr habe. Ich glaube an mich und meine Fähigkeiten und wenn ich da mal nicht weiterkomme, dann brauche ich einen realen Freund, der mir zur Seite steht und der mit mir redet. Auf jemanden, der nur beobachtet (Gott sieht alles) und tatenlos zusieht, kann ich verzichten.


Norbert, 80

Traue nicht denen, die behaupten die Wahrheit gefunden zu haben. Vertraue vielmehr jenen, die stets auf der Suche nach ihr sind (Heinrich von Kleist).


Anonym, männlich, 17

Hallo, ich fand den ersten Beitrag(Verena) sehr gut-die antwort weniger gut. In der antwort von Herrn Hoebsch heisst es:"Trotz der offenen Fragen glaube ich, dass Gott uns trägt und der Tod nicht das Ende ist und nicht das letzte Wort.".hmmm...ich glaube schon das der Tod das letzte ist was wir erleben denn selbt jesus sagt: "Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.".... mein wie soll ich an den Himmel glauben wenn es Jesus nicht mal tut. Ich brauche in meinem Leben keine Illusion von Gott. Die Bibel ist so voller Widersprueche un Unwahrheiten, dass sie fuer mich ein Gegenbeweis fuer die Existenz Gottes ist und nicht das Gegenteil.



Die Antwort von Werner Höbsch:


Guten Tag,

der Bemerkung, dass in der Bibel Widersprüche enthalten sind, stimme ich zu, nicht aber, dass dies ein Gegenbeweis für die Existenz Gottes ist. Menschen haben in unterschiedlichen Lebenssituationen Gott erfahren oder auch schmerzlich vermisst und seine Hilfe oder sein Eingreifen herbei gewünscht. Daher gibt es in der Bibel unterschiedliche Aussagen über Gott.
Jesus hat allerdings nicht am Reich Gottes - am Himmel - gezweifelt. Er hat viele Gleichnisse vom Reich Gottes erzählt. Und gerade das Zitat, dass "Himmel und Erde vergehen, nicht aber meine Worte" weist darauf hin, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Aber was mich interessiert ist, wie das "Leben ohne Gott" geht. Was gibt Halt, Orientierung und Sinn? Das ist keine rhetorische Frage.

Werner Höbsch


Verena, 15

ich weiß, dass ich noch sehr jung bin, deshalb wird mich wahrscheinlich auch niemand richtig ernst nehmen, wenn ich meine meinung äußere. aber mein problem ist, dass ich so selten die gelegenheit habe zu begründen warum ich nicht mehr an gott glaube. früher war ich davon überzeugt, dass es etwas gibt, das für die menschen da ist, naja was heißt früher, das war noch vor zwei jahren. als mein vater an krebs erkrankte, dachte ich noch, sowas passiert halt, aber es passierten immer mehr dinge, die mich an gottes kraft zweifeln ließen. mein bester freund brachte sich um, das war wie ein schlag ins gesicht für mich, er war der liebste und aufmerksamste mensch den ich kannte, ich fühle mich noch heute verantwortlich für seinen tod. es dauerte nicht lange bis der nächste Schicksalsschlag eintraf. ich erfuhr, dass meine oma an alzheimer erkrankt war und sie nicht mehr lange zu leben hatte. obwohl mich das wirklich traf, war mir klar, dass soetwas passierte, gerade in diesem alter. es ging mir von zeit zu zeit schlechter und das geht es mir immer noch. ich frage mich warum gott nichts tut, warum er es zu lässt, dass so viel leid auf einer person lastet und auf einer anderen gar nicht.



