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Ich
bedaure Menschen, die an Gott glauben ...
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Bright, männlich, 48 |
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nicht. |
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Anonym, männlich, 20 |
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nicht. Aber
denke dass Sie Angst vor dem Tod haben und die
Unwissenheit ob oder was danach kommt nicht akzeptieren
wollen. |
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Atheist |
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Ich bedaure gläubige Menschen in
gleichem Maße, wie früher die christlichen Missionare in
den Kolonien die "gottlosen" Eingeborenen bedauert haben.
Ich bedaure sie dafür, dass sie mit einer Überzeugung
leben, für die sie in zukünftigen Geschichtsbüchern
gescholten und ausgelacht werden. |
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Josef Wörmann, 57 |
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Trotz meinem eigenen Weg - ich
kenne den mit und ohne Kirche, ist es für viele Menschen
besser, eine Religion zu haben und an Gott oder wie man es
auch nennen mag zu glauben. Es ist wie eine Straße mit
Geländer die einem die Richtung vorgibt und die einen
dadurch aber auch einschränkt. Für viele Menschen der
einfachere Weg. Es gibt meiner Erfahrung nach eine
Wahrheit die nicht auf dem Begriff Wahrheit beruht den wir
üblicherweise benutzen sondern es ist die Wahrheit von
Millionen Menschen, Millionen Gläubigen, und sie hat
dadurch eine eigene Wirklichkeit.
Wer sich aber aufmacht, seinen eigenen Weg zu suchen-
zurückläßt was ihn bisher beengt hat, hinaus in die
unbegrenzte Wildnis des Seins, der Verzichtet auf die
geteerte Straße und das sichere Geländer, macht sich auf
den Weg in die Weite die er vorher nie erfahren durfte.
Wenn er klug ist, ist er Demütig gegenüber dem
Unerkennbaren, dem Unbeschreibbaren, dem großen Ganzen daß
er nicht durchschaut und vor dem er sich verbeugt. Ich bin
offen für das was kommt, was mir begegnet. Es gibt keine
Festlegung. Erscheint etwas anders setze ich mich damit
auseinander und versuche es in mir zu Integrieren.
Ich bedaure, daß nach meinem
Gefühl die Kirche zuviel Angst hat. Sie weigert sich alte
Macht loszulassen und die Gläubigen zu ermutigen sich
selbst auf den Weg zu machen. Die alte Kirche hat schöne
Bilder vom Leben nach dem Tod aber sie hat zuwenig Bilder
für das Leben jetzt. Es sind schöne Bilder für Kinder.
Wenn Pfarrer permanent von Gott reden ist das für
aufgeklärte Menschen zu wenig und zu banal. Wiederholung
macht es auch nicht besser. Die Kirche ist stehengeblieben
und verweigert die Bewegung. Wenn eine Religion alt wird
wird sie materialistisch und damit ist sie vorbei. So hat
es C.G. Jung ausgedrückt. Und er hat noch gesagt: das Wort
Theos hat verschiedene Bedeutung, eine davon ist "das
Hereinblickende". Das heißt: Der Mensch hat sich schon
immer angeblickt gefühlt. Und es ist keine Persona es ist
der Blick. Er meinte: Warum wagen wir es nicht alles
loszulassen und uns wieder anblicken zu lassen. Und so
versteh ich mich auch.
Eines noch, wer in der Kirche ist hat nur die begrenzte
eigene Sichtweise. Wer nach außen gegangen ist hat
mindestens Zwei.
Trotzdem habe ich Respekt vor Gläubigen Menschen und würde
nicht versuchen sie zu ändern.
Das was ich
gerne mache ist mit ihnen zu diskutieren und ihre und
meine Sichtweisen und Taten zu hinterfragen. |
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Anonym, männlich, 62 |
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eben so wenig, wie ich Menschen
bedaure, die an Astrologie oder Homöopathie glauben; heute
hat jeder die Möglichkeit, sich kundig zu machen und den
Mut aufzubringen, sich seines eigenen Verstandes zu
bedienen. |
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Bernd Nowotny, 68 |
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Ich bedaure
sie nicht, wenn es ihnen gut geht dabei. |
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Paul, 47 |
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weil Ihnen von der katholischen
Kirche Ängste und Sorgen vermittelt werden, die sie ohne
Glauben nicht hätten, und weil sie ihr Leben nach den
Weisungen der katholischen Kirche ausrichten und dadurch
sich unnötigerweise selbst einschränken und auf so manches
verzichten, was sie gerne täten, oder es mit unnötig
schlechtem Gewissen doch machen.
Wie sieht es denn zum Beispiel aus beim
Geschlechtsverkehr. Der Papst erlaubt keine Pille oder
Kondome. Die Menschen, die sich mit Verhütung lieben
begehen nach Ansicht des Papstes dadurch regelmäßig eine
schwere Sünde (sie wird ja vorsätzlich begangen), und so
ist das mit allem, was von der katholischen Kirche als
"Sünde" gesehen wird. Papst Paul VI. wurde in den 80ern in
einem der ersten Privatradios (Radio Brenner) "Pillen-Paule"
genannt. Selbst Ratzinger ist doch weltfremd in einer
Zeit, in der es Geschlechtskrankheiten gibt, die einem das
Leben kosten können. Mir tun die Katholiken besonders
leid, weil sie keine jungen weltoffenen Päpste bekommen,
die vielleicht mal radikale Reformen durchführen könnten,
sondern senile Greise, die vom wirklichen Leben keine
Ahnung (mehr) haben.
Ich bin sehr froh, daß mir als ehemalig sehr gläubig
gewesenem Katholiken die Augen geöffnet wurden und ich den
Glauben verloren habe. Seitdem lebe ich viel unbeschwerter
und glücklicher. Jeden Karfreitag denke ich besonders an
die Vergangenheit zurück, an die scheinheilig griesgrämige
Stimmung im Karfreitagsgottesdienst. Der Karfreitag war
für mich immer der schrecklichste Tag im Jahr. Ich war
jedes Mal heilfroh, wenn der vorüber war. Nun ist der
Karfreitag für mich ein Tag wie jeder andere, an dem ich
also genauso viel Freude habe wie an den anderen 364 Tagen
im Jahr.
Ich lebe viel glücklicher,
seit ich nicht mehr an Gott glaube.
Wichtig im
Leben ist nicht ein Glaube an irgendeinen Gott, sondern
eine ehrliche liebevolle Lebensweise mit Zielen und Freude
an dem, was einem Freude macht. |
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Anonym, männlich, 23 |
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weil sie
hoffen. |
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Joachim Koßmann, 55 |
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weil sie
teilweise oder ganz auf ihre Menschenwürde verzichten |
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Björn Lindeiner, 38 |
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Wir leben in einer Zeit der
Ungleichzeitigkeit:
Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind
unsere Weltbilder noch von Jahrtausende alten Legenden
geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen
Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer
fatale Konsequenzen haben. Wir verhalten uns wie
Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet
übertragen wurde.
Manifest des evolutionären Humanismus |
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Sonja, 55 |
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Jesus sagt in Matthäus 10, 34
„Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin.
Das ist falsch, ich bringe nicht Frieden sondern den
Krieg."
Jesus sagt in Lukas 19, 27 „Und nun zu meinen Feinden, die
mich nicht als Herrn anerkannten: Holt sie her und erwürgt
sie hier vor mir!" |
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Anonym, weiblich, 30 |
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Ich bedaure
sie nicht. Ich beneide sie hin und wieder. Aber ich kann
nicht an etwas glauben, dass mir unlogisch und nicht
richtig erscheint. |
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P., weiblich, 23 |
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...und
trotzdem nicht dazu fähig sind, Liebe an andere Menschen
weiterzugeben. Denn damit haben Sie womöglich die
Grundidee namens "Gott" nicht verstanden. |
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Anonym, männlich, 41 |
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genauer: die
an den Gott glauben, der von der Mehrzahl der katholischen
Priester vermittelt wird. Die erzählen alle einen
Blödsinn, der zum Fürchten ist. In der Tat ist das
Christentum, so wie es leider in der Mehrzahl der Fälle
vermittelt wird, tatsächlich eine Religion der Angst:
Angst vor der Hölle, vor dem strafenden Vater, der uns
verdammt oder erlöst, ganz ohne unser Zutun. Die Priester
schwafeln was von Leben nach dem Tode, als ob sie
irgendwas wüssten. Dass man sich auf das Leben nach seinem
Tode vorbereiten solle. Daß Gott trotz allem Liebe sei!
Diese Brüder haben die ganze christliche Religion
pervertiert. Denn natürlich ist das Christentum eine
Religion der hellen Freude: Sie besagt: Du kannst schon
während deines Lebens tot sein, und kannst wieder
auferstehen, wenn du du dich der Liebe Gottes überlässt.
Wenn du dich selbst verlässt. Am schönsten hat diesen
Gedanken Meister Eckhart mit seiner Gottesgeburt
ausgedrückt. Aber der ist ja offiziell Häretiker. Aber es
gibt noch andere, wirkliche Meister des christlichen
Glaubens, die man leider viel zu selten liest. Professor
Alfred Keller von den Jesuiten fällt mir das spontan ein,
oder Professor Gerd Häffner. |
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Anonym, weiblich, 30 |
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nicht. Ich
beneide sie um die Zuversicht und die Geborgenheit, die
ihnen der Glaube vermittelt. |
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Anonym, männlich, 41 |
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überhaupt
nicht, ich beneide sie. |
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Anonym, männlich, 46 |
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weil ich
selbst lange Zeit meines lebens geglaubt habe, dass ich
glaube. In der Zwischenzeit bin ich überzeugter Atheist
und glücklicher als ich je als "Gläubiger" war. Als dies
ist nicht wirklich ein Argument für oder gegen das
religiöse Glauben. Nach meiner Überzeugung verlieren (zu
viele - aber bei weitem nicht alle) "Gläubige" zu leicht
den Kontakt zur erkennbaren Wahrheit/Wirklichkeit und das
halte ich, vor dem Hintergrund der Möglichkeiten der
menschlichen Vernunft, für außerordentlich bedauernswert. |
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La |
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Nicht, da
ich der Meinung bin, dass jeder selber entscheiden darf
woran man glaubt und jeder seine eigene Meinung bilden
kann. |
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Kathrin |
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...nicht, da
meiner Meinung nach jeder glauben darf, was er moechte und
es keinen Grund gibt Menschen nach ihrem Glauben zu
beurteilen. |
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Jelena |
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nicht, denn
jeder hat ein Recht an das zu glauben, was er fuer richtig
haelt. Ausserdem denke ich, dass man andere fuer ihren
Glauben weder kritisieren sollte noch das man sie bedauern
muss. Sie wissen genau, was sie wollen und das ist
vollkommen in ordnung. |
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Jay |
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da menschen
immer etwas brauchen um an etwas glauben weil anders haben
menschen keine richtlinien wo sie nach leben koennen. |
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Oliver, 17 |
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nicht, ich
respektiere sie. |
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Anonym T |
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weil sie
nicht selbstsicher sind, weil sie jemanden als vorbild
brauchen der ihnen den weg zeigen kann. |
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Daniela Zitzelsberger, 25 |
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Das tue ich
nicht! ich bewundere Menschen die einen tiefen und!
reflektierten Glauben haben. Also all diejenigen, die auch
mal Zweifeln, Vorgaben durch die Religion nicht einfach
hinnehmen, sondern sich aktiv mit Gott und ihrem Glauben
beschäftigen. Diese Menschen sind auf eine Art glücklich
und zufrieden, die alle anderen nie erreichen |
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Daniel, 25 |
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nicht .. Nur
finde ich es schade, das sie es in der heutigen zeit nicht
besser wissen. |
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Anonym, weiblich |
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nun, warum
wundern sich die gläubigen denn nicht darüber, daß der
"allmächtige", "allwissende" und "alliebende" gott so
fehlerhafte gefährliche menschen erschafft und sie dann
für ihre missetaten bestraft... |
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Michael Bernast, 51 |
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nein, aber
ich würde sie gern in ihrer ruhe lassen, wenn sie denn
auch im öffentlichen leben ebenfalls mit allen tolerant
umgehen würden, die nicht ihren glauben teilen.
grundsätzlich hat jedes lebewesen von frühester kindheit
an, selbst zu entscheiden, wie und mit welchen mitteln es
einmal die welt anschauen möchte.... |
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Anonym, männlich, 40 |
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und den
Glauben an etwas, für das es keinerlei Beleg gibt, zur
Tugend erklären. Die ganze Konstruktion des Christentums,
die "Glauben" zum zentralen Kriterium für Erlösung oder
Verdammnis erklärt, ist im höchsten Maße absurd. "Glauben"
ist keine Tugend, es ist nicht einmal eine Handlung. Ich
kann nicht willentlich entscheiden auf einmal etwas, für
das ich genauso viel Indizien sehe wie für die Existenz
von Einhörnern, aus tiefster innerer Überzeugung für wahr
zu halten. Eine solche tiefe innere Überzeugung ist
entweder vorhanden oder nicht. |
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Anonym, männlich, 20 |
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weil sie an
einen brutalen, selbstsüchtigen, egoistischen und
sardistischen Gott glauben, und damit meine ich nicht Baal
sondern Jahwe. |
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Niklas D., 16 |
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Es wäre
schwachsinnig, Menschen nur wegen einer anderen
Weltanschauung zu bedauern; das Bedauern oder besser
gesagt die Furcht fängt da an, wo die Freiheit eines
anderen auf Grund irgendeines Glaubens eingeschränkt wird.
Der Humanismus (oder auch der Atheismus) dürfen die
Religion nur verbal angreifen; sie dürfen sie nicht mit
ihren eigenen Waffen schlagen." Wer nicht dran glaubt,
muss dran glauben" darf kein Grundsatz werden!!! |
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Kathi G., 23 |
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weil ich
hier an dieser Stelle mal ehrlich sein möchte und offen
kundgeben, daß ich Probleme damit habe jemanden
intellektuell zu respektieren der irgendeiner Form von
Religion anhängt. Nichts für ungut, aber : ja glaubt Ihr
denn das alles wirklich ? In Echt ?? Ich fühl mich
manchmal als ob mich alle Gläubigen nur verschaukeln
möchten, und die Kameras hinter allen Pflanzen und Bildern
mich beobachten.. Vielleicht kann ich auch einfach nicht
nachempfinden warum man bestimmte Zusammenhänge nicht
durchblickt.. weil ich mir wohl nicht mehr vorstellen kann
bestimmte Erkenntnisse über die Religionen auf diesem
Planeten nie gewonnen zu haben. |
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Stefan K., 28 |
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Das tue ich
nicht. Ich bedaure aber die, die Religionsführern glauben
und wertvolle Zeit, Kraft und materielle Recourcen (Geld)
an diese verschwenden. Sicherlich tuen die Kirchen ein
paar gute Dinge für die Menschen. Aber das ist nur ein
Bruchteil von dem, was mit dem geopferten Werten getan
werden könnte. |
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Anonym, männlich, 32 |
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...nur dann,
wenn dieser Glaube ihre Vernunft, ihren Verstand, ihre
intellektuelle Neugierde und ihre Fähigkeit zur
Mitmenschlichkeit und zur Toleranz nennenswert
beeinträchtigt. Es gibt genug Menschen, bei denen das
nicht der Fall ist (z.B. meine katholische Frau). Weshalb
sollte man die bedauern? So ganz frei von größeren oder
kleineren Wahnvorstellungen ist ja ohnehin niemand, auch
der Atheist nicht. Ich z.B. glaube fest daran, dass immer
die Schlange am langsamsten vorankommt, an die ich mich
anstelle. Leider gibt es aber auch viel zu viele Menschen,
denen ihr Glaube das Hirn vernebelt, z.B. Kreationisten
und sonstige Evolutionsleugner, außerdem all die seltsamen
Figuren, die Religion mit Moral/Ethik gleichsetzen und
behaupten, ohne religiösen Glauben könne man kein guter
Mensch sein. Diese Leute sind geistige Brandstifter und in
der Tat bedauernswert. Von all den religiösen Fanatikern
ganz zu schweigen, die in Namen des Glaubens ihre
Mitmenschen drangsalieren, misshandeln, ermorden etc. Noch
bedauernswerter sind allerdings die Opfer solcher Leute. |
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Gunter Veet, 67 |
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nicht, denn
jeder hat das Recht, sich so viel und so häufig zum Narren
zu machen, wie er will. |
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Ronaldiny, 51 |
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Menschen die an Gott glauben
haben wenigstens ein Zukunftaussicht, vorrausgesetzt man
glaubt an den Waren Gott... |
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Heidrun, 58 |
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nicht, wenn sie sich dadurch
nicht "falschen Propheten" unterwerfen, sondern einen
Halt für ihr Leben finden. |
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Carsten, 42 |
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nicht. . Es ist ein
Verbrechen, Menschen (vor allem Kindern) zu erzählen, dass
sie ohne Gott verloren sind, dass sie nur in "seiner"
Lehre ihr Seelenheil finden. Jeder Mensch muss das Recht
haben, freiwillig entscheiden zu können, ob ihm der Glaube
an eine Höhere Macht sinnig erscheint oder nicht, und
diese Überzeugung dann auch leben dürfen. Ich finde den
Missionarseifer so unangenehm. Jeder soll nach seiner
Facon glücklich werden. Aber wer meint, er muss andere
davon überzeugen, seiner Interpretation von Glauben
anheimzufallen, ist schlicht und ergreifend anmassend.
Alle drei grossen religiösen Sekten (Christentum, Judentum
und Islam) nehmen für sich in Anspruch sie haben den
wahren Glauben. Mindestens 2 von ihnen müssen sich irren,
denn es können nicht alle drei gleichzeitig Recht haben in
ihrer Annahme, oder es irren sich alle. Ich halte
letzteres für am wahrscheinlichsten. |
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Thomas Bietz, 47 |
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.. weil sie
hoechstwahrscheinlich enttaeuscht werden (Beispiel Mutter
Theresa). |
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Peter Backfokus, 52 |
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nicht, obwohl sie mit
Widersprüchen leben müssen, was mir selbst unerträglich
wäre. Nicht nur, dass die christlichen Texte in sich
widersprüchlich sind, widersprechen sie auch in Vielem
unserem heutigen Wissen über die Beschaffenheit der Welt.
Das Alte Testament ist ethisch weit unterhalb unseres
heutigen Niveaus und auch das Neue Testament ist bei
weitem keine Frohe Botschaft. Viele gesellschaftliche
Errungenschaften, wie z. B. die Gleichstellung der Frau,
spielen noch keine Rolle, denn die Zeiten waren damals
andere. Es bleibt nicht viel Gültiges, wenn man die
Heilige Schrift von ihren Zeitbezügen entkleidet.
