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Gott
existiert für mich nicht ...
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Bright, männlich, 48 |
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genauso wie
Zeus, Neptun oder irgendwelche afrikanischen Naturgötter
nicht existieren. Jede Gottesvorstellung ist absurd. |
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Anonym, männlich, 20 |
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da ich ihn
nicht brauche |
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Atheist |
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Absolut nicht.
Wahrscheinlichkeitstheoretisch betrachtet ist das
christliche Gottesbild bei weitem unwahrscheinlicher als
die Vorstellung, Michael Ballack könnte morgen das
Kanzleramt übernehmen oder das Adolf Hitler auf einem
Südseeatoll Nazi-Zombies befehligt.
Die Wahrscheinlichkeit muss nämlich gemessen werden an
allen anderen erdenklichen Möglichkeiten einer Entität X,
die auf nichts weiteres als einer unbeweisbaren Behauptung
basiert. Desweiteren ist naturwissenschaftlich betrachtet
Gott ein Totschlag für jeden Physiker. Moralisch ist Gott
ein Fehlschlag, da moralische Menschen nur aufgrund der
Angst vor Bestrafung moralisch sind und nicht weil sie es
von sich aus für richtig halten.
Nicht mal Hoffnung und Trost könnte ein logisch
betrachteter Gott stiften. Da man an ihn glauben muss,
wäre gerade in der Sterbephase eine erhöhte Angst vor der
Hölle vorhanden. Sollte man zumindest denken. Denn die
Bibel bestraft schon für kleinlichste Vergehen mit der
Hölle. Die Bibel an sich ist ein weiterer Punkt für die
Unhaltbarkeit der Gotteshypothese.
Gott hasst Homosexuelle und "Krüppel", Transvestiten und
Ehebrecher. Sie sind ihm ein Gräuel. |
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Anonym, männlich, 62 |
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Götter
existieren nicht auf andere Weise als jede andere
literarische Erfindung auch: als Idee über das Gelesene
und Erzählte. |
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Anonym, 48 |
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Auszug aus den FAQ, hier auf
dieser Website:
"Existiert Gott?: Die Frage nach der Existenz Gottes läßt
sich nicht unabhängig von der Erfahrung des Einzelnen oder
unabhängig von der Absicht der Fragenden beantworten."
Konsequenterweise gibt es Menschenwürde, Königswürde,
Königlichkeit, Göttlichkeit objektiv nicht. Auch den toten
Gott des tollen Menschen Nietzsches, der zu verwesen
begonnen hat, gibt es selbstverständlich objektiv nicht.
Für einen zoon politikon und einen Lebenskünstler gibt es
natürlich dennoch Menschenwürde und Göttlichkeit.
Aber der Gott der Theologen existiert für mich nicht. |
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Anonym, männlich, 37 |
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da er mir
noch nie geantwortet hat. Er ist gleichgültig gegenüber
den Menschen und schaut zu, wie wir wachsen, uns sehnen,
lieben, verzweifeln und wieder sterben. Gott als
Vorstellung der reinen Liebe ist für mich ein Irrglaube
und die Sehnsucht des Menschen nach Geborgenheit, die es
aber nicht gibt ausserhalb von uns selbst. Dennoch bin ich
tolerant gegenüber gläubigen Menschen. Manchmal wünschte
ich mir mehr Toleranz gegenüber den Atheisten. Wer weiss
schon, wo die Wahrheit liegt. Gute Nacht! |
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Bernd Nowotny, 68 |
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weil ich ihn noch nie erlebt
habe. Und weil mich die Berichte von anderen nicht
überzeugt haben. |
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Paul, 47 |
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weil es keinen Gott gibt. |
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Anonym, männlich, 23 |
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weil ich es
bin, der dort ist. |
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Heinz |
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...in der Form, wie sie in
meiner Kindheit gelehrt wurde, was einem dort zugemutet
wurde, war eine intellektuelle Beleidigung. Deshalb bin
ich mit 17 aus der kath. Kirche ausgetreten.
Mit Mitte 40 begann eine spirituelle Suche. Gibt es
vielleicht doch etwas "Größeres"? Ist Religion
grundsätzlich Unfug? Warum gab und gibt es sie dann in
allen Kulturen? Ich brannte darauf, mich mit nichts
geringeren als der Wahrheit zufrieden zu geben.
Der Türöffner in Sachen Spiritualität war dann für mich -
und jetzt bitte gut festhalten - der indische Mystiker
Osho (Bagwan Shree Rajneesh), der ja gerade in Köln eine
hervorragende "Bodenstation" hat. Hier lernte ich zu
spüren und zu erfahren: Ja, es gibt da etwas Größeres,
eine wie auch immer geartete "göttliche Kraft". Nicht alle
Antworten fand ich hier, ich wurde bei meiner Suche
insbesondere noch beeinflusst von Eckart Tolle, Neal
Donald Walsch, Bert Hellinger, Willigis Jäger, Anselm Grün
und etlichen anderen spirituellen Lehrern. Meine Suche
führte mich in die Wissenschaft, speziell in die
Quantenphysik und auch in die zahlreichen
wissenschaftlichen Untersuchungen zu Nahtoterlebnissen und
Rückführungen in "frührere Leben". Mehr und Mehr dämmerte
die Erkenntnis: "Da muss irgendwas sein". Ich lernte die
Kraft der Meditation kennen, wurde schließlich
Reiki-Meister und machte ein paar weitere spannende
Erfahrungen.
Mein Weg führte also über Stationen, die von Seiten der
Kirche eher abgelehnt werden - was ein großer Fehler ist.
Für mich gibt es nicht den personalen Gott in Form eines
entweder gütigen oder strafenden alten Mannes irgendwo im
Himmel. Ich glaube nun allerdings an eine göttliche Kraft,
die das Universum und uns alle durchdringt und von der wir
zugleich ein Teil sind, mit unserer Seele oder dem
"Götterfunken" in uns. Ich kann mit diesem nichtpersonalen
Gott reden, kann beten und auch seine Anwesenheit spüren.
Dies bereichert mein Leben ungeheuer.
Ich kann natürlich gut verstehen, dass ein personaler Gott
für viele Menschen einfacher zu handhaben ist.
Spiritualität ist für mich heute
transkonfessionell. Mit dem Regelwerk der kath. Kirche
kann ich nichts anfangen und ich halte es in Teilen immer
noch für menschenfeindlich. Gleichzeitig erkenne ich aber
auch solche Bemühungen wie diese Seite hier an. Und ich
kann durchaus eine Kirche betreten, die Kraft darin spüren
und eine Zeit in Stille dort verbringen.
Glaube und Religion sind kein Auslaufmodell, doch wir
brauchen weniger Theologie und mehr Spiritualität, die
Menschen verlangen danach. Sie mögen nur keine Missionare. |
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Joachim Koßmann, 55 |
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weil das den
Naturgesetzen widersprechen würde
(Allmächtigkeitsanspruch). |
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Elmar Rixen, 63 |
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weil er nach meiner Überzeugung
eine Erfindung des Menschen ist.
Chapeau, chapeau! Von katholischer Seite ein solches
Forum, das Atheisten eine Stimme gibt, das hätte ich nicht
gedacht.
Ich bin Atheist, Menschseidank. Ich spüre fast, wie ein
gläubiger Katholik bei diesem Wort zusammenzuckt,
assoziiert es doch vom Klang her Begriffe wie Kommunist,
Anarchist, Nihilist oder Terrorist. Früher glaubte ich
noch an Gott und an die Kirche. Warum? Aus dem selben
Grund wie fast alle Katholiken vom Gemeindemitglied bis
zum Papst; weil sie so sozialisiert worden sind. Aus
keinem anderen Grund sonst. Jedes Neugeborene kommt ohne
Glauben zur Welt bis ihm die Eltern und die Gesellschaft
einen Glauben aufzwingen.
Eines Tages fing ich an nachzudenken mit der Konsequenz,
dass ich aus der katholischen Kirche austrat, weil ich
vieles nicht mehr ertragen konnte: die Blutspur, die die
Kirchengeschichte hinter sich herzieht, die innerkirchlich
nur als Randphänomen gesehen wird (ja, die Kirche hat auch
Fehler (!) gemacht, ihre Mitglieder sind halt auch nur
fehlbare Menschen mit allen Schwächen); den absoluten
Wahrheitsanspruch, das vollkommen undemokratische System
mit seinen zölibatären Greisen als Machthaber, die
Frauenfeindlichkeit, die restriktive Sexualmoral, das
Vertuschen von sexuellem Missbrauch, die Kritikresistenz;
ebenso die honigsüße, klebrige Marienverehrung.
Der Hauptgrund meines Austrittes ist aber mein
Glaubensverlust. Normalerweise ist ein Verlust etwas
Negatives. Für mich aber war dieser Verlust eine
Bereicherung.
Die Kirche beruft sich auf den biblischen Gott. Zitat aus
einer Ihrer Antworten: "Nach den Aussagen des Alten und
des Neuen Testaments sorgt und kümmert Gott sich um die
Menschen - wie eine Mutter oder ein Vater". Da sträuben
sich bei mir die Haare.
Irgend jemand leidet da unter Wahrnehmungsstörungen.
Wie die meisten Beiträge in diesem Forum muss auch ich in
die Kritik an diesem Gott einstimmen: Er ist ein grausames
Monster, das nicht einmal den elementarsten ethischen
Standards entspricht. Im Augenblick lese ich die Bibel,
Wort für Wort und bin jetzt bis Jeremia gekommen. Man soll
sich von Gott kein Bild machen, heißt es. Aber was tun die
Bibelautoren? Sie beschreiben ihn als Mensch. Dieser Gott,
der sich angeblich immer treu bleibt, der unwandelbar von
Ewigkeit zu Ewigkeit ist, dieser Gott gehört nicht in die
Herzen der Menschen, sondern in die Psychiatrie, mit
anschließender Sicherungsverwahrung, also ewig. Er benimmt
sich nach heutigen Maßstäben wie ein wahnsinniger
Psychopath, eifersüchtig, unendlich narzisstisch, er
begeht Völkermord, er schlachtet, würgt, vernichtet,
mordet Mann und Frau, Greis und Kind, erpresst und droht,
verhärtet Herzen der Menschen, um diesen dann Plagen und
Pest zu schicken. Er weidet sich im Blutrausch. Dann reut
es ihn wieder, was er getan hat und und er verschont sein
Volk, um es bei der nächsten Übertretung zu geißeln. Er
lässt sich verehren durch Hekatomben von Schlachttieren,
beim Brandopfer, Sühneopfer, Schuldopfer, Dankopfer...
Kreuzopfer,... Blut, Blut, Blut...
Wenn ich aber die Verrenkungen der Kirche sehe, um diesen
Gott zu rechtfertigen, um aus ihm einen zeitgemäßen
Kuschelgott zu machen, wird mir schwindelig. (Zitat aus
einer ihrer Antworten: "Zu unseren Vorstellungen von Gott
gehört es nicht, dass Gott Menschen durch Leiden
züchtigen, belehren oder strafen will".) Wie wollen Sie
das eigentlich erklären, wenn doch der christliche Gott
sich vom alttestamentarischen ableitet, einem Gott, der
angeblich immer der selbe ist, unwandelbar und ewig.
Doch halt, warum schimpfe ich auf einen Gott, den es nicht
gibt, den sich Menschen in der Antike ausgedacht haben, um
ihr Volk bei der Stange zu halten.
Ich kann nur sagen: Gott, nein danke!
Ich brauche keinen Gott: Wer Wissenschaft, Philosophie und
Kunst hat, braucht ihn nicht (Michael Schmidt-Salomon).
Die Wissenschaft kann die Welt nicht bis ins Letzte
erklären, und sie wird es auch wahrscheinlich niemals
können. Aber sie hat es doch sehr weit gebracht, weiter,
als jede Religion. Heute verstehen wir Dinge, die noch vor
200 Jahren außerhalb jeglicher Vorstellungskraft waren,
während die Religionen immer noch an ihren antiken
„Wahrheiten" festhalten.
Es gibt nichts ehrlicheres als die wissenschaftliche
Methode: eine Theorie hat so lange Bestand, bis sie
falsifiziert wird und durch eine bessere ersetzt werden
kann. Die Kirche kaut seit 2000 Jahren an dem selben alten
Sauerteig. Die Argumente der Kirche sind nicht vernünftig,
sondern übervernünftig. (Der Friede Gottes, der höher ist
als alle Vernunft...) Und damit ist jedem vernünftigen,
aufgeklärten Argument der Boden entzogen.
Ich bin gottlos, aber nicht
ungläubig. Ich glaube an die Evolution, den Humanismus, an
altruistische Kräfte im Menschen, an die Schönheit der
Natur, an die Schönheit der Kunst und der Musik, auch der
geistlichen Musik.
Ich respektiere alle Menschen,
die an Gott glauben. Ich möchte aber auch als gottloser
Mensch akzeptiert werden. |
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Anonym, weiblich, 30 |
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Ein Gott,
der die Eigenschaften trägt, die man ihm zugeschrieben
hat, ist nicht vorstellbar, nicht erlebbar und nicht
spürbar. |
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Anonym, weiblich, 30 |
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In meiner
Weltsicht kommt er einfach nicht vor. |
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Anonym, männlich, 41 |
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... weil er
nur in den unerreichbaren sphären des glaubens existiert.
glaube ich zumindest. |
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Horst Paffen, 61 |
Werner Hans,
24 schreibt u.a. "Diese Welt ist so schlecht; Kriege,
Lügen, Mord, Vergewaltigungen jeden Tag, wenn es doch
einen Gott gibt, würde er ja mit Sicherheit eingreifen..."
Dieses Problem ist als "Theodizee" (G. W. Leibniz, 1710)
bekannt, so wird in Theologie und Philosophie der Versuch
genannt, den Widerspruch zwischen Gottes Allmacht und Güte
und dem in der (seiner) Welt vorhandenen physischen Übel,
moralischen Bösen und vielfältigen Leiden zu erklären. Das
Universum, die Erde, ihre Lebewesen unterliegen der
Evolution, einem Prozess des Werdens. "Wollte Gott die
Welt nur als endgültige und vollkommene, so wäre ein
Werden unnötig und unverständlich." (1) Eine endgültige
und vollkommene Welt könnte aber nur Gott selbst sein.
"Mit der unvollkommenen, werdenden Welt aber sind all die
Wirklichkeiten des Leidens mitgesetzt, die, ohne dass ein
freier Wille verursachend erkennbar ist, diese Welt als
von Leid und Schmerz gekennzeichneten Raum ausmachen." (1)
Gott darf aber nicht als die unmittelbare Ursache aller
innerweltlichen Gegebenheiten angenommen werden. Teilhard
de Chardin hat das so ausgedrückt: "Gott macht, dass die
Dinge sich machen." Eine in ständiger Entwicklung
befindliche und damit unvollkommene Welt bedeutet, dass
Gott die Welt als einen Freiraum sich gegenüber will, in
dem Menschen sich Gott frei zuwenden können. Damit gehören
aber auch das Böse und die Übel zu dieser und in diese
Welt. Das Böse, eine moralisch unzulässige Handlung, ist
für die Freiheit menschlichen Tuns als Möglichkeit
unabdingbar und die Übel wie Naturkatastrophen,
Krankheiten u. dgl. sind wohl die unvermeidbaren
Begleiterscheinungen eines Evolutionsprozesses. Somit
steht das Leid in der Welt der Existenz eines gütigen
Gottes nicht entgegen.
(1)Ralf Miggelbrink, Der eine Gott - Christlicher
Monotheismus des Bundes und der Schöpfung, Aschendorf,
Münster, 2006, ISBN 3-402-03504-9 |
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Werner Hans, 24 |
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Ich habe mir
jetzt so einige Beiträge durchgelesen und bin zu dem
Entschluss gekommen ebenfalls einen selbstdarstellerischen
Beitrag zu schreiben. Ich kann Gott mit meinen Augen nicht
sehen, genauso wie „Liebe" oder bestimmtes Licht (UV),
also gibt es diese Sachen nicht, denn niemand kann mir die
Existenz für meine Augen beweisen. (Für die Menschen die
an Blindheit erkrankt sind gibts übrigens Nichts! Und
jetzt kommt mir nich mit Gott kann man fühlen, oder die
Blinden können doch sogar schmecken, riechen etc., es geht
hier um sehen!). Diese Welt ist so schlecht; Kriege,
Lügen, Mord, Vergewaltigungen jeden Tag, wenn es doch
einen Gott gibt würde er ja mit Sicherheit eingreifen,
denn dies ist ja nich unsere Welt und diese Welt liegt mit
Sicheheit nicht in unserer Verantwortung! Wenn dann muss
jemand anderes für meine Fehler zur Verantwortung gezogen
werden, hmm dann mach ich einfach Gott dafür
verantwortlich! Wir leben wenn überhaupt nur 8o Jahre,
haben bisschen Spass, oder halt eben keinen, danach sind
wir Tod und das wars! Wieso sollte ich dann an etwas
glauben, was mir verspricht meinen Schmerz zu nehmen und
so einen Mist? Wie dumm müsste ich denn sein, das zu
akzeptieren... das macht ja gar keinen Sinn! Denn dann
müsste ich mir eingestehen dass es Liebe, Glaube und
Hoffnung und all den Müll gibt! Ne da glaub ich lieber an
Nichts und gebe mich meinen Selbsvorwürfen hin, dadurch
wird die Situation hier auf der Erde bestimmt besser!! Das
beste ist da sowieso die Kirche, immer die richtig bösen
Zauberer und Hexer verbrannt, selber Schuld was zaubern
die auch rum! Den Pöbel dumm gehalten und bisschen Geld
gemacht, so muss das sein für ein richtiges Unternehmen,
1A! Sich dann noch über diesen erfundenen Gott stellen,
sich ein Bildnis von dieser Kreatur machen, die
Unfehlbarkeit erlangen, sich dadurch mit Gott gleich
stellen und wiedersprüchliches zu diesem Roman „Bibel"
manifestieren, andere Götter anbeten etc.! Daran muss man
dann wenn schon glauben, das macht mehr Sinn! Ausserdem
gibts doch noch so viele andere Religionen da draussen,
entscheid ich mich doch einfach für so eine, die
versprechen mir doch auch..ähh Frieden und Ewigkeit, nach
Selbstopferung, selber schmerzen zu fügen, als Ameise
wieder kehren bis ich es wert bin aufzusteigen, oder so
lustige Sachen? Was muss ich denn für Gott tun? Wie nur
glauben....ne das is mir zuviel! Ich selber bin mein
Schicksals Schmied! Da dies meine Meinung ist und ich
weiterhin darauf beharre, ist es mir egal ob ich richtig
oder falsch liege, jeder entscheidet selbst und muss eben
mit den Konsequenzen leben. So hart das auch klingen mag,
entweder man ist für ihn, oder gegen ihn! /sarcasm |
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Anonym, männlich, 40 |
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Gott kann
man als die Luft, das Universum beschreiben. Er ist nicht
nur Wirklichkeit, sondern lebendig und voller
Überraschungen. Wie Jesus auf Erde wird bald Wunder tun. |
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Kathrin |
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Ich kann
nicht sicher sagen, dass es einen Gott gibt, allerdings
koennte ich mich auch mit dem Gedanken, es gibt einen Gott
anfreunden. Deswegen kann ich nicht sagen, dass gott fuer
mich nicht existiert. |
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Jelena |
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Es kann
niemand sagen Gott existiert oder er existiert nicht. Denn
wenn man das eine sagt muss man es auch beweisen koennen.
Dies funktioniert nicht, weil man weder das eine noch das
andere ausschliessen kann. |
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Oliver, 17 |
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vielleicht
existiert er schon, in irgendeiner form, vielleicht nicht
so wie in der bibel steht. aber so wie er in der bibel
steht kann ich nicht an ihn glauben. |
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K. |
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...wäre ein
Satzanfang der für mich nicht zutrifft. Ich glaube an
Gott, auch wenn er mir noch nie begegnet ist. Ich bin mir
sicher, dass Gott existiert trotz dass fast alle
religiösen Erklärungen für das Erschaffen der Erde etc
biologisch erklärt werden können. Ich finde, dass man die
Wissenschaft und Religion trennen muss wenn man an Gott
glaubt. Eine Konkurrenz sollte jedoch nicht entstehen. |
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Joscha, 17 |
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Wenn es
einen Gott auf dieser Welt geben wuerde, warum
vergewaltigt und misshandelt die kath. Kirche kleine
wehrlos Kinder, die sich in keiner weise Schuetzen koennen |
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Daniela Zitzelsberger, 25 |
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die Existenz
eines Wesen ist unabhängig vom Begreifen anderer. Für mich
ist Gott nicht relevant. es ist für mich aber durchaus
möglich, dass "es" existiert. |
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Daniel, 25 |
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weil ich zu
oft enttäuscht wurde. Es zu viel leid auf der Erde gibt
..und Er sich nicht schert. |
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Benjamin Lehnardt, 29 |
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Gott
existiert für mich nicht nicht weil ich sauer bin dass ich
behindert bin (okay, ein bisschen schon) sondern weil es
soviel leid auf der Welt gibt!!! |
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Anonym, weiblich |
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"alle
denkenden menschen sind atheisten" ernest hemingway |
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Michael Bernast, 51 |
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"gott" ist
für mich ein menschliches konstrukt, welches sich in
vieltausendjähriger geschichte mehr oder, gegenwärtig
zunehmend weniger bewährt hat. im zuge der evolutionären
gesellschaftsentwicklung sorgt das festhalten am
hilfskonstrukt "gott" immer stärker für nicht lösbare
spannungen. |
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Micha, 35 |
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...weil er
als Schöpfer dann zugleich für die Vernichtung von über
99% aller Arten, die jemals gelebt haben, verantwortlich
wäre (siehe Massensterben im Perm und am Ende der Kreide).
Und das wäre eines Gottes, der "noch alle Latten am Zaun
hat", unwürdig. Zum Zweiten genügt ein Blick in die
"Heiligen Schriften", z.B. Bibel und Koran, die
überwiegend einen grausamen Gott beschreiben, der eine
kleine Elite willkürlich (qua Glaube, welcher zumeist
durch Geburt festgelegt wird) erwählt und die große
Mehrheit der Menschen mit Höllenstrafen, einer
Wiedergeburt in einer niederen Kaste etc. bestraft, was
einer humanistischen Grundeinstellung sowie dem
Gleichheitsgrundsatz widerspricht und von daher abzulehnen
ist. |
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Anonym, männlich, 40 |
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... dieser
Satz fängt falsch an. Die interessante Frage ist nicht, ob
Gott "für mich" interessiert. Es ist eine Frage nach einer
objektiven Realität, nicht nach einer individuellen
Befindlichkeit. Ich halte die Existenz des biblischen
Gottes und die Göttlichkeit Jesu für sehr, sehr
unwahrscheinlich. Es gibt keinerlei objektive Indizien für
die reale Existenz eines Gottes. Es gibt so gut wie keine
außerbiblischen Zeugnisse für die Existenz Jesu und nichts
was irgendeine der angeblichen Wundertaten belegen würde.
Zahlreiche Kernelemente des Christentums wie etwas die
Dreifaltigkeitslehre tauchen in der Bibel überhaupt nicht
auf. Es spricht alles dafür, dass die Geschichte des
Christentums die Geschichte einer Mythenbildung ist. Auch
außerbiblische zwingende Indizien für die Existenz eines
Gottes sehe ich keine. Nichts von dem was wir an der
natürlichen Welt um uns beobachten könne wird besser mit
als ohne Gott erklärt. Nicht die Entstehung des Kosmos,
nicht die Entwicklung des Lebens auf der Erde, gar nichts.
Die Proklamation eines Gottes wirft mehr unlösbare Fragen
auf, als sie beantwortet. Sie beantwortet letztendlich
keine Fragen, weil sie eine willkürliche, nicht
nachprüfbare Behauptung ist. Das alles ist kein zwingender
Widerleg, doch die Hypothese "Gott" ist damit wertlos,
denn es lassen sich über sie keinerlei Aussagen treffen.
Ob hinter der Entstehung des Kosmos irgendwo eine
schöpferische Intelligenz steht oder nicht bleibt ohne
Bedeutung. |
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Ralph Saathoff, 37 |
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...denn er
ist eine Vorgabe aus der christlichen Religion. Gott ist
keine Person, sondern das Erleben und Wahrnehmen großer
Macht, die in uns Menschen steckt. |
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Anonym, männlich, 30 |
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Gott ist
gleich Unwissenheit. Ich glaube nicht an die Unwissenheit. |
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Niklas D., 16 |
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"Sire, diese
Hypothese brauche ich nicht" antwortete der Mathematiker
Laplace Napoleon auf die Frage nach seinem Glauben. Was
interessiert mein Leben einen rein auf Spekulation
beruhenden Glauben? Genauso wenig interessiert mich die
Existenz von Zwergen oder Kobolden. Es ist trotzdem sehr
wichtig, sich mit der Gottesfrage zu beschäftigen, weil
sie für das Leben sehr große Relevanz besitzt. Ob in
schlechter oder guter Hinsicht... |
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Stefan K., 28 |
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Ich halte es
für extrem unwahrscheinlich, dass ein Gott, wie er in
Thora, Bibel oder Koran beschrieben wird, existiert. Die
Existenzgrundlage eines solchen Gottes passt nicht in mein
logisches Verständnis. Alles andere dagegen, alles was
nicht omnipotent oder omnipräsent ist, braucht nicht als
Gott bezeichnet zu werden. |
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Hans-Josef Trimborn, 67 |
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schon
gar nicht in dem Sinne, wie man es mir in der Kindheit
glaubhaft machen wollte. Danach sollte ich von einem Gott
auszugehen haben, der allmächtig, allwissend, gerecht und
auch noch voller Liebe und Güte ist. Diese Definition kann
sich aber nur derjenige dauerhaft zu eigen machen, der
sich seine kindliche Naivität bis ans Lebensende erhält,
was wiederum nur funktionieren kann, wenn man der Realität
feindlich gegenübersteht und einen ständigen Slalom um
alle Widersprüche herum bevorzugt. Ich bin ein sehr
zufriedener Zeitgenosse, der jeden weitgehend so leben
lässt, wie er leben möchte. Dazu hat nach meiner festen
Überzeugung am meisten beigetragen, dass ich heute - wie
jeder interessierte Bürger - Zugriff auf alle wichtigen
wissenschaftlichen Erkenntnisse und überzeugende Argumente
habe. Mich noch einmal den Dogmen der katholischen Kirche
zu unterwerfen ist für mich unvorstellbar. Ich lebe gut
mit der Vorstellung, dass ich -wie alle Lebewesen- auf
dieser Erde nur ein kurzes Gastspiel gebe. Auf eine
unendliche Seeligkeit in irgendeinem Paradies lege ich
keinen Wert. Auch halte ich nichts von der These, dass
derjenige, der sein ganzes Leben auf ein späteres Dasein
im Paradies ausrichtet glücklicher ist als der
Nichtgläubige. M. E. ist gerade die Annahme der
Endlichkeit allen Lebens ein Ansporn dafür, das eigene
Leben intensiver zu genießen. Dessen ungeachtet werde ich
mich immer für Glaubensfreiheit einsetzen, solange man
mich nach meiner Überzeugung leben lässt.
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Hinrich, 76 |
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Zu Herrn
Anonym (38Jahre): Wenn Gott nicht existieren würde, dann
wäre er ein Nichts. Kein Mensch kann über ein Nichts
vernünftig nachdenken. Nun denkt aber Herr Anonymus ebenso
über Gott nach wie alle übrigen Menschen, seit es sie
gibt. Je nach ihrem Denkergebnis sind sie Theisten,
Atheisten oder Agnostiker. Ob etwas in Wirklichkeit
existiert, ist zunächst eine Sache der Erfahrung und erst
auf dieser Grundlage ein Problem des Nachdenkens. Weil
allen Menschen eine unendliche und unbedingte Wirklichkeit
bewußt, also erfahrbar ist, können sie sich Gedanken über
diese Wirklichkeit machen. Diese Wirklichkeit wird im
deutschen Sprachraum "Gott" genannt. Herr Anonymus hat
also allein in der Tatsache, daß er über die Existenz
Gottes nachdenkt, den von ihm gesuchten Anhaltspunkt
dafür, daß Gott in seinem Bewußtsein anwesend ist, und
zwar längst, bevor er über Gott nachgedacht hat. Gott
erfährt er in seinem Bewußtsein ebenso spontan, wie sein
eigenes Ich (Selbstbewußtsein). Wenn Herr Anonymus anders
als bei diesen ziemlich abstrakten Gedanken einen äußerst
spannenden Zugang zur Gottesexistenz gewinnen will, dann
ist ihm die Lektüre des französischen Bestsellerautors und
Mitglieds der Academie francaise Andre Frossard zu
empfehlen, der seine Wandlung von einem Atheisten zum
Christen in dem Taschenbuch "Gott existiert. Ich bin ihm
begegnet" beschreibt.. |
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Anonym, männlich, 32 |
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...genauer
gesagt, ich sehe keine tragfähigen Anhaltspunkte für seine
Existenz, dafür aber eine ganze Menge Anhaltspunkte, die
dagegen sprechen. Deshalb bin ich zu 99,9 Prozent von
seiner Nichtexistenz überzeugt. Und die Beweislast für die
Existenz eines unsichtbaren Freundes liegt ganz klar bei
denen, die an ihn glauben. |
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Gunter Veet, 67 |
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weil, das,
was man Gott nennt, nur eine Idee ist, die dazu dient,
Menschen in Abhängigkeit zu bringen, um die Kassen in den
Kirchen klingeln zu lassen: Dummheit gepaart mit
Abhängigkeit macht "glücklich" - nein, danke! |
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Setenay, 19 |
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weil ich
nicht an eine Gestalt glauben kann, die irgendwo da oben
sitzt und mein Leben beobachtet. Wie viele an meinem Namen
erkennen bin ich keine Christin oder komme aus einer
christlichen Familie. Ich bin Atheistin und lebe dennoch
glücklich und mit viel Selbstvertrauen. Ich habe eine
Frage, die mich immer darin bestätigt Atheistin zu
bleiben. Wenn es wirklich einen Gott gibt, der den
Menschen die Bibel, die Tora, den Koran oder ein anderes
Richtwerk gesendet hat, indem steht, wie der Mensch zu
leben hat um in den Himmel zu kommen, in denen steht, das
alle Menschen gleich sind, dass sie Gottes Abbilder sind,
warum lässt er dann zu, dass man im Mittelalter Sklaven
halten durfte? Waren diese Menschen keine Gotteskinder?
