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Gott
ist mir nicht begegnet ...
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Bright, männlich, 48 |
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denn der
Weihnachtsmann oder die sieben Zwerge sind mir ja auch
noch nicht begegnet. |
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Anonym, männlich, 20 |
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man kann sein Leben auch selbst
in die Hand nehmen. |
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Atheist |
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Wenn jemandem Gott begegnet, so
ist die Wahrscheinlichkeit für eine psychologisch
bedingte, subjektiv-romantische Verklärung der
halluzinierten "Begegnung" sehr hoch.
Wenn jemand einen rosa Elefanten sieht, erwartet man von
demjenigen doch auch mehr Beweise, als seine pure
Behauptung. |
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Josef Wörmann, 57 |
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Die Frage sougeriert daß es Gott
gibt, ich Ihn aber nicht sehen kann. Sie ist Hochmütig.
Sie könnten Fragen: "Was bedeutet für sie das Wort Gott".
Ich kann weder sagen daß es Gott gibt noch kann ich sagen
daß es Ihn nicht gibt. Aber...
Beschreiben Sie mir Gott
dann kann ich Ihnen sagen ob ich dieser Beschreibung
begegnet bin.
Was machen die Beiden nachfolgenden Sätze mit Ihnen:
Gott schuf den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis.
Der Mensch
schuf Gott nach seinem Bild und Gleichnis. |
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Anonym, männlich, 62 |
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So wie einem
auch jede andere literarische Erfindung nicht außerhalb
des literarischen Feldes begegnet, tun das Götter
ebenfalls nicht. |
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Udo Kykillus |
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Mir wurde
schon als Kind die katholische Glaubenslehre mit allen
Zaubereien (Wunder) eingeimpft und entfernte mich mit
zunehmendem Alter von dem Götterglauben. Ich lebe seitdem
glücklich und unbeschwert ohne Sündenangst und auch nicht
als gewissenloser Geselle, was die Kirche oftmals
ungläubigen unterstellt. |
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Bernd Nowotny, 68 |
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weil mir
noch niemand begegnet ist, der so ist, wie das, was man
mir über Gott gesagt hat. |
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Paul, 47 |
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weil es
keinen Gott gibt. |
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Anonym, männlich, 23 |
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weil ich es bin, der doch ist. |
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Anonym |
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Mir ist bisher viel Schönes im
Leben begegnet, aber auch vieles, das nur trügerischer
Schein war. Die Religionen, auch die katholische Religion,
und auch alle Gottesvorstellungen mit denen ich bisher
konfrontiert wurde, zähle ich zu zweiterem.
Gottesvorstellungen sind mir viele begegnet, so viele,
dass man bemerken kann, dass über nichts so leichtfertig
Unwahrheiten erzählt werden, als über Gottesvorstellungen:
aber so ist das eben mit dem Glauben, der zur
Glaubensgewissheit mutiert ist; so ist das mit
Wortspielereien: wenn man sich unbewußt schon fast klar
ist, das man einer Unwahrheit aufgesessen ist - dann
beginnt man nun von Glaubenswahrheiten zu fantasieren, als
ob eine Unwahrheit dadurch "wahrer" würde, dass man sie
von der Wahrheit zur Glaubenswahrheit umetikettiert.
Und das
munificentissimus deus, hat der Papst, durch den heiligen
Geist inspiriert, im Status der Unfehlbarkeit verfasst, so
dass der Schwarze Mann, der Allmächtige, und auch Peter
und Paul ganz böse werden, wenn man es wagt, diesen Unsinn
auch nur anzuzweifeln.
Oh ja! Gottesvorstellungen sind mir viele begegnet! Und
auch einige Legenden über "Gottesmütter", die zu Heiligen
oder noch mehr, deklariert wurden.
Der Weg zur Wahrheit dagegen, steht einem gebildeten
Europäer himmelweit offen, weil es nämlich nur eine
Wirklichkeit gibt. Aber einige Steine muss man, wenn man
diesen Weg beschreiten will, schon zur Seite schieben.