Intellektuell unredlich gar ist es, heutige positive
gesellschaftliche Entwicklungen, wie wir sie u. a. der
Aufklärung zu verdanken haben, im Nachhinein in die Bibel
zu interpretieren, wie dies besonders Protestanten gerne
tun. |
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Jonathan Straub, 20 |
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JA. Es macht mich unendlich
traurig, dass Menschen vor Gott auf die Knie gehen, in
Furcht vor ihm leben. Die Verantwortung für ihr eigenes
Leben, sowie ihre Handlungen( also auch ihre "Sünden") mit
Gott teilen. Ich bedaure auch die Erfindung der Sünde, die
ein Sünderleben erst möglich macht. Denn deine Sünden
werden dir vergeben. Ich bedaure die Feigheit der Leute,
die sich Gott unterwerfen, nur weil er möglicherweise
besteht und Macht besitzt. |
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Michael Rauch, 65 |
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keinesfalls. Jeder Mensch
hat den FREIEN WILLEN sich als Glaubender zu verstehen,
bzw. als Nicht-Glaubender. Ergo: Es darf jeder nach seinen
Bedürfnissen glückselig werden. |
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Marco, 44 |
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nur dann, wenn sie von ihrer
Religion, gleich welcher, derart verblendet wurden, das
sie nicht mehr offen sind für die Gedanken und Meinungen
anderer Menschen. |
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Claudia Martelli, 44 |
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...nicht. Die glücklichen! |
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Siegfried Vocasek, 70 |
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und mitlaufen, ohne sich mal
die Mühe gemacht zu haben sich klarzumachen, woran genau
sie jetzt eigentlich glauben |
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Anonym, männlich, 40 |
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nicht. Manchmal könnte ich
sie sogar beneiden. Ich bedaure lediglich Menschen, die
nicht in der Lage sind, sich selbst und ihre Überzeugungen
kritisch zu reflektieren und die sich blind oder sehend
Autoritäten unterwerfen, die ohne jeden Beweis
Absurditäten als letzte Wahrheiten verbreiten. |
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Edgar Nönnig, 58 |
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wenn es ihr einziger Halt
und Hoffnung ist. |
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Alexander Krampe, 42 |
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Meistens schon. Oft sind sie
mir auch widerwärtig in ihrer Heuchelei. |
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Anonym, weiblich, 28 |
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ich bedaure sie nicht denn
sie haben sich das ja selber ausgesucht. wenn sie damit
glücklich werden bitte aber ich brauch das nicht |
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Ines Blum, 28 |
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ich bedauere sie nicht wenn
es ihnen hilft an ihn zu glauben ihr leben zu meistern
sollen sie das gerne tun! |
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Norbert Schnitzler, 50 |
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weil sie einer Illusion
anhängen. Noch mehr bedauere ich aber Menschen, die nicht
an Gott glauben und dafür gemobbt werden, berufliche und
soziale Nachteile in Kauf nehmen müssen oder gar um ihr
Leben fürchten. Deshalb ist das Judentum meine liebste
monotheistische Religion. Da muß man schon eine jüdische
Mutter vorweisen. Christentum und Islam missionieren und
machen andere eventuell mal einen Kopf kürzer.
Lippenbekenntnisse zur Bekenntnisfreiheit gelten ja doch
nur solange, bis man selbst an die Macht kommt. |
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Volker, 40 |
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nicht, muß jeder selber
rausklamüsern. |
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Uwe, 46 |
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denn sie meinen gott gibt
ihnen kraft die kraft kommt aber von jedem selber ich
vergleiche das mit sport ich habe selber viele jahre sport
betrieben die erfolge aber auch die niederlagen hat man
selber in der hand nur durch den wille an sich selbst kann
man grosses vollbringen wenn man sich von mal zu mal
verbessert ist es eins der schönsten momente im leben wenn
man auf gott vertraut gibt man sich selber auf und gibt
die zügel jemand anderen |
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Michael M., 33 |
@ Bernhard Riedl:
Die unten genannte Bibelstelle, wonach Gott Moses darüber
unterrichtet, dass Kranke nicht in den Altarraum treten
dürfen, weil sie sonst seine Heiligkeit entweihen könnten,
kommentieren Sie so:
"Das hat nichts primär mit Gott oder Religion zu tun.
Vielmehr führt die Tatsache, dass man vor diesen
Phänomenen, von denen man biologisch damals schlichtweg
nichts wusste und die man deshalb "fürchtete", zur
Ausklammerung aus dem Bereich der Heiligkeit, der sonst
nach damaligem Verständnis kontaminiert worden wäre. Zu
diesen unerklärlichen und deshalb aus der Heiligkeit
ausgeschlossenen Phänomenen gehören offensichtlich auch
Behinderungen, die man damals wohl auch göttliche Strafe
deutete. Sie in den Raum der Heiligkeit zu integrieren,
wurde als Gefährdung dieses Raumes und damit als
existenzbedrohend angesehen.
Diese menschliche Sicht der Dinge ist veränderbar."
Sie liefern damit eine sehr gut nachvollziehbare
Begründung dafür, dass es sich bei der Bibel um ein
menschliches, zeitgebundenes Kulturprodukt und eben nicht
um göttliche, immergültige Offenbarung handelt.
Hallo Michael M.,
Sie haben Recht in Bezug auf Form und sogar manchen
Inhalt, aber nicht im Hinblick auf die Aussageabsicht. Die
biblische Offenbarung ist eben dadurch nicht ohne Fehler,
weil sie durch Menschen überliefert ist, die jeweils
Kinder ihrer Zeit und eben vor allem Menschen gewesen
sind.
Eines der lustigsten Beispiele für solche
Fehlüberlieferungen im Alten Testament ist ja die
Benennung des Hasen als Wiederkäuer - wegen seiner
mümmelnden Gesichtsbewegungen. Und so genannte
Fundamentalisten sind deswegen auch nicht davon
abzubringen, dass der Hase dieser Gattung zuzuschlagen
ist, weil es eben in der Bibel steht.
Ich selber habe als junger Mensch den Vergleich der Bibel
mit einem Liebesbrief sehr geschätzt: In einem Liebesbrief
steht oft auch Manches, was nicht voll und ganz mit der
Wirklichkeit übereinstimmt, aber die Botschaft wird
dadurch nicht im mindesten geschwächt. Und auch bei völlig
aufrichtigen Liebesbriefen gibt es immer wieder den Fall,
dass dennoch die Botschaft nicht ankommt. Liebe, auch die
Gottes, kann eben nur werben. Sie zwingt nie.
Beste Grüße und Wünsche
Ihr
Bernhard Riedl
Michael M.:
Sie vergleichen die Bibel mit einem Liebesbrief. Bei einem
Liebesbrief kenne ich aber in der Regel den Absender.
Sollten mir Zweifel kommen, weil sich einige Aussagen
nicht nach meiner Angebeteten, sondern nach ihren frechen
Neffen anhören, sollte ich in Erwägung ziehen, dass diese
vielleicht den gesamten Brief aufgesetzt haben, um mir
einen Streich zu spielen, und meine Geliebte nichts damit
zu tun hat und nichts von mir wissen will.
Wenn Sie jetzt zugestehen, dass die Bibel in Bezug auf
Form und manchen Inhalt ein menschliches Kulturprodukt
ist, haben wir das bekannte Problem, unter all der
menschlichen Überlieferung die "wahre" göttliche
Aussageabsicht herauszufiltern. Und das geht nur, indem
wir unsere eigenen moralischen Maßstäbe anlegen, um alles,
was nicht dazu passt, der damaligen Zeit zuzuschreiben.
Entsprechend können wir entgegen aller christlicher
Beteuerungen unsere Werte nicht aus der Bibel ziehen,
sondern legen sie viel mehr an sie an, um sie und Gottes
Willen zu "verstehen". Statt eine verbindliche
Handlungsanweisung abzugeben, wird mit der Bibel
entsprechend alles und jedes begründet.
Deswegen ziehe ich es vor, diese Schrift komplett als
menschliches Erzeugnis zu betrachten und denjenigen, von
dem sie "inspiriert" sein soll, gleich mit. Nur so haben
wir die Möglichkeit, zu gut begründeten, weil
wohlüberlegten, auf Konsens beruhenden und doch immer
wieder zu überprüfenden Werten kommen, von denen niemand
sagen kann, sie kämen von einer höheren Macht. Ohne Gott
sind wir alle nur Menschen und niemand hat die "Wahrheit"
gepachtet. Auf Gottes vermeintliche Liebe müssen wir dann
zwar verzichten, aber dafür haben wir ja immer noch
einander. |
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Felix |
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weil es keinen Handfesten
beweis für die existens für Gott giebt, und sie dadurch
wie (enschuldigung) Idioten dar stehn, einem Irren der
sagt : "mir folgt eine Kleine fee die mir ratschläge
gibt", dem Glaubt man auch nicht ^^. Für mich ist die
Kirche nur eine einrichtung um kapitalistische Ideen
auszuleben. |
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Anonym, männlich, 36 |
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weil sie naiv sind, sich an
Strohhalme klammern, die nicht da sind. Menschen, die an
Gott glauben sind verblendete Träumer und Lügner! |
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Ulrich, 48 |
...weil sie in einer
Kuschelwelt leben und die Kälte nicht spüren, die auf der
Welt herrscht. Die nicht mitbekommen, wie brutal die
Menschen sind.
Wie kann man jeden Sonntag in eine Kirche marschieren und
nicht merken, dass nebenan eine Mutter nicht weiß, wie sie
ihre Kinder satt bekommen soll? Oder wie der Familienvater
es seinen Kindern erklären soll, dass es in Zukunft nun
mal so ist, dass man zur "Tafel" muss, um satt zu werden?
So etwas wird übersehen von den Menschen, die jeden
Sonntag mit ihren Nobelkarossen zur Kirche fahren. Schade
um sie. |
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Johannes Paulus, 39 |
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und mit dem nachbarn darüber
streiten, dass seine zweige in ihren Garten ragen... |
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Anonym, weiblich |
Gott ist ein Feind
behinderter Menschen
3. Moses 21, 16-24:
Es sprach der Herr zu Moses: "…denn wenn jemand ein
körperliches Gebrechen hat, darf er sich nicht nahen, es
handle sich um einen Blinden oder Lahmen, einen mit
gespaltener oder mißgebildeter Nase, mit einem gebrochenen
Bein oder Arm, um einen Buckligen oder zu Mageren, einer,
der weiße Flecken im Auge hat … oder beschädigte Hoden.
Der mit einem leiblichen Gebrechen Behaftete darf sich
nicht nahen, die Speise seines Gottes darzubringen. … Er
soll sich dem Altar nicht nähern, weil er ein
Leibesgebrechen hat. Er soll meine Heiligtümer nicht
entweihen; denn ich bin der Herr, der sie heiligt!"
Es ist eindeutig klar, daß der Jahwe-Gott, der angeblich
das Weltall, unseren Planeten und alles was auf der Erde
kreucht und fleucht geschaffen haben soll, in seiner
Leistung nicht vollkommen (gewesen) ist, denn sonst gäbe
es nicht so viele Behinderte, Menschen (Tiere und
Pflanzen) mit kleinen und größeren Gebrechen und Makel.
Hier zeigt sich deutlich die eigene Unvollkommenheit des
selbsternannten Gottes in seinen Geschöpfen. Das, was für
die Menschen gilt, gilt auch für die Tiere, denn dieser
„Weltenschöpfer"verbot
den Juden, ihm mißgebildete Tiere zu opfern (siehe 3.
Moses 21,18-19).
Wer einem solchen Gott huldigt, huldigt einem bösartigen
Demiurgen, der seine mißgebildeten Geschöpfe nicht
ertragen kann, der alles andere als vollkommen ist.
Kommentar
von Bernhard Riedl:
Die biblischen Schriften bieten viele Möglichkeiten, sie
misszuverstehen, denn viele der Vorschriften aus dem
kultischen Bereich erscheinen uns Heutigen im günstigen
Fall als skurril - wir wissen nichts von den
Hintergründen, von den Ursachen. Mein Professor in Altem
Testament wählte dafür immer das Beispiel des "Talionsgesetzes":
Auge um Auge, Zahn um Zahn. Uns modernen Menschen
erscheint das als ein grausames, von Rache geprägtes
Gesetz zu sein. Tatsächlich aber war es das Ergebnis einer
Strafrechtsreform, die zum humaneren Ausgleich führte: Wer
ein Auge oder einen Zahn verlor, konnte den anderen nicht
mehr dafür mit dem Tod bestrafen, sondern eben nur noch
Gleiches mit Gleichem vergelten. Zugegeben, auch das ist
uns heute fremd, aber seinerzeit war das ein Fortschritt
in Sachen Humanität.
Im Zusammenhang mit dem obigen Eintrag fällt auf, dass die
Autorin einen wichtigen Passus aus Lev 21 beim Zitat
ausgelassen hat: Lev 21,16-24. Dort heißt es in Vers 22 f:
Doch darf er von der Speise seines Gottes, von den
hochheiligen und heiligen Dingen, essen, aber nicht zum
Vorhang kommen und sich nicht dem Altar nähern; denn er
hat ein Gebrechen und darf meine heiligen Gegenstände
nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie geheiligt
hat.
Der Vers 22 macht zumindest deutlich, dass Gott nicht
Behinderte von der Teilhabe an dem, was er zu geben hat,
ausschließt. Die strengen Vorschriften bzgl. des
Altarzutritts haben etwas zu tun mit den zeitbedingten
Vorstellungen von Reinheit, die - wie z.B. der Ausschluss
von Verwundeten aller Art zeigt - keineswegs speziell
behindertenfeindlich sind, sondern geprägt sind von
kulturell verankerten Tabus. Ihnen unterliegen
Körpersekrete aller Art (Blut, Eiter, Samen usw). Das hat
nichts primär mit Gott oder Religion zu tun. Vielmehr
führt die Tatsache, dass man vor diesen Phänomenen, von
denen man biologisch damals schlichtweg nichts wusste und
die man deshalb "fürchtete", zur Ausklammerung aus dem
Bereich der Heiligkeit, der sonst nach damaligem
Verständnis kontaminiert worden wäre. Zu diesen
unerklärlichen und deshalb aus der Heiligkeit
ausgeschlossenen Phänomenen gehören offensichtlich auch
Behinderungen, die man damals wohl auch göttliche Strafe
deutete. Sie in den Raum der Heiligkeit zu integrieren,
wurde als Gefährdung dieses Raumes und damit als
existenzbedrohend angesehen.
Diese menschliche Sicht der Dinge ist veränderbar. Ein
konkretes Beispiel in diesem Kontext ist der abgeschaffte
kirchliche Brauch, dass Frauen früher nach der Geburt erst
"ausgesegnet" werden mussten.
Viel entscheidender ist daher der V 22, der etwas davon
aussagt, dass der Mensch vielleicht räumlich Grenzen
setzen kann, nicht aber über die Zugehörigkeit oder
Nichtzugehörigkeit zu Gott entscheiden kann. Gott hält an
seinem Geschöpf fest, ob behindert oder nicht. |
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Lars, 40 |
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nur dann, wenn sie darunter
leiden, weil sie glauben, dass sie Sünder sind oder sie
Sünder sein müssen - dann macht Religion krank. |
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Anonym, weiblich, 20 |
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weil vom Beten bekommt man
weder Essen, trinken noch Kleidung. |
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Andre Aengels, 28 |
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... da sie dem Irrglauben
erliegen, man müsse nur einmal am Tag beten und Sonntags
in die Kirche gehen um alle Sünden wieder wett zu machen. |
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Christoph Kuropka, 29 |
eben deshalb, weil sie
verantwortung abgeben, aufhören logisch und kritisch zu
fragen, statt naturwissenschaftlich die natur zu
verstehen, die billige antropologische ausrede gott
akzeptieren. eine löwe ist nicht böse, eine kleine maus
nicht lieb und auch ein krankheitserregendes bakterium hat
sich diese existenz nicht bewusst ausgesucht und genauso
hat das universum, das leben an sich keinen sinn, außer
dem, dass es eben existiert.
ich bedauere sie außerdem wegen etlichen offensichtlicher
unlogik und unvernunft die sie alle schlucken:
- man nimmt meistens die religion an, die zufällig um
einen herum da ist. wieso?
- weil sich die religionen beschimpfen und bekriegen,
obwohl sie doch alle dasselbe darstellen: buch, lehre,
gott, drohen durch strafen und locken durch himmlische
sphären.
- allmächtigkeit ist eine absurde vorstellung
- was genau sollte gott am menschlichen leben finden, wenn
wir es selber schon langweilig und banal finden?
- etc. pp
und zu allerletzt:
bedaure ich sie, wie jeden anderen menschen, der in
anderen lebensbereichen, sich von so glasklar emotional
abhängig machenden und verleitenden lehren/gedanken
verführen läßt und nicht merkt, ja nicht einmal in frage
kommen läßt, dass diese ihn und seinen geist, seine
vernunft verwirren. jeder junkie glaubt an seinen droge:
"weil sie mir so viel gibt." nichts anderes ist die letzte
antwort jedes gläubigen auf vernunftbetonte fragen... |
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Thomas Meier, 37 |
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weil sie den gegebenen
Tatsachen nicht ins Auge sehen können. Sie benötigen
offensichtlich ein nicht existierendes Wesen um sich
selbst zu genügen. Vielleicht mangelt es diesen Menschen
auch nur an Selbstvertrauen. |
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Renate, 40 |
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Ich bedaure sie nicht.
Manchen gibt es vielleicht Halt. Von mir aus kann sich
jeder festhalten wo er will so lange er niemand anderen
damit weh tut. |
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Anonym, männlich, 33 |
... denn sie bilden
ihren Verstand nicht weiter - sie versuchen es nicht
einmal. Sie sind traditionsblind. Sie bleiben an einem
Standpunkt stehen, wandern drum herum und versuchen das
selbe veraltete vom Menschen gemachte Konstrukt immer
wieder neu zu interpretieren und sich und anderen Menschen
schön zu reden, es wird aber nicht besser. Es war nie gut.
Dieses Korsett umklammert einen von Kindheit an, denn es
wird einem von Anfang an indoktriniert - je nach Kultur
(christlich, islamisch, etc.). Das führt dazu, dass man so
lange an diese Kindergeschichten glauben muss, bis man
selbst versteht und sich weiterbildet. Bis dahin und auch
noch danach hat man diesen Unfug in seinem Hirn und
braucht sehr lange dafür um in sich gänzlich auszutreiben.
Die Gesellschaft ist mit diesen Mustern durchsetzt und das
fällt einem nur dann auf, wenn man die Sache mit Abstand
betrachtet. Viele schaffen das nicht, aber es werden immer
mehr. Es ist halt leichter vorgekaute Kost zu verdauen,
dadurch verliert man halt seine Zähne.
Die Geschichte zeigt uns was Religionen und Götter
anrichten, nur Blinde sehen das nicht und manche wollen es
nicht sehen.
Das Leben wie auch die Welt um uns herum ist Veränderung
und kein starres Konstrukt - nichts hält ewig. |
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Anonym, männlich, 18 |
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an was glaubt ihr? ihr
glaubt an was was es nicht gibt |
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Anonym, männlich, 23 |
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Das tue ich nicht; ich
beneide sie. |
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An, 41 |
...weil sie nicht frei
sind, im Denken und Fühlen. Weil sie nicht empfinden
können, was es bedeutet, für sich selbst Verantwortung zu
übernehmen. Bedingungslos gläubige Menschen nehmen sich
selbst die Möglichkeit, Wissen zu erlangen, Erkenntnisse
zu gewinnen und Fragen auf nachvollziehbare Weise
beantwortet zu bekommen.
Sie können das Leben, die Wunder der Natur und die
Zusammenhänge der Dinge nicht wirklich erfahren, da sie
vorgegebenen Antworten und Sichtweisen anhängen, die
Wahrheit und Realität ausschließen.
