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Ich
kann nicht an Gott glauben ...
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Bright, männlich, 48 |
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weil der Glaube an Gott nicht
wahrscheinlicher, plausibler, besser begründet,
vernünftiger ist als irgendeine Wahnvorstellung. |
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Anonym, männlich, 20 |
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warum sollte ich auch? |
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Björn Brunner, 26 |
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auch wenn
ich gerne an Gott glauben würde, scheitert es immer an
meinen Überlegungen. Vor allem widerstrebt mir der Gedanke
des eines Gottes im Biblischen Sinne. Ein Gott voller
Rachegedanken und Wut, welcher nicht davor zurückschreckt
Menschen zu bestrafen. Was ist denn der Sinn des freien
Willens, wenn ich ihn nicht nutzen kann? Weshalb muss ich
Gesetze befolgen, wenn ich deren gültigkeit nicht
überprüfen kann? Vorausgesetzt es gäbe einen Gott, ist er
dann allmächtig? Kann er/sie/es die Zukunft sehen? Und
wenn Gott die Zukunft sehen kann, weiss er bereits was ich
tun werde... wenn mein Schicksal also bereits feststeht,
bevor ich geboren wurde -> was zum Henker mache ich dann
hier? Es gibt keinen Plan, es gibt keine Antworten. Nur
Chaos und Kampf. Der einzige Verlass im Leben sind die
Menschen die man liebt. Wenn man jemandem wertschätzung
zeigen will, dann diesen - nicht einem "geist" welcher
sich nicht zeigen will. |
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Atheist |
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Neben der nicht vorhandenen
psychischen Notwendigkeit, einen totalitären,
unschlagbaren Tyrannen zu imaginieren und der absoluten
wissenschaftlichen No-Gos, kann man vor allem die
Vergangenheit der Kirche hinzuziehen. Kreuzzüge,
Inquisition, Konsekrationen Könige und Kaiser, etwa 90%
der Kriege der Menschheitsgeschichte, Rattenlinien,
Kondomverbot & Homophobie.
Die Kirchen haben mehr Opfer auf dem Gewissen, als Hitler
und Stalin zusammen.
Was läge also näher, als diese Institutio(en) zu ächten?
Aber nein, sie werden vom Staat finanziert. 20 Mrd.
bekommen die großen Kirchen in Deutschland pro Jahr. Die
Kirchensteuer ist da Nicht mit eingerechnet!
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Anonym, männlich, 62 |
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Wenn man
weiß, dass eine Figur eine literarische Erfindung ist, was
soll es dann über dieses Wissen hinaus bedeuten, an diese
literarische Erfindung auch noch zu "glauben"? |
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Bernd Nowotny, 68 |
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weil das,
was man über ihn sagt, nicht zu unserer Welt passt. |
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Anonym, männlich, 23 |
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hab ich
nicht gesagt, nur ist der glauben nur ein wort. |
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Glaube als Systemreflex, männlich, 39 |
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Die Funktion
der Religion besteht darin eine sinnlich nicht
wahrnehmbare Systemumwelt zu beschreiben, um daraus
Aussagen ueber die eigene Systemgrenze ableiten zu koennen
(sehr frei nach Luhmann). Diese Funktion der Religion und
des damit verbundenen Gottesbildes setzt zweierlei voraus.
Erstens kann es keinen empirisch nachweisbaren
Wahrheitsbezug geben, sonst waere die jeweilige Religion
ueberfluessig. Zweitens muss die Annahme der Religion
kontrafaktisch als gewiss betrachtet werden. Spaetestens
an diesem Punkt widerspricht sich jede Religion selbst.
Der religioese Mensch ueberspringt diesen Widerspruch
indem er den Zweck der Religion ueber deren Wahrheit
stellt. Ein psychologisch nachvollziehbarer Mechanismus. |
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Anonym, weiblich, 30 |
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Das, woran
ich glauben kann, ist mit dem Wort "Gott" nicht
beschreibbar. Stattdessen stelle ich mir eher vor, dass
alles Leben "beseelt" ist und auf einer nichtmateriellen
Ebene miteinander zusammenhängt, daß zwar alles Materielle
vergänglich ist, alles Geistige aber ewig. |
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Benjamin Lehnardt, 30 |
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weil es
soviel leid auf der Welt gibt!!! |
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Anonym, weiblich, 30 |
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Weil ich mir
zum Beispiel nicht vorstellen kann, dass er, wenn es ihn
gäbe, so etwas wie Kinderprostitution zulassen könnte. |
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Anonym, männlich, 41 |
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... weil es
gleichzeitig viel zu einfach und viel zu schwer ist. |
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La |
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da es keine
handfesten Beweise dafur gibt. Ich glaube die Menschen
haben ihn nur erfunden damit sie durch schwere zeiten
einen art begleiter haben der einem hoffnung gibt. Auch
erscheinen mir viele Geschichten aus der Bibel unlogisch,
wie z.B. die erstehung der menschen- adam und eva. Aber
ich kann auch nicht mit absoluter gewissheit sagen, dass
es ihn nicht gibt. |
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Kathrin |
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Ich kann
mich bisher nicht ganz mit dem Gedanken anfreunden, dass
es einen Gott gibt, da meiner Meinung nach zu viele Fragen
offen bleiben, welche die Existenz von einem Gott
kritisieren. Im Gegensatz dazu, gibt es auch keine
Beweise, die bezeugen, dass nicht doch irgendwo einen Gott
gibt. |
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Jay |
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weil es fuer
mich keine beweise gibt. Es gibt aber keine widersprueche.
Nicht alles kann durch zufall erklaert werden. |
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Oliver, 17 |
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wenn so viel
gewalt in der welt existiert. wenn gott allwissend und
allmaechtig ist, wieso passieren solch schreckliche dinge
wie kindermishandlung, oder wie die grossen kriege z.b.
vietnam oder die weltkriege? |
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Flow |
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tue ich,
aber ich glaube wir haben bei Gott einfach verschissen.
Der hat glaube ich keinen Bock mehr auf diesen riesigen
Kindergarten aufzupassen. |
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Johannes Rohr, 41 |
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... der Satz
fängt schon falsch an, denn "ich kann nicht" impliziert
ein Defizit, ein Unvermögen, ganz so als wäre glauben
können eine Qualität. Damit haben die Ersteller der
Umfrage bereits eine Richtung vorgegeben. Man kann es aber
auch genau umgekehrt sehen: Es ist eine Qualität, den
Glauben an imaginäre Freunde, an den allmächtigen "Sky-Daddy"
loszulassen und die Welt zu akzeptieren, wie sie - aller
Wahrscheinlichkeit nach - wirklich ist: ohne einen höheren
Plan, ohne einen vorgegebenen Sinn. Sinn, Menschlichkeit,
Erfüllung - all dies sind Dinge, die wir uns selbst
schaffen müssen. Die eigene Geworfenheit in die Welt
annehmen, ohne sich eine kosmische Vaterfigur
herbeizuhalluzinieren. Ich kann gut verstehen, warum
Menschen an Gott glauben, dass dieser Glauben u.a. Trost
geben kann (er kann aber auch Angst und Schrecken
produzieren). Ich kann gut verstehen, dass der Glaube an
eine unsterbliche Seele tröstlich sein kann und den Umgang
mit dem Tod erleichtert. Mehr Charakterstärke, mehr
Erwachsensein fordert es jedoch, der Möglichkeit ins Auge
zu sehen, dass dies nur Illusionen sind, der Möglichkeit
ins Auge zu sehen, dass die eigene Existenz keineswegs
Teil eines göttlichen Plans ist und dass das Ende des
Lebens wirklich und unwiderruflich das Ende ist;
einzusehen, dass Dinge nicht allein deshalb wahr werden,
weil wir uns wünschen, sie wären wahr; zu verstehen, dass
religiöse Vorstellungen über höhere Mächte und ewiges
Leben höchstwahrscheinlich Produkte der menschlichen
Psyche sind, dass sie im Kern kindliche Phantasien sind,
in denen wir Schutz und Trotz suchen. Der eigenen
Endlichkeit wirklich und radikal ins Auge schauen zu
können, zu verstehen - wenn ich sterbe, sterbe ich,
endgültig - gerade dies erfordert Mut. Doch es eröffnet
auch neue Möglichkeiten, neue Lebensperspektiven. Wenn ich
akzeptiere, dass dieses Leben hier das einzige ist, was
ich habe, kann ich es in einer neuen Qualität erfahren.
Wenn ich die Vorstellung loslasse, später eine himmlische
Belohnung zu erhalten, kann ich erst wahren Altruismus
erlernen. Deshalb hätten die einleitenden Worte nicht "ich
kann nicht" lauten müssen, sondern neutral "Ich glaube
nicht an Gott". Es auch 1000 Möglichkeiten, den eigenen
Unglauben positiv zu formulieren und nicht als Defizit:
"Ich habe den Mut, nicht zu glauben", "Ich bin ehrlich
genug zu mir selbst, mir nichts vorzumachen" usw. .
Allein, die Vorstellung, dass Glauben per se etwas gutes
sei ist so tief verwurzelt, dass sie wohl auch die
Initiatoren dieser Aktion hier von vorneherein
vorausgesetzt haben... |
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Daniela Zitzelsberger, 25 |
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wahrscheinlich will ich nicht. mein lebensgefühl, mein
Weltbild besteht ohne etwas wie Gott. ich habe lange
versucht meinen Glauben wiederzufinden, den ich bereits
mit 8 Jahren verlor. Gott und jegliche höhere Existenz
spielen schlichtweg keine Rolle mehr für mich. |
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Daniel, 25 |
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da das
"Ganze" einfach zu groß ist, als das er es in 7 tagen
erschaffen könnte. |
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Cassandra Heuswald, 23 |
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...weil ich
denke, dass götter erfunden wurden, um dem menschen zu
erklären, wie er entstanden ist, und was nach dem tod
kommt. für mich klingen atome und evolution eigentlich
schlüssig genug, und wenn es noch etwas anderes gibt, dann
kann es sich ja erforschen lassen. und selbst wenn ein
gott wie im christlichen glauben existiert - dann wüsste
er, warum ich glaube, was ich glaube, und würde sich am
forscherdrang seiner schöpfung freuen. |
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Anonym, weiblich, 48 |
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obwohl ich
religiös erzogen wurde. Im Laufe der Zeit legt man seinen
Kinderglauben ab, liest und beschäftigt sich mit
ernsthafter theologischer Literatur (Küng, Rahner, Newman)
mit den physikalischen und biologischen Grundlagen der
Entstehung des Lebens und so fort. Auch die Erkenntnisse
der Neurobiologie gehören heute zu den Standardgrundlagen
der Beschäftigung mit dem Glauben, der Gottesfrage.
Festzuhalten ist für mich in jedem Fall dass die ungelöste
Frage nach dem Ursprung des Weltalls nicht automatisch in
Richtung der (christlichen) Religion kanalisiert werden
darf. Für mich steht fest, dass das Christentum eine
Möglichkeit der Deutung der Welt bietet und in neuerer
Zeit auch gute Ansätze für ein humanes Miteinader in
Gesellschaft und Welt - ich jedoch kann hier nur noch eine
Sozialnorm erkennen, die sich durch geschickte Politik in
Welt und Staat irgendwie gehalten hat, auch gehalten
wurde. Die Kritik an der Geschichte der Kirche und ihre
Verstrickungen habe ich durchaus im Auge, sehe sie jedoch
nicht als direkten Auslöser für meinen Unglauben an.
Unglauben meine ich im Sinne einer gedachten Transzendenz,
einer grundsätzlichen Sinnhaftigkeit der Existenz des
Menschen. Endgültiger Auslöser für meinen Unglauben ist
die Theodizeefrage, nicht nur global sondern ganz konkret
in meinem Leben. Das Ausmaß von Leid und frühzeitigem Tod
das ich in meinem direkten familiären und persönlichen
Umfeld erfahren musste ist derart unfassbar, dass es mich
nicht nur an sondern über die Grenze geführt hat. Am
eigenen Leib, in Hoffnungslosigkeit, Trauer und
Verzweiflung erfuhr ich, wie der menschliche Geist sich
einen Ausweg sucht um mit (mehrfachen) grausamen
Schicksalsschlägen klarzukommen. Natürlich denkt man, dass
das Leben wie man es erfährt so doch nicht sein darf. Der
Ausweg wird dann anderswo gesucht. Da, wo es objektiv
nicht erfahrbar ist. Kompensation im Jenseits? So entsteht
Religion - aus den Bedingungen des Alltags in dem
erkennbar wird, das das Unglück nicht gleich verteilt ist
sondern sich bei manchen anhäuft. Der eine lebt sein Leben
und stirbt lebenssatt in hohem Alter, der andere hat nur
mit Kummer und unverschuldetem Leid zu kämpfen und steht
laufend am Grab eines jung verstorbenen, geliebten
Menschen. Wenn Gott den Menschen "nach seinem Bilde"
geschaffen hat - wie ist dann Auschwitz zu erklären? Da
waren Menschen am Werk. Das Erdbeben von Lissabon, Tsunami
und Haiti gehören in eine andere Kategorie aber werfen
große Fragen auf. Eine unerlöste Welt? Sicherlich, die
erleben wir alle. Die allem zugrundeliegende Frage
jenseits von Leid, Elend und unerlöster Welt ist jedoch
die: Warum hat das Konstrukt "Gott" dies alles in Gang
gesetzt? Weil er die Menschen liebt? Ja, manche wohl mehr
und viele weniger. Was für ein grausiges Spielchen ist
das, was mit uns veranstaltet wird sollte es so sein wie
von den Theologen dargestellt? Warum sollte der
Allmächtige, Allwissende Gott so ein Elendsspektakel
überhaupt in Gang setzen? Wofür hat er uns nötig? Wenn er
es trotzdem getan hätte wäre er ein brutaler, grausamer
Gott der zugelassen hat dass in Auschwitz lebende Kinder
in die Öfen geworfen wurden. Mit so einem Wesen möchte ich
nichts zu tun haben. Eigentlich aber müsste man genau
jenen Gott erfinden um ihm eines Tages, wenn man die
Möglichkeit hätte derart die Meinung zu sagen warum er
diese ungerechte Welt überhaupt geschaffen hat. Es gibt
ihn aber nicht, kann ihn nicht geben. Davon bin ich
überzeugt. Dies nicht, weil ich es darauf angelegt habe.
Meine Lebenserfahrung ist die, dass die Welt grausam,
zufällig und gottlos ist. Der eine lebt zufrieden,
glücklich und ohne nennenswerte Last. Da kann man glauben
- der Glauben steigert sogar noch die kulturelle
Lebensqualität. Für jene, die vom Leben gebeutelt werden
ist der Glaube auch ein Weg - dies jedoch nur wenn man
nicht fundiert und gründlich liest und nachdenkt. |
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Anonym, weiblich |
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weil das
unlogisch wäre |
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Anonym, männlich, 55 |
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und dabei
haben mir Dennett, Dawkins, Boyer und andere geholfen. |
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Michael Bernast, 51 |
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...weil
"glauben wollen" nur in eng begrenztem maße lebenshilfe
darstellt und bei tieferem hinterfragen grundsätzlich das
"wissen wollen" an seine stelle treten muß. weil das
glauben an "etwas" per se unbeweisbares imaginär bleibt
und damit unnötig, ja hinderlich wird. die frage ist
anders zu stellen : "muß man an etwas oder irgendjemand
glauben?" |
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Johannes Rohr |
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..., da ich
keine überzeugenden Hinweise auf seine wirkliche Existenz
finden kann. Wenn ich die FAQ zu dieser Website lese, so
tut sie alles um in dieser Frage möglichst vage zu
bleiben, die Dinge im "soft focus" zu belassen. Der
Umstand, dass es in unserer Welt schlicht und einfach
keinen Hinweis auf irgendwelches göttliches Eingreifen
gibt, wird mit poetischen Formulierungen weggeredet, z.B.
aus "Wie handelt Gott?": > " So wie Jesus die Menschen zum
Handeln befähigt hat, will Gott auch heute Menschen zum
Handeln befähigen. Woher um alles in der Welt weiß der
Autor dieser FAQ, was Gott will? Wenn es wirklich um
Wahrheit ginge und nicht darum, sich die Welt
schönzureden, dann müssten solche Aussagen begründet und
mit Belegen versehen werden, sonst sind sie einfach nur
Phantasieprodukte. > "Gott hat keine anderen Hände als
unsere." Das ist nach meinem Dafürhalten nur eine
verbrämte Form des Eingeständnisses, dass Gott nicht
existiert. Der Autor weiß eigentlich, dass da nichts ist,
man muss es aber irgendwie mit schönen Worten sagen, die
einen über die eigentliche Kernaussage hinwegtrösten. >
"Wie Gott nicht handelt: Gott ist nicht der große Magier,
der von oben eingreift, wenn wir Menschen nicht mehr
weiter wissen." Erstaunlich: Wenn wir die Bibel lesen,
dann ist Gott gerade jener Magier, der am laufenden Bande
interveniert, Katastrophen und Pestilenzen schickt, Kriege
befielt, Opfer fordert, Wunder wirkt. Jesus erweckt Tote
auf, geht übers Wasser, verwandelt Wasser in Wein etc.
Jene Wundergeschichten werden ja stets als Nachweis der
Göttlichkeit Jesu zitiert. Ohne Wunder wäre Jesus
allenfalls ein drittklassiger Wanderprediger, denn die
moralphilosophischen Einsichten des neuen Testaments
reichen in Ihrer Tiefe sicher nicht an die griechischer
Philosophen der Antike oder an die Lehre Siddharta
Gauthamas (Buddhas) heran. Wenn wir es also mit
schonungsloser Nüchternheit betrachten bleibt nur
folgendes: Die Bibel behauptet, dass Gott Wunder wirkt.
Wir stellen fest, dass solcherlei Wunder nicht
stattfinden, also spricht ziemlich viel dafür, dass der
Gott der Bibel genauso imaginär, ein Produkt der
Mythologie, ist, wie all jene Götterheere die zuvor die
kollektiven Vorstellungswelten der Menschen besetzt haben. |
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ItaJo, 16 |
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Ich glaube
nicht an Gott, weil 1. alle Dinge die in der Bibel stehen
sowieso nicht stimmen und 2. da er zu viel grausames
geschehen lässt. |
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Anonym, männlich, 40 |
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- weil das
Theodizee-Problem letztlich unlösbar ist. Es gibt keine
akzeptable Lösung dieses Problems, außer der der
Nichtexistenz Gottes. - es lässt sich leicht zeigen, wie
Religionen sich in der Menschheitsgeschichte entwickelt
haben und dass sie letztendlich ein menschliches Bedürfnis
befriedigen. Menschen glauben an Götter, weil sie es
wollen, das heißt aber keineswegs dass diese wirklich
existieren. Etwas wird nicht wahr, allein weil man sich
wünscht es möge wahr sein. |
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Niklas D., 16 |
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Wie gesagt,
ich glaube auch nicht an Einhörner und Zwerge. Allerdings
ist es sehr schwierig, einen Gott anzubeten, der im Alten
Testament mehrfachen Massenmord begeht (das Alte Testament
wird im Vorwort zur Einheitsübersetzung als
Offenbarungsurkunde der Juden und Christen bezeichnet!!!)
und im Neuen Testament den Ungläubigen den Höllentod
wünscht (Mk 16;16). Im Anbetracht dieser Brutalität auch
des sogenannten Messias Jesu (Mt 13; 41-43) ist die
Kriminalgeschichte des Christentums sicherlich kein
Zufall. Der christliche Glaube stellt sich gegen jeden
Fortschritt ( man denke hier nur an den sogenannten
Antimodernisteneid), weil er von Grund auf beansprucht,
die absolute Wahrheit zu verkünden. |
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Gernot Back, 46 |
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"Ich KANN
nicht an Gott glauben", das ist eine sprachliche Wendung,
die sich ein denkender Mensch niemals zu eigen machen
würde: Er glaubt nicht an Gott, einfach weil er denkt,
basta! Das Modalverb "können" ist hier völlig fehl am
Platze. Ein Atheist glaubt nicht an "Gott", genauso wenig,
wie er an Bertrand Russels "Teekanne" oder an Bobby
Hendersons "Fliegendes Spaghettimonster" glaubt und zwar
einfach deshalb, weil es nicht die geringsten Indizien für
die Existenz solcher Hirngespinste gibt. Da der Mensch als
Angehöriger einer Brutpflege betreibenden Tierart
vollkommen unselbstständig in diese Welt hineingeboren
wird und sich so spät wie keine andere Spezies von seinen
Erzeugern abnabelt, ist es zwar verständlich, dass er sich
gedanklichen Ersatz in einem "höheren Wesen" zu
konstruieren sucht. Es ist aber keine besondere Leistung,
bei solch naivem Wunschdenken zu verharren, schon gar
nicht Im WISSEN um diesen Zusammenhang! Ich kann DENKEN,
d.h. ich kann zwischen glaubwürdigen und unglaubwürdigen
Hypothesen unterscheiden. "Ich kann NICHT-AN-GOTT-GLAUBEN!",
so wird ein Schuh draus! |
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Stefan K., 28 |
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Ich halte es
für extrem unwahrscheinlich, dass ein Gott, wie er in
Thora, Bibel oder Koran beschrieben wird, existiert. Die
Existenzgrundlage eines solchen Gottes passt nicht in mein
logisches Verständnis. Alles andere dagegen, alles was
nicht omnipotent oder omnipräsent ist, braucht nicht als
Gott bezeichnet zu werden. |
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Anonym, männlich, 34 |
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Weil auch
gerade solche religiösen "Notbehelfe" wie "wer Gott in
seiner Herrlichkeit (und nur diese wäre wohl ein in der
Erfahrung ausreichend eindrucksvolles Erlebnis um die
Existenz Gottes durch Empirie für sich bestätigt zu sehen)
den Geschichten nicht gerade mehr Glaubwürdigkeit
verleihen. Wer behauptet es gäbe eine absolute Moral von
einer absoluten Instanz macht sich, angesichts mehrerer
Weltreligionen mit völlig unterschiedlichen Ansichten,
doch nur lächerlich. Ich ertappe mich als Mensch schon bei
vielen beiweiten weniger unangenehmen Wahrheiten dabei
mich tendentiell gerne selber zu belügen. Ich glaube
nicht, daß ich da sonderlich anders bin als alle Menschen.
Wir müssen aber dringend immer die jeweils grösste Lüge
aufdecken welche wir uns selber auftischen. Es ist unsere
Pflicht uns immer zuerst um die schlimmsten Probleme zu
kümmern. |
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Anonym, männlich |
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wenn der
Glaube an ihn mit einer Lehre verknüpft ist, die für sich
selbst in Anspruch nimmt, verschiedene unfehlbare Aussagen
zu beinhalten. |
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Anonym, männlich, 32 |
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...weil ich
keinen Grund dazu habe. Mir hat in 32 Jahren auch noch nie
jemand einen Grund nennen können, jedenfalls keinen guten. |
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Ingeborg Albert, 65 |
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weil es so
etwas nicht gibt. Dieser Begriff entstammt der Phantasie
der Menschen. Viele Menschen haben einfach Lebensangst,
die ihnen teilweise von der Kirche eingeredet wird. So
suchen sie irgendwie Halt in einer höheren Gewalt. |
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Gunter Veet, 67 |
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weil das,
was Gott meint, nur ein epileptischer Anfall im vorderen
Stirnlappen ist. Glauben kann ich auch an ein selbst
gebasteltes Kartoffelmännchen... |
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Anonym |
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unter
anderem, weil Gott oder die Behauptung eine göttliche
Offenbarung empfangen zu haben von Menschen als (Pseudo-)Autoritätsargumente
benutzt werden. "Wenn daher, was Gott verhüten möge,
jemand vorsätzlich dies, was wir definiert haben, leugnet
oder in Zweifel zieht, so soll er wissen, dass er völlig
von dem göttlichen und allumfassenden Glauben abgefallen
ist." Wenn Menschen versuchen durch Machtrhetorik per
Definition Wahrheiten zu schaffen versuchen, dann ist das
in den Allermeisten fällen Wahrheitsbeugung. Es überrascht
mich, dass dieses dabei oftmals geradezu naive Vorgehen
der Kirchen, so wenig Beachtung findet. |
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Ronaldiny, 51 |
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wenn nicht an Gott an was
sollte man sonst glauben. |
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Gerhard W. Granseier, 74 |
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...denn er hat sich mir
bisher nicht offenbart. Ich vermag auch nicht einzusehen,
wieso der Wert eines Menschen abhängig sein soll von
seiner Fähigkeit, absurde und widersprüchliche
Behauptungen für wahr zu halten. Altes und Neues Testament
wimmeln von Widersprüchen und die Kirchengeschichte quillt
über von Täuschung, Fälschung, Lüge, Betrug, Heuchelei und
Doppelmoral, ganz zu schweigen von Mord und Völkermord im
Namen Gottes, von Kreuzzügen, Religionskriegen,
Inquisition, Ketzerverfolgungen und Hexenverbrennungen.