Die Antwort von Werner Höbsch:


Guten Tag Verena,

Danke für Deine Zusendung, in der Du sehr persönlich vom Leid erzählst, mit dem Du bereits in Deinem Leben konfrontiert bist. "Warum lässt Gott zu, dass so viel Leid auf einer Person lastet?" Ich muss Dir offen gestehen, ich weiß es auch nicht. Der berühmte Theologe Romano Guardini soll kurz vor seinem Tod gesagt haben: "Ich bin bereit, jetzt vor Gott Rechenschaft über mein Leben abzulegen. Aber ich werde auch Fragen zu stellen haben, die Frage nach dem Leiden in der Welt." Deine Fragen sind berechtigt.

Trotz der offenen Fragen glaube ich, dass Gott uns trägt und der Tod nicht das Ende ist und nicht das letzte Wort. Ich glaube und hoffe, dass die Toten leben werden, dass sie ein Leben ohne Tränen, ohne Mühen und ohne Leiden bei Gott finden werden. Das ist meine Hoffnung, aber die Fragen bleiben.

Ich wünsche Dir, dass Du Menschen in Deiner Umgebung hast oder findest, mit denen Du über Deine Gefühle und Fragen sprechen kannst.

Und hab keine Sorge, nur dumme Menschen nehmen Dich nicht ernst.

Werner Höbsch


Anonym

Gott gibt es !!! Aber nicht in den Maßen wie es die Katholiche Kirche will!!! Es steht in der Bibel du sollst keine anderen Götter neben mir haben!!! Und Ihr habt 3!!! Wir sollen uns kein Abbild von Gott schaffen, Ihr betet das Kteuz an!!!
Ich glaube an Gott den unverstellbaren(so wie es in der "morgenandacht" auf WDR ")gedacht war!!


Hans-Peter Osterkamp, 53

Mir ist er aber doch begegnet. Ich habe von ihm wärend einer Predigt gehört und ihm mein Leben anvertraut.
Nun geht er mit mir durch den Alltag und alle Tage.
Dieses mit Gott leben kann ich nur empfehlen
.


Karl Schroers, 52

Vielen Dank für die interessanten Morgenandachten in dieser Woche im WDR 3


Barbar, 35

Liebe Namensschwester (Barbara-Barbar ;-),
Du unterscheidest zwischen Tätigkeiten mit bewußter Willensbekundung, und ohne. Ganz kann ich diese Einteilung nicht nachvollziehen. Wenn beispielsweise sich-Besaufen eine willentliche Handlung wäre, gäbe es keinen Alkoholismus. Dann verstehe ich auch nicht, daß "glauben" oder "kommunizieren" so wie "lieben" (alles übrigens streng objektorientiert - ich liebe JEMANDEN, spreche mit JEMANDEM, oder ich glaube ETWAS) vom Willen entkoppelt sein kann. Kommunizieren kann ich mit jemandem, ich kann es auch bleiben lassen. Gut, dem "Glauben" kann man unterschiedliche Bedeutungen beimessen, z.B. "glauben" = "nicht wissen", oder "glauben" = "nicht wissen wollen". In der Bedeutung: "glauben" = "ungeprüft für wahr halten" (hat jemand eine bessere Definition?) ist es meine willentliche Entscheidung, aus Gründen der Faulheit auf die Prüfung zu verzichten, was aber dennoch eine nötige Plausibilität nicht ausschließt. Nun "glaube" ich z.B., daß die Erde ein Planet ist, rund ist, sich dreht und um die Sonne kreist, weil ich zu faul bin, mich zum Astronauten ausbilden zu lassen, hochzufliegen und selber nachzugucken, und weil ich annehme, daß die, die das geprüft haben, ihre Arbeit schon ganz ordentlich gemacht haben. (Glaubens-unterstützend kommt noch hinzu, daß es kein alternatives Modell gibt.) Folglich "glaube" ich auch, daß nach den Gesetzen der Himmelsmechanik morgen früh wieder die Sonne aufgehen wird, obwohl ich als einzigen Grund dafür habe, daß sie bis jetzt jeden Morgen aufgegangen ist. Und wer jetzt den Fehler macht, das zu glauben und für allgemeingültig zu halten, der soll mal im Sommer nach Norwegen ans Nordkap fahren, und nachgucken, daß die Sonne morgens NICHT aufgeht, ja noch nichtmal abends untergeht - ätsch.
Natur und Geist, die beiden sind vom Teufel. Sie hegen zwischen sich den Zweifel, ihr mißgestaltet' Zwitterkind
.