Um den eigenen Glauben - wohl auch vor sich selbst - zu
festigen, wird dieser Glaube - praktischerweise - gleich
auf die gesamte Menschheit übertragen, Wissenschaft in
Frage gestellt oder am besten gleich verboten und
Nichtgläubigen Glück- und Hoffnungslosigkeit unterstellt.
Fanatiker gehen noch weiter und unterstellen allen, die
ihrem Glauben nicht folgen, diesen vernichten zu wollen. *hilfe!*
Das ist an Unverfrorenheit und Anmaßung kaum zu
überbieten!
Und doch ist es bedauernswert und auch wieder
verständlich: Der Mensch in seiner - ihm durchaus
bewussten Unzulänglichkeit - ist, von wenigen Ausnahmen
abgesehen, eben ein Herdentier, dass nur zu gern jemandem
folgt, der ihm sagt, wo es langgeht. So muss er nämlich
nicht selbst denken.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Menschen bereit
sind, ihren Verstand abzuschalten... |
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Ulrich Wöss, 60 |
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Nein, ich beneide sie! |
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Anonym, männlich, 38 |
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wieso? Jeder muss nach
eigener Fasson selig werden... oder anders gesagt... jeder
macht sich so unglücklich wie es irgend geht... |
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Anonym |
..., sie sollten
lieber an das fliegende Spaghettimonster glauben.
In meinem tiefsten Inneren hoffe ich für mich, meine
Kinder und die gesamte Menschheit, das Gott, Glaube und
Religion irgendwann der Vergangenheit angehören.
Nur so wird es eine Zukunft für die Menschheit geben. |
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Judith, 18 |
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Ich bedaure die Menschen,
die blind an Gott glauben ohne sich damit
auseinanderzusetzten, ich glaube, dass ist die falsche
Lösung. Darf sich jeder selbst entscheiden, wie er an Gott
glaubt? Es gibt verschiedene Bibelinterpretationen, wie
soll man erkennen welche die Richtige ist? Was für mich
auch noch wichtig wäre, dass wenn man an Gott glaubt, was
bedeutet das? Manche sagen:" jedes Gespräch zu Gott ist
ein Gebet" und andere, dass man Gott sozusagen nicht "zuschwallen"
soll. Ich dachte eigentlich, dass Gott immer ein offenes
Ohr für die Probleme der Menschen hat?! |
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Ephräm Syrer, 50 |
@Annette
Ich stimme Ihnen zu ("Ich denke, dass es auch christlich
ist, sich zu bemühen im Geiste Christi zu leben.") und
sehe gar keinen Widerspruch zu dem, was ich geschrieben
habe. |
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Annette, 42 |
@Ephräm Syrer
Geistliche wellness ist sicherlich anderswo billiger zu
haben, da wette ich nicht dagegen. Aber: Zitat. "ES ist
nicht christlich sich "persönlich zu bemühen, ein wenig im
Geiste Christi leben zu wollen," weil dies dem Geiste
Christi wie ihn die Kirche lehrt widersprechen würde."
Ist das nicht eher ein dynamischer Prozeß. Er beginnt
damit, dass der Mensch Sehnsucht nach der Sehnsucht
verspürt Christus zu lieben und endet damit, dass sich
jemand für die radikale Kreuzesnachfolge (wie bei Ihnen
beschrieben) entscheidet. Das ist ein harter steiniger
Weg, den nicht alle Menschen zu Ende gehen (können). Nur
sehr wenige sind ihn ganz gegangen.
Ich denke, dass es auch christlich ist, sich zu bemühen im
Geiste Christi zu leben. Jeden Tag wieder neu. |
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Anonym, männlich, 48 |
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nicht, denn sie wissen was
sie tun. |
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Wolfgang Manz, 50 |
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genau wie junge menschen die
in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen
obwohl sie genau wissen das sie den heutigen anforderungen
nicht mehr gerecht werden kann. !!! |
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Ephräm Syrer, 50 |
Werter Paul,
ich kann nichts dazu sagen, ob "der Gläubige ein weniger
schönes Leben hat", weil das von dem individuellen Leben
des individuellen Gläubigen zu einem bestimmten Zeitpunkt
abhängt und davon, was jemand unter "schön" versteht. Für
jemanden, der etwas nur deshalb glaubt, weil er sich davon
ein schöneres Leben verspricht, dürfte es keine Rolle
spielen, ob das, was er glaubt (also für wahr hält), auch
tatsächlich wahr ist. Entscheidend ist dann nämlich nur,
daß der Glaube ein schöneres Leben ermöglicht. Unter
welchen Bedingungen ein Placebo wirken kann, wenn man
weiß, daß es sich um ein Placebo handelt oder handeln
könnte, steht auf einem anderen Blatt. Der Glaube wäre
dann ein Fürwahrhalten, ohne daß es darauf ankäme, ob man
den Gegenstand des Glaubens für wahr hält. Logisch
widersinnig, aber vielleicht nicht immer psychologisch
unmöglich.
Umgekehrt: Wenn ich den Gegenstand meines Glaubens
wirklich für wahr halte, wird dieser Gegenstand meines
Glaubens nicht dadurch unwahr, daß mir dieser Glauben
Leiden, z.B. Schuldgefühle, verursacht.
Glück, Schönheit, Leiden, Schuldgefühle usw. sind keine
Kriterien, die man heranziehen kann, um den
Wahrheitsgehalt eines Glaubens zu bestimmen. |
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Paul, 43 |
hallo Ephräm Syrer,
ich sehe es mittlerweile so:
Der Gläubige hat ein weniger schönes Leben, weil ihm die
christliche Lehre beinahe ständig das Gefühl irgendeiner
Schuld vermittelt.
Wir haben Schuld, dadurch daß Adam und Eva...
wir haben Schuld, weil wir gegen dieses oder jenes Gebot
gehandelt haben,
wir haben Schuld, weil wir miteinander Sex haben, aber
keine Kinder (mehr) wollen,
...
diese Reihe ließe sich beinahe unendlich fortsetzen.
Die Kirche baut sich dieses Schuld-Gefüge seit 2
Jahrtausenden so zusammen, wie es die Situation gerade
erfordert.
So hat der derzeitige Papst so mir-nichts-dir-nichts die
Vorhölle abgeschafft. Super, oder? (ich wußte gar nicht,
daß es so etwas gibt, hab' ich entweder im
Religionsunterricht nicht gelernt oder bald darauf
vergessen, die Hölle und das Fegefeuer reichen doch
eigentlich schon.)
Jedes Kind, das vor dem Mai 2007 ungetauft starb, steckt
in dieser Vorhölle fest, weil es die Kirche so gelehrt
hat, jedem Kind, das erst im Juni 2007 ungetauft starb,
bleibt dies per Dekret erspart.
Ich bedaure in zweifacher Hinsicht alle gläubigen Eltern
ungetaufter Kinder, die vor dem Mai 2007 sterben mußten.
Sie hatten sicher ein Leben lang Schuldgefühle, Ihre
Kinder nicht getauft haben zu lassen zusätzlich zu dem
Schmerz durch den Tod ihres Kindes. Und jetzt kommt
Ratzinger und sagt einfach, daß es das nicht mehr gibt.
Und der lapidare Grund: Viele Kinder werden nicht mehr
oder später als früher getauft.
Ratzinger biegt sich also den christlichen Glauben
situationsbedingt nach einem Baukastensystem zurecht.
Vorhölle in den Mülleimer. Das Leben der Eltern dieser
Kinder hätte mehr Glück erfahren können ohne diesen
Baustein Vorhölle oder ganz einfach ohne den Glauben.
Warum nicht auch Zölibat in den Mülleimer. Wenn, wie
gestern in der Zeitung stand, ein ehemals evangelischer
Pfarrer, der Katholik wurde, mit Ratzingers Genehmigung
jetzt als katholischer Pfarrer verheiratet bleiben darf,
was ist mit den Schuldgefühlen der katholischen Priester,
die ihr Verhältnis im Verborgenen leben müssen. Was ist
mit den Schuldgefühlen der Frauen, die ein Verhältnis und
eventuell auch Kinder mit den Priestern haben? Und was ist
gar mit den Gefühlen der Kinder aus diesen Beziehungen?
Sagen Sie doch mal was dazu, Herr Ratzinger! Zölibat in
den Müll!
Ätsch, selber schuld, weil ihr gläubig seid, oder selber
schuld, weil ihr vorher nicht evangelisch wart! Das kann's
doch nicht sein!
Wenn ich also an Gott glaube und nach den Regeln der
christlichen Kirche lebe, aber nach meinem Tod dann doch
nichts mehr ist (wovon ich als ehemaliger gläubiger
Katholik mittlerweile absolut überzeugt bin), so habe ich
viel Zeit in meinem Leben sinnlos mit Schuldgefühlen
vergeudet, die ich sonst hätte genießen können.
Daher bedaure ich mittlerweile Menschen, die an Gott
glauben.
Als Student habe ich in einem Münchner Schaufenster mal
ein T-Shirt gesehen, das einen Text trug, in dem die
verschiedenen Religionen persifliert wurden. Der Satz, der
die Christen betraf, hieß: "The Christian says: I'm guilty."
Leider habe ich es mir damals nicht gekauft.
Man kann auch ein guter Mensch sein ohne Glauben an eine
Religion!
Viele Grüße,
Paul |
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Paul, 43 |
Ohne Religionen wäre
es auf der Welt weit friedlicher. Viele Kriege werden oder
wurden mit Verweis auf die Verteidigung des Glaubens oder
als Kampf gegen die Ungläubigen begründet.
Was sind das für Religionen, was sind das für Götter, in
deren Namen tagtäglich unzählige Menschen abgeschlachtet
werden? Grenzenloser Haß entsteht oft schon aus
unterschiedlichen Religionen. Man denke nur z.B. an
Nordirland oder Ex-Jugoslawien.
In der Zeit seit dem 2.Weltkrieg bis heute gab es weltweit
nur an 14 Tagen (!!!!!!) keinen Krieg! Und das (fast) nur
wegen "GOTT"
Kommentar:
Es stimmt, dass in der Geschichte oftmals Gewalt im Namen
von Religionen ausgeübt wurde. Das ist eindeutig zu
verurteilen! Aber heute geht es bei den Kriegen um
wirtschaftliche und politische Macht-Interessen, nicht um
Gott. Ich erinnere daran, wie vehement sich Papst Johannes
Paul II. gegen den Irak-Krieg ausgesprochen hat und wie
viele Anstrengungen von den christlichen Kirchen für eine
friedliche Zukunft ausgehen.
Werner Höbsch |
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Ephräm Syrer, 50 |
Auf dieser Seite wurde
die Frage gestellt: "Und rationalistisch betrachtet: Was
hat der Glaubende denn zu verlieren? Sollte er einer
frommen Illusion aufgesessen sein, wird er es nie
erfahren, während der Nicht-Glaubende niemals das wohlige
Gefühl des Rechtgehabthabens erleben wird."
Das ist der Rationalismus des Glücksspiels: Wer nicht auf
"Kreuz" (Gott) setzt, handelt unvernünftig. Was steht aber
tatsächlich auf dem Spiel?
1. Der Agnostiker (Ungläubige), der auf die Existenz
Gottes in einer Wette setzt, läuft Gefahr zu verdummen,
weil er die praktischen Konsequenzen seiner Annahme über
ihre Einsichtigeit setzt. Das kann ihm egal sein, muß es
aber nicht.
2. Mit dem Glauben (der Wette auf die Existenz Gottes) ist
es im Christentum nicht getan: Der christliche Gott
verlangt den Gehorsam des Glaubens im Sinne einer
untrennbaren Einheit von Glauben und Werk. Das ganze Leben
des Christen soll ein einziger Gottesdienst sein.
Idealerweise geht der Christ den Weg radikaler
Christusnachfolge. Das macht sicherlich keinen Spaß (der
Ernstfall ist hier die Kreuzigung) und ist mit erheblichem
Verzicht verbunden: "Wagt euch mit Furcht und Zittern auf
den Weg zu eurem Heil bei Gott" (Phil 2, 12). Hier ist,
wie so oft bei Paulus, jedes Wort wichtig: Es handelt sich
um ein Wagnis, man braucht Mut, sehr viel Mut sogar
("Furcht und Zittern"), um sich auf den Weg zum eigenen
Heil bei Gott zu begeben - auf den _Weg_ zum Heil, denn
dieses Heil fällt einem nicht einfach so zu. Jeder, der
sich hier nicht fürchtet und nicht zittert, hat den Ernst
der Aufforderung und die Schwere der Aufgabe
(Christusnachfolge) nicht begriffen und das Christentum
mit einem Wohlfühlprogramm verwechselt. Zahlreich sind die
Gefahren etwa durch egozentrische Süchte ("Sünden") wie
z.B. gewollte Begierden ("Du sollst nicht begehren!" Röm
7,7), also Habenwollen im Unterschied zum Schenkenwollen;
das ist der menschliche Normalzustand, also nicht so
leicht abzustellen, sondern mit erheblichem (negativen)
Streß und ständigem Versagen (Mißerfolgen) verbunden. Die
Entscheidung für die Christusnachfolge hat so zwangsläufig
zur Folge, daß sie einem solchen Christen unausgesetzt
Leiden einträgt, ebenso wie Freude UND Tatendrang
Kennzeichen des Christen sind, der sich darüber freut, was
er sein darf und deshalb für andere handeln muß, auch wenn
er lieber bequem in seinem Sessel sitzen bleiben würde.
Wer nicht leidet, steht auf der falschen Seite: Wer vom
Geist Gottes als Kind Gottes bezeugt wird und mitleidet,
wird mitverherrlicht werden (Röm 8,17). Wem es gut geht,
kann nicht zu Gott gehören, weil der Gegensatz zwischen
Gott und Welt (so wie sie ist) so mächtig ist. Im
Bewußtsein ständigen Fehlens (Versagens, "Sündigens") wird
der Zustand eines "tiefen inneren Friedens" sicher nicht
der Regelfall, sondern viel eher ein weiteres Symptom
einer egozentrischen Sucht ("Sünde") sein, z.B. der
Selbstzufriedenheit, Trägheit, Gleichgültigkeit (dem Leid
und der Heilferne der anderen sowie den eigenen
Selbstsüchten gegenüber) und Bequemlichkeit. Was steht
also für den potentiellen Glaubenden tatsächlich auf dem
Spiel? Nichts weniger als sein Leben - nichts weniger als
das! Alles andere wäre eine Bagatellisierung und
Banalisierung des christlichen Weges.
Es ist nicht christlich, sich "persönlich [darum zu]
bemühen, ein wenig im Geiste Jesu Christi zu leben", weil
dies dem Geiste Christi, wie ihn die Kirche lehrt,
widersprechen würde. Jedes "ein wenig" oder "ein Stück
weit", so unverbindlich wie verführerisch oder scheinbar
bescheiden es daherkommt, verfehlt das Eigentliche. Die
Forderung des biblischen Jesus ist hier radikal: "Geh,
verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du
wirst einen Schatz im Himmel haben - und komm und folge
mir nach" (Mk 10, 21). Das und nicht weniger soll man
anstreben, auch wenn die Menschen zu schwach sind, um
dieses Ziel zu erreichen. "Nettsein" (Ein-wenig-wie
-Christus-Sein) ist keine christliche Kategorie
(Anschauungsunterricht kann hier der hervorragende
Spielfilm "Das 1. Evangelium - Matthäus" [original: "Il
Vangelo secondo Matteo"] des italienischen Regisseurs Pier
Paolo Pasolini aus dem Jahr 1964 geben). Christliches
Leben und bürgerliches Leben in Wohlstand und Sicherheit
sollten einander danach gegenseitig ausschließen.
Wellness ist bei anderen billiger, leichter und besser zu
haben. Jede Wette. |
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Tanja, 31 |
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da sie den Glauben an sich
selbst noch nicht gefunden haben. |
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Rene Göckel, 57 |
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weil sie sich aus der
Märchenwelt, die ihnen als Kind verpasst wurde, nicht
befreien können. Sie vergeuden das eine Leben, das sie
haben. |
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Anonym, weiblich, 16 |
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nein, auch ich bewundere
Menschen, die an Gott glauben. Jedes Mal, wenn ich in die
Kirche gehe und die Menschen sehe, die gerne dorthin
gehen, bin ich froh, dass es die Kirche gibt. Ich könnte
mir nicht vorstellen, streng gläubig zu sein und mein
Leben nach Gott auszurichten. Aber ich bewundere die
Menschen, die es machen. |
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Anonym, männlich, 50 |
weil sie das leben
nicht intensiv und bewusst leben. Sich mit der
Ungerechtigkeit und Unvollkommenheit der Welt
auseinanderzusetzen - das ist die Kunst des Lebens. An
fromme Sprüche zu glauben und alles mit Gott zu erklären
ist eben eine sehr einfache, primitive Lebensgestaltung
und eine Flucht vor der Realität. Man muss schon sehr
einfältig sein um an Sprüche wie "Gottes Prüfung "der noch
besser: Gott hat die Welt zwar erschaffen und damit auch
uns, aber er ist nicht für unser Handeln verantwortlich!"
Was für lächerliche Sprüche!
Gott hat doch die Welt erschaffen, ist angeblich
allmächtig - aber das Leid auf Erden kann er nicht
beeinflussen. Man muss schon sehr schwach bzw notleidend
sein um nicht zu erkennen, dass der Glaube nichts anderes
ist als ein menschliches Konstrukt dass an die realität
angepasst wurde. Das Gute schieben wir Gott zu - das
Schlechte kann er nicht beeinflussen. Klar, man kann sich
das leben einfach machen! |
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Anonym, weiblich, 23 |
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nein, ich bewundere sie
zutiefst. Oft beneide ich sie auch um diesen Halt und
diesen Sinn, den der Glaube ihrem Leben geben kann. |
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Alexander Mai, 17 |
Menschen die sich an
eine Religion oder an einen Glauben klammern sind geistig
schwach. Sie geben sich mit der Antwort zufrieden, dass es
Gott gibt und hinterfragen keinenfals dieses Probelm.
Unsere Geschichte und besonders die Geschichte
Deutschlands zeigte uns sehr deutlich was geschehen kann
wenn ein System nicht hinterfragt, sondern
unterwerfungsvoll angenommen wird. Die Menschen von vor
noch tausenden, ach von nur vor hunderten von Jahren
versuchten allerlei Dinge zu deuten, indem sie die Antwort
auf Gott zurück führten. Diese Tratition hielt aus Angst,
aus Angst des Zorns Gottes oder der Angst vor dem Leben
nach dem Tod oder was ihr Gläubigen so alles fürchtet an
und besteht noch in einer so modernen Gesellschaft. Obwohl
Wissenschaft uns mehr offenbarte als Glaube jemals zu
Stande bringen würde, ist der Glaube bestehend. Dies
geschied jedoch aus reiner Angst. Aus Angst Gott würde
mich bestrafen wenn ich nicht an ihn glaube. Diese Angst
ist schlicht und ergreifend dumm. So viele Opfer brachte
der Glaube und jeder ausgeführt durch den Menschen und
nicht durch Gott. So viele Opfer durch Krankheiten,
Seuchen und Naturkatastrophen. Und als Antwort habt ihr
Gott. Das ist so lächerlich, dass man es kaum glauben mag.