Was unterscheidet diese Menschen von uns? Außerdem
verbieten beinahe alle Religion, dass man sie hinterfragt,
aber wenn wir nichts hinterfragen dürfen, warum hat uns
Gott dann einen Verstand gegeben? Ohne Gott zu leben geht
sehr gut. Religionen sind aus dem Drang entstanden die
Welt und ihre Phänomene zu erklären oder Hoffnung zu
schöpfen. Ich habe auch Hoffnung ohne an eine Allmächtige
Macht zu glauben, denn ich glaube an die Menschen, die
wirklich leben, mit denen man spricht und interagiert.
Aber natürlich gilt das nur für mich. Nur weil es für mich
richtig ist Atheistin zu sein, muss das nicht für jeden
gelten. Ich finde das Wichtigste ist uns gegenseitig zu
tolerieren und zu respektieren. Ich zwinge niemanden,
seinen Glauben aufzugeben, im Gegenzug verlange ich aber,
dass niemand mich zwingt an Gott zu glauben. |
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Heinz Deiss, 43 |
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das ist für
mich einfach eine Grundwahrheit. Und die will ich auch
keinem anderen aufdrängen. Allerdings darf ich mich
manchmal doch ganz naiv wundern, wie wenig Gott - wenn's
ihn denn gibt - drauf hat. Da bin ich aber nicht der erste
oder einzige, und das sich abarbeiten an sowas ist ja
vielleicht für manchen Frommen erst das Salz in der Suppe. |
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Ronaldiny, 51 |
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kann ich nicht sagen denn
die Erde und das was auf ihr ist bezeugen seine Existens. |
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Heidrun, 58 |
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nein, er existiert sehr
wohl, gäbe es sonst Streit darüber? |
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Carsten, 42 |
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Ich lebe ohne Gott, Gott
selbst braucht aber Menschen, die an ihn glauben, um zu
existieren. |
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Hinrich, 76 |
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ist eine logisch unmögliche
Aussage. Wenn ich z.B. nicht weiß, ob ein bestimmter
Mensch überhaupt existiert, kann ich auch nicht über seine
Existenz nachdenken. Erst recht kann ich nicht an diesen
Unbekannten glauben oder ihm irgendwie vertrauen, denn
auch dazu brauche ich das W i s s en um seine Existenz.
Wie ihm die Existenz seines Ich im Selbstbewußtsein
erfahrbar ist, so ist sich jeder Mensch einer unendlichen
Wirklichkeit bewußt, die alle Menschen vom ersten
Augenblick der Menschheitsgeschichte an den Göttern
zugeordnet haben. Anders als diese Götter hat sich der
biblische Gott im brennenden Dornbusch als der Gott
Abrahams. Isaaks und Jakobs zu erkennen gegeben und sich
als die Wirklichkeit schlechthin offenbart. Er hat sich
besonders durch seine Menschwerdung in Jesus Christus
näher mit uns vertraut gemacht. Wenn Gott nicht existieren
würde, könnten wir ihn weder bejahen noch verneinen. Es
gäbe weder Theisten noch Atheisten noch Agnostiker. Ich
bin von der Existenz Gottes überzeugt, weil Gott selbst
meine Bewußtseinserfahrung durch seine Selbstoffenbarung
bestätigt hat. |
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Thomas Bietz, 47 |
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.. Jesus und Buddha aber
schon ! SIE sollen und koennen uns Vorbild und Halt fuer
das Leben sein. WIR als selbstverantwortliche Menschen
koennen miteinander, auch als Christengemeinde den
Planeten retten - oder untergehen. Der personale Gott ist
der groesste Irrtum des Christentums und auch Jesus wurde
in der Stunde seines Todes von ihm verlassen. |
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Peter Backfokus, 52 |
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Unser Handeln ist wie das
Handeln aller anderen Lebewesen an Wahrscheinlichkeiten
ausgerichtet, nicht jedoch an Gewissheiten. Wir tun, was
wahrscheinlich sinnvoll ist und wahrscheinlich erfolgreich
sein wird. Wir gehen z. B. jeden Morgen zur Arbeit, weil
wir sehr wahrscheinlich dort heil ankommen werden und sehr
wahrscheinlich dafür bezahlt werden. Auch Tiere gehen
dorthin, wo sie wahrscheinlich zu fressen oder
wahrscheinlich einen Sexualpartner finden. Gewiss ist
indessen nichts, außer, dass wir alle sterben müssen.
Umgekehrt gibt es auch vieles, was sehr unwahrscheinlich
ist. Hierzu gehört Gott. Seine Nichtexistenz ist wie jede
Nichtexistenz nicht beweisbar, für seine Existenz liegen
keine echten Belege vor. Also braucht man sie als
Grundlage für sein Handeln nicht zu berücksichtigen. Aus
der agnostizistischen Grundhaltung der letztlichen
Ungewissheit und der Unwahrscheinlichkeit Gottes
resultiert letztlich atheistisches Verhalten. Das heißt,
ich muss mit meinem Leben vor dem Tod klar kommen, weil
danach nichts mehr kommt. Ethische Maßstäbe gelten für
mich eher mehr als für Gläubige, weil niemand mir später
verzeihen wird. Ich bin in die Welt geworfen, weil keine
höhere Macht mich beschützt, so sehr ich es mir auch
manchmal wünsche. |
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Jonathan Straub, 20 |
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Das ist in meinem Fall die
falsche Frage. Zwar liebe ich das
wissenschaftlich-empirische, logische Denken. Jedoch nehme
ich die Existenz jedweder über- oder außernatürlicher
Wesen an, die sich die Menschen so vorstellen, auch des
Gottes der Christen. Denn: a) all unsere Fantasie an die
Wirklichkeit gebunden ist, und (indirekt?) umgekehrt. Ich
stütze mich hier auf die moderne Hirnforschung. b) ich
nach dem Credo "Es gibt unendlich viele Wahrheiten" lebe,
einfach, weil es mir sehr viel Kraft und Freude gibt. |
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Michael Rauch, 65 |
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ist eine legale Aussage
andersdenkender Menschen. In der Mathematik kennen wir
positive und negative Zahlen. Einen "nicht existierenden
Gott" betrachte ich daher als "Minus-Gott". Nur so kann
ich z.B. Atheisten verstehen, die ihren Atheismus wie eine
Religion verteidigen. Ein Verhalten, das offensichtlich
aus der "Dauer-Rechtfertigung" dieser Mitmenschen
gegenüber der "glaubenden Mehrheit" resultiert... ähnlich
wie Schwule gegenüber der Mehrheit der Heteros - oder
Vegetarier gegenüber der Mehrheit der Carnivoren... et
alias |
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Marco, 44 |
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weil ich nicht glauben kann,
das es ein höheres Wesen gibt was die Menschen derart auf
der Erde wüten lässt. |
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Claudia Martelli, 44 |
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...weil er ein Bedürfnis der
Menschen ist. |
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Siegfried Vocasek, 70 |
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das bin ich dann schon
lieber selber - alles klar - nur, ist das noch nicht oft
und gründlich genug schiefgegangen?? |
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Anonym, männlich, 40 |
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Er zeigt sich mir nicht, ich
habe keinerlei Hinweis auf seine Existenz. - Vielleicht
existiert er doch aber ist gleichgültig gegenüber den
Menschen so wie ein Experimentator gleichgültig gegenüber
einzelnen Mikroben im Reagenzglas ist. Wer weiß? |
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Edgar Nönnig, 58 |
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halte ich für eine Erfindung
von uns Menschen, um das zu beschreiben, was wir nicht
verstehen. Außerdem ist es eine Hilfskonstruktion, die
erlaubt, Halt und Hoffnung in schweren Zeiten zu haben. |
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Alexander Krampe, 42 |
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Das ist ein sprachliches
Problem und die Frage ist vorschnell und muß erst
sorgfältig untersucht werden. |
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Anonym, weiblich, 28 |
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hat sich in meinem leben bis
jetzt nicht bemerkbar gemacht. |
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Ines Blum, 28 |
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warum sollte er? wieso
sollte ich jemandem beachtung schenken der mich völlig
ignoriert? |
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Volker, 40 |
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da jede gottesvorstellung
von der natur widerlegt wird |
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Felix |
Gott existiert für
mich nicht WEIL:
Es wissenschaftlich erwiesen ist das alle Lebewesen NICHT
von Gott erschafen wurden.
Und das viele "heilige an wahrnemungs störungen liten.(
herausgefunden durch knochen analysen.) |
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Cassa Lowa, 16 |
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Was soll ich dazu nur sagen
"ob es Gott gibt" ein paar haben geschrieben das Gott
nicht Wissenschaftlich beweisbar ist er ist einfach nicht
zu erklären und deswegen gibt es ihn nicht. SO KANN MAN
DAS SEHN aber ich rede mal von mir ich Glaube an Gott und
bin zufällig auf diese seite gestosen nachdem ich eine
Recherche machen wollte ich hab das hier so gelesen ich
will hier nimanden sagen was er zu glauben hat das muss
jeder für sich selber bestimmen, Ich will auch nicht sagen
das ich einen Beweis hab das es Gott gibt ABER wie kann es
ihn nicht geben bei diesen vielen Wundern die wir Tag
täglich erleben DENN mal so ne Frage wie ist es
wissenschaftlich wie z.b. das Atom aufgebaut ist ja klar
jeder kennt Protonen,Elektronen und so aber wer sagt mir
nicht das da noch kleiner teilchen sind wiso dreht sich
die erde warum machen zellen oder pflanzen das was sie
machen und noch eine letzte Frage dazu wie die Welt
entstanden ist WIE KANN ES SEIN DAS SO EINE WELT WIE WIR
SIE HABEN ENTSTEHEN KANN INDEM 2 ich sag mal "GROSSE
STEINE" AUFEINANDER SCHLAGEN UND DAN SO WAS RAUS KOMMT ich
hab schon viele steine auf einen anderen geworfen einen
neue welt ist daraus nciht geworden (soweit ich weis) |
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Anonym, männlich, 36 |
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weil er Gebete nicht erhört,
weil er ungnädig, ungerecht und unerbittlich ist. Wer
behauptet, daß Gott Gebete erhört, gnädig ist und ihm
eines Jeden Wohls am "Herzen" liegt, der ist ein
verdammter Lügner! Gäbe es einen Gott, würde er Gebete
erhören. |
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Peter |
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Die Frage nach der Existenz
Gottes ist wissenschaftlich ziemlich irrelevant. Mir geht
es da wie der Wissenschaft. |
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Ulrich, 48 |
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... weil es widersinnig
wäre, wenn ein Gott seelenruhig zusieht, wie Menschen
verhungern, sich gegenseitig umbringen in Kriegen,
ausgebeutet werden, während andere im Geld schwimmen. |
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Johannes Paulus, 39 |
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ist eine Aussage, die
ausdrückt, dass man etwas sicher weiss. Sobald man aber
von der Existenz eines Gottes sicher wüßte, welchen Sinn
hätte er dann noch. Gott existiert nur, wenn wir an ihn
glauben. Welchen Sinn hätte Gott ohne den Menschen? |
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Lars, 40 |
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nur in den Köpfen vieler
Menschen |
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Anonym, weiblich, 20 |
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Er hat es nicht verhindern
können. |
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Andre Aengels, 28 |
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weil ich ein rational
denkender Mensch bin, der es nicht nötig hat, an eine
höhere Macht zu glauben, da alle Probleme dieser Welt von
Menschenhand verursacht, und nicht durch den Glauben an
eine höhere Macht wieder rückgängig gemacht werden kann.
Es ist purer Egoismus zu glauben, alle Fehler die die
Menschheit begehen, müssten von Gott wieder gut gemacht
werden. |
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Anonym, männlich, 44 |
Religion ist
entstanden, da der Mensch Intelligenz und ein Bewusstsein
entwickelt hat.
Seine Kenntnisse über seine Umwelt waren noch beschränkt
und damit konnte er auf viele Fragen keine vernünftige
Antwort geben und viele natürliche Ereignisse und
Naturphänomene nicht erklären. Der Mensch muss immer
wieder erkennen, dass er nicht alles erklären und nicht
alles beeinflussen kann.) Natürlich können wir auch heute
noch lange nicht alles erklären. Es wird immer
unerklärbare Ereignisse oder Sachverhalte geben. Gerade
das macht ja das leben auch spannend.)
Aus diesen Gründen musste der Mensch fast zwangsläufig auf
den Gedanken kommen, dass es eine übergeordnete Macht
gibt, die diese Fragen beantworten kann und die Ursache
für die unerklärlichen Ereignisse und Naturphänomene ist.
Gott ist eine ideale Projektionsfläche für alles
Unerklärbare, Unbeantwortbare und für unsere Freude und
Dankbarkeit, wenn es uns gut geht. Religion gibt Massstäbe
für Ethik und Moral, die dem Individuum übergeordnet sind
und ein geregeltes Sozialleben einer Gesellschaft
ermöglichen. |
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Anonym, weiblich, 54 |
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Ich bin als Kind in die
Kirche geprügelt worden! Das hat mir gereicht! Wenn es
einen Gott geben sollte, werde ich ihm, sollte er mir im
Jenseits begegnen, ins Gesicht spucken! |
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Christoph Kuropka, 29 |
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weil es in der umwelt die
mich umgibt keinerlei platz für ein solches wesen oder
eine solche existenz gibt. es gibt logisch gründe für so
gut wie alles, die im kleinen und großen zwar noch immer
etwas unklar sind, aber ständig ergänzt werden. es ist mir
völlig unbegreiflich, wie etwa nach den elementaren
materiebausteinen, oder über dem sonnensystem oder "universum",
plötzlich wieder ein wesen, eine lebewesen, ein sinn oder
eine heilige absicht kommen sollte. diese dinge existieren
einzig und allein für und durch uns menschen, einem ganz
bestimmten, hochkomplizierten lebewesen und sind außerhalb
eines solchen nicht nur unmöglich, sondern auch sinnlos. |
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Thomas Meier, 37 |
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weil es völlig unlogisch
wäre, an ein Wesen zu glauben, dass all dies geschaffen
hat! Wir leben auf der Erde auf einem kleinen völlig
unbedeutenden Planeten in einem riesigen Universum. Sollte
unser Sonnensystem morgen untergehen, wäre es für das
Universum so, als ob wir am Strand ein einzelnes Sandkorn
ins Meer werfen... |
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Benjamin Lehnardt, 27 |
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Weil es für mich einfach zu
babyhaft klingt. |
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Anonym, männlich, 33 |
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... weil er eine nur zu
menschliche Erfindung ist. Die Beweislast für die Existenz
Gottes liegt bei denen, die diese Meinung vertreten. Etwas
was nicht existiert, braucht auch nicht bewiesen zu
werden. |
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Anonym, männlich, 18 |
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weil es ja heißt gott hilft
menschen in Not wo ist der ich hatte hoffnung jetzt ist
alles grau und schwarz wo war gott als ich auf der strasse
aufwachsen musste wo war GOTT wo ich zu Drogen krieg |
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Anonym, männlich, 23 |
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als barmherziger Gott, der
sich um die Probleme aller Menschen kümmert und Menschen
in schwierigen Lebenslagen Hoffnung gibt. |
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Jörg, 30 |
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Gott ist wie ein Phantom!
Nichts eindeutiges, nichts genaues, also kann und will ich
mich nicht festlegen bzw. an solch einer wilden Theorie
festhalten! Dazu bin ich viel zu nüchtern und selbständig
im Denken! Ich bin nicht so leichtgläubig! |
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An, 41 |
...weil es keine
Gottheit gibt. Gottheiten - gleich welcher Religion - sind
Erfindungen des Homo Sapiens, in seinem Unverständnis der
natürlichen Zusammenhänge und seiner Angst vor ihm
unverständlichen Ereignissen. Als er endlich den dafür
nötigen Intelligenzgrad erreichte, wurde Wissenschaft
sogar zunächst noch verteufelt, was allerdings auch mit
des Menschen niederen Instinkten - wie z. B. Machtgelüsten
- zusammenhängt. Religiöse Schriften wurden allesamt von
Menschen verfasst/weitergegeben und sind demnach
unglaubwürdig. Im Namen dieser erfundenen Gottheiten
wurden unvorstellbare Grausamkeiten begangen - das ist bis
heute so.
Wissenschaft ist belegbar, nachvollziehbar. Wissenschaft
kann ihre Aussagen - größtenteils - beweisen. Mehr braucht
es für ein intelligentes, unabhängiges und vor allem
objektives Gehirn nicht.
Von der Toleranz und dem Respekt, den gerade nichtgläubige
Menschen gegenüber Gläubigen haben, sollten sich diese mal
eine dicke Scheibe abschneiden!
Was bedingungslos gläubigen Menschen fehlt, ist die
Einsicht, dass ihr Glaube nur in ihnen selbst, in der
eigenen Seele und dem eigenen Herzen stattfindet.
Kein Wort und keine Schrift stellt Glauben dar. Nur das -
eigene - Gefühl, die Empfindung, ist der tatsächlich
Glaube.
Und niemand kann beanspruchen, dass andere genau das
Gleiche empfinden oder zu empfinden haben. |
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Ulrich Wöss, 60 |
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als konkrete Vaterfigur, wie
in der Bibel beschrieben |
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Anonym, männlich, 38 |
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Weder noch, wahrscheinlich
hat er seine eigenen Probleme, wie jeder von uns auch...
wenn er nicht gerade eines seiner ziemlich üblen
Machtspiele treibt... sollte nicht irgendeiner seinen Sohn
schlachten, um sich diesem Gotttypen anzubiedern? Wär Gott
ein Promi, würde er's damit wohl doch mal auf die
Titelseite der Bildzeitung schaffen... |
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Anonym, männlich, 48 |
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Es gibt mit Sicherheit einen
Gott. |
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Wolfgang Manz, 57 |
Gott existiert für
mich nicht weil ich dann, logischer weise, der Natur ein
Bewustsein geben müsste. Obwohl ich es schön fände wenn es
so wäre dann wäre vermutlich eine unmittelbare Reaktion,
auf das handeln der Menschen gewährleistet. Aber real ist
etwas anderes:
der Glaube der Menschen an irgendeinen Gott und dessen
Gesetze und Regeln veranlassen die Menschen dazu mit der
ihn umgebenden Natur all zu sorglos umzugehen. In wohl
jedem Glauben sagt Gott zum Menschen macht euch die Natur
Untertan, und neben IHM darf es keinen anderen Gott geben,
das macht seine Anhänger den Menschen zu Umweltsündern und
zu Gottessoldaten. Deshalb empfinde ich Glauben an eine
Gott als Diktator der Menschheit als gefährlicher als jede
Atombombe, ob im Morgen- oder im Abendland. Wir befinden
uns in einer Zeit der ständigen Aufklärung und das Wissen
wird früher oder später jeden Glauben entlarven. Die Macht
des Wissens ist real und alles reale ist immer stärker als
jeder Glaube weil der Beweis schon vorliegt. Durch
Eitelkeit gepaart mit Unwissenheit ist der Glaube
entstanden wenn man dann noch Verzweiflung, Angst und
Hilflosigkeit dazu nimmt kann man sogar den Ruf nach einer
Erklärung oder Hilfe von einer höheren Macht
nachvollziehen. Aber wenn es bis Heute keinen Glauben gäbe
hätte der Glaube gegen den heutigen aufgeklärten Menschen
keine Chance. Der Glaube ist aber real das ist leider
festzustellen, und da man Fakten nicht ignorieren kann
sollte man versuchen somit ihnen umzugehen das sie keine
Gefahr für die Menschheit mehr darstellen. Das ist
sicherlich genauso schwer wie einen Diktator in eine
Demokratie zu Integrieren. Wenn alle Glaubenden soviel
Toleranz aufbringen würden jeden "GOTT" zu dulden könnten
die aufgeklärten Menschen viel ruhiger schlafen. !!!
Ein Anfang wäre es wenn die Menschheit der Natur der ERDE
ein Bewusstsein gibt indem er die NATUR zu einer
JURISTISCHEN PERSON macht das kann kein Gott sondern nur
der Mensch. Dann kann die Natur klagen gegen seine
Ausbeutung und oder Vernichtung das müsste doch auch im
Interesse des Glaubens sein. |
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Anonym, männlich |
Eines fernen Tages
wird sich die Sonne zu einem roten Ball aufblähen und die
Erde wird in ihrer äußeren Atmosphäre alles Leben
verlieren. Bis dahin wird die Evolution das Experiment
Mensch schon lange Zeit beendet und vielleicht der Art
eine Weiterentwicklung gegönnt haben, die das Nachdenken
über die Existenz irgend etwas Übersinnlichem überflüssig
gemacht hat.
Letztlich gibt es keine Möglichkeit etwas, woran nur
geglaubt wird, zu wiederlegen.
Ich glaube an das große OkoNiA, welches alle die Dinge
gemacht hat, die da sind, aber niemand kann mir seine
Nicht-Existenz beweisen - auch ein irgendwie gearteter
Gott nicht! Wenn ich eines Tages nicht mehr sein werde,
wird das große OkoNiA mit mir verschwinden, wenn ich
diesen Glauben nicht aufgeschrieben oder weitergegeben und
ihm damit eine transzendente Daseinsberechtigung
verschafft habe.
Insbesondere sind ja Bücher, und dazu zählt nun mal auch
die Bibel und jegliche andere religiöse Schrift, nichts
weiter als von Menschen erdachte oder erforschte
Ansammlungen von Informationen und unterliegen somit auch
seiner Interpretation und seinem (C). Würde man alle diese
heiligen Schriften verbrennen und mit der Niederschrift
aus dem Gedächtnis drei Generationen lang warten, so wäre
eine identische Wiederholung der Geschichte notwendig um
überhaupt irgendetwas davon noch glaubenswürdig werden zu
lassen.
Einzig der Glaube an etwas, dass möglicherweise das uns
umgeben Wunder bewirkt haben könnte, da der Mensch
wahrscheinlich den wahren Ursprung der Dinge nie wird
ergründen können, wäre dann die verbleibende Variante von
Glaube. Man darf das auch Gott nennen.
In kosmischer Dimension betrachtet ist es äußerst
unwahrscheinlich, dass der Mensch das einzige Lebewesen im
Universum ist, welches über die notwendige Intelligenz zur
Geschichte verfügt. Ein Gott müsste demnach überall im
Universum den mannigfaltigen intelligenten Wesen (wozu
bereits mit einem Einzeller alle notwendigen
Voraussetzungen zu einer komplexeren Art geschaffen wären)
seine an die gegebenen Umstände adaptierte Version von
Genesis usw. unterjubeln, damit diese auch an ihn
glaubten.
Wozu? |
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Anonym, männlich |
An Werner Höbsch:
in einem Ihrer Antworten schreiben Sie: "Beweisen lässt
sich die Existenz Gottes im Wissenschaftlichen sinn nicht.
Für den Glauben kommt es darauf an , welche erfahrungen
Menschen machen und wie sie diese interpretieren." (das
sehe ich genauso. Gott/Götter existieren für mich nicht.)
Und ich denke nicht das es von großem Halt und guter
Orientierung zeugt wenn man sich an Gott oder Götter
klammert.
Ich finde es schade wenn man nur so, einen sinn in seinem
leben sehen kann. |
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Tanja, 31 |
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da auf der Welt zuviel Leid
geschieht und der Glaube für mich in völligem Gegensatz zu
jeder naturwissenschaftlichen Erkenntnis steht. |
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Rene Göckel |
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weil jedes Nachdenken über
ein solches Phänomen nach spätestens 10 Sekunden in der
Sackgasse endet. |
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Anonym, männlich, 50 |
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was würde es für einen
Unterschied machen wenn man mir nachweisen könnte dass er
existiert. Ich würde ihn trotzdem nicht ernst nehmen. Gott
ist eine Erfindung der des menschlichen Geistes bzw.
Gehirn. Neueste neurologische Forschungen zeigen auf, das
bestimmte neurologische Konstruktionen im Gehirn bei
Gläubigen zu finden sind. Die Evolution hat dies so
eingerichtet um ein bestimmtes Defizit auszugleichen. Wir
stehen hier erst am Anfang aber es scheint klar das das
menschliche Gehirn für die Schwachen ein solches
Instrument anbietet. Es lebe die Evolution |
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Anonym, weiblich, 23 |
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weil die Vorstellung von
einem allmächtigen, allgütigen und liebenden Gott all
meinen Erfahrungen absolut gegenübersteht. |
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Chriss Bloss, 55 |
Interessante Seite.
Zufällig draufgestoßen. Gelesen. Ja, weshalb... ?
Als aufmerksamer Leser von Joseph Campbell (Die Masken
Gottes) und anderer Werke, z.B. R. Patai über Hebräische
Mythologie u.v.a. ergibt sich doch, daß die Menschen zu
allen Zeiten an etwas (Gott, Götter) geglaubt haben, um
sich unerklärliches selbst zu erklären. Oder anders
ausgedrückt: Das Universum ist wie ist. Unser Schicksal
ist das, was daraus machen. Die Welt ist so wie wir sie
gestalten. Nur weil wir Angst vor dieser Verantwortung
haben, erfinden wir strafende Götter und denken uns in
ihrem Gesetz aus, an deren Konsequenzen wir dann nicht
schuld sind.
Die monotheistischen Religionen haben soviel Leid über die
ganze erde gebracht, daß es besser wäre, sie wären nie
entstanden. Etwas anderes sind die naturverbundeneren
Religionen, die in jeder Blume, jedem Tier etwas
göttliches sehen - und nicht immer den Satz "Macht euch
die Erde untertan" im Hinterkopf haben!
Empfehle hierzu Schiller Gedicht "Die Götter
Griechenlands"
Es fällt mir noch viel mehr ein, aber dieses Mal ist es
genug.
Schöne Grüße
Chris |
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Rolf Homberg, 42 |
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... in einem Audi, Mercedes
und BMW |
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Alexander Mai, 17 |
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Warum sollte er das? Warum
sollte ein fiktive und freierfundene Person exsistieren,
nur weil diese nicht wiederlegbare Existens von vor
tausenden von Jahren als Erklärung für Krankheit, Seuchen
und Naturkatastrophen ins Leben gerufen wurde. Die
Unwissenheit der damaligen Menschen führte zu der Suche
nach einer unfindbaren Antwort, die nun mehr durch das
Dogma Gott zu erklären schien. Wir jedoch sind wissend.