Anonym, männlich, 33

diese Seite kann ja nur auf katholischen Mist gewachsen sein- da können sich alle möglichen Atheisten und "sonstwiegläubige" ihren Frust herunterschreiben und Sie versuchen mit ihrer Art von Gottlosigkeit darauf zu antworten. Die katholische Kirche ist sicherlich nicht die Vertreterin des warhaften biblischen Glaubens- diese Kirche hat sich seit den düsteren Tagen der Inquisition nicht geändert: viele heidnische unbiblische Bräuche beweisen das. Nicht zuletzt, das das Erlösungswerk Christi nicht wahrhaftig gepredigt wird, sondern stattdessen unzählige Ersatzopfermessen gelesen werden. Wegen Nichtanerkennung unbiblischer Dogmen katholischer Päpste sind früher Menschen verbrannt worden. (Literaturtipp:Die Frau und das Tier von David Hunt) Auch zur Zeit des dritten Reichs hat diese Kirche eine unrühmliche Figur abgegeben und nach dem Krieg Kriegsverbrechern zur Emigration verholfen- darüber schweigt diese Kirche. Das schlimmste aber ist, das diese Kirche nicht wahrhaftig über das Erlösungswerk Christi predigt und stattdessen einen unbiblischen Marienkult zelebriert. Durch die katholische Kirche wurden und werden noch viele von der wahren biblischen Lehre ferngehalten und führen daher ein Leben ohne Gott. Wem können Sie also mit dieser Seite helfen: wohl niemandem- Es gilt daher das Christuswort für diese Kirche bzw.deren Vertreter: Mt 23,13 Aber wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Himmelreich vor den Menschen zuschließet! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein.
Und wodurch wurde diese katholische Kirche so reich?? Weil sie aus Gottes Wort ein Geschäft gemacht hat und auch vor Mord und Diebstahl nicht zurückschreckte. Beleuchten Sie erst einmal ihre eigene Gottlosigkeit , bevor Sie hier so etwas dümmliches veranstalten!


Barbara, 52

Ich möchte auf das Posting von Barbar 35 antworten.

Die angeführten Sätze "Keinen Sport treiben ist auch ein Sport" und "Nicht trinken macht auch besoffen" setzen bewußte Willensbekundungen voraus, während "glauben" keine Sache des Willens sein kann. Genau so wenig wie man sich gegen "lieben" und "trauern" wehren kann, kann man "glauben" aus der menschlichen Existenz ausklammern. Man kann z. B. ebensowenig nicht nichtkommunizieren, wie man keinen Glauben haben kann.