Gläubige sind Geistig Schwache, die sich an einer Lüge
festhalten um nicht hinzufallen, weil sie noch nicht
gelernt haben aufrecht zu laufen. |
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Anonym, männlich |
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...weil sie offensichtlich
Realität und Fantasie nicht so recht auseinanderhalten
können; sie sind Opfer ihrer eigenen Unzulänglichkeit,
d.h. der ihres Denkapparats. |
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Anonym, 19 |
|
... weil sie zulassen, das
sie von einer bloßen Vermutung dominiert werden. |
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Sergey Kartamyshev, 21 |
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weil sie Angst haben, den
sie nicht brauchen. Sie haben Angst das was ihre Eltern
und Großeltern, ihre Bekannte und Freunde, ihre Lehrer und
Kollegen ihnen sagen kritisch zu betrachten. |
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Anonym, männlich, 35 |
|
weil sie genausogut ein
fliegenden Spagettimonster anbeten könnten und ihr Glaube
sie von sich selbst mehr ablenkt, als er ihnen Fähigkeit
zum Erkennen gibt. Wer verbietet vom Baum der Erkenntnis
zu essen, der verbietet den Menschen die Selbsterkenntnis. |
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|
|
René, 35 |
...weil sie sich einer
Illusion hingeben.
...weil sie sich meistens auf ein "besseres Jenseits"
vertrösten lassen, statt sich die Welt im Diesseits ein
wenig besser zu machen.
...weil sie sich mit mannigfaltigen Verboten überhäufen
lassen, die den menschlichen Bedürfnissen zuwiderlaufen
...weil sie leichter manipulierbar sind.
...weil sie oftmals nicht gelernt haben, sich ihres
Verstandes "ohne die Leitung durch einen anderen" (Kant)
zu bedienen
...weil sie sich einreden lassen, ständig in "Sünde" zu
leben und sich vor der "Hölle" Angst machen lassen.
...weil ihnen mittels Kirchensteuer das Geld aus den
Taschen gezogen wird, ihr Gottesglaube also dafür
mißbraucht wird, einigen Kirchenfürsten ihr Luxusleben zu
finanzieren. |
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Blanka Montoya, 24 |
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Ich bedaure Menschen, die an
Gott glauben denn sie haben entweder niemals versucht oder
aufgegeben ihre psyche zu relativieren und damit darüber
zu reflektieren daß sie den lügen einer gruppe von
menschen aufgesessen sind welche für alle ihre
behauptungen nur einzig ihr zeugnis geben können. und wer
den von sehnsucht und angst geplagten menschen mit ihrem
hang zur mystifizierung blind vertraut wenn sie von
offenbarungen und persönlichen gotteserfahrungen
berichten, der ist ein Thor. Mann soll seine Mitmenschen
lieben, aber jeden Unsinn glauben, daß soll man Ihnen
nicht. Leute findet einen Weg zu euch und wie ihr euren
Frieden machen könnt mit dem Fakt der äusserlichen
Sinnlosigkeit und der Beobachtung und Gewissheit wie die
Natur funktioniert und warum wir keine Angst vor etwas zu
brauchen haben daß uns erst durch ein religiöses Gerede
über Zuckerbrot und Peitsche eines Überwesens in den Kopf
gemalt wird. |
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S.R., männlich, 27 |
|
da sie einfach zu schwach
und hilflos sind sich selbst am kragen zu packen und ihren
weg zu bestimmen. sie flehen um halt und beistand ohne zu
begreifen das jeder ich selbst der größte halt ist. |
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|
Ingo Jäckels, 29 |
|
...als ein Wesen das einzig
nur für die da ist, die von sich behaupten ein Recht auf
Vorsprache zu haben. Denn diese sind am weitesten von Gott
entfernt. |
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|
Anonym, männlich, 18 |
|
Das tue ich nicht! Im
Gegenteil! |
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|
Tamara General, 19 |
ich bedaure menschen die
nicht an gott glauben....
...weil sie im grunde ganz arme menschen sind... es sind
menschen die nicht an sich selbst glauben und deshalb auch
nicht an andere glauben koennen...der glaube faengt an mit
der selbstakzeptanz.. wenn ich mich selbst nicht
respektiere und nicht verstehe warum ich so bin wie ich
bin... dann kann ich auch an niemanden glauben , den ich
noch nicht mal mit dem blossen augen sehen kann.....
spaeter begegnet gott uns dann auch in anderen personen,
ich hab es selbst erlebt... |
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Lan Duong, 34 |
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menschen die an gott glauben
werden von gott gehen |
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Anonym, weiblich, 13 |
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Das finde ich extrem
unsinnig, denn obwohl ich selbst nicht an ihn glaube, kann
ich mir vorstellen, dass, selbst wenn er erfunden wäre, er
einem Kraft geben kann in schwierigen Situationen. Man
kann mit ihm immer, überall und über alles sprechen. |
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|
Anonym, weiblich, 26 |
|
Völlig falsch. Aber der
Glaube allein macht diese Welt nicht besser. |
| |
|
|
Amy, 16 |
das verstehe ich
nicht. diese menschen tun niemandem etwas, wollen
niemanden bekehren. selbst wenn man behaupten würde, dass
sich diese menschen selbst belügen, sollte man sie ihr
leben lassen, und versuchen, deren standpunkte zu
verstehen und nachzuvollziehen. man muss sich ihnen ja
nicht gleich anschließen.
gott und die bibel gehören für mich nicht zwangsläufig
zusammmen. |
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Chaled Osman, 39 |
|
und sich gleichzeitig Ihren
Weg erschweren. |
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Anonym, weiblich, 42 |
|
nein, ich bedaure weder
Menschen, die an etwas glauben noch solche, die sich davor
bewahrt haben. Hauptsache, es nutzt. Und wenn jemand an
seinen Toaster glaubt, und es ist hilfreich, dann soll er
es tun! |
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Benjamin R., 26 |
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Warum sollte man
jemanden bedauern, der sich freiwillig in Unfreiheit
begibt? Der andere (u.a. Menschen, die seit tausenden
Jahren tot sind) darüber entscheiden läßt, was wahr und
falsch, was er zu tun und zu lassen hat? Ich bedaure diese
Menschen nicht, im Grunde ist es mir egal, an was jemand
glaubt oder nicht glaubt und von wem er sich steuern läßt.
Ich verachte sie aber, wenn sie versuchen, anderen
Menschen Verhaltensregeln aufzuzwingen, denen ihre
Dogmatik zugrunde liegt. Für einen Atheisten ist alles
profan und deshalb muß er auch das juristische und
moralische Recht haben, über Dinge, die einem anderen
Menschen "heilig" sind, wie über etwas Profanes zu
sprechen, zu schreiben, zu zeichnen und zu lachen. Jeder
religiöse Mensch hat das Recht die Realität zu leugnen,
aber er darf nicht andere dazu zwingen, seine Märchen mit
Respekt zu behandeln. Und ganz nebenbei: Was ist ein
Glaube schon wert, der sich durch Kritik oder Spott
erschüttern läßt? |
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Anonym, männlich, 22 |
nicht, sind ja selbst
dran schuld ;)
Pragmatisch gesehen dürfte in vielen Fällen ein
einigermassen fester Glaube (an was auch immer) die
Einschränkung des rationalen Denkens wieder wettmachen. |
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Anon Nym, männlich, 14 |
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und versuchen einen zu
bekehren, behaupten dass andere religionen "falsch" sind,
sich durch Bücher wie "Sakrileg" angegriffen fühlen und
alles was ihnen nicht passt schlecht machen. ansonsten
soll jeder glauben was er will. |
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Ulli Becker, 41 |
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Ich bedaure Menschen, die
sich sicher sind, dass der Typ da vorn - der mit dem
wallenden Gewand mit seinem "Ora et lobora"-Singsang - das
der ihnen sagen kann, was Gott von ihnen will! - Arme
Narren - haben ihre Verantwortung abgegeben, ihr Recht auf
wahre Freiheit verwirkt. |
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Robert H., 32 |
@Werner Höbsch
<<Die Aussage "Ich glaube an Gott, den Schöpfer des
Himmels und der Erde" ist Ausdruck des Vertrauens in einen
Sinn und ein Ziel der Schöpfung,..>>
Na, vielleicht hat ja das Universum nur scheinbar ein
Ziel. Haben Sie darüber schon mal nachgedacht? Vielleicht
erscheint er für SIE nur so, als ob ein Gott alles
erschaffen hätte, aber in Wirklichkeit läuft alles eben
ohne Gott ab. Die Evolution hat keine Richtung. Aber durch
den ständigen Wechsel zwischen Selektion und Mutation und
erneuter Selektion sieht das System von außen so aus, als
wäre es quasi gelenkt. Und da fallen Gläubige eben schnell
rein und sehen einen Gott dahinter. Das passierte auch den
Leuten damals im Heiligen Land und so entstanden die
ganzen Bibel-Märchen.
Robert |
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Horst M. Paffen, 57 |
Jedem denkenden
Menschen stellt sich die existentielle Frage nach sich
selbst. Sie zielt auf die eigene Identität und den Sinn
des eigenen Lebens. Auch wenn es gelingen sollte, sich
selbst in einem rundum erfüllten Leben – was immer der
Einzelne darunter verstehen mag – zu erfahren, so bleibt
stets die Herausforderung des eigenen Todes präsent. Eine
Möglichkeit besteht darin, sich mit dem Unvermeidlichen
abzufinden, den Tod als einen end- und traumlosen Schlaf
zu verstehen. Die christliche Botschaft zeigt eine andere
Möglichkeit auf in der vertrauenden Hoffnung, die den Tod
aus der Endlichkeit in die Unendlichkeit herausführt im
Glauben an den Auferstandenen. Gewiss hat der Glaubende
keine Gewissheit, aber er hat eine Perspektive für die
Zukunft und im Jetzt. Und rationalistisch betrachtet: Was
hat der Glaubende denn zu verlieren? Sollte er einer
frommen Illusion aufgesessen sein, wird er es nie
erfahren, während der Nicht-Glaubende niemals das wohlige
Gefühl des Rechtgehabthabens erleben wird.
Im vergangenen Jahr habe ich nach über 40 Jahren das
Christentum für mich wiederentdeckt und bin rekonziliiert
(nach Austritt in die kath. Kirche eingetreten). Seit
dieser Zeit empfinde ich das Wissen um mein kommendes Ende
nicht mehr als Belastung. Halten Sie mich aber bitte nicht
für einen Narren: Ich hege keine Illusionen darüber, dass
meine lebenserhaltenden Körpersysteme beim Sterben
genügend Angst und Leidensdruck erzeugen werden, damit ich
mich bemühe, am Leben zu bleiben, auch wenn es beim
letzten "Kampf" vergeblich ist.
Es braucht mich also niemand zu bedauern, dass ich an Gott
glaube, sondern man mag sich mit mir darüber freuen. Auch
mit meiner Kirche lebe ich in tiefem inneren Frieden. Wir
dürfen nicht vergessen, es gibt überall solche und jene,
und je höher jemand steigt, umso dünner wird die Luft, mit
all den Folgen, die Sauerstoffmangel verursachen kann.
Aber mal ehrlich: Verhalten wir uns selbst denn immer und
überall so, wie wir es für erstrebenswert erachten? Ich
habe mittlerweile viele Christen kennengelernt, und sie
sind ausgesprochen nette Leute, gerade weil sie sich
persönlich bemühen, ein wenig im Geiste Jesu Christi zu
leben. Schaut mehr auf die Menschen im Alltagsgrau und
weniger auf die farbenfroh Gewandeten - obgleich es auch
da richtig nette gibt.
Ich grüße alle Damen und Herren vom Team, das diese Seiten
betraut, bes. Herrn Riedl, sehr herzlich.
Horst Paffen |
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Ava Avatar, 15 |
Ja, schon war. Mir tun
Menschen leid, die an Gott glauben. Ob sie nun geistig arm
sind, oder ohne diesen psychischen halt nicht leben
können.
Das Problem ist, dass "dieser" Gott, den ihr euch da ins
paradiesische zieht nur in eurer Phantasie existiert.
Und wenn es, nur mal angenommen, einen Gott gibt, dann
potentiell so unbefriedigend, dass wir lieber mit Steinen
sprechen könnten.
Gott ist dann KEIN MANN MIT BART!!!!! Diese Vorstellung
verabscheue ich zutiefst.
Wenn, dann ist Gott eine Macht. Und noch weniger, er ist
gerade mal so viel wie die Gravitation zum Beispiel. Und
da hat man es.
Das ist körperlich und geistig so unbefriedigend, dass es
krank wäre, die Schwerkraft anzubeten. Jaja, aber es tun
doch tausende... |
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Silvia Haeske, 40 |
Zum letzten Satz des
Kommentars:"...die Ablehnung der Existenz Gottes letzlich
ein Ausdruck der Zufälligkeit und auch Sinnlosigkeit des
Lebens."
Dazu möchte ich mich wie folgt äußern: Warum sollte das
Leben sinnlos sein, falls es nur aus Zufällen besteht?
wenn Jemand nicht an Gott glaubt, wird er an sich glauben,
an das System oder andere Sachen. Nicht nur der Glaube an
Gott macht Sinn! Es gibt andere Dinge, die dem Leben Sinn
geben- und wenn es nur die Evolution ist! Und Zufälle sind
die Höhen und Tiefen (oder Herausforderungen) des Lebens! |
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Anonym, weiblich, 16 |
..weil sie in meinen
Augen zu schwach sind, alleine auf den Beinen zu stehen.
Ich brauche niemanden der mich führt, ich bin ich selbst.
Und ich bin mein ganzes Leben ohne Gott ausgekommen und
werde es weiter hin. Was ziehen die Menschen für einen
Vorteil, an ihn zu glauben? Ich habe Bekannte die feste
und überzeugte (überzeugt.. von was?!) Christen sind.
Jedes Wochenende sind sie in ihrer Gemeinde. Ich finde es
ist pure Zeitverschwendung.
Glauben Menschen an so etwas, weil sie Angst vor der Hölle
haben? Weil sie Angst haben, nicht in den Himmel zu
kommen? Ich habe keine Angst davor, denn ich glaube nicht
an den Himmel und die Hölle. Die Wissenschaft ist für mich
das einzig Logische, was viele auch mal erkennen sollten!
Die Gläubigen sagen, Gott sei allgütig und allmächtig.
Wieso gibt es dann so viel Leid auf der Erde? Wenn er
nicht helfen will, ist er nicht allgütig, wenn er nicht
kann, ist er nicht allmächtig!
Meine Meinung ist: Nicht Gott hat die Menschen erschaffen,
sondern die Menschen Gott!
..über diesen Satz sollten sich einige mal Gedanken
machen!!
Kommentar:
Das ist tatsächlich die entscheidende Frage: Hat Gott den
Menschen erschaffen oder der Mensch Gott? Die Beantwortung
dieser Frage kann keine Wissenschaft dem Menschen
abnehmen. Der Gläubige wird in der Schöpfung Spuren Gottes
erkennen, der nicht Gläubige Zufall und das Gesetz des
Werdens und Vergehens. Die Aussage "Ich glaube an Gott,
den Schöpfer des Himmels und der Erde" ist Ausdruck des
Vertrauens in einen Sinn und ein Ziel der Schöpfung, die
Ablehnung der Existenz Gottes letztlich ein Ausdruck der
Zufälligkeit und auch Sinnlosigkeit des Lebens.
Werner Höbsch |
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Anonym, weiblich, 16 |
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Ich denke es sollte jedem
selbst überlassen sein an Gott zu glauben oder nicht... |
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Anonym, weiblich, 18 |
... eigentlich nicht.
Zumindest - in aller Regel - nicht aufgrund ihres
Glaubens. Wenn ich etwas bedauere, dann eher die Art und
Weise, wie sie glauben und wie sie ihren glauben leben.
Ich finde, dass jeder Mensch für sich persönlich
entscheiden sollte, wie er glaubt oder eben nicht. Ich
respektiere, wenn jemand sein Leben nur nach dem Glauben
ausrichtet.
Aber da ich respektiere, dass sie an Gott glauben, möchte
ich auch, dass meine Meinung respektiert wird. Leider ist
es da mit dem Verständnis jener Gemeinschaften, die ihre
Toleranz so oft betonen, ganz schnell vorbei. Solange ich
mich interessiere für ihre Gemeinschaft und bereit bin,
mich darauf einzulassen, bin ich willkommen. Sobald ich
aber meine Meinung sage, widerspreche, zeigt sie sich von
einer ganz anderen Seite.
Ich bedauere nur Menschen, die wirklich überzeugt davon
sind, aufgrund ihres Glaubens etwas besseres zu sein. |
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Anonym, männlich, 21 |
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bedauern würde ich nicht
sagen, die Bibel wurde von Menschen geschrieben und das
von Männer, warum würden sie Ihn Gott nennen und nicht
anders, es gibt noch viele solche sachen wie zbs. Jungfrau
Maria gebar ihr Kind oder warum sollte sexuelle sachen
eine Sünde sein wenn er uns schon diese möglichkeit
gegeben hat. Ich will nicht allgemein negativ denken über
Leute die an Gott denken es gibt auch sehr gute sachen in
der Bibel zbs. die zehn Gebote zum teil! lest mal das buch
ein neuer anfang von Esther und Jerry Hicks und vergleicht
es mit der Bibel und Ihr werdet feststellen das dieses
Buch viel realistischer wirkt |
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Claudia |
naja..bedauern... kann
ich nich sagen....
jeder soll doch leben wie er / sie will.. |
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Anonym, weiblich |
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Ich bedaure nicht alle
Menschen, die an Gott glauben nur diese, die ihr ganzes
Leben nach ihrem Glauben ausrichten und dabei vergessen zu
leben. Man kann sein ganzes Leben nicht nach einer
Vorstellung richten. |
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Yuen M. |
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Nein, Mitleid wäre besser.
Es ist nur natürlich das Menschen etwas Größeres suchen.
Leider ist es nicht so einfach einen Weg zu finden der zur
Wahrheit führt. Sie bleiben stehen und sind zufrieden mit
den Lehren die ihnen die westliche Welt bietet. |
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Anonym, weiblich, 18 |
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nicht, da jeder für sich
selbst einen Sinn im Leben finden muss. Auch wenn die
Motive für einen Gottglauben zumeist in Frage gestellt
werden können. |
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Jenjan Bertikud, 36 |
...denn diese scheinen
nur an Gott zu glauben, um ihren Leben einen Sinn zu
geben. Aber möglicherweise hat das Leben bereits einen
anderen Sinn, der nur noch nicht erkannt wurde, einen
persönlichen.
Ich finde es schade, dass diese Menschen nicht so viel
Vertrauen in sich selbst haben, um eigenständig einen Sinn
in ihrem Leben zu suchen. Schon die Suche nach einem Sinn
im Leben, also der Weg zum Ziel, könnte das menschliche
Leben sinnvoll machen.
Die Menschen, die an Gott glauben, tun dies teilweise nur,
um nicht selbst nach Zielen suchen zu müssen. Gott bzw.
die Kirche geben bereits einige Richtlinien vor und
verleiten durch diese Vorgaben zum blinden Vertrauen...
Aus diesem Grund bedauere ich die Menschen, welche in
ihrem Glauben festhängen, blind folgen und sich nicht in
der Lage sehen, sich auf die Suche nach einem immanenten
Sinn zu machen.
Für alle die, die an Gott glauben ohne ihn als absoluten
Sinn im Leben zu sehen, freut es mich. Leider kann ich
diese Ansicht nicht teilen. |
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Anonym, männlich, 17 |
Warum sollte ich
solche Menschen bedauern?