Einer davon ist die Legende der christlichen Werte, die es
zu einer Frage der Moral machen, an eine Illusion zu
glauben. Oder zumindest zu einer Frage des Sinn des Lebens
an einen kerygmatischen Nihilisten der Legende zu glauben,
welcher das Sein auf etwas Illusorisches in einem nicht
existenten Jenseits projiziert.
Gottesvorstellungen sind mir viele begegnet. Und auch viel
Schönes. Oder soll ich lieber sagen viel Göttliches? Es
bleibt dann nur eine Frage offen, wer was als göttlich
wertet.
Wahr ist nun aber nicht das, was man als göttlich wertet,
sondern die Tatsachen. Daher ist Jesus (welcher
eigentlich?: der historische, der synkretische, oder der
des Johannesevangeliums, oder gar der katholische) keine
Wahrheit! |
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Olga, 25 |
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Wie soll er mir auch begegnen?
Wer kommt überhaupt auf die Idee zu sagen "Gott ist mir
begegnet"? Man kann doch auch nicht sagen "Luft ist mir
begegnet" oder "Schwerkraft ist mir begegnet".
Meine Erziehung hat mir keinen Bezug zu Kirche, Religion
oder Gott gegeben und darüber bin ich so unendlich froh!
Ich habe nämlich weder Zügel noch Scheuklappen bekommen
und konnte deshalb frei und unvoreingenommen um mich
blicken und die Welt erkunden um zu sehen, dass es kein
solches Ding wie Gott gibt. Man braucht ihn also nicht zu
suchen und man kann ihm auch nicht begegnen, aber man kann
ihn auch nicht verlieren, ihn loswerden, ohne ihn leben.
Es geht einfach nicht, eben weil er da ist, genau wie
Schwerkraft da ist. Einfach so. Die Menschen, die
behaupten, ohne ihn zu leben, beachten ihn einfach nicht,
diejenigen, die von ihm enttäuscht wurden, haben sich
selbst in ihren Erwartungen enttäuscht, wer ihn verloren
hat, hat versucht festzuhalten, was nicht festzuhalten
ist.
Gott ist mir nicht begegnet und er wird mir auch nie
begegnen, aber ich kann mich in Gott fallen lassen. Nicht
in dem Sinne, dass er mich auffangen wird, wie es einige
Kirchen vielleicht gerne sehen möchten, es entspricht eher
einem freien Fall. Was aber ist ein freier Fall anderes
als ein Flug, der geleitet wird von der Schwerkraft? Ich
weiß nicht, ob mein Text für Menschen, die es gewohnt sind
in europäisch rationalen Denkmustern zu denken,
verständlich genug ist. Wenn jemand versteht, was ich
damit sagen will, freut mich das, wenn nicht, tut es mir
leid. :)
Übrigens haut es auch mich bei meinem freien Fall ständig
gegen herumfliegende Felsbrocken , ich zertrümmere
gelegentlich meine Nase an irgendeinem fremden (Dick)schädel
und ich bin mir ziemlich sicher, irgendwann bricht auch
mir etwas das Genick. Aber es ändert nichts daran, dass
ich weiter fallen werde, dass ich mich der Schwerkraft
nicht entziehen kann. |
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Anonym, weiblich, 30 |
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Die
Bezeichnung "Gott" als Konzept einer höheren
Persönlichkeit erscheint mir unwahrscheinlich. Eine höhere
Persönlichkeit ist mir tatsächlich auf keine Art bisher
begegnet. Was nicht bedeutet, dass ich nicht etwas
Ungewöhnliches zu spüren in der Lage bin. Begegnungen
solcher Art hatte ich durchaus. Doch wäre ich vorsichtig,
dies für einen "Gott" zu halten. Ich denke, es gibt
schlichtweg Dinge, die sich unserer wissenschaftlichen
Erschließung bisher entzogen haben, die wir spüren, aber
nicht einordnen können. |
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Anonym, weiblich, 30 |
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Habe ihn
einfach nicht getroffen. Manchmal, wenn ich Musik von
Johann Sebastian Bach höre, denke ich, oh, das ist so
schön, da könnte etwas göttliches/himmlisches sein, mehr
als das rein irdische. |
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Anonym, männlich, 41 |
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... weil ich
es nicht einmal bemerkt hätte. |
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Fritz, 54 |
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weil es ihn
nicht gibt. |
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Anonym, männlich |
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Ich bin mir
sicher, Gott ist bereits auf die Erde gekommen und lebt