Zahllose Millionen sind auf diese Weise im Laufe von zwei
Jahrtausenden auf Veranlassung und mit dem Segen der
Kirche im Namen ihres Gottes ums Leben gebracht und noch
viel mehr Menschen sind durch die Fixierung des Klerus auf
das Sexuelle, dessen Betätigung ihm ja versagt bleiben
muss, um ihr Lebensglück gebracht und mit Komplexen und
Psychosen belastet worden. Dabei hat Glauben mit Moral
überhaupt nichts zu tun: Immer sind es ja doch gläubige
Menschen, die andere, die ihren Glauben nicht teilen und
sie dadurch in Unruhe versetzen, zwangsweise zu bekehren
suchen und im Falle der Weigerung gnadenlos umbringen und
ausrotten. Dabei tut der Gegenstand des Glaubens überhaupt
nichts zur Sache: Die einen morden zur höheren Ehre ihres
Gottes, andere, weil sie an die Überlegenheit ihrer Rasse,
wieder andere, weil sie an die Notwendigkeit einer
Diktatur des Proletariats glauben. Ein in den Augen
solcher Fanatiker Ungläubiger dagegen, ein Zweifler,
Skeptiker oder Agnostiker wird, da er sich dessen bewusst
ist, dass sein Wissen Grenzen und er keine absoluten
Wahrheiten zu verkünden hat, niemals andere um eines
Glaubens willen benachteiligen oder gar ums Leben bringen
wollen. - Wie passt übrigens der angeblich gütige Gott der
Liebe, den das Neue Testament verkündet, zu dem
eifersüchtigen, neidischen, rechthaberischen und finsteren
Gott des Alten Testamentes, der den Israeliten persönlich
in Dutzenden von Fällen die Begehung von Völkermord an den
vor den Juden in Palästina siedelnden Völkern befiehlt,
wobei er ausdrücklich auch Frauen und Kinder, ja sogar die
Sklaven und das Vieh mit zur Ausrottung bestimmt? Ist es
nicht so, dass mit demselben Hass und derselben
Unerbittlichkeit auch die heutigen Vertreter seines
auserwählten Volkes gegen die heutigen nichtjüdischen
Bewohner Palästinas vorgehen? Und haben nicht die
tiefgläubigen protestantischen Siedler in Nordamerika sich
auf eben dieses Alte Testament berufen, als sie daran
gingen, mit der Bibel in der einen und dem Gewehr in der
anderen Hand Nordamerika von seiner Vorbevölkerung zu
befreien? Und sind nicht die fundamentalistischen
Nachkommen dieser Finsterlinge auch heute wieder bestrebt,
zur Ehre Gottes ein weltweites Armageddon
heraufzubeschwören? Wie in der Vergangenheit, so gehen
auch heute leider immer noch Glaube und Politik Hand in
Hand und profitieren von der Ahnungslosigkeit und der
Interesselosigkeit der meisten Menschen im Hinblick auf
diese Themen. Inzwischen gehört schon rund ein Drittel der
Bevölkerung keiner der das Monopol auf das Weiterleben
nach dem Tode ausübenden Kartellkirchen mehr an, aber
immer noch kuscht alles, wenn die Kirche bimmelt. Wer
eigentlich vertritt die Interessen des nichtgläubigen
Bevölkerungsdrittels in der Öffentlichkeit? Wo sind u n s
e r e Vertretungen in den Presse- und Rundfunkräten und
Gremien aller Art? Die Gefühle der Gläubigen sind durch
Gotteslästerungsparagraphen und Ähnliches streng
geschützt, - wer aber schützt die Gefühle der
Nichtgläubigen vor Verdächtigungen, Herabsetzungen,
Beleidigungen und Anpöbeleien seitens der staatsgenehmen
Gläubigen? Wäre es nicht endlich einmal an der Zeit, die
staatlich eingetriebene Kirchensteuer und das ganze
Hitlerkonkordat, das als einziger von den damaligen
Machthabern abgeschlossener internationaler Vertrag
unangefochten im Verborgenen überdauert hat, abzuschaffen? |
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Heidrun, 58 |
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weil ich ihn für eine
Erfindung von Menschen halte um allgemeine (meist gute)
Regeln zu setzen. |
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Carsten, 42 |
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Ich habe als Kind an den
Weihnachtsmann, das Christkind und den Osterhasen
geglaubt. Der Glaube daran ist mir im Laufe des
Älterwerdens abhanden gekommen, ohne dass ich davon
Schaden genommen habe. Genauso ist es mir mit dem
kindlichen Glauben an Gott gegangen. Er ist einfach
verschwunden (der Glaube). Gott oder die Götter sind der
Versuch des Menschen, Dinge zu begreifen, die er nicht
begreifen kann. So wie wir nicht mehr an den Regengott
glauben, weil wir zu verstehen beginnen wie das Wetter
funktioniert, werden die Menschen irgendwann aufhören, an
Gott zu glauben, weil sie verstehen, wie die Welt
funktioniert. (falls die Menschheit so lange existiert und
sich nicht vorher vernichtet, oder durch etwas anderes
vernichtet wird) Die Evolution ist noch lange nicht zu
Ende und Menschen, die sich selbst als Krone der Schöpfung
bezeichnen, sind entweder unglaublich naiv oder
unglaublich arrogant, oder beides. |
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Thomas Bietz, 47 |
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.. weil den Lauf der Welt
eher der Zufall bestimmt. .. weil die Naturwissenschaften
"ihn" ad absurdum gefuehrt haben. |
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Ulf Draack, 67 |
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Schutz des Klimas Sehr
geehrte Damen und Herren! Neulich beklagte in der
Morgenandacht (WDR 5, 7:00 Uhr) ein Prälat aus Aachen die
Überflutung einiger Inseln im Pazifik und die
schrecklichen Folgen für die Bewohner. Sehr lobte er die
klimaschützenden Aktivitäten einer Kirchengemeinde im
Lande BW. Ich frage, ob ihm angesichts der drohenden
Klimakatastrophe keine Zweifel an dem Bibelwort kommen:
„Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und
machet sie euch untertan…." (Kapitel 1,28., erstes Buch
Moses). Für mich ist das die wirkliche Ursache der Gefahr
und kann damit nicht zum Gebot eines Gottes gehören. Warum
würde ein liebender Gott die Zerstörung der Schöpfung
dulden? Wie der Holocaust und andere Katastrophen beweist
das, dass ein Gott nicht existiert. 58644 Iserlohn,
05.04.2009 gez. Ulf Draack |
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Peter Backfokus, 52 |
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Weil Glauben für mich keine
Option ist. Ich strebe nach Wissen und Wahrheit, wohl
wissend, das mehr als Wahrscheinlichkeit nicht erzielbar
ist. |
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Jonathan Straub, 20 |
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Ich nehme seine Existenz an,
aber ich glaube nicht an ihn nach den Definitionen der
Religionen von "Glaube". Mir fehlen zum Glaubensbekenntnis
Gottesfurcht, Gottvertrauen und viel mehr. Damit eins klar
ist: ICH HASSE GOTT NICHT! Ich habe das Gefühl, mich
friedlich von ihm getrennt zu haben. Noch etwas muss ich
klarstellen: ICH RESPEKTIERE GOTT NICHT, UND KÄMPFE GEGEN
DIE FURCHT VOR IHM AN. Ich bin GOTTLOS. |
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Michael Rauch, 65 |
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den mir meine ehemalige
Kirche "eingetrichtert" hat. Im ersten Gebot steht: Du
sollst Dir kein Bild machen von Deinem Gott... Gerade das
versuchen aber fast alle Religionsgemeinschaften dieser
Erde. Gott ist für mich - aus meiner Erfahrung heraus -
Der/Die/Das total ANDERE. Aber auf KEINEN FALL der Gott
der Bibel oder anderer Schriften. Alle
Religionsgemeinschaften verlangen von ihren Angehörigen
eines: GLAUBEN. Glauben ist das ideale Werkzeug der Macht.
Glauben funktioniert nur in Gemeinschaft und in absoluter
Demut, da Glauben bedeutet: Leben mit dem NICHT-Wissen.
Das ist heutzutage keinem Menschen mehr zumutbar. Denn die
Religionsgemeinschaften haben alle in ihren "Definitionen"
(sog. "Glaubens-Wahrheiten") unglaubliches eingebaut...
und verteidigen das bis dato wie "Gewissheiten". Ich halte
das aber als reinen Betrug aus purer Machtgier. |
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Marco, 44 |
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weil ich denke, das alles
was wir tun und lassen nur durch uns selbst bestimmt wird.
Jeder Mensch hat eine sehr hohe Verantwortung für sich und
seine Mitmenschen. Nur wenn wir an das Gute in uns selbst
glauben, können wir auch etwas gutes weitergeben. |
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Claudia Martelli, 44 |
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...seit ich logisch denken
kann. Die Menschen brauchen Gott. Das ist der Grund für
dessen Erscheinen in der Geschichte, und nicht umgekehrt.
Dass Gott von den Menschen in ihrer Not erfunden wurde,
kann ich nur gutheißen - aber das macht es mir unmöglich,
ernsthaft daran zu glauben, seit ich erwachsen bin. |
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Siegfried Vocasek, 70 |
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diese Botschaft hör ich
wohl, allein mir fehlt der Glaube :) Könnte es so sein:
Wer nicht glaubt, glaubt auch? |
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Anonym, männlich, 40 |
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weil er sich mir nie
gezeigt hat - weil etwas nicht allein dadurch wahr wird,
dass ich mir wünsche es möge wahr sein; - weil sich die
Religionen und Konfessionen in ihren Aussagen über Gott
fundamental widersprechen und es keinerlei Möglichkeit
gibt zu wissen, wer recht hat und wer irrt; - weil sich
die Menschen durch die Jahrtausende Gott und Götter nach
ihrem Bilde geschaffen haben; - weil die Welt in der wir
leben an vielen Stellen zeigt, dass sie nicht von einem
intelligenten Schöpfer geschaffen worden sein kann,
sondern sich langsam entwickelt haben muss, sonst wären
wir Menschen nicht die fehlerbehafteten, unvollständigen,
provisorischen Wesen die wir sind Ich sehe auch nicht,
dass das Glauben an Gott mich irgendwie zu einem besseren
oder moralischeren Menschen machen würde. Selbst wenn Gott
existierte, warum sollte er dem, ob wir an ihn glauben
oder nicht irgendeine Wichtigkeit knüpfen? Wenn er sich
für uns interessieren würde, dann doch dafür ob wir gut
leben und einander gutes tun und nicht welche Ansichten
wir über die Erschaffung des Universums haben. Die
Vorstellung dass ein Glauben an etwas, für das es
keinerlei Indizien gibt, eine Tugend sei, etwas besonders
schützens- und förderungswürdiges ist für sich absurd. |
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Edgar Nönnig, 58 |
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Ein Wesen als Gestalter des
Universums und einer, der den Menschen nach einem Katalog
von Prinzipien hilft, wäre mir zu phantastisch, wäre
einfach zu gigantisch. Deswegen muss man Ursprung und
Zusammenhalt der Welt nicht begreifen. |
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Alexander Krampe, 42 |
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Was meint jemand, wenn er
Gott sagt? |
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Anonym, weiblich, 28 |
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wie soll man an etwas
glauben was nicht da ist.was man weder sehen noch fühlen
kann. |
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Anonym, männlich, 34 |
weil der Begriff Gott so
dermaßen missbraucht worden ist, dass ich mit ihm zwar
alles mögliche verbinde, aber nicht mehr das was ich mir
von einem höherem Wesen, einem höherem Sein wünsche. Wenn
ich den Begriff Gott höre oder lese zieht sich bei mir
alles zusammen und Wut kommt auf, unendliche Wut. Diese
Bilder, diese Symbole von Gott, die mir Menschen mit auf
den Weg gegeben haben, machen mich so wütend, dass ich
gerne dieses Forum nutzen möchte, um mit diesen
Gottessymbolen abzurechnen.
1. Gotteshäuser: Sie sind groß sie sind mächtig, sie sind
die höchsten Gebäude in vielen Städten. Sie sind groß,
dass sich ein Mensch, eine Gemeinde darin verliert,
unscheinbar und unwichtig, wie Ungeziefer. Bei klassischer
Musik habe ich immer die Bilder von einstürzenden und
brennenden Kirchen. Ich wünsche mir ein höheres Wesen, ein
höheres Sein, dass den Menschen liebt und achtet.
2. Gotteslob. Wenn ich das Gesangbuch der katholischen
Kirche aufschlage wird mir schlecht. Die Texter des
Mittelalters und der Rennaisance scheinen sich
übertrumpfen zu wollen, wer der kleinste und mieseste
Mensch ist. Wenn ich dazu noch eine Gemeinde höre, die zu
den Pfeifen einer Orgel, Großer Gott wir loben Dich,
gröllt, kriege ich Ohrenschmerzen. Ich wünsche mir ein
höheres Wesen, ein höheres Sein, dass den Menschen achtet,
ihm seinen Stolz läßt.
3. Bilder und Skulpturen von Jesus Christus, der
Gottesfamilie oder sogar Gott selbst. Jeder hat das Bild
eines alten Mannes mit weißem Haar und Vollbart vor Augen.
Durch diese Bilder projeziert man das höhere Wesen, das
höhere Sein auf etwas fremdes. Ich wünsche mir ein höheres
Wesen, ein höheres Sein, das in mir und meinem nächsten
existiert. Ein höheres Sein, das sich im Lächeln eines
Arbeitskollegen, dem Stirnrunzeln einer Nachbarin oder
auch in dem Anblick meiner Hände zu erkennen gibt.
4. Gottesdienst. Wenn ich den Begriff Pastor ins Deutsche
übersetze erhalte ich den Begriff Hirte. Demzufolge ist
die Gemeinde eine Herde blöder Schafe, die brav auf den
Knien blöckt, Herr ich bin nicht würdig, dass Du eingehst
unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort so wird meine
Seele gesund. Mir ist danach jedes einzelne Schaf links
und rechts etwas um die Ohren zu hauen und anzuschreien,
steh auf, Du bist ein Mensch. Ich wünsche mir ein höheres
Wesen ein höheres Sein, dem ich mit aufrechten Gang und
erhobenen Hauptes entgegentreten kann und nicht nur ich
sondern jeder Mensch. Der Mensch unterscheidet sich
massgeblich vom Tier durch seine aufrechte Haltung und
selbständig zu denken.
5. Religionsunterricht. In meinem Religionsunterricht habe
ich einmal einen Comic gelesen, der mir immer noch das
Blut in den Adern gefrieren läßt. Es war mit den
Überschriften, zu jung, zu beschäftigt, zu glücklich, zu
alt, zu tot um an Gott zu glauben beschrieben. Die Bilder
dazu kann sich jeder selbst vorstellen. Ich war kurz
davor, diese Religionsbuch vor meiner Lehrerin vor der
gesamten Klasse zu zerreißen. Gott braucht meinen Glauben,
um zu existieren, war die Botschaft, die bei mir ankam und
wenn ich hier einige Beiträge lese, hat die katholische
Kirche es tatsächlich geschafft, diese Botschaft an viele
Menschen zu verteilen. Ich wünsche mir mein höheres Wesen,
ein höheres Sein, das mir Aufmerksamkeit schenkt, sei es
durch eine blühende Blume oder einen singenden Vogel. Ich
brauche keine depressiven, minderwertigkeitsgeplagten
Miesling, den ich ständig trösten muss.
7. Kommunionunterricht. Was Du nicht willst, was man Dir
tut, das füg auch keinen anderen zu. Ich verfluche, die
Rhythmik, die in diesem Spruch ist. Dieser Spruch ist Werk
des Teufels. Derjenige, der sich diesen Spruch ausgedacht
hat, möchte ich prügeln, solange prügeln, bis er einsieht,
dass dieser Spruch in die Passivität und Depression führt.
Man soll sich ständig vor Augen halten, was einem
schlimmes widerfahren ist, dies in sich hineinsaugen und
sich nach innen wie außen verNICHTen. Ich wünsche mir ein
höheres Wesen, ein höheres Sein, das mich anhält so zu
handeln, wie ich gerne behandelt werden möchte. |
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Mathias Leenders, 38 |
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Ich bin ohne Gott erzogen
worden. Das hat vielleicht eine entsprechende Grundlage
gelegt, mit anderem Hintergrund würde ich vielleicht
anders glauben. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich
alle Denkpositionen meiner Eltern übernommen hätte, ganz
im Gegenteil, ich weiß auch gar nicht, wie mein lange
verstorbener Vater wirklich zum Glauben stand, er spielte
für meine Familie jedenfalls nie eine Rolle. Heute finde
ich den Glauben an einen Gott absurd und erziehe auch
meine Tochter entsprechend, allerdings undogmatisch. Ich
bin Humanist und auch entsprechend organisiert, diese
Anschauung und die entsprechenden Werte geben meinem Leben
Halt und Sinn. Ich finde es nervig, dass auch in der
heutigen Zeit einem Kind eine freie Glaubensentscheidung
schwer gemacht wird, da es in den meisten
Bildungseinrichtungen mit der feststehenden
Existenzbehauptung Gottes konfrontiert wird. Ich wünsche
mir eine echte Gleichberechtigung nichtreligiöser
Weltanschauungen, auch und gerade bei den staatlichen
Unterrichtsplänen. |
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Ines Blum, 28 |
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weil es mir nichts gebracht
hat sprüchlein aufzusagen! hören kann er uns eh nicht |
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Norbert Schnitzler, 50 |
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weil ich erwachsen bin. Als
Kind konnte ich das. Mit 14 erkannte ich, wie naiv ich
war. |
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Volker, 40 |
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und das ist gut so |
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Ehemaliges Kind, männlich, 24 |
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Jemand der zulässt, dass ein
Kind vergewaltigt wird, obwohl er es verhindern könnte,
ist ein Sadist. Jemand der diesem Kind dann noch sagt
"Vertrau mir, es dient nur zu deinem Besten" ist ein
perverses Stück Scheisse! Ich steh weder auf Sadisten noch
auf Scheisse. |
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Felix |
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Da in Gottes buch steht das
man Schäche glorifiziren und Stärke negiren soll. Und das
lässt sich nicht mit meinem Persönlichem Charakter
vereinbahren. |
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Anonym, männlich, 36 |
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weil er nicht existiert, ich
glaube nur das, was ich sehe. |
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Peter |
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Die Phrase unterstellt mir
einen Mangel. Ich fühle mich nicht mangelhaft, nicht an
Gott zu glauben. |
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Ulrich, 48 |
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... dem ich zu danken habe,
wenn etwas gut gegangen ist (Ernte, schönes Wetter
gelungene Operation etc.) und wenn was schiefläuft, die
Schuld auf den Menschen zu schieben. Das funktioniert so
nicht. |
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Johannes Paulus, 39 |
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wenn er mich nicht glauben
läßt. Wem es nicht gegeben ist, der wird Gott nicht
finden. Ich suche ihn, und da es heißt, wer da suchet, der
wird finden und wer da anklopfet, dem wird aufgetan, kann
ich guter Dinge sein, ihn eines Tages zu finden. Dass
viele Menschen nicht glauben können, liegt an
Missverständnissen. Daran, dass viele sich ein Bildnis
machen (alter Mann mit weißem Bart). Daran, dass sie keine
Vorbilder haben, so wie ich meinen heiligen Herrn Z. habe,
der Engel unseres Hauses, der für andere Kehrwoche macht
und Schnee räumt, ob morgens um 6 Uhr oder abends um 22
Uhr. Der Kranke besucht und ihnen Mut zuspricht. Der den
noch verteidigt, der ihm eine Delle ins Auto fährt und der
nun darauf in einem Pflegeheim wartet, seinem Herrn Jesus
Christus von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und ich
wünsche ihm, dass ihm dies bald vergönnt sein wird... |
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Lars, 40 |
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aber ich wollte, ich könnte
es. |
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Anonym, weiblich, 20 |
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Weil der Junge der am Unfall
schuld war noch kurz leben durfte. |
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Andre Aengels, 28 |
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... weil ich nur an die
Wissenschaft glaube. Ihre Lehren sind auf Fakten aufgebaut
und nicht auf Mythen oder Überlieferungen. |
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Anonym, weiblich, 29 |
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Ich habe Gott verloren. Vor
16 Jahren habe ich Abend für Abend weinend gebetet, ihn
angefleht mir zu helfen, mir ein Zeichen zu geben. Nichts.
Er hat es einfach zugelassen, hat sein Versprechen, dass
er mich liebt und für mich da ist nicht eingehalten. Ich
bin nicht in der Kirche, denn die Kirche ist unweigerlich
mit dem Glauben an Gott verbunden. Und trotzdem, wenn ich
auf Grund unterschiedlicher Anlässe in die Kirche gehe,
singe ich die Lieder, lausche den Lesungen – kriege jedoch
das Glaubensbekenntnis und das Vater unser nicht über die
Lippen, sondern erlebe immer wieder genau dann den Punkt,
an dem ich unendlich traurig werde und mich immer und
immer wieder frage, ob ich ihm je verzeihen kann. |
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Christoph Kuropka, 29 |
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weil ich keinerlei sinn,
gewinn oder logik darin erkennen kann und ich anscheinend
seelisch ausgeglichen genug bin, ohne einen solchen, auf
meine eigene verantwortung und meinen eigenen
menschenverstand bauend zu leben. |
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Thomas Meier, 37 |
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weil es absolut keinen
Beweis gibt für seine (warum ist Gott immer männlich???)
Existenz. Zwar kann man auch das Gegenteil nicht Beweisen
aber das Gott eine Erfindung des Menschen ist, oder besser
des männlichen Teils der Menschheit, liegt eigentlich klar
auf der Hand. Zudem weiß kein Mensch wie viele Götter aus
auf unserem Planeten gibt und welcher von ihnen der
richtige ist. Das die christlichen Kirchen mit ihrem Gott
ebenfalls völlig daneben liegen beweist ja die
Wissenschaft beinahe täglich. Gott heilt niemanden, die
fortschrittliche Medizin schon... |
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Renate, 40 |
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Um an Gott zu glauben müsste
ich mein logisches Denken aufgeben. Und das geht nun mal
nicht. Denn 2 und 2 ist 4. |
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Anonym, männlich, 18 |
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weil es die idioten gar
nicht gibt |
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Anonym, männlich, 23 |
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da ich mir nicht erklären
kann, wenn ich nun wirklich im Paradies bin, wo das alles
herkäme und warum Gott existiert. |
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An, 41 |
... und ich bedaure
Menschen, die - bedingungs- und kritiklos - an Ihren Gott
glauben... weil:
Mit 17 las ich die Bibel einmal ganz durch. Im Anschluss
war mir Religion derart zuwider, da hätte es nicht mal
mein skorpionisch, faktenbasierendes Selbst oder mein
nüchtern sachliches und offenes Zuhause bedurft.
Alles, was Opfer für sich verlangt ist - nach meinem
Empfinden - extrem widerlich und abstoßend. Das gilt für
Tieropfer ebenso, wie für die beschriebene Gottheit, die
zwecks Treuebeweis vom Vater die Tötung des eigenen Kindes
verlangt. Da ist nichts Weises oder Bedeutsames dran - es
ist schlicht abstoßend!
Jedenfalls für Menschen, die das Leben achten und
hochhalten und lieben!
Unterdrückung, Gewalt, Mord, Hass - alles dies wurde und
wird noch immer, im Namen des einen oder anderes Gottes
begangen. Und dann gehen sie hin, beten oder beichten,
bekommen ihre Absolution - und alle ihre Sünden sind - oh
Wunder - in Luft aufgelöst... *kopfschüttel*
"Seid fruchtbar und mehret euch."
"Gehet hin und macht euch die Erde untertan."
Wie angenehm, nicht? Und wie brav ist Homo Sapiens dieser
netten Aufforderung gefolgt! Zur Zeit leben gut 6,5
Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Das Klima ist
hin, Tier- und Pflanzenwelt leidet, schrumpft oder wird
mittels Gentechnologie "passend gemacht". Und da verdammt
ein religiöser Führer die Empfängnisverhütung, kritisiert
aber gleichzeitig die Armut und den Hunger, sowie warnt
vor der Klimawandel und der Umweltzerstörung...?!? *wiebitte?*
Ach, und sein Gott soll's richten, wirklicher Friede ist
ja keine "bloße"(?) Errungenschaft des Menschen, sondern
ein "Gottesgeschenk"...
Andere sind derart fanatisch, dass sie allen Menschen
ihren Glauben aufzwingen wollen, koste es, was es wolle.
Und wenn die nicht wollen, müssen sie eben sterben. *wiekrankistdasdenn?*
Mal abgesehen davon, dass erzwungener, eingeredeter oder
erzogener (Kinder!) Glaube ohnehin nicht von Herzen kommt
(das ist nur möglich, wenn sich der - erwachsene - Probant
ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hat und dann im Herzen
etwas fühlt), ist das doch nur ein Beleg dafür, wie
unsicher dieser Fanatiker selbst in seinem Glauben ist!
Wäre sein Glaube wirklich fest und unerschütterlich, dann
wäre ihm egal, was andere denken.
Es gibt keine Gottheit. Es gibt nur den mehr als schwachen
Menschen, der nicht fähig oder willens ist, Verantwortung
für sein Denken und Handeln zu übernehmen. Da ist es doch
einfacher, sich ein übermächtiges Etwas auszudenken, das
für alles zuständig ist und die Sünden auch noch vergibt.
Auf diese Weise bleibt das eigene Gewissen - so denn eins
vorhanden ist - immer schön rein.