Wir leben in einer Gesellschaft, der es möglich ist fast
jedes Naturphänomen zu erläutern ohne nur einmal den
gedanken an Gott zu verlieren. Warum sollte nun ein Gott
existieren? Weil ich Angst vor dem Leben nach dem Tod
habe; weil ich mir Dinge nicht vorstellen kann und somit
Zuflucht im Glauben suche? Ja, Gott exsistiert für mich
nicht. |
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Anonym, 19 |
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... da er logisch nicht
wiederspruchsfrei ist. |
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Sergey Kartamyshev, 21 |
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so wie es in der Bibel oder
Koran steht. Es kann so etwas wie eine Kraft geben, was
die Menschen als Gott nennen würden. Das kann sein, dieses
Etwas hat aber auf keinen Fall bücher geschrieben oder
Menschen gerettet. |
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Anonym, männlich, 35 |
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weil er kein
personifizierter Gott ist, sondern ein Konstrukt. Ein
universales Konzept. Dieses existiert, hat aber überhaupt
gar nichts mit dem personifizierten und zum Teil grausamen
Gott der Abrahamiten aus der Wüste zu tun. |
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René, 35 |
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...weil nichts, aber rein
gar nichts auf die Existenz eines Gottes hindeutet. Der
Mensch erfand Gott, um sich die Welt einfacher erklären zu
können. Oder wie es Ludwig Feuerbach ausdrückte: "Der
Mensch schuf Gott nach seinem Bilde". |
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Chris, 23 |
.....diese Antwort
habe ich schon oft angezweifelt als auch bestätigt. Ich
habe schon in meinen jungen Jahren nach der Existenz Gott
gefragt und nach Antworten gesucht. Wenn ich jetzt
schreiben würde "ohne Erfolg", dann wäre das nicht ganz
richtig. Ich habe eine chronische Krankheit und habe
versucht mit 16 Jahren mir das Leben zu nehmen. Zu dieser
Zeit habe ich Gott verloren und nicht an das Gute mehr
geglaubt. In diesen dunklen Zeiten habe ich sogar meine
eigene Familie fast geleugnet und wollte dieses Leben
nicht weiterführen. Ich sah einfach keinen Sinn mehr im
Leben. Die Tat wurde vollzogen, aber am Ende wurde ich
rechtzeitig gefunden und noch gerettet.
Meine Eltern sagten mir damals, Gott hatte da seine Hände
im Spiel. Ich dachte viel darüber nach und wollte
versuchen mit Gottes Wege zu gehen. Aber am ende entschied
ich mich nicht für Gott und sagte mir, das ich mein Leben
selber in die Hand nehmen kann, ohne Gott. Nach dem Suizid
lief eigentlich wirklich alles gut und zwar soweit, das
ich heute einen guten Job habe und gutes Geld verdiene,
meine eigene Wohnung und Auto habe. Ja sogar mit meiner
Familie läuft alles gut. Ich war schon lange nicht mehr in
der Kirche und habe auch schon lange kein Gebet mehr
gemacht. Doch in manchen ernsten Situationen (wie bei
Prüfungen, Stress, Ärger) habe ich im innern unbewusst an
Gott gedacht. In manchen Situationen habe ich ihn gebeten
mir Kraft zu geben. Für die Krankheit habe ich Gott nie
verantwortlich gemacht oder es in Frage gestellt. Eher
habe ich mich vielleicht selber dafür verantwortlich
gemacht. Doch niemand kann was dafür, dass ich diese
Krankheit in mir trage. Wenn jemand seinen Angehörigen
durch einen Unfall tödlich verliert und zu Gott fragt
warum die geliebte Person sterben musste, so würde ich
sagen, da fragt er den falschen. Für unser tun und denken
kann Gott nichts dafür.
Viele erwarten von Gott, dass er seinen Zauberstab
rausholt und alles wieder gut macht. Würde sich Gott in
unser Leben einmischen und aus jeder schlimmen Situation
gleich wieder alles gut machen, so wäre das Leben doch
langweilig und kein Leben mehr. Würde man aus Angst seinem
Kind alles verbieten, aber auch wirklich alles, so könnte
das Kind doch keine Erfahrungen im Leben sammeln und in
späteren ernsten Situationen auch nicht richtig handeln.
Probleme, Ängste und schwere Lebenssituationen sind dazu
da um sie zu lösen. Diese Aufgaben stellt uns das Leben
und wenn wir diese Aufgaben richtig meistern, so wird
jeder auf einer guten Art belohnt. Doch gehe ich diese
Probleme mit schlechten Gedanken ran, so wird das Ende
auch nicht besser sein. Probleme des Lebens sind nicht nur
da um sie zu lösen, sondern auch daraus zu lernen und z.B.
unseren Kindern weiterzugeben, damit sie es vielleicht ein
bissel einfacher im Leben haben.
Nach meinem Selbstmord, wendete sich mein Leben zum Guten.
Aber auch nur, weil ich mit guten Gedanken und der
Unterstützung meiner Familie an die Probleme ran gegangen
bin. Und im innern auch mit Gott, auch wenn ich es
vielleicht nicht wahrnehmen wollte oder konnte. Was ich
damit sagen will, Gottes Wege sind gute Wege. Dabei ist es
doch eigentlich egal ob Gott existiert oder nicht. Für
mich existiert Gott überall und in jedem. In der Bibel
steht ja, Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild.
Jesus Aufgabe war es, das Reich Gottes den Menschen zu
verkünden. Dazu folgenden Text: Jesus verkündete:
„Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren
Zeichen erkennen könnte. Man kann nicht sagen: Seht her,
hier ist es! Oder: Dort ist es!
Denn: Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch! Lk
17,20-21"
Diesem Satz kann ich nur zustimmen! In jedem von uns
steckt Gott, denn in jedem von uns steck was Gutes im
Herzen was wir nur zulassen müssen. Ich bin wieder
angefangen mich mehr und mehr mit dem Glauben zu
beschäftigen und möchte dies mit Jesus Christus tun. Viele
ungläubige halten ihn vielleicht für einen Spinner, aber
wenn man mal seine Aussagen und Lehre näher betrachtet, so
sind diese gar nicht falsch sondern eher eine Hilfe in
jeder Lebenslage. Ich finde man sollte nicht die Existenz
Gott hinterfragen, da man eh nie eine plausible Antwort
finden wird. Vielleicht eher fragen, was daran falsch
wäre, Gottes Wege zu gehen. Ich finde, daran ist gar
nichts falsch. Ich finde auch wichtig, dass jeder selber
entscheiden soll, wie er Gott entgegen kommt und seinen
Weg geht (ob durch die Kirche oder durch seine eigenen
Vorstellungen und Gebete). Man sollte auch aufhören, Gott
jedes Mal als Person zu betrachten. Man sollte Gott als
ein Teil von sich akzeptieren und aufnehmen. Wenn man
diesen Teil zulässt, so wird man auch die Göttliche nähe
besser spüren. Z.B. durch das menschliche Verhalten
untereinander. Leider entwickelt sich nämlich die
Gesellschaft eher voneinander ab und wird zu Einzelgänger.
Ja wir Deutschen werden immer egoistischer und
pessimistischer untereinander. Sehen in allem nur noch das
schlechte als das gute.
Würden wir Menschen vielleicht mehr und mehr aufeinander
zukommen und mehr gegenseitig helfen, so würde auch vieles
einfacher laufen und es gäbe wenigere Probleme.
Ich sage mir auch, Gott findet man nicht von heute auf
morgen. Sondern es sind eher die Lebenserfahrungen, die
uns zu Gott führen. Erfahrungen und Situationen wo wir
zwischen Gut und Bösen entscheiden müssen. Wer z.B. den
Weg Jesus folgt, gelangt am Ende nur zum Guten, nämlich
zum Reich Gottes.
Wer Gottes Existenz hinterfragt, fragt auch gleichzeitig
nach seiner eigenen Existenz. Wer Gottes Existenz
hinterfragt, sollte auch sich auch die Frage stellen, was
daran falsch wäre Gottes Wege zu gehen auch wenn es ihn
nicht gäbe. |
| |
|
|
S.R., männlich, 27 |
|
weil er ein unnötiges
Konstrukt ist, was kreeiert wurde um in grauer Vorzeit die
mehr oder minder hirnlosen massen zu mißbrauchen und sich
einen machtposition zu verschaffen. er ist nichts anderes
als eine erfindung machtbesessener intelligenter menschen
die noch mehr macht und geld wollen. |
| |
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|
Ingo Jäckels, 29 |
|
...in Büchern oder Symbolen.
Er ist der Teil in jedem Menschen der nicht sterben kann.
Wir sind ein Teil Gottes. |
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|
Steffi St. Adler, 19 |
|
ich glaube scho an
Gott, der is doch toll!!! der hilft mir immer....wenns mir
schlecht geht und ich weine.... |
| |
|
|
Anonym, männlich, 37 |
|
Ich glaub Gott ist ein
Fußball, der nicht ins Tor will und deshalb nur schlecht
bespielbar ist. Ich glaube an den Weltuntergang und dass
wir wegen diesen Fußballgott sterben werden und
untergehen! |
| |
|
|
D. Cohen, männlich, 19 |
...weil ich eine
bessere Erklärung habe=Die ''neutrale'' Wissenschaft.
Spätestens wenn das Flugzeug im Sturzflug ist und der
Kutter auf dem Meer am sinken ist, dann werden auch die
letzten Kritiker ganz schnell ihre ''Atheistische
Wahrheit'' in Frage stellen. |
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|
Anonym, männlich, 18 |
|
... da ich keine
Anhaltspunkte für seine Existenz entdecke. |
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|
|
Tamara General, 19 |
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doch das tut er... obgleich
ich nicht nicht sagen kann ob es sich bei GOTT wirklich um
ein ER handelt.. es ist vielmehr eine kraft die immer
existent ist und die menschen die ein offenes herz und
einen freien geist haben begleitet... auch die ohne
offenes herz und freien geist werden begleitet nur sie
sehen und spueren das nicht , was sehr schade ist... |
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Urmel aus dem Eis, 18 |
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gott ist eine unausgefüllte
leere hülle, dessen gesicht, geschlecht, ... niemand
kennt. er ist eine konstruktion des kommunismus im blick
auf die gesellschaftlichen verhältnisse. er war eine
erfindung der reichen zur kontrolle der armen (siehe
mittelalter und die machtgier der kirche)...gott gibt es
nicht |
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Lan Duong, 34 |
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gott existiert für mich doch
das existieren heisst noch lange nicht das er es ist |
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Till, 23 |
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..., würde er wirklich
existieren, könnte ich nicht an ihn glauben. Seine
Nichtexistenz macht ihn für mich zur absoluten Gewissheit.
Denn wir alle dienen Existentem. Dienen unserer Karriere,
unserem Aussehen, unserer gesellschaftlichen Stellung. Wie
können wir jedoch etwas dienen was vergehen wird und vom
Tod verschluckt. Ich diene dem, der mir all dieses
Existente schenkt und dabei Maß zu halten weiß, selbst
jedoch nicht existiert, sondern nur dadurch existiert
indem er mir Hoffnung, Zuversicht, Liebe und Freiheit zu
Teil werden lässt. Ich bin dabei sehr glücklich und fühle
mich aufgehoben in einer von der Angst gezeichneten Welt.
Ob das vielleicht nur meine Einbildung ist, ist mir sehr
egal. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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... ich habe ihn verloren. |
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Amy, 16 |
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existenz ist meiner meinung
nach relativ. |
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Manfred Oppdehipt, 44 |
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... da selbst intensive
Lebenserfahrung mir Gott nicht lebendig machen konnten. |
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Chaled Osman, 39 |
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während ich zweifele. |
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Eric Kramer, 37 |
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37 Jahre und männlich ist
die Kurzbezeichnung für mich. Meine Eltern vermittelten
mir jenen evangelischen allgemeinen Glauben, der ohne zu
hinterfragen blass den Rahmen für die Oster- und
Weihnachtsgeschenke lieferte. Ab ca. 12 Jahre hinterfragte
ich, beschäftigte mich mit anderen Glaubensformen (auch
Esoterik) und wissenschaftlichen Theorien. Ab meinem 16.
Lebensjahr entschied ich mich für den Atheismus (ohne
Esoterik, ohne Aberglaube). Und blieb dabei. Trotz dunkler
Zeiten. Wie lebt man damit? Schlechter als mit einem Gott,
doch ich entschloss mich von dieser Illusion, auch wenn
sie ausgesprochen praktisch ist, zu trennen. Doch ich
möchte hier nicht aufführen was gegen Gott spricht (das
können die meisten nachvollziehen). Als Atheist war ich 8
Jahre aktives Mitglied einer Menschenrechtsorganisation.
Hin und wieder arbeitete ich mit der Kirche zusammen. Was
zeigt, dass man keinen Gott benötigt um etwas für die
Menschheit zu tun. Das Leben ist für mich, aus Sicht
meines Menschseins, absurd. Ich sehe den Glauben als etwas
ausgesprochen Hilfreiches für die Gesundheit. Es ist ein
wichtiger psychosomatischer Aspekt. Doch auch das ist kein
Grund für mich zu glauben. Ich bin ein Liebhaber der
Wahrheit (auch wenn die Wahrheit nur subjektiv ist) daher
kann ich nicht auf einen Glauben ausweichen. Ich möchte
sehen ohne mir etwas zu erschaffen. Ich glaube auch nicht
an ein Leben nach dem Tod. Das Leben endet und alles, das
ich erlernte, erfuhr, verstand wird enden und hat damit
seinen Sinn verloren. Das Leben ist sinnlos und bietet
daher die Möglichkeit es zu erschaffen, für nichts, aber
es bietet den eigenen Weg (wenn auch kausal). Es ist
schwer ohne Gott zu leben. Und wer sich dafür entscheidet
wird immer wieder aufs neue geprüft ob er den leichten
oder den schweren Weg gehen möchte. |
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Anonym, weiblich, 42 |
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... ich halte nichts für
ausgeschlossen. |
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Anonym, weiblich, 15 |
..doch.
nur weil man jemanden nicht sehen kann, hilft einem die
vorstellung von Gott.
Sie hilft einem aus einem Tief....auch wenn man denkt "wieso
lässt er sowas zu?"
Vlt kann Gott auch niht überall sein und auf jeden
aufpassen?!? Ist das seine Aufgabe? |
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Benjamin R., 26 |
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Ich begann mich mit
Philosophie und Geschichte zu beschäftigen und bemerkte
dass die Existenz Gottes bzw. Eines Gottes zu jeder Zeit
alles andere als Konsens war. Und mir fiel auf, wieviel
Schaden die Religionen, insbesondere die monotheistischen
bzw. abrahamitischen, über die Welt gebracht hatten. Warum
sollte ich an etwas glauben, für dass es keinen ernst zu
nehmendem Beleg oder auch nur Anhaltspunkt gab und das die
Menschen dazu brachte, in seinem Namen andere Menschen
(und Tiere) zu quälen und zu ermorden? |
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Anonym, männlich, 22 |
Kann nicht in der Form
existieren, die die christlichen Kulte lehren, da Allmacht
und -wissenheit einerseits und Gütigkeit oder auch nur ein
irgendwie geartetes Wohlwollen gegenüber den Menschen
nicht vereinbar ist mit der oftmals grausamen Realität.
Wäre der christliche Gott ein realer Mensch, ein
Psychologe hätte seine wahre Freude an ihm. |
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Steffen F., 19 |
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Ich verstehe nicht, warum
die Menschen immer einen brauchen, der über Ihnen steht... |
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Gott Gott, 34 |
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gott gibs ja auch nicht |
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Ano Nym, männlich, 14 |
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weil mein leben zu kostbar
ist um zeit mit ihm zu verschwenden. |
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Ulli Becker, 41 |
Es gibt nur Gott! -
Spinoza hatte recht!
"Das Himmelreich ist in euch" |
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Robert H., 32 |
@Bernhard Riedl
<<Ein letztes Grundvertrauen in Gott, das ich wohl von
meinen Eltern und Großeltern "geerbt" habe, hat mich nie
verlassen, nämlich, dass Gott es gut mit mir meint,...>>
Na, das erzählen Sie man brühwarm den Kindern im Kongo.
Oder besser: Begleiten Sie die Kindersoldaten doch gleich
und lernen, wie 'gut' Ihr Gott Sado zu denen ist, daß sie
von selbsternannten 'Feldherrn' gezwungen werden zu
marschieren und Gleichaltrige zu erschießen.
Gruß,
Robert |
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Robert H., 32 |
@Basti, 18
<<<Natürlich stammt der Mensch vom Affen ab und ..>>>
Nein, Mensch und Affe haben GEMEINSAME Vorfahren. Das ist
ein scheinbar kleiner, aber wichtiger Unterschied.
Robert |
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Anonym, männlich |
Hallo nochmal Paul
Die Frage ob Gott wirklich existiert kann man derzeit
nicht beantworten. Rein wissenschaftlich kann man sich
natürlich diesem Thema nähern. Man landet dann beim
Urknall. Da gibt es dann sehr schnell die Frage --- was
war davor? Mittlerweile kann man das beantworten. Zu
diesem Zeitpunk herrschte absolute Symmetrie. Das heißt
eigentlich Ei und Huhn war gleichzeitig. Es stellt sich
also nicht mehr die Frage nach dem davor. Seit dieser Zeit
wird alles Unsymmetrischer. Es gibt da diesen Professor im
bayrischen Fernsehen, der das so schön erklären kann. In
diesem Punkt war auch Zeit-Raum - eigentlich Alles eins.
Erst durch das langsame Fortschreiten und größer werden
der Unsymmetrie entstehen daraus langsam Zeit, Raum,
Gravitation usw.
Ich bin kein Physiker und kann es somit auch nur
oberflächlich wiedergeben. Wenn man sich rechnerisch
diesem Startpunkt nähert, stellt man fest, daß der Urknall
tatsächlich nicht im Punkt Null, sondern soweit ich mich
erinnere 13 Milliardstel Sek. später stattfand. Viele
Wissenschaftler suchen nach der Weltformel, mit der man
alles erklären kann.
Auch das wird letztlich nicht die Frage , ob es einen Gott
gibt ,lösen. Für mich ist aber auch egal, ob es nun
letztendlich der christliche Gott oder welcher auch immer
ist. Wenn ich sehe was alles im Namen der Religionen
geschieht, dann graust es mich. Klarheit, wie man sie
einem Gott zutrauen sollte vermisse ich ganz. Konsequenz
war für mich generell allen Religionen sehr skeptisch
gegenüber zu stehen. Nur der Buddhismus scheint eine
Ausnahme zu sein. Ich bin Christ und leider gibt mir meine
Religion keine Antworten. Somit versuche ich einfach ein
guter Mensch zu sein. Wenn es einen Gott geben sollte, so
wünsche ich mir einen positiven. Den der Kirche so
jedenfalls nicht. Ich versuche Verantwortung für mich
selbst zu übernehmen. Das kann so falsch nicht sein. |
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Paul, 42 |
Hallo anonymer Freund,
vielen Dank für Deine Antwort und Deinen Rat.
Also ich bin zu dem Schluß gekommen, daß ein Gott der
Christen nicht existieren kann.
Ich interessiere mich schon seit meiner Schulzeit sehr für
Astronomie und schaue gern mal (leider viel zu selten) mit
meinem Spiegelteleskop in den Nachthimmel. Ich glaube, daß
dieses wunderbare Universum sich nicht von alleine
gebildet haben kann. Dahinter muß eine Macht stehen.
Früher war das für mich der Gott der Christen.
Ich denke zur Zeit sehr viel über Gott nach, da er mir
sehr fehlt.
Ich hatte schon lange einen neuen Gedankenansatz, aber
nach dem Lesen Deiner Antwort kam ich zu einem Schluß, der
sogar einfache Naturreligionen wie die der Indianer (die
ich früher bestenfalls milde belächelt habe) plausibel
machen würde:
Ich denke, alles ist Gott.
Ich erkläre das mit der Einstein'schen
Relativitätstheorie. "Energie = Masse *
Lichtgeschwindigkeit im Quadrat".
Am Anfang war Gott reine Energie. Mit dem Urknall wandelte
sich ein Teil der Energie in Masse um. (Profan ausgedrückt
könnte man sagen: Gott ist explodiert). Diese Masse kennen
wir als Sterne, Planeten, Staubnebel schwarze Löcher etc.
Die Erde ist dadurch auch ein Teil von Gott, der Wind, der
Regen, die Tiere, ja sogar wir selbst, Du und ich, da wir
ja auch aus Masse bestehen.
Ja sogar ein Leben nach dem Tod existiert nach dieser
Theorie - wenn auch in gänzlich anderer Form - unsere
Masse wird von anderen Organismen aufgenommen und wieder
an andere übergeben und lebt darin weiter, oder etwa bei
einer Einäscherung verwandelt sich unsere Masse wieder
teilweise in Energie, die wiederum in anderen Organismen
aufgenommen weiterlebt.
Nur wir selbst bekommen davon nichts mehr mit. Ich
vergleiche unsere Gedanken, unsere "Seele" mit einem
Computerprogramm, das auf einem Hochleistungsbiocomputer
Namens "Gehirn" abläuft, und das einfach irgendwann ganz
abgeschaltet wird, so wie es sich im Schlaf (wenn wir
nicht gerade träumen) im "Standby" befindet.
Ich habe wieder einen neuen Ansatzpunkt, ich danke Dir von
Herzen. Ich werde mich jetzt intensiv mit Naturreligionen
befassen, ich habe dies schon vor einigen Tagen
oberflächlich gemacht, habe aber nichts gefunden, womit
ich mich auf die Schnelle hätte identifizieren können, da
ich diese Religionen aus der falschen Perspektive
betrachtet habe.
Vielen lieben Dank
Paul |
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Anonym, männlich |
Lieber Paul,
wir Menschen neigen generell dazu Verantwortung abzugeben.
Schuld sind immer die Anderen. Trotzdem glauben wir häufig
vieles besser zu wissen als Andere. Ich spare mir
Beispiele. Beides gibt uns ein gutes Gefühl und stärkt
offenbar unser Selbstwertgefühl. Tja und dann kommen
manchmal Andere , die uns erzählen was wir glauben und tun
sollen. Wie oft rufen wir denn nach dem "Starken Mann"?
Den, der alles wieder in Ordnung bringt ? Die
Vergangenheit zeigt, daß diese Besserwisser meist auch
nicht mehr draufhaben als man selbst. Aber , sobald es um
Macht geht, geht es auch um Machterhalt. Hier setzen dann
einfache Prozesse ein. Wenn man die Leute doof hält, dann
kann man ihnen auch schön viel Blahblah erzählen. Die
Kirche besteht halt auch nur aus Menschen, mit sämtlichen
Schwächen, allerdings auch Stärken. Somit gilt für sie
scheinbar das gleiche wie für alle Menschen. Auch du
möchtest gerne Verantwortung abgeben, du sehnst dich nach
einem Gott , einem der über dir steht und dich väterlich
beschützt. Einem zu dem du aufschauen kannst....Die Fragen
die du dir stellst kreisen hauptsächlich um das , was dir
deine Kirche vermittelt hat .Das was du glauben sollst.
Was du allerdings jetzt in Frage stellst. Vergiss doch mal
die Kirche. Gott kann auch ohne Kirche existent sein ---
die Kirche aber nicht ohne Gott. Also solltest du nicht
die Existenz Gottes von der Kirche und deren Lehre
abhängig machen. |
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Paul, 42 |
Hallo,
bis vor Kurzem war ich ein (meiner Meinung nach) sehr
gläubiger Mensch.
Ich wuchs in einer gläubigen Familie auf und besuchte ein
katholisches Internat.
Ich besuchte nicht jeden Sonntag, aber mehrmals im Monat
die heilige Messe.
Heute bin ich 42 Jahre alt und habe eine Frau und 2
Kinder.
Im vergangenen Winter habe ich im Schlußwort eines Buches
von Erich von Däniken gelesen, daß mit der Anerkennung der
Darwin'schen Evolutionstheorie durch die kath. Kirche der
Kreuzestod Christi sinnlos geworden ist, da die Menschheit
keine Schuld besaß, von der Christus sie mit seinem Tod
hätte erlösen können. Der Sündenfall von Adam und Eva
existiert nicht, daher keine Erbschuld etc.
Ich habe immer mehr über Gott und meinen Glauben
nachgedacht und bin - je mehr ich darüber nachdachte -
immer mehr zum Zweifeln gekommen, bis ich schließlich vor
ein paar Wochen meinen Glauben ganz verlor.
Es sind einfach viel zu viel Unstimmigkeiten, die mich zu
dem Schluß kommen ließen, daß zwar wahrscheinlich ein Gott
existiert, denn irgendwoher muß ja unser Universum kommen,
daß dieser Gott sich mit uns Menschen aber nicht befaßt,
ja eventuell von uns gar nichts weiß. Es gibt im Universum
etwa soviele Sterne (=Sonnen) wie Sandkörner auf allen
Stränden der Welt zusammen. Die Wissenschaft entdeckt
immer mehr Planetensysteme. Ein Teil dieser Planeten hat
sicher lebende Wesen, von denen wir nur nichts wissen.
Warum kam Christus nur nach Israel?
Warum erst in Jahre 0?
Warum hat Gott nicht auch zu den Eskimos, den Inkas oder
Azteken gesprochen, warum nicht schon viel früher?
Warum ließ Gott alle anderen Völker und alle Menschen vor
Christus als Heiden sterben?
Vieles in der katholischen Kirche stammt nicht aus der
Bibel, sondern stammt aus Interpretationen irgendwelcher
Mitglieder der Kirche.
Die Menschen zur Zeit, als die Bibeltexte geschrieben
wurden, habe alles, was sie sich nicht erklären konnten
als übernatürlich betrachtet. Viele Texte/Erlebnisberichte
sind wahrscheinlich unter Drogen entstanden, wieder andere
durch Menschen, die irgendeine geistige Behinderung
hatten.
Jesus hat sicher gelebt, aber ich denke, er war ein Mensch
wie Sie und ich, und er schwebte mit seinen Gedanken in
ganz anderen Sphären. Er konnte die Menschen von damals
für sich begeistern, und so entwickelte sich (seien Sie
mir nicht böse wegen meines Ausdrucks) eine Sekte um ihn,
wie so viele andere.
Nur diese Sekte konnte sich gut entwickeln, zunächst im
Untergrund, da man als Christ verfolgt wurde. Dann aber
blutig, wie die Christen es zu Zeiten der römischen Kaiser
selbst erlebt haben in dem Kreuzzügen, den Hexenprozessen
und den blutigen Missionierungen. Was ist das für ein
Glaube, der von Barmherzigkeit spricht und andersgläubige
tötet? Heute tötet die Kirche niemanden mehr (man munkelt
zwar von Morden wie z.B. an Papst Johannes Paul I. und
einem hochrangigen Mitarbeiter der Vatikanischen Bank),
aber heute scheffelt die Kirche Geld, das nicht an die
Bedürftigen weitergereicht wird, sondern wie in jeder
Aktiengesellschaft nur das Ziel hat, vermehrt zu werden.
Warum lebt die Kirche nicht den Glauben vor?
Diese Liste ließe sich beinahe unendlich fortsetzen.
Ich habe also vor wenigen Wochen meinen Glauben völlig
verloren. Gott hört mich nicht, Gott spricht nicht zu den
Menschen, es gibt leider kein Leben nach dem Tod.
Mir fehlt Gott aber sehr schmerzlich. In jeder Situation,
die schwierig für mich ist, habe ich früher ein Stoßgebet
zu Gott geschickt. Ich mache dies heute noch, das geht
wahrscheinlich instinktiv, weil ich es bisher immer so
gemacht habe. Im gleichen Moment realisiere ich aber, daß
diese Stoßgebete sinnlos sind, und das führt mich in eine
unendliche Leere.
Ich gehe meinen Kindern zuliebe noch mit ihnen in die
Messe, ich habe meiner Familie noch nichts davon gesagt.
Ich fühle mich wie ein Kind, das bemerkt hat, daß es das
Christkind nicht gibt.
Wenn Sie mir einen Rat geben können, so wäre ich dankbar
dafür.
viele Grüße
Paul
Die Antwort von
Bernhard Riedl:
Hallo "Paul",
es ist vielleicht kein großer Trost, aber ein kleiner
sollte es zumindest sein: Sie sind mir Ihrer Erfahrung
nicht allein. Zweifel an Gott und an allen Eigenschaften,
die ihm zugeschrieben werden, sind weiter verbreitet, als
man gemeinhin annimmt. Und ich weiß, wovon ich rede. Ich
gehöre nicht zu den Gottesbesitzern, ich kann nicht über
ihn verfügen, obschon er ein fester Teil in meinem Leben
von Kindesbeinen an ist.
Aber ich habe ihn auch als den fernen, als den stummen,
als den unverständlichen Gott kennen gelernt, habe mit ihm
gehadert und gerechtet. Und wieder meinem Frieden
gefunden. Das auch.
Mit Ratschlägen will ich mal etwas vorsichtig sein, aber
mir hat geholfen, dass ich "dran geblieben" bin, dass ich
meine Zweifel ernst genommen habe, aber damit nicht all
meine Erfahrungen mit Gott und Gottgläubigen hinter mir
gelassen habe. Ein letztes Grundvertrauen in Gott, das ich
wohl von meinen Eltern und Großeltern "geerbt" habe, hat
mich nie verlassen, nämlich, dass Gott es gut mit mir
meint, dass er da ist, auch wenn ich ihn nicht erkenne,
nicht spüre, nicht aktuell erfahre.
Aus der Geschichte der Heiligen und Gottsucher weiß ich
inzwischen auch, dass Zeiten der "Gottesfinsternis", der
geistlichen Leere und Dürre durchaus nicht so selten sind
- auch nicht bei den ganz Großen.
Ihre Erfahrung lehrt: dran bleiben lohnt sich, Gott gibt
niemanden auf, er ist wie der barmherzige Vater in Jesu
Gleichnis der mit den offenen Armen, der keine Bedingungen
stellt an den der wieder heimkehrt.
Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich jeden Tag einen
verschwiegenen Ort suchen und sich 10 Minuten Zeit
speziell für Gott nehmen, einfach an ihn denken oder ein
Gebet sprechen oder den Psalm 23 nachsprechen:
Der Herr ist mein Hirt
1 Ein Lied Davids. Der Herr ist mein Hirt; darum leide ich
keine Not. 2 Er bringt mich auf saftige Weiden, lässt mich
ruhen am frischen Wasser 3 und gibt mir neue Kraft. Auf
sicheren Wegen leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem
Namen. 4 Und muss ich auch durchs finstere Tal - ich
fürchte kein Unheil! Du, Herr, bist ja bei mir; du schützt
mich und du führst mich, das macht mir Mut. 5 Vor den
Augen meiner Feinde deckst du mir deinen Tisch; festlich
nimmst du mich bei dir auf und füllst mir den Becher
randvoll. 6 Deine Güte und Liebe umgeben mich an jedem
neuen Tag; in deinem Haus darf ich nun bleiben mein Leben
lang.
Sie haben in Ihrem Eintrag ja viele
konkrete Fragen gestellt, auf denen Ihr Zweifel aufzuruhen
scheint. Zu den meisten haben die Theologen so viel
geschrieben, dass Bibliotheken davon voll sind. Ich bin
mir aber nicht sicher, ob mit Antworten auf diese Fragen
Ihr Dilemma behoben wäre.
Mit einem Zitat aus
http://www.autobahnkirche.de/information.html
will ich aber versuchen, wenigsten Ihre Eingangsfrage nach
dem Warum der Offenbarung Gottes in Jesus Christus
aufzugreifen:
"In Jesus Christus hat sich Gott selbst auf die Suche nach
dem Menschen gemacht. Bis dahin war der Mensch auf der
Suche nach Gott; geleitet von der eigenen Vernunft und vom
Licht sparsamer göttlicher Offenbarung in den Werken der
Schöpfung und den Worten der Propheten.
Nachdem große Teile der Menschheit sich auf diese Weise
mehr von Gott entfernten als näherten, tut Gott nun den
entscheidenden Schritt: er selbst sucht den Menschen. In
Jesus Christus wird Gott selbst sichtbar, und es wird
sichtbar, wie Gott zum Menschen steht. Der noch so
redliche Versuch, sich mit eigenen Überlegungen Gott zu
nähern, ist damit überholt; aber auch die Botschaft der
Propheten ist damit erfüllt.
Das ist das ganz andere des christlichen Glaubens. Darin
besteht seine Gültigkeit und Verpflichtung. Nicht der
besondere Inhalt seiner Lehre und Forderungen begründet
die Einzigartigkeit des Christentums, sondern die
Tatsache, daß sich Gott selbst in Jesus Christus
"geäußert" hat. Gott selbst hat nun den Weg zu sich
zugänglich gemacht.
Hier hat sich also die Ordnung verschoben. In den
Religionen macht sich der Mensch auf die Suche nach Gott,
in der Offenbarung Jesu macht sich Gott auf die Suche nach
dem Menschen. Christlicher Glaube ist also nicht eine
unter vielen Religionen. Er ist die Begegnung mit
Christus, in dem Gott selbst unsere Nähe gesucht hat." |
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Ava Avatar, 15 |
Ja, Claudia. So weit
war ich auch schon. Ich könnte mich förmlich über
Kreationisten und die Bibel schlapp lachen...
Aber wenn man das "Produkt", also WIR, der Evolution mal
so begutachten, dann müsste doch klarwerden, dass für ein
Produkt auch Edukte gebraucht werden. So kommt man immer
weiter in die Vergangenheit.
Was ich allerdings glaube, ist die Welt nicht aus dem
"Nichts" entstanden, sondern war schon immer da. Ein
ewiger Zyklus aus Universen, Galaxien und Planeten. Die
Energie dafür ist und war schon immer vorhanden und wie
die jahre immer wiederkehren, entstehen neue Plaeten,
neues Leben und neue Evolutionen, die nach Milliarden von
Jahren vielleicht zwar wieder untergehen, aber dafür
gleich ein neuer Planet, oder eine neue Galaxis
entsteht...
Demnach gibt es GAR keinen Gott. (Weil es überflüssig
wäre, und Überflüssiges hat sich die Natur gespart!!!) |
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Benjamin Lehnardt, 26 |
Natürlich gibt es
Gott. Nur verabscheue ich es, diese Macht, Gott zu nennen.
Auch ist es krank, sich vorzustellen, dass diese kraft
reden könnte, oder eine Menschliche Gestalt hätte, diese
Macht ist, wie die Schwerkraft, oder andere Physikalische
Gesetzte, einfach da!
Aber das heißt widerum, dass es absolut sinnlos ist, an
diese Macht zu beten, denn sie hat so unbefriedigende,
menschliche Züge, dass man lieber mit Steine sprechen
könnte... |
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Ava Avatar, 15 |
Natürlich gibt es
Gott. Nur verabscheue ich es, diese Macht, Gott zu nennen.
Auch ist es krank, sich vorzustellen, dass diese kraft
reden könnte, oder eine Menschliche Gestalt hätte, diese
Macht ist, wie die Schwerkraft, oder andere Physikalische
Gesetzte, einfach da!
Aber das heißt widerum, dass es absolut sinnlos ist, an
diese Macht zu beten, denn sie hat so unbefriedigende,
menschliche Züge, dass man lieber mit Steine sprechen
könnte... |
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Anonym, weiblich, 16 |
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Entweder existiert Gott,
oder nicht, An was jeder einzelne >>glaubt<<, das ist ihm
selbst überlassen. |
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Anonym |
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Ich würde gerne überzeugt
glauben, wahrscheinlich glaube ich - jedoch anders als es
die Kirche mich lehrt. Mein Gott ist einfach anders. Er
ist Das Andere. Er ist nicht dieser Rauschebarttyp, der
Gute oder der Böse.... Er ist Beides, somit immer Alles.
Wäre alles nur Gut, so würde man das Böse ja gar nicht
kennen. Es gäbe kein Böse. Für mich beinhaltet "Alles"
letztendlich natürlich auch das "Nichts". Gott ist also
für mich ALLES und NICHTS! Somit kann auch die gesamte
Welt aus dem NICHTS entstanden sein , oder aus Allem. Auch
die Frage nach dem Sinn oder Unsinn stellt sich nicht dann
nicht mehr. Ob jetzt dieser Gott uns das Heil bringen wird
(oder will?) Meine Erfahrung sagt mir allerdings, wenn man
glaubt es kann nicht beschissener kommen als es ist, dann
kommt noch was oben drauf......... |
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Anonym, weiblich, 18 |
... kann ich so
pauschal nicht sagen. Weder weiß ich, dass es einen Gott
gibt, noch weiß ich, dass es keinen Gott gibt. Ein
allmächtiger Gott, der für die Menschen da ist und für sie
sorgt, bei dem sie sich geborgen fühlen können - ein
solcher Gott existiert für mich nicht mehr.
Aber an die Vorstellung, dass es keinen Gott gibt, kann
ich mich nicht so richtig gewöhnen. Würde ich Gott aus
meinen Gedanken streichen, was würde dann an diese Stelle
rücken? Bisher gibt es nichts, was diese Lücke schließen
könnte. Dass ich früher so überzeugt davon war, dass es
einen Gott gibt, hat seine Spuren hinterlassen. |
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Anonym, männlich, 21 |
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würde ich auch nicht sagen
ich würde es einfach das innere ich nennen |
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Claudia |
ich lehne religionen
grundsätzlich ab !!
aber selbst ohne die bibel, koran, usw. .. gibt es für
mich keinen gott...
die welt... wir... natur... tiere...
alles ein produkt der evolution!! |
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Anonym, weiblich, 18 |
..., da Gott nur von
der Kirche erschaffen wurde, um den Menschen eine "höhere
Instanz" vorzusetzen, an die sie glauben und nach deren
Regeln sie sich richten sollen. Somit konnte die Kirche in
der Vergangenheit und zum Teil auch heute noch die
Menschen immer wieder auf das Jenseits vertrösten. Sie
gaben dem Leben der Menschen einen Sinn, denn nur wer
moralisch gut lebte, kam nach Aussage der Kirche in den
Himmel.
Auch heute noch leben viele Menschen nach den Regeln der
Kirche. Ich glaube, dass viele dies nur tun, weil sie
ihrem Leben keinen anderen Sinn geben können bzw. wollen.
Ich bin der Meinung, dass der Sinn des Lebens darin
besteht, mit sich selbst und seinem Leben glücklich und
zufrieden zu sein. Außerdem sollte man sich kleine,
realistische Ziele im Diesseits setzen und nicht auf die
"Erlösung im Jenseits" hoffen, denn dass wir jetzt leben
ist eine Tatsache. Ob es das Jenseits wirklich gibt ist
hingegen ungewiss. Deswegen sollte man sein Leben
genießen... |
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Yuen M. |
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eine Personifikation eines
Gottes als eine autoritäre Entität ist eine der größten
Missverständnisse der Menschheit. Gott ist Alles.. Alles
ist Gott.. auch wir sind ein teil davon. |
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Anonym, männlich |
da Gott meiner Ansicht
nach eine Einbildung der Menschen ist, um nicht zu der
Einsicht zu gelangen, dass ihr Leben nicht besonders
wertvoll wäre, weil es keinen Zweck eines göttlichen Plans
erfüllt. Wobei selbst ein solcher göttlicher Plan das
Leben, soweit es nicht in Zusammenhang mit der
gottgegebenen Aufgabe steht, nur instrumentalisiert und
für unwichtig erklärt.
Auch wundert es mich, dass der größte Vertreter des
Christentum, die katholische Kirche, die von sich sagt sie
predige die einzig wahre Religion, erst knapp 1900 Jahre
braucht um zu erkennen, dass ihr geistiger „Anführer"
unfehlbar sei, wobei hinlänglich bekannt ist das etliche
Päpste zuvor keineswegs Fehlerfrei gewesen sind.
Ebenso, dass die katholische Kirche in ihren Anfängen die
Frau als gleichberechtigt angesehen hat, dies jedoch
relativ schnell wieder ablehnte und bis heute noch Frauen
nicht in höhere Positionen aufsteigen lässt und teilweise
nahezu frauenfeindlich agiert.
Letztendlich kann ich jedoch auch nicht sagen, dass es
Gott nicht geben kann, da ich als Mensch durch meinen
biologischen Aufbau in meiner Erkenntnisfähigkeit
eingeschränkt bin und somit nicht in der Lage bin alles,
was existiert zu erkennen / zu begreifen. Ich sage
lediglich, das ich in meinen menschlichen Anlagen nicht an
einen Gott glaube, mein Leben jedoch trotzdem allein durch
das Stellen eigener Aufgaben sinnvoll ist. |
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Anonym, weiblich, 18 |
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... , da man an etwas
glaubt, dass man nicht sehen, fühlen, riechen und hören
kann. Außerdem müsste Gott, nach christlicher Sicht,
bestechlich sein. Schließlich muss man ihm huldigen und
gottgefällig leben, um ins Paradies zu kommen. Zwar
verzeiht Gott auch die Sünden der Menschen, aber er ist
denen eher zugeneigt, die bereuen und sich ihre Schuld
eingestehen und büßen. |
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Jenjan Bertikud, 36 |
!!!Meiner Meinung nach
ist Gott auf dem langen Werdegang der Historie verloren
gegangen. Unglücke, Terror und Armut überschatten das
Weltgeschehen und verleiten mich dazu, die Existenz Gottes
in Frage zu stellen. Wenn ich an Gott glauben könnte, dann
wäre Gott Erretter und nicht eine passive Gestalt, die auf
der weißen Wolke sitzt und zusieht.
Gott ist für mich nicht vorhanden, zumindest nicht mit der
Funktion, die Menschheit zu retten. Er existiert nur in
der Gedankenwelt von Menschen, die sich an eine
übernatürliche Macht, die nicht der Teufel ist, festhalten
müssen, um nicht den Sinn im Leben zu verlieren. |
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Anonym, männlich, 17 |
da ich Gott für eine
Idee des Menschen halte, mit deren Hilfe er ursprünglich
versucht hat sich Dinge zu erklären, die nicht ihm
erklärbar waren. Aus dieser Idee hat sich dann die
lebendige Gestalt Gottes gebildet, wie sie heute
existiert.
Interessant ist es doch zu betrachten, was für
unterschiedliche Gestalten aus der Ursprungsidee
entstanden sind, wenn man sich die verschiedenen
Religionen anschaut.
Die Frage ob Gott wirklich existiert, lässt sich
eigentlich doch gar nicht beantworten, da jeder seine
eigenen Vorstellungen von Gott hat. Auch wenn Gott meiner
Meinung nach aus einer Idee des Menschen entstanden ist,
so ist er für einige Menschen doch existent, einfach aus
dem Grund heraus, dass sie an Gott glauben, denn eine Idee
ist solange vorhanden, wie es Menschen gibt, die an sie
glauben und da viele Menschen an Gott glauben ist Gott für
diese Menschen auch existent. Gott lebt sozusagen in all
diesen Gläubigen, er ist zwar nicht als Wesen vorhanden,
wohl aber als Glaube und der kann bekanntlich Berge
versetzen! |
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Basti, 18 |
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Denn so was wie Gott gibt es
nicht. Wie kann man also sein ganzes Leben naiv nach einem
Buch richten und ein "gottgefälliges" Leben führen, mit
der Hoffnung nachher die ewige Seeligkeit gewährt zu
bekommen. Man glaubt an etwas für das es keine Beweise
gibt, ja an etwas, das sogar schon von etlichen
Wissenschaften widerlegt wurde. Natürlich stammt der
Mensch vom Affen ab und Adam und Eva waren sicher nicht
die ersten Menschen auf diesem Planeten. Wie kann man sich
also etwas das so offensichtlich falsch ist nur gänzlich
hingeben? Lebt euer Leben Leute. Meine Meinung. |
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Anonym, männlich, 18 |
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Weil ich ihn noch nie
gebraucht habe. Eine Gottesexistenz ist für mich zwar
nicht ausgeschlossen, aber sehr unwahrscheinlich. |
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Anonym, männlich, 19 |
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weil er manche Dinge, die er
in seinem Namen geschehen lässt, menschenunwürdig sind und
von einem "lieben" Gott, wie er von der Kirche propagiert
wird, niemals toleriert werden sollten. |
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Jay Sus |
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weil er mir nie begegnet
ist. |
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Anonym, männlich, 18 |
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ist eine gänzlich falsche
Aussage. |
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Anonym, männlich, 18 |
...weil ich denke,
dass es eine von uns (den menschen) erfundene instanz ist,
die uns zum moralischen leben verleiten soll.
Im mittelalter wurde dieser irrglaube durch die kirche
ausgenutzt!
Die Menschen wurden mithilfe ihres glaubens und ihrer
unwissenheit unterdrückt und missbraucht. |
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Sören, 18 |
Ich habe in letzter
Zeit viel über den Sinn des Lebens nachgedacht, dabei bin
ich auf die Frage gestoßen, ob Gott meinem Leben einen
Sinn geben kann. Nachdem ich Texte von Lenzen und Albert
gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass nicht Gott
meinem Leben einen Sinn gibt! Wenn man genauer darüber
nachdenkt, auch über die Existenz Gottes, dann wird mir
klar, es gibt keinen Gott, jedenfalls nicht für mich! Das
belege ich an der Evolution und der Wissenschaft. In der
Bibel steht keine einziges Wort über die Zeit vor uns mit
Dinosauriern und dem Urknall. Und es wurde auch
wissenschaftlich belegt, dass Adam und Eva nicht die
ersten Menschen waren, sondern dass der Menschen von den
Affen abstammt. Nehmen wir an Gott existiert dennoch und
hat nur eine riesengroße Lüge verbreitet. Wie kann ich an
jemanden glauben, ihm mein Leben in die Hand legen etc.,
der mich belügt?
Ich hoffe damit habe ich meinen Standpunkt klar gemacht. |
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J. B., weiblich, 18 |
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sicher ..., weil er
wahrscheinlich nur erfunden wurde um dem Leben einen Sinn
zu geben. Er sollte bei unmoralischem Handeln ein
schlechtes Gewissen machen und dieses somit unterbinden.
Die Gesellschaften von früher brauchten das damals um die
Kontrolle über die Menschen zu behalten damit nicht jeder
tat was er wollte und damit ein Zusammenleben unmöglich
machte. Außerdem brauchten die Menschen eine Erklärung für
einige Dinge wie ihre Existenz, den Sinn des Lebens und
anderes. Diese können die Religion und der Glaube an Gott
geben. |
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J., weiblich, 18 |
in der Form wie die
Kirche, die Bibel, die Religion usw. Gott darstellt. Ich
glaub nicht daran, dass Gott all das was in der Bibel
steht wirklich will.
Ich glaub auch nicht, dass Gott will, dass sich die
Religionen bekriegen. Es ist einfach traurig, dass man
nicht in Frieden miteinander leben kann. Egal welche
Religion man hat, egal wen man liebt und egal wie man
aussieht. Gott ist für mich jemand der nicht will, dass
man nach den Vorschriften der Bibel, dem Koran usw. lebt.
Denn dann würde Gott wollen, dass man sich bekriegt und
will er das?
Ich denke die Menschen sind selber dafür verantwortlich
was sie in der Welt tun. Gott kann nichts für die
Naturkatastrophen, Kriege, Terror usw. dafür sind die
Menschen ALLEINE verantwortlich und sie müssen auch
alleine mit den Konsequenzen leben. Leider leiden (bzw.
sterben) jedoch oft die Falschen unter wegen/diesen Dingen
darunter. und genau das ist nicht fair |
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Silvia Haeske, 40 |
Hallo Marc Oliver,
dein Beitrag hat mir gut gefallen. Aber ist die
Wirklichkeit tatsächlich bitter? Es ist für mich ein
langer Prozess Atheistin zu werden, manchmal in meinen
Träumen wach ich auf, weil ich auf einmal beten wollte. Es
ist wahr, das der Gottglauben das Leben leichter macht, indem man denkt, er wird schon wissen, was er macht. Wie
erwähnt, es ist ein langer Weg, den Glauben abzulegen.
Aber ich habe meine Fantasie, meine Vorstellungskraft
abgelegt. Ich weiß das ich "endlich" bin, das ich ein Ende
habe. Aber ich weiß auch, desto zufriedener ich bin, mit
mir (auch mit der Ungerechtigkeit, die ich nur in meinem
Umfeld ändern kann), desto friedlicher und ohne Schmerz
werde ich diese Welt verlassen. Ich genieße es, zu wissen,
das ich für mich zuständig bin, das ICH vieles gemacht
habe und nicht Gott. (Komisch, ein seltsames Gefühl
beschleicht mich, wenn ich mich gegen Gott richte. Aber
ich denke, das sind die "Nachwehen", die kleine Angst
(könnte es doch anders sein?) Menschen, die gegen Gott
sind, bestärken mich. Für mich ist das Leben nicht bitter,
es bietet mir viele Dinge und ich nehme sie gerne an.
Vielleicht liegt es auch daran, das ich mich auf die
Widrigkeiten des Lebens einstelle - es kommt immer auf den
Betrachter an. |
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Marc Oliver Müller, 20 |
Wieso der elende
Zustand der Welt, das herzzerreißende, unschuldige Leiden
und Sterben von Tier und Mensch, das mit dem Glauben an
einen zugleich allgütigen, allwissenden, allwirksamen und
allmächtigen Gott kaum vereinbar ist?
Wie kann ein angeblich liebender Gott, bei dem kein Ding
unmöglich ist, die Lebewesen, die er doch geschaffen hat,
so unsäglich leiden lassen?
Entweder er ist nicht allmächtig und kann die Leiden nicht
verhindern, oder er ist nicht allgütig und will die Leiden
nicht verhindern. Auf diese Zwickmühle innerhalb des
Gottesglaubens hat erstmals der griechische Philosoph
Epikur um 300 vor unserer Zeitrechnung in aller
begrifflichen Klarheit aufmerksam gemacht. An Epikurs
Religionskritik anknüpfend hat viel später der deutsche
Dichter Georg Büchner das Leiden eindrucksvoll als den
"Fels des Atheismus" bezeichnet. In dem berühmten
"Philosophengespräch" seines Dramas "Dantons Tod" heißt
es: "Schafft das Unvollkommene weg, dann allein könnt Ihr
Gott demonstrieren... Man kann das Böse leugnen, aber
nicht den Schmerz... Warum leide ich? Das ist der Fels des
Atheismus. Das leiseste Zucken des Schmerzes, und rege es
sich in einem Atom, macht einen Riß in der Schöpfung von
oben bis unten."
Aber auch angenommen, es gäbe dermaleinst tatsächlich
einen seligen Zustand, wie ihn die Offenbarung des
Johannes im Neuen Testament (21,4) verheißt, daß Gott
abwischen wird alle Tränen und es keinen Tod und kein Leid
und keinen Schmerz und kein Geschrei mehr geben wird: Wäre
damit der schnöde Atheismus eines besseren belehrt und
stünde Gott gerechtfertigt da? Nein, denn die Erlösung im
Jenseits kommt immer zu spät, sie kann nicht im geringsten
ungeschehen machen, was zuvor geschehen ist. Die
Unumkehrbarkeit der Zeit ist die unüberschreitbare Grenze
jeder Allmachtsidee. Kein Erdbeben-, Kriegs-, Folter-,
Mord-, Krebs-, oder Verkehrs-Opfer wird verhütet durch
religiöse Erlösungsversprechen. In welchem annehmbaren
Sinn sollte erfahrenes Leid je wieder gutgemacht werden
können? Das liebenswerte Sehnsuchtsbild einer vollendeten
Gerechtigkeit, einer universalen Versöhnung bleibt
unerfüllbar, weil selbst bei einer jenseitigen
Kompensation das zuvor Geschehene nie ungeschehen gemacht
werden kann.
Hinzu kommt, daß im Neuen Testament (um im christlichen
Bereich zu bleiben) der Erlösung ohnehin nur eine
Minderheit der Menschen teilhaftig wird: "Viele sind
berufen, aber wenige sind auserwählt", heißt es im
Matthäus-Evangelium (22,14). Unmittelbar nach dem
zitierten Wort aus der Offenbarung des Johannes wird den
"Ungläubigen", "Abgöttischen" und "Hurern" die ewige Qual
in "Feuer und Schwefel" angedroht (21,8).
Und: Wenn Gott überhaupt einen Zustand ohne Schmerz und
Leid schaffen kann, warum dann erst so spät und nicht von
Anfang an? Warum zuvor die eigenen Geschöpfe durch ein
Meer von Blut und Tränen waten lassen? Die nüchterne
Antwort kann nur lauten: Statt die Wirklichkeit zu
verrätseln und sich in "Gottes unerforschliche
Ratschlüsse" zu flüchten, ist redlich einzuräumen: Es gibt
keinen Gott. Ohne Gottglauben ist die Wirklichkeit bitter,
aber mit Gottglauben ist sie bitter und absurd. |
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Anonym, weiblich, 19 |
@Horst M. Paffen, 56
Warum erscheint uns die Frage nach dem Leid am
schwierigsten? Natürlich, auch ich bin darüber gestolpert,
doch im Grunde, wenn man versucht, ganz objektiv zu sein,
ist die Frage einfach zu beantworten. Stellen wir uns vor,
es gäbe kein Leid. Was bedeutet das? Das heißt, egal, was
ich oder jemand anderes tut, es hat keine Konsequenzen.
Was lernt man, wenn man nicht leidet? Klar kann man
behaupten, man könne sich das alles theoretisch ausmalen,
dank seines Einfühlungsvermögens. Doch wie realistisch ist
das? Ein Kind versteht auch erst, warum man auf nassem
Boden nicht rennen darf, wenn es einmal hingefallen ist.
Ich glaube, dass wir lernen sollen, was Gut und Böse
bedeutet - und uns quasi entscheiden sollen.
Zum anderen wäre in einer Welt ohne Leid in gewisser Weise
unser freier Wille beschnitten. Möglich, dass ein Mensch
den anderen verletzen möchte. Greift Gott ein, so ist zwar
der "Schwache" gerettet, der "Übeltäter" hat jedoch seinen
Willen nicht ausführen können. Der freie Wille ist für
mich entscheidend das, was Gott für uns möchte. Ansonsten
enthält er sich seines Wollens, zugunsten unseres Wollens.
Das soll nebenbei bemerkt nicht heißen, Gott habe keinen
Willen - der zeigt sich im Übrigen in unserem Gewissen - ,
sondern vielmehr, dass er ihn nicht umsetzt.
Letztendlich denke ich nicht, dass man sich in
Glaubensdingen Denkverboten aussetzen muss; man kann und
darf - vielleicht auch soll - sich ruhig jede Frage
stellen, die einem in den Sinn kommt. Nur solle man nicht
ungeduldig werden, wenn man keine Antwort findet; die Zeit
mag noch nicht reif sein. |
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Horst M. Paffen, 56 |
@Benjamin
Lehnardt, 25
Das Leid in der Welt, das der allmächtige und liebende
Gott offensichtlich nicht verhindert, ist als
Theodizee-Problem bekannt und wohl trotz vieler Versuche
nicht zufriedenstellend lösbar. Ich kann dies natürlich
genauso wenig, das hindert mich aber nicht daran,
ebenfalls darüber nachzudenken:
In dem Bewusstsein, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis
hypothetisch ist, sehen die modernen Naturwissenschaften
die Vorgänge in der unbelebten wie der belebten Natur als
Evolutionsprozesse, wie auch immer das im Einzelfall
konkret abgelaufen ist bzw. abläuft. Also hat Gott (dessen
Existenz auch ein Atheist im Rahmen des Theodizee-Problems
einmal annehmen muss, weil es dieses Problem sonst nicht
gibt) eine evolvierende Welt geschaffen.
Wohl kann Gott von uns unbemerkbar dort steuernd
eingreifen, wo wir in der Wissenschaft von Zufall
sprechen. Machte er dies aber ständig, in jedem
Einzelfall, könnten wir kaum noch von Evolution sprechen.
Findet aber Evolution statt - und wir haben allen Grund,
davon auszugehen - kommt es auch unvermeidbar zu all den
Erscheinungen, von denen Evolutionsabläufe begleitet sind.
Dazu gehört eben auch das Leid.
Nun könnte man zugegebenermaßen weiterfragen, warum Gott
eine solche Welt wie die unsere, im Rahmen der
Naturwissenschaft beschreibbare Welt geschaffen hat, in
der Leid evolutiv bedingt unvermeidbar ist? Auch darüber
denke ich ab und zu einmal nach - - - und höre dann
schnell auf, denn darauf kann ein Mensch keine Antwort
finden. |
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Josua Baderborn, 33 |
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in Menschen die nur vom
Reich Gottes reden, aber nicht selbst ein leuchtendes
Liebendes Wesen sind. (Galater 2;20) |
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Benjamin Lehnardt, 25 |
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Es heißt, Gott soll uns
beschützen aber wieso gibt es dann soviel Leid auf der
Welt? Deshalb existiert Gott nicht für mich. |
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Veronika Fritsche, 28 |
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ich zweifle seine existenz
nicht an, sie spielt nur keine rolle für mich. |
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Anonym, männlich, 17 |
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,dem muss ich leider
widersprechen ich glaube an eine höhere energiequelle die
in etwa auch einem gott entsprechen könnte aber eben viel
allumfassender. |
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Sven Anderson, 32 |
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...in der Form, in der er
von vielen Religionen verstanden wird. Er ist kein Mensch
und hat deswegen auch nicht dessen Attribute: gütig,
liebend, barmherzig, glücklich, traurig, wütend, ... Er
gibt keine Fürsorge, die müssen wir uns Menschen selbst
geben. |
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Henri, 38 |
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Gott existiert für mich
nicht, da ich intelligent und stark genug bin, um ohne
eine nicht erfass- oder verstehbare Existenz (die als
Schöpfer ja verantwortlich für diese perverse Welt wäre!)
auskommen zu können. |
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Lars S., 35 |
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Ich möchte nicht so rigoros
sein zu behaupten, Gott existiere nicht. Dafür wäre der
Begriff "Gott" längst nicht ausreichend definiert resp.
definierbar. |
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Mirko, 23 |
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...jedenfalls nicht in der
Form die ihr suggeriert! |
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Svenja Hartmann, 19 |
Eine frage: ich habe
letztens einen artikel von joachim kahl gelesen (eine
humanität ohne gott) und frage mich nun, was kahl mit
dieser überschrift sagen möchte.
Joachim Kahl bezeichnet sich selbst
als Atheist. Für ihn ist eine Humanität nur ohne Gott
denkbar. Das meint wohl der Titel. Für mich dagegen
gründet Humanität in der Gottesebenbildlichkeit jedes
Menschen. Die Würde - und damit die Humanität - ist jedem
Menschen unbedingt - ohne irgendeine Leistung -
mitgegeben.