Ich habe ganz bewußt in der Sparte "Gott ist mir nicht begegnet" mein Statement abgegeben. Konfessionen und Religionen können mir nichts vermitteln. Da sind in meinem Leben sämtliche wohlmeinenden Versuche gescheitert.
Ich hatte ein liebevolles "kölsch-katholisches" Elternhaus, wo Religion sehr klein geschrieben wurde, mußte aber trotzdem eine katholische Konfessionsschule besuchen, da meine Eltern mir keinen weiten Schulweg in die entferntere freie Schule zumuten wollten. Da montags das Evangelium abgefragt wurde, mußte ich mich den Zwängen einer sonntäglichen "hoaeiiiiiligen Messe", sowie der dazugehörigen Christenlehre unterwerfen. Meinen Eltern war der Messebesuch ziemlich egal. Ich rebellierte sehr früh gegen diese Zwänge und hatte in der Schule einen ziemlich schweren Stand. Später, als Erwachsene habe ich dann nochmal versucht, Kontakt zur Kirche aufzunehmen, bin aber daran gescheitert, daß ich nur geduldet und als Person mit minderem Wert (geschieden, zwei Kinder, zwölf Jahre jüngeren Lebenspartner) betrachtet wurde.
Ich habe zwei oder drei gute Freunde, die praktizierende Christen sind, darunter sogar einer, der katholischer Priester ist. Sie beweisen mir ihre Freundschaft immer wieder, indem sie meine Lebensweise akzeptieren, ohne den Versuch zu machen, mich zu missionieren.
Während meines geisteswissenschaftlichen Studiums habe ich mich zwangsläufig mit Religion beschäftigen müssen. Dadurch habe ich ein sehr nüchternes Verhältnis zu dem Thema bekommen. Ich schaue etwas von außen auf die verschiedenen Bekenntnisse, also etwas über dem Tellerrand. Gottes Existenz will ich nicht leugnen, aber so, wie sich die Menschen ein Bild von ihm machen ist er bestimmt nicht. Er ist eben, wenn er existiert, eine Macht größer als der Mensch, also in keiner Weise faßbar.


Wolfgang Bertges, 47

Zu dieser Überschrift fällt mir als erstes nur eine Frage ein: Ist Gott ein Wesen, dass für sich tatsächlich existent ist, oder ist Gott das Produkt der menschlichen Vorstellung?


Gabriele, 47

Was ist aus meinem gestrigem Beitrag geworden ? Habe ich was falsch gemacht und ist er gar nicht angekommen oder wird nur nicht Alles veröffentlicht ?
Eine Antwort würde mir schon Freude machen !
Gabi

 

Hallo Gabriele,
leider ist Ihr gestriger Beitrag bei uns nicht eingegangen; wir veröffentlichen jede Mail, sofern sie nicht ehrverletzend ist. Ferner bemühen wir uns um eine rasche Einstellung der Beiträge, was aber schon mal einen Arbeitstag dauern kann. Ich hoffe, Sie haben weiterhin Interesse, uns etwas zum Thema „Leben ohne Gott“ mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Schwadorf


Walter Noebe, 63

Ich kann nicht begreifen, wie man sagen kann -Gott ist mir nicht begegnet- Diese Aussage ist ungeheuerlich, wenn ich bedenke, dass er mir täglich begegnet. Täglich begegnet er mir im Gebet und ich wünsche denjenigen Menschen, die diese Ausage gemacht haben, dass sie sich einlassen auf ein Gespräch mit Gott im Gebet und sie werden erfahren, dass sie ihm täglich ja stündlich begegnen.


Anonym, männlich 49

Die Schöpfung von Mensch, Tier, Pflanzen und überhaupt alles, was es auf der Erde und im Kosmos gibt, ist so unfassbar vollkommen. Es ist angesichts dieser Schöpfung schier unvollstellbar, dass es keinen Gott geben soll. Ob es Gott, oder wie auch immer man ihn nennen will, gibt, entscheidet jeder für sich alleine. Ich für meinen Teil glaube daran, dass es ihn gibt.

Trotz aller genialen wissenschaftlichen Erklärungen der Funktionsweisen von Natur durch den Menschen sind diese für mich doch letzt endlich immer wieder ein Beweis dafür, dass es Gott geben muss.

Aber all entscheidend für mich ist, dass Gott für mich immer und jeder Zeit da ist. Ich möchte mich doch in der Not an jemanden wenden können und im Glück jemanden danken dürfen, dass es mir und meiner Familie so gut geht. Dass ich eine so reizende Frau zur Seite habe, dass ich drei Kinder habe, die jeder für sich eine liebenswerte Persönlichkeit darstellen und, dass ich einen Beruf ausüben darf, der mir Freude macht und mit dem ich anderen Menschen helfen kann.