Gott gibt vielen Menschen halt, ohne den ihr Leben keinen
Sinn machen würde. Daher weiß ich nicht, warum ich solche
Menschen bedauern soll. |
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Anonym, weiblich, 17 |
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nicht. |
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Basti, 18 |
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Denn so was wie Gott gibt es
nicht. Wie kann man also sein ganzes Leben naiv nach einem
Buch richten und ein "gottgefälliges" Leben führen, mit
der Hoffnung nachher die ewige Seeligkeit gewährt zu
bekommen. Man glaubt an etwas für das es keine Beweise
gibt, ja an etwas, das sogar schon von etlichen
Wissenschaften widerlegt wurde. Natürlich stammt der
Mensch vom Affen ab und Adam und Eva waren sicher nicht
die ersten Menschen auf diesem Planeten. Wie kann man sich
also etwas das so offensichtlich falsch ist nur gänzlich
hingeben? Lebt euer Leben Leute. Meine Meinung. |
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Anonym, männlich, 18 |
Weil sie vielleicht
wirklich keinen anderen Sinn im Leben sehen als Gott, weil
sie sonst nichts haben.
Vielleicht haben sie auch vorgefertigte Meinungen von der
Familie oder Freunden eingenommen.
Also sind (manche) Gottesgläubige entweder stark manisch
depressive Menschen oder nicht selbstständige, aufgeklärte
Individuen. |
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Anonym, männlich, 19 |
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Weil sie einer Illusion
aufgesessen sind. Ich meine welcher vernunftbegabte Mensch
kann ernsthaft glauben, dass ein Mensch ohne Hilfsmittel
übers Wasser marschieren kann?! |
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Jay Sus |
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weil sie bedauernswert sind. |
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Anonym, männlich, 18 |
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keineswegs. |
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Anonym, männlich, 18 |
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nicht... jedem das seine... |
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J. B., weiblich, 18 |
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... tu ich nicht! Jeder hat
das Recht sich selbst eine Meinung zu bilden!! |
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Josua Baderborn, 33 |
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aber ihn nicht verstanden
haben. |
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Tom, 29 |
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Weil sie sich einem Gott
zugehörig fühlen der in der Bibel unmissverständlich als
bösartiges Wesen beschrieben wird. Er befürwortet
Sklavenhaltung, Todesstrafe, Mord, Tierquälerei
(Brandopfer) und missachtet die Rechte der Frau. Seine
wohl einflussreichsten Gläubigen Jesus und die Aposteln
starben alle (bis auf einen) eines grausamen Todes. In
Gottes Namen wurden mehr Menschen getötet als unter Hitler
und Stalin zusammen. Christen beten in Wirklichkeit eine
bösen, negativen Gott an. |
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Gisela Wisskirchen, 62 |
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Ich glaube, dass Gott auch
die Menschen, die nicht glauben können oder wollen in
seinen Händen hält! Viele erfüllen den Willen Gottes
einfach so ohne das sie es wissen. Und ich denke, dass ihm
das schon reicht. |
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Veronika Fritsche, 28 |
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schlimm ist es , daß
christen sich erdreisten auf atheisten herabzuschauen, als
seien es bemitleidenswerte mitmenschen. und christen sind
ja auch sowas von überzeugt, das nach diesem leben noch
etwas kommt und das verpassen ja die armen atheisten!!!!
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Lea, 17 |
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Kommt drauf an. Es gibt
einige von ihnen die ich sogar bewundere. ich habe auch
schon einige Prediger gesehen, die voller Herzblut und mit
voller Energie gepredigt haben. Sie waren eher Entertainer
(anders würde ja niemand zuhören). Auch wenn ich ihnen
nicht unbedingt zustimme, sind ihre Predigten
faszinierend, wohl weil ich auch gerne ein solches Talent
hätte, die Leute so zu begeistern. ich bemitleide nur die
Christen die auch bemitleidenswert sind. Meiner Meinung
nach kann jeder das Glauben, was er für richtig hält (mit
Ausnahmen einiger Sekten oder extremistischen Ansichten)
und wenn man etwas tolerant ist. |
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Anonym, männlich, 17 |
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nein das tue ich nicht, ich
finde es gut wenn die menschen etwas haben an das sie
glauben können und das ihnen hoffnung gibt. |
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Sven Anderson, 32 |
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... und nicht mehr an sich
selbst, die Angst vor Gott haben, die Leiden, weil sie
meinen, das sei Gottes Wille, denen Gott wichtiger ist,
als ihre Mitmenschen. |
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Henri, 38 |
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Ich bedaure Menschen, die an
den (christlichen) Gott glauben, da dies der Verdummung
der Menschen extremen Vorschub leistet. Was ist z.B. mit
"Gottes Wort" (lach), der Bibel ? Da stehen so viele
Widersprüche drinn, daß man nur noch mit dem Kopf
schütteln kann, daß Menschen glauben, daß das Bibelwerk
von einem allmächtigen Wesen ("Gott") initiiert und
geschaffen wurde. Wie ist das z.B. im 1. Mose 1, 25-27 und
1. Mose 2, 18-19 ?! Einmal wird der Mensch NACH den Tieren
erschaffen - und einmal die Tiere NACH dem Menschen. Das
ist doch dicht an der Schwachmatie und nur noch witzig zu
sehen - sonst nix. |
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Lars S., 35 |
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Manchmal sind jene Frommen
schon zu beneiden, deren Welt so viel einfacher dünkt als
die des "freien Geistes". Doch ihre Rückzugsorte werden
kleiner, ihre überlieferte Moral stößt längst schon an
ihre Grenzen, ihre Kosmologie hat seit Jahrhunderten bloß
metaphorischen Charakter. Angesichts der zahlreichen
Probleme bin ich dann doch froh, mich diesen Problemen
unvermittelt entgegenstellen zu können - denn auf eine
Krücke gestützt, die keinen Halt mehr gibt. Sicher: Das
Gefühl der Geborgenheit in gleichgesinnten Gruppen, vor
allem wenn sie ihren Blick 'gens Jenseits richten, lässt
Viele hoffen, die Wechselfälle der Welt gingen über sie
hinweg, ließen sie unversehrt. Und merken nicht, dass ihr
Haus längst seines Dachs entbehrt. |
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Anonym, männlich, 34 |
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... weil es sich dabei
allenfalls um einen Energiestrom im eigenen Körper
handelt, der von Religiösen zu "Gott" stilisiert wird...
auch Liebe hat ihre Biochemie, und mehr als Liebe ist da
nicht. Man kann den Energiestrom loslassen, frei sein und
damit sehr beglückende Erfahrungen machen, ohne ihn
deshalb einer "fremden" Wesenheit zuschreiben zu müssen.
Religiöse haben letztlich Angst vor ihrer eigenen
Liebesfähigkeit, die sie sich selbst ab- und "Gott"
zusprechen müssen. Ein klassisches Problem psychischer
Unreife und abhängigen Denkens. Menschen sind Individuen.
Deswegen müssen sie sich aber weder einsam noch ungeborgen
fühlen. Gut aufgehoben fühle ich mich auch so, im Leben.
Und Gott brauche ich nicht zuletzt deshalb nicht, weil ich
letztlich selbst "Gott" bin. Und jeder Mensch, der mir
begegnet, ist ebenfalls "Gott". Und Gott nimmt allen
Menschen, die an ihn glauben, "Gott". So einfach kann
Freiheit und das zugehörige Lebensglück sein. Mit mir
selbst, auch im Nächsten und ganz ohne "ihn", denn "er"
sind wir letztlich alle. Tief erfahrene Stimmungen wie
Achtsamkeit und Besinnlichkeit sind einfach nur
menschlich. Gott ist unnötiger Hokuspokus, der allenfalls
Probleme wie Selbstentfremdung und Dissoziation schafft.
Wenn ich "Gott" Gott nenne koppele ich ihn von mir ab. Das
Ich wird dann gerade gottlos und muß ständig den Gott
suchen, dessen es beraubt wurde bzw. den es sich selbst
abgesprochen hat. Sprache ist nun mal nicht frei von Logik
und prägt das Erleben maßgeblich. Wer sich Gott "ins Haus"
holt, holt sich einen ziemlichen Krampf auf allen Ebenen:
geistig, emotional, und auch körperlich.
Selbstwidersprüchliches spaltet... und nicht zuletzt
deshalb und immer wieder: SELBST ist der Mensch! |
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Mirko, 23 |
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nicht, nur die Menschen die
an EUREN Gott glauben. |
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Anonym |
denn sie haben zwar
erkannt, dass "etwas" jenseits ihres Begriffsvermögens
existiert, haben sich dann aber nicht besser zu helfen
gewusst, als "es" in Symbole wie den Begriff 'Gott' oder
Attribute wie 'ewig' oder 'allmächtig' zu verkleiden.
Diese Symbole sind menschengemacht, also begreiflich, also
falsch.
Sollte man das "Unbegreifliche" verehren? Ich sehe nichts
was dafür, aber auch nichts was dagegen spricht. Wenn ja,
so wäre die Verwendung von begreifbaren Strukturen wie der
heiligen Schriften, die Verwendung von Begriffen
überhaupt, bloßer Götzendienst. Der Jahveglaube der Juden
(eine von tausenden von Stammesreligionen) und die
Hoffnung der Jüngerschaft Jesu (eines von Millionen von
selbsternannten Erlösern) haben mit dem, was sie angeblich
zugänglich machen, ebensoviel gemein wie zwei Pfund Heu
mit der Zahl Null.
Eine Verehrung des "Unbegriffenen" könnte, wenn überhaupt,
höchstens dadurch ausgedrückt werden, dass man sich
explizit weigert, ihm irgendwelche Kultursedimente als
Masken vorzuhalten. Die einzige Haltung, die ich als ein
wahrhaftiges Einlassen auf das "Außerbegriffliche"
akzeptieren kann, ist die fundamentale Ablehnung jeder
Religion und damit auch jedes so genannten Gottes.
Das kann man radikale Mystik nennen, oder radikalen
Atheismus.
Guten Tag,
wieso sind Begriffe, wenn sie etwas "Unbegreifliches"
auszudrücken versuchen, falsch? Hier sagt das
alttestamentliche Bilderverbot, dass nichts Geschnitztes,
kein Bild von Gott angefertigt werden darf. Dahinter steht
die Ablehnung des Götzendienstes, der sich in der
Verehrung von Selbst-Gemachtem ausdrückt. Ähnlich ist es
mit Begriffen, sie sind nicht selbst Gott, können aber
durchaus etwas von der Sehnsucht und Ahnung - und in
diesem Sinne: Wissen - ausdrücken. Ähnlich verhält es sich
mit den Begriffen das Gute, das Schöne oder die Liebe. Was
mich vielmehr interessiert: Was gibt Ihnen Halt und
Orientierung oder halten Sie dies für verzichtbar in einem
unsicheren Leben?
Werner Höbsch
Zu Ihrer Replik auf meinen Beitrag zum "Unbegreiflichen":
ich erkenne an, dass religiöse Produkte (Schriften,
Bilder, Rituale usw.) Versuche sein können, Annäherungen
an das "Unbedingte" auszudrücken. Ich habe aber keine
Sympathie für den Impuls, diese Annäherungen auszudrücken.
Sie scheinen mir, um ein Bild zu verwenden, wie der
Versuch, eine Kreisfläche durch eine Reihe von Tangenten
an ihrem Umkreis zu beschreiben. Viele Religionen und
Philosophien haben viele Tangenten gezogen und das
traurige Ergebnis ist praktisch immer das gewesen, dass
sich alle Aufmerksamkeit auf die entstehenden Polygone
konzentriert hat - die selten genug auch nur konvex
geblieben sind.
Die Frage nach Halt und Orientierung ist der Frage nach
"Gott", wie Sie es nennen, geradezu antagonistisch. Die "schlechthinnige
Abhängigkeit", wie es einer Ihrer Zunft genannt hat, ist
eine fundamental negative Erfahrung. Religionen, die durch
die Projektion begreiflicher Strukturen auf das
"Jenseitige" die Abhängigkeit zu lindern versuchen, sind
in meinen Augen keine Annäherung an das "Heilige", sondern
eine Verteidigung vor ihm.
Nun bestreite ich keineswegs, dass eine solche
Verteidigung möglich ist. Ich finde sie nur, wie gesagt,
bedauernswert, weil ich die genannte fundamental negative
Erfahrung allemal vorziehe.
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Rene Goll, 78 |
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Ja (Selbstbetrug) |
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Silvia Haeske, 40 |
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,die Fanatiker sind (wie
Zeugen Jehovas) streng nach der Bibel sich richten - ich
denke aber, dass die Botschaft eine andere ist |
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Jürgen Eckardt, 34 |
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bedauer ich nicht genauso
wie ich denen nicht bedauern die an Monster oder Alien
glauben. |
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Ilona Oellers, 31 |
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nicht!!! Ich freue mich eher
darüber, weil ich denke, dass es dem Leben einen Halt und
Sinn geben kann, an Gott zu glauben. Manchmal bin ich eher
ein wenig neidisch, weil ich das Gefühl habe, dass manche
Dinge mit einem festen Glauben einfacher sein könnten. |
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Silver-Aquila, 16 |
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da der christliche Gott
blinder Glauben in meinen Augen ist. Christen rieche ich
aufgrund ihrer Aura meilenweit... ich habe nichts gegen
sie, aber ich habe das Gefühl als würden sie sich in Watte
einhüllen und die Welt noch unrealer wahrnehmen als wir es
schon so mit unseren Sinnen tun. |
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Annette, 40 |
Liebe Karin, liebe
weiblich 34,
ich finde, daß gerade Christen in der Lage sind
Verantwortung für ihr Leben und das Leben anderer zu
übernehmen. Indem sie z.B. versuchen das Gebot der
Nächstenliebe zu beachten d.h. andere Menschen nicht zu
verletzen, auf andere Menschen, die Hilfe brauchen
zuzugehen usw. versuchen sie doch ein
verantwortungsbewusstes Leben zu führen. Leider klappt es
nicht immer. (Jetzt komme ich auf die Sünden zu sprechen)
Wenn ich abends bete und meinen Tag noch mal vor Gott
bedenke, merke ich oft, das ich mein Ziel verfehlt habe.
Oft gehe ich aus Antipathie oder Trägheit nicht auf
Menschen zu, die darauf warten. Aber Angst machen mir
diese Sünden nicht. Glauben macht mir gar keine Angst. Es
ist eher ein Ansporn es am nächsten Tag besser zu machen.
Ich hoffe, ich habe dazu beigetragen, daß Sie Menschen,
die glauben nicht mehr bedauern und möchte ausdrücklich
betonen, dass auch Nicht-Christen in der Lage sind ein
eigenverantwortliches Leben zu führen. |
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Karin, 15 |
weil sie dadurch
einiges verpassen. manche verlieren die realität aus den
augen und schieben falsche (oder nicht-gefällte)
entscheidungen gott in die schuhe.
meiner meinung nach sind menschen, die an gott glauben,
einfach unselbstständig und können die verantwortung für
ihr leben nicht selbst tragen.
oder sie suchen einen sündenbock für das, was in ihrem
leben oder auf der welt falsch gelaufen ist.... "gott
wollte es so...!" |
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Anonym, weiblich, 34 |
Meine Erfahrung aus dem
Gespraech mit Christen ist, dass sie noch nicht einmal die
Bibel kennen. Vor solchen Leuten kann ich keinen Respekt
haben, denen ich als Nicht-Christin erst einmal ihre
eigene Religion erklaeren muss. Zitierst du das alte
Testament, kommen sie dir damit an, dass sie das ja selber
nicht toll finden, dass aber das neue Testament so toll
sei. Kommst du mit dem neuen Testament an "Ihr Frauen
ordnet euch den Maennern unter. So gefaellt es dem
Herrn.", so ist es auch wieder nicht richtig. Kommst du
mit der Bergpredigt an, die ja angeblich so toll sei, dann
stoesst du bei Christen sehr schnell an Grenzen, wenn es
um die praktische Umsetzung geht. "Was suchst du den
Splitter in den Augen des anderen, siehst du denn nicht
den Balken im eigenen Gesicht?"
Weiterhin haben diese Menschen eine panische Angst, sie
koennten eine "Suende" begehen und sich spaeter vor ihrem
Schoepfer verantworten muessen. Diese Religion macht
Angst! Dummerweise bekommt man noch nicht einmal eine
Akteneinsicht in das eigene Suendenregister. Wer weiss,
vielleicht findet sich ja doch etwas, das gegen sie
verwendet wird... |
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Heinz Tischberger, 38 |
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keineswegs. Ich halte auch
die Kirche für eine förderungswürdige Institution, auch
wenn ich ich nicht an ihre Lehren glaube. |
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Anonym, weiblich, 15 |
|
sie sind zu
schwach um zu erkennen, dass gott eine erfindung der
menschen ist, die den schwachen hilft sich selbst von
ihrer unschuld zu überzeugen. menschen die an gott glauben
verlieren den glauben an sich selbst ... SEIT EURE EIGENEN
GÖTTER !!! gott ist doch nur eine ausrede, für alles, was
ihr christen falsch macht !!! |
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Alexander Kessler, 26 |
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weil sie
nicht die Kraft aufbringen können, sich den Problemen der
Realität zu stellen und sich aus der geistigen Sklaverei
der Religion zu befreien. |
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Michael M. P. Wittmann, 47 |
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, wenn sie
diesen Glauben als Fessel sehen. Evangelium ist
FROHBOTSCHAFT. Dennoch laufen viele Christen - auch
Pfarrerund dergleichen - wie eingesargte muffige
Depressive umher. |
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Lennard Foxxey, 28 |
|
...die tun
mir leid. wusstet ihr, ihr sogenannten gottgläubigen, dass
eure obrigen mehr menschen in den tot geschickt haben als
adolf hitler! einen oder 12 oder mehr götter gibt es
nicht. das ist die realität. glauben heißt nur an dich
glauben. |
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Anonym, weiblich |
|
Das trifft es
nicht ganz. Ich finde es schrecklich, wenn Menschen so
sehr fanatisch sind, dass sie andere Meinungen nicht mehr
tolerieren und so für ihren Glauben töten würden. Das ist
doch wirklich nicht vertretbar. |
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Morelle, 15 |
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Ich bedaure Menschen, die an
Gott glauben nicht, denn sie sind zufrieden mit ihrer
Religion. |
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Anonym, weiblich, 20 |
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Ich bedaure
sie nicht, ich beneide sie. |
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Bettina Kaeber, 19 |
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... weil ich denke, dass die
Menschen mit ihrem Leben nicht klar kommen und sich Hilfe
suchen, die sie nur bei Gott finden. Der Gedanke, man
könnte womöglich selber Schuld sein an seinem Leben
scheint für einige Menschen so furchtbar zu sein, dass sie
sich lieber einen Gott suchen, dem sie die Schuld
zuschieben und behaupten, Gott macht das für sie, er/sie
leitet mich und zeigt mir den richtigen Weg. Dann sind sie
schon nicht schuld wenn was schief geht, schließlich hat
Gott sie ja geführt. ... einfach nur bemitleidenswert. |
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Anonym, männlich, 64 |
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nicht. Ich
erwarte allerdings von ihnen, dass sie mich auch nicht
bedauern. |
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Peter Peteukus, 17 |
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ein wenig, weil sie zu faul
sind sich selbst ein bild zu machen und sich viel zu
leicht beeinflussen lassen. dennoch gibt es menschen denen
es hilft und für diese ist der glaube auch gut. |
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Max Noak, 15 |
weil sie ihren
verstand abgeben. Ich denke nach nietzsche und anderen
Köpfen der angeblichen menschlich-geistigen Erweckung, wie
sie gern genannt wird, ist nach langem kritischen Denken
klar geworden, das eben jene vorher formulierte These, in
sich Unsinn ist. Denn schon der große Thomas von Aquin hat
gewusst das es irgendwann zu Problemen kommt wenn man nur
Theosophisch denkt, für ihn gehörten Glaube und Vernunft
eng zusammen. Denn an Gott zu glauben ist nicht
"unvernünftig" wie viel Geister mir nach oberflächlichem
Nachdenken sagen wollen, weil sie meinen Gott, oder
vielmehr ihr kleingeistige Vorstellung von Gott, sei nach
heutigen, das heißt ihren heutigen, maßstäben nicht
tragbar, da sich durch spezifische Weltsichten und
wissenschaftliche Forschungen, die Welt erklärt habe.