Werner Höbsch |
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Rene Goll, 78 |
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sicher nicht |
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Silvia Haeske, 40 |
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wenn ich das behaupten
würde, würde ich lügen |
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Jürgen Eckardt, 34 |
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weil wenn anders wäre wäre
es die faulste Person die es gibt , so nach dem Motto 7
Tage Arbeiten und dann Dauerurlaub auf Lebenszeit. |
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Ilona Oellers, 31 |
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- oder vielmehr: er
existiert vielleicht (!) nicht. |
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Horst M. Paffen, 56 |
@Robert H., 31
Si tacuisse, philosophus mansisse! Nichts gegen
persönliche Meinungen, aber sie helfen doch in der Sache
nicht weiter - sie sagen bestenfalls etwas über den
Meinenden aus...
Um es annähernd in Ihren eigenen Worten darzustellen:
Eine (=Ihre) Behauptung ist nur soviel wert, wie die
(nicht vorhandene) Begründung es schafft sie zu belegen,
zumindest zu stützen. Und da hat Ihre Aussage eben nur
Nachteile, weil sie lediglich eine Meinungsäußerung ist.
Es ist doch vermutlich so, dass Ihnen die Zufall-/Viel-Welten-Theorie
besser gefällt als die Vorstellung vom Wirken eines
Schöpfergottes, weil Sie Ihnen persönlich einleuchtender
erscheinen mag. Das ist selbstverständlich auch in
Ordnung, aber es bleibt die fehlende Begründung zur
Überlegenheit der einen Vorstellung über die andere.
Solange niemand überzeugend darzulegen vermag, dass der
eine Gedankengang dem anderen überlegen ist – und niemand
kann das, denn sonst wäre die Literatur voll davon -,
bleiben Schöpfergott und Zufall beide als Erklärung zur
Ursache des Universums gleich gut oder schlecht.
An sich sind diese Seiten hier kein geeigneter Ort eines
wechselseitigen Schriftverkehrs, denn es soll sich ja
jeder mit allen austauschen; außerdem sind einige anonym,
andere halb-anonym – was in sich in Ordnung ist -, aber
das ist natürlich keine Basis für ein Gespräch.
Wenn aber Missverständnisse („Positivismus"), Denkfehler
oder schiere Unkenntnis („Evolutionstheorie") fröhliche
Urständ feiern, müssen diese richtig gestellt werden. Das
ist geschehen und dabei wird es bleiben.
Zum Schluss ein Geständnis: Ich bin auch ein Meinender,
ein Wohlmeinender (leider bleibt’s manchmal nur beim
Bemühen), und wünsche Ihnen alles Gute! |
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Robert H., 31 |
@Horst M.
Paffen
<<Ob ich als letzte Erklärung hinter allen Dingen und
hinter allem Geschehen die göttliche All-Ursache oder den
Zufall zu erkennen glaube, spielt für die Vernünftigkeit
meiner Entscheidung keine Rolle, beide Vorstellungen sind
in sich erklärungswertig gleich.>>
Nein, eine Vorstellung ist nur soviel Wert, wie sie es
schafft das Universum zu erklären. Und da hat der Theismus
eben Nachteile.
Robert |
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Silver-Aquila, 16 |
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jedenfalls nicht so wie die
Christen ihn sich vorstellen. |
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Horst M. Paffen, 56 |
Seitdem ich mich vor
einigen Monaten zum ersten Mal auf eine dieser "Gottlosen"-Seiten
begeben habe, stelle ich über diesen Zeitraum hin fest,
dass aus den Tiefen der eigenen Emotionen Aussagen
losgelassen werden, die in einem Gespräch ihre mögliche
Berechtigung haben können, aber doch in einer schriftliche
Darlegung völlig verfehlt sind, da in dieser Form eines
Monologs nur sachliche Argumentation sinnvoll ist.
Sachgerecht kann aber nur dann argumentiert werden, wenn
ein entsprechendes Mindestwissen vorhanden ist, auf dem
sich ein gedankliches Gebäude errichten lässt.
Ob nun jemand an Gott glaubt oder nicht, spielt hierbei
überhaupt keine Rolle, da sich beides nur "für wahr
halten" lässt, also (nur) geglaubt werden kann. Beide
Positionen - Theismus und Atheismus - lassen sich nicht
beweisen, wohl lässt es der aktuelle Stand der
Wissenschaften - hier: Naturwissenschaften, Philosophie
und Theologie - zu, für den jeweiligen eigenen Standpunkt
soviel vernünftige Erklärungen zu finden, dass sich
hieraus ein ernst zu nehmender eigener Standpunkt auch als
Basis der persönlichen Weltsicht ableiten lässt. Dabei
muss sich aber jeder - nicht nur aus Gründen der Toleranz,
sondern mehr noch aus Gründen der intellektuellen
Redlichkeit - bewusst sein, dass ein Andersdenkender für
seine - der eigenen entgegengesetzten - Weltanschauung
genauso trifftige, weil vernünftige Argumente hat wie man
das für sich selbst zu Recht in Anspruch nimmt. Aber immer
muss der Glaube vernünftig sein, und auch ein Atheist hat
seinen Glauben, obwohl dies in der Sprachgewohnheit im
ersten Moment eher mit einer theistisch-religiösen
Vorstellung in Verbindung gebracht wird. Auf jeden Fall
wird ein Glaube ohne die Kontrolle der Vernunft
willkürlich. Jedenfalls ist er von einem reinen
Aberglauben - und den gibt es nicht nur im religiösen
Bereich - schließlich nicht mehr zu unterscheiden.
Ob ich als letzte Erklärung hinter allen Dingen und hinter
allem Geschehen die göttliche All-Ursache oder den Zufall
zu erkennen glaube, spielt für die Vernünftigkeit meiner
Entscheidung keine Rolle, beide Vorstellungen sind in sich
erklärungswertig gleich. Ein Beispiel: Ob ich die Existenz
unseres Universums aus dem Wirken eines Schöpfergottes
ableite oder den Zufall zugrunde lege, durch den in
unermesslichen Zeiträumen Welten entstanden und vergingen,
bis irgendwann das dabei herauskam, was den evolutiven
Verlauf ermöglichte, den die moderne Naturwissenschaft für
unser Universum als gegeben sieht, ist beides
gleichermaßen eine vernünftige, tragfähige Erklärung.
(Oder glaubt jemand im Ernst, "Zufall" sei eine
rationalere Erklärung als "Gott"?)
Was heißt Zufall? Doch nur, dass eine Gesetzmäßigkeit
nicht ableitbar ist. Die neueren Erkenntnisse der Physik
(Quantenphysik, Chaostheorie) und Biologie (offene
dynamische Systeme) zeigen eben dies. Und damit sind die
Theologen seit dem Aufkommen der modernen
Naturwissenschaften keine mehr (von diesen) Getriebene,
die "ihren" Gott nur noch in die Lücken des
naturwissenschaftlichen Gedankengebäudes setzen konnten,
um diese Plätze schon bald wieder zu räumen, sondern die
Naturwissenschaften selbst liefern ihnen überzeugende
Argumente, dass der Glaube an einen allmächtigen Gott sehr
wohl vernünftig, wenn auch nicht zwingend ist.
Zum Abschluss noch ein wenig Poesie von J. W. Goethe:
"Kindlein, liebet euch, und wenn das nicht gehen will,
lasst wenigstens einander gelten." Oder anders gesagt: Die
Atheisten sind keine verhärteten Ignoranten und gläubige
Christen sind keine geistesschwachen Träumer! |
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Anonym |
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...als "böser" Vater.
Im Gegenteil: Er liebt!!!! |
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Karin, 15 |
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weil meine oma so lange
leiden musste, bevor sie sterben durfte. |
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Susanne, 22 |
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Wenn man allein mal daran
denkt, wie viele verschiedene Religionen es gibt, kann es
"den einen Gott" schon nicht geben. Daher ist Gott eine
von Menschen erschaffene "Figur", an die man sich wenden
kann, wenn man nicht weiterweiß mit seinem Leben, wenn man
etwas verbockt hat, wenn einem etwas nicht von vornherein
erklärbar ist oder wenn man schlicht leicht überzeugbar
ist und eben alles glaubt, was einem die unmittelbare
Gesellschaft so erzählt....Daher existiert kein Gott. Ich
bin, wenn ich das unter diesen Umständen mal so nennen
darf, "gläubiger Atheist". |
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Donata Frank, 41 |
@Robert
nicht einmal in Gedanken käme ich dazu Menschen an ihrem
Glauben zu messen. Keinem Menschen steht es zu den anderen
zu be- und verurteilen. Wir sind keine Richter der Moral
und Ethik. Das Menschsein hat für mich eine ganz andere
Bedeutung. Fernab von jedem Gott und jeder Religion messe
ich den Menschen an seinem Handeln an seinem Denken, nach
dem Respekt gegenüber sich selbst und gegenüber seiner
Umwelt. Und ich brauche dazu keine kirchliche Messlatte um
zu glauben und den Menschen danach zu messen. Ich glaube
instinktiv zuerst an das Gute im Menschen. Könnte ich mit
dieser positiven Einstellung nicht auf den Menschen
zugehen, könnte ich meinen Beruf nicht ausüben. Ich
empfehle Ihnen, wenn Sie das was ich schreiben lesen, es
richtig zu lesen. In der Ethik spricht man von Gewissen.
Die Positive Einstellung jedes einzelnen Menschen wurzelt
im Vertrauen mit unter auch im Glauben.
Liebe Grüße Donata |
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Anonym, weiblich, 34 |
Jedenfalls nicht
dieser eine Gott Jahwe. Fuer mich gibt es viele
verschiedene Goettinen und Goetter. Sie sind Bestandteil
des kollektiven Unbewussten, so wie es C.G. Jung
verstanden hat. Es macht Sinn, sie weiterhin zu verehren,
um sich auf diese Weise mit dem eigenen Unbewussten
auseinanderzusetzen. Dadurch lerne ich mich selbst kennen.
Alte Mythen und Maerchen koennen dabei helfen. Wichtig
dabei ist, dass es mir selbst etwas bringen muss, mich
damit auseinander zu setzen. Insbesondere die
Auseinandersetzung mit der Grossen Mutter bringt mir
diesbezueglich sehr viel.
Was fuer mich definitiv nicht existiert ist ein Gott der
die Welt erschaffen hat. Mittlerweile ueberlegt die
Menschheit zum Mars zu fliegen. Und die gleiche Menschheit
glaubt an einen Gott, der den Menschen aus Lehm erschaffen
hat. |
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Robert H., 31 |
@ Donata Frank:
<<An das was ich glaube und an das was ich nicht glaube
muss ich niemandem Beweise abliefern und muss mich auch
dafür nicht rechtfertigen.>>
Doch unter einer Voraussetzung. Nämlich der, daß der
Gläubige andere Menschen an seinem Glauben mißt. DANN muß
er es beweisen, denn sonst legt er für diese eine Meßlatte
an, die nicht gerechtfertigt ist.
Wer nur so glaubt und sich seines Lebens freut, der kann
von mir aus auch an die Sieben Zwerge glauben oder an
Jesus oder an alles, was er will. Aber alle Kirchen MESSEN
andere an ihrem Glauben. DANN wird auch GLauben
beweispflichtig, sonst ist der ganze Glauben nur schnöde
Verleumdung anderer. |
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Donata Frank, 41 |
@Robert
Zwischen Glauben und Behauptung stehen Welten. Wenn ich
etwas behaupte, sage ich nicht ich glaube, sondern ich
weiss es.
An das was ich glaube und an das was ich nicht glaube muss
ich niemandem Beweise abliefern und muss mich auch dafür
nicht rechtfertigen.
Wenn Sie meinen für alles was sie tun, denken und für Ihr
Handeln Beweise ablegen zu müssen, tun Sie es wenn es
Ihnen hilft besser mit dem Leben zurechtzukommen.
Aber eines tun Sie nicht; jedem Menschen anhand von dass
was er glaubt oder sagt oder behauptet Beweise
abverlangen.
Ich bin hier nicht im Gerichtssaal um mich für mein denken
oder Glauben rechtfertigen zu müssen und vor Ihnen allemal
nicht.
Dem einzigen Menschen dem ich Rechenschaft schuldig bin,
bin ich selbst.
Gruß Donata |
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Robert H., 31 |
@ Donata Frank:
<<Wenn ich keinem vertraue brauche ich Beweise und diese
beweisen nicht immer so wie es ist.>>
Doch. Es liegt an Ihnen, Beweise vorzulegen. Wenn Sie
keine haben, dann behaupten Sie es auch nicht. Manches ist
vielleicht ganz einfach.
Robert |
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Donata Frank, 41 |
@Robert H.
Sie sind ja sehr märchenbewandert, scheint es. Da kann ich
leider mit Ihnen nicht mithalten, und ehrlich gesagt will
ich auch nicht. Leben ist kein Märchen oder Fabel.
Ein gute Idee.
Ich sollte mich mal hinsetzen und Märchen schreiben. Keine
Märchen die alles beschönigen oder den Kindern die Angst
vom bösen Wolf in die Glieder treibt, sondern reale
Märchen so geschrieben, dass die Kinder auch spielend das
eine oder andere lernen.
Erzählen Sie mir nichts über den Atheismus oder über die
Dogmen der einen oder anderen Kirche oder Sekte. Wie heißt
es so schön: mit offenen Augen durch das leben wandern und
sich von nichts und niemandem treiben lassen.
Glauben ist Vertrauen - allgemein betrachtet. Glauben
allein heißt nicht nur an gott zu glauben. Nur weil wir
aufgehört haben global zu glauben an das Gute im Menschen
und vor allem an sich selbst konnte sich einiges an
Mißtrauen und Gewalt ausbreiten FERNAB VON JEDEM GOTT.
Gesundes vertrauen und gesundes mßtrauen muss sich im
Leben die Waage halten.
Wenn ich keinem vertraue brauche ich Beweise und diese
beweisen nicht immer so wie es ist. Ohne Vertrauen wächst
die Angst, die angst schürt Aggression usw.
Realität und kein Märchen.
Liebe Grüße Donata |
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Alexander Kessler, 26 |
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da er/sie/es
keinen Einfluss auf mich noch auf die mich umgebende Welt
hat. |
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Robert H., 31 |
Antwort auf
Donata Frank: "Der Atheist glaubt an die Beweiskraft und
an den Zufall. Das menschliche Leben ist, meiner Meinung
nach kein purer Zufall, sondern ein Produkt der
Weiterentwicklung."
Ne, der Atheist glaubt nicht. Er stellt sich bewußt gegen
das Glauben an sich, nicht gegen die einzelnen Götter. Das
hat rein pragmatische Gründe, daß man Beweise fordert oder
darf man für eine Behauptung keinen Beweis verlangen?
Sonst könnte ich den Christen ja auch einen rosa Elefanten
unterjubeln als 'großen Erlöser' oder Frau Holle und sie
als 'kleingläubig' bezeichnen, wenn sie das ablehnen. |
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Michael M. P. Wittmann, 47 |
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wenn ich z.
B. gegen den Dekalog lebe. |
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Donata Frank 41 |
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Mehr oder minder intensiv
beschäftigt sich jeder von uns mit der °Existenz oder
Inexistenz Gottes°. Der eine glaubt intensiv an Seine
Existenz, der andere, weniger intensiv und der andere
glaubt nicht an seine Existenz, indem er sich auf
wissenschaftliche Argumentationen, die die Existenz Gottes
leugnen beruft. Der Atheist glaubt an die Beweiskraft und
an den Zufall. Das menschliche Leben ist, meiner Meinung
nach kein purer Zufall, sondern ein Produkt der
Weiterentwicklung. Wäre es nicht so, wäre die Menschheit
schon längst ausgestorben. (wenn wir so fortschreitend
unseren Lebensraum vernichten, werden wir ihn über kurz
oder lang verlieren). In der Naturwissenschaft nennt man
solche spontanen Zufälle Mutationen, genetisch bedingter
Veränderungen. |
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Mira, 16 |
weil ich
nicht verstehen kann wie man an so eine alte
unglaubwürdige geschichte glauben kann. ich mein wieso
sollte es "gott" geben? um uns zu beschützen um für uns zu
entscheiden um uns vorzuschreiben wie wir leben solln wie
wir das ewige leben finden etc. also dann kann man sich
auch direkt von der brücke schmeißen... ich finde das es
früher einfach eine person ERFUNDEN wurde um an etwas zu
glauben, die menschen wollten einfach einer person alles
anvertrauen können und auf die man sich verlassen kann
oder ka... auf jeden fall ist dann ein schlauer kerl oder
weiblein auf die gute idee gekommen: daraus kann man doch
einen weltweiten glauben machen... man kann die anhänger
ausbäuten, und einfach alles so hin biegen wie man es will
weil es ja "gott" gesagt hat oder man wieder eine vision
bekommen hat, man kann gut in der politik mitmischen und
über die leute "herrschen" bzw einen großen einfluss auf
sie haben. ich find die menschen waren führer total
abergläubisch, sieht man ja auch das sie an hexen und so
geglaubt haben... dann haben die leute halt gute karten da
sie die menschen gut und einfach ausgebeutet konnten und
gesagt haben:ja so und so ist es am besten und wenn nicht
dann werdet ihr bestraft und was denn noch eingefallen
ist! und das waren die leute die sich alles mögliche
ausgedacht haben um die menschen einen von dem glauben zu
überzeugen... haben sich halt so zu sagen die "bibel"
ausgedacht und haben die leute damit verarscht.. das ein
man ja blinde und so heile könnte! also wirklich! so blöd
kann man doch net sein!!! der mensch selber macht sich und
die umwelt kaputt und dann müssen sie sich nicht wundern
wenn sie es irgendwann heimgezahlt bekommen... wenn dann
kann sich der mensch nur selber helfen man muss dafür die
einbildung die schlausten und die besten der erde zu sein
verliehren und sich selbst ändern.. so kann man soviel
glauben wie man will was nützt es einen? das "gott" einen
heilen würd ist doch eine einbildung... die ärzte oder
einer selbst hat sich von dieser krankheit geheilt. und
wenn es "gott" wirklich geben sollte dann frag ich mich
warum er sich nicht darum kümmer die armen menschen aus
ihrem ehlent zu helfen... warum gibt es dann so viel die
schon am 4 jahren arbeiten müssen um der familie zu helfen
das sie einigermassen um die runden kommen? wieso hilft
der den denn nicht? und wieso macht er nichts dageben das
die menschen sich mit der zeit selber vergiften weil sie
nicht an die zukunft denken sondern immer im jetzt leben?
wenn er "uns" doch sooooo sehr liebt wieso macht der
nichts dageben das es kriege gibt wo so viele menschen
sterben und familien zerstört werden?
also verstehen kann ich nicht wie manch leute an so einen
lügne glauben können!
aber wie ich zu sagen pflege: JEDEM DAS SEINE! wer meint
es zu brauchen, meinet wegen soll er doch das machen und
die sein ganzes leben verarscht werden.. wenn der das
will.. ich hab nix dagegen
also einen schönen tag noch |
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Anette, 41 |
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und hat für
mich nie existiert. Vielleicht damals, als ich auch noch
an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen geglaubt habe,
aber genau diesen Weg ist der Glaube dann gegangen: Ich
habe irgendwann kapiert, dass sich da Menschen Geschichte
ausgedacht haben, die nicht stimmen. |
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Franzi Steiner, 13 |
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weil die
Wissenschaft zuviel Wahrheit herausgefunden hat! |
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Anonym, weiblich, 16 |
Also ich
glaube nicht an Gott.
Wenn angeblich Gott so große Macht hat warum sterben so
viele unschuldige Menschen??? Warum sterben so viele
Kinder an einem grausamen Tod?? Warum verhindert Gott das
nicht wenn es ihn gibt?? Ich bin der festen Überzeugung
das Gott nicht gibt!! Sonst würde Er was dagegen tun!! |
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Morelle, 15 |
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Weil ich eine
wissenschaftliche natur bin, die die ganzen widersprüche
in der Bibel und dem Glauben und seine Anhänger nicht
bedingungslos akzeptiere Wir Menschen sind leztendlich
Tiere und ich habe nich nie ein religieuses Tier
getroffen. Religion liegt also nicht in unserer Natur,
warum sich dann blind und widerspruchslos einer confusen
Glauben fügen? |
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Anonym, weiblich, 20 |
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Doch, tut er. |
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Bettina Kaeber, 19 |
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... weil ich
ihn/sie nicht brauche! |
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Peter Peteukus, 17 |
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weil ich weiß dass er
erfunden ist, damit sich menschen an was binden können und
sich fragen beantworten lassen können und damit bequemer
leben können. |
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David Abel, 18 |
Ein fast selbständig
verfasstes Referat von mir:
Warum glauben Menschen an Gott?
Der moderne Mensch hat ein von Naturwissenschaft und
Technik geprägtes Weltbild – braucht somit keinen Gott um
Geschehen und Ursachen in der Natur zu erklären. Deshalb
stellt sich mir die Frage:
Worin liegt der Sinn Gottes und der Glaube an Gott?
Geschichte
Grundlage für das Weltbild im Mittelalter bildete die
christliche Lehre. Eigentlich ist der Begriff christliche
Lehre hier ja nicht ganz richtig, da die Kirche den Ton
angab und die Kirche viele Teile des ursprünglichen
Christentums verfälscht und für ihre Zwecke missbraucht
haben. Uns ist bis heute noch keine völlige Rekonstruktion
des christlichen Glaubens gelungen und einige
Kircheoberhäupter lehnen noch heute die alten Wahrheiten
ab, so z. B. dass das Christentum die Wiedergeburt lehrt.
Man meinte, dass mit der Geburt von Jesus Christus das
letzte Kapitel der Menschheitsgeschichte angefangen hat,
welches mit dem Tag des Jüngsten Gerichts enden sollte.
Zuvor sollte noch der Antichrist auf Erden erscheinen. In
Krisenzeiten wurden dann Natur- und
Wirtschaftskatastrophen als Vorboten des Weltuntergangs
gedeutet, teils aus der bereist manifestizierten Angst und
teils um den Machtausbau der Intuition Kirche weiter zu
sichern. In Wahrheit jedoch ist z. B. in der Bibel und in
allen ur-christlichen Schriften keine Rede von einem
Antichrist. Das ist eine Erfindung des Mittelalters.
Menschen die sich trauten die Lehre die die Kirche vertrat
anzuzweifeln wurden als Ketzer von der Kirche verfolgt und
meist verbrannt. Das war ein grausamer Akt und vor allem
dafür da, den christlichen Glauben und somit den Glauben
an die Kirche nicht zu schwächen.
Nehmen wir z. B. Jan Hus. Er wurden von der Inquisition
verhaftet und getötet weil er gegen die Kirche aussagte.
Vor allem ging es dabei um die Korruption,
Verschwendungssucht und den Reichtum der Kirche. Doch der
Klerus wollte seinen Reichtum und auch seine weltliche
Macht nicht aufgeben und verbrannte ihn als Ketzer auf dem
Scheiterhaufen. Andere wie John Wycliffe schworen unter
Androhung des Mordes nicht mehr zu predigen. Nach seinem
natürlichen Tod wurde er aber von der Kirche posthum
Verurteilt; seine Überreste wurden ausgegraben und
verbrannt.Fakten unserer
Zeit
Immer weniger Menschen besuchen den Gottesdienst. Kein
Wunder, denn wer glaubt der Kirche heute noch bei
Nachrichten wie:
Skandal im Priesterseminar St. Pölten
Sexuelle Fehltritte in einem Priesterseminar erschüttern
die ostösterreichische Diözese St.Pölten. Es ist ein
Gebräu aus pornographischen Streifzügen im Internet,
sexuellen Beziehungen von Seminaristen mit Vorgesetzten,
einem ungeklärten Selbstmord, Manipulationen bei
Ermittlungen und der Uneinsichtigkeit der örtlichen
Kirchenleitung.
oder
Bostoner Kirchenskandal: Priester missbrauchten 1000
Kinder
Der Kirchenskandal um missbrauchte Kinder in Boston hat
ein weit größeres Ausmaß als bisher bekannt. Mehr als 1000
Kinder seien in den vergangenen 60 Jahren in der Diözese
missbraucht worden, teilte der Justizminister des
Bundesstaates Massachusetts, Tom Reilly, am Mittwoch mit
Das Ausmaß des Skandals sei schockierend Er sprach von 250
Priestern und Kirchenmitarbeitern, die sich an den Kindern
vergangen hätten.
Man kann diese Fehltritte nicht auf die ganze Kirche
ausweiten aber meiner Meinung nach sind solche Meldungen
Grund dafür das immer weniger Menschen vertrauen in die
Kirche haben.
So ist es verständlich warum immer mehr Menschen aus der
Kirche austreten. Meistens ist es aus Glaubensgründen –
manche tun das aber auch um die Kirchensteuer zu sparen.
Gut man kann sich jetzt sagen die 500 € im Jahr für einen
guten Zweck kann ich aufbringen, aber ist das Geld den für
einen guten Zweck?
Verschwendungssucht der Kirche
Prunkvolle, große Kirchen zieren selbst das ärmste Dorf.
In Großstädten finden wir häufig Kirchen, die nur einen
Steinwurf weit voneinander entfernt sind. Katholische und
evangelische Kirchengemeinden benutzen fast nie gemeinsam
Immobilien, wodurch sicherlich viel Geld gespart werden
könnte. Daneben gibt es noch viele Pfarr- und
Gemeindehäuser. Die Unterhaltskosten verschlingen
Milliarden...
Ein Pfarrer verdient gut 4.000 € im Monat, das Gehalt
eines Bischofs liegt bei 6.000 € im Monat. Jeder andere
Arbeitnehmer müsste für dieses Geld hart arbeiten.
Hingegen gibt es in den Niederlanden häufig "ehrenamtlich"
tätige Pfarrer, und in Frankreich "leben" viele Pfarrer
von der Sozialhilfe...
Berücksichtigt man, dass selbst kleine Kirchen gut 200
Personen fassen, dass an jedem Sonntagvormittag drei
Gottesdienste stattfinden können, und dass ohnehin
höchstens 2 % der Bevölkerung die Messe besuchen, würde
jede Kirche für etwa 30.000 Menschen ausreichen. Doch
zumindest in unserer Region liegt die Kirchendichte bei
4.000 Einwohnern pro Kirche.
Das bedeutet: Gut 90 % der Kirchen sind überflüssig!
Sicher hat die Investition nicht nur schlechte Seiten: In
den meisten Gemeinden gibt es viele Angebote für jede
Altersgruppe bei denen es nicht unbedingt um Gott geht.
Ich selber bin seit vielen Jahren aktiver Helfer in der
Johannes-Brenz-Gemeinde.
Glaube contra Wissenschaft
Die Frage ist so alt wie die Antwort. Die Wissenschaft
behandelt die Frage "wie" und der Glaube die Frage
"warum". Solange die Arbeitsbereiche klar getrennt sind,
können sich die Disziplinen gegenseitig motivieren.
Ehrlicherweise muss man aber gestehen, dass diese
Arbeitsteilung im Laufe der Geschichte nur in
Ausnahmefällen funktionierte. Immer schon gab und gibt es
die Tendenz, die Wissenschaft zu missbrauchen um
Glaubensaussagen als wissenschaftliche Aussagen zu
verkaufen.
Aber wir wissen nun mal, dass alles in der Natur eine
natürliche Ursache hat. Dabei stellt sich immer noch die
Frage: Welcher Baumeister steht hinter der Komplexität der
Natur, oder ist es möglich, dass keine Intelligenz
dahinter steht? Aber diese Frage bringt uns wieder zum
Ausgang, Glaube contra Wissenschaft oder Schöpfung contra
Evolution.
Welche Behauptung ist nahe liegender?
Was wir über die Schöpfung wissen steht in nur einem Buch
– der Bibel. Aber die Bibel ist ein Buch voller
mythologischer Vorstellungen. Diese Vorstellungen sind dem
neuzeitlichen Menschen fremd und erschweren den Zugang zu
biblischen Texten.
Aber was wissen wir über die Evolution?
Die Wissenschaftler unserer Zeit sind in der Lage die
Entstehung der Erde beinahe bis ins letzte Detail
rekonstruieren.
Urknall - Entstehung ersten Lebens - Leben und Sterben der
Dinosaurier – Entwicklung der Affen bis zum Menschen.
Für mich ist diese Hypothese verständlicher und
vernünftiger als ein Buch, indem von einer Entstehung der
Erde in 7 Tagen die Rede ist.
Der „Kampf" Glaube gegen Wissenschaft hat klar die
Wissenschaft gewonnen, denn wer ist es im Endeffekt der
Impfstoffe entwickelt oder Menschen auf der ganzen Welt
durch Internet und Telefon vereint - Die Wissenschaft.
Gott - eine infantile Illusion?
Atheismus
Ich bin davon überzeugt, dass Gott von den Menschen
erschaffen wurde - und nicht umgekehrt. Aus der
Behauptung, dass der Mensch Gott erschaffen oder erfunden
hat, folgt allerdings, dass ein großer Teil der Menschheit
an einer Selbsttäuschung leidet.