Die Natur hat in langer Zusammenarbeit mit der Evolution
hat eine wunderbare, wunderschöne und lebendige Vielfalt
geschaffen. Der Mensch aber muss diese Vielfalt in -
seinem begrenzten Denk- und Empfindungsvermögen
entsprechenden - Vorstellungen, Regeln, Normen und Grenzen
zwängen.
Er vergisst oder missachtet dabei die Individualität,
Rechte und Bedürfnisse anderer - im Namen seines Gottes.
Das ist nicht religiös oder gar göttlich, es ist
allenfalls (typisch) menschlich.
Religion ist die Flucht vor der Realität und vor sich
selbst. Eine freiwillige Unterwerfung in Zwänge,
Vorschriften und Lebensrichtlinien, die von anderen -
Menschen - vorgegeben sind. Und es ist auch ein
willkommener Freibrief, mit dem Untaten an anderen
entschuldigt werden.
Wer so seine Erfüllung findet - bitte, jedem das, was er
verdient.
Meinetwegen soll jeder nach seiner Fasson leben, - wenn er
mich dabei nicht beeinträchtigt.
Das kann so schwer doch nicht sein?
Aber - ach - das hat ja unabdingbar mit Toleranz und
Respekt zu tun - und genau da liegt das Gesamtproblem:
Religion schließt Toleranz und Respekt gegenüber denen,
die sie nicht teilen, grundsätzlich aus.
Ergo: Es gibt keine Lösung.
Und keinen Frieden. |
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Ulrich Wöss, 60 |
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außer ich nenne "das Gute"
einfach "Gott" |
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Anonym, männlich, 38 |
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Ich könnte schon, liegt aber
nicht in meinem Naturell. Ich empfinde einfach Glück, wenn
ich in den Nachthimmel voller Sterne schaue, mit all
seiner Unendlichkeit. Muss ich da mehr wissen? |
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Benjamin Lehnardt, 27 |
Weil ich dafür viel zu
doof bin!!!
Wer hat mit Gott angefangen?
Guten Tag, Herr Lehnardt,
"zu doof für Gott" - das ist ein interessanter Ansatz,
auch ein seltener. Wenn man will, kann man das als eine
bescheidene Selbsteinschätzung betrachten. Das Gegenteil
hört man als Theologe öfter. Und wenn man es genau nimmt,
dann war dieser Zustand - zu doof - für Gott seinerzeit im
alten Israel der Anlass, die Kommunikation mit "seinen
Leuten" umzustellen - auf, wie man neudeutsch sagen würde
- face-to-face-Communication. Das feiern wir demnächst
wieder an Weihnachten: Gott wird Mensch.
Leider weiß ich nicht, wer "mit Gott angefangen" hat.
Religionsgeschichtlich betrachtet stammen die ältesten
Zeugnisse von Gottesverehrung aus der selben Zeit wie der
homo sapiens. Menschen haben wohl von Anfang an die Frage
nach dem Woher, Wozu, Wohin gestellt und sind dabei auf
ein schöpferisches, ordnendes, erhaltendes Wesen oder auch
Prinzip gestoßen, das ihnen so lebenswichtig vorkam, dass
sie es verehrt haben. Für die Stämme Israels war die
Erfahrung mit diesem Wesen die Erfahrung, die Geschichte
mit einer personalen Gottheit.
Geschichtlich hat es sehr, sehr lange gedauert, bis aus
vielen einzelnen Stämmen und Familien, die jeweils ihren
eignen Hausgott bzw. Stammesgott verehrt haben, ein
einziges Volk mit dem Glauben an einen einzigen Gott
(nämlich Jahwe = ich bin der Ich-bin-da) entstanden war.
Es lohnt sich, dafür mal die Bibel von Anfang an zu lesen.
Nach der Tora, (den fünf Büchern Mose), beginnt die
Geschichte des jüdischen Volkes mit dem Bund, den Gott mit
Abraham schließt (Gen 12). Die jüdische Tradition sieht
Abraham als den Begründer des Monotheismus, des Glaubens
an einen einzigen, unsichtbaren Gott. Diesen Bund setzt
Gott mit Abrahams Sohn Isaak und dessen Sohn Jakob fort,
der seit dem Ringkampf am östlichen Ufer des Flusses
Jabbok (1. Mose 32) Jisrael genannt wurde. Jakob hatte
zwölf Söhne, die als Stammväter der Zwölf Stämme Israels
gelten.
Aber da hatte die Sache mit Gott schon lange, lange
angefangen. Letztlich eine Liebesgeschichte, auch wenn die
Liebe bei den Israeliten nicht immer so durchgängig war.
Aber so ist das eben in Liebesdingen schon mal. Und wer
damit angefangen hat, ist da ja auch nicht immer so
eindeutig.
Gute Wünsche für Sie und herzliche Grüße aus Köln
Ihr
Bernhard Riedl |
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Anonym, männlich, 48 |
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Wer nicht an Gott glaubt hat
schon verloren. |
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Andreas Selinger |
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Ich glaube nicht an Gott,
weil ich keine eindeutigen Beweise für ihn habe. |
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Tanja, 31 |
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weil ich ein Freidenker bin,
mir ungern fremde Dogmen auferlegen lassen, Gott für mich
untrennbar mit der Kirche verbunden ist und dies als
äußerst schlecht und negativ behaftet assoziiere. |
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Rene Göckel, 57 |
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weil ich nicht in der Lage
bin, meinen Verstand ausschalten zu können. Glaube und
Wissen stehen im Gegensatz zueinander. |
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Arne Wunderlich, 30 |
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weil es zuviel Leid gibt,
auch wegen diesem angeblichen Gott! Man kann an Gott auch
verrückt werden, bzw. an der Frage und Suche danach, wenn
man sich selbst und diesen ganzen Käse zu wichtig nimmt!
Viele beten und rufen in Ihrer Not nach Gott, doch nichts
passiert! Viele sogenannte Gläubige, werden auch hart vom
Schicksal getroffen, genauso wie ungläubige... Ich will
mich bzw. meinen Wert auch nicht mehr von dieser Frage
abhängig machen ob es einen Gott gibt, ich bin Wertvoll
auch ohne Gott... Und ich denke, vielleicht wollen sich
viele nicht eingestehen, gar nicht so wichtig zu sein,
vielleicht kann es auch eine Stärke sein sich nicht so
ernst und wichtig zu nehmen. Ich muss nicht an Gott
glauben um mich wertvoll und sinnvoll zu fühlen, ich bin
es auch einfach so! Ich habe lange gelitten wegen dieser
Fragen, und ich habe nur erfahren, dass man selbst aktiv
und die Dinge in die eigene Hand nehmen muss... Sicher
kann der Glaube Berge versetzen und es ist auch sehr
hilfreich positiv zu denken und eingestellt sein, aber
auch dieses muss von einem selber kommen, kein Gott tut
dies für einen. Vielleicht gibt es gute und Positive
Kräfte die wir selbst aktivieren können oder uns zunutzen
machen können, aber auch hier müssen wir es selbst tun,
nach dem Motto: friss oder stirb. Man kann auch ohne Gott
leben, jawohl, und man kann trotzdem ein guter und
vollwertiger Mensch sein, und es ist in Ordnung an diesen
Geschichten vom lieben beschützenden und helfenden Gott zu
zweifeln, besonders wenn man erkennen muss, dass auch das
Positive aus einem selbst kommen muss. Und wenn es so ist,
dass Gott nur denen hilft, die seine hilfe wollen bzw.
seinen Weg gehen, was ist dann mit all denen die sich
verloren haben, verirrt haben oder unwissend sind? Wozu
brauche ich einen Gott der nur denen hilft die selbst
aktiv werden? Man kann ohne Gott leben, oft sogar besser
und ohne diesen quälenden schmerz und tausend Fragen!!!
Die Suche nach gott kann nämlich auch in die Irre führen
und regelrecht krank machen, solch eine Mist brauche ich
und will ich nicht mehr, es schadet mehr als es nützt! |
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Anonym, männlich, 50 |
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Fremdbestimmte Dogmen und
Erzählungen, für die es nicht den geringsten Bewies gibt -
warum sollte ich daran glauben?? Mein Anspruch and das
Leben ist, ein gewisses Niveau zu halten - auch im Denken.
Um an etwas zu glauben bedarf es einer gewissen Substanz,
Nachvollziehbarkeit. Die Mormonen glauben daran, dass
einem Herr Smith ein Engel erschienen ist, der ihm aus
einem Buch mit goldenen Lettern vorlas. An Gott zu glauben
zeigt uns, zu was unser Gehirn alles fähig ist bzw was
viele Menschen brauchen: Halt - und wenn er nur erfunden
ist. |
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Anonym, weiblich, 23 |
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Ich kann es einfach nicht.
Rationale Gründe gibt es dafür nicht. Ich will alles, was
ich glaube und woran ich mich orientiere, nachvollziehen
und mit dem Verstand begreifen können. Gott entzieht sich
meinem Verstand ebenso wie all meinen Lebenserfahrungen.
Deshalb habe ich inzwischen aufgegeben nach ihm zu suchen
und werde wohl bald aus der Kirche austreten.
Versuch einer Antwort:
Sie sind auf dem richtigen Weg! Haben Sie Geduld mit sich.
Und mit Gott auch. Lassen Sie nicht nach im Gebet. Räumen
Sie Gott trotz alledem in Ihrem Leben Platz, also Zeit
ein. Hier hat einmal jemand, der auch völlig ohne Trost
war, geschrieben: „Vielleicht wird mich Gott ja eines
Tages wiederfinden." Mir war und ist diese Hoffnung eines
Trostlosen selber eine Tröstung geworden. Denn nicht nur
Sie und ich, auch die großen GottsucherInnen kennen die
„Nacht Gottes", seine Abwesenheit oder unerträgliche
Ferne. Von Nelly Sachs stammt das wunderbare Wort: „Alles
beginnt mit der Sehnsucht." Erhalten Sie sich Ihre
Sehnsucht nach Gott. Und denken Sie vielleicht ab und zu
an diese kleine Geschichte aus dem chassidischen Judentum,
die Martin Buber aufgeschrieben hat.
„Alles beginnt mit
der Sehnsucht"
Ein junger Jude kommt zu einem Rabbi und sagt: „Ich möchte
gerne zu dir kommen und dein Jünger werden." Da antwortete
der Rabbi: „Gut, das kannst du, aber ich habe eine
Bedingung. Du musst mir eine Frage beantworten. „Liebst du
Gott?" Da wurde der Schüler traurig und nachdenklich. Dann
sagte er: „Eigentlich, lieben, das kann ich nicht
behaupten." Der Rabbi sagte freundlich: „Gut, wenn du Gott
nicht liebst. Hast du Sehnsucht danach, ihn zu lieben?"
Der Schüler überlegte eine Weile und erklärte dann:
„Manchmal spüre ich die Sehnsucht danach, ihn zu lieben,
recht deutlich, aber meistens habe ich soviel zu tun, dass
diese Sehnsucht im Alltag untergeht." Da zögerte der Rabbi
und sagte dann: „Wenn du die Sehnsucht Gott zu lieben
nicht so deutlich verspürst, hast du dann Sehnsucht
danach, Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben?"
Da hellte sich das Gesicht des Schülers auf, und er sagte:
„Genau das habe ich. Ich sehne mich danach, diese
Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben." Der Rabbi entgegnete:
„Das genügt. Du bist auf dem Weg."
Beste Wünsche – Bernhard Riedl |
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Alexander Mai, 17 |
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Weil es keinen einzigen
Beweis für die Existens Gottes gibt. Ein Glaube an eine
solche Person ist somit nicht nachvollziehbar. |
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Anonym, 19 |
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... weil Glauben die
abwesenheit von Wissen voraussetzt und ich mich nicht auf
unwissen einlassen möchte. |
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Sergey Kartamyshev, 21 |
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weil es so viel
ungerechtfertigter Leid gibt. Das "Leben nach dem Leben"
ist nichts weiteres als ein Ad hoc. Es wurden auch zu
viele Menschen im Namen Gottes getötet und es werden immer
noch Menschen getötet. Das Gerede von "wahren Christen"
ist auch nur ein Ablenkungsmanöver. |
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Anonym, männlich, 35 |
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weil ich an den Menschen und
seine Fähigkeiten glaube. Gott und Mensch sind sich
gegenseitig Spiegelbild, wobei es allerdings der Mensch
war, der den Spiegel schuf. Gott ist immer nur so grausam
oder edel wie der Mensch der sich im Spiegel darin zu
erkennen vermag. |
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René, 35 |
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...weil dies der Vernunft
widerspräche. |
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S.R., männlich, 27 |
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weil ich alles was damit zu
tun hat mit jeder faser meines ichs ablehne. |
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D. Cohen, männlich, 19 |
Weil ich ihn nicht
gesehen habe? Weil die ''Wissenschaft'' die Wahrheit
rausgefunden hat?
Dann frage ich Sie haben Sie schon jemals Strom gesehen?
Wissen Sie was Strom ist? Ich nicht, aber trotzdem nutze
ich täglich die Vorteile von Strom und weiss er existiert
(der Strom). Aber wenn wir zu der Frage von
G-tt kommen dann stellen wir alles in Frage und schenken
irgendwelchen unbewiesenen Theorien glauben?
Was ist Wahrheit, was ist ''Unwahr''? Was ist Richtig, was
ist Falsch?
Hört ihr nicht die Leere in euren Herzen?
Warum haltet ihr euch immer noch für schlau?
Zu mir: Ich bin weder Christ noch Moslem, noch Jüdischen
Glaubens, aber bin auf der Suche nach dem Sinn des Unsinns
im Leben.
Viel Glück auf eurer Reise! |
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Anonym, männlich, 18 |
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... da die Theodizee für
mich ein zu schwerwiegendes Argument contra Gott ist. |
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Tamara General, 19 |
ich formuliere den
satzanfang um : ich konnte nicht an gott glauben....
...als ich ein kind war.
natuerlich wurde ich getauft, aber wirklich geglaubt habe
ich bis zu meinem 15. lebensjahr nicht... ich wusste nicht
was ich gott nennen soll und habe mich auf aussagen wie
diese gastuetzt:
= wenn es einen gott gibt, warum hilft er mir nicht???
=wenn es einen gott gibt, warum laesst er soviel leid in
der welt zu???
heute bin ich da viel offener...
ich weiss dass gott uns unseren willen gegeben hat und uns
in jeder unserer entscheidungen hilft und zu seite steht..
er ist das licht was die meisten nur im dunkeln sehen
wollen, weil sie es dann erst benoetigen.. aber gott will
an unserem ganzen leben teilhaben und nicht nur wissen
wenn etwas schieflaeuft... gott ist ein freund und
geheimnishueter... das sollte man stets wissen... gott
gibt kraft und halt, wenn alles aus den fugen zu wanken
droht... dass ich ueberhaupt an gott glaube, habe ich
schaetze ich mir selbst zu verdanken .. immer wenn ich
niemanden zum reden hatte habe ich mit gott gesprochen,...
ich habe ihn erst nie um einen gefallen gebeten, weil ich
einen freund nicht belasten will... aber jetzt weiss ich
er freut sich von mir zu hoeren und mir beizustehen.... |
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Lan Duong, 34 |
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ich kann an gott glauben
doch der glaube reicht nicht allein |
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Anonym, weiblich, 13 |
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da die Bibel und die
Geschichten, die man uns in der Schule erzählt hat einen
relativ unwirklichen Eindruck auf mich machen. Manchmal
glaube ich jedoch auch eine höhere Macht zu spüren. Bloß,
dieser Mann, wir nennen ihn Vater, der auf uns
herabschaut, uns beobachtet, aus dieser Vorstellung kann
ich kein realistisches Bild erstellen. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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Doch, das tue ich. |
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Amy, 16 |
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was ich gut verstehen kann,
denn es ist verdammt schwer, an etwas zu glauben, wofür es
keine beweise gibt. man sollte aber eigentlich spüren, das
es da noch etwas anderes gibt, außer den menschen & einem
einmaligen leben. sonst wird man vielleicht deprimiert,
ziellos und am leben desinteressiert. |
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Manfred Oppdehipt, 44 |
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...da ich durch meine
katholische Erziehung, mein Meßdienertum und mein
Engagement in einer FeG genug von Bibel und Glaube
erfahren habe, um für mich zu entscheiden, dass zumindest
der von den Religionen verkündete Gott nicht existiert. |
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Chaled Osman, 39 |
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glaubte ich nicht. |
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Anonym, weiblich, 42 |
ich möchte es so
formulieren:
es gibt einige Kränkungen der Menschheit, eine davon war
die Entdeckung, daß sich die Sonne um die Erde dreht und
somit feststand, daß zumindest nicht die Erde Mittelpunkt
des Universums war.
Die andere Kränkung war, daß wir vom Affen abstammen
sollen und somit nicht unbedingt eine Krönung der
Schöpfung darstellen.
Was wäre mit der Kränkung, daß es keinen erschaffenden
Gott gibt, dem wir alles anlasten und "ihm" die
Verantwortung abtreten könnten? Was wäre, wenn die Welt
ein pures Zufallsprodukt ist, ohne irgendein "heiliges"
Zutun irgendeiner Gottheit? Im Grunde wäre die Welt dann
lediglich "aus Versehen" entstanden... und irgendwann wird
sie wieder verschwunden sein. Shit happens! |
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Benjamin R., 26 |
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Ich gebe zu, dass ich mir
manchmal wünschte, an Gott glauben zu können. Das würde
vieles einfacher machen. Aber ich trage die Verantwortung
für mich und der muss ich gerecht werden. Gottesglaube ist
etwas für mental schwache Menschen. |
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Anonym, männlich, 22 |
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Wenn es eine/viele
göttliche Wesen gibt, warum sie überhaupt verehren? Wenn
es sie gibt, dann sind sie offensichtlich grausam,
gleichgültig und/oder arrogant. Kein Grund also für
irgendwelche Verehrungen, wir hier unten kommen ja auch
alleine (nicht) klar. |
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Quacksalver |
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Man stelle sich vor, die
kath. Kirche (nach Steffens schönen Beitrag )wäre
Helfershelfer des Antichristen. Es scheint so... Paradies
=das war wohl ein Gefängnis,...und führe uns nicht in
Versuchung=was soll dann die Nummer mit dem Apfel? Und,
welche Freiheit hat er denn den Menschen gegeben, wenn er
ihnen quasi die Pistole auf die Brust setzt? Wenn das der
echte Gott sein soll, dann Gnade uns. |
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Steffen S., 23 |
da mir eine ewige
Verdammnis wie sie die Kirchen lehren und wie sie auch aus
der Bibel hervorgeht nicht im Herzen aufgehen will. Mein
Herz verbietet mir den glauben daran, somit auch an einen
Gott dessen Wille eine ewige Qual seiner "verlorenen"
Kinder ist. Es ist für mich unverständlich wie Menschen
sich diesem Glauben beugen können. Für mich daran nichts
gutes. Ein Glaube mit der Waffe auf der Brust, bist du
nicht für mich so bist du gegen mich. Glaube an mich oder
sei des Feuers (Pistole). Ich finde das nahezu dämonisch
und wahrhaft böse. Welcher menschliche Vater würde seinen
Sohn in einen ewiglich brennenden Pfuhle werfen selbst
wenn dieser ihn verleugnet oder Schande über ihn bringt?
Nur wenige Menschenherzen wären dazu in der Lage, wie kann
Gott dies wollen?
Der Annäherung meinerseits an den christlichen Glauben
steht und fällt mit der ewigen Verdammnis. Solange das
Christentum die ewigen Qualen von Milliarden Menschen in
einer Hölle predigt werde ich nicht zum Glauben finden
können.
Als einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben starb,
der dazu noch einer der gutherzigsten war die ich kennen
lernen durfte, wurde mir von Christen unterschiedlicher
Konfessionen gesagt das er in die Hölle komme da er nicht
glaubte. Gemäß diesem Fall möchte ich lieber ebenso in die
Hölle, als mich einem Gott zu beugen und ihn zu bekennen
der solch grausames Werk zulässt und dessen Plan es war
das es so kommet (Erbsünde, Vertreibung aus dem Paradies).
Gott wusste was passiert denn so sagt die Bibel über ihn
er sei das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.
Er war vor aller Zeit und wie ewig sein. Welch düsterer
Plan Gottes muss es dann sein, das er einen Baum der
verbotenen Früchte in ein Gefängnis stellt (das Paradies
indem Menschen eingeschlossen waren) um den Menschen die
dort Leben zu sagen "esset nicht davon". Er wusste das sie
essen werden. Warum stellte er den Baum in das Paradies
obgleich er wusste was passieren würde?
Wer all das glaubt und weitere böse Dinge in der Bibel
kann nicht gleichzeitig an einen liebenden Gott glauben,
behauptet er dies dennoch muss er von Sinnen sein.
Ein Vater behandelt seine Kinder nicht so, auch nicht
abtrünnigen und verständnislosen. Und selbst wenn er sich
von ihnen abwenden sollte aufgrund ihrer Taten, sobald sie
ernsthaft bereuen würden wäre er für sie da bzw. sollte
das sein. Der himmlische Vater aber wie in der Bibel
beschrieben reicht nur kurze Zeit seine Hand. Ein
Menschenleben lang. So heißt es bei ihm "friss oder
stirb". Glaube oder sei des Feuers und wenn du im Feuer
bist kannst du klagen und weinen ich werde dir nicht
helfen. GRAUSAM! DÄMONISCH!
Wie soll Jesus doch gesagt haben? "Ich aber sage euch ihr
habt den Teufel als Gott."
Danke |
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Gott Gott, 34 |
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ach is doch logisch wenn er
nicht da ist |
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Ano Nym, männlich, 14 |
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ich sehe keinen sinn darin |
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Ulli Becker, 41 |
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Ich weigere mich nur zu
glauben - ich will erkennen! Das das auch in unserem
Kulturkreis möglich ist, zeigen unsere gnostischen
Mystiker! |
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Robert H., 32 |
@Anonym, weiblich, 16
<<Ich denke Gott existiert, selbst Weltkriege z.B. können
das nicht widerlegen, denn es ist Gott der die Welt
behütet, doch es sind die Menschen die verantwortlich sind
für das was sie machen...>>
Eine entsetzliche Aussage. Das wäre ja, wie wenn eine
Mutter ihre Kinder selbst verantwortlich machen würde,
wenn ein Geschwisterchen das andere schädigt und sich
selbst damit rausreden aus ihrer Verantwortung als Mutter.
Eine grausame Aussagen, wie gesagt. Ist DAS die
Moralvorstellung der Kirchen? Na, dann versteh ich, warum
die Kirchen so schlecht abschnitten bei der Beurteilung
moralischer Problemstellungen.
Robert |
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Anonym, männlich |
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Etwas weiter unten schreibt
Werner Höbsch --- Gott hat uns die Freiheit gegeben und
fordert von uns (!!!) Verantwortung. Was bitte ist denn
mit seiner (Gottes) Verantwortung gegenüber seiner
Schöpfung, die trotz seiner Allmächtigkeit nicht wirklich
gelungen ist ? Die Freiheit entbindet auch ihn doch nicht
automatisch von seiner Verantwortung! Tatsächlich ist er
unzweifelhaft verantwortlich für sein tun. Da seine
Schöpfung offenbar danebengegangen ist - gibt es Morde,
Kriege, Leid usw. Und was macht er?? Nichts ! Er entzieht
sich. Er ist aber Verantwortlich für seine Schöpfung. Er
ist der jenige der das in den Sand gesetzt hat. Wenn er
nicht eingreift (und das tut er nicht) dann ist der der
MEGASÜNDER. Na ja, vor wem sollte er sich denn auch
verantworten? Vor sich selbst? Demnach scheint er nicht
gut drauf zu sein. |
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Anonym |
Jessica???????? Ich
dachte Gott ist allmächtig? Wie soll eres dann nicht
schaffen, ALLEN Menschen zu helfen?
Das is doch alles krank... |
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Anonym, weiblich, 16 |
Ich denke Gott
existiert, selbst Weltkriege z.B. können das nicht
widerlegen, denn es ist Gott der die Welt behütet, doch es
sind die Menschen die verantwortlich sind für das was sie
machen...
Gott hat den Menschen eine Welt gegeben, leben müssen sie
alleine.
Alleine aber nicht "Gottverlassen". |
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Anonym, weiblich, 18 |
... weil meine
Erfahrungen dem Gottesbild widersprechen, mit dem ich
aufgewachsen bin. Vielleicht hätte ich eher mein
Gottesbild überdenken sollen, anstatt gleich den gesamten
Glauben in Frage zu stellen.
Ich habe mich damals oft gefragt, wie Gott, wenn es ihn
gibt, so viel Leid zulassen kann. Darauf konnte ich keine
befriedigende Antwort finden.
Heute denke ich, dass die Menschen die Verantwortung
tragen für das, was passiert. Wenn mir jemand etwas tut,
ist das vielleicht für mich unfair, wenn ich es nicht
verschuldet habe, aber die Schuld liegt immer noch bei
einem anderen Menschen.