Diese Argumentik beruft sich auf einen frühren zumeist von
Unwissen geprägten kindsglauben, an einen vater der auf
die Welt aufpasst und nicht böses will. freilich löst sich
diese sicht bei früher oder später genauer folgender
Betrachtung der Welt auf, weil diese "Gottesbild" durch
bloßes Nachdenken haltlos wird.
Wie gesagt ist es Vermessen und ein sehr eingegrenztes
Denken wenn menschen an einem infantilen Gottesbild den
christlichen Glauben aus den fugen haben wollen, und
meinen ihn sei das mit der "warum-gibt es so
viel-Leid?"-Erklärung gelungen. Vielmehr, so meine ich
stellt sich hier ein grundproblem des angeblichen
"Freigeistes" unserer zeit dar, man vermeidet das
weiterdenken, dem Denken sind durch maßlose
Selbstüberschätzung des Menschen Grenzen gesetzt worden,
sie als solche nicht erkannt werden. meint man durch
Naturwissenschaft Religion aushebeln zu können, wie
DDR-Atheisten das z.B. im jugendweihebuch Weltall, erde,
mensch tun wollen, indem man zum beispiel sagt menschen
nahmen sich Gott um so z.B. Blitze zu erklären, so hebelt
man, d.h. man versucht zu hebeln, man hebelt nicht
wirklich, auch die Grundmaterie der Philosophie aus. Denn,
eins zeigen die zeiten in denen wir leben, ein bloßes
berufen auf die "Ratio" des Menschen auf der Basis der
Naturwissenschaften ist unmöglich, denn wir stoßen
irgendwann auf die Fragen die die Philosophie
beschäftigen, z.B. die frage nach den "Wie" der Existenz
usw.. Doch wollen wir nicht ausufern, ich möchte bloß
sagen das es nicht mehr möglich ist mit den alten Leiern
sich selbst zu erhöhen, denn die Nietzschen Erklärungen
haben an Halt verloren, weil sie keine Antworten liefern
und nie liefern werden. Das war nur ein Bruchteil dessen
was ich sagen will und kann, aufgrund der Beschäftigung
mit der sehr einleuchtenden Philosophie des thomas von
aquin und des Aristoteles, wie des Kants, um vielleicht
den engen Horizont des Denkens mancher Kritiker zu
erweitern, weil nämlich bei genauem kennen des Urgrundes
jüdisch-christlicher Debkweise man Gott auf einmal als
logischen teil der Welt sieht, ihn zum langbärtigen
Gutmacher abzustempeln ist weder Inhalt der Bibel noch
Inhalt christlicher Philosophie, überlassen wir das Denken
nach eingeschränkten mustern bloßer Erkenntniss den
Naturreligionen oder dem Atheismus.
Max |
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Stefanie Cramer, 36 |
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KEINESFALLS ! Im Gegenteil.
Verantwortung an eine höhere Macht abzugeben steht in
meinen Augen nicht im Widerspruch zur eigenen
Verantwortlichkeit. Zwei Jahre Konfirmationsunterricht im
Alter von 12 Jahren lassen mich in der Bibel nicht mehr
sehen, als ein Buch, das ich verfilmen möchte...aber
wahrscheinlich habe ich nur nichts verstanden. |
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Sandrine Gehriger, 14 |
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Nein, überhaupt nicht. Ich
bedaure Menschen, die nicht Menschen akzeptieren, dass
alle nun mal anderer Meinung sind. |
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Anonym, männlich, 34 |
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Nein. Es geschieht ihnen
recht, sie könnten Wissen. |
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Ursula Mohr, 30 |
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Nein ich finde es gut wenn
man den Glauben hat und vertrauen kann. |
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Anonym, männlich, 18 |
Wenn Glauben und
Religiosität aus einer gewissen Reflektiertheit und freien
Entscheidung das individuelle Modell für das Leben eines
Menschen sind, dann habe ich keinen Grund eine solche
Person zu bedauern. Ich teile und verstehe viele
Lebensentwürfe nicht, ich nehme sie trotzdem hin. Das
Bedürfnis die Welt und die Menschen meinen Vorstellungen
anzunähern habe ich nicht, mein Missionstrieb hält sich
wahrlich in Grenzen.
Ich bedauere lediglich Menschen, denen das Pech zuteil
wurde in einer Gesellschaft zu leben in der freie
Entscheidung und Reflexion aufgrund der Religion nicht
ohne die Gefährdung der eigenen Existenz möglich sind. Ob
das nun Staaten, Stämme oder fanatisiert-religiöse
Familien sind spielt keine Rolle. |
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Anonym |
weil die Fragen die
sie stellen föllig dumm sind. z.B >Warum erhört Gott
unsere Gebete nicht< oder > warum gehen meine wünschen die
ich zu Gott bete nicht in erfüllung<
Diese fragen kann ich denen beantworten:
Wurde Gott uns alle Träume und wünsche erfüllen hätte dass
leben keinen Zweck. Dass Leben besteht aus Problemen, mit
diesen Problemen müssen wir alleine zu recht kommen.
Stehlt euch mal ein leben ohne Problem, Veranwortungen und
ohne Gefühle vor.
>SCHREKLICH ODER< |
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Robert, 31 |
... , da die meisten
religiösen Aussagen an Lächerlichkeit, logischen
Trugschlüssen und schlichtweg Ignoranz kaum zu übertreffen
sind. Weder können Religionen schlüssige Antworten auf die
existentiellen Fragen des Lebens geben ( die für viele
sicherlich der Hauptgrund für den Glauben sein mögen ),
noch braucht ein vernunftgeprägter Mensch die Religion als
moralische Kontrollinstanz.
Für die einfacher gestrickten Individuen unter uns mögen
die Moralvorstellungen des Christentums Grund genug sein
an der Kirche festzuhalten, und das kann ihnen schließlich
niemand verbieten. Doch wer für sich wirklich
beanspruchen kann des rationalen Denkens fähig zu sein,
kann niemals gesunden Verstandes sein, wenn er ernsthaft
die christlichen Vorstellungen zu den existentiellen
Dingen des Lebens annimmt.
Es ist schlichtweg ein Denkfehler anzunehmen dass die
Existenz eines Gottes eine Antwort auf die Frage nach der
Entstehung des Universums ist - die einfache Frage nach
dem Ursprung Gottes selbst entlarvt dies als eine
Scheinantwort. Die meisten Christen werden wahrscheinlich
damit antworten, dass Gott keinen Urpsprung BRAUCHT und
schon immer dagewesen ist - ist dies in IRGENDEINER WEISE
eine schlüssigere Antwort als einfach zu anzunehmen, dass
das Universum selbst keinen Ursprung BRAUCHT ? Da wir
Teile des Universums sind können wir nur etwas über die
Naturgesetze aussagen, die innerhalb herrschen, z.b. dass
alles einen Urpsrung hat. Anzunehmen dass es sich mit dem
Universum als Ganzes genauso verhalten muss, ist nicht
logisch.
Die Gründe für den Erfolg der Religionen liegen auf der
Hand: Den meisten Menschen genügt es, eine
ZUFRIEDENSTELLENDE Antwort auf Fragen wie den Ursprung des
Menschen zu bekommen, anstatt nach den WAHREN Antworten zu
suchen, auch wenn diese vielleicht in keinster Weise
angenehm klingen mögen. Es ist einfach ein Wunschdenken
irrational ( wenn überhaupt) denkender Menschen, die nicht
akzeptieren wollen oder können dass sie einmal sterben
werden und dass ihr Leben keinen sinn BRAUCHT, was die
Religionen überleben lässt - wer sagt dass man sich den
Sinn des eigenen Lebens nicht selbst definieren kann ? Ich
brauche dafür kein überirdisches Wesen das mir sagt dass
ich von meinen "sünden" loskommen muss.
Die Menschen haben anscheinend panische Angst vor dem Tod
und sehnen sich deswegen nach ewigem Leben.
Sie wollen wissen wie es ist nicht zu
leben ? Sie haben bereits einmal nicht gelebt ! Denken sie
daran wie es war bevor sie geboren wurden, so sieht ihr
Tod aus.
Kein Wunder dass gerade die einfältigsten Menschen und
diejenigen, die nichts haben der Religion zum Opfer
fallen. Wenn ich an das Christentum denke, fallen mir alte
Männer in Kleider ein, die Leute mit Wasser bespritzen
weil ihr "überirdisches Wesen" das verlangt - Nichts als
ein Haufen Wahnsinniger mit schizophrenen
Wahnvorstellungen über allmächtige Wesen, ewiges Leben und
Leute die übers Wasser laufen ... fangt an selbst zu
denken und überlasst das, was euch erst zum Menschen
macht, nämlich das DENKEN, nicht anderen, schon vor
tausenden Jahren gestorbenen Menschen, die davon nichts
verstanden haben. |
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Denise Gasthaus, 28 |
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...und ich bedaure
diejenigen, die Gottes Gegenwart nicht fühlen können!
Ich könnte ohne seine Gegenwart nicht
existieren! |
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Robert, 31 |
[Werner Höbsch]:
"Trauernde, die Angehörige und Freunde verloren haben,
haben sich zum Gebet versammelt."
Und diese haben nicht bedacht, daß es ja eigentlich der
Gott war - wenn sie schon daran glauben - der das auch
zuließ, daß so etwas passiert. Wo ist das die so viel
gepredigte Liebe? Das wäre ja, wie wenn eine Mutter ihre
Kinder auf die Straße setzt und dann den Lastwagenfahrern
die Schuld gibt oder meint, sie wolle ihren Kindern eben
nicht die freie Entscheidung nehmen. Pervers, das
christliche Menschenbild. |
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Anonym, männlich, 42 |
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wenn Sie nicht in der Lage
sind Epistemologie und Ontologie zu unterscheiden. |
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Dennis S., 28 |
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...da sie
(fest) an eine Figur glauben, die sich teiggesichtige,
alte Männer in einem Anfall von Grössenewahn ausgedacht
haben. |
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Anonym, weiblich, 40 |
Obwohl selbst
Atheistin, käme mir eine derartige Arroganz nie in den
Sinn. Zu meinem Bekannten- und Freundeskreis gehören
zahlreiche gläubige Menschen, sogar eine Ordensfrau. Ich
akzeptiere ihren Glauben, sie meinen Nichtglauben, obwohl
letzteres offenbar schwerer fällt. Beeinträchtigt aber die
Freundschaften nicht.
Schlimm finde ich allerdings einen Missbrauch des
Glaubens gerade einfacher Menschen im Dienste der Macht
("Opium für's Volk"). |
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Tim Gebensleben |
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Nein, ich bedaure sie nicht,
ich beneide sie sogar für den Grad der Ignoranz, den sie
fähig sind aufzubringen, um ein Leben mit Hoffnung zu
führen. Ich kann das nicht, würde es jedoch gerne können. |
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Anonym, weiblich, 66 |
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die nicht an gott glauben. |
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Tilo Klaas, 49 |
nicht. In den
Vereinigten Staaten sind Studien veroeffentlicht worden
die Glaeubige und Nicht-glaeubige in mehreren
Lebenbereichen verglich. Die Ergebnisse waren verblueffend:
Glaeubige leideten weniger unter seelischen Krankheiten
wie Depression und innerlicher Unruhe.
Glaeubige hatten bessere Ehen
Glaeubige lebten laenger und waren gesuender.
Zyniker koennten nun behaupten das gleiche Ergebnis kaeme
heraus wenn Menschen an etwas anderes glauben wuerden. Dem
koennte man entgegenhalten das es unmoeglich ist eine
gleich tiefe Verbindung wie mit Gott zu haben.
Ich habe im Internet mehrfach die Leidensgeschichten von
einzelnen Soldaten der 6.Armee gelesen,(nur jeder
vierzigste Soldat kehrte in die Heimat zurueck),die unter
unbeschreiblichen Zustaenden in russischer
Kriegsgefangenschaft litten,(Hunger, Kaelte, Krankheit)
arbeiteten und ueberlebten. Diese Soldaten schrieben, dass
sie nur durch ihren tiefen Glauben an Gott ueberlebten und
eventuell wieder in die Heimat kamen, waehrend um sie
herum viele Kameraden umkamen.
Es bleibt jedem Leser dieses Forums selbst ueberlassen wie
er/sie darueber denkt, aber wenn es diesen Maennern
geholfen hat zu ueberleben, dann muss man zumindest
darueber nachdenken was Glaube besonders in den dunkelsten
Stunden eines Lebens bewirken kann. |
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Michael U. |
Hallo Dirk,
ich bin durch Gott geheilt worden. Internetsexsüchtig und
Workaholic war ich, jetzt nicht mehr. Durch Gottes
handeln.
Viele Grüße Michael |
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Armin, 25 |
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...überhaupt nicht. ich
kenne aber so viele unterschiedliche christen bzw.
anhänger versch. konfessionen, die sich in zentralen
punkten dermaßen unterscheiden, dass mir eine vernünftige
entscheidung, wer denn nun "recht hat" unmöglich scheint.
die vielzitierte "einheit in der vielfalt" halte ich für
eine floskel... nicht alle philosophien können
gleichzeitig wahr sein! |
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Mario, 15 |
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ohne gott leben geht nich?
ihr habt einen an der waffel...wie geht das leben MIT gott?!
ihr klammert euch an etwas das euch halt und kraft geben
soll!? so ein schwachsinn,wo war euer alles liebender
gott,bei all den katastrophen,als all die menschen
gestorben sind...liebt er die menscheit so sehr das er sie
vernichten will? und glaubt ihr er erfüllt eure gebete?
glaubt ihr mit ihm ist es besser? was ist das für eine
religion,die den leuten reingeprügelt wurde,und wer nicht
dran glauben wollte,wurde um gebracht!? seit ihr auf so
was stolz?! warum richtet ihr euch nach etwas,dass ihr
weder sehen,noch riechen,schmecken,fühlen oder sons was
könnt?! gott ist eine erfindung der menschheit,um vor
problemen davon zu laufen und sich in seiner "geborgenheit"
und "liebe" zu verkriechen und nie wieder
rauszukommen...ich glaube an das leben,an den tod,an das
gute und das böse im menschen.
Kommentar:
Zunächst einmal: Ich finde es nicht angemessen, wenn
Menschen, die an Gott glauben, beschimpft oder als dumm
hingestellt werden.
Die Frage nach Gott stellt sich in Situationen wie
angesichts der großen Flutkatastrophe besonders
eindringlich. Zwei Bemerkungen hierzu: Ich kann
nachvollziehen, wenn der Glaube von Menschen angesichts
von Leiden zerbricht. Klagen, Anklagen gegen Gott sprechen
nicht gegen den Glauben, sondern können auch Ausdruck des
Glaubens sein. Aber ich sehe auch dass Menschen in diesen
schweren Situationen Halt im Glauben finden. Trauernde,
die Angehörige und Freunde verloren haben, haben sich zum
Gebet versammelt. Und nicht nur Christen. Darin kommt ihre
Hoffnung zum Ausdruck, dass der Tod nicht das Ende ist.
Eine neue Seite greift Ihre Frage auf, wie geht das Leben
mit Gott:
www.gott-glauben.de
Werner Höbsch |
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Dirk W., 33 |
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Der Glaube an einen Gott
brachte bei weitem mehr Unheil als Nutzen. Viele Menschen
sind in unzählbaren Kriegen im Nahmen einer Gottheit
umgebracht worden. Mir ist aber kein einziger Fall bekannt,
wo auch nur irgend jemand Heilung durch Gott erfahren hat. |
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Herbert Ferstl, 44 |
Mal simpel
ausgedreuckt: Bisher konnte mir noch niemand aus dem
Dunstkreis zahlreicher religioeser
Gemeinden/Gemeinschaften der GLAEUBIGEN - egal welcher
Konfession/Religion - irgendeinen trifftigen Grund nennen,
warum ich an irgendeinen Gott (oder gerade an ihren)
GLAUBEN sollte.
Natuerlich waere dieser GLAUBE der Versuch, meiner
Existenz einen absoluten, tranzendenten Sinn zu geben.
Aber wozu? Meinem Dasein gebe ich persoenlichen,
indivuduellen Sinn und dadurch Halt. Und es gibt (und gab)
unzaehlige Menschen, die die Illusion theistischer
Religionen beiseite legen und trotzdem ein ethisches Leben
fuehren. Diese Menschen werden von humanistischen Idealen
und moralischen Werten inspiriert. Ohne normative,
goettliche Gebote und unter Gebrauch ihres Wissens um
„gut" und "schlecht" kultivieren sie eine tiefgehende
Wertschaetzung fuer ein "anstaendiges Leben",
einschliesslich eines Gefuehls von Gemeinschaft mit
anderen Menschen, und sie haben sich sozialen Diensten,
der Wohlfahrt und der Gerechtigkeit hingegeben.
Generationen saekularer Erdenbewohner haben entdeckt, dass
das Leben reich an unzaehligen Moeglichkeiten (Prinzip der
Zirkularitaet, Heinz von Foerster) und daher sinnvoll ist.
Obgleich nichtreligioes, haben diese Menschen nie
aufgehoert, sich um das Wohlergehen anderer zu sorgen, und
haben auch ebenso moralische Werte und ethische Prinzipien
im Alltag ihres Lebens nicht verleugnet. Und diesen
Menschen fehlt es an gar nichts. Sie haben auch nicht das
Gefuehl der Christen, ihnen gehe was ab, wenn sie nicht an
einen Gott GLAUBTEN (zumnindest versuchen viele GLAEUBIGE,
uns A&A`s das GLAUBEN zu machen). Es gibt eine hohe
humanistische Motivation fuer ethisches Verhalten.
Humanistische Ethik basiert primaer auf des Menschen
eigener Vorstellung von „gut und schlecht" und ist, wie
die theistische Moral, so alt wie die westliche
Zivilisation selber. Sie ist das Bemuehen, eine rationale
Grundlage für ethisches Verhalten zu geben, das staendig
kritischer Untersuchungen ausgesetzt und daher nicht
absolut normativ ist (Sokrates). Diese Humanistische Ethik
findet ihre urspruenglichen Anregungen in z.T.
vorchristlichen, griechisch-roemischen Texten und Denkern,
besonders in der Philosophie der Sophisten, Platons,
Aristoteles`, Epikurs und Epiktetos. Die grossen
Weltreligionen - und nicht nur die - kann man meines
Erachtens generell auf drei Grundfunktionen reduzieren: 1.