Philosophen wie Thomas Hobbes und Baruch de Spinoza waren
der Auffassung, dass der Glaube an Gott seinen Ursprung in
Angst und Aberglauben hat. Sigmund Freud, Karl Marx und
andere behaupteten, das der Trug anhalte, weil der Glaube
an Gott den Wunsch nach einem schützenden Vater und nach
Unsterblichkeit befriedige oder weil er als
Betäubungsmittel gegen Elend und das Leiden der
menschlichen Existenz wirke.
Menschen, die an Gott glauben, sind entweder davon
überzeugt, dass Beweise für ihren Glauben existieren, oder
sie denken einfach, dass es keinen Grund gibt, nicht an
Gott zu glauben. Erstere halten die Argumente der
Atheisten für albern, arglistig, irreführend, schwach,
substanzlos oder lächerlich. Letztere betrachten die
Atheisten als Sturköpfe, die nicht bereit seien, ein
Risiko einzugehen, um zu einer möglichen, erhabenen
Wahrheit zu gelangen. Keine der beiden Gruppen betrachtet
jedoch ihre eigenen Argumente und Ansichten mit dem
gleichen kritischen Blick, den sie auf die Atheisten
wirft.
Psychoanalytischer Atheismus
Grundsätze von Sigmund Freud zum Wesen der Religion
1) Freud erkennt die Stärke der
religiösen Vorstellungen, die in der Vergangenheit die
Weltgeschichte beeinflusst haben. Gleichzeitig erkennt er
aber auch, dass sich kein Beweis für sie finden lässt, der
ihren Anspruch gerechtfertigt.
2) "Religiöse Vorstellungen sind nicht Niederschläge der
Erfahrung oder Endresultate des Denkens, sondern
Illusionen, Erfüllungen der ältesten, dringendsten Wünsche
der Menschheit; der Geheimnis ihrer Stärke ist die Stärke
dieser Wünsche."
3) Sie entspringen der kindlichen Vatersehnsucht, den
Wünschen nach Schutz vor den Gefahren des Lebens,
Erfüllung der Gerechtigkeit in dieser ungerechten
Gesellschaft, Verlängerung der Existenz durch ein
irdisches Leben, Wissen um die Entstehung der Welt und die
Beziehung zwischen Körper und Seele.
4) Durch die unklare Wahrnehmung des psychischen Apparats
werden sie nach außen projiziert.
5) Es handelt sich dabei um infantile Wünsche, die sowohl
der Kindheitsphase des Individuums als auch der
menschlichen Gattung entspringen; denn die Ontogenese
(Entwicklung der Persönlichkeit des Individuums) ist die
Kurzform der Phylogenese (Entwicklung der Gattung).
6) Individualpsychologisch ist die religiöse Vatergestalt
(Gott) eine Verlängerung der Vatergestalt der Kindheit.
Sie ist bedingt durch einen nicht - überwundenen Konflikt,
den man ins Erwachsenenalter hinüberträgt. Mit dem
Vater-Gott geht eine Entlastung der Psyche einher, indem
auf ihn die Probleme der Menschheitserfahrungen projiziert
werden.
7) Sozialpsychologisch erfüllen die Götter eine dreifache
Aufgabe: Bann des Schreckens der Natur Versöhnung mit
Schicksal und Tod Entschädigung von Leiden und
Entbehrungen im kulturellen Zusammenleben (jede Kultur
gründet auf Arbeitszwang und Triebverzicht). Das bedeutet
auch Sanktionierung von Moralgesetzen und das Liefern
eines höheren Lebenszwecks.
8) Religiöse Praktiken gleichen neurotischen
Zwangshandlungen. Die Religion trägt neurotische Züge,
weil der Mensch in ihr vor der Wirklichkeit flieht und
nicht erwachsen werden will.
Schlussfolgerungen
9) Die aufgeklärte Wissenschaft wird unaufhaltsam die
Religion als Weltanschauung verdrängen, sie auflösen und
an ihre Stelle treten.
10) Der Mensch muss erwachsen werden und sein Schicksal in
die eigenen Hände nehmen. Erziehung zur Realität.
11) Die freiwerdende Energie, die bisher vom Jenseits
vereinnahmt wurde, braucht der Mensch dringend für die
Weltgestaltung.
12) Der Glaube an die Wissenschaft, die den
Wahrheitsbeweis mannigfaltig erbracht hat, gibt mehr Halt
als die Religion. |
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Sandrine Gehriger, 14 |
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Nein, aber ich vermisse ihn
auch nicht. Er existiert für mich insofern, dass er zum
Teil für meine Freunde existiert. Er existiert für mich in
meinen Gedanken, schliesslich ist er auch ein
Diskussionsthema, und man muss schon über etwas
diskutieren können (auch beim Nihilismus). |
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Anonym, männlich, 34 |
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und für andere auch nicht.
An Götter, Geister und derlei Dinge kann man glauben. Aber
die Welt erkennen wollen heißt nach Wissen suchen. |
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Ursula Mohr, 30 |
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Ich habe schon an Gott
geglaubt habe mich auch taufen lassen aber Gott gibt mir
keine Antworten. |
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Anonym, männlich, 18 |
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Die Frage nach der Existenz
von etwas wie Gott entzieht sich in meinen Augen die
Möglichkeit zur Beantwortung. Gott liegt quasi per
Definition außerhalb jeglichen Messbereichs. Man kann
nicht über das Dasein oder Nichtdasein von etwas was
außerhalb der eigenen Wahrnehmungsmöglichkeiten liegt
gesichert entscheiden. Gesicherte Erkenntnis ist mir
unmöglich, deshalb erscheint mir ein Glaube irrelevant. |
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Stefan Battenfeld, 31 |
weil es eine Variable
mit vier Buchstaben ist! Ein Wort für Begriffe, die für
alles Mögliche stehen, ein Wort, was als Platzhalter
fungiert. Für mich entstand dieses ‚Modell’ auf Grund des
ewigen Verlangens nach Macht und Reichtum. So muss es auch
‚es’ und nicht ‚er’ heißen. Ich glaube an mich selbst und
meine eigenen Sinne, ohne Über und Unter. Ich denke bis an
die Grenzen der Physik, alles Weitere nehme ich so hin wie
es ist. Ich bin, also denke ich! Jeder kann glauben was er
möchte, aber doch bitte ohne andere manipulieren zu
wollen.
Für die Frage „Wie geschah der Anfang und was kommt nach
der Unendlichkeit?" gab, gibt und (so Glaube ich) wird es
halt keine Antworten geben.
Ich habe keine Zeit für Irreales, ich möchte leben!
Die Struktur in der man sich bewegt ist leider immer
voller Lücken und ohne entsprechende Mittel muss man sich
dieser leider weitestgehend fügen. Erlangt man die Mittel
ist dies allerdings kein Patent zum Glück oder ein
sofortiger Aufruf zur Strukturänderung.
Sei neutral und wenn du denkst, was
du denkst, was du aber nicht denken sollst, dann hör
lieber auf! (c)2005 smp |
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Robert, 31 |
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Gott existiert für mich
nicht, denn mit den selben Argumenten könnte man auch an
den kleinen Muck, die sieben Zwerge und an die
Mainzelmännchen glauben. Ob die dann auch so ein tolles
Buch haben, wo doch nur "Wahrheiten" stehen? Ja, sicher,
wenn Ihr es glaubt, dann schreibt Ihr auch (inspiriert von
den Mainzelmännchen) das große Buch der Mainzelmännchen
und fortan können sich alle Gläubigen der Mainzelmännchen
darauf berufen, daß all die Wunder der Mainzelmännchen
doch ein Beweis für ihre Existenz sein müßten? Aber sind
sie es wirklich ??????? |
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Anonym weiblich, 17 |
Die Menschen hier, die
Gesellschaft kommt einfach nicht damit klar, dass sich
manche Dinge einfach nicht erklären lassen.. Sie brauchen
einen Halt!! Etwas an das sie glauben können und nach der
Bibel scheint dies ja schon ziemlich früh der Fall gewesen
zu sein! Es ist doch schon erstaunlich, dass es dann auch
noch Menschen, so genannte Priester, Päpste, Nonnen etc.
gibt, die diesen Glauben der Gesellschaft ausnutzen!! Denn
für mich ist die Kirche nichts weiter als ein
wahnsinniger, riesiger Betrug!! Wenn ich daran denke, was
die Kirche immer prädigt und behauptet... Allein die
10Gebote: Du sollst nicht töten usw. Was bitte schön hat
denn die Kirche damals gemacht mit ihrer Ketzerei?! Die
Kirche versteckt sich doch nur hinter ihrem Glauben um
sich damit auf der sicheren Seite zu befinden! Etliche
wurden verbrannt, gefoltert, gnadenlos ermordet, aber
hauptsache die Kirche ist damit fein säuberlich aus der
Sache draußen, denn bestimmt haben es diese Personen
verdient, weil sie der Kirche bzw. ihren Inhabern nicht
folgen wollten und an etwas eigenem festhalten wollten...
Der Glaube damals wurde doch nur erzwungen durch die
Machenschaften der Kirche... Die Leute wurden abgezockt
durch den sogenannten "Ablasshandel"!! Die Anhänger der
Kirche und des Glaubens sind einfach nur Menschen mit
Problemen mit denen sie nicht wissen wohin!!
Der Stumpfsinn der Kirche wurde doch erst vor ein paar
Jahren belegt... Wann war es nochmal genau, dass die
Kirche zugegeben hat, dass die Erde rund ist und wann kam
die Erleuchtung, dass die Erde keine Scheibe ist... Ach
und wer hatte damals diesen netten Herren dazu gezwungen
seine aussage zurückzuziehen, nur weil die Kirche nicht
der Meinung war?! Die Kirche, der Glaube an Gott und ihre
Anhänger und Mitläufer sind erbärmlich!!!!
Und nicht zu vergessen ihr moralischen Menschen... Erklärt
mir doch mal eure KREUZZÜGE!!!
Schätze mal da ihr keine Kritik vertragen könnt, wird das
hier nicht veröffentlicht!! Aber die Hauptsache ist doch,
dass ihr es zu lesen bekommt!!!
Schönes Leben noch mit euren moralischen Grundsätzen. |
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Anonym, männlich, 42 |
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wenn man mir versucht
einzureden, dass Gott etwas mit einem leeren Grab und
einer grausamen Kreuzigung zu tun hätte. |
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Dennis S., 28 |
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...da er
NICHT existiert! |
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Anonym, weiblich, 40 |
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Vielleicht könnte man sagen:
Gott ist für meinen skeptischen Geist ein zu
unwahrscheinliches Konzept. |
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Anonym, weiblich, 66 |
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gott ist immer da. |
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Armin, 25 |
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...ob gott existiert oder
nicht, ist logisch nicht begründbar. Aus tiefsten Herzen
aber kann ich sagen: ich weiss nicht, ob Gott existiert.
Und da er sich mir nie auch nur in irgendeiner Form
offenbart hat, spielt er in meinem Leben keine Rolle... |
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Anonym, weiblich, 32 |
Hängt davon ab, wie man
"Gott" definiert. Ich glaube nicht, dass Gott ein
lebendiges Wesen mit eigenem Bewußtsein ist. Gott ist für
mich alles, die ganze Welt, das ganze Universum.
Das Fließen von Zeit und ständiger Bewegung überall, das
ist sein Wirken. |
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Stefan Lehmann, 22 |
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als Amtskirche, die ich nach
fast 40 Jahren wieder sehr schätzen gelernt habe, als
Bewahrerin wichtiger menschlicher Werte. |
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Christian Dittmann, 49 |
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Gott existiert und er hat
einen Plan für das Leben jedes einzelnen. |
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Anonym, weiblich, 35 |
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lange Zeit war es wirklich
so in meinem Leben das ich behaupten muss das Gott für
mich nicht existierte. Leider! Leider lies ich mich viel
zu sehr von Kirche und Kirchenleuten und deren Verhalten
beeinflussen das ich mich immer mehr von der Kirche
entfernte. Irgendwann als ich mich dann fast dazu
entschlossen hatte der Kirche den Rücken zu wenden
erkannte ich auch mal die Positiven Seiten des Glaubens.
Gott sei Dank! Nach vielen Überlegungen weiß ich heute
meinen Glauben und meine Kirchenzugehörigkeit zu schätzen
auch wenn ich mich mit vielen Ansichten der kath. Kirche
nicht identifizieren kann. Kirche und mein pers. Glaube
habe ich gelernt zu unterscheiden. Bin momentan ganz froh
nicht ausgetreten zu sein sondern das ich noch rechtzeitig
die Augen geöffnet bekommen habe. |
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Anonym, weiblich, 34 |
Für die, die an ihn
glauben, da existiert er. Für die, die an nicht glauben,
da existiert er eben nicht. Es ist erwiesen, dass z.B.
einer Krebserkrankung der Glaube hilft, wieder geheilt zu
werden. Egal welcher Glaube!!! Ob an Gott, an einen
Heiler, an seine eigene Kraft oder irgendetwas anderes!
Ich finde, blinder unreflektierter Glaube an Gott (der
macht das schon), ohne selbst über sich und sein Leben
nachzudenken, hat wenig Heilkraft.
Noch etwas ganz anderes zum Thema Glaube: Es wurde ein
Versuch gemacht. Man gab Studenten jede Menge Tonicwater
und behauptete, es sei Alkohol. Ihnen wurde auch gesagt,
sie dürften sich unter ärztlicher Aufsicht einmal richtig
besaufen. Die Studenten tranken und benahmen sich nach
einiger Zeit wie Besoffene! Obwohl sie keinen Tropfen
Alkohol im Blut hatten.
Wir wissen über Glauben noch viel zu wenig. Das mit Gott
ist ein netter Anfang, der noch anderweitig ausbaubar ist. |
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Dorschbert Bong, 21 |
wie koennt ihr nur der
dreißten meinung sein, dass gott die welt erschaffen hat,
oder den menschen? religionen sind doch auch nur maßnahmen
das freie denken zu unterbinden und ihre glaeubiger an sie
zu binden. ob das was gepraedigt wird sinn macht, oder gar
wahr ist, spielt keine rolle. menschen schufen sich eine
gott fuer ding, die sie sich nicht erklaeren konnten, weil
es frueher unglaublich und unerklaerbar war. zb
naturkatastrophen, unfaelle, phaenomene, zufaelle und
wetter. aus wissenschaftlicher sicht sind damalige
"wunder" voellig sinnvoll erklaerbar mit der heutigen
technik.
wer glaubt, weiss nicht. |
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Jürgen Schneider, 40 |
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und das ist gut so. Wieso
kommt in jedem Satzanfang der Begriff "Gott" vor ? |
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Alexander Schratt, 42 |
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weil er ein Konstrukt von
Menschen ist, die die verschiedenen "Heiligen Bücher"
geschrieben haben. Die dortigen "moralischen" Grundsätze
und Verhaltensregeln sind ja von Menschen gemacht und
nicht von Gott eingegeben. Doch sinnvolle Verhaltensregeln
werden in demokratischem Prozess durch Gesetze gemacht,
nicht durch religiöse Gebote. |
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Sabine Stuth, 38 |
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, denn wenn es einen Gott
gibt, warum bestraft er manche seiner Kinder sooooo hart? |
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Anonym, männlich, 22 |
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Für mich existiert kein
Gott. Ich bin viel zu klein und unbedeutend in dieser
Realität, als dass ich mir Gedanken über eine Sache machen
müsste, die so groß ist, dass sie vielleicht gar nicht
existiert. |
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Matthias Lehner, 23 |
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, aus den Gründen, die ich
unter "Gott ist mir nicht begegnet..." genannt habe. |
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Jürgen Naarmann, 48 |
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in einer Kirche, vor allem
dann nicht, wenn wir in die Kirche gehen, bekennen was wir
doch für Sünder sind, um seine Vergebung bitten, seinen
Segen für genau 7 Tage empfangen, beklagen wie schlecht es
uns geht und in der Stunde Gottesdienst sind tausende von
Kindern, die Gott in die Welt geschickt hat einen
erbärmlichen Hungertot gestorben, weil wir aber glauben,
dass Gott ja in unserer Mitte ist, in diesem zugesperrten
Gotteshaus, deshalb haben wir ihn vor dem Anblick der
leidenden Menschen am anderen Ende der Welt geschützt und
können ihn für uns haben und ihm unsere Nichtprobleme
vorhalten. So einen Gott gibt es nicht. Warum duldet
Kirche einen solchen Missbrauch Gottes? |
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Anonym, männlich, 32 |
Ich bin schwacher Atheist
oder vielleicht eher Agnostiker.
Um genau zu sagen, daß Gott für einen nicht existiert, muß
man vermutlich erstmal definieren, was Gott ist.
Manche Menschen definieren Gott als das Universum, die
Natur (Naturgesetze) oder einen Geist, der in uns allen
ist.
Sicher, daß Universum und die Natur existieren, aber für
mich sollte ein Gott persönlich sein, darum sind beide für
mich nicht Gott. Wir sollten sie weiterhin Universum und
Natur nennen.
An einen persönlichen Gott wie im Koran oder der Bibel
glaube ich aber auch nicht, eben weil ich ihm noch nicht
begegnet bin.
100% möchte ich nicht ausschließen, daß es einen Gott
gibt. Aber wie sieht der aus? Wie ist der definiert?
Können wir ihn jemals mit unserem Geist erfassen?
Ich kanns scheinbar bisher nicht. |
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Philipp, 26 |
im Sinne einer Instanz, die
konkrete Ge- oder Verbote aussprechen kann. Die
Vorstellung, dass von ihm Liebe ausgeht und alle Menschen
gleich sind, finde ich schön und ist sehr hilfreich. Aber
wer in der heutigen Zeit behauptet zu wissen, welche
Handlungsanweisungen ein übernatürliches Wesen erteilt,
der ist für mich eines: wahnsinnig, größenwahnsinnig. Noch
mehr: es ist Missbrauch, was da betrieben wird. Es wird
die potentielle Fähigkeit der Menschen missbraucht,
metaphysische Wahrnehmungen zu haben.
Aber: der Mensch ist schwach und viele brauchen
offensichtlich das Brimborium, das Theater, welches da
aufgeführt wird. Oder sind so erzogen worden, dass sie
ohne nicht mehr können. |
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Anonym, männlich, 15 |
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Gott existiert für mich
nicht weil ich ihn für ein Produkt der menschlichen
Vorstellung halte. |
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Anonym, weiblich, 15 |
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dachte ich früher! Aber ich
sage auch Jesus lebt! |
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Anonym, männlich, 41 |
Gott existiert für
mich nicht, weil es wissenschaftliche Erklärungen für die
Entstehung der Bibel, des Glaubens, der ganzen Welt gibt,
die ohne die Hypothese Gott auskommen und die für mich
deutlich glaubwürdiger und überzeugender sind. Es gibt
kein Phänomen mehr, für dass als Erklärung Gott
hinzugezogen werden muss. Wissenschaftliche Erklärungen
beweisen nichts endgültig und jede wissenschaftliche
Theorie wirft neue Fragen auf. Aber immerhin sind
wissenschaftliche Theorien überprüfbar. Das unterscheidet
sie von theologischen Aussagen, die oft nur Hoffnungen
oder Wunschdenken wiederspiegeln. Ich will hier nicht
seitenlange Theorien wiedergeben, wie man z.B. den Glauben
naturwissenschaftlich erklären kann. Das haben sicher
schon andere in diesem Forum vor mir gemacht. Aber wichtig
ist mir die Aussage, dass es für den Glauben entscheidend
ist, dass man dahinter eine Wahrheit erkennt.
Viele Menschen können durch den Glauben ihr Leben besser
bewältigen. Ihnen fällt es leichter, anderen zu helfen.
Sie haben weniger Angst vor dem Tod und sie sterben
leichter. Aber Voraussetzung, um dies alles zu können ist,
dass man eine Wahrheit hinter dem Glauben erkennt und
nicht nur eine Plazebomedizin, um das Leben besser
bewältigen zu können. Eine solche Wahrheit kann ich weit
und breit nicht erkennen.
Ich möchte betonen, dass ich dreizehn Jahre
Religionsunterricht und eine religiöse Erziehung genossen
habe und mich auch in späteren Jahren viel mit der Bibel
beschäftigt habe. Dabei war ich ergebnisoffen und
vorurteilsfrei. Dennoch bin ich leider letztlich zu keiner
anderen Erkenntnis gekommen, dass die Bibel reines
Menschenwerk und der Mensch nur ein Zufallsprodukt der
Evolution ist. Glauben ist für mich wie der freie Willen
insgesamt eine Illusion. In Wirklichkeit spielen sich nur
kausal chemische Reaktionen im Gehirn ab, die
physikalischen Gesetzen gehorchen. Glaube ist deshalb
entstanden, weil er dem Menschen einen evolutionären
Vorteil verschaffte und nicht weil es wirklich einen Gott
gibt. Dies ist keine angenehme Erkenntnis. Aber nur weil
eine Erkenntnis unangenehm ist, ist sie noch lange nicht
unwahr, wie manche Gläubige fälschlich folgern. Nur weil
Menschen einen Sinn im Leben suchen, muss es auch nicht so
einen Sinn geben. Kardinal Ratzinger hat einmal in einem
Interview gesagt, dass jemand, der nicht glaubt, sich noch
nicht ausreichend mit der Botschaft des Glaubens
beschäftigt hat. So etwas ist natürlich ein
Totschlagargument nach dem Motto: „Ich habe immer Recht
und wer daran zweifelt, hat sich mit meinen Argumenten
noch nicht ausreichend beschäftigt"
Ein wichtiger Punkt für mich ist auch, dass viele Fragen
nicht beantwortet sind, falls es einen Gott gäbe.
Da wäre die Theodizefrage. Oder warum schenkt Gott manchen
Menschen die Gnade des Glaubens und manchen nicht? Oder
warum hat Gott den Menschen, die vor Jesus lebten, die
Hoffnung Jesus verweigert? Oder warum greift Gott so
willkürlich in die Welt ein? Hier mal ein Wunder und da
mal ein Wunder, aber die Masse des Leids hat er nicht
verhindert. Wenn Gott vielleicht nur begrenzte Kraft hat,
hätte er dann nicht lieber z.B. Papst Innozenz VIII
„einflüstern" sollen, nicht die Hexenbulle zu
unterstützen, oder Papst Pius IX, dass es falsch ist,
politische Opposition mit der Geheimpolizei zu verfolgen,
oder Papst Pius XII, dass er viele Menschenleben hätte
retten können, wenn er sich massiver gegen die
Judenverfolgung gewandt hätte.
Stattdessen wäre vielleicht nur der zweitbeste einmal
Papst geworden oder wir wüßten noch nicht, dass Maria ohne
Erbsünde geboren it. Oder warum gibt es einen Heilsplan.
Erst schafft Gott eine unvollkommene Welt, um sie mühsam
wieder zu einem vollkommenen Zustand zu bringen. Dies ist,
wie wenn ich eine schöne Vase erst zerschmettere und dann
qualvoll wieder zusammenkitte, nur um mich am Ende am
Anblick der Vase zu erfreuen. Ein absoluter Unsinn! Man
kann auf all diese Fragen wie bei Hiob antworten, dass es
dem Menschen verboten ist, Gottes Wirken zu hinterfragen.
Aber dies widerspricht doch der Vorstellung eines gütigen
Gottes. Aber ich habe auf all diese Fragen schon Antworten
gehört; Aber es waren keine beweisenden, sondern
rechtfertigende Antworten. Als gelernter
Sprachwissenschaftler weiß ich, dass man mit der
menschlichen Sprache unendlich viel behaupten kann. Man
kann sogar Wiedersprüche als Wahrheit verkaufen. Die
religiöse Sprache ist oft bewusst ungenau, so dass man
ihre Argumente nicht wiederlegen kann. Auf dieser Basis
ist eine Diskussion sinnlos. Man kann aber auch antworten,
dass die menschliche Logik bei Gott nicht gilt. Aber das
wiederspricht dem Bild eines persönlichen Gottes. Wenn ein
Mensch mein Vertrauen erwerben will, dann muss er sich
ganz öffnen und vor allem sich berechenbar und
wiederspruchsfrei mir gegenüber verhalten. Das würde ich
natürlich auch von einem persönlichen Gott erwarten.
Als letztes stellt sich für mich die Frage, ob der Glaube
wirklich soviele Vorteile bringt, wie behauptet. Als
wichtigste Vorteile werden Glaube als Grundlage für
Wertefindung sowie die Aussicht auf ein ewiges Leben
genannt. Aber genauer besehen ist es doch umgekehrt. Der
Besitz von Werten ist Voraussetzung für die Fähigkeit zu
Religiosität. Beim ewigen Leben denken die meisten
Menschen an eine Fortsetzung des irdischen Lebens unter
paradiesischen Umständen. Aber wenn man tiefer nachdenkt,
ist genau so eine Perspektive alles andere als
wünschenswert. Es würde in ewige Langeweile münden. Der
Mensch kann Glück nur deshalb empfinden, weil er immer
wieder auch das Unglück erlebt. In Wirklichkeit kann man
sich unter dem ewigen Leben gar nichts vorstellen, wie
auch Theologen einräumen müssen. Und worunter ich mir
nichts vorstellen kann, daran kann ich auch nicht glauben.
Zum Schluss noch etwas tröstliches: Natürlich kann auch
ich nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt, auch wenn
nichts für mich unwahrscheinlicher ist. Aber sollte es
doch einen Gott geben, so würde ein gütiger Gott mich
nicht nur deshalb bestrafen, weil er mich nicht überzeugen
konnte. Aus letzterem Grund ist es doch eigentlich egal,
ob man glaubt oder nicht.
Die Kirche denkt hier anders. Im Kirchenrecht wird
Glaubens- und Vernunftgehorsam verlangt. Und wer nicht
mehr glaubt, kann bestraft werden. Dies ist für mich, wie
wenn ich mich mit jemandem darüber unterhalte, ob es Leben
auf fremden Planeten gibt. Nachdem ich ihn nach langer
Diskussion nicht von meiner Meinung überzeugen kann,
bestrafe ich ihn, indem ich ihm die Freundschaft kündige.
Man kann verlangen, dass sich jemand mit der biblischen
Botschaft beschäftigt. Aber wenn derjenige trotz
intensiver, vorurteilsfreier Beschäftigung zum Ergebnis
kommt, dass die Bibel nur Menschenwerk ist und es keinen
Gott gibt, dann ist es doch Unsinn, so einen Menschen auch
noch zu bestrafen. Früher wurden Ungläubige als verstockt
oder vom Satan besessen betrachtet. Heute gibt es sogar
Kleriker, die zugeben, dass sie ratlos sind, warum die
religiöse Vermittlung nicht mehr bei allen Menschen guten
Willens erfolgreich ist. |
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JS, weiblich, 14 |
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...da bin ich mir nicht
sicher. |
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Michael de Greef, 25 |
Der Götterglaube ist
aus der Unwissenheit der Menschen geboren worden. Eine
bequeme Schein-Erklärung für alles Nichterklärbare.
"Gottes" größter Feind ist die Wissenschaft.
Als der Mensch begann zu forschen, die Vorgänge um sich
herum zu begreifen, wurde der Glaube an Gott immer
bedeutungsloser. Die Kirche hat dies schon sehr früh
erkannt und hat besonders im Mittelalter alles daran
gesetzt, so großartigen Denkern wie Galileo Galilei Steine
in den Weg zu legen und Mundtot zu machen.
Die Kirche mit Gott an oberster Stelle ist zum Sterben
verurteilt. Mit jeder Erkenntnis die der Mensch über das
Sein gewinnt, stirbt der Gottglaube ein wenig mehr.
Das Ende dieses Prozesses könnte sein, dass wir nach
Erlangen der letzten und endgültigen Erkenntnis den
Gottglauben endgültig umgebracht haben.
Die Ironie läge dann jedoch darin, dass wir mit dem
Erlangen der endgültigen Erkenntnis selbst zu Göttern
werden würden. |
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Jörg Weigel, 61 |
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da es ihn nicht gibt. Es
gibt die Gesetze der Physik, und die werden wir im Laufe
der nächsten Jahrhunderte viel schneller und besser
erforschen als jemals zuvor. |
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Julika-Janina Wulf, 19 |
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mehr, weil er mich verlassen
hat... |
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Joseph Sebaldus, 37 |
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Wer kann das schon wissen... |
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Anonym, weiblich, 34 |
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Was viele als
Gott bezeichnen, bezeichne ich als Geist. An diese Kraft
glaube ich. Gott ist für mich eine höher- bzw.
weiterentwickelte Menschengruppe aus einer anderen
Dimension oder anderem Raum - kurz Außerirdische. Ein
Gruppe von ihnen hat uns geschaffen (Heimlabor Erde -
Genexperimente mit dem vorhandenen Material=Affen), andere
haben sich immer wieder eingemischt. Manche waren uns gut
gesinnt, manche nicht. Die Götter führten Kriegen
gegeneinander, siehe indische Veden. Man kann die Schlange
im Paradies auch ganz anders deuten... wieso sollte denn
der Mensch nicht vom Baum der Erkenntnis essen? |
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SDGm, 20 |
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..., habe ich mal von
jemandem gehört der dumm war. |
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Anonym, weiblich, 54 |
Leider habe ich keine
E-mail Adresse. Sie können mir nur über diesen Weg
antworten.