als Mensch. Er wird sich demnächst wie Jesus durch Wundern
offenbaren ... |
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La |
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und ich
bezweifele ob er uberhaupt existiert. |
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Kathrin |
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...da ich
mir noch nicht sicher bin ob ein Gott existiert. |
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Jelena |
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weil ich
nicht sagen kann, wie es ist Gott zu begegnen. |
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Jay |
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weil gott
nicht eine person ist die jeden auf der strasse begegnet
sondern nur eine idee des menschen ist. Nur der glaube an
gott laesst gott existieren. |
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Oliver, 17 |
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nein ist er
auch nicht, ich glaub auch nicht das ich ihn jemals
begegnen werde. |
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Anonym T |
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weil er so
wie Chuck Norris ist... man findet ihn nicht, er findet
dich |
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K. |
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...weil ich
noch auf der Erde lebe. Ich glaube, dass ein normaler
Mensch, ohne heilige etc Auserwählung, im Leben Gott nicht
begegnen wird. Vielleicht begegnet man Gott erst nach dem
Tod, vielleicht auch gar nicht... |
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Daniela Zitzelsberger, 25 |
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kann ich so
nicht sagen.. vielleicht ist er mir begegnet und ich
konnte es nicht wahrnehmen? aber die Gegenwart einer
höheren Existenz wie Gott habe ich nie gespürt. |
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Daniel, 25 |
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da mir eine
fiktive Peron nicht "begegnen" kann. |
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Anonym, weiblich |
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"gott" hat
mich zum überzeugten atheisten werden lassen... wie sollte
ich das in frage stellen ?.... |
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Michael Bernast, 51 |
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jemand, der
mit größter wahrscheinlichkeit nur eine fiktion ist,
könnte niemandem begegnen, und wenn, dann nur als
vorstellung von etwas... die frage müßte fairerweise
lauten : "ist gott oder etwas gottähnliches schon einmal
einem lebewesen begegnet, welches dies mit zweifelsfreier
sicherheit mitteilen könnte?" |
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Micha, 35 |
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...weil
sämtliche "Gotteserfahrungen" naturalistisch erklärbar
sind und zum großen Teil auf Selbstsuggestion und der
regressiven Weigerung, die eigene Endlichkeit zu
akzeptieren, beruhen. |
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Ralph Saathoff, 37 |
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...denn die
christliche Vorstellung von dem "Gott" ist nur ein
menschlicher Versuch biologische Funktionen zu erklären,
die vor 2000 Jahren nicht erklärt werden konnten. |
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Niklas D., 16 |
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Nun, ich
muss persönlich sagen, dass mir Gott noch nie begegnet
ist. Sicherlich kann man in jedes Phänomen irgendein
Eingreifen eines höheren Wesens hineininterpretieren und
glauben, man habe Gott getroffen. Aber diese "Treffen"
werden bzw. können nicht mit rationalen Argumenten
begründet werden, sondern nur mit emotionalen. Was ist
denn wahrscheinlicher? Etwa das Eingreifen eines höheren
Wesens oder eine Simulation meines Gehirns? Manche
Menschen haben auch rosa Elefanten oder Einhörner erlebt,
diese werden dann dank solcher Erfahrungen für verrückt
erklärt; während Menschen mit Gotteserfahrungen plötzlich
eine große und emotionale Tiefe besitzen. Warum dieser
Unterschied? Beim Thema Wunder halte ich es mit dem