Gott ist mein Freund


Barbar, 35

"Nichts glauben ist auch ein Glaube", wie oft stößt man auf diesen Satz, wie auch hier. Trotzdem ist er ähnlich schwachsinnig wie "Keinen Sport zu treiben ist auch ein Sport" oder "Nichts trinken macht auch besoffen"
Achtung, Verwechslungsgefahr: Es ist ein Unterschied zwischen a: Glauben, daß "etwas höheres" NICHT existiert, und b: keinen Glauben an "etwas höheres" zu haben.


Peter, 45

Die heutige "Kirche im WDR" brachte mich dazu, das folgende aufzuschreiben.
"Warum sollte es nicht Dinge zwischen Himmel und Erde geben, die jenseits unserer Vorstellung liegen?" - Wer diese Frage stellt, sagt damit eine Menge über sich selbst aus. Ich stelle diese Frage nicht. Denn sie befreit das Denken von allen Fesseln und lässt uns ins Reich der Spekulation eintreten. Da ist alles erlaubt und keinerlei Erkenntnis möglich.

Wenn wir uns um die Existenz von etwas Gedanken machen, lautet die angemessene Fragestellung: Gibt es berechtigte Gründe anzunehmen, dieses oder jenes existiere? Ein hinreichender Grund, die Existenz von etwas anzunehmen, wäre, dass damit eine Erklärung für sonst nicht erklärbares geliefert würde. So ist es sinnvoll, die Existenz von unterschiedlichen Atomen zu postulieren, um daraus die Natur der chemischen Verbindungen zu verstehen.
Allein der Wunsch, etwas möge existieren, ist jedoch nicht hinreichend, seine Existenz anzunehmen. So einer wie Gott könnte mir schon gefallen. Einer, der meine Einsamkeit heilt und mein geringes Selbstvertrauen mit Gottvertrauen stützt. Ausser dieser Sehnsucht, die sicher sehr viele, wenn nicht die meisten Menschen, teilen, spricht nichts für die Existenz Gottes. Deshalb muss ich leider auf ihn verzichten.


Anonym, männlich, 37

Hallo,
habe einige der Beiträge gelesen, die Kritik verwechselt aus meiner Sicht "Glaube" mit der Institution "Kirche".
Auch wer nicht glaubt glaubt nämlich er glaubt daran nix zu glauben auch gut.
Die Kritik an der Institution Kirche ist für mich absolut nachvollziehbar. Authentisch den christlichen Glauben oder irgendeinen Glauben zu vertreten bedarf hoher moralischer Ansprüche und einem einwandfreien Charakter. Tun was man sagt!!
Sicherlich gibt es auch etliche positive Vorbilder in der Kirchengeschichte hierzu.

Die Institution Kirche verkörpert aus meiner Sicht in keinster Weise Authentizität. Ein wenig Vergangenheitsbewältigung stünde der Kirche gut. Es erscheint mir als wäre die Kirche heute eher eine Institution der Macht und der Politik unter dem Deckmanteldes christlichen Glaubens zu sein. Von der Institution Kirche und was sie repräsentiert zu unterscheiden sind sicherlich einzelne Funktionsträger, Priester die im Sinne des Glaubens sicherlich einen guten Job machen, aber daneben, ist das nicht allzu menschlich, gibt es eben auch viele viele schwarze Schafe.
Ich persönlich glaube an Gott oder sagen wir ein höheres Wesen, ich gehe manchmal auch zur Kirche (meist jedoch nicht zur Messe)sondern allein um Stille und Einkehr zu finden, zu meditieren.



Barbara, 52

Religiosität ist für mich eine anthropologische Größe. Es würde an dieser Stelle zu weit gehen, diese Auffassung in allen Facetten darzulegen. Nur so viel: Spiritualität hat mit der Menschwerdung und kulturellen Evolution zu tun. Wir können uns nicht dagegen wehren, irgendwas zu glauben, auch wenn es nur das ist, gar nichts zu glauben. Das hängt mit unserem Leben in Gemeinschaften zusammen. Gott ist in diesem Zusammenhang eine Erfindung des menschlichen Geistes. Er ist personifizierte Machtlosigkeit des Individuums, denn der Einzelne war und ist ohne seine Sippe verloren. Der Begriff "Gott" ist austauschbar.