Schreiben Sie mir einfach wie man Gott/Jesus Christus um
Hilfe bittet. Sagen Sie mir einfach ob ich an sein
Wort/Versprechen festhalten kann.
Liebe Unbekannte,
als einer der Betreiber dieser Seite kann ich Ihnen sagen,
dass ich an Gott glaube. Ich glaube an sein Wort und seine
Verheißungen - auch wenn dieser Glaube immer wieder Fragen
aufwirft.
Sie fragen, wie man Gott um Hilfe bittet. Das Gebet ist
ein Weg, sich an Gott zu wenden und mit ihm verbunden zu
sein. Ich kann Ihnen persönlich antworten, wenn Sie mir in
einem Brief ihr Anliegen schreiben: Erzbistum Köln Werner
Höbsch 50606 Köln.
Mit
freundlichen Grüßen Werner Höbsch |
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Falk Bender, 20 |
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weil Ungerechtigkeit, Leid
und Verblendung die einzigen verlässlichen
Regelmäßigkeiten auf unsere Welt sind. Würde es ein Wesen
geben was angeblich uns und all dies geschaffen hat, so
müßte es auch in der Lage sein sein eigenes Werk zu
kontrollieren und zu regulieren und würde es nicht der
Willkür seiner ihn unterlegenen Kreaturen überlassen! |
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Anonym, weiblich, 54 |
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Ich hoffe sehr, dass er mir
allgegenwärtig ist, jeden Tag, denn wie sollte man sonst
dieses Leben leben. |
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Marco, 21 |
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weil es keine notwendigkeit
oder beweise für ihn gibt. |
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Anonym, männlich, 48 |
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weil ich ein sinnerfüllten,
glücklichen Leben führe und keinen Gott brauche. Die etwas
blödsinnige Annahme, dass Menschen ohne Glauben an einen
Gott, leer und unglücklich sein müßten, ist wohl ein
zweifelhaftes christliches(?) Wunschdenken. |
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Anonym, weiblich, 21 |
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Ich bin mir ziemlich sicher,
dass Gott existiert. Ich bin mir aber auch ziemlich
sicher, dass ich nicht mit ihm leben kann. Nicht so, wie
ich ihn kennengelernt habe- bzw. nicht so, wie viele
Christen ihn mir dargelegt haben. |
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Michael, 18 |
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zumindest nicht in der form,
wie ihn die katholische kirche darstellt. das es ein
übernatürliches wesen gibt, halte ich für MÖGLICH, muss
jedoch nicht zwingend der fall sein.. ich bin mir da
selbst noch sehr unsicher |
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The Crow, 25 |
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da ich ihn nicht wirklich
suche. |
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Anonym, weiblich, 54 |
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ich hoffe sehr, dass er
existent ist. |
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Anonym, weiblich, 16 |
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Nein, aber ich glaube an das
Schicksal, aber für mich existiert keine höhere Macht über
mir, verpflichtet bin ich nur meinem Gewissen. |
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Günther Rupp, 70 |
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Weil er dinge geschehen
lässt, denen jede Liebe entzogen ist. |
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Anonym, weiblich, 55 |
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Gott existiert für mich
schon seit frühester Kindheit. Ich habe ich schon oft
persönlich erfahren. |
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Sebastian Schrottenbach, 17 |
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weil nichts in meinem
leben auf die existenz einer "transzendenten macht"
hinweist. |
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Harry Wagner |
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...weil mir nicht in
den Kopf will, warum ein allmächtiges Wesen eine Schöpfung
(und damit eine Kette von Ereignissen) startet, deren
Ausgang ihm aufgrund seiner Allmacht (und ich hoffe, ich
lege "Allmacht" hier im biblischen Sinne aus) en detail
bekannt sein muss. |
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Trude, 35 |
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ob er existiert oder nicht
da bin ich mir nicht sicher. |
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Anonym, weiblich, 14 |
Servus
ich hab mir jetzt diese ganzen schreiben mal ein bisschen
durchgelesen und ich muss sagen, dass es mich entsetzt,
dass manche doch so besessen von "gott" sind. ihr ganzes
leben verläuft nach den richt linien ihres glaubens.
natürlich- es gibt auch menschen die ihren glauben nicht
so extrem ausleben, aber man kann doch nicht an etwas /
jemanden glauben, von dem man sich nicht 100 % sicher ist,
das es diese person gibt!
die meisten eltern erziehen ihre kinder ja schon in dem
sinne, dass es gott gibt; die kinder werden zwar nicht
streng christlich erzogen, aber es wird ihnen doch
zumindestens ein kleiner teil des christl. glaubens
übermittelt. ich verstehe nicht wie die menschen, nur weil
sie selbst überzeugt sind, dass es gott gibt, diesen doch
ziemlich prägenden punkt weitergeben können! es wird einem
ja auch immer gesagt: " das was du da erzählt bekommen
hat, muss ja nicht stimmen, glaub nicht immer so einfach
was dir die leute sagen. warum aber wird der glaube an
gott einfach so weitervermittelt?
und warum wird immer so gut über luther geredet, aber nie
erwähn t, dass er ein Antisemit war!!!???!!!ich persönlich
glaube nicht an gott und habe mich vor kurzem von der
firmung abgemeldet. nur weil die menschheit, trotz ihrem
ganzen technikkrams , nicht genau weiß, wie die welt und
ihr leben darauf entstanden ist, wird einem vorgegaukelt,
dass es jemanden noch mächtigeren als uns die menschen
gibt. es ist doch schon seit ur zeiten so gewesen, dass
die menschen immer einen leiter, führer brauchten und
diese rolle hat jetzt ein sogenannter gott
bekommen????!!!???!!!!??ich kann meine ganzen proteste
nicht gut zu blatt bringen, es dauere viel zu lange und
wäre viel zu kompliziert um das alles aus zu drücken aber
ich kann es einfach nicht verstehen.
erare humanus est |
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Tine, 23 |
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Nein, Gott existiert nur für
die, die an Gott glauben. Ich bin nicht so vermessen, zu
denken, nur das ist existent was ich erfahren kann.
allerdings fällt es schwer einen Bezug zu Dingen
aufzubauen, die abstrakt denkbar sind. Aber ganz ehrlich,
ich glaube nicht, dass dies mein Leben ärmer macht. |
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Anonym, weiblich, 35 |
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lange Zeit war das so in
meinem Leben. Doch irgendetwas wahres muss doch an dem
Glauben sein. |
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Anonym, weiblich, 23 |
Hm, erst mal finde ich
es irgendwie gut, dass es eine Seite wie diese gibt.
Christen versuchen sonst nur zu missionieren, anstatt sich
mit den Fragen der "Heiden" und "Ungläubigen"
auseinanderzusetzen. Schön, dass es einige gibt, die
beweisen, dass wir koexistieren können. "Gott" existiert
in der Form, wie die Christenheit es lehrt, für mich
nicht. Ich bin katholisch erzogen, war jahrelang auf einer
katholischen Schule. Ja, ich habe geglaubt. Tief und von
Herzen. Ohne Fragen.
Bis ich anfing zu denken. Da war ich etwa 12 oder 13.
Seitdem bin ich auf der Suche. Vor etwa 3 Jahren bin ich
aus Überzeugung ausgetreten, nicht nur wegen der
Kirchsteuer. Der Glaube gibt mir nichts. Der Christengott
bedeutet mir mittlerweile nichts mehr. In meiner ersten
Krise war ich ihm egal, und so war er mir egal. Ich habe
ihn eine zeitlang gehasst, nun nicht mehr.
Es gibt so viele Dinge auf der Welt, die mir mehr
bedeuten. Dennoch komme ich aus den Gedanken nicht raus.
ich suche meinen Weg. Ich habe mir eine Art "Patchwork"-Religion
gestrickt, an deren erster Stelle das steht, was ich voll
vertreten kann: ich selbst. Die Wahrheit ist in uns, wir
müssen sie nur finden! Ich wünsche allen anderen, die auf
dem Weg sind alles Gute. |
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Marian, 39 |
zu David, 19:
Ein toller Beitrag. Den kann man so aber vermutlich nur
schreiben, wenn man 19 ist und einen das Leben noch nicht
etwas härter angefasst hat. Von Hans, dem GROSSEN
Enzensberger gibt es ein Gedicht, in dem ungefähr gesagt
wird: und nach einer Nacht mit Zahnschmerz ist die
Geschäftsgrundlage für alle vermeintliche Gewissheit
dahin. Ich plädiere für den Zweifel als methodisch ersten
Schritt ... auch und gerade, wenn es um die so genannten
letzten Fragen geht - ob mit oder ohne Gott. Und im
Übrigen wünsche ich David, dass er möglichst lange von
Zahnschmerzen aller Art verschont bleibt. |
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David, 19 |
Gut, also Sie wollen
den Tagesablauf eines Atheisten, oder in meinem Fall,
Nihilisten, wenns hoch kommt Existenzialisten, näher
kennenlernen. Diesen Einblick gewähre ich Ihnen:
7:00 Uhr, ich stehe auf. Woran orientiere ich mich? Meinen
Wecker.
Dann ab zur Schule. Wohin gehe ich? Zur Schule.
Biologie. Woher kommen wir? Darwin, Genetik, Zufall,
Evolution.
Philosophie-Stunde. Sinnsuche. Freud, Nietzsche,
Kierkegaard, Marx.
Deutsch-Leistungskurs. Kafka, nochmal Nietzsche, Sartre,
Camus.
Erdkunde: Horizont wird erweitert, andere Kulturen, andere
Religionen, andere Weltvorstellungen. Ergebnis: Eigene
Kultur ist nur eine unter vielen, eigene Religion ist nur
eine unter vielen. Und können alle wahr/richtig sein?
Geschichte: Kampf des Menschen für Freiheit und gegen die
geistige/politische/soziale Versklavung der Religion -->
Einleitung der Aufklärung (ca. Ende 18.Jahrhundert) und
der Moderne.
Danach nach Hause.
Jetzt mal eine Frage:
Warum lernen wir in der Schule, zumindest die
Abiturienten, so vieles, dass eigentlich der Religion den
Wind aus den Segeln nimmt?
Nietzsche ist nicht mit Religion vereinbar, genauso wenig
Marx, und die gesamte Entwicklung seit der
Jahrhundertwende sowieso nicht, die so genannte Moderne.
Warum fing denn die Moderne mit der geistigen Befreiung
von Religion, ihren Moralvorstellungen und "Spielregeln"
an?
Natürlich hat die Moderne Freiheiten geschaffen, die
missbraucht wurden, rechts wie links, aber seitdem wissen
wir, dass wir die Freiheit haben über unser Leben selbst
zu bestimmen und das wir uns vor niemandem rechtfertigen
müssen. Es gibt keinen Himmel, deshalb sollten wir
versuchen unser Diesseits zum Himmel zu machen, auch wenn
es nie vollkommen erreicht werden kann.
Ich hoffe, dass gibt Einblick genug für ihre Studien am
Subjekt "Atheist". So können Sie uns dann besser
analysieren.
Ein schönes Leben wünsche ich allen, aber nicht den
Religiösen unter euch, denn ihr werdet schon im Jenseits
belohnt für eure Strapazen.
P.S.: Das Hauptgegenargument für den Glauben, den ich in
diesem Forum sehe ist "Und was ist wenn es wirklich Gott
gibt?" Tja, dann hat man Probleme im Jenseits, aber ich
dachte, dass Gott alle seine Geschöpfe liebt, also
folglich auch gläubig oder ungläubig, nicht? Oder kommt
sonst die nächste Sintflut? |
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Nicole, 16 |
Wie viele verschiedene
Religionen, Glaubensarten gibt es? Wieso ist diese, der
man angehört, die einzig richtige? Wer hat Recht?, wer
nicht?
Glaubt man, um sich besser zu fühlen, um keine Angst vor
dem Tod zu haben? Warum glaubt man dann an Gott? Es gibt
keine Beweise für seine Existenz, aber auch keine gegen
diese. Allerdings bestehen unheimliche viele Widersprüche
in der Bibel. Immerhin wurde sie über die Jahre hinweg oft
mündlich überliefert und wer übertreibt nicht gerne mal
bei einigen Erzählungen um sie interessanter, oder
witziger zu machen?
Viele gehen in die Kirche, um zu beweisen, dass sie
glauben! Wozu!? Muss man denn seinen Glauben beweisen,
reicht es denn nicht einfach nur zu glauben? Soll Gauben
Pflicht sein? Wobei die meisten sich nur an Weihnachten
zur Kirche begeben, meist von ihren Verwandten, oder
Freunden gedrängt, da man einfach an Weihnachten in die
Kirche geht, da Weihnachten etwas besonderes ist.
Auch wird der Glaube an Gott zur Vereinfachung benutzt, um
z.B. seinen Kindern einfach erklären zu können, weshalb
Opa sie nicht mehr besuchen kommt und wo er denn jetzt
ist. Er ist im Himmel, einer schöneren, besseren Welt!
Dies lässt man die Kinder glauben, obwohl man noch nicht
einmal weiß, ob dies bessere Welt überhaupt existiert, ob
sie nicht vielleicht eine schlechtere ist. Wahrlich könnte
Opa doch auch in der Hölle gelandet sein, wovon aber hier
niemand ausgeht, denn Opa war ein netter, freundlicher
Mensch. Nur Leute, die gegen das Gesetze verstoßen,
unfreundlich sind, unrechtes tun kommen doch in die Hölle,
aber nicht der gutherzige Opa. Aber warum? Sollte Gott
nicht allen ihre Sünden vergeben? Warum sterben überhaupt
so viele Leute, werden denen entrissen, die sie lieben,
warum gibt es Unfälle, Naturkatastrophen, wenn sie Gott,
der Allmächtige, doch aufhalten könnte. Werden wir
bestraft? Wenn ja, wofür? Sollte uns Gott nicht vergeben,
wo er uns doch alle so unbeschreiblich liebt?!
Warum sollte man an solch einen Gott glauben, der seine
Kinder sterben lässt? An einen Gott, von dem nicht einmal
weiß, dass er existiert? Dieser Gott soll einem helfen
sich im Leben zu orientieren und einem helfen? Ist das
nicht ein bisschen weit hergeholt? Außerdem ist jeder
selber im Stande sein Leben zu leben, sich in ihm zu
orientieren und seine Ziele alleine zu erreichen. Ist es
nicht das, an das man glauben sollte? An sich selber?
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Anonym, männlich, 56 |
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und wenn ja, dann in meinem
Gegenüber. Ohne Kirche, ohne Rituale. Jeder Mensch auf der
Welt( also auch der Anders- oder Nichtgläubige), jedes
Stück Natur ist es wert für göttlich gehalten zu werden. |
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Anonym |
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Ich bin nicht gut, aber auch
nicht schlecht, so wie du? In der Bibel steht alles! Ich
bin kein Prediger der Menschen retten oder kaufen will,
ich will nicht dein Geld, ich will deine Liebe. |
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Thomas Kesselring, 41 |
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gäbe es mich ohne ihn? den
Ursprung allen Seins? Wäre alles, also auch ich, ein
reiner Zufall der Natur, eine Entscheidung meiner Eltern
gewesen, ich hätte gesagt: Bitte nicht, ich will nicht auf
DIESE Welt! |
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Kacar |
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das würde ich nie sagen.
gott hat mich erschaffen. |
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Marko, 32 |
Wie sollte auch etwas
existieren das es nicht gibt? Wer daran glaubt, angefangen
mit Adam und Eva der soll dies gern tun, nur mich soll man
mit diesen ganzen Erzählungen nicht ständig in den Ohren
liegen.
Wo bitte ist der beweis das es so war? Wissenschaftler auf
der ganzen Welt streiten sich wer eher da war, das Ei oder
das Tier? Aber keiner dieser Wissenschaftler bezieht
jemanden namens Adam und Eva damit ein. Das Leben und die
Welt wurden von keinem "Gott" erschaffen, das müßte jeder
mit ein wenig Menschenverstand auch wissen. Da hätte man
z.b. nur etwas Algemeinbildung für haben müssen und schon
weiß man wie ein Planet entsteht. Es sind zwar wenige
Planeten in unserem Sonnensystem wo wir als Menschen
existieren könnten, aber es gibt sie. |
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Fritz Kronberg, 63 |
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zumindest nicht als ein
personalisierbares Wesen im Sinne der monotheistischen
Kirchen. |
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Beate Menzel |
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eben weil er nicht
existiert, sondern lediglich eine tröstliche Erfindung der
Menschen ist. |
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Felix, 26 |
Die Scheinerklärung
der Schöpfung durch Gott:
Ich glaube nicht an Gott, weil man die Existenz der Welt
nicht dadurch erklären kann, dass man Gott als ihren
Schöpfer kreiert * Dadurch verlagert man das Problem nur
und es stellt sich die neue Frage, woher denn dann Gott
kommen soll. Zwar stimmt es, dass man mit diesem Argument
nicht BEWEISEN kann, dass Gott nicht existiert * aber nach
einem bekannten naturwissenschaftlichen Gesetz gilt, dass
das chaotischste, ungeordnetste System das
wahrscheinlichste ist: Geht man von der Existenz Gottes
aus, kompliziert man das System nur, indem man einen
weiteren Faktor einführt, der genau genommen keine
weiteren Antworten liefern kann.
Die Suche nach einem Sinn, wo keiner gegeben ist:
Die Schaffung Gottes ist für mich der Versuch des
Menschen, seiner Existenz einen Sinn zu verleihen, obwohl
seine Existenz keinen Sinn hat und die *Schöpfung* auch
kein Ziel verfolgt: Genau wie die Evolution nicht auf ein
bestimmtes Ziel zusteuert und eine Tierart nicht *besser*
oder *schlechter* ist, weil sie im Zuge der Evolution
ausstirbt oder überlebt (sie ist nur besser oder
schlechter an Lebensbedingungen angepasst), ist auch die
menschliche Existenz objektiv betrachtet (falls es so
etwas wie Objektivität überhaupt gibt) sinnlos: Der Mensch
IST, dass heisst nicht, dass er sein SOLL: Religion
schliesst für mich unzulässigerweise von der Frage nach
dem SEIN auf die Frage nach dem SOLLEN: Das Leben hat
nicht deshalb einen Sinn, weil es existiert!
Die Erklärung der Entstehung von Wertvorstellungen: Die
Evolution
Falls das Leben keinen Sinn hat, stellt sich die Frage,
weshalb denn der Einzelne trotzdem in seinem Leben Ziele
verfolgt: Diese lässt sich einfach erklären: Lebensformen,
die zum Beispiel nicht das Ziel hatten, zu überleben und
sich fortzupflanzen, sind einfach ausgestorben,
Lebensformen mit Überlebensstrategien haben überlebt (was
noch nichts darüber aussagt, ob sie dadurch *wertvoller*
sind, sondern bloss, ob sie *erfolgreicher* sind). Genau
deshalb existieren auf der Welt auch ähnliche
Moralvorstellungen: Gebote, die die Gesellschaft
weiterbringen, überdauern die Zeit, Gebote, die keinen
Nutzen erbringen sterben aus, da die Gesellschaften,
welche sie aufstellen, im *Überlebenskampf der Ideologien*
aussterben. Letztendlich wird für Gut befunden was einem
die Existenz sichert oder erleichtert, als schlecht, was
Existenzgefährdend wirkt. Die Evolution verleiht dem Leben
also Sinn und grenzt *Gut* von *Böse* ab.
Erklärung menschlichen Handelns
Durch oben Genanntes erklärt sich auch der menschliche
Egoismus: Egoismus ist nutzenoptimiertes Handeln: Wer den
besten Nutzen erzielt, überlebt. Allerdings handeln
Menschen oft irrational: Viele *egoistische* Handlungen
sind überhaupt nicht nutzenoptimiert: Asoziales Verhalten
ist nur kurzfristig betrachtet vorteilhaft für den
Schmarotzer, langfristig muss man sozial handeln um für
sich selbst den optimalen Nutzen zu erzielen: Wer immer
nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und sich auf
Kosten anderer bereichert, wird langfristig isoliert
werden und schädigt sich genau so, wie er die
Gesellschaft, von welcher er abhängt, schädigt. Menschen
handeln nur asozial, weil sie sich der Auswirkungen Ihres
Tuns oder der schädigenden Wirkung ihrer Handlung nicht
bewusst sind, bzw. weil ihr Zeithorizont zu kurz ist.
Niemand will sich selbst schädigen (würde er es wollen,
würde er im Evolutionsprozess ausradiert werden), somit
sind asoziale Handlungen (da nicht egoistisch im
eigentlichem Sinne) bloss ein Informationsproblem: Wüsste
der Mensch um den mindestens langfristigen Schaden, würde
er nicht asozial handeln.
Meine Philosophie
Ich habe also festgestellt, dass Gott nicht existiert,
nicht von sich aus einen Sinn (im Sinne einer
Sollensordnung) hat und unsere Wertvorstellungen
letztendlich das Kind eines evolutionären Prozesses ist,
indem für die Existenz (einer Art/einer Gesellschaft)
Vorteilhaftes überdauert. Daraus erklärt sich auch die
Entstehung meines eigenen Gewissen: Natürlich habe ich
eine Vorstellung von Gut und Böse, von Richtig und Falsch,
ich (und der Rest der Menschheit) bin ja Resultat dieser
evolutionären Entwicklung. Also ist es nur natürlich, dass
ich versuche, mich sozial (da egoistisch) zu verhalten und
zum Beispiel (über-)leben will: Aber dass ist nicht eine
objektive Erklärung von Gut und Böse, sondern bloss eine
subjektive: Das SEIN wird und vorgegeben, dass SOLLEN
bestimmt jeder einzelne für sich selbst, wobei er als Teil
der Evolution ähnliche SOLLENSVORSTELLUNGEN entwickelt.
Diese Theorie ist eigentlich eng verwandt mit dem
Existentialismus, wie ihn Camus oder Sartre begründet
haben: Wie die Existentialisten stelle ich das Subjekt in
den Mittelpunkt, jeder kann zwar theoretisch tun, wonach
ihm ist, ist dies aber asozial, begründet er seinen
eigenen Niedergang. Sartre sagte einmal, dass es das
schlimmste Verbrechen sei, sich selbst zu belügen. Auch
ich versuche mein Leben danach zu richten, was mein
Gewissen mir vorschreibt: Sich selbst zu belügen heisst
für mich, Informationen zu ignorieren - wer aber
Informationen ignoriert, läuft Gefahr, *unegoistisch*
(d.h. für sich UND die Gesellschaft nachteilig) zu
handeln, was wiederum langfristig existenzgefährdend wirkt
und deshalb vom Evolutionsprozess missbilligt werden wird.
Abschliessend möchte ich bemerken, dass diese Theorie
eigentlich kaum zu einem anderen Resultat führt, wie
gängige Vorstellungen: Ich versuche mit ihr zu erklären,
weshalb ich und andere Menschen so und nicht anders
handeln und weshalb wir existieren.
Ich wäre sehr an Kritik und Anregungen zu meinen Thesen
interessiert, v.a. auch wie Gläubige und Kirchenvertreter
meine Theorie auffassen und wo sie ev. *Lücken* hat. Sorry,
dass der Text ein wenig lang ist, aber man kann eine
Weltanschauung nur schlecht in wenige Worte fassen und
auch so musste ich vieles vereinfachen und weglassen. |
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Anonym, männlich, 15 |
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denn er ist eine
Wunschvorstellungen der Menschen, deren Selbstbewusstsein
nicht stark genug für die Realität ist. Diese Gestalt ist
ein Festhaltepunkt für psychisch labile Menschen. |
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Anonym, männlich, 24 |
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er existiert in einer art
und weise, die nicht greifbar ist (ich glaube und hoffe
das es so ist). |
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Anonym, männlich, 32 |
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wenn im Namen Gottes
Menschen leiden müssen oder unterdrückt, gequält oder
sogar getötet werden. |
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Anonym, weiblich, 44 |
Schon als Kind habe
ich nicht diesen "lieben" Gott angenommen, dessen
Verhalten doch so oft ganz anders geschildert wird
(zornig, eifernd, gehorsamsfordernd). Später hörte ich
über polytheistische Religionen und begriff, dass auch
diese Menschen voller Inbrunst an ihre Göttinnen und
Götter geglaubt haben. Alles vergebens? Zumindest
verschwinden Religionen wieder mit den Kulturen und
Gesellschaften, die sie hervorgebracht haben. Aus diesem
Grund halte ich es nicht für einen Zufall, dass viele sich
heute Religionen wie dem Buddhismus zuwenden, die sich
eben nicht um eine Vater-Gottfigur zentrieren, denn eine
solche Figur passt mit schwindendem Patriarchat nicht mehr
so ganz. Für mich ging es so weiter, dass ich mit etwa 13,
14 Jahren ein pantheistisches Weltbild entwickelte, ohne
dass ich das Wort "Pantheismus" kannte. Heute ist für mich
"Gott" eine eine Allegorie für Schöpfungskraft, so wie
"Mutter Natur" oder Justitia für Gerechtigkeit.
Wertorientierungen ergeben sich für mich aus gewachsenen
Regeln, die für das Zusammenleben von Menschen
erforderlich sind und die jede Kultur hervorgebracht hat.
So weit, mit freundlichen Grüßen H.B. |
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|
Wolfgang Aurbach, 71 |
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Das ist ein pauschaler
Entschluss, den man nur treffen kann, wenn man über das
Thema 'Gott' nicht wirklich nachgedacht hat. |
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Heiko, 19 |
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sicher nicht in der Form,
wie er von der Kirche vorgestellt wird... |
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Anonym, weiblich, 32 |
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die tiefe Erkenntnis, dass
es für mich keinen Gott gibt, kam nach langen Jahren des
Zweifelns und der Beschäftigung mit dem Christentum. Diese
Erkenntnis war eine Befreiung für mich! |
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Mark W. Beinker, 35 |
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..., was gibt es da noch
hinzuzufügen? Wozu soll ich mir einen Gott erfinden? Die
Welt funktioniert auch so. Natürlich gibt es immer noch
Dinge (und wird es vermutlich auch immer geben), die wir
Menschen uns nicht erklären können. Aber sich einen Gott
erfinden führt doch nur zu neuen Problemen und
Widersprüchen. Wozu also einen Gott oder Götter? Wer
braucht so was? |
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Anonym, männlich, 39 |
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Ich zweifle an der Existenz
eines eingreifenden Gottes mit einem unabhängigen Willen.
Nicht mehr - nicht weniger. Ich glaube aber an ein
ethisches Prinzip, an Tugenden und Werte, die allen
Menschen gemein sind. |
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Anonym, männlich, 69 |
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weil es ganze Hierarchien
von geistigen Kräften geben muss, die so weit über unser
Verständnis hinausragen, dass unser Denken sie gar nicht
ganz umfassen kann. |
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Alice, 41 |
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Seit die Menschen begannen
zu "denken", dachten sie sich Götter aus. Unzählige
Religionen sind im Laufe Unserer Entwicklung erfunden
worden und wieder in Vergessenheit geraten, wenn das Volk,
welches ihnen huldigte, ausstarb oder sich
weiterentwickelte. Alle diese Götter forderten von ihren
Anhängern. Der Phantasie der Menschen waren dabei keine
Grenzen gesetzt. Kindsopfer, Jungfrauenopfer, opfern von
Söhnen, selber seinen Sohn töten, Tieropfer, Feinden bei
lebendigem Leib Organe rausschneiden und opfern,
Völkermord zur "Bereinigung" der Umstände, sexuelle
Kasteiung von Frauen oder Männern oder beiden
Geschlechtern, sexuelle Ausschweifungen, Prostitution im
Dienste des Tempels, lebenslange Ganzkörperverhüllen eines
oder beider Geschlechter, Nahrungsmittelverbote und
Verhaltensverbote jeglicher Art und Umfangs, Ausgrenzung
bestimmter Gesellschaftsschichten und - oder
Bevölkerungsgruppen, Sklaverei, Frauen- und Kinderhandel,
Matriarchat und Patriarchat, rigide Machtstrukturen
innerhalb der Gesellschaften und der Familie usw. usf.....