niederländischen Philosophen Baruch Spinoza: Alle Wunder
sind wissenschaftliche Phänomene, die wir noch nicht
erklären können. Vielleicht ist Gott selbst ( wenn es ihn
denn gibt) selbst ein wissenschaftliches Phänomen, was wir
bisher noch nicht erklären können. Allerdings dürfen
solche Erlebnisse beim besten Willen nicht als stärkstes
Argument für den Gottesglauben propagiert werden, wie es
mein Religionsbuch getan hat. So müsste auch jede
Elvis-Erfahrung ein starkes Argument für seine Existenz
sein. |
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Stefan K., 28 |
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Weder in
Kirchen noch anderswo hatte ich irgendwelche Erlebnisse,
die ich auf göttliches Wirken zurück führte. Ich fand
naturalistische Erklärungen. |
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Anonym, männlich |
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aber die
Vorstellung von Gott ist mir aufgedrängt worden. |
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Anonym, männlich, 32 |
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...sonst
würde ich mich daran erinnern. Ich kenne auch niemanden,
dem er begegnet ist. |
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Gunter Veet, 67 |
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nicht einmal
auf dem Mosesberg... |
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Ronaldiny, 51 |
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Natürlich ist mir Gott nicht
begegnet, wenn das der fall wäre könnte ich darüber nicht
mehr Reden oder schreiben. Denn kein Mensch kann Gott
gesehen und dennoch leben. Gott ist Almächtig und wer
seine Herlichkeit sieht kann dies nicht
überleben.Ps:19:1;off.21:23 |
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Heidrun, 58 |
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doch, fast jeden Tag - in
Medien, Diskussionen, Bildern..... |
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Carsten, 42 |
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nicht nur mir nicht, wohl
niemandem! Ich persönlich kenne niemanden, der mir bisher
glaubhaft machen konnte, ihm sei Gott begegnet. |
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Thomas Bietz, 47 |
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.. wenn Freunde und
Verwandte starben. .. als Naturkatastrophen ohne Gnade
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Peter Backfokus, 52 |
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in den wenigen
ungewöhnlichen Erfahrungen, die ich in meinem Leben bisher
machen durfte. Letztlich ließ sich alles darauf
zurückführen, dass sich mein Hirn in jeweils einem
seltenen Zustand befand, der durch äußere Einflüsse oder
Erlebnisse induziert war, den zu verstehen es keiner
Vorstellung von einem höheren Wesen bedarf. Stress,
Alkohol, Drogen, Trieb, Verliebtheit, Krankheit können
dazu führen, dass man die Welt so verändert wahrnimmt, als
wenn eine normalerweise nicht erfahrbare Macht von außen
auf mich einwirkt. Aber diese Macht sitzt in mir drin. |
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Jonathan Straub, 20 |
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Doch, ich denke schon. Ein
paar Mal. |
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Michael Rauch, 65 |
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kann ich für mich nicht
behaupten. Doch das ist selbstredend davon abhängig, was
ich als "GOTT" verstehe |
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Ludwig, 72 |
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ich wurde katholisch
erzogen. aber es gelang mir nie, einen echten glaube zu
haben. zweifel waren eigentlich schon immer vorhanden. so
vergingen viele jahrzehnte, ich ging zur kirche, weil es
in der gemeinde halt so üblich war, aber richtig beten,
das war nie der fall. seit ich rentner bin, lese ich sehr
viel, auch kirchenkritisches. und da gingen mir endgültig
die augen auf. ich bin mir sicher, dass es keinen gott
gibt, zumindest nicht den, der uns von der kirche
aufgeschwatzt wird. ich halte es mit dem evolutionären
humanismus siehe michael schmidt-salomon. um ein guter
mensch zu sein, braucht man keinen gott und keine religion,
noch weniger eine kirche. |