Obwohl ich das heute so sehe, kann ich nicht mehr an Gott
glauben. |
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Anonym, männlich, 21 |
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denn ich glaube an mich und
meine Ziele! Ziele und Träume sind da um erreicht zu
werden, wenn du es wirklich willst erreichst du alles,
achte nur auf deine Gedanken und mache dir bilder von der
zukunft und es wird funktionieren, bei mir klappts! Hört
auf euch negativ la zubeinflussen Medien: TV Radio Zeitung
und solchen schrott! |
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Jessica, 17 |
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Ich glaube schon an Gott
auch wenn er nicht jeden in der Not helfen kann er ist
trotzdem für jeden da. |
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Claudia |
siehe bei "gott ist
mir nicht begegnet" !!
vielleicht noch ein anderes beispiel:
es sind sooo viele morde im namen gottes vollbracht
worden: siehe kreuzzüge, hexenverbrennungen, und andere
schrecklichkeiten... die auch noch heute existieren....
wo ist er/es?? |
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Anonym, männlich, 39 |
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... weil mein Verstand
dagegen rebelliert. Ich bin zwar getauft und hatte auch
Religionsunterricht, aus der Kirche bin ich aber schon
lange ausgetreten. Wäre zwar schön, wenn es eine Instanz
gäbe, die auch in Lebenskrisen immer zu einem hält, aber
davon habe ich nichts bemerkt. Letztlich steht man immer
allein da. Allenfalls andere Menschen können helfen, aber
kein Gott. Vielleicht braucht man auch gar keinen Gott,
wenn man das beherzigt, was ein Philosoph bei einem
Gespräch mal ganz lakonisch so äußerte: "Seit nett
zueinander und helft euch gegenseitig". |
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Anonym, weiblich |
...weil es so viel
Schlechtes in der Welt gibt. Wenn man sich die Nachrichten
anschaut und immer nur etwas über Terror-Anschläge oder
Misshandlungen und Vergewaltigungen von Kindern hört,
stellt sich einem ernsthaft die Frage nach der Existenz
Gottes. Ich glaube nicht, dass ein Kind etwas hätte machen
können, dass es eine solche Strafe von Gott verdient
hätte. Würde er die Menschen lieben, würde er nicht
zulassen, dass es so viel Leid in der Welt gibt.
Kommentar
von Werner Höbsch:
Jede Misshandlung, jeder Terroranschlag, jede
Vergewaltigung ist schrecklich, führen bei Menschen oft zu
der Frage nach Gott. Andere Menschen finden im Leid Halt
und Trost bei Gott. Viel Leid, das in der Welt geschieht,
wird Menschen von Menschen angetan. Krieg, Gewalt,
Ausbeutung. Da könnte auch der Glaube an die Menschen
verloren gehen. Nach christlicher Überzeugung hat Gott dem
Menschen die Freiheit gegeben. Diese Freiheit fordert vom
Menschen Verantwortung, der Freiheit wohnt die Möglichkeit
zum Bösen inne. Der Glaube will Menschen nicht vom Leben
abbringen, sondern zum Leben - und nicht erst im Jenseits
- führen oder gar verführen. |
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Yuen M. |
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ich denke ganzheitlicher ...
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Anonym, weiblich, 18 |
... , da Gott nur eine
Orientierung für die Menschen bedeutet, obwohl seine
Existenz nicht erwiesen ist, somit erfüllt er nur ein
reines Prinzip der Nützlichkeit, da sonst ein Sinn für das
Leben fehlen würde (also die Orientierung).
Das wiederum spricht dafür, dass die Menschen nicht selbst
fähig sind, sich Aufgaben zu stellen und einen Sinn für
ihr Leben zu finden.
Außerdem kann man anführen, dass Menschen nur an Gott
glauben, da sie auf einen jenseitigen Lohn hoffen, d. h.
auf unendliche Glückseligkeit im Paradies. Dies wiederum
bedeutet, dass sie aus reinem Egoismus an Gott glauben und
nicht aus inneren und wirklich gläubigen Motiven.
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Anonym, männlich, 17 |
Ich weiß nicht, ob ich
an Gott glauben kann, da ich es bisher nicht für nötig
gehalten habe nach einer Person "Gott" zu suchen.
Dennoch glaube ich, dass Gott als Glaube existiert, auch
wenn ich für mich nicht an Gott glaube. |
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Anonym, männlich, 18 |
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Ich könnte schon an Gott
glauben. Der wohlmöglich häufigste Fall plötzlich an Gott
zu glauben ist es, in eine tiefe Depression oder Krise zu
fallen. Für denn Fall, das dies eintritt könnte ich mir
doch vorstellen leicht christlich zu werden. |
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Anonym, männlich, 19 |
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weil ich nicht christlich
erzogen worden bin. Wenn man die Argumente der Kirche in
seiner Kindheit nicht jeden Tag eingetrichtert bekommt,
glaubt man auch nicht an Gott!! |
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Jay Sus |
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weil ich mir immer denke:
SEEING is believing! |
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Anonym, männlich, 18 |
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sollte niemand sagen, da
abseits der Kirche, jedem Gott begegnen kann. |
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Anonym, männlich, 18 |
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da es für mich
unwahrscheinlich ist, dass diese Instanz existiert. |
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J. B., weiblich, 18 |
...weil es für mich
nie einen Grund gab an ihn zu glauben. Mein Leben hat auch
ohne ihn ein Sinn!! In der heutigen Zeit ist es nicht mehr
nötig jemanden überirdischen zu haben, der das Leben bzw.
Zusammenleben regelt, da der Staat das schon zur Genüge
tut... ^^
Außerdem spielt auch die Erziehung eine große Rolle und
wem das nie eingeredet wurde und wer auch nie
Bekanntschaft mit einem Gefühl dafür hatte, kann nicht
daran glauben auch wenn er's will. |
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Janjen Kubert, 36 |
...weil ich mir nicht
vorstellen kann, dass es einen Gott gibt, der so viel
Unglück und Unheil zulässt. Wenn er existieren würde,
sollte er den Menschen helfen und verhindern, dass es
Kriege, Terroranschläge und ähnliches gibt.
warum hat er zugelassen, dass meine Tante von einem Auto
überfahren wurde? Ich vermisse sie so sehr!!!!
Nun fühle ich mich nur noch einsam und leer und Gott
schaut einfach nur zu... ich kann nicht mehr glauben, dass
es einen Gott gibt..
was meint ihr dazu? könnt ihr mir helfen, zu Gott
zurückzufinden?!?!
Liebe Grüße |
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Josua Baderborn, 33 |
Wenn mir einer von ihm
erzählt, aber sich nicht um die Schafe kümmert, sondern
eine Kirche baut, und keinen Stall, und das verlorene
nicht sucht!
Jesus bat ihm die Schafe zu hüten, und meinte er solle
eine Gemeinde zusammenfügen und keine Kirche!
Drei mal sagte er zu Petrus, weiche von mir Satan, weil er
menschlich und nicht göttlich dachte! |
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Veronika Fritsche, 28 |
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wie gesagt, es ist für mich
keine frage des nicht-glauben-wollens, sondern: ich habe
bewußt mit ihm gebrochen. |
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Lea, 17 |
Meine Eltern sind
beide Atheisten. Meine Mutter (reformiert), die den
Glauben als Zwang empfand und mein Vater (katholisch), der
das ganze sowieso nie ernst nahm erzogen mich daher
genauso, worüber ich froh bin. Und als Fan von
Psychologie, will ich natürlich alle Vorgänge
wissenschaftlich erklären können. Deshalb, glaube ich,
sind die Gründe für meinen nicht-vorhandenen Glauben:
- Erziehung
- eine etwas negative Vorstellung vom Christentum (wird
genährt von gewissen Freundinnen, die ich einfach total
prüde finde)
- "Wunder" oder Unglücke sind für mich Zufall,
Wahrnehmungsfehler (unsere Überzeugungen
beeinflussen/verzerren unsere Wahrnehmung)
- ich begreife nicht warum ein guter Nicht-Christ in die
Hölle muss (egal wie gut) und ein ein bereuender
Massenmörder in den Himmel! (auch wenn dieses Beispiel
etwas krass ist, so einfach können wir uns das doch nicht
machen! )
- an einen strafenden Gott will ich nicht glauben, das
macht mir Angst (also im AT ist Gott ziemlich hart soviel
ich weiß)
- wenn "an-gott-glauben" der Glaube (und somit die ewige
Furcht) an Satan inklusive ist verzichte ich. Etwas Böses,
das die ganze Zeit darauf wartet mir etwas anzutun brauche
ich nicht.
- Das böse kommt nicht von Satan, es kommt aus uns selbst.
Unsere Bedürfnisse, Begierden, Frustrationen, etc,... sind
der Grund dafür, dass wir böses tun und nicht Luzifer.
Alles hat seinen Ursprung, der logisch zu erklären ist,
wenn man n' bissel Ahnung hat.
- Ich kann erst glauben wenn ich all diese dinge begreife.
mit einem "du musst halt einfach dran glauben" (hab ich
schon zu hören bekommen) werd ich mich nicht zufrieden
geben, sonst könnt ja jeder kommen und sagen:" hey,
vergiss die alle! Der einzig wahre Gott ist
Schugidagidoigganabideronusabakoji!"... oder so.
Hinterfragen muss man schon.
- an Gott glauben macht einem wohl auch nicht viel
glücklicher (ok, wenn man sonst niemanden hat, kann ich es
schon begreifen das dieser Glaube einen stützt)
- ich müsste mein ganzes Weltbild, was ich ja für richtig
halte umkrempeln. mir ist übrigens aufgefallen dass
Christen in gewissen Dingen ähnliche Ansichten haben, es
ist nur als ob sie es anders formulieren. Wie eine andere
Sprache kommt es mir manchmal vor, wenn ich merke dass wir
im Grunde vom selben reden trotz der verschiedenen
Grundeinstellungen
- ich will mir manchmal stur nicht helfen lassen, weil ich
Hilfe annehmen als Schwäche empfinde (gerade dass kann
einem Gott ja bieten)
- Nicht alles, was in der Bibel steht ist zwangsläufig
wahr, obwohl es einige gute Dinge beinhaltet, wie aber
auch Quatsch. Die Chance, dass diese Texte durch ihr Alter
und die Übersetzung verfälscht wurden halte ich für sehr
wahrscheinlich. Noch schlimmer ist es allerdings beim
Koran: alle soziale, politische und ethische Regeln sind
präzise festgelegt. zu Zeiten Mohammeds waren sie sehr
modern(!), heute aber nicht mehr, weil sie die Regelungen
den Zeitgeist nicht angepasst werden konnten. dass ist bei
der Bibel teilweise auch der fall, nehme ich an
- Adam und Eva? Nee. Evolutionstheorie (kann es sein, dass
der Papst sie anerkannt hat? hab da mal was gelesen glaub
ich...) Klingt zu märchenhaft. allerdings gefällt mir die
Idee eines Herrn der die Schöpfungsgeschichte anders
interpretiert: Eva entstand aus der rippe von Adam. Nun
bedeutet im hebräischen Rippe auch Herz, dh.: Die Frau
entstand aus dem Herzen des Mannes. Ist doch viel schöner
als so ne olle Rippe. ;-)
- Der Sinn der Religion? Moralvorstellungen (um das Leben
in der Gemeinschaft zu regeln) und Selbstfindung
(individuelle Selbsterfüllung, die uns glücklich macht und
den Weg im Leben weist). Darum bin ich nicht auf das
Christentum fixiert. Sollte mir einen andere Religion
Erfüllung geben, werde ich Diese nehmen. Einen Mix aus
verschiedenen Religionen halte ich nicht für anstößig,
weil ja jeder individuell ist. Voraussetzung ist aber,
dass man ehrlich zu sich ist, weil man durch den glauben
wachsen sollte und nicht bequem weiterleben oder sich
alles so zurechtbasteln sollte, dass man sich nicht
anstrengen muss.
- Ich habe schon einige Male ernst gedacht: "gott!!!! wenn
es dich gibt, dann gib mir doch ein Zeichen!!". Was kam?
Niente. |
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Benjamin Lehnardt, 25 |
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Weil es irgendwie für mich
albern klingt. |
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Anonym, männlich, 17 |
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ich glaube wie gesagt
an diese höhere energiequellen aus der ich meine energie
beziehe und die mich unterstützt. und an wesen der
zwischenwelten dämonen engel geister etc ... |
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Sven Anderson, 32 |
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..., wenn ihm wichtig ist,
ob ich an ihn glaube. Wenn der Mensch in seinem
Mittelpunkt stehen soll. Oder wenn damit ein
rauschebärtiger alter Mann gemeint ist, der mich nach dem
Tod auf ein Brunch einlädt. |
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Andreas, 16 |
weil es für mich
keinen Grund gibt, an etwas metaphysisches, transzendentes
zu glauben.
Und an alle die denken sie müssten den Atheismus als
Glauben deklarieren: Atheismus ist das Fehlen eines
Glaubens an Gott. |
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Henri, 38 |
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Ich kann nicht an Gott
glauben, da ich "Glauben" nahezu völlig ablehne. Weil:
"Glauben" ist irrational und verantwortlich für Milliarden
von Toten, die ja im Namen "Gottes" ermordet wurden. Ist
schon mal jemanden aufgefallen, daß die meisten Menschen
im Namen "Gottes" ermordet wurden - und nicht im Namen des
"Teufels" ? Hängt das vielleicht damit zusammen, daß
"Gott" und "Satan" identisch sind ? Wenn man 2.Samuel 24,1
und 1 Chronik 21,1 mal vergleicht, dann drängt sich einem
dieser Verdacht geradezu auf. Und wenn man sich diese Welt
(diesen Planeten) anschaut, dann wäre es zumindest schon
Idiotie, an einen "guten Gott" zu glauben. Ich halte also
fest: Wenn die Bibel recht hat, dann sind die christlichen
Kirchen Häuser des Satans. |
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Lars S., 35 |
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Doch ich muss einsehen, dass
wenn ich alles das, was den landläufige Gottesbegriff hier
und andernorts bestimmt: Ritus, Tradition, Moral usw.
zusammenfasse, ich doch nur auf das verzerrte Ebenbild des
Menschen stoße. Was bleibt, ist ein Rest, über den sich
letztlich nichts mehr sinnvoll sagen lässt, der offen
bleibt - und der offen bleiben muss! Jene großen Theologen
in der Geschichte der Menschheit, die nach größter
Wahrhaftigkeit in ihrer Erkenntnis strebten, haben dies
erkannt - und schwiegen angesichts der letzten Dinge. |
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Mirko, 23 |
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...weil ihr ein falsches
Bild von Gott vermittelt. |
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Rene Goll, 78 |
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bei diesen verbrechen die
auf der ganzen Welt passieren |
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Arne, 30 |
jedenfalls nicht an
denn gott der christen, ich sehe keinen gott der den
armen, schwachen und unschuldigen hilft, der denen hilft.
ich glaube, und es tut mir selber weh, dass gott nur den
starken hilft, wie in der natur, hilf dir selbst sonst
hilft dir keiner! ich fühle mich meinem glauben an dass
gute beraubt, meinen illusionen, meiner heilen welt! ich
habe dass gefühl, dass der einzelne nicht zählt und in
wahrheit alles zufall und willkür ist. ich glaube dass ich
egal bin, zufällig hier geboren und zufällig in vertrauen
aufgewachsen vielleicht ist es dieses vertrauen dass mir
manchmal geholfen hat, aber was ist mit denen die im dreck
geboren werden ohne etwas zu essen, jene die vergewaltigt
und verprügelt werden und darum auf die schiefe bahn
geraten, vielleicht zu mördern werden, wenn gott dass
nicht will, aber an jedem einzelnen interesse hat, warum
hilft er dann nicht jedem einzelnen nur ein wenig, z.B.
durch ein denkanstoß, ein fingerzeig eine warnung?
warum bleibt er still und sieht zu wie menschen fallen?
ich weiss nicht was ich von allem halten soll, vom leben,
gott, dem christentum! ich hatte immer ein problem damit,
sobald irgendeine glaubensgemeinschaft meint die einzig
wahrhaftige zu sein. das leben scheint mir verrückt und es
macht mich verrückt und depressiv, weil ich mich in allem
so haltlos, orientierungslos und verloren fühle. ich
stelle nunmal viel in frage und bin sehr kritisch, und ich
weiss nicht mehr woran ich glauben soll, es gibt soviele
ungereimtheiten und wiedersprüche, ich grüble und grüble,
drehe mich nur im kreis... warum haben manche glück,
manche soviel pech und leid, man muss immer etwas tun, von
gott alleine kommt nichts, kann gott nur denen helfen die
hoffnung haben, denen die richtig erzogen wurden in liebe
und vertrauen? ist erziehung alles, ist liebe alles? aber
dann frage ich mich wieder was ist mit all den anderen, wo
ist gott bei denen? ist gott vielleicht nur eine kraft die
man sich zunutze machen kann, aber wenn man selbst nichts
tut dann passiert auch nichts, dann ist es dieser kraft
auch egal...? ist gott nur eine erfindung, damit die
menschen regeln haben und es kein riesiges chaos gibt,
wenn dass so ist, wie sollte ich dann mit dieser lüge
leben, wenn ich mir nur etwas vormache, so nach dem motto:
wenn´s hilft ist doch egal ob es wahr ist! ich weiss nicht
mehr weiter, ich bin ein schrecklicher egoist, drehe mich
nur um mich, rede nur von mir, ich bin mir dessen bewußt,
es ist einfach schlimm. ich leide sehr innerlich, ich
quäle mich furchtbar! das leben kann so grausam und brutal
sein, ich könnte mich über vieles feuen, aber in meiner
verbohrtheit und meinem selbstmitleid, und in dem masse
wie ich mich da hineinverrannt habe, bin ich wie
vernagelt. ich suche nach meinem inneren frieden, meinem
gleichgewicht, ich habe dass alles verloren, ein innerer
kampf läuft ab, wenn ich ganz negativ bin und dass gefühl
habe, dass alles so egal und wertlos ist dann fühle ich
mich so haltlos, orientierungslos nah am durchdrehen, mich
selbst nicht mehr ertragend wenn mein negativer teil in
mir mich verrückt macht und mir die luft zum atmen
nimmt... |
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Silvia Haeske, 40 |
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- öfter hab ich das
versucht, aber - er meldet sich immer wieder |
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Jürgen Eckardt, 34 |
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bei den Massen an Krieg und
Leid. |
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Anonym, weiblich, 19 |
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...da ich in einer
Sekte aufgewachsen bin, die Gott (indirekt) als bösen
Richter darstellt (Zeugen Jehovas). Ich wurde verprügelt,
und fast jeden Tag musste ich Sätze hören wie "Wenn du das
tust, wirst du in Harmagedon sterben!!" und "Komm
gefälligst, sonst wird Jesus dich vernichten!!" ... Ich
würde gerne an Gott glauben, aber das Bild, das mir von
Gott vermittelt wurde, ist einfach zu tief in mir drin, es
geht nicht... |
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Silver-Aquila, 16 |
weil es auch
schlechtes auf der Welt gibt? Nun wer so denkt, da weiss
ich nicht wie er überhaupt darauf kommt, dass Gott dafür
da wäre Gutes zu tun?
Haben wir nicht den freien Willen, bestimmen wir nicht
selbst was wir wollen, bestimmen wir nicht selber ob wir
glücklich sind oder nicht? |
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Ilona Oellers, 31 |
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weil ich mein Leben auch
ohne ihn, bisher immer als tief und intensiv erlebt habe.
Ich habe eine leise Ahnung davon, was gut und böse ist und
habe nicht das Gefühl eine "höhere Macht" für die
Geschicke dieser Welt verantwortlich machen zu müssen. Und
mir fehlt einfach ein Gefühl, dass es richtig wäre, an
eine höhere Macht zu glauben. Umgekehrt denke ich, dass
ich nichts in meinem Leben anders machen würde, wenn mir
Gott "bewiesen" würde. |
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Silver-Aquila, 16 |
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Ich kann nicht an den Gott
der Christen glauben, weil ich eher daran glaube, dass der
Gott des alten Testaments ein Außerirdischer war mit
typisch menschlichen Eigenschaften und einer Wahnsinns
Autorität, so dass jeder ihn fürchtete. |
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Anonym, weiblich, 31 |
wie ihn die
katholische Kirche darstellt. Ein Gott der Liebe vertreten
durch einen irdischen Stellvertreter und eine Kirche, die
sich das oberste Gebot der Nächstenliebe auf die Fahne
schreibt, jedoch nicht nach ihr lebt. Die katholische
Kirche, die ihre Nächsten so sehr liebt, dass sie 50%
aller Menschen bereits im Vorfeld ausgrenzt und
diskriminiert - uns Frauen. Eine Kirche - das älteste und
reichste Unternehmen der Welt mit Ländereien und Schätzen
unvorstellbaren Wertes - die noch kräftig Kirchensteuer
einsammelt (wann, wie und warum in Deutschland eingeführt
dürften viele wissen). Dem Hunger und der Armut der Welt
würde dieses Vermögen mit Sicherheit zugute kommen.
Ich bin heute aus der katholischen Kirche ausgetreten, da
sie mit meinem Glauben überhaupt nicht vereinbar ist. Gott
ist in jedem Menschen, jedem Tier, jeder Pflanze, jedem
Stein. Ein Gebet kann zu jeder Zeit und an jedem Ort
stattfinden. Einen Papst, der durch Köln reist und sich
wie ein Götze verehren lässt, brauche ich nicht. |
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Anonym, männlich |
hallo, ich habe ein paar
fragen zum glauben. wie steht der islam eigentlich zur
evolutions theorie. wie wird im koran der anfang
beschrieben. Ähnlich wie in der bibel mit adam und eva
oder anders? bitte schreiben sie so schnell wie möglich
zurück.
Die Antwort von Georg Girschek:
Zu Ihrer Frage möchte ich Ihnen in aller Kürze vortragen:
Die Moslems glauben, dass der Koran die wortwörtliche
Offenbarung Gottes an seinen Propheten Mohammed ist. Der
Koran sagt: Gott ist der Schöpfer allen Seins. Er hat den
Himmel und die Erde erschaffen (vgl. Koran, Sure 46,3) und
sie zum Dienst am Leben des Menschen eingerichtet (vgl.
7,54); hat den Menschen – wie auch die Bibel erzählt - aus
Ton geformt (vgl. 18,73) und ihm eine „schöne Gestalt"
(95,4) verliehen.
Doch die ureigenste Art Gottes, zu erschaffen, ist das
Rufen von allem ins Dasein mit seinem schöpferischen Wort:
„Er sagt dazu nur: Sei! und es ist (2,117; 16,40).
Die Welt ist – so sagt der Koran – ein Zeichen, das auf
ihren Schöpfer hinweist; die Betrachtung der Welt kann
somit den Menschen zum Glauben an Gott führen (vgl. 45,3;
30,22; 2,164; 16, 10-13). Der Mensch ist von Gott in seine
Schöpfung als Nachfolger, als Statthalter Gottes gesetzt
worden (2,30), von Generation zu Generation (27, 62; 10,
14.73 u.a.). Er muss die Welt, das ihm anvertraute Gut,
bewahren (33,72). Er darf die Welt gebrauchen, darf sie
genießen, muss aber bemüht sein, sie zu pflegen und zu
erhalten. Stets soll der Mensch der Mahnung des Korans
beachten: „Und stiftet nicht Unheil auf der Erde, nachdem
sie [von Gott] in Ordnung gebracht worden ist" (7, 56.85).
Hinsichtlich der Evolutionstheorie Darwins sind mir keine
gelehrten muslimischen Stellungnahmen bekannt. Man muss zu
diesem Thema eben bedenken, dass der Koran im Glauben der
Moslems die wortwörtliche Offenbarung Gottes ist – und
auch die letztgültige Offenbarung Gottes. Gott kann – so
sagt der Koran – nicht irren. Somit gilt alles, was im
Koran steht, den Moslems als nicht-hinterfragbar. So ist
es in der islamischen Welt ein Problem, mit den Mitteln
der westlichen historischen Forschung an den Koran
heranzugehen und zu fragen, welche Aussagen dort
vielleicht symbolisch gemeint sein könnten, ob alle
Aussagen für alle Zeiten Gültigkeit haben, ob dagegen
vielleicht manche Aussagen aus einer bestimmten
geschichtlichen Situation verstanden werden müssen.
Gute Grüße,
Georg Girschek |
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Karin, 15 |
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weil ich ein zu nüchternes
bild von der welt und den menschen habe. |
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Thinking, 14 |
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...eigentlich will ich gar
nichts dazu schreiben, ich möchte nur Sagen das mir die
Erklärung die Horst M. Pfaffen zu dem Experiment gegeben
hat sehr gut gefällt, und sie mich erstaunlich und
nachdenklich gemacht hat. |
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Heinz Tischberger, 38 |
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, jedenfalls sofern es sich
um einen persönlichen, gütigen, allmächtigen, allwissenden
Gott im christlichen Sinne handelt, weil eine solche
Annahme zutiefst unplausibel ist und jeglicher Logik
widerstrebt. Und wenn jetzt der Einwand kommt, dass Gott
nun einmal übernatürlich ist und sich daher den Gesetzen
der Logik entzieht, dann frage ich mich, warum er das tut,
wenn doch die o.g. Eigenschaften auf ihn zutreffen. |
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Anonym, weiblich, 34 |
Dieser Jahwe ist in
meinen Augen ein sehr eifersuechtiger Gott. Beinahe auf
jeder zweiten Seite der Bibel ist irgendwie die Rede
davon, dass er es den Menschen uebel nimmt, dass sie
andere Goetter anbeten und ihnen Opfer bringen. Dafuer
sollen sie dann bestraft werden. Wenn dieser Gott so
maechtig ist, warum hat er sowas es dann noetig?