Religion weist in zwei Richtungen: die eine ist der Weg in die Krankheit (siehe die jüngst bekannt gewordenen Kinderschändungen, oder auch den religiös begründeten Terrorismus, aber auch Zwangsneurosen und Verletzungen des Einzelnen). Andererseits kann eine gelebte Spiritualität auch zur geistigen Gesundheit beitragen. Aber Spiritualität und Gottvertrauen ist unabhängig von den einzelnen Religionen.

Die Theologie blickt immer mit einem gewissen Anspruch auf die Religion, der aus einer langen Reihe von philosopischen Vorgaben schöpft.

Persönlich ist unter diesen Prämissen die Aussage unseres Erzbischofes Joachim Meissner nur noch lächerlich, daß Frauen ebensowenig Priester werden können, wie Männer zum Kinderkriegen geeignet sind. Ich glaube, er hat im Biologieunterricht nicht aufgepasst. Auch denke ich, daß die männlich orientierte Kurie, die durchsetzt ist mit schwulen Biotopen keine Frauen duldet, die ihr Wohlleben durcheinanderbringen. Das wußte ich schon, bevor Frau Ranke-Heinemann darüber schrieb.



Knorr, 32

Heute morgen war diese Internetseite Thema in "Kirche auf WDR2". Normalerweise sitze ich beim Frühstück und lasse das Ganze über mich ergehen. Heute muss ich mich äussern. Der Vergleich eines Kindes das seinen Vater im Rauch nicht sehen kann mit den Gläubigen und Gott ist eine Anmassung. Das Kind kennt seinen Vater genau, hat ihn gesehen, gefühlt,und gelernt ihm blind zu vertrauen. Auf diese Erfahrung greift das Kind zurück und wird belohnt. Es weiss was hinter dem Rauch wartet. Der Glaube an Goot, Ausserirdische, Drachen, Hexen,... ist nicht Real sondern in den Köpfen von Menschen entstanden. Gesehen hat noch Niemand eines dieser Wesen. Niemand hat Erfahrung im Umgang mit Ihnen sammeln können. Wie sollte man dann darauf vertrauen? Als Vater fühle ich mich durch solche Vergleiche gekränkt. Ich möchte nicht mit etas so Irrealem verglichen werden.

Ich schätze die Arbeit der Kirchen in allen sozialen Bereichen. Hierüber sollten Sie bei solchen Gelegenheiten berichten. Ihre Irrigen Vorstellungen über das Leben,und was danach geschieht, sollten in den Kirchen mit den Leuten besprochen werden die dafür Verständnis aufbringen.
Ich danke Ihnen für die Möglichkeit diesen Frust los zu werden.



Linda Fatsenrath, 24

Lieber Markus 30,

leider kann ich einigen Dingen die du geschrieben hast nicht wiedersprechen. gezwungende unmotivierende Kinderstunden sprechen sowenig für Gott wie vieles aus der Kirchengeschichte und vielen was heute in den Institutionen passiert. Was mich aber sehr stutzig gemacht hat war dein Satz:"wer an gott glaubt,hat den glauben an sich selbst verloren oder noch nie an sich selbst geglaubt." Ich habe noch nie so an mich selbst geglaubt, wie seitdem ich Gott und Jesus erkannt und in meinem Leben mit eingeschlossen habe. Gott hat mich nach seinem Ebenbild geschaffen und mir seinem Atem eingehaucht und Jesus hat mich so lieb, dass er für mich ans Kreuz ging. Da muss ich doch grosse Achtung vor mir selber haben, oder? Ausserdem hat es mir geholfen viel frieden zu finden über dinge in meiner Vergangenheit, schmerzliche Beziehungen in meinem Leben und den dingen die ich nicht so gut kann und nie kennen werde.