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Marco, 44 |
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vielleicht habe ich ihn auch
einfach nicht erkannt. Ich denke, bei so vielen
Ungerechtigkeiten, die es auf der Welt gibt und den
kleinen und großen Problemen die jeder hat, sollte doch
irgend jemand diesem ominösen Wesen begegnet sein. |
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Claudia Martelli, 44 |
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..., nicht wirklich. Aber
ich habe früher erlebt, wie es ist, das zu glauben: es ist
wunderschön, sich in einer universellen Liebe aufgehoben
zu fühlen. |
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Siegfried Vocasek, 70 |
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... aber Menschen aller Art,
und ich hab ihre Probleme kennengelernt, meine eigenen
durchlebt, und das w e i ß ich nach Jahrzehnten: Es macht
Sinn, auf Gott zu vertrauen, Sinn für mich ebenso wie für
das Zusammenleben ... |
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Anonym, männlich, 40 |
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... im
Konfirmandenunterricht wurde mir stets eingeschärft, ich
müsse nur kräftig zum Herrn Jesus beten und dann werde er
mir schon antworten. Er hat es nicht getan. Ich würde mich
freuen, wenn es anders wäre, doch so ist es. |
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Alexander Krampe, 42 |
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Was soll das? |
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Anonym, weiblich, 28 |
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weil er für mich nicht
existiert |
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Anonym, männlich, 34 |
|
da die Bibel sagt, Gott hat
den Menschen nach seinem Abbild geschaffen. Die
katholische Kirche hat mir seit klein auf verkauft, der
Mensch ist von Natur aus böse. Der einzige, der nicht böse
war, war Jesus Christus. Wir sind im gleich außer in der
Sünde. Wir haben keine Chance, nicht zu sündigen Da wir
alle mit unseren vorbestimmten Sünden Abbilder Gottes
sind, ist Gott zwangsläufig böse. |
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Ines Blum, 28 |
|
weil es ihn entweder nicht
gibt oder aber ich ihm völlig gleichgültig bin |
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Norbert Schnitzler, 50 |
|
und auch sonst niemandem.
Sie schreiben ja selbst recht vernünftig distanziert: "Auf
zwei Weisen kann Religion entstehen: Menschen glauben, das
Wirken einer heiligen Macht unmittelbar zu erleben (so
etwa die Jünger in Jesus Christus), und geben ihre
Erfahrung an andere weiter. Oder Menschen (so etwa
Konfuzius) schließen aus ihrer Erfahrung der Welt auf das
Wirken heiliger Macht, und andere Menschen stimmen dem
zu." Religion entsteht also durch Menschen. Atheisten und
Katholiken sind sich weitgehend einig, wenn etwa die
Entstehung des Glaubens der Mormonen oder Scientologen
erklärt werden soll, selbst beim Islam sehen wir gemeinsam
wahrscheinlich nur Menschenwerk (wenn es auch schon lange
zurück liegt). Die antike Götterwelt der Griechen und
Römer, der Ägypter und Mesopotamier können wir locker als
Reaktion auf unerklärliche Phänomene rational erklären,
aber für gläubige Menschen ist immer Schluß, wenn die
eigene Religion so erklärt werden soll. Das ist etwa so,
als ob man überall grüne Blätter mit Photosynthese
erklärt, nur nicht im eigenen Garten. |
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|
Volker, 40 |
|
weil mein gehirn keine
gotteserfahrung generiert |
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|
Anonym |
|
doch, aber nicht in allen
Menschen und auch nicht in allen Menschen der heutigen
Kirchen. |
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Felix |
|
Gott ist mir noch nie
begenet, ich hab zwar gebetet und hab mich sozial
angerschirt und so aber das einziege was ich gesehn habe
war das ich mir bescheurt vorgekommen bin. |
| |
|
|
Willi Hogel, 38 |
|
weil er im himmel lebt |
| |
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Anonym, männlich, 36 |
|
weil ich in meinem scheiß
Leben nie Glück hatte, weil alles von Anfang an zum
Scheitern verurteilt war. |
| |
|
|
Ulrich, 