An einen solchen Gott kann ich nicht glauben. |
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Annette, 40 |
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Ich lese hier viele Beiträge
glaubender und betender Menschen. Eigentlich erstaunlich
beim Satzanfang: Ich kann nicht an Gott glauben... Aber
warum kommt bei Euch die Kirche immer so schlecht weg?
Also bei aller berechtigten Kritik an der Institution
Kirche. Die Kirche, das sind doch wir, die glaubenden und
betenden Menschen. Ich gehe nicht jeden Sonntag in die
Kirche, aber öfters und ich finde es schön mit anderen
Menschen zusammen zu beten, das macht mich froh und gibt
mir Kraft für die vor mir liegende Woche. Auch ausserhalb
der Gottesdienste kann man gut in Kirchen beten. Die
vielen Gebete der Menschen, die schon vorher dort waren,
haben den Ort geprägt. Also werft mal Eure Vorbehalte, der
Institution gegenüber, über Bord und geht mal rein. |
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Horst M. Paffen, 56 |
@Donata Frank, 41
Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Ein
Positivist ist ein Vertreter der philosophischen Richtung
des Positivismus bzw. Neopositivismus. Der Positivismus
vertritt in etwa die Vorstellung, dass Fragen nach Gott,
Glaube und dergleichen keine wissenschaftlichen Themen
sein können, da solche Fragen von vornherein nicht
beantwortbar seien - z. B. lässt sich die Existenz Gottes
weder beweisen noch widerlegen. "Gelebter" Positivismus
zeigt sich dann im Alltag als Gleichgültigkeit gegenüber
Religiösem, weil Religion "eben" kein Thema (mehr) ist.
Bleiben Sie weiterhin ein positiver, d. h. positiv
denkender Mensch, werden Sie aber kein Positivist! Ich
wünsche Ihnen und allen anderen viel Freude beim weiteren
Diskutieren und Disputieren. |
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Donata Frank, 41 |
@Horst M. Paffen 56
Ich beziehe mich auf Ihr Zitat: "Ganz anders sieht es mit
den Positivisten aus, für die "Gott - ja oder nein" kein
Thema (mehr) ist. Die sollten sich dann aber auch kaum auf
diese Site verirren, da ihnen die hier diskutierten und
disputierten Fragen gleichgültig sind." [Zitat Ende]
Gott ist immer ein Thema für mich auch wenn Seine Existenz
bejahe.
Wenn Gott mich auf meinem Weg begleiten darf, habe ich
doch die eine oder andere Frage an Ihn und jeder andere
Christ bestimmt auch?
Ich kann nur jemanden bejahen wenn ich ihm vertrauen kann.
Dass ab und zu Zweifel entstehen ist dass er mir nicht
gleichgültig ist.
Stellen Sie sich vor Sie würden neben Ihrer Partnerin nur
so inert daherlaufen und ab und zu feststellen dass Sie
nicht allein den Weg entlanggehen?
So ist es auch mit Gott. Er begleitet den Menschen den an
Ihn glaubt wie ein Partner. Mit dem Partner redet man
auch, oder man ist nicht immer seiner Meinung. Somit
entstehen auch Fragen.
Wenn ich die Nachrichten schaue, oder lese, frage ich mich
in letzter Zeit wieso Gott die eine oder andere
Grausamkeit zulassen kann? Anstatt die Täter auf
irgendeiner Art und Weise zur Umkehr zu zwingen, lässt er
Unschuldige deren Opfer werden. Haben Sie noch nie nach
dem einen oder anderen Warum Gott um Seine Erklärung
gebeten.
Wenn Sie die einen oder anderen Beiträge lesen, werden Sie
feststellen, dass viele Pseudo-Atheisten" sich aufgrund
dieser Zweifel, welches ihr Urvertrauen gestört hat sich
gegen Gott entschieden haben.
Mag schon sein, dass es Christen gibt die jeden Tag in die
Kirche gehen um mit Gott durch ihr Gebet Zwiesprache
halten, Aber wir dürfen nicht diejenigen übersehen die
zwar jeden Tag in die Kirche gehen aber wenn Gott nicht
nach seiner Pfeife tanzt dann urplötzlich IHN für alles
verantwortlich machen was der Mensch anrichtet. Und es
gibt auch diejenigen die oberflächlich gläubig sind, weil
es in das Dorfbild so gut passt, aber vor Neid und
Egoismus seinen Nächsten lieber am Boden liegen sehen
würden.
Liebe Grüße Donata |
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Jürgen Dahlmann, 33 |
...weil ich weiß, dass
es ihn gibt!
Warum ich weiß, dass es Gott gibt?! Ich beurteile nicht
rein subjektiv und schöpfe meine Meinung nicht unbedingt
aus eigenen (Lebens)Erfahrungen.
Ich finde es ehrlich gesagt etwas kleingeistig und
armselig - Entschuldigung bitte für diese Äußerung - wenn
man persönliche Schicksale und Geschehnisse auf dieser
Welt durch erklärte Abwesenheit bzw. geglaubte Abwesenheit
Gottes zu erklären versucht. Ich bin fest davon überzeugt,
dass, wohlgemerkt, christlich erzogenen Menschen die nicht
glauben (wollen), in ihrem Inneren doch von Gott überzeugt
sind. Wem sonst können sie für ihr Schicksal die Schuld
geben?
Ich selber habe in meinem Leben tiefe "Finsternis" erleben
müssen und könnte dem "Guten-Opa-Total-Taub" die Schuld
dafür geben, dass ich keine Hilfe erfuhr. Das tat ich
nicht. Ich entledigte mich aller chrislich-kirchlicher,
gepredigter Dogmen und ging mit offenen Augen durch die
Welt.
So schmerzhaft dies jetzt für die Kirchenvertreter sein
mag, die diese Site nutzen, um an Gott glauben zu können,
vergesst bitte all das, was man dort versucht euch glauben
zu machen!! Kirche sollte zwar überall sein, aber Gott
lässt sich nicht mit Regularien erklären. Sorry, aber das
ist meine Meinung zu der Organisation, in die wir Gott
einzusperren versuchen. Dies ist bitte nicht als Predigt
gegen die Kirche zu verstehen - bin selber noch Mitglied
und bleibe dies auch - doch Kirche macht Gottblind! Und
ein Religionsfanatiker bin ich erst Recht nicht, ich nehme
keine bewußtseinserweiternden Drogen, gehöre keiner Sekte
an, bin geistig voll auf der Höhe und möchte niemanden von
meiner Meinung überzeugen. Warum auch, ist ja meine.
Ich habe Menschen kennengelernt, die an Gott glauben und
die nicht glauben, oder die gar von der Existenz überzeugt
sind. Fragt einen Astronauten oder Astronomen, ob sie Gott
gesehen haben - das sicher nicht, aber sie sehen sein Werk
und viele sind tiefgläubige Menschen. Fragt ein junge
Paare, die Eltern geworden sind. Ob das Kind nun gesund
oder krank ist, viele werden sicherlich sagen, dass ihr
Kind ein Geschenk Gottes ist.
Fragt Menschen, die durch Krieg oder Katastrophen ihre
Heimat und / oder liebe Menschen verloren. Durch ihren
Glauben an Gott wurde vieles erträglicher. Schaut euch in
der näheren Menschheitsgeschichte um. Gottlose Regime
gingen unter (Okay, das klingt etwas sehr an den Haaren
herbei gezogen, gibt es doch auch andere Religionen, aber
überlegt mal, könnte was dran sein, oder?).
Wir Kreaturen, die wir uns Menschen nennen, und alles, was
uns umgibt, ist nicht Produkt des Zufalls - denn Gott
würfelt nicht(!) - sondern das sichtbare Ergebnis einer
allmächtigen Schöpfung.
Fragt bitte nicht, wer dann Gott geschaffen hat. Hätte
Gott gewollt, dass wir diese Frage verstehen könnten, wir
würden ganz bestimmt dann jeden Tag mit ihm Karten spielen
können.
All denen, die an Gott glauben, kann ich nur raten, bleibt
dabei - und all denen, die nicht (mehr) glauben (können)
rate ich, schaut mal in euch hinein, da ist ganz bestimmt
noch eine Menge drin, die an Gott glauben lässt. Wenn es
Religionen gibt, die ganz bestimmt ohne Zweifel an ihre(n)
Go(e)tt(er)glauben, dann schaffen das auch die Christen.
Denn wir haben scheinbar das größte Problem damit -
schade! |
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Horst M. Paffen, 56 |
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Ich komme nach ein paar
Monaten mal wieder herüber von der "gott-glauben.de" und
stelle fest, hier auf dieser Site geht's weiter recht
munter zu. Das Nette an Gott-Glaubenden und Atheisten ist
doch, das beide auf ihre Weise gläubig sind, da
bekanntlich eine Verifikation/Falsifikation von Gott nicht
möglich ist. So gesehen sind sie quasi Brüder und
Schwestern im Geiste. Ganz anders sieht es mit den
Positivisten aus, für die "Gott - ja oder nein" kein Thema
(mehr) ist. Die sollten sich dann aber auch kaum auf diese
Site verirren, da ihnen die hier diskutierten und
disputierten Fragen gleichgültig sind. Da diese Site hier
eine der kath. Kirche ist, darf ich mir die Bemerkung
erlauben, dass mich über jeden hier mitdiskutierenden
Atheisten freue, da er sich eben noch NICHT vom Glauben
verabschiedet hat. |
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Anonym, weiblich, 15 |
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denn ich bin
der meinung, dass der mensch ohne die bibel (die ja
angeblich des wort gottes ist) ein leben ohne übertriebene
dogmen führen sollte. |
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Alexander Kessler, 26 |
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da der Glaube
nach rationalen Kriterien Selbsttäuschung ist. |
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Michael M. P. Wittmann, 47 |
, Glauben
aber heisst "Überzeugt sein von Denen, die man nicht
sieht, feststehen in dem, was man erhofft. (Hebr. 11,1)
Also: Glauben ist ein FESTSTEHEN, egal was passiert. |
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Anonym, männlich, 30 |
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jedenfalls
nicht an den Gott an den die Christen glauben. Helfend und
beschützend? Wo? Warum werden dann manche menschen krank
geboren, oder in Umstände hinein in ein Umfeld hinein,
dass manchen menschen jede von Beginn an jede Chance
nimmt? Was kann z.B. ein Kind in Palästina dafür, dass es
zum Hass erzogen wird, weil die Eltern oder die
Gesellschaft es dahin erziehen? Dieses Kind ist nur
leidtragend für die Fehler anderer, wo hilft Gott diesem
Kind, wo ist Gott da? Ein Kind dass geschlagen oder
missbraucht wird, wo ist Gott da? Wo hilft Gott denen die
in Umstände hineingeraten, für die sie nichst können? Wo
ist Gott bei den armen und schwachen? Gott hilft nur den
starken, denen die sich selbst helfen! Gibt es diesen Gott
überhaupt, diesen guten, helfenden barmherzigen,
schützenden? Ist Gott nicht eher, hart, gnadenlos, wo der
Einzelne nicht zählt, wo die Schwachen eben pech haben?!
Ich kann diesen Gott der Christen nicht ertragen, ich
halte es für glatten selbstbetrug, eine rosa Brille, weil
man die grausame Wahrheit nicht ertragen will, nämlich
dass Gott sich nicht für den Einzelnen interessiert, dass
es egal was aus einem wird, dass man dass Leben selbst in
die Hand nehmen muss! Wenn Gott ein guter, helfender Gott
ist, warum lässt er es dann zu, dass manche an Ihm
verzweifeln, kaputt gehen, in diesem glauben des
Christentums erzogen werden aber irgendwann grosse
Probleme damit bekommen, mit diesem Bild von Gott, dass
offensichtlich mit der realität nicht übereinstimmt, und
mit all den wiedersprüchen in diesem glauben. Wie passt
das zusammen? Wie kann es sein, dass manche wegen Gott in
einen fanatismus verfallen, das ergibt alles keinen Sinn!
Was ist dass für ein Leben, für eine Welt? So ein
durcheinander, soviel verwirrung, jeder erzählt was
anderes, glaubt die Wahrheit zu kennen. Ist in Wahrheit
alles egal? Wo ist Gott wenn jemand alles verliert, die
Familie, die Frau die Kinder? Was erwartet Gott da, dass
man nicht verzweifelt, dass man dass Leben dafür liebt?
Wenn man eigentlich immer ein guter Mensch war und nie
etwas schlechtes wollte, nur ein wenig Glück, warum wird
einem dass verweigert? Irgendwann wird man müde, ist es
leid solange zu leiden, zu ertragen, zu warten, zu hoffen,
zu kämpfen, wenn man dass Gefühl hat es ändert sich doch
nichts... Wenn man doch nur ein bisschen Glück will und
Liebe. |
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Daedalus, 31 |
Antwort auf
Beitrag: Anonym, weiblich, 15
>>Doch hier zeigt sich schon das wir selber die Frage
nicht beantworten können und es nur ein Gott kann. Doch
wir bekommen sie erst dann beantwortet wenn wir vor ihm
stehen.<<
Ja, aber damit stempeln Sie Ihren Gott zu einem perfiden
Sadisten, wenn er solche Dinge samt seiner ganzen Allmacht
überhaupt zuläßt, wo er doch doch sehr (laut christlicher
Aussage) von Liebe zu seinen Geschöpfen spricht. Jemand,
der einen anderen liebt, wird alles Leid von ihm abwenden,
ob es nun durch andere verursacht wurde oder nicht. Damit
hätten Sie Ihrem eigenen Gottesbild das Genick gebrochen. |
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Donata Frank, 41 |
ich bin der
Meinung, dass es keine überzeugten Atheisten oder
Agnostiker - wie sich sich gerne nennen - gibt. Es gibt
sie ebenso viel, oder ebenso wenig, wie es die
Pseudo-Christen gibt, die sich als Christ bezeichnen und
sich oberflächlich verhalten.
Julius Langbehn (Schriftstller, Kunstkritiker) zitierte
die Atheisten als "einer der Gott leugnet, gleicht einem
der die Sonne leugnet; es nützt nichts, sie scheint doch"
Mag man interpretieren wie man will. |
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Anonym, weiblich, 15 |
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Ich glaube an
Gott. Doch ich kann auch die Leute verstehen, die es nicht
tun. Ich selbst zerbreche mir manchmal den Kopf darüber ob
es eigentlich logisch ist. Es gibt so viele Dinge, die man
nur schwer verstehen kann. Vor allem die Frage WARUM???,
die sich stellt wenn ein Mensch stirbt oder Kinder
missbraucht werden. Doch hier zeigt sich schon das wir
selber die Frage nicht beantworten können und es nur ein
Gott kann. Doch wir bekommen sie erst dann beantwortet
wenn wir vor ihm stehen. |
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Franzi Steiner, 13 |
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weil die
Wissenschaft zuviel Wahrheit herausgefunden hat! |
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Morelle, 15 |
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Ich kann nicht an Gott
glauben weil er eine reine Erfindung der Menschen ist.
Studien ergeben, dass Gott (die christliche Religion) eine
Mischung aus verschiedenen Religionen ist, viele der
christlichen Feiertage sind auch in sonnenanbeterischen
und heidnischen Religionen vertreten und viele religieuse
Gestalten auch. Da also die christliche Religion (mit
Gott) eine Ansammlung verschiedener Religionen ist kann
ich nicht daran glauben, denn das beweist, dass die
Menschen sich Gott nur erfunden haben, um nicht allein dem
Leben entgegentreten zu müssen. |
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Horst M. Paffen, 56 |
Eigentlich
ist
www.ohne-gott.de
gar nicht mehr meine Adresse, aber ich möchte mich hier
gerne an Peter Peteukus wenden, der direkt vor meinem
letzten Beitrag geschrieben hat, "(Ich kann nicht an Gott
glauben," weil ich weiß dass es ihn nicht gibt". Lieber
Peter, ich bin Lehrer für Biologie und Chemie und ich
hoffe, ich komme Ihnen hier nicht altväterlich und
belehrend herüber. Ich kann das nämlich auch nicht leiden.
Lassen Sie mich aber folgendes sagen: Die Existenz von
Gott kann man - wenigstens im naturwissenschaftlichen
Sinne - weder beweisen noch das Gegenteil nachweisen. Gott
zu beweisen bedeutete, dass überall auf der Erde an
verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten seine
Existenz im Experiment nachweisbar wäre. Das ist
bekanntlich unmöglich. Seine Nichtexistenz brauchte nur in
einem einzigen Experiment, gleichgültig wo und wann es
durchgeführt würde, gezeigt zu werden. Ein solches
Experiment gibt es nicht.
Niemand, weder Papst Benedikt, Kardinal Meisner, Sie oder
ich WISSEN, ob es Gott gibt - oder nicht. Was Sie aus
meinen Zeilen machen, sollten Sie sie lesen, bleibt Ihnen
überlassen. Wie gesagt, ich will Sie nicht belehren.
Machen Sie es gut! |
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Anonym, weiblich, 20 |
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Mein Leben
lang habe ich mich nach Gott gesehnt. Das hat sich vor
allem darin geäußert, dass mir immer die Tränen kamen
(kommen), wenn ich gelebtem Glauben gegenüberstehe. Ich
habe oft und sehr ernsthaft gebetet, dass mir Gott einen
Zugang zu ihm schenkt, was im Grunde ein Widerspruch ist,
weil ich ja gleichzeitig der Meinung war, nicht an ihn zu
glauben. Diese Tatsache habe ich auch immer wieder mit
einer sehr guten und gläubigen Freundin besprochen, die
mir folgendes sagte: "Meine Aufgabe besteht darin, für
dich zu beten, und wenn es Jahre dauert. Deine Aufgabe
besteht darin immer und immer wieder anzuklopfen." Ich gab
ihr Recht, bis mir klar wurde, dass die Tür längst
aufsteht, dass ich nur nicht durchgehe. Der Grund liegt in
einer tiefen Angst, mit der ich schon mein ganzes Leben
lang kämpfe. Dieser Angst kann ich nichts entgegensetzen,
außer der Möglichkeit einfach aufzugeben. Aber ich habe
überhaupt keinen Grund aufzugeben. Mein Leben ist sehr
schön. Also muss ich mir, um vor mir selbst und allen
anderen Menschen eine Entschuldigung zu haben, selber Leid
zufügen. Nur so kann ich mit meiner Angst umgehen. Das
Leid, welches ich mir selbst zufüge, ist die Distanz zu
Gott. Mir ist klar, dass ich längst an Gott glaube. Aber
der letzte Schritt, den ich machen muss, ist, ihm zu
vertrauen. Darauf zu vertrauen, das er mich auffängt, wenn
ich alles, was ich gegen meine Angst habe, aufgebe. Und
das kann ich nicht. Das würde bedeuten, ich müsste zu
meiner Freundin gehen und ihr sagen, dass ich an Gott
glaube, dass ich mich und sie belogen habe und dass ich
schwach bin, weil ich mich meiner Angst nicht
entgegenstelle, sondern immer nur an Flucht denke. |
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Bettina Kaeber, 19 |
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... weil es
ihn/sie nicht gibt. |
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Horst M. Paffen, 56 |
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oder aber
doch? Gläubige und Ungläubige betrachten nach meinem
Dafürhalten die gleiche Medaille von der jeweils anderen
Seite. Der Gläubige weiß nicht, ob es Gott wirklich gibt;
und der Ungläubige weiß nicht, ob es Gott wirklich nicht
gibt. Sich dieses bewusst zu machen, könnte vielleicht im
gegenseitigen Umgang miteinander hilfreich sein. Ich bin
vor vielen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten,
aber heute bin ich mir über diesen damaligen Schrift nicht
mehr so sicher wie seinerzeit. Vielleicht werde ich
allmählich ein wenig altersweise oder auch nur
alterssinning - wer weiß? Auf jeden Fall lese ich mit
großem Interesse und Vergnügen die wieder erhältlichen
Bücher von Joseph Ratzinger, natürlich nacheinander - z.Z.
studiere ich seine Einführung in das Christentum. Ich
möchte dieses Werk allen sehr ans Herz legen, die sich -
aus welchen Gründen auch immer - für das Christentum
interessieren. |
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Peter Peteukus, 17 |
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weil ich weiß dass es ihn
nicht gibt und weil ich auch von greueltaten des glaubens
weiße, denn fast alle kriege sind auf den glauben zurück
zuführen, er ist ein grund des übels, jedoch wird immer
geglaubt werden, weil es in der natur des menschen liegt. |
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Jörg, 30 |
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Hallo! Wie kann Gott
zulassen, dass Menschen krank geboren werden, verkrüppelt,
seelisch abartig? Wo ist da ein helfender schützender
Gott? Ich glaube alles muss aus einem selber kommen, da
greift niemand ein, Gott hilft nur den starken. Ist nicht
alles willkür und zufall? Wo man geboren wird, und unter
welchen Umständen kann man sich nicht aussuchen, was ist
mit den Menschen die kaum eine wahl haben, keine Chance,
weil Sie sich nicht helfen können, weil Sie krank sind
oder so geboren wurden? Hat Gott da geschlafen, wenn
manche das Pech haben Krank geboren zu werden, da kann ich
nicht an einen guten schützenden Gott glauben. Ist nicht
vielmehr in Wahrheit alles egal und wir wollen es nicht
wahr haben? Gott kümmert es nicht wenn Menschen den Halt
verlieren, er würde etwas tun. Ich glaube Erziehung in
Liebe und Vertrauen hilft durchs Leben, aber was ist mit
denen die das nicht erfahren durften? Zählt der einzelne
überhaupt, oder ist die Natur in Wahrheit grausam und
hart, und der Schwache verliert und hat eben Pech. So
sieht es aus wenn ich mich umschaue und die Realität
betrachte, denn wo hilft Gott den Schwachen, Kranken,
Haltlosen, Armen, Verrückten? Es tut mir leid aber ich
kann diese Schwarz-weiss Malerei von gut und böse nicht
mehr hören. Manche können es sich nicht aussuchen, bzw.
schwer aussuchen, da ist der freie Wille eingeschränkt.
Und wie gesagt, was ist mit denen die von Anfang an keine
Chance haben, oder in schlimme Umstände geboren werden?
Wie soll ich damit Leben, ich weiss nicht mehr woran ich
glauben soll. Was ist alles noch wert, wenn es so ist wie
ich denke? Ich habe früher an einen guten, gerechten,
schützenden Gott geglaubt, und das jeder die Wahl hat und
die Chance, sich für das gute zu entscheiden, aber
scheinbar ist die Realität anders und es ist egal was man
tut. |
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Max, 42 |
(ich war lange Zeit
gläubiger Christ), Viele Christen sind außerordentlich
kritische Denker auf anderen Gebieten, den eigenen Glauben
mit den gleichen Maßstäben und Methoden zu hinterfragen,
ist jedoch für die allermeisten unmöglich. Fast
ausschließlich eine Folge von frühkindlicher
Indoktrination, die ich sehr traurig finde.
Die christliche Religion, wie auch andere Ideologien,
trägt die Forderung, sich nicht selbst zu kritisieren,
bereits in sich: Der Aufruf zum grenzenlosen
Gottvertrauen. Klingt schön, ist aber der nichts anderes
als ein Befehl zum Denkverzicht und damit der erste
Schritt zur geistigen Unfreiheit, und öffnet außerdem
ideologischem Mißbrauch Tür und Tor. |
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Stefanie Cramer, 36 |
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weil ich nicht weiß, wie es
geht ! Wie fühlt sich das an, dieses Urvertrauen in etwas,
das mein Geist weder fassen noch erklären kann. Mich
interessiert es, was Menschen glauben lässt und es macht
mir gleichzeitig Angst, welche Macht der Glaube hat, dass
er Krieg führen kann. |
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Sandrine Gehriger, 14 |
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Ich will nicht, denn ich
sehe Gott manchmal als eine Antwort, die Unerklärliches
erklärt. Warum ist etwas passiert? Gott wollte es so.
Alles liegt in Gottes Hand, auch mein Leben - doch ich
möchte mein Leben selbst in die Hand nehmen, und nicht
Gott überlassen, schliesslich ist es meines. Zum Teil ist
Gott einfach eine passende Antwort zu unbeantwortbaren
Fragen. Lieber lasse ich Fragen offen, als sie mit dem
Glauben zu beantworten. |
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Anonym, männlich, 34 |
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Doch, ich könnte. Auch an
Märchen, an die Aussage meiner Kinder, die Zähne seien auf
jeden Fall schon geputzt und an andere unwahrscheinliche
Dinge. Aber wozu? |
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Ursula Mohr, 30 |
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Andere Christen erleben viel
mit Gott und sie werden oder wurden geheilt ich nicht
obwohl ich schon alles probiert habe mit Gott ins Gespräch
zu kommen. |
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Anonym, männlich, 18 |
Würde ich nach außen
hin kundgeben, ich glaube an Gott, in meinem Umfeld zu
interpretieren als "ich teile eine gewisse Menge des
christlichen Glaubens", es wäre Heuchelei und
Selbstbetrug.