Sie erklaeren die Welt auf ihre Art und Weise, respektive
deren Entstehung. 2. Sie bieten ethische Richtlinien zur
Lebensfuehrung an, die meist normativ sind.
3. Sie offerieren oft dubios-transzendente
Heilsversprechen fuer die Zeit nach dem Tod - fuer
egozentrisch orientierte Menschen, die unbedingt nach dem
Tode weiter existent sein wollen. |
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Anonym, weiblich, 32 |
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Nein! Ich bedaure nur die
Menschen, die meinen, hinter den Grenzen der Wissenschaft
würde nichts existieren, und die überhaupt keinen Glauben
an irgend etwas jenseits dieser Grenzen haben. |
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Stefan Lehmann, 22 |
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Ich bedauere Menschen, die
ohne Gott leben müssen. |
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Christian Dittmann, 49 |
nicht, denn dieser
Glaube ist wichtig. Ich bedaure, daß wir Menschen uns für
so kenntnisreich halten, alles verstehen zu müssen.
"Geheimnis des Glaubens...", wie wahr, denn wir können
nicht alles verstehen. Wer rechnet denn mal eben e=mc2
vor. Das gilt erst recht in der Philosophie/Religion.
Ich könnte das vorrechnen, aber ich kann Gott nicht
kognitiv verstehen, ich kann Gott erfahren. |
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Anonym, weiblich, 35 |
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Nein! Auch wenn ich es lange
Zeit getan habe. Mittlerweile bewundere ich Sie das sie
einen solchen Halt gefunden haben. Jeder kann selbst
entscheiden was für ihn gut ist. |
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Jürgen Schneider, 40 |
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nicht, jeder ist seines
eigenen Glückes Schmied. Ich denke, daß viele Menschen
psychisch labil sind, und aus diesem Grund durchaus einen
"Gott" benötigen, um einen Teil ihrer Verantwortung, ihre
Hoffnungen u.s.w. auf diesen "imaginären Gott" abzuwälzen
(zu projizieren ), um einen psychischen Halt zu haben. Ich
denke weniger gebildete Menschen sind für "Gott" ,
"Religion" u.s.w. viel emfänglicher als gebildete
Menschen. |
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Alexander Schratt, 42 |
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weil sie einer Illusion,
wirklich religiöse Menschen sogar der Illusion ihres
Lebens aufsitzen Si werden es erst nach dem Tod merken -
bzw. eben nicht merken. |
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Sabine Stuth, 38 |
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... nein ich beneide sie.
Sie können glauben und sind zufriedener! |
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Anonym, männlich, 22 |
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...weil sie Angst vor allem
Unbekannten haben. Der Mensch fürchtet das, was er nicht
versteht. Daher wird Allem, was ihnen unbekannt oder
unmöglich scheint, ein Gottescharakter zugeschrieben. Aber
der Glaube an Grenzen motiviert die Menschen dazu, alles
bis zu diesen Grenzen zu erfassen. Das Wissen, dass einige
Dinge in dem uns beobachtbaren Universum unmöglich sind,
macht erst andere Dinge möglich. |
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Charlotte Sophie, 17 |
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weil sie schwach sind.
Zumindest stark gläubige Menschen, die ihr gesamtes Leben
nach der Bibel ausrichten, sind schwach- Menschen, die nur
an "eine Art höhere Macht glauben", sind durchaus zur
Stärke fähig, aber Fundamentalisten, mit denen ich einige
Erfahrung habe (sie Post Scriptum) sind im Grunde ihres
Wesens schwache Menschen, die etwas brauchen, an das sie
sich klammern können und zu dumm sind, um eigene ethische
Vorstellungen zu entwickeln- deshalb halten sie sich
sklavisch an die Grundsätze irgendeiner Religion. |
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Matthias Lehner, 23 |
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, weil ihnen die tiefere
Erkenntnis noch nicht zugegen ist, die ihnen hilft, eigene
Denkentwürfe des Seins zu entwickeln, bzw. von den
Naturwissenschaften logisch erklärte Denkentwürfe für
glaubhafter zu halten. |
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Jürgen Naarmann, 48 |
|
wenn ihnen ein Gott
vorgegeben wird, der bei Ihnen ist aber Blind sein soll
für den Rest der Welt. Entweder gibt es Gott oder es gibt
ihn nicht. Aber den Gott, den wir uns selbst stricken
wollen, den gibt es garantiert nicht. Gott lebt und das
sollten wir uns bewusst machen. Wenn wir es uns bewusst
machen würden, dann könnten wir uns doch jeden Tag, jede
Stunde, jede Minute mit Gott durchs Leben bewegen. Nein,
wir gehen in die Kirche und machen eine Stunde Gedenkfeier
an einen gestorbenen Gott, den wir bedauern und betrauern
und hoffen, dass es uns besser ergehen möge als ihm. Wenn
wir jede Minute mit Gott unterwegs wären dann könnten wir
Sonntags in die Kirchen gehen und feiern und ihm danken,
für unsere gute Woche, die wir mit ihm erleben durften.
Was machen wir? Gehen in die Kirche und beklagen uns, dass
es uns so schlecht geht und bitten um den Segen und dann,
dann soll Gott uns aber bitte bis nächsten Sonntag wieder
in Ruhe lassen. |
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Anonym, männlich, 32 |
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Nein, ich beneide Gläubige
eher. Sie brauchen den Tod nicht zu fürchten und finden
Trost im Gespräch mit ihrem Gott. |
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Philipp, 26 |
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, wenn sie in einem
konfessionellen Gefängnis leben, von Dogmen reglementiert
werden (dabei gibt es die absolute Wahrheit gar nicht),
ständig Angst vor der Rache ihres Gottes verspüren. Ich
bedaure sie, wenn ihr Weltbild dazu führt, dass anders
denkende Menschen in dieser Welt keinen Platz haben. Und
außerdem bedaure ich sie dafür, dass sie in Kirchen gehen.
Ich bekomme Beklemmungen an diesen Orten, gar Depressionen
in Kirchen, es sind so freudlose, tote Orte, das Kreuz
gibt mir den Rest. Ich bedaure fromme Menschen dafür, dass
ihnen das eigene Denken abgenommen wird. |
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Winfried, 41 |
Ich bedaure Menschen,
die an Gott glauben nicht.
Jedoch ist mir eine Religiösität, so wie sie
beispielsweise Albert Einstein in seinem
Glaubensbekenntnis beschrieben hat (siehe
http://www.einstein-website.de/glaubens.htm)
deutlich sympathischer, als religiöse Menschen, welche
einen Personenkult um Jesus Christus und Vereinsmeierei in
der Kirche betreiben. |
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Anonym, männlich, 15 |
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Ich bedaure Menschen, die an
Gott glauben, wenn sie sich in ihrem Leben von religiösen
Vorstellungen einengen und verblenden lassen, oder
versuchen, anderen Menschen ihren Glauben aufzuzwingen. |
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Anonym, weiblich, 15 |
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Ich bedauere
Menschen die nicht an Gott glauben! Ich meine wer soll das
alles gemacht haben??????????????? |
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Ines Schmidt, 15 |
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ganz bestimmt nicht!!!!! Das
ist das einzige für das es sich zu Leben lohnt. |
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JS, weiblich, 14 |
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nein überhaupt nicht. ich
sehe ein dass menschen etwas brauchen an das sie glauben
können um einen halt in ihrem leben zu finden. |
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Jörg Weigel, 61 |
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nicht und finde es
durchaus menschlich an etwas oder jemanden zu glauben, der
in Not hilft. Zumal wenn Vattern weggestorben ist. Tja, wo
bleibt das eigene Selbstbewusstsein? |
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Julika-Janina Wulf, 19 |
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weil sie nicht wissen, dass
er sie verlassen wird... |
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Jan, 27 |
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weil sonst so vernünftige
menschen etwas unsinniges glauben ohne das es einen
einzigen beweis dafür gibt. |
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Anonym, weiblich, 34 |
|
nicht. Nur wenn sie ihn
personifizieren und glauben, er macht und entscheidet
schon alles gut und richtig für sie. Das finde ich sehr
naiv und auch sehr einschränkend. |
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|
SDGm, 20 |
|
überhaupt nicht weil sie den
Sinn ihres Leben gefunden haben. |
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Falk Bender, 20 |
|
nicht, weil jeder das Recht
hat zu glauben was er will. Das bedeutet jedoch auch das
jeder das Recht hat nicht zu glauben so wie ich. |
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Anonym, weiblich, 54 |
|
ich bewundere Menschen,
denen Gott allgegenwärtig ist. Ich wünsche mir einen
kindlichen Glauben. |
| |
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|
Marco, 21 |
|
weil jegliche denkraster die
man sich auferlegt falsch sind. |
| |
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|
Anonym, weiblich, 21 |
|
Ich bedaure sie nicht, aber
ich stehe ihnen oft etwas hilflos gegenüber. Je nachdem
wie fundamentalistisch sie eingestellt sind, kann ich
nicht einmal mit ihnen diskutieren. Alles, was ich sage,
wird mit dem Totschlagargument "So steht das in der Bibel"
in den Boden gekloppt. |
| |
|
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Michael, 18 |
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nicht! da es für sie
durchaus richtig und gut sein kann an gott zu glauben, nur
sollten sie mir auch das recht zugestehen, nicht zu
glauben. |
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The Crow, 25 |
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da sie ihre eigene Kraft
erst durch eine höhere, transzendentale Kraft glauben
erhalten zu haben. |
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Anonym, weiblich, 16 |
|
Sie haben glaub ich einen
weniger freien Willen, da sie sich etwas von einem
"Hirngespinst" sagen lassen. |
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Günter Rupp, 70 |
|
Weil völlig desinformiert. |
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Anonym, weiblich, 55 |
|
Ich bedaure Menschen, die
nicht an einen Gott glauben. |
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Sebastian Schrottenbach, 17 |
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ich bedaure sie nicht. jeder
soll an das glauben was er für richtig hält. |
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Harry Wagner |
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nicht. Ich wünsche den
Dialog, Auseinandersetzung. Ich verabscheue
Fundamentalismus und Dogmatismus sowohl bezüglich als auch
ausserhalb von Religionen. |
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Trude, 35 |
nicht weil sie aus dem
Glauben leben und es damit oft genug sehr schwer haben in
unserer Welt ihren Glauben zu vertreten und zu
rechtfertigen. Bin leider oft genug selber so einer der
diese Menschen "Rom sehen lässt"
diese Menschen glauben ja das gefunden zu haben auf das
wir Besucher dieser Seiten insgeheim hoffen das zu finden.
Andersherum bedauere ich die Ordensleute und Priester das
Sie aufgrund ihres Glaubens den sie Sicherlich sehr ernst
nehmen auf das Schönste in der Welt nämlich eine eigene
Familie verzichten müssen! Ist das der Glaube wert? |
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Oliver, 31 |
:-D
"Diese Seite ist nicht gedacht für die Selbstgewissen, die
Zweifellosen, die Glaubensfesten." - Also auch nicht für
die Macher der Seite, die sich offenbar der Existenz und
Eigenschaften besagten Gottes doch recht gewiss zu sein
scheinen? |
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Tine, 23 |
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Das ist ein Klischee. Kann
es nicht auch sein, dass Sie Menschen bedauern, die nicht
an Gott glauben. Oder wie sind sonst die
Missionierungsbemühungen um Ostdeutschland zu deuten? |
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Anonym, weiblich, 35 |
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eigentlich nicht sondern
bewundere die, die unverblümt zu Ihrem Glauben stehen und
sich dazu öffentlich bekennen was in der heutigen Zeit
doch sicherlich oft sehr schwer ist. |
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Anonym, männlich, 56 |
|
eigentlich nicht. Denn
getreu dem Motto: jeder soll nach seiner Fasson selig
werden, maße ich mir das nicht an. Allerdings lehne ich
eine Vereinnahmung durch die Kirche ab. Staat und Kirche
sind und bleiben getrennt. Und welcher Glauben ist der
rechte ?! Ich erinnere mich an die Ringparabel. |
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Dieter Uhl, 58 |
An Anonym männlich 34
*Allerdings bedauere ich diejenigen, die unter den
Gläubigen zu leiden haben und hatten. Glaube ist immer mit
Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder "Glaube" heißt
Vermutung und bisher hat die Vermutung noch niemanden
gequält oder getötet. Die Gewißheit hingegen sehr wohl.
Der Gläubige ist sich seiner Sache sicher und in diesem
Moment gibt es eine klare Grenze zwischen Wahrem und
Falschem. Nicht nur die Religionsgeschichte ist voll von
den Gewißheiten die dazu führen das Menschen glauben ein
Recht zu haben andere Menschen zu quälen oder zu töten.
Ich habe Angst vor Gläubigen Menschen denn, je nach
Ausprägung ihres Glaubens, ist Intoleranz das
Damoklesschwert über den Köpfen der Ungläubigen. Ich würde
mich sehr viel wohler fühlen, wenn die Menschen nicht
Glauben sondern vermuten würden und sich dessen bewußt
sind, daß ihre Vermutung auch völlig falsch sein kann.*
Werter Herr, ich frage, spüren Sie nicht, daß Sie sich
kollosal widersprechen? Der Glaube ist mit Gewißheit
verbunden. Ein zweifelnder Glaube kann demnach nicht auch
Glaube sein. Er ist zwangsläufig kein Glaube, weil er sich
der Betroffene ja nicht sicher ist, ob das so ist, wie er
meint. Der wirklich Gläubige wird niemals zur Gewalt
greifen, wenn seine *Wortgewalt* nicht ausreichen sollte.
Gewalt geht im Einzelfall nur von Ungläubigen aus, die
ihre bibelfremde Philosophie über die heile biblische
Lehre gestülpt haben. |
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|
|
Anonym |
habt ihr auch eine positive
Seite FÜR GOTT?
Ich bedauere mich, weil der Weg schwerer ist! aber
inhaltsvoller! smile
Wir haben nur positive Seiten.
Dies ist eine davon. Sie versucht mit Menschen in Dialog
zu treten, die ihr Leben - warum auch immer - OHNE GOTT
gestalten. Und genau dieses WARUM interessiert uns und das
WIE. Wir wollen nicht belehren, sondern verstehen, wir
suchen den Dialog mit den Suchenden und Fragenden , mit
Leuten, denen Gott abhanden gekommen ist oder in deren
Leben er nie aufgetaucht ist oder keine Rolle gespielt
hat.
Diese Seite ist nicht gedacht für die Selbstgewissen, die
Zweifellosen, die Glaubensfesten.
Bernhard Riedl |
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Thomas Kesselring, 41 |
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jepp, denn sie werden
verfolgt wie Jesus. |
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Stefan, 34 |
|
Ich bedauere sie nicht. Aber
ich habe den Eindruck, dass Religion, wie andere
Ideologien auch, den Blick für natürliche menschliche
Werte wie die Gleichheit der Menschen trübt.
Fundamental-ideologische Personen neigen dazu, Menschen in
Wertvolle (die dazugehören) und Wertlose (die nicht
dazugehören) einzuteilen. |
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Fritz Kronberg,63 |
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NEIN, diese Menschen
besitzen einen Halt, an den sie sich in verzweifelten
Situationen klammern können, auch wenn ihnen das natürlich
objektiv keine Hilfe bringt. |
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Beate Menzel |
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Ich bedaure sie nicht, aber
ich kann sie nicht ganz für voll nehmen. Wie kann ein klar
denkender Mensch sich zu so einem Weg verführen lassen? |
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Anonym, männlich, 15 |
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denn sie sind nicht in der
Lage, ihr Leben selber zu führen und eigene Entscheidungen
zu treffen. Sie brauchen immer einen Festhaltepunkt und
können sich nicht von der Gruppe lösen um ihre wirkliche
eigene Meinung zu äußern. |
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Anonym, männlich, 24 |
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keineswegs |
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Anonym, männlich, 32 |
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wenn sie ihn als Richter
sehen, für den man übermenschliches leisten soll. |
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Wolfgang Aurbach, 71 |
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Das kann nur sagen, wer sich
selbst und seine Grenzen nicht kennt. |
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Heiko, 19 |
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nicht. Nein - das wäre
dann doch recht anmaßend. |
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Anonym, weiblich, 32 |
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Nein - ich bedauere nur
Menschen, die sich nicht ernsthaft mit religiösen Dingen
beschäftigt haben und für sich keine Entscheidung (dafür
oder dagegen) getroffen haben. |
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Mark W. Beinker, 35 |
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Das stimmt nicht. Wer an
einen Gott glauben will, soll es von mir aus tun. Manchen
Menschen scheint es zu helfen. Warum sollte mich das
stören? Nur sollte niemand versuchen, mich zu
missionieren. |
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Anonym, männlich, 39 |
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Dieser Satz ist arrogant!
Warum formulieren Sie die Frage so. Muss ich als Atheist
intolerant sein? Ich diskutiere sehr gerne mit religiösen
Menschen; wenn ich auch eine andere Weltsicht habe als
sie. Oft sehen wir die Dinge sehr ähnlich. Und beide
tragen wir das Risiko, dass der jeweils andere Recht hat! |
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Anonym, männlich, 69 |
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weil sie, wenn sie sich
nicht wenigstens von (anderen) esoterischen Kräften
"gehalten" fühlen bedauernswert arme Wesen sind. |
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Anonym, männlich, 34 |
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nicht. Allerdings bedauere
ich diejenigen, die unter den Gläubigen zu leiden haben
und hatten. Glaube ist immer mit Gewißheit verbunden. Ein
zweifelnder "Glaube" heißt Vermutung und bisher hat die
Vermutung noch niemanden gequält oder getötet. Die
Gewißheit hingegen sehr wohl. Der Gläubige ist sich seiner
Sache sicher und in diesem Moment gibt es eine klare
Grenze zwischen Wahrem und Falschem. Nicht nur die
Religionsgeschichte ist voll von den Gewißheiten die dazu
führen das Menschen glauben ein Recht zu haben andere
Menschen zu quälen oder zu töten. Ich habe Angst vor
Gläubigen Menschen denn, je nach Ausprägung ihres
Glaubens, ist Intoleranz das Damoklesschwert über den
Köpfen der Ungläubigen. Ich würde mich sehr viel wohler
fühlen, wenn die Menschen nicht Glauben sondern vermuten
würden und sich dessen bewußt sind, dass ihre Vermutung
auch völlig falsch sein kann. |
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Nika, 42 |
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nein das würd ich nie tun,
ich bewundere die menschen die an gott glauben und ihren
glauben auch öffentlich leben, ich find es super!! |
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Carita Rübschläger, 39 |
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Nein, wenn Sie daraus
Lebensenergie schöpfen ist es Ihre persönliche
Entscheidung auch wenn ich manchmal bemerke wie einige
Menschen sich dahinter verstecken, Gott hat das wohl so
gewollt; dann finde ich das bedauerlich. |
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Petronius Arbiter, 46 |
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... nicht im geringsten.
jeder sucht sich dort halt, wo er ihn finden möchte. |
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Anonym, männlich, 24 |
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Weil sie wie unmündige
Kinder geblieben sind, denen jemand von oben sagen muss,
was sie zu tun oder zu lassen haben. Denen kann ich nur
folgendes sagen: Lebt für euch und nicht für euer
Hirngespinst. |
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Ingrid Decker, 69 |
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Jeder glaubt an einen Gott,
an SEINEN Gott, an einen Ersatz-Gott, wie Körper, Sport,
Arbeit, Oberflächlichkeit (Unterhaltung), Flucht vor der
Stille. Jeder Mensch in jeder Kultur hat sein Bild von
Gott und doch ist es nur ein Schöpfer? Unnennbarer! |
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Frank, 26 |
weil diese Menschen
total unter dem Druck leben, das da jemand ist, der immer
auf sie "schaut" und "schaut" ob sie alles so machen, wie
es das Buch der Regeln sagt. Sonst kommen sie in die
Hölle. Uhhh wie schrecklich.