David Hildebrandt, 16

... weil, ich habe ihn noch nie gesehen und es gibt auch keine Beweise das es ihn gibt.



Markus, 30

...während meiner kindheit bin ich mehr oder weniger zum besuch der christenlehre u.s.w. gezwungen worden.``weil es ja dazugehört.`` den glauben an gott konnte mir aber trotzdem niemand vermitteln.als ich dann volljährig war,bin ich sofort aus der kirche ausgetreten und habe auch weihnachten nie wieder eine kirche betreten. wer an gott glaubt,hat den glauben an sich selbst verloren oder noch nie an sich selbst geglaubt.wenn ich mir überlege,wie viele geistliche sich an kindern vergriffen haben,wie viele leute sonntags frömmeln und im normalen leben lügen und betrügen,kann ich nur sagen:da möchte ich nicht dazugehören.



A. Kreimendahl, 35

Ich bin bekennender Anarchist und zweifele sowohl an Gott und den Teufel, weil sie Sinnbilder fuer eine Lebenshaltung sind. Wer sagt nicht, dass Satan gut und Gott schlecht ist? Im Zeichen des Kreuzes wurde gebrandtschatzt, gemordet, vergewaltigt und gefoltert. Der Faschismus wurde von der Kirche abgesegnet. Also warum zur Hoelle soll ich daran glauben, was Menschen manifisziert haben? Menschen haben die Bibel geschrieben und verfaelscht.

Also glaube ich an eine Macht, die Energie verwaltet und wir Menschen koennen mit dieser Energie leben. Dies kommt dem Buddhismus ziemlich nahe. ...



Ulrich, 46

... in alldem, was besonders die katholische Kirche aus dem Glauben gemacht hat. Auch wenn's euch (dem Klerus) nicht gefällt. Was ihr aus dem Glauben gemacht habt im Laufe der zweitausend Jahre, ist sicher nicht das, was Gott wirklich gefallen würde. Ich müsste ein Buch schreiben um zu erklären wie ich zu dieser Auffassung gekommen bin, es ist das Ergebnis jahrelangen Ringens mit mir und der (katholischen)Religion. Gott hat nicht zugelassen, dass ich mich von ihm entferne (gottseidank!!) aber je mehr ich ihm in glaubenden Menschen begegne, destomehr entferne ich mich von den Dogmen der katholischen Kirche. Das sollte den Würdenträgern, da es eine allgemeine Entwicklung zu sein scheint, doch sehr zu denken geben. Es geht nicht darum, die Kirche moderner zu machen, wohl aber darum sie christlicher zu machen. Denkt bitte mal intensiv darüber nach, wie das gehen kann. Priestermangel ist sicher kein Zufall- ich denke es ist ein (deutlicher) Wink des Himmels. Wenn es keine (oder nur noch wenige) Priester geben wird, dann wird man sich wieder auf Menschen stützen (müssen), die auch das Leben was sie verkünden undzwar von ganzem Herzen und aus ganzer Seele.....



Gabriela Kremer, 39

Schon als Kind hat es mich beschäftigt, wenn es denn einen Gott gäbe was war vorher, irgendwo muss ja auch der hergekommen sein.
Im Laufe der Schuljahre, aufgewachsen in einer streng evangelichen Familie, mit Großeltern, deren Glauben einfach herrlich kindlich war, aber für die alten Leutchen ein Trost, kam ich für mich zu der Überzeugung einen Gott gibt es nicht, kann es auch nicht geben.Götter in jeder Form haben wir Menschen uns geschaffen weil wir uns an etwas festhalten müssen,einen Halt im Leben brauchen, jemanden brauchen auf den wir die Verantwortung abladen können.