Zwar halte ich die Frage nach der Existenz nicht für
beantwortenbar, doch gibt mir absolut nichts einen Anlass
in diesem Rahmen des Nicht-Wissen-Könnens an eine Existenz
von Gott einfach zu glauben. Im Gegenteil, eine Annahme
eines solchen Glaubens und eine damit verbundene
Mythologisierung von Ansichten die die Welt betreffen,
würden verlangen von naturwissenschaftlichen Modellen, die
die Eigenschaft haben falsifizierbar zu sein, Abstand zu
nehmen. Und diesen Schritt zu tun, erschiene mir nicht
richtig.
Erkenntnis ist nicht unbeschränkt. Für Gott als
Möglichkeit diese Beschränktheit nicht zu akzeptieren, ist
für mich nicht von Interesse. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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weil es mir wie eine Flucht
vorkäme. Ich lebe mein Leben mit anderen Menschen und in
der Verantwortung vor mir und anderen Menschen. Meine
Werke sind meine Werke - ob gut oder schlecht und ich muss
mich dem stellen. Es wäre besser, wenn die Menschen diese
Verantwortung annehmen würden anstatt ihre Hoffnung an
einen vielleicht nur erfundenen Gott zu hängen. Es fehlt
uns hier auf Erden doch nicht an göttlicher Liebe, es
fehlt uns an menschlicher Liebe und es braucht nicht
göttliche Wunder, um unser aller Leben lebenswerter zu
machen sondern die Taten von Menschen. |
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Anonym, männlich, 42 |
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wenn man mir mit einem
eifersüchtigen Gott kommt, der die Schuld der Väter an den
Söhnen der dritten und vierten Generation verfolgt (2.
Gebot) |
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Dennis S., 28 |
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...den sich
irgendwelche Neumalklugen ausgedacht haben. |
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Anonym, weiblich, 40 |
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Ich möchte es auch nicht. |
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Anonym, weiblich, 66 |
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ohne glauben an gott ist
alles sinnlos |
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Lisa |
Ich weiß auch nicht
ich würde schon gerne an Gott glauben doch glaubt er auch
an mich? Ich hab of zu ihm gebetet doch nichts ist
passiert. Dennoch habe ich früher an ihn geglaubt bis dann
etwas geschah.....ich bekam mit 9 Jahren ein Pferd ich bin
so zusagen mit ihn groß geworden ich habe ihn abgöttisch
geliebt und war jeden Tag da hab ihn geritten gestriegelt
und mit ihm geschmust. Ja es gab kein Tag wo ich nicht da
war da konnte kommen was wollte....bis er dann
starb.....es kam alles soooo plötzlich und ich konnte mich
nicht mal mehr von ihm verabschieden denn er starb als ich
in der Schule war....Ab dem Tag habe ich ihn Verflucht und
den glauben verloren.....er hat mir das genommen was ich
am meisten geliebt habe.....er hat mich auch alleine
gelassen es geschahen viele andere Dinge meine Freundin
wurde mißbraucht und er war auch nicht bei ihr und mir hat
er auch noch NIE geholfen....es gibt da so ein spruch wo
gott meinte wo ihn eine Frau gefragt hat warum denn da nur
ein Fußabdruck ist obwohl er immer bei ihr war, da meinte
er weil ich dich in den Augenblick getragen habe doch bei
mir tut er es wohl nicht......
Der Glaube alleine hat keine Macht,
Nur der Mensch kann es zum Leben erwecken. |
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Armin, 25 |
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...weil er sich mir nie
offenbart hat. es mag wohl sein, dass er (oder sie) in
irgendeiner form existiert; da er sich aber versteckt hält
und über seine natur weiter nichts bekannt bzw. reine
spekulation ist, kann ich z.zt. nicht an gott glauben. |
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Anonym, männlich, 42 |
An einen Gott glauben,
der sich in seiner Schöpfung offenbart hat, kann ich
schon.
Was ich nicht kann, ist die Unverschämtheit zu besitzen
und zu behaupten, dass dieser Glaube die Wahrheit ist, und
jeden, der diesen Glauben nicht teilt als einen Häretiker
zu beschimpfen. Die offizielle Lehrmeinung der
katholischen Kirche ist wissenschaftlich widerlegt. Dass
Gott nicht christlich ist, glaube ich nicht nur, das weiß
ich.
Kommentar:
Glaube heißt im biblischen Zusammenhang nicht zuerst an
Sätze glauben, sondern sich festmachen in Gott, auf Gott
zu vertrauen. Christlicher Glaube besagt, dass Gott, der
Himmel und Erde erschaffen hat und sich seinem Volk Israel
offenbart hat, in Jesus Mensch geworden ist. Alle
Glaubenssätze leiten sich von dieser Überzeugung ab. Die
Kirche beschimpft und diffamiert keineswegs
Nichtglaubende, diese Seite ist ja ein Beispiel, dass ein
Dialog gesucht wird. Und welche Lehrmeinung der Kirche
sollte wissenschaftlich widerlegt sein?
Werner Höbsch |
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Anonym, weiblich, 32 |
Nicht an ein
allmächtiges Wesen mit eigenem Bewußtsein
- weil mir das schlicht und ergreifend zu abwegig
erscheint
- weil mir insbesondere der christliche Gott alles andere
als sympathisch ist
- weil ich auf die Frage: "Warum erbringt dieser Gott
nicht ein einziges mal einen wirklichen Beweis seiner
Existenz?" bisher keine befriedigende Antwort erhalten
habe.
- weil ich anderen Glaubens bin. |
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Stefan Lehmann, 22 |
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Gott ist da und durch seinen
Heiligen Geist für jeden spür- und erlebbar. Gott tut so
viel Gutes. |
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Christian Dittmann, 49 |
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Ich habe Dinge
verwechselt und spät erkannt, dass ich diesen Glauben
"Gott sei Dank" im Innern nie verloren habe. |
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Anonym, weiblich, 35 |
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Fällt mir leider sehr oft
schwer. Oft hagere ich wirklich an meinen Glauben. Aber
kürzlich las ich einmal das Glauben eine überlieferte
Tradition ist. Aber Durststrecken erleben wir alle egal
auf welchen Strecken im Leben ich denke das ist bei mir
auch so mit dem Glauben. Vielleicht sollte man sich nur
einmal mehr mit dem Glauben auseinander setzten und daran
arbeiten. Glauben muss sicherlich auch ein Stück weit
erarbeitet werden. |
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Arben Gojani, 35 |
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DANN SIND WIR TOT |
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Jürgen Schneider, 40 |
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und brauche auch keinen
Gott. Ich habe einen gesunden Verstand und weiß selbst was
gut und was schlecht ist. |
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Alexander Schratt, 42 |
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weil es für ihn keinen
einzigen Beweis gibt. "Glauben" ist nicht wissen. |
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Sabine Stuth, 38 |
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... besser ich will nicht
glauben, bin mir aber nicht mehr so sicher. |
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Anonym, männlich |
Über Gott kann ich nichts sagen. Ich weiß
nicht, ob er existiert oder ob er nicht existiert. Aber es
gibt reichlich Möglichkeiten sich den Göttern der Menschen
zu nähern. Einen interessanten Aspekt eröffnet die
Anthropologie. Bedenkt man nämlich den Ursprung aller
Religion, den mal womöglich schon beim Neandertaler finden
kann, ergibt sich alles weitere von selbst. Alle Religion
begann als Versuch einer Welterklärung, wurde in
Rückzugsgefechten gegen die Wissenschaft bis in den Exzeß
hinein verkompliziert und kulminiert heute im
psychedelisch-spirituellen Gepansche á la Drewermann.
Das Christentum selbst ist eine Chimäre, eine Mixtur
aus den verschiedensten Religionen und im Kern das Plagiat des weitaus älteren Mithras Kultes, der
nach Konstantin sogleich brutal ausgerottet werden mußte. Buchstäblich alle eurasischen Weltbaumriten
kennen den Gott der sich für die Menschen opfert; Mutter Gottes wird zu Isis, diese wiederum zur "Venus
von Willendorf" und aus ihr eine archaische Fruchtbarkeitsgöttin. Das Christentum ist in seinen
Komponenten kein Novum.
Die psychosozialen Bedürfnisse, die von Religion
bedient werden, müssen immer als Selbstreferenz erfahrbar sein - und das ist dekuvrierend. Man darf die
Gesellschaft getrost als Haufen Schleim bezeichnen, der immer in Richtung des steilsten
Gefälles rutscht. Gott kann so schnell nicht folgen, wie sich der Mensch und sein soziales Umfeld verändert.
(Als Beispiel sei die Abtreibung genannt: Was einst verdammt und mit dem Tode bestraft wurde, erfreut
sich heute allgemeiner Akzeptanz.) Gott muß auf diesen Wandel reagieren und dazu bedarf es des
Theologen, dessen Aufgabe die Synchronisierung von Gott mir der Gesellschaft ist. Es entsteht der
schizoide Gott der "tausend Gesichter", das psychische Grenzstadium eines Himmelsvaters, oder besser: einer
Gesellschaft, die nicht recht weiß wohin. Nun befinden wir uns aber in einem Universum, dessen
Gesetze sich seit 14 Milliarden Jahren nicht geändert haben, was die veränderte Einstellung Gottes
zu den Obsessionen seiner Schäfchen in einen unauflösbaren Widerspruch stellt.
Schlußendlich ist Religion eine auf der Spitze stehende
Pyramide, die auf einem einzigen axiomatischen Stein ruht. Daß sie nicht labil ist und
die Balance behalten kann, liegt an der grundsätzlichen Logik dieses minimalistischen
Fundaments, das da lautet: "Die Nichtexistenz eines Phänomens kann nicht bewiesen werden!"
Und dennoch, so paradox es auch klingen mag: lieber
möchte ich mit diesem Papst irren, als mit den populistischen Drewermännern Recht haben! Sowenig ich
auch glauben kann, muß ich diesem Papst meinen Respekt aussprechen, der zumindest einem
Todeskandidaten in den USA durch sein Bitten das Leben rettete. Das werde ich ihm niemals vergessen!
Wer Gott haßt - der Gotteslästerer - der ist nach Camus
der Revoltierende, hat gewissermaßen eine selbstbewußte Rolle, da er meint, daß ihm etwas
vorenthalten wird, was ihm zusteht. Die sind mir persönlich weitaus lieber, als jene, die sich ihres
Weges so vollkommen sicher sind und für alle Verirrung ultimatives Verständnis aufbringen (siehe die
erste Vorrede des Zarathustra).
Wir werden alle sehen, ob es einen Gott gibt. Für die
Gegenwart indes gibt es weitaus wichtigere Probleme als seine Existenz! Die Abschaffung der
Todesstrafe, der Kampf gegen Folter, Rassismus, gegen Krieg, Habgier, Ungleichheit, Hunger, Elend, Haß
und Gewalt, gegen Sozialdarwinismus, Ausbeutung, ja - gegen Hartz IV! - oder kurzum: für die
Schwachen; das sind unsere Herausforderungen. Wenn wir diesen Kampf aufnehmen,
dann müßte Gott, wenn es ihn denn gibt, schon sehr übel sein, nähme er uns nicht freundlich zu
sich auf...
Vale! |
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Anonym, männlich, 22 |
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...solange es keine
wissenschaftlichen Beweise für die Existenz eines höheren
Wesens gibt. Solange unsere Wissenschaft nicht hinter das
Geheimnis aller Grenzen kommt, wird der menschliche
Verstand auch nicht dazu in der Lage sein, solche Dinge zu
begreifen. Daher mache ich mir keine Gedanken darüber,
dann kann ich auch nichts falsch machen. |
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Charlotte Sophie, 17 |
da ich von Natur aus ein
sehr kritischer Mensch bin. Für mich bedeutet Intelligenz,
nicht alles zu glauben, was einem irgendwelche Autoritäten
erzählen, sondern alles kritisch zu hinterfragen. Wenn ich
einen Beweis dafür erhalten würde, dass Gott existiert,
ja, dann würde ich an ihn glauben. Aber so? Theoretisch
kann man bezüglich Gott doch alle möglichen Hypothesen
aufstellen. Man kann sagen, dass es einen Gott gibt oder
mehrere oder gar keinen- man wird nie Beweise dafür oder
dagegen finden. Deshalb lautet meine Einstellung
folgendermaßen: ich weiss nicht ob es Gott gibt und ich
lehne es ab, etwas zu glauben, wovon ich nichts weiss. Das
bedeutet, ich bin weder gläubig noch eine Atheistin (denn
für die Nichtexistenz Gottes gibt es ja auch keinerlei
Beweise) sondern Agnostikerin. Ich lehne es ab, an
irgendetwas zu glauben und richte mein Leben nach meinen
eigenen Vorstellungen aus, die da sind: Mach, was du
willst, so lange du niemand anderem damit ernsthaft
schadest. Ob es eine höhere Macht gibt oder nicht, werde
ich vielleicht nach meinem Tod wissen. Denn ich will
WISSEN. Nicht glauben.
Die Antwort von
Bernhard Riedl:
Hallo, Charlotte
Sophie,
Ihre Erfahrung mit religiösem Fundamentalismus könnte mich
auch schwer verunsichern.
Andererseits: Es gibt keine Idee, keine Revolution, keine
Philosophie, keine "Bewegung", die nicht pervertiert
werden könnte. Religion widerfährt das sozusagen seit
Menschengedenken.
Gewiss gibt es viele Menschen, die schwach sind und sich
deshalb an etwas (meist aber an einen Führer, weniger an
eine Idee) festklammern, das ihnen Halt gibt - tatsächlich
oder vermeintlich. Mit Dummheit hat das übrigens nichts zu
tun: Fundamentalisten gibt es in allen Intelligenzlagen,
viele sind wirklich hoch gebildet.
Wer aber wirklich an Gott glaubt, hat eine Erfahrung mit
ihm gemacht und glaubt deshalb. Erfahrungen lassen sich
allerdings nicht beweisen, sondern im Idealfall erzählen.
Das tut die Bibel, das tun Glaubende. Gäbe es einen
"wissenschaftlichen" Beweis für die Existenz Gottes,
bedürfte es nicht des Glaubens.
Ich kann verstehen, dass jemand sich als Agnostiker
bezeichnet. Ich würde ihm allerdings immer wünschen, offen
zu bleiben für eine mögliche Erfahrung, die das
Gewöhnliche und Beweisbare übersteigt.
Beste Grüße - Bernhard Riedl |
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Matthias Lehner, 23 |
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, aus den Gründen, die
ich unter "Gott ist mir nicht begegnet..." genannt habe. |
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Jürgen Naarmann, 48 |
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wenn ich nicht an einen
lebenden, allmächtigen Gott glauben darf und das wird mir
leider von der Kirche verboten. Wenn es die Auferstehung
von Jesus gegeben hat, dann gibt es keinen toten Gott
sondern einen lebenden Gott und dann ist dieser Gott auch
bereit uns Fragen zu beantworten. Warum fragen wir ihn
nicht, wie sich die Kirche den Menschen gegenüber
verhalten sollte, damit die Menschen in der Kirche Jesus
Christi auch Jesus Christus wieder erkennt. |
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Anonym, männlich, 32 |
Insbesondere an den
Gott der Bibel oder an den Gott des Korans kann ich nicht
glauben.
Im alten Testament geschehen so viele schreckliche Dinge
im Namen Gottes, teilweise Genozide.
Leben nach den Regeln der Bibel?
Nein danke, da sind mir unsere heutigen Gesetze doch
lieber.
Wir haben jedenfalls keine Todesstrafe und es wird
zumindest versucht, Gleichberechtigung für Frauen,
Homosexuelle oder Minderheiten zu erreichen.
Die Moral der Kirche übernehmen?
Bitte nicht, ich genieße meine Freiheiten ohne gleich
alles als Sünde zu sehen. Ich kann nicht feststellen, daß
mir das schadet, oder das ich anderen geschadet habe. Und
um zu wissen, daß Diebstahl oder Mord nicht richtig sind,
brauche ich keine Religion.
An einen Schöpfer könnte ich vielleicht eines Tages
glauben, aber die Bibel und andere heilige Schriften sind
für mich von Menschen erschaffen worden. Nicht mehr
zeitgemäß... |
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Daniela, 25 |
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da es einfach zu viele
Götter gibt. Warum sprechen wir eigentlich immer von einem
männlichen Gott, aber von Mutter Natur? |
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Philipp, 26 |
Ich kann vor allem
nicht an den christlichen Gott glauben, weil der mir
schlichtweg Angst macht. Millionen Menschen litten und
leiden immer noch an den Deformationen, die die
christliche Sexualmoral an ihnen angerichtet hat. Das
System ist perfide und genial zugleich: Man vermittle dem
Menschen das Gefühl, seine naturgegebene Sexualität, sein
Trieb sei krank, falsch und böse. Der Mensch gerät in
einen Konflikt, das Eigene wird zum Fremden und
unterdrückt bis bekämpft. Das fängt schon an, wenn Kinder
ihre kindliche Sexualität entwickeln. Das Natürliche
verursacht Scham. Und in der daraus resultierenden
seelischen Not ruft es vom Kirchturm herab: Jesus rettet.
Wenn Kölner Kardinäle Homosexualität als Bedrohung für die
Menschheit bezeichnen, dann fehlen mir jegliche
Kategorien, um das Verbrechen zu beschreiben, das durch
derartige hasserfüllte Äußerungen angerichtet wird. Die
katholische Kirche hat mit ihrer Homophobie das Leben von
Millionen Menschen zerstört. Auch wenn man als
Homosexueller in Deutschland nicht mehr vergast wird und
mittlerweile einigermaßen in der Lage ist, ein gutes Leben
zu führen, stellt die krankhafte Homophobie der Kirche
insbesondere vor dem Hintergrund der andauernden
Verfolgung Homosexueller in anderen Ländern der Erde,
einen unfassbaren Akt der Inhumanität dar. Fundamentlisten
verursachen eben Probleme, die es ohne sie nicht gäbe. Das
schlimmste ist jedoch, dass es dabei um Liebe geht. Viele
Menschen empfinden eine körperliche Anziehung zum eigenen
Geschlecht, wenn auch nur in Nuancen. Homosexuell ist für
mich nur jemand, der sich in einen Vertreter des eigenen
Geschlechts verlieben kann.
Ich habe mittlerweile einen großen Hass auf alles
Christliche entwickelt. Die kath. Kirche ist für mich nur
noch ein faschistoides System, ja sie selber ist
Faschismus, in dem Sinne, als dass sie ein System
darstellt, das Menschen, die abweichen, zerstören will
(gilt ja nicht nur für homosexuell liebende Menschen,
sondern auch für die Kirchenkritiker). |
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Anonym, männlich, 30 |
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da ich denke dass die
Möglichkeit besteht dass das Böse die Bibel für uns immer
nach Antworten suchenden Menschen geschaffen hat. Die
Bibel ist schon zu oft Grundlage oder Auslöser eines
Krieges gewesen und wird es noch lange sein. Die Bibel
schafft eine große klaffende Lücke zwischen den
verschiedenen Kulturen und gibt den Menschen unberechtigte
Hoffnung auf Antwort ihrer Fragen. Taktisch faszinierend
vom Bösen verfasst und an die Menschen weitergegeben kann
es sich als das Gute dahinter verstecken. Es beantwortet
all eure Fragen und lässt euch trotzdem im Dunkeln. Weil
ihr eure Erfahrungen nicht mehr selber macht sondern für
alles einen Ratgeber habt. Kinder werden nur durch ihre
Erfahrungen reifer. Sagt den Kindern doch dass sie nicht
auf die Herdplatte fassen sollen. Die meisten machen es
dann erst Recht. Warum wollt ihr nicht selber wieder
Erfahrungen sammeln? Weil es manchmal auch weh tut?
Menschen die mit einem Problem zum Psychotherapeuten gehen
finden in fast allen Fällen eine Antwort. Leider meistens
die falsche wie sich dann später rausstellt. Der
Psychotherapeut handelt seinem Gewissen nach richtig und
versucht die Fragen des Patienten zu beantworten oder ihm
eine Anleitung zur Lösung seines Problems zu geben. In 75%
der Fälle tritt nach einiger Zeit die nächste Frage oder
das nächste oder sogar das gleiche Problem erneut auf. Die
meisten Menschen haben nicht die Möglichkeit erneut zum
Psychotherapeuten zu gehen. Bei der Bibel und der Religion
ist das natürlich anders. Man bekommt immer eine Antwort.
Es herrscht Zufriedenheit bis zur nächsten Frage. Die
Religion hat aber immer neue Antworten... bis zum
"glückseligem Ende." Stellt die Wissenschaft den Beweis
auf dass wir nicht von Adam und Eva abstammen hat die
Religion eine Antwort. Wird bewiesen dass es schon lange
vor der Erde Leben auf anderen Planeten gegeben hat wird
die Religion wieder eine Antwort haben. Da ist man
flexibel und spielt mit der Angst und Unsicherheit der
Menschen. Das ganze ist das größte Schneeballsystem das es
je gegeben hat. Die Menschen die an Gott glauben sind
glücklich weil alle Fragen beantwortet werden und man nur
ein bisschen naiv sein muss als Gegenleistung. Doch
glauben sie wirklich an Gott oder hoffen sie nur auf ein
schmerzfreies Ende? Überall um mich herum sind gläubige
Menschen die streng im Urteil über ihre Nachbarn und im
Umgang mit ihren Kindern sind. Denn wie so oft ist nur ihr
Glaube der einzig Richtige. Lebt nicht ohne Gott aber
glaubt nicht dass die Religionen eure Antworten und Fragen
für euch lösen. Geht den harten erlebnisreichen und voller
Überraschungen steckenden Weg indem ihr das Gespräch mit
anderen Menschen sucht und ihnen Fragen stellt. Seid
ehrlich und haltet euch nicht immer an die Werte und
Normen der Gesellschaft denn diese zwingen euch zurück in
das System aus dem sich ein jeder ein wenig befreien
sollte. Man wird immer wieder neue Dinge erfinden die
einen Abnehmer suchen. Und am Ende geht es nicht um das
Wohl des Abnehmers sondern um sein Geld. Wenn man nebenbei
noch was gutes tun kann ist es ja auch ok. Aber am Ende
steht ihr wieder mit euren Fragen und Problemen da. Nur
mit leichteren Geldbörsen. Ich bin aus der Kirche
ausgetreten und gebe das Geld den Leuten auf der Straße
und rede mit ihnen. Ich habe einen alten Kampfhund der das
nächste Jahr nicht mehr erlebt hätte aus dem Tierheim
befreit. Alleine durch ihn habe ich Freunde und Menschen
kennengelernt die mich im Gespräch viel weiter gebracht
haben als dass es die Religion in all den Jahren zuvor
gemacht hat. Ich war geblendet !!! Gott (oder Q oder JHWH
oder Jehova oder Allah oder....) ist immer um mich herum.
Ich brauch nur rausgehen und die Sonne im Gesicht spüren
und bin mir sicher dass es etwas ganz besonderes ist. Ich
spüre das Gefühl und bin glücklich. Ob ich in 30 Jahren
nicht mehr spüren kann weiss ich nicht... die Religionen
geben aber wie immer eine Antwort auf diese Frage... ich
probiere weniger zu suchen sondern mehr zu fühlen. In
diesem Sinne alles Gute :-) |
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Anonym, männlich |
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ich könnte vielleicht schon.
Ich WILL aber nicht. Mein Hauptproblem mit Gott sein
Anpruch auf Allmacht und Warheit. Was er angeblich alles
mit seiner Allmacht angestellt hat ist ja schön im AT
nachzulesen. Allein seine Rachefeldzüge sind grund genug
ihm seine Allmacht wieder weg zu nehmen. Was die Warheit
angeht hatt Gott ein echtes Problem. Denn Gottes Wort und
seine Warheit steht ja bekanntlich in der Bibel. Sie
sollte deshalb wahr, eindeutig und klar sein. Doch das ist
sie nicht. Das die Welt an 7 Tagen erschaffen wurde glaubt
heute keiner mehr. Doch wenn eine Information aus der
Bibel falsch ist, oder zumindest nur bildlichern Charakter
hat, wieso nicht alle? Weiter stört mich das die Bibel,
die ein Christ als einzige unumstößliche Warheit
anerkennen muss ein Sammelsurium an Texten von teilweise
unbekannten Autoren ist. In ihrer langen geschichte wurde
die Bibel zig mal übersetzt und so verfälscht. Aber ich
habe noch ein weiteres Problem mit Gottes Warheit: Sie
lässt sich nicht anzweifeln. Doch wo währen wir jetzt,
wenn wir nicht Zweifelten und Fragten und wenn wir mit der
Erklärung: "Weil es so in der Bibel steht" zufrieden
wären. Imho wären wir Gesellschaftlich und
Wissenschaftlich da wo wir vor 2000 jahren mal wahren. |
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Anonym, männlich, 15 |
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Zwar beneide ich in
gewisser Weise Menschen, die "es sich einfach machen", und
ihre moralischen Ansichten und den Sinn ihres Lebens aus
einer Religion beziehen, jedoch erscheint mir selbst der
Glaube an einen Gott blind und irrational. |
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Janny & Dirk, 49 |
Ich stimme mit vielen
überein, die Gott als Bösewicht und Scheusal
sehen...(Vergewaltigungen, Morde, alles was er zu
lässt)...aber was wollt ihr dagegen tun??? Egal was auch
die Menschen erforschen, Gott lässt sich nicht beweisen,
aber auch nicht widerlegen. Eine Pattsituation.50%
Möglichkeit ist aber auch nicht eben wenig! Das Universum
ist alles, wir sind ein Teil von ihm. Sind wir damit dann
auch ein Teil Gottes ( unter der Vorraussetzung , dass es
einen Schöpfer des Universums gibt) ? Bloß , was war dann
vor dem Urknall? Nichts ? Aber von Nichts – kann nichts
entstehen! Dann wissen wir auch noch, dass es immer Hell &
Dunkel , Gut & Böse , Ying & Yang Beziehungen gibt.....