Von den meisten Religionen wissen wir nicht mehr, da es
keine Überlieferungsmöglichkeiten gab. Alle diese
untergegangenen Kulturen glaubten fest an den Besitz der
Wahrheit und litten unter den selbstauferlegten Regeln,
genau wie wir heute. Und all die Forderungen, die diese
Götter stellten, widersprachen einander. Hier war Mord
legitim, dort verboten. Hier war eine Speise segensreich,
dort brachte sie Ausschluß aus der göttlichen Gnade. Hier
waren die Frauen der Hüter der Wahrheit und das edle
Geschlecht, dort die Männer, hier zeigte man den Körper
voller Stolz als göttliches Gefäß des Lebens, dort hatte
man ihn als Kelch der Sünde zu verbergen. Fällt uns da
nichts auf? Die Forderungen von Religionen sind so
vielfältig wie die Phantasie der Menschen selbst, sie
entstehen aus den Lebensumständen der Kulturen, wurzeln in
gewachsenen Lebensumständen und folgen keiner
übergeordneten Logik. Alle widersprechen einander mal
stärker, mal weniger stark. Die "Gemeinsamkeiten" der
heute geltenden Religionen sind eher in der besser
gewordenen Logistik und den Wanderrouten der Begründer,
will sagen der Durchmischung der Kulturkreise zu suchen,
für die sie gelten. Ich halte Religiosität für eine
Zwangshandlung unseres viel zu schnell gewachsenen
Gehirns, dessen frühe Aufgabe es war, Zusammenhänge
herzustellen, Zuordnungen zu ermöglichen, um den Menschen
zu befähigen, seine Umwelt zu manipulieren, anstatt sich
ihr anzupassen, was alle Lebewesen außer uns tun müssen.
Ein ungeheuer erfolgreicher evolutiver Schritt mit
Nebenwirkungen. Gott ist ein Erklärungsreflex, der einen
kollektiven Rahmen sucht, da wir Gruppenwesen sind. Wir
sind an einem Punkt unserer Entwicklung angelangt, wo er
beginnt, gefährlich zu werden, und ich bin sehr stolz
darauf, daß gerade in Deutschland immer mehr Menschen das
Wagnis eingehen, ihn kritisch zu sehen, denn da hin muß
auf Dauer die Entwicklung gehen, sonst streiten wit eines
Tages noch mit den Vulkaniern und der Klingonen um die
wahre Religion, was für eine Verschwendung an geistiger
Ressource!
Überlassen wir den Hirnforschern, den Ursprung Gottes zu
ergründen, und den Eiferern, immer neue Religionen zu
erfinden....Ich halte mich da raus, und bin gerade dadurch
sozial kompatibel, wie all die vielen Atheisten, die ich
kenne.
Kommentar von Werner Höbsch:
Religion ist immer auch Ausdruck
von Kultur und spiegelt in ihren Aussagen geschichtliche
und soziale Verhältnisse wider. Das Christentum (wie auch
das Judentum und der Islam) jedoch lassen sich nicht
alleine darauf begründen; es versteht sich als
Offenbarungsreligion. Dies ist für den Gläubigen
einsichtig, für den Atheisten nicht. Die "Gretchenfrage"
lautet: schafft das menschliche Gehirn Gott oder Gott das
menschliche Gehirn?
Als gläubiger Christ muss ich keinen Abstrich an die
Vernunft machen, um an Gott zu glauben. Wohl weiß ich,
dass der Glaube die Vernunft übersteigt. Für mich ist eben
Gott kein Produkt des menschlichen Gehirns.
Zweifel habe ich an der kontinuierlichen Weiterentwicklung
der menschlichen Vernunft. Hat die Aufklärung die Menschen
gerechter, friedlicher und sozialer gemacht? Sind n der
"vernünftigen" Welt das Elend, der Krieg und die Gewalt
zurück gedrängt worden? Mir ist bewusst, dass diese Frage
auch an die Religion gestellt wird. Aber es liegt mir
daran deutlich zu machen, dass allein mit Bezug auf die
Vernunft das Heil nicht angebrochen ist. Welche Hoffnung
trägt die die Schreiberin des Beitrages? |
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Nika, 42 |
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diesen satz kann ich nicht
bestätigen, selbst als ich mich sehr allein gefühlt hab,
gott existiert wo auch immer. |
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Carita Rübschläger, 39 |
kann ich pauschal
nicht sagen, aber so wie die Kirchenvertreter auf Erden
damit umgegangen bzw. umgehen ist mir teilweise
unglaubwürdig.
Ein Beispiel als mein Vater im Sterben lag, ich war gerade
14 sagte mir der Seelsorger des Krankenhauses, wen Gott
liebt holt er früh zu sich. Ich war über diese Äußerung
verärgert und enttäuscht darüber das angeblich ein Gott so
"komische" Entscheidungen trifft. Meine religiöse
Einstellung als Kind/ Jugendliche war immer sehr kritisch
. Es fällt mir schwer den Begriff Gott und Kirche zu
trennen, weil ich auch den Mißbrauch des Begriffes sehe;
im Namen Gottes segnen Sie die Waffen z. B. - ja aber das
hat ein Mensch gesagt, wenn Gott aber der allmächtige ist
wieso gibt er diesen Menschen nicht die geistige Eingebung
das Waffen zu segnen falsch ist. Im Namen Gottes ist viel
Blut vergossen worden.
Ein Pfarrer sagte mal zu mir ,als ich Ihm die wohl zu
anspruchsvolle Frage stellte wer ist Gott ? Du mußt nur
glauben! Das war mir zu wenig. |
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Jochen, 32 |
Gott hat es nie gegeben u.
gibt es nicht !!!!
Ihr lebt seit Jahrhunderten in einer Traumwelt !
Die größte Institution der Lügen u. Einschüchterungen
heißt Kirche !
Geht es hier nicht nur um Macht u. Einfluß ?
Wie viele Verbrechen hat die Kirche schon begangen, im
Namen GOTTES ???
Wann kann die Welt endlich frei sein ?
Frei von jeglicher Religion !
Gruß
Ein FREI denkender Mensch ! |
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Petronius Arbiter, 46 |
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... bis zum beweis des
gegenteils. |
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Anonym, männlich, 24 |
Gott existiert für
mich nicht, weil das Konzept "Gott" welches von den
Kirchen und der Bibel, Koran usw. verbreitet wird als
nicht haltbar und irrational ansehe. Die Kirchen dieser
Welt kann ich nur mit Sekten vergleichen - es gibt
eigentlich nur einen Unterschied: die Kirchen sind vom
Staat anerkannt und rechtl. erlaubt.
Unumstössliche Dogmen und - mehr oder weniger -
umfangreiche Gehirnwäsche, zwingend einzuhaltende
Regelwerke gibt es auch in den anerkannten Religionen,
nicht nur in Sekten.
Ein weiterer Aspekt zu zweifeln ist der, dass wir diesem
grossartigen "Gott" doch so verdammt egal sind! Warum gibt
es Ungerechtigkeiten, Kriege, Krankheiten, Hunger und Tod?
Wahrscheinlich weil Gott ein gemeiner Hund ist, oder macht
der gerade für die nächsten paar Millionen Jahre Urlaub?
Ausserdem sollte man nicht ausser acht lassen, dass es
Menschen gibt, die andere Menschen für ihren "Glauben"
töten (11/9). Was für ein Glaube ist das - oder ist das
ehr ein Machtinstrument des Menschen?
Die christliche Kirche macht auf mich nur folgenden,
ziemlich lapidaren Eindruck: Ich sehe hier einen der
ältesten und grössten Medienkonzerne der Welt mit
Milliarden Euro an Umsätzen und grosser politischer Macht.
Was verkaufen sie: geistige "Konzepte" und Manipulationen.
Die "Konzernzentrale" ist der Vatikan, der "CEO" ist (noch
;-)) Johannes Paul II. Die christliche Kirche dürfte mit
dem Disney Konzern mehr gemein haben, als man glauben mag.
Ich selbst bin eine wissenschaftlich denkende Person - mit
wissenschaftlichem Hintergrund: Student Dipl. Biologie.
Ich glaube daher nicht an einen Gott, wie er in den
Religionen dargestellt wird, dennoch muss ich an eine
"Intelligenz" glauben, die alles erschaffen hat, weil die
Komplexität der Natur wie selbstfaltende funktionelle
Moleküle, gigantische Programme (DNA) und ausgeklügelte
chemische und physikalische Mechanismen bis hin zu
komplexen Systemen die Energie erzeugen, sich selbst
bewegen und Daten schneller als jeder heutige Computer
verarbeiten können nicht einfach so "entstehen" können -
so etwas muss gezielt entwickelt und geplant werden - ich
kann die Natur nur als ein technologisches Produkt (Nanomaschienen,
aus denen alle grösseren Strukturen der belebten Natur
entstehen) ansehen, das von einem Mister X erschaffen
wurde - der aber kein Mensch war. Also von wem wurde alles
erschaffen? Wahrscheinlich vom demjenigen, der das
Universum erschaffen hat - aber das ist ganz sicher nicht
der Gott aus der Bibel, dem Koran oder dem Thalmud...
Wer das ist, werden wir vielleicht nie erfahren.
Trotz riesiger Fortschritte in der Wissenschaft wissen wir
noch so erschreckend wenig - wir haben vom ganz grossen
Wissen gerade mal den "Lack" angekratzt, sind aber noch
Jahrtausende von wirklich umfassenden Wissen entfernt.
Aber in einem bin ich mir sicher - den Gott aus der Bibel,
dem Koran usw. werden wir jedoch niemals finden, egal wie
tief wir graben. Weil er schlicht nicht existiert. |
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Ingrid Decker, 69 |
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ER existiert, da ich in der
Not Hilfe bekomme, durch seine Engel, die sich durch einen
Menschen zeigen. |
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Anna, 33 |
in der Form wie es von
der Kirche gelehrt wird oder in der Bibel steht. Dort wird
von einem angsteinflößenden Gott berichtet, der einen
Fehler bei seiner Schöpfung gemacht hat - und diese, seine
Schöpfung nun bestrafen muß, damit sie nach seinem Willen
handeln.
ICH BIN AUCH GOTT - in mir steckt der göttliche Funke, das
Christusbewußtsein!!! Gott ist mein Schöpfer - durch mich
- durch uns alle definiert sich Gott!!!
DENN AM ANFANG WAR GOTT - ALLES WAS IST - GOTT IST DIE
REINE LIEBE - Doch wie konnte Gott das wissen, denn es gab
ja nichts außer ihm - außer LIEBE.
WIR Menschen sind seine Engel, bereit gewesen durch den
Schleier des Vergessens zu treten damit Gott durch uns
erfahren kann WER-ER-IST. Gott liebt uns alle unermeßlich.
Die Zeit ist gekommen, in der der Christussamen Früchte
trägt - die Zeit ist gekommen, in der wir uns erinnern
werden WER-WIR-WIRKLICH-SIND.
Gott ist immer mit uns - nur nicht so, wie die Kirchen
oder die Bibel (Eine Ansammlung von Erfahrungen die
Menschen vor über 2000 mit Gott gemacht haben) uns
weismachen wollen.
Es ist an der Zeit, daß wir die Illusion "Trennung von
Gott" aufgeben, loslassen. Wir waren und sind niemals von
Gott getrennt. Wir hören nur nicht genau hin - es bedarf
keines Mittelmannes mehr, um zu spüren, daß wir niemals
von Gott getrennt waren/sind.
Wir sind niemals allein. |
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Michael Esser, 44 |
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als eine Formel, als eine
Rechtfertigung und Existenzberechtigung für einen Apparat
und eine Institution. |
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Toby |
Du kannst die
Religionen (Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus,
Hinduismus) nicht einfach als abgegrenzte, für sich
ungeöffnete geistige "Territorien" ansehen. Es wäre von zu
"weit unten" her betrachtet, sie nicht als Teil eines
größeren, lebendigen Ganzen zu sehen:
Es sind die 5 Finger Gottes. Doch sei nicht verwirrt, denn
Gott hat keine Form und kein Hindernis, und so schuf er
uns zu seinem Bilde. Und diese kleine Erde war's mit
seinen 2000 Mrd. t "Lebensgewicht", und seinen Reichen von
Jahrtausenden und der Religionen?
Wahrlich, die Propheten dieser Welt scheinen mir wie die
Flecken eines Reh's, um von Seiner Pracht zu künden, und
Seine Saat aufgehen zu lassen in alle Ewigkeit. |
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Björn Skorge, 21 |
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Er (Sie? Es?) wurde in einer
Zeit konzipiert, als die Menschen noch glaubten, die Erde
sei eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums
(später des Sonnensystems). Zudem finde ich die
Evolutionstheorie wesentlich plausibler, als die
Vorstellung, nach dem "Ebenbild" einer allmächtigen
Entität geformt worden zu sein. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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Gott existiert für mich,
obwohl ich ihn nicht sehen kann, nicht errechnen oder
greifen. Und sollte er vielleicht nur in der Phantasie der
Menschen existieren - ich möchte keine Welt ohne ihn. |
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Maik O., 26 |
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nein, das tut er auch nicht.
er schränkt ein und hat seinem bodenpersonal manch
unbegreifliche ansicht eingegeben, die ich nicht teilen
kann! |
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Anonym, männlich, 21 |
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das kann niemand behaupten. |
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Flagg Randall, 20 |
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weil es ganz einfach keinen
Grund für sein Existieren gibt. Eine Welt ohne Gott könnte
heute genauso aussehen - es mag ihn geben, das kann ich
nicht ausschliessen (aus Wahrheitsliebe, s.o.), ich weiss
es also nicht, aber an etwas zu glauben, was keinerlei
Auswirkungen hat ist nicht mein Ding. |
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Anonym, männlich, 26 |
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als Legitimation für mein
Tun. Wenn ich doch an ihn glaube, lebe ich doch mein
eigenes Leben. |
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Martin Erren, 33 |
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...weil es ein unfairer
Begriff ist. Er habe mich unfähig erschaffen ihn zu
begreifen. Da ziehe ich die Konsequenz und bleibe der Erde
treu. |
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Mike |
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wie könnte dieses
menschliche Konstrukt auch! |
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Anonym, männlich, 17 |
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Ehrlich gesagt ist die
Frage ob ein Gott existiert für mein Leben ziemlich
irrelevant. Ich bin ein wissenschaftlich denkender Mensch,
und daher kann ich "Gott" (was immer das sein mag) weder
beweisen noch widerlegen. Vom "Gefühl" bzw. der
Wahrscheinlichkeit her gehe ich allerdings davon aus, dass
es ihn NICHT gibt, und würde mich so als "zum Atheismus
tendierenden Agnostiker" (und Humanisten!!!) bezeichnen. |
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Cpt. James T. Kirk, 31 |
Er existiert nicht für
mich, in der Form, wie er von den Kirchen mittels der
Bibel dargestellt wird. Ich glaube durchaus an eine Art
"höheres Wesen". Wie auch immer man Dies nennen mag. Ich
glaube nicht daran, dass dieser "Gott" aus lauter
Langeweile meinte, "Ooch, mir ist so Langweilig, ich
erschaffe jetzt mal was."
Warum dann ausgerechnet uns? Und nach seinem Ebenbild? Ich
dachte Gott wäre perfekt und allmächtig? Da fällt mir ein:
Wenn Gott allmächtig ist, kann er einen Stein erschaffen,
den er selbst nicht heben kann ? Kann er´s, isser nicht
allmächtig. Kann er´s nicht, genauso. Ein höheres Wesen
mag die Erde erschaffen haben (vielleicht!) aber hat sich,
meiner Meinung nach, um nix weiteres gekümmert. Die Bibel,
aller christlichen Ursprungs, ist für mich lediglich ein
Märchenbuch (zugegeben recht gut geschrieben). Es setzt
sich zum Großteil aus verschiedenen wesentlich älteren
Kulturen zusammen. So wurden z.B. Mithras, Herakles, Aion
sowie Buddha von einer Jungfrau geboren. Ägypten kennt
seit der 5. Dynastie eine kultische Reinigung durch
Wassertaufe. Buddha zieht in Armut mit seinen 12
Hauptjüngern durchs Land. Im Parsismus kommen die
Rechtgläubigen in den Himmel, die Falschglaeubigen in die
Hölle und Ägypten kennt ebenfalls den Glauben an eine
unsterbliche Seele.der 25. Dezember ist der Geburtstag von
Mithras; der 6. Januar ist der Tag des Dionysos; der
Sonntag ist im Mithraskult der "Tag des Herrn". Usw. usf.
Daher glaube ich nicht an Gott und das Christentum, so wie
es die Kirchen gerne glauben machen würden.
Wenn ich eines Tages sterbe und es gibt einen "gütigen"
Gott, wird er mir meine "Verfehlungen" verzeihen. Gibt es
Einen, wie er in der Bibel beschrieben steht, will ich eh
lieber in die "Hölle". |
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Anonym, männlich, 20 |
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Weil mein "Glaube" in eine
andere Richtung geht. Nein nichts "böses" nur eine andere
Ansicht, des Lebens und Glaubens. |
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Anonym, männlich, 21 |
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Meine Meinung ist das Gott
nur eine Erfindung der Menschheit ist um sich in
schwierigen Zeiten an etwas "Festklammern" zu können.
Viele Menschen könnten es sicher nicht ohne den Glauben
aushalten, den das ist die beste Antwort für die grosse
Frage. Was ist nach dem Tot? Die antwort ist meiner
Meinung nach: nichts. Ich glaube es gibt kein Leben nach
dem tot, und manche Leute können es nicht es nicht
ertragen das der tot das Ende ist. |
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Der Schmirgel, 36 |
Das wirklich
Unerträgliche ist diese menschliche Arroganz, sich für
auserwählt zu halten. Sich per Weisung "die Erde untertan"
zu machen und ihre nicht-menschlichen Bewohner. Dazu sind
einige noch auserwählter als andere. 1 Mrd. Chinesen ?
Pech gehabt; falsche Zeit, falscher Ort. 1 Mrd. Inder ?
dito.
Der christliche Glauben wäre heutzutage nur eine
unbedeutende Randerscheinung, wäre er nicht mit
unerträglicher Gewalt über die missionierten Völker,
insbesondere Südamerikas gebracht worden.
Die Arroganz der Institution Kirche zeigt sich auch darin,
dass über Jahrhunderte das Gebäude Kirche jeweils das
höchste in jedem Ort zu sein hatte. Wieviele Menschen sind
allein dem Kirchenbau zum Opfer gefallen ? Haben sich die
christlichen Kirchen dazu positioniert ? Gedenktafeln für
diese Opfer errichtet ? Oder wären das alles verschwiegene
Märtyrer ?
Die Menschheit ist im Gesamtbild des Universums eine so
kleine unbedeutende Randerscheinung, wie kann man
tatsächlich glauben, man sei auserwählt im Sinne von "der
Sternenerschaffer und -lenker kennt mich persönlich und
nimmt Anteil an meinem Schicksal"?
Dieses bedeutet nicht, dass ich zwangsläufig alle
christlichen Werte ablehne, gute Anleitungen sind ja
dabei. Aber die Obrigkeitshörigkeit und der Gehorsam, die
das Verhältnis zwischen Gläubigen und Kirche über tausend
Jahre geprägt haben, sind unerträglich. Wie können, in der
katholischen Kirche, alte Männer, die nie mit einer Frau
zusammen waren, über deren Belange entscheiden und sich
erdreisten, überhaupt eine Stellungnahme zu Abtreibung
oder Verhütung abzugeben ? Es grenzt doch geradezu an
Völkermord in HIV-gefährdeten Gebieten gegen Verhütung zu
predigen. Kirche ist für mich weltfremd und eine Zuflucht
für diejenigen, die anders mit dem Leben nicht
zurechtkommen. |
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Norman Thomas, 23 |
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Er ist dem menschlichen
Geist entsprungen.
Die Antwort von
Georg Girschek:
Hallo, Herr
Thomas,
für Ihre Mail, die wir gern als Diskussionsbeitrag ins
Netz stellen, bedanke ich mich.
Zwei Gedanken möchte ich zu Ihrem Beitrag anmerken: Ihre
These, dass Gott nicht existiere und dem menschlichen
Geist entsprungen sei, ist so wenig beweisbar wie der
Glaube an einen Gott. Doch kann es auch vernünftig sein,
an einen Gott zu glauben - wenn man realistisch fragt,
woher denn das alles gekommen sein soll: der Mensch, die
Natur und ihre Gesetze, die Fähigkeit des Menschen,
künstlerisch zu schaffen, und schließlich: der menschliche
Geist.
Der christliche Glaube sagt übrigens nicht aus, dass der
Mensch - wie Sie es formulieren - "willkürlich" geschaffen
worden sei. Sondern er geht davon aus, dass Gott den
Menschen aus Liebe hat entstehen lassen - aus einer Art
Drang heraus, nicht allein vor sich hin zu existieren,
sondern andere Wesen am Leben und der Schöpfung teilhaben
zu lassen.
Gute Grüße an Sie
- und adieu,
Georg Girschek
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Anonym, männlich, 30 |
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Was spielt es für eine
Rolle, ob etwas existiert, was sich nicht auf mich
auswirkt? |
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Anonym, männlich, 43 |
Das ist eine Aussage,
die ich nur teilweise unterschrieben kann. Ich denke
darüber ernsthaft nach, ob er vielleicht tatsächlich nicht
existiert.
Ich stelle fest, dass der Gott, den ich gebraucht hätte,
wohl nicht existiert. Ferner, ich mit dem Gott, der
möglicher Weise existiert nichts anfangen kann. Im übrigen
der Gott der Bibel neutral betrachtet in sehr wesentlichen
Charakterzügen des antropomorphen Entwurfes nicht das ist,
was die Menschen heute, wie wohl zu allen Zeiten gebraucht
hätten.
Zuviel der Überlieferung des AT und NT ist geprägt von
einer abgrundtiefen "Rachsüchtigkeit" von Drohung an den,
der nicht so glaubt, wie es die "Bibel" überliefert.
Getragen von Ab- und Ausgrenzung.
Die "Liebe" Gottes zu den Menschen ist eben gerade nicht
von einer positiven Liebe getragen, sondern von jener
Forderung eines: "Du musst so sein wie ich das will und Du
bekommst nur, was ich Dir geben will und wenn Du dich
nicht auf das einlässt, schmeiß ich dich auf den Müll."
(Verdammnis, Zähneklappern, Höllenfeuer ... ."
Das Vater-Kind-Bild ist damit durch eine
Eltern-Kind-Struktur getragen, die heute durch jede
moderne Psychologie und Pädagogik berechtigt abgelehnt
wird, weil sie geneigt ist real schwerste Schäden
anzurichten, wird diese in einem realen Erziehungsstil so
übernommen. Sie ist gerade nicht auf Freiheit und
Partnerschaftlichkeit angelegt, sondern von Über- und
Unterordnung. Werden die einem wesentlichen Sinnhorizonte
im eigenen Leben "von Gott" nicht gewährt, bleibt realiter
nur resignativ eingeknicktes "sich abfinden", das nur den
einen positiven Zug hat, sich nicht umzubringen.
Indes ist dies allenfalls positiv für die "Umwelt", weil
die damit nicht zurecht käme. Weshalb auch die Kirche(n)
Selbstmord verbieten. Zu Sinnfällig wird daran nämlich
jenes Scheitern von Menschen an Gesellschaft und an einem
Gott, der Heil verspricht, aber nicht wirklich herstellt.
Gott im Bild der traditionellen Sichtweise ist ein
egozentrisches Arschl.., das ohne Rücksicht auf Verluste
tut, was ihm gefällt. Er ist realiter nicht jener
fürsorgliche Vater, in den Gleichnisreden jenes Jesus von
Nazareth.
Genau das muss empfinden, wer sich
(wie ich) auf Gott an entscheidenden Stellen seines damals
noch jungen Lebens verlassen hat und im Alter das
Scheitern seines Lebens und seiner Hoffnungen konstatiert.
Das neigt dazu, Gott als nicht existent zu betrachten,
jedenfalls aber als etwas, dass wenn es ihn gibt, nicht
als wirklich etwas brauchbares im Leben empfunden werden
kann, sondern als Mühlstein am Hals, im Wasser des Lebens. |
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Susanne, 20 |
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und das ist auch immer noch
so! ich begrüße es, dass sie ihre hp sogar noch erweitert
haben. für was spricht das wohl? eher gegen sie, oder,
denn immer mehr leute sehen ein, dass ein gott oder auch
meherere nicht existieren! |
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Christian, 17 |
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weil es einfach zu viele
widersprüche in der bibel gibt und warum soll ausgerechnet
unsere religion die richtige sein ?? |
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Anonym, männlich, 21 |
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weil er mir keinen Grund
gibt dies anzunehmen. Wenn Gott existieren würde, gäbe es
dann einen Krieg nach dem anderen, unheilbare Krankheiten,
und all die anderen schrecklichen Dinge die unsere
Zivilisation, unsere Rasse immer näher an den Rand des
Abgrunds treibt? Ich denke nicht. Würde Gott existieren,
müsste er eigentlich alles daran setzten, seine Schöpfung
vor Schaden zu bewahren. Und davon merke ich nichts...
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Anonym, weiblich, 49 |
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Ohne Gott wollte ich auf
dieser grausamen Welt nicht leben! |
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Christoph, 23 |
... aber ist es wirklich wichtig, ob
Gott existiert?
Wenn die Menschen ganz gleich welcher Religion sie
angehören sich an seine Gebote und Vorschriften halten
würden (bzw. an die ihrer Götter), würden wir in einer
besseren Welt leben.
Ein Wesen, eine Entizität, die man Gott nennt, gibt es für
mich nicht, aber ich glaube, dass man Gott wirklich werden
lassen kann - durch uns. Für mich ist er ein Mythos, eine
Erfindung der Menschen, aber eine ziemlich gute. Was
Jesus, der ja nur einer unter vielen war, die behauptet
haben, Gottes Sohn zu sein, uns gegeben hat, waren Regeln,
wie wir miteinander umgehen sollten. Regeln, die bis heute
ihre Gültigkeit behalten haben und die uns immer noch
Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben können.
Ich glaube nicht an Gott, aber ich glaube, dass unsere
Welt sich bessern würde, wenn mehr Menschen an ihn glauben
würden und diesen Glauben leben.
Denn selbst ein nicht existierender Gott kann durch unsere
Taten handeln. |
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Ralf |
... nein, ein Gott existiert nicht.
Wie andere Schreiber bereits dargestellt haben, geht es
bei Religionen vor allem um Macht und Abgrenzung der
eigenen Gruppe. Ja, Religionen trennen, während
humanistische Ideale vereinen.
Dabei ist es sicherlich so, dass die Forschung noch die
ein oder andere Entdeckung machen wird, die erstaunliche
Effekte zum Vorschein bringen, die bisher nur übersinnlich
erklärt werden konnten. Überhaupt scheint die menschliche
Denkweise dafür anfällig zu sein, an Übersinnliches zu
glauben. Dies folgt aus seiner beschränkten Rationalität.
Am besten kann man dies am sogenannten "Aberglauben"
sehen, der aus scheinbar vorhandenen Mustern entsteht.
Ich bin froh, dass die Menschen die gestaltende und
erforschende Kraft auf dieser Erde sind. Gäbe es einen
Gott, erschiene mir das alles sehr sinnlos, als ob wir nur
virtuell wären. Von daher ist es auch opportunistisch,
nicht an Gott zu glauben. Die Suche nach einem Sinn ist
für mich selbst sinnvoll. |
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Bernhard, 37 |
Ich bin Atheist und das ist auch gut
so!
Das war aber nicht immer so: Ich bin in einem religiösem
Elternhaus und einer religiösen Umgebung (schwäbische
Provinz) aufgewachsen. Über Gott und die Bibel wußte ich
lange bevor ich das Wort "Evolution" gehört hatte. Ich
glaubte also an Gott, an die Schöpfung durch Gott und an
ein Jenseits. Dieses transzendentale Gebilde war mir nie
ganz geheuer und ich hatte auch immer etwas Angst, z.B.
nicht richtig zu leben oder zu handeln. Irgendwann wollte
ich es wissen: Ganz oder gar nicht! Ich beschäftigte mich
sehr intensiv mit Religion, sprach mit Pfarrern, etc.,
beschäftigte mich aber auch gleichzeitig mit mit dem
Gedanken an ein Leben ohne Gott.
Das Resultat war, daß mir Christen immer naiver und
irrationaler vorkamen, Gehirngewaschene, die nicht mehr
real denken konnten (wie ich vorher auch). Mir blieb
praktisch nur der Weg zum Atheisten. Mal ehrlich, was ist
schon Religion? Alte geschichtliche Quellen und archaische
Denkweisen; Religionskriege; Mächtige, die
Glaubensrichtungen z.T. auch mit Gewalt durchsetzten;
Verleugnung der Vergänglichkeit; Verleugnung von
Tatsachen. Ja, ja, ich weiß: "Gott ist Liebe, Vertrauen,
Sinn, Zuversicht, Zwischenmenschlichkeit, etc" (als
könnten Atheisten nicht auch lieben, geben, vertrauen...).
Es gibt keinen einzigen Beweis für einen Gott! Keinen!
Also was soll es überhaupt? Ich fühle mich viel wohler als
Atheist. Ich darf meiner Existenz meinen eigenen Sinn
geben. Ich lebe ein Zeit lang und dann ist es eben vorbei.
Das ist so in Ordnung. Für mich zählt die Wissenschaft.
Keine Ammenmärchen mehr.
Ich habe durch die Loslösung vom Christentum und durch ein
Leben ohne Gott zu mir selbst gefunden. (Leider wird das
nie ein Christ oder ein Theist verstehen können) |
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