Naturreligionen glauben an den Gott des Haies, des Donners ect., Dinge die für sie unerklärlich waren, also musste wohl jemand dafür verantwortlich sein.Die Menschheit lernte dazu und man fand heraus, dass mit dem Glauben ein enormes Geschäft zu machen war. Mit dem Bedürfnis nach Sicherheit, nach jemandem der einen hilft. Aber man lernt im Laufe eines Lebens das man nur wirklich Hilfe bekommt, wenn man bereit ist sich selbst zu helfen, für seine Fehler selbst einzustehen.

Jesus, nach "unserem" Glauben Gottes Sohn, war mit Sicherheit zu seiner Zeit ein sehr intelligenter Mann, er wusste Menschenmassen zu bewegen, heute würde man einen solchen Mann in die Politik stecken oder vielleicht auch irgendwo als Guru einer Sekte verehren, seine Ideale waren sicherlich gut und man kann auch christlich und mit Nächstenliebe leben ohne an einen Gott zu glauben.Sie fragten was einen Sicherheit und Halt im Leben gibt, wenn man nicht an Gott glaubt. Der Glaube an die eigene Kraft, die Familie und die Kinder in denen man weiterlebt. Ich glaube nicht nur nicht an Gott, ich glaube auch nicht an ein weiterleben nach dem Tod oder gar eine Wiederauferstehung. Wir sind intellegente Säugetiere und geben mit unseren Genen unser gespeichertes Wissen und auch immer einen Teil von uns an unsere Kinder weiter, also lebt auch von uns ein Stück weiter und das allein ist doch eine tolle Gewissheit.



Anonymus, männlich, 42

Hallo,
wie kommt die katholische Kirche dazu von Glauben zu reden ? Die Kirchengeschichte ist voller Mord und Todschlag. Auch heute ist es hauptsache Heuchelei und das ist schon fast Gotteslästerung. Außerdem ist die Heiligenverehrung reiner Götzendienst, von der Marienverehrung ganz abgesehen. Ich selbst halte viel von Gott, aber das was unsere Kirchen und manche Sekten tun hat nichts mit der Bibel zu tun, sie benützen sie nur um Macht auszuüben. Der Gott des NT ist ein Gott der Liebe, nicht der Macht und des Hasses. Soviel dazu. Gott (Jesus) will Harmonie unter den Menschen und keine Zwietracht und keine Organisation mit einem Papst vorne dran (habs zumindest noch nicht in der Schrift gefunden). Hab langsam die Nase voll von der Bigotterie unserer Organisationen.



Harry Hohberger, 67

Hallo!

Gratuliere Euch Menschenfischern, werde jetzt öfter mal in Euer Netz schwimmen, obwohl ich GOTT nicht nicht verloren habe, vielleicht zeitweise doch. Wäre ich sonst auf Eurer Internetseite aktiv geworden?

Würde gern mehr über Euer Projekt erfahren, aber wie???

Freundliche Grüße, HARRY HOHBERGER

Thomas Neuhaus, 34

Beitrag: Es gibt hunderte, vielleicht tausende von Religionen auf der Welt und alle haben sie ihre Götter oder auch nicht. Warum sollte ausgerechnet das Christentum da die einzig wahre Religion sein? Für mich ist das Christentum eine Möglichkeit von vielen, sich einen Sinn im Leben zu schaffen. Nicht mehr und nicht weniger. Mit Wahrheit hat das nichts zu tun, es ist einfach ein subjektiver Glaube, der den Menschen das Leben erträglicher machen kann, wenn sie daran glauben. Ich glaube schon irgendwie an ein übergeordnetes Prinzip im Universum, aber ich glaube auch, dass es alle Religionen transzendiert und ihnen übergeordnet ist.

Und ich bin mir bewußt, dass auch das nur ein subjektiver Glaube ist, der möglicherweise absolut unsinnig ist...