Und nur weil sich das mal ein gelangweilter Spinner
ausgedacht hat und das ein paar Leute gut fanden. Wie
dumm. Ich finds einfach lächerlich und würde mir wünschen,
das diese Spinner, die sich diesen Dreck ausgedacht haben,
auf ne andere Idee gekommen wären. Vielleicht, das alle
Menschen gleich sind und zusammen halten müssen! Das kein
Mensch etwas grundlos töten darf. Und das diese Erde
niemanden gehört und wir Menschen die Natur respektieren
und pflegen müssen, und nicht zerstören! Der liebe Gott
pflanzt nämlich keine neuen Regenwälder an, säubert unsere
Meere, reinigt die Luft und schliesst das Ozonloch, damit
wir nicht die absolute Klimakatastrophe bekommen und alle
verbruzzeln. Er baut auch nicht die Tiere nach, die die
Menschen ausgerottet haben.
Der liebe Gott heilt keine Krankheiten und gibt armen
hungernden Menschen was zu essen. Die Spinner hätten sagen
sollen das Hilfe nie was kosten darf. Medizin und Nahrung
müssten umsonst und reichlich für alle Menschen auf der
Erde da sein. Und nicht Gold und Diamanten das Leben auf
Erden bestimmen.
Das einzigste was der Der liebe Gott kann, ist für Sachen
gerade zu stehen, wo sich kein anderer Schuldiger findet
oder finden darf.
Und man kann schöne Verbote aussprechen und sagen:" Das
will Der liebe Gott nicht. Wenn du das machst kommst du in
die Hölle!"
Uhhh wie schrecklich
Willkommen im 21.Jahrhundert, es lebe das Schicksal!!
Die Antwort
von Werner Höbsch:
Guten Tag,
für Ihre Mail danke ich Ihnen, auch wenn ich dem Inhalt
nicht zustimme. Ihre Ansicht, dass Menschen, die an Gott
glauben, unter Druck stehen, beruht vielleicht auf
persönlichen Erfahrungen, kann aber nicht verallgemeinert
werden.
Warum bezeichnen Sie Menschen, die eine
Glaubensorientierung haben, als Spinner? Wissen Sie, dass
Sie damit verletzen?
Die positiven Inhalte, die Sie nennen, - Gleichheit aller
Menschen, das Verbot zu töten, die Verantwortung für die
Erde - sind gut biblisch und christlich.
Dass Menschen sich selbst die Hölle schaffen, wenn sie das
Leben und die Lebensgrundlagen zerstören, erleben wir in
diesem und haben wir im vergangenen Jahrhundert erlebt.
Nicht Gott straft, sondern der Mensch straft sich selbst.
Eine Frage habe ich an Sie: Woher nehmen Sie Ihre
Orientierung und Werte im Leben?
Mit freundlichen Grüßen
Werner Höbsch
Guten Tag Herr Höbsch,
ich hätte nie geglaubt auf meine Meinung eine Rückmeldung
zu bekommen. Ich habe nicht die Menschen, die eine
Glaubensorientierung haben, als Spinner bezeichnet. Das
haben sie falsch verstanden. Die bedauere ich nur. Ich
habe die Leute als Spinner bezeichnet, die sich das alles,
mit Religionen und dem drumherum ausgedacht haben. Die,
die behaupten das jemand in den Himmel kommt oder in die
Hölle. Ich meine die Leute, die z.Bsp. die Märchenbücher
Bibel und Koran geschrieben haben. Hätten die damals was
anderes reingeschrieben, dann würde heute die Welt
vielleicht friedlicher aussehen. Oder finden sie es
normal, wenn Religionen ihre Gläubiger mit einer Bombe um
den Bauch losschicken, oder sich religiöse Volker
gegenseitig abschlachten. Das alles nur wegen Gott. Egal
welcher, die haben für mich alle Dreck am Stecken. Sogar
der größte Staatsmann der Erde geht mit Gottes Wille in
die Schlacht und das im Jahr 2003. Und zu Ihrer Frage,
woher ich Orientierung und Werte im Leben nehme. Ganz
einfach. Was passiert, passiert. Entweder ist man selber
Schuld, dann muß man mit leben, oder es ist einfach
passiert, dann muß man auch mit leben. Ich suche nie
Schuldige und bitte niemanden den ich nicht persönlich
kenne um Hilfe, sondern gehe einfach weiter. Orientierung
würde ich bei mir mit Lebenstrieb und Überlebenswillen
bezeichnen. Alles was ich tue, tue ich aus meinem freien
Willen. Und dafür steh ich auch selber gerade. Es nützt
nichts ewig rumzuheulen , wenn mal was nicht klappt, etwas
sich verändert oder etwas schreckliches passiert. Man muß
immer das Beste aus jeder Situation rausholen. Meine Werte
im Leben definiere ich als normale Ansichten. Das sind die
positiven Inhalte, die ich Ihnen schon mal genannt habe,
und die Sie als biblisch und christlich bezeichnen. Für
mich sind das rein menschliche Ansichten im Jahre 2003,
die uns von Tieren trennen. Ich glaube Sie verstehen
nicht, was ich meine, wenn ich sage, das diese ganzen
Religionen der Menschheit nur schaden. Ich habe schon als
kleiner Junge immer gedacht, dass Kirche nur
"Volksverarschung" ist. Entschuldigen Sie den Ausdruck.
Ich glaube eher an Aliens als an irgendeinen Gott. Sie
leben wahrscheinlich schon Ihr Leben lang mit Ihrer
Religion. Ich kenne so was nicht. Bei uns zu Hause hat man
immer nur daran geglaubt, was man sehen, fühlen, schmecken
und riechen kann. Und so werd ich auch weiter leben.
Meinetwegen soll jeder glauben, woran er will, aber ich
weiß, wenn es so weitergeht, dann wird die Welt ein
schnelles Ende nehmen. Ansonsten wünsch ich Ihnen noch
alles Gute.
Mit freundlichem Gruß
Frank
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Michael Esser, 44 |
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um sich dadurch abzugrenzen,
um damit vorgegebenen Definitionen den Vorrang vor eigener
Erfahrung und rituellen Handlungen vor eigener Initiative
zu geben. |
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Toby |
Im Grunde verhält es
sich doch so: dass alle(!) Ansichten, Wahrheiten und
Erfahrungen von Gottes Anwesenheit uns auf seine ureigene
Gestalt und Erscheinung hindeuten: auf die Gemeinschaft
aus der man kommt, von der unsere Identität geprägt ist
und der man sich voll zugehörig fühlt.
Deswegen bin ich des festen Glaubens:
Christenheit sei unser Herr
"Und Er schuf sie zu seinem Bilde" |
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Randolph Sternberg, 45 |
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nicht, jeder glaubt an etwas
und das ist auch gut so. Aber es gibt einen Unterschied
zwischen Gott und Institutionen wie der katholischen
Kirche die sich anmaßen Gott zu vertreten. So hat Jesus
sich auch für Prostituierte eingesetzt, aber ein Kardinal
Meissner verurteilt Drogensüchtige und Homosexuelle
...Kein weiterer Kommentar! Millionen sterben an AIDS, der
Papst verurteilt Kondome ...kein Kommentar! Jemand in der
Kirche widerspricht dem päpstlichen Diktat, schon wird er
exkommuniziert ...Kein Kommentar. Wer wahrhaftig an Gott
glaubt kann nicht an die Kirche glauben. Kirchen sind von
Menschen geführte Institutionen wie z.B. der ADAC (gelbe
Engel), sonst nichts. Die christlichen Kirchen haben im
Namen Gottes gefoltert, getötet ..Millionen mussten ihr
Leben lassen. Nein die Kirche hat kein von Gott
verbrieftes Recht ihn zu vertreteten. Warum muss es den
Gott sein oder Jesus und nicht Buddha oder Mohammed? Warum
glauben denn viele in Deutschland an Gott? Hautgrund: sie
wurden in Deutschland geboren. Wären Sie im Iran geboren,
glaubten Sie an den Islam, wären Sie in Indien geboren
..usw. Es gibt wahrscheinlich tausende von Institutionen
die behaupten Gott in Ihrer Weise zu vertreten. Welche
davon ist denn wahrhaftig vertretungsberechtigt? Meine
Antwort: keine davon! Wenn es Gott gibt dann offenbart es
sich jedem einzelnen und jeder sollte seinen Weg und
seinen eigenen Glauben finden. Kein Mensch sollte sich von
anderen Menschen egal wieviel Weihrauch diese verteilt,
Kirchen, Kardinäle diese hat, seinen Glauben vorschreiben
lassen. Solange es Menschen gibt wie Kardinäle oder Päpste
die in gotteslästernder Weise behaupten Sie seien
Vertreter Gottes, ist ein Versicherungsvertreter mir
1000mal lieber. Den jeder Versicherungsvertreter ist
ehrlicher als der Papst: der Versicherungsvertreter ist
tatsächlich von seiner Versicherungsgesellschaft zu deren
Vertretung legitimiert, der Papst jedoch und alle seine
Kardinäle nicht! |
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Björn Skorge, 21 |
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Ich bedaure Menschen, die an
Gott glauben, nicht. Jeder hat das Recht auf seine eigene
Konzeption von Sinn und Unsinn der Persönlichkeit, der
Erde und des Universums. Ich bedaure höchstens Leute, die
sich vor den Qualen der Hölle fürchten oder wegen ihrem
Glauben Schuldgefühle haben. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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Ich beneide Menschen, die
wirklich glauben können. |
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Anonym |
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und Ihren Glauben nicht zur
Gewissheit machen, denn der Geist Gottes ruht in jedem von
uns, Er wird aktiv in der hingebungsvollen Offenheit
unseres Herzens und Stille unseres Geistes. |
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Maik O., 26 |
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nein, wieso auch? ich glaube
selbst nicht daran, aber wer's braucht. soll jeder nach
seinen möglichkeiten glücklich werden! |
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Anonym, männlich, 21 |
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tu ich absolut nicht denn
diese menschen sind wahrscheinlich eher für andere da als
für sich selbst, sie sind nicht solche egoisten. |
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Flagg Randall, 20 |
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weil sie nicht sie selbst
sind. Dumpfes Dienen einem Kult und einer Götze (bzw.
dreien) mag einen Menschen zwar (offensichtlich)
befriedigen, ihn aber im gleichen Maße von der
Wirklichkeit entfernen. |
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Anonym, männlich, 26 |
|
nicht. Jeder sollte so leben
wie es ihm gefällt und wenn es Menschen gibt, die dadurch
an Stärke und Zuversicht gewinnen finde ich das
fantastisch. |
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Martin Erren, 33 |
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...überhaupt nicht. Ich
bedaure auch keine Kinder, die an den Weihnachtsmann
glauben. |
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Mike |
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da ich diese Leute als
unreife, unkritische, unvernünftige, in letzter Konsequenz
feige Individuen betrachte. |
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|
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Spock, 26 |
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..., weil sie nie wirklich
gelernt haben, eigenständig zu denken. Sie babbeln immer
nur das nach, was ihnen die Kirchen vorbeten, oder was sie
in ihrem Elternhaus gelernt haben. |
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Anonym, männlich, 17 |
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Zumindest solche, die
anderen des Glaubens wegen töten (siehe 11. September,
etc.) oder jene, die auch einfach nur anders DENKENDE,
LIEBENDE, LEBENDE usw. diskriminieren und ihren Glauben
als einzig wahr darstellen (siehe
www.kath.net) usw. |
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|
|
Anonym, männlich, 20 |
|
kein bisschen, es gibt
menschen denen gibt ER halt, doch andere werden von der
Familie zum glauben aufgezogen, das nenne ich ein
erzwungener glaube. Jeder der zu einer anderen
Glaubensrichtung "überläuft" ist danach gläubiger. |
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Norman Thomas, 23 |
|
...an welchen auch immer.
Ich beneide ihre Naivität! |
| |
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Anonym, männlich, 30 |
|
Ich bedauere nur Menschen,
die an Gott glauben, wenn sie dadurch unglücklich sind.
Als Hilfsmittel, um die eigene Unzulänglichkeit oder/und
aller Menschen zu akzeptieren, mag der Glaube jedoch
taugen. Der Glaube muß nur ein Leben lang anhalten. |
| |
|
|
Anonym, männlich, 43 |
|
und in ihm nicht das finden,
was sie sich von ihm erhoffen und in ihm suchen. Sie
erfahren die größte Ent-täuschung ihres Lebens. Eine
Enttäuschung, an der sie innerlich zerbrechen können. |
| |
|
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Christian, 17 |
|
Sie sind alle deine Kinder
Religion
Nur ich, ich kleiner Sünder
Ich bin nicht dein Sohn
Ich glaube nicht an Eure Worte, ich bin doch nicht
bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen
Gott.
(zitat: böhse onkelz)
Man sollte sich doch die frage
stellen warum sollte ich an einen Gott glauben, wenn all
das böhse in der Welt geschiet, warum wenn die welt nicht
perfeckt ist und warum wenn ich nicht perfekt bin ...
Ich bedaure Menschen die an Gott
glauben, weil ich denke das sie in ihrem leben sonst
keinen Halt finden als ihn . Sie hoffen das sie irgendwann
"erlöst" werden, doch ich bin der überzeugung das es nicht
so sein wird,desshalb geniese ich lieber mein Leben und
denke nicht zu oft an das was danach kommt. Ich will nicht
irgendwann aufwachen und bemerken das sich mein Leben um
einen Gott gedreht hat der nicht existiert. |
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Stefan Martens, 26 |
Schön, dass es diese
Kategorie auch gibt!
Sie beschreibt exakt meine Meinung!
Orientierung, Halt oder Antworten? Sicherlich menschliche
Grundbedürfnisse und der Grund für Kirchen und Religionen!
Die primitivste Form alle menschlichen Fragen zu
beantworten ist die Christliche Kirchen Dogmatik! Nicht zu
verwechseln mit der Lehre Jesu!
Wo komme ich her=von Gott
Wo gehe ich hin=zu gott
Wer bin ich = Gottes Geschöpf
usw.
Mal davon abgesehen, dass die Kirchliche Dogmatik völlig
schizophren ist( siehe PS) ist die fixierung auf eine
Lehre und eine Wahrheit dem menschlichen Geist unwürdig!
Hat Jesus etwas falsches gesagt? Nein!
Hat es den Budda, Lao Tse, Arjuna oder aber Heraklit? Ich
denke nicht!
Ist es nicht moralischer "das Gute" um seiner selbst
willen zu tun als für eine himmlische Belohnung!
Ist es nicht Aufgabe des menschlichen Geistes das richtige
für sich zu finden als es zu übernehmen? Wir können über
das metaphysische mit unserem begrenztem Verstand nichts
Aussagen, das räumt Platz ein für den Glauben. (Kant)
Einen Glauben hat jeder Mensch, selbst wenn es der Vorteil
für sich selbst ist. Meiner Meinung ist der Glaube an
einen bestimmten Gott und seine Lehren (unter den
tausenden den die Menschen geschaffen haben) sicherlich
nicht das Minderwertigste, aber von dem höchstem ist er
genauso weit entfernt.
Wenn ich handele und versuche "richtig" zu handeln muss
ich alles vor mir rechtfertigen. Je mehr ich versuche
richtig zu handeln desto härter und erbarmungsloser fällt
später mein Urteil aus! Wozu brauche ich da noch eine
Rächerinstanz im Himmel?
Je gerechter mein Handeln ausfällt desto besser fühle ich
mich! Wozu brauche ich da jemanden der mich Belohnt?
Ich stehe noch nicht auf der Stufe Gott getötet zu haben!
Aber er liegt schon schwer verletzt vor mir! Ich "hoffe"
und "glaube" daran, dass ich die Stärke besitze im nicht
wieder auf die Beine zu helfen! |
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Anonym, weiblich, 49 |
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Ja, denn wo liegt dann der
Sinn im Leben? |
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Moritz Kahlke, 18 |
...denn nur wer zu schwach ist,
braucht in seinem Leben einen Führer.
Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von gläubigen
Menschen: Solche, die nur in die Kirche gehen, weil wir in
einer christlichen Demokratie leben und die es nie anders
erlebt haben und überhaupt nicht hinter den Werten der
Kirche stehen, und solche, die, warum auch immer, an die
Werte der Kirche glauben.
Ich kann mich allerdings keiner dieser beiden Gruppen
anschließen, denn die christliche Kirche ist für mich
reine Geldmacherei. Mittlerweile ist die Menschheit so
weit fortgeschritten, dass wir das alle sehen sollten.
Die Kirche hat sich in der Vergangenheit zu viel erlaubt,
die "Bekehrung" der Germanen, die Kreuzzüge, die
Hexenverbrennungen, die Ausbeutung des "kleinen Mannes".
An den Gott der Kirche kann ich also nicht glauben, die
Bibel ist für mich ein Buch, dass durch Geschichten und
Legenden zu etwas gemacht wurde, was es nicht ist.
Und blinder Glaube tut einfach niemandem gut. "Gottes Wege
sind unergründlich." Da steckt zu wenig Konsens dahinter.
Menschen, die sich verzweifelt an solch eine Illusion
klammern, erleben irgendwann ein böses Erwachen.
Ich sage nicht, dass ich nicht an Gott glaube, ich glaube
daran, was ich sehe, rieche, höre, schmecke, fühle und
verstehen kann. Wenn mir jemand beweisen kann, dass es ein
höheres Wesen gibt, dann glaube ich das, wenn mir jemand
das Gegenteil beweisen kann, dann glaube ich auch das.
Im Endeffekt ist es müßig darüber nachzudenken, denn unser
Leben geht weiter, ob es nun alles vorbestimmt ist, ob wir
gelenkt werden, ob wir einen freien Willen haben und jede
Handlung eine individuelle Konsequenz beinhaltet...
Ob Schicksal, Glück, Pech, eine höhere Macht. Das werden
wir erst wissen, wenn wir gestorben sind, und bis dahin
möchte ich mein Leben unbeeinflusst von anderen Menschen
nach meinen eigenen Vorstellungen genießen. Ich möchte
frei sein. Die Kirche gibt mir dieses Gefühl nicht. |
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Jens, 24 |
Durch meine Wissenschaftliche
Grunderziehung kann ich mir nicht vorstellen, wie Gott sei
oder ist. Ich selber habe noch nie in meinem Leben einen
realen und fassbaren Beweis für Gott gefunden.
Deshalb finde ich, daß Menschen die an Gott glauben in
gewisser Weise die Zeit verschwenden, die ihnen zum Leben
gegeben ist. Diese Lebenszeit könnte für sie mehr sein als
Glaube in Gott - sie könnten weit mehr über Welt und sich
selbst lernen, erfahren und erkennen.
Ich respektiere Menschen in ihrem Glauben an Gott - aber
ich bedauere sie auch. |
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