Also was nun? Irgendwie bedingt das Eine das Andere... so
gesehen. Somit gibt es auch Gerechtigkeit &
Ungerechtigkeit , und wir Menschen auf dieser Erde
scheinen alle nicht wirklich zufrieden zu sein. Unser
stetiges Streben ist es aber die permanente „Dauerekstase"
zu erlangen. Wir wollen alle permanent glücklich und
zufrieden sein – nur geht das anscheinend einfach nicht.
Sind „Michael Jackson" oder „ Bill Gates „ eigentlich
glücklich , nur weil sie enorm viel Geld haben wirklich
zufrieden und „dauer-ekstatisch"? Oder in unserem
Bekanntenkreis, wo sind dort „wirklich" zufriedene
Menschen? Wer kennt einen „Nicht-Leidenden-Menschen"?
Einige streben nach mehr Geld oder andere materielle
Güter, - macht sie das glücklich? Was macht denn
glücklich? Ein neues Auto vielleicht für 2 Wochen und dann
war es das wieder?! Eine neue Frau mit noch größerem Busen
oder die allgemein bekannten 3 großen F´s : Fressen ,
Ficken, Fernsehen?! – Alle machen es , aber niemand ist
glücklich und zufrieden. Mann sucht somit offensichtlich
an den falschen Stellen.
Alle Menschen suchen nach dem perfekten Glück und der
Zufriedenheit , aber sie werden es im AUSSEN nicht
finden!!
Alle die nach dem „Kick" suchen – diese „Raffzähne" ,
Mörder und sonstige „Egoisten" im weitesten Sinne – all
das lässt dieser Gott – wenn er existiert- zu!
Aber wie schon gesagt, wirklich glücklich werden sie dabei
( so zumindest meine Erfahrung) nicht. Für mich heißt das
Leben somit eigentlich – LEIDEN. Wir möchten aber alle
„genießen" und leider gibt es ganz viele Menschen, die nie
„genießen" werden, sondern schon ab ihrer Geburt leiden.
Dies ist scheinbar nicht gerecht. Es sei denn, es gibt
eine Gerechtigkeit nach dem Tod! Wenn es kein Leben nach
dem Tode geben würde, wenn da nichts ist, könnte man sich
entweder sofort erschießen, da dann das LEIDEN ein Ende
hätte ( endlich – „ Gott sei Dank" ) und man könnte dieses
Leben mit der Gewissheit leben, ich darf doch eigentlich
alles machen, alles tun – egal was – ohne irgendeine
Verantwortung übernehmen zu müssen.
So – und warum tun wir das größtenteils nicht. Was hält
uns davon ab, dies nicht zu tun? Gibt es eventuell einen
Teil in uns, der uns davon abhält? Wohl ja, denn sonst
wäre das Chaos hier auf dem Planeten noch viel größer.
Also, was oder wer ist dann dieser Teil in uns, der uns
ein einigermaßen vernünftiges Leben „leben" lässt?
Wir können selbstverständlich auch
alle ANDEREN Menschen verantwortlich machen, für unsere
Misere, in der wir uns gerade befinden. Nur , auch das
bringt uns nicht wirklich weiter!
Das endet dann wieder nur in Anschuldigungen und Streit
und Krieg. Das haben uns , bis auf eine Weltreligion ( der
Buddhismus) , die ganzen Religionen schon über
Jahrtausende vorgemacht, wie einfach das geht!
Eigentlich ist die Gottfrage vollkommen egal und sinnlos,
da die einzige Möglichkeit aus der Miesere des Lebens
herauszukommen, die ist, in die eigene Verantwortlichkeit
für das Leben zu gehen und in die Hingabe an das Leben zu
kommen.
Somit stellt sich eigentlich die Gottfrage nicht mehr,
denn auch diese Frage nach Gott ist nur eine weitere
Möglichkeit, die eigene Verantwortung – für sich selbst –
abzugeben.
Wenn ich in meiner eigenen Verantwortung bin , zu 100% ,
dann ist die Gottfrage vollkommen egal, da ich dann alles
– wirklich alles in mir selbst finden kann. Vielleicht bin
ich dann ein Teil Gottes?! Und vielleicht bin ich dann das
, dass Gott sich gerade selbst hinterfragt, sich
erforscht, sich erfahren will - zumindest in dem
Teilbereich „Mensch".
Und diese Erfahrung scheint für ihn noch nicht
abgeschlossen und damit dem Erreichen des Ziels, gehen wir
in ihm auf.
Da ich soweit aber im Moment noch nicht bin, könnte ich
bis dahin einen Gott als „ Stütze" sehr gut
gebrauchen..... Somit wäre zumindest für mich bewiesen ,
dass wenn es einen Gott gibt, er eine echte „Hilfe" für
uns ist- da er mir ja diese kleine bisschen Verantwortung
für mein eigenes Leben abnimmt.
Und wenn es ihn nicht gibt – es sowieso egal ist. Dann
sollte ich meine eigene „Stütze" sein. Da ich aber auch
leide, hätten wir dann unterm Strich die „ Goldenen
Arschkarte „ gezogen. Das kann nicht der Sinn des Lebens
sein.
Nur wenn jetzt natürlich „Pfarrer Assmann" wieder mit
seinem Himmel und seiner Hölle und seinem strafendem Gott
( der mit dem langen Rauschebart) ankommt- tja , dann sind
wir wieder am Anfang unserer Stellungnahme.
So gesehen ein Hamsterkäfig mit Laufrad – aus dem wir
vielleicht selbst – ohne Gottes Hilfe ( so es IHN denn
gibt) - aussteigen können.
So what – Life your Life and enjoy!! |
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Anonym, weiblich, 15 |
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Ich glaube an Gott und ich
will mit diesem Leserbrief denn Menschen MUT machen Gott
zu suchen!!!!!!ES LOND SICH!!!!!!!!!!! |
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Ines Schmidt, 15 |
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so ein blödsinn!!!
Bezweifelt jemand, dass irgendwelche Kriegsführer gelebt
haben? Wahrscheinlich nicht!!! Obwohl doch niemand von uns
mit einem Kriegsführer, der vor 1000 Jahren gelebt hat,
gesprochen, noch gesehen haben kann! Wenige beweise gibt
es für ihr Leben. Kein Wissenschaftler kann ihr Leben 100%
beweisen. Doch der Beweis, dass Jesus gelebt hat steht
sogar in einem Buch! In welchem? IN DER BIBEL!!! Frag doch
die Wissenschaftler. Nichts kann 100%ig bewiesen werden,
doch die Bibel ist wahrscheinlich das einzige Dokument,
dass man mit mindestens 90% als Beweis ansehen kann. Jesus
ist der Weg!!! Niemand sonst. Wer sich über irgendwelche
schrecklichen Dinge in der Welt beschwert, der hat die
Bibel nicht verstanden. Gott gefällt nicht was wir tun,
wenn er will kann er die Fäden in der Hand haben, doch er
macht das nur, wenn du damit einverstanden bist. Denkst du
etwa Gott gefällt es wenn Kinder vergewaltigt werden? Wohl
kaum! Der Vergewaltiger wird seine Strafe bekommen, ihm
wird es direkt nach seinem Tod vorgeworfen, doch wenn er
in seinem Herzen wirklich Jesus aufgenommen hat, wird Gott
ihm genauso verzeihen, wie mir, sie ich immer und immer
wieder lüge, oder schlechte Gedanken habe. Solange mein
Name im buch des Lebens steht, werde ich gerettet werden!
Ganz sicher. ICH KENNE MEINEN GOTT |
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Anonym, männlich, 45 |
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nach einigen jahren der
gottsuche... ich bin gern in kirchen, andachtsräumen,
verweile... bin aber sprachlos,da ist kein DU, keine
antwort, kein in gott gefalteter sinn. vor etwa 5 jahren
überfiel mich plötzlich die gewißheit: gott ist tot. was
für ein schmerzhafter moment.wo ist versöhnung, wo ist
erlösung? ich kenne hier einige junge glaubensfrohe
katholiken. beneidenswert. erzählen sie mir von wegen....? |
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JS, weiblich, 14 |
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...jedenfalls nicht
wirklich... nicht so ganz. es gibt so schreckliches auf
der welt... WARUM? |
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Jörg Weigel, 61 |
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weil ich mich nicht
einlullen lassen möchte in das Traktätchengedusele der
Kirchen. |
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Julika-Janina Wulf, 19 |
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weil Glaube auch fordert...
und er gewährt mir keinen halt mehr... |
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Joseph Sebaldus, 37 |
Ich glaube vielleicht
an eine Art Gott.
Aber ich kann nicht an den Gott der Bibel glauben. An
einen Gott, der allmächtig und liebevoll und strafend
zugleich ist. Die ganzen Rechtfertigungen der Theodizee
("Warum lässt Gott das Leiden zu") und der göttlichen
Strafen aus dem Christentum erscheinen mir alle sehr
unzureichend.
Ich habe diese Frage hundertmal gestellt. Immer dieselben
Antworten:
- "Er lässt uns Menschen den freien Willen, zu sündigen,
und wir Menschen tragen dafür die Konsequenzen.": Was kann
ein neugeborenes Kind denn dafür, dass es im KZ oder im
Krieg oder im Elend geboren wird? Das Kind verantwortet
nicht das Elend, aber es trägt die Folgen.
- "Das Böse kommt nicht von Gott, sondern von den
Menschen.": warum hat er denn die Menschen so erschaffen,
dass sie töten und quälen können? Ein Schaf kann nicht
töten, selbst, wenn es wollte.
- "Das Böse kommt nicht von Gott, sondern vom Teufel": Und
warum gebietet Gott dem Teufel nicht Einhalt, wenn er es
doch könnte?
- "Der Teufel ist schon besiegt, er weiß es nur noch
nicht.": Warum, darf er dann tausende Jahre lang machen
was er will?- "Gott will
nicht, das jemand in die Hölle kommt." Warum schmeißt er
dann trotzdem Milliarden hinein?
- "Gott hat sogar seinen eigenen
Sohn am Kreuz gefoltert, um den Menschen das Höllenfeuer
zu ersparen.": Warum so umständlich. Dass hätte er auch
einfacher haben können. Schließlich ist er es, der die
Menschen in die Hölle wirft. Vielleicht sollte er einfach
damit aufhören, wenn er das nicht machen will?
- "Nicht Gott quält die Menschen
in der Hölle. Die Qual besteht einfach darin, dass sie von
Gott getrennt sind, weil sie selbst so gewählt haben.":
Und nach dem jüngsten Gericht wird vielen erst klar, was
jetzt mit ihnen passiert. Manche würden es sich dann
vielleicht noch einmal überlegen. Aber sie dürfen nicht
mehr. Gott ist jetzt beleidigt. Eine zweite Chance gibt es
nicht mehr. Das hätten sie sich vorher überlegen sollen,
als sie es noch nicht so genau wussten. Jetzt, so sie es
genau wissen, dürfen sie sich nicht mehr umentscheiden.
- "Gott liebt alle, auch die
Sünder.": Und doch quält er sie ohne Ende. Unendlich Lang.
Nicht hundert Jahre, nicht tausend Jahre, nicht Millionen
Jahre, nicht Milliarden Jahre, sondern unendlich viel
länger. Kein Sadist auf der Erde könnte solches Leid
zufügen, wie der Gott denen, die er liebt. Gottes Liebe
ist schlimmer als der schlimmste Hass.
Guten Tag Herr
Sebaldus,
Manchmal schlägt man sich mit einer Frage das ganze Leben
herum. Die Frage nach der Existenz eines liebenden Gottes
angesichts des Leidens in der Welt ist eine solche Frage.
Der große katholische Theologe Romano Guardini soll kurz
vor seinem Tod gesagt haben: Ich bin jetzt bereit, vor
Gott Rechenschaft über mein Leben abzulegen. Aber dies
wird kein einseitiger Prozess, ich werde auch Fragen
stellen wie die nach dem Leiden in der Welt.
Die Frage nach dem Leiden lässt sich aus meiner Sicht
weder "mit Gott" noch "ohne Gott" schlüssig beantworten.
Ich möchte Ihnen jetzt nicht die 101. Antwort auf Ihre
Frage geben, allerdings einige Anmerkungen zu den
Antworten geben. Sie sagen, dass Sie den biblischen Gott
ablehnen, weil er straft. Ich sehe Gott nicht als einen
strafenden, sadistischen Menschenquäler, sondern als
einen, der Menschen immer wieder Wege zum Heil eröffnet
hat - im Alten wie im Neuen Testament bezeugt.
Die Aussage, dass Gott Milliarden von Menschen in die
Hölle schmeißt, gehört nicht zu meinem Glauben und nicht
zur Lehre der Kirche.
Auch hat Gott seinen Sohn nicht gefoltert, Gott selbst hat
in Jesus das Leiden auf sich genommen und so den Kreislauf
der Gewalt und der Sünde durchbrochen und Menschen den Weg
zu einem - nicht nur transzendenten - Heil eröffnet.
Auch gehört nicht zu meinem Glauben die von Ihnen zitierte
Aussage, dass es nach dem Tod keine Möglichkeit der Umkehr
gibt. Die Kirche lehrt, dass es die Hölle (als Ort der
Gottesferne) gibt, es gibt aber keine Aussage, dass
Menschen in der Hölle sind oder hineinkommen. Wohl gibt es
Aussagen, dass Menschen im Himmel (bei Gott) sind.
Woher nehmen Sie die Aussage, dass Gott die Menschen
quält? Ich vermute, dass sie mit einem Gottesbild leben,
dass bedrückend und negativ ist. Den Gott, den Sie
ablehnen, lehne ich auch ab. Aber es ist nicht der
biblische.
Sie sagen, dass Sie leben von Beziehungen und vom Sinn,
den Sie sich selber suchen. Wie werden Sie dabei mit der
Frage des Leidens in der Welt fertig?
Mit freundlichen Grüßen
Werner Höbsch
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Anonym, weiblich, 21 |
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weil er/sie/es irgendwann
verschwunden ist. |
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Anonym, weiblich, 34 |
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Ich glaube an
den Geist. Gott war auch nur ein Mensch. Er schuf uns nach
seinem Ebenbilde. |
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SDGm, 20 |
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ist absolut falsch weil es
ihn gibt und ihn jeder Mensch aus Rückschlüsse im
Zusammenhang mit seiner Schöpfung erkennen kann. |
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Falk Bender, 20 |
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weil es keinen Beweis für
seine Existenz gibt! |
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Melli, 19 |
so wie es mir meine
elterliche Erziehung aufzwängen will.
Gott ist überall und nicht nur in dem Gebäude Kirche. Es
ist egal wie ich sonntags in die Kirche gehe, es ist keine
Modenschau, wie es meine Mutter meint. Vor Gott sind alle
gleich.
Er lässt es zu, dass man sich über seine Existenz Gedanken
macht. Und nicht wie meine Eltern: Glaubst du nicht daran,
dass Jesus auf Wasser ging, dann glaubst du auch nicht an
Gott.
Jeder trägt ein Licht in sich, es muss nur entdeckt
werden. Dazu braucht niemand die Institution Kirche, die
einem diese Gedanken wöchentlich abnimmt. Man muss selber
darüber nachdenken.
Die Kirche zerfällt, aber nicht die Lichter! Mit diesem
Licht ist jedes Individuum fähig, Gutes zu tun. Ohne
Kirche und deren Regionalstellen. Wieso regen sich dann
Menschen so auf, dass sie geschlossen werden. Na, weil sie
ihr Licht nicht einzusetzen wissen! |
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Anonym, weiblich, 54 |
Gott hat mich nicht sehr
ansehnlich gemacht.
Ich sehe dass er auf der Seite der reichen und schönen
ist. Oder???. Manchmal habe ich das Gefühl das Meer mit
einer Nussschale ausschöpfen zu müssen. |
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Marco, 21 |
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genau so wie ich nicht an
den nikolaus und den osterhasen glauben kann |
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Anonym, weiblich, 21 |
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Ich glaube daran, dass es
ihn gibt. Aber wie gesagt, eben nicht so, wie mein
Relilehrer, der Pastor, die Leute vom Jugendkreis etc ihn
mir verkaufen wollten. |
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Michael, 18 |
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da ich religion insgesamt
für etwas von menschen ausgedachtes und erfundenes, um
andere zu kontrollieren. soweit ich weiss wurden die
meisten kriege auf dieser welt aus einem bestimmten grund
geführt: religion!! diese tatsache macht mich traurig und
wütend zugleich... warum sind die menschen so dumm??? |
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The Crow, 25 |
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da eine Kraft, die so viel
Leid auf Erden zulässt, keine Relevanz für mein Leben
haben darf. Wie kann jemand ruhig zuschauen, wenn täglich
30.000 Kinder in der Dritten Welt "verrecken", da sie
nichts zu essen haben? |
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Anonym, weiblich, 54 |
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doch ich glaube an Gott, nur
manchmal bin ich sehr wütend auf ihn. nicht immer glaube
ich an seine liebe gegenüber den Menschen, manchmal
fürchte ich mich vor seinem zorn. |
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Anonym, weiblich, 16 |
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Es entbehrt jeder Logik, ich
mag den Gedanken nicht, von jemandem beobachtet,
kontrolliert und beurteilt zu werden. |
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Günther Rupp, 70 |
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Weil er dinge geschehen
lässt, denen jede Liebe entzogen ist. |
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Anonym, weiblich, 55 |
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Ich glaube an Gott aber
nicht an das "Bodenpersonal". Ich bin deshalb auch vor
einem halben Jahr aus der Kirche ausgetreten, weil die
Kirchenfürsten in Meckenheim b. Bonn mich zeitlebens nicht
kennen und auch nicht kennenlernen wollen. Sie bemühen
sich nicht um den Kontakt zu ihren Kirchenmitgliedern.
Alles ist anonym und unpersönlich. Daher bin ich
ausgetreten. Als ich ausgetreten war, habe ich das erste
mal einen Standard-Brief von der Gemeinde erhalten. Da
wurde ich zum 1. mal wahrgenommen. |
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Anonym, weiblich, 53 |
Ich kann NICHT MEHR an Gott
glauben, das war nicht immer so. Da gab es eine religiöse
Erziehung, festes Vertrauen in Gott, sogar einige Semester
Theologiestudium, engagiertes Mitarbeiten in der
Kirchengemeinde usw. Trotz vieler schwerer
Lebenssituationen habe ich nicht gezweifelt. In einer für
mich besonders schlimmen Situation hatte ich dann sogar
das sichere Gefühl, Gott hat mir sein Versprechen für eine
Lösung gegeben. Jetzt, nach langer Zeit in der sich nichts
gebessert hat muß ich erkennen, dass es diesen Gott nicht
gibt, oder aber er nicht der gütige Gott ist, an den ich
geglaubt habe. Nicht, dass ich darauf warte, dass er alle
Probleme für mich lösen wird, ich denke nur, ein wirklich
gütiger, liebender Gott würde mich spüren lassen, dass ich
weiter vertrauen kann. Mein Verstand rät mir nun, nicht
mehr auf ihn zu hoffen. Ein trauriges Ende eines
Glaubensweges?
Sie beenden Ihren Beitrag mit einer Frage: "Ende
eines Glaubensweges?" Sie deuten an, dass schmerzliche
Erfahrungen Sie zu dieser Frage geführt haben und Ihr
Verstand dazu rät, Gott abzulehnen. Gerne würde ich Ihnen
persönlich antworten und mehr von Ihrer Lebenssituation
erfahren, habe aber leider nicht Ihre
E-mailanschrift.
Werner Höbsch |
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Sebastian Schrottenbach, 17 |
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weil sich mein
verstand weigert an etwas zu glauben was man weder sehen
fühlen oder messen kann. wozu an gott glauben ? was würde
sich in meinem leben positiv verändern ? lieben kann ich
ohne gott zu dienen. |
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Harry Wagner |
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...weil Glaube
Inbrunst, Demut und eine Selbstaufgabe impliziert, zu der
ich nicht fähig bin, bzw. die mein Skeptizismus nicht
gestattet. Ich glaube, dass es jenseits eines
paradiesischen Zustandes von Unwissenheit und Vertrauen
keinen wahren Glauben gibt. Deswegen sehe ich in dem
"Glauben" moderner, sektiererischer, "aufgeklärter",
"bewusster" Christen keinen Unterschied zu einer
beliebigen "profanen" Ideologie, oder noch schlimmer, ich
betrachte ihn eher als eine Art "Lifestyle". |
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Trude, 35 |
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meistens zweifele ich wenn
ich die Missstände in unserer Welt sehe. Das Leid , die
Ungerechtigkeit und das was die Kirche oft so verkörpert
dann kommen mir die Zweifel. |
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Tine, 23 |
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Da ich mit einer anderen
Konstruktion von Wirklichkeit sozialisiert wurde. Ganz
einfach. |
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Anonym, weiblich, 35 |
wenn ich höre wie der
gute Herr Meisner öffentlich über Homosexuelle denkt und
redet kann ich nicht glauben, das Gott das so will.
... wenn ich so einen Papst höre der gegen
Ovulationshemmer ist, der hat gutes diktieren.
... wenn ich manche Kirchlichen Einrichtungen sehe wie die
mit den Menschen umgehen fällt mir das Glauben schwer.
... Wenn ich den Notstand in einigen Ländern sehe zweifele
ich.
... Wenn ich das Leid von manchen Menschen sehe frage ich
mich warum er so etwas zulässt.
... wenn ich das oft intolerante Verhalten von kath.
gegenüber anders gläubigen sehe frage ich mich ob er das
so möchte.
... wenn ich sehe wie viele Familien von Leid, Geldnot,
Arbeitslosigkeit, Krankheit u.s.w. getroffen werden frage
ich mich ob das sein kann.
... und dann muss ich immer wieder an mich selber denken
und sagen was wäre wenn es keinen Gott gibt dann wäre
unsere Welt noch verrückter.
... wenn ich keinen so guten Schutzengel hätte wäre ich
gewiss nicht mehr hier auf Erden und könnte mich an meiner
Familie erfreuen. Dann glaube ich wieder das es einen Gott
gibt.
.. wenn ich die Ordensleute und Priester sehe glaube ich
ganz fest dass sie ihr Leben nicht einfach so opfern
sondern dass es da wirklich einen Gott gibt. |
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Anonym, männlich, 56 |
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Die größten Leiden auf der
Erde sind seit Menschengedenken unter dem Symbol des
Glaubens verbrochen worden. Ob in der Urzeit oder beim
Krieg der Sterne, oder dazwischen. |
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Anonym |
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warum sollte ich auch, er
ist ja hier! Glaubst du an Gott? Kann ich an Dich oder
Schröder glauben?...Wenn nicht Gott, wem dann? |
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Thomas Kesselring, 41 |
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weil ich weiss, er ist da!
Ich freue mich auf alle "Frozler", die ums Verrecken
beweisen wollen, dass Jesus Christus und Gott eine
Erfindung für schwache Menschen sind. wer Ohren hat, kann
hören! Wer Augen hat, kann lesen! Es gibt Bücher! Z.B. die
Bibel! Schreib du ein Buch über dich und deine Nächsten,
die du bedingungslos lieben sollst, wie oft wirst du dir
darin selbst widersprechen, wie oft die deinen... ich
erlebe das jeden tag! Beweis du mir das Gegenteil! |
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Kacar |
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mein Glaube ist sehr stark,
weil ich moslem bin. |
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Fritz Kronberg, 63 |
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welchen ? |
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Anonym, männlich, 31 |
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weil "Gott" ein Wort ist,
das für das Problem des Menschen steht, über die Grenzen
seiner Erkenntniskategorien (Zeit, Kausalität)
hinauszukommen. Meine Gottlosigkeit ist im Wesentlichen
das Ergebnis einiger guter Bücher, die ich im Laufe der
Jahre in die Hände bekommen habe. Ein bisschen Philosophie
(Kant, Schopenhauer), Psychologie (Ernest Becker),
Anthropologie (Joseph Campbell), fertig ist der Atheist.
Und dabei denke ich, dass ein richtig verstandenes
Christentum wie jede richtig verstandene Religion, heute,
wo es gegen den Götzen Mammon geht, viel Positives
bewirken könnte. Aber um religiös zu sein, muss man das
jeweilige mythische Konzept akzeptieren, oder sich sein
eigenes basteln, und davon bin ich heute weiter entfernt
als jemals vorher. |
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Beate Menzel |
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Ich habe keinerlei Sehnsucht
nach einem nicht existenten Phantasieprodukt. |
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Anonym, männlich, 15 |
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weil ich alleine meine Leben
bestimme und es nicht bewiesen ist, dass es Gott gibt. Ein
anderer Grund ist, dass die Bibel, das so genannte Buch
Gottes, paradox ist. |
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Martin, 15 |
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also ich stell mir eine
frage: Wenn unser Gott doch der einzige ist was haben dann
die anderen götter anderer religionen hier verloren? sind
juden, buddhisten oder andere verrückt? glauben sie an
etwas, dass es für uns garnicht geben kann? und für was
halten sie uns? auch für verrückt? da in verschiedenen
regionen auf der welt an etwas anderes "göttliches"
geglaubt wird erkennt man doch schon dass da irgendwas
nicht stimmen kann denn immerhin hat doch UNSER gott die
welt erschaffen und nicht ein anderer wie z.b. der
wassergott der ägypter oder wer auch immer. Glaubt ihr an
geister? glaubt ihr an Magie und an voodoo? nein? aber ihr
glaubt an das übernatürliche, also gott! Warum dann nicht
auch an Geister oder Magie? ihr habt nämlich noch nie
einen geist gesehen genausowenig habt ihr noch nie Gott
gesehen ( in form einer mit den augen erkennbaren gestalt
) und hättet ihr ihn gesehen - was hätten dann die
menschen gesagt denen ihr das erzählen wolltet? bestimmt
nicht "wunderbar du hast gott gesehen" sondern eher "ahaha
lustig - du spinnst" seit wann glauben menschen an Gott?
Glaubten die menschen aus der Steinzeit, die nicht reden
konnten an gott? eher nicht.. aber warum gibt sich gott
erst ab einem bestimmten zeitpunkt viel später in der
geschichte alles lebens zu erkennen als zu dem zeitpunkt
wo das leben beginnt? hatte er angst vor uns oder musste
er erst einen menschen auserwählen der allen erzählt dass
er mit den händen heilen kann, wasser zu wein verwandeln
kann, mit einem brot ein ganzes volk satt machen kann und
von einer frau abstammt die es mit gott und jesus
gleichzeitig ääh.. gemacht hat? und - lebt gott eigentlich
noch auf anderen planeten? das weltall ist ja ziemlich
groß vielleicht gibt es ja so viele planeten mit so vielen
menschen denen er allen helfen muss dass wir schnell in
vergessenheit geraten.. doch trotzdem: ich kann weder
beweisen dass es gott gibt noch dass es ihn nicht gibt.
noch kann ich beweisen dass es geister gibt oder dass es
sie nicht gibt aber - wer glaubt schon an geister.. |
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Anonym, männlich, 24 |
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wenn ich die kirche sehe,
wie sie sich verhält, welchen unsinn sie teilweise
verbreitet. kirche und gott?!?! |
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Anonym, männlich, 32 |
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wenn er nur dogmatisch
festgenagelt sein soll. |
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Anonym, männlich, 38 |
Ich kann nicht an Gott
glauben, da ich mich, sobald ich an ihn zu glauben
begänne, in zahlreiche logische Widersprüche verwickeln
würde. Aber nun der chronologischen Reihenfolge nach: Ich
begann als lutheranischer Christ, als ich konfirmiert
wurde, kannte ich bereits fast alle Beatles-Songs und war
mir sicher, dass mit der Konfirmation der Erhalt von
Geschenken und Anzügen einhergeht. Beides ist tatsächlich
so geschehen. Später begann ich festzustellen, dass
offensichtlich grosse Konflikte auch innerhalb der
christlichen Kirchen bestehen. Adventisten belehrten mich,
dass die katholische Kirche eine Hure ist. Lutheraner
belehrten mich, dass die Adventisten ihrerseits eine nicht
ernstzunehmende Sekte repräsentieren. Nach diesen
Erfahrungen trat ich erstmal aus dem Religionsunterricht
aus. Neben diesen vorgenannten Erscheinungen erhielt ich
und erhalte bis heute hin und wieder Besuch der Zeugen
Jehovas. Das sind sehr spröde und humorlose Gestalten. Ich
will denen die Religionsfreiheit nicht nehmen, aber ich
fühle es schon, dass wenn ich nicht an Gott glauben kann,
ich noch viel weniger ein Zeuge Jehovas werden könnte.
Eine packende Story, welche mich dann in meinen
Studienjahren eine Zeit lang fesselte ist der "Scientific
Creationism" aus den USA, also weil ich ja schon als
14-Jähriger fast alle Beatles-Songs kannte, nehme ich bis
heute ganz gerne mal englische Lektüre in die Hand. Und im
Englischen gibt es soviel publiziert um dieses
Schaumblasenphaenomen des "Scientific Creationism" herum.
Denke etwa an die Bücher von Michael Ruse! Aber in den
schwersten Zeiten meiner Evolutionsfreude entdeckte ich
plötzlich, dass ein rein auf der Evolution beruhendes
Weltbild "unbalanced" und zu biologistisch ist. Juristen,
beispielsweise, würden ein ganz anderes Welt- und
Menschenbild haben. Die Evolutionstheorie reicht definitiv
nicht aus um alle Menschheitsfragen zufriedenstellend zu
beantworten.
Deshalb bin ich jetzt an dem Punkt, wo ich nicht an Gott
aber auch nicht an Evolution glauben kann. Vielleicht muss
man sowieso nichts glauben. Wichtig ist die Freudsche
Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem
Glauben. Also man kann ja nicht einfach dahergehen und
sagen, ich glaube jetzt dieses oder jenes, ich werde jetzt
Zeuge Jehovas, Kreationist oder weiss der Geier was. Nein,
so geht das nicht, denn hinter der subjektiven
Glaubensentscheidung stehen objektive psychologische
Mechanismen. Wenn ich etwa an etwas Bestimmtes glauben
will, so will ich mit dieser Entscheidung ganz bewusst
auch an andere Dinge eben nicht glauben. Man könnte
vielleicht sogar drastisch überspitzt sagen, "glauben"
heisst, es "einfach nicht wahrhaben wollen". Wenn wir
glauben, entscheiden wir uns für vermeintlich wahre
Teilaspekte einer angeblichen Wirklichkeit und klammern
andere uns unangenehme oder schlicht und einfach kulturell
zu weit weg stehende Wirklichkeitsaspekte aus.
Was mich interessiert sind die sozialen Mechanismen,
welche den unterschiedlichen Konfessionen zugrunde liegen.
Da ich wirklich aus einer streng lutheranischen Familie
komme, aber ein Grossteil meines Lebens in streng
katholischen Gesellschaften verbrachte und noch verbringe,
entgeht es meinen Beobachtungen nicht, dass die Katholiken
ein abgrundtief anderes Sozialverständnis als die
Lutheraner zu haben scheinen. Der Katholik, so scheint es
mir, ist seiner Gemeinschaft stärker verpflichtet als der
Protestant, welcher ausschliesslich seinem Gewissen
verpflichtet ist. Über diesen Punkt würde ich gerne einmal
mehr erfahren.... |
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Wolfgang Aurbach, 71 |
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Irgendwann im Leben,
meistens in jungen oder frühen mittleren Jahren, wird wohl
jeder einmal diesen Ausspruch tun. |
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Heiko, 19 |
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wenn täglich Menschen
von Bomben zerfetzt werden - zumindest nicht so, wie ihn
die Kirche darstellt, oder, vielleicht passender: wie die
Menschen sich Gott vorstellen. Sie brauchen nur einen
Blick in Ihr Forum zu werfen, und Sie sehen, dass das
Problem der Theodizee heute nach dem verheerenden Erdbeben
im Iran von größerer Bedeutung als je zuvor ist - und ich
vermisse gerade in dieser Zeit ein klares Wort der Kirche,
einen Lösungsansatz zu dieser Frage. Natürlich gibt es
noch weitere Gründe, warum ich an den Gott, den die Kirche
vertritt, nicht glauben kann - sie alle kann ich hier
nicht aufzählen - aber ich denke, es hängt vor allem vom
Bild ab, das die Kirche von Gott den Menschen vermittelt.
Warum stellen wir nicht Gott, sondern die Lehren Jesu ins
Zentrum unseres Glaubens, warum sagen wir nicht, dass Gott
die Welt erschuf, es aber unserer Verantwortung unterlies,
in dieser Welt zu leben, und sich sozusagen zurücklehnt -
das Problem der Theodizee wäre damit erledigt, die
heutigen Probleme (Gentechnik etc) könnten ohne "Altlast"
eines überholten Weltbildes in Angriff genommen werden,
vielleicht würde die goldene Regel sogar ausreichen? |
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Anonym, weiblich, 32 |
Für mich gibt es kein
wie auch immer geartetes "höheres" Wesen.
Zudem: Der christliche Gott, wie er in der Bibel, im
Glaubensbekenntnis, in Predigten etc. beschrieben wird,
ist unklar / unlogisch im Konzept und in vielen Punkten
äußerst unattraktiv. Der Mensch ist ein Abbild Gottes?
Gott ist ein Abbild des Menschen. |
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Mark W. Beinker, 35 |
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Ich halte Gott für eine
Erfindung der Menschheit. Er ist nicht beweisbar, er ist
auch nicht widerlegbar, er erklärt nichts. Und an welchen
Gott soll ich glauben? Den christlichen, oder gar den
evangelisch-lutherischen? Warum gerade dieser? Nur weil
ich mein Eltern dieser Kirche angehörten? Warum nicht and
den jüdischen Gott oder den muslimischen (es soll ja
ohnehin ein und derselbe sein) oder an die hinduistischen
Götter? Warum überhaupt? Ändert sich dann irgendetwas?
Nein. |
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Anonym, männlich, 39 |
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Es ist keine Frage von
Können. Es ist eine Frage, wie man den Gott sieht, an den
man letztlich nicht glaubt. Vielleicht ist meine Ethik für
andere der personifizierte Gott. Mir sagen Kant, Hegel,
Habermas und Popper mehr, als die lächerlichen
Kleinkindermärchenerzähler der Amtskirchen. |
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Florian Lütscher, 48 |
Als Kind habe ich noch
irgendwie an Gott geglaubt. Mit dem Erwachsenwerden ist
mir der Glauben abhanden gekommen. Ich besuchte die Uni
und studierte Wirtschaft; zu der Zeit (anfangs 70er Jahre)
wirkte noch die 68er Bewegung nach, es war also modern
nicht zu glauben.
Mit dem Älterwerden wächst aber wieder das Bedürfnis nach
Transzendenz. Das grösste Problem für mich sind die
populärwissenschaftlichen Bücher (Hawking; Eine kleine
Geschichte der Zeit, Hawkins: Der blinde Uhrmacher, usw.),
in diesen Büchern wird bekanntlich beschrieben wieso wir
da sind, Gott kommt da nirgends vor. Wir sollen also, laut
Evolutionstheorie, als zufälliges (Zwischen)ergebnis aus
Mutation/Selektion entstanden sein. Die Wissenschaft, die
uns die Welt erklärt, wird von Atheisten beherrscht, die
darauf auch noch stolz sind. Nun erscheinen mir aber diese
Theorien derart schlüssig, das sich Gott sozusagen aus
meinem Leben verabschiedet hat. Was mich auch irritiert
ist die grosse Konkurrenz unter den Religionen, hunderte
behaupten, dass gerade sie, die richtige Weltanschauung
vertreten. Oder sind im Gegenteil so "von Toleranz
durchflossen", dass sie alles gelten lassen (wie die prot.
Kirchen), was fast noch schlimmer ist.
Meine Frau, sie ist ausgerechnet Religionslehrerin, gibt
mir jeweils Ratschläge, ich solle halt einfach so tun, wie
wenn ich glauben würde, irgendwann kommt der richtige
Glauben, oder ich solle mich ausführlich mit der Bibel
(wie Kirkegaard) beschäftigen usf. Es überzeugt mich
nicht, ich hab zwar das Markus Evangelium gelesen, ich
dachte ich läse ein Kinderbüchlein und war eigentlich
enttäuscht.
Andere Religionen als christliche überzeugen mich noch
weniger. Die Verbreitung des Buddhismus in Europa ist mir
suspekt.
Mit freundlichen Grüssen |
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Anonym, männlich, 69 |
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weil ich zu wissen "glaube",
dass alles aus dem Geiste entstanden/geschöpft wurde, und
zwar von Mächten/Kräften, die größer sind, als das, was
wir so "alltäglich" Gott nennen. |
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Anonym, weiblich |
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denn wer an Gott glaubt,
gibt die Verantwortung für sein Leben ab. "Gott wird es
schon richten", "Gott hat es so gewollt", das sind
Erklärungen, mit denen sich Menschen ihr Schicksal zu
erklären oder zu erleichtern versuchen. Für die, die an
Gott glauben, funktioniert das, denn Gott ist eine Idee,
ein Prinzip. Ich kann mich dieser Idee nicht anschliessen,
denn für mich bedeutet es, auszuweichen, an Gottes
Rockzipfel zu hängen, statt erwachsen zu werden und
wahrhaft verantwortlich für sich selbst zu sein. |
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Lydia, 19 |
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weil der Glaube an Gott ein
Gefängnis ist, aus dem es kein Entrinnen gibt. Wer an Gott
glaubt, muss nach Jesus' Vorbild leben und seine Nachfolge
antreten. Dies wiederum heißt, dass jeder bestmöglich die
Regeln des Christentums befolgen muss. Also beispielsweise
nie mehr lügen, immer den Weg der Wahrheit gehen, egal wie
steinig er sein mag. Gott ist überall, er sieht alles, was
wir tun, auch jeden Fehler, den wir begehen. Für mich
bedeutete mein Leben mit Jesus großes Glück, aber auch den
Verzicht auf Dinge, auf die ich sonst nicht verzichtet
hätte. Und eine Perfektion in Jesu' Nachfolge, die er
meiner Meinung nach verdient, ist für uns unzulängliche
Menschen ohnehin unerreichbar. Deshalb war der Glaube für
mich ein so großer Druck, dass ich es in einem solchen
Gefängnis nicht mehr aushielt. Seitdem glaube ich nur noch
an mich selbst und meine eigenen Regeln. |
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Nika, 42 |
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doch ich glaub an ihn nur
hab ich oft probleme damit, denn gott schaut zu, lässt uns
menschen tun, ohne einzugreifen. er beschützt die kinder
nicht die auf brutalste art und weise benutzt und getötet
werden, das lässt mich zweifeln aber er ist trotzdem da..
wie heißt es so schön er lässt uns die freiheit zwischen
gut und böse zu unterscheiden. |
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Carita Rüschläger, 39 |
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Das es Kräfte gibt die
für unsere Augen nicht sichtbar sind kann ich
nachvollziehen, weil ich es selber erlebt habe ;ich kann
durch meine innere Kraft und Energie Gutes für mich und
andere zu tun, mich geistig und seelisch
weiterzuentwickeln dafür benötige ich kein Gott sondern
einen sozialen Kontext, die 9 Gebote und ein geduldiges
mit mir und einander mit Achtung zu handeln oder auch zu
behandeln. |
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Anonym, weiblich, 29 |
...denn ich verstehe
so vieles nicht. Wenn Gott allmächtig und gut und
allwissend ist, musste er doch gewußt haben, dass
unvollkommene Menschen unvollkommene und schlimme Dinge
tun. Wie konnte er uns in die Welt schicken, wenn er doch
gewußt haben muss, wie das alles weitergeht...? Und wenn
er es nicht wußte, weil wir ja nach der christlichen Lehre
(jedenfalls so wie ich sie gelernt habe) alle einen freien
Willen haben, dann ist er nicht allmächtig und allwissend.
Oder er wußte es, wozu dann das ganze Leid, welches er
voraussehen konnte?
Warum hat er sich nicht noch einen Tag Zeit genommen und
den Menschen mehr Güte und die Unfähigkeit eingepflanzt,
andere Menschen zu quälen? Auch hier stellt sich die
Frage: entweder er wollte nicht (wie grausam, wenn er weiß
wohin das führt) oder er konnte nicht (dann ist er nicht
allmächtig und es ist noch nicht klar, wer den Kampf
zwischen Gut und Böse gewinnt... welch mittelalterliche,
naive und grausame Vorstellung).
Und mit dem freien Willen ist das auch so eine Sache. Er
macht die Krönung der Schöpfung (welch Hohn, was für eine
Krönung, die alles ausrottet und zerstört...) so
unvollkommen mit freiem Willen und lässt uns dann
gewähren. Ein Kind lasse ich doch auch nicht seine Hand
ins Feuer oder in die Steckdose greifen. Macht es Gott
Spass zuzugucken, wie die Menschen gegenseitig mit sich
umgehen, wie in einem Theaterstück? Wenn es ihm keinen
Spass macht und er mit uns leidet (wieder so eine Sache),
wieso hat er uns so erschaffen, dass es zwangsläufig dazu
kommen muss? Auch das muss er doch gewußt haben...
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich nicht missbraucht,
gefoltert oder missachtet wurde, nie hungern musste, keine
krasse geschlechterspezifische Diskriminierung erleiden
musste, usw. Soweit so gut. Wieso gewährt ein guter Gott
sowas nicht auch anderen Menschen? Sicher kann man durch
Leiden lernen und wachsen, doch was soll man verdammt
nochmal aus Folter oder Vergewaltigung 'lernen'??
Und die Sache mit Jesus habe ich auch noch nie wirklich
verstanden: wozu braucht ein guter Gott für sich selbst
ein Menschenopfer? Wenn er so allmächtig und gut ist, kann
er uns doch auch einfach so vergeben, ohne einen Mord und
Blutopfer. Ich will nicht, dass jemand für mich sterben
und sich opfern muss. Was ist das für ein Gott, der so
etwas einfordert???
Viele dieser Fragen begleiten mich schon lange, doch hatte
ich dennoch immer ein gewisses Grundvertrauen. Aber diese
Fragen werden immer drängender und seitdem ich merke, dass
ich einfach keine befriedigenden Antwort darauf finde und
diese Sachen wirklich einfach nicht verstehe (da sind
andere Religionen viel ehrlicher in dem Sinne, dass sie
garnicht erst den guten Gott versprechen, sondern z.B.
sagen Leben ist Leiden. Punkt. Aber das ist ein anderes
Thema..), bin ich auch 'innerlich' verwirrt. |
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|
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Petronius Arbiter, 46 |
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... weil ich lieber weiß,
als zu glauben. |
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Ingrid Decker, 69 |
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Wer hat den Kosmos
geschaffen, Irgendwann kommt auch die WISSENSCHAFT AN
EINEN Punkt, wo sie nicht weiter kommt, wer hat alles
geschaffen? Ob es Gott heißt, Unnennbar, NICHTS, Geist -
die Wissenschaft hat noch keinen Samen aus dem Reagenzglas
machen können, aus dem auch eine Blume wird. |
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Michael Esser, 44 |
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wenn ich höre und sehe, wie
gerade heute, gerade jetzt, die Kirche es nicht schafft,
den Standpunkt, der aus einem Glauben an Gott herrührt vor
der Welt zu vertreten. |
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Anonym, männlich, 23 |
|
wieso er für mich nicht
existiert ist eine schwere frage, etwas in mir wehrt sich
gegen den gedanken meiner unsterblichkeit, meiner
besonderheit, vielleicht ist es die angst mich einer
illusion hinzugeben, vielleicht erscheint es mir beim
anblick der perfektion der schöpfung, und der, nichts für
ungut, im vergleich dazu sehr beschränkten lehre der
katholischen kirche einfach zu unwahrscheinlich das ein
gott gerade die menschliche rasse als auserwählte wesen
erschafft. |
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|
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Björn Skorge, 21 |
|
Gott ist eine interessante
intellektuelle Konzeption, aber ich fühle mich
selbstbewusst genug im Leben. Warum sollte ich an eine
äußere allmächtige Kraft glauben, von der ich Hilfe,
Unterstützung und Stärke erhoffe? Für mich ist Gott
lediglich ein Symbol für grenzenlose Macht und Weisheit,
sowie moralische Vollkommenheit, also von Eigenschaften,
nach denen Menschen streben, aber niemals erreichen
können. |
| |
|
|
Anonym, weiblich, 26 |
|
Ich wünschte, ich könnte
kindlich und ohne Zweifel glauben. Verzeih mir, Gott, daß
ich dies nicht schaffe. Schicke mir die Kraft zu glauben
und versuche mich zu verstehen. Ich |
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|
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Maik O., 26 |
|
da ich mir weder vorstellen
kann, dass jemand all dies geschaffen hat, noch nach dem
bericht der bibel. auch kann ich viele dinge, die die
kirchen und die bibel von mir verlangen würden, nicht
nachvollziehen und daher auch nicht befolgen. und zum
schluß: ich kann mir einen gott nicht vorstellen, der
allwissend, allmächtig und allgegenwärtig ist. |
| |
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|
Anonym, männlich, 21 |
|
glauben ist relativ. |
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Flagg Randall, 20 |
|
weil ich mir durch den
Glauben entmündigt einerseits und zu hochgestellt
vorkomme. Blindes Vertrauen in ein Buch (!!),
Ergebenheitsrituale usw. usw. usf. und auf der anderen
Seite eine Sonderstellung des Menschen auf dieser Welt
sind einfach falsch, ein Appell an den gesunden
Menschenverstand (trotz Quantenphysik). |
| |
|
|
Anonym, männlich, 26 |
|
wenn man mich dadurch
zwingt, einer Kirchengemeinschaft beizutreten. Jeder
sollte seinen Glauben auf seine Weise ausleben. |
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|
Martin Erren, 33 |
|
...und das ist kein Mangel.
Ich kann es getrost seinlassen. |
| |
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|
Mike |
|
da dieses Konstrukt einer
wissenschaftlich-humanistischen Weltsicht widerspricht.
Abgesehen davon wollte ich gar nicht an einen Gott
(welchen auch immer) glauben. |
| |
|
|
Anonym, männlich, 17 |
|
Wozu? Ich "glaube" ja auch
nicht an die Kepler'schen Gesetze. Beweisen Sie mir
wissenschaftlich (!) deren Falschheit und ich werde meine
Meinung revidieren. Bei Gott ist die Sache anders, da
redet man sich immer leicht hinaus, das es sich bei ihm um
"etwas anderes" handele. |
| |
|
|
Anonym, männlich, 20 |
|
Weil es dinge verschliesst.
Wenn man eine Weltreligion anschaut, findet man Fakten, um
sie als Babylonische Kirche hinzustellen. Wie können sich
Texte per Epoche ändern, das Schlechte herausgefiltert und
dem ein gutes hinzugefügt. Und umgekehrt. Warum Benutzt
das "Christentum" heidnische Götter als Demonen. ->
Asteroth. Usw. |
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|
|
Norman Thomas, 23 |
|
weil der Mensch der "Mensch"
ist, und nicht willkürlich geschaffen wurde. Nur er selbst
ist für sich verantwortlich. |
| |
|
|
Anonym, männlich, 30 |
|
Auf der ganzen Welt gibt es
nichts fehlerfreies, nichts perfektes. Daher erscheint mir
die Existenz eines perfekten Überwesens unwahrscheinlich.
Die Menschen sehnen sich grundsätzlich jedoch nach
Perfektion. Man muß die Unvollkommenheit der Welt und sich
selbst akzeptieren lernen. |
| |
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Anonym, männlich, 43 |
Dies müsste ich umformulieren:
1. Ich wünschte, ich hätte nicht an Gott geglaubt, dann
wäre ich vielleicht freier gewesen, als schwuler Mensch
meine Jugend mit einem anderen schwulen Menschen zu leben
und heute einen Partner zu haben, der mich liebt und den
ich liebe,
2. noch in der kritischen Abwendung von Gott verbleibt
Gott dennoch als Bezugspunkt. Indes nicht mehr als etwas,
zu dem ich vertrauen habe, sondern als etwas, das ich
ablehne. Ablehne weil er nicht das ist, was er sein
sollte, sondern etwas, dass, so es ihn gibt, die Menschen
mit sich allein lässt. Dessen zentralstes Sein, das
"Abwesendsein" ist. |
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Manfred |
... weil jener angeblich Allmächtige
so viele Menschen als Münder und Diener braucht, als
Vormünder und Verdiener.
... weil es so viele Religionen gibt, die ihn verkünden.
Angeblich ... |
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Anonym, weiblich, 49 |
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So oft ich kann bete ich zu Ihm, er
ist mein Vertrauter, er kennt mich und ich weiß um seine
große Güte und Liebe! |
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Silke Bork, 22 |
Ich
kann und will nicht dran glauben, da "er" in vielen
schwierigen Situationen meines Lebens nicht "da" war. In
Kirche und Schule wurde aber stets erzählt ,dass wir nie
allein sind. Diese Situationen haben mich und mein Leben
grundsätzlich geändert,vieles erschwert und nicht möglich
gemacht!!
Außerdem sind viele Dinge geschehen, wo ich als Kind immer
dachte dass Gott es niemals zulassen würde!! Wo war er
denn als mir ein angeblich "guter Freund" der Familie
einiges angetan hat,wie könnte ein Gott soetwas passieren
lassen?? Er würde es nicht tun,wenn er existieren würde!!
Er hat meinen oft einzigen Halt genommen, von mir gehen
lassen.. und das nicht erst einmal..
Ich glaube besser nur an mich selbst und versuche mit
allem allein zurechtzukommen! Denn allein sind wir
sowieso, der Glaube ist für mich nur eine Lüge.
Silke |
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Klaus Mehlert, 29 |
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weil ich den Gott, den die
Kirche verkündet, genau mit dieser Kirche nicht
zusammendenken kann.Und mit einem anderen Gott als dem der
christlichen Kirchen bin ich nicht ernsthaft in Kontakt
gekommen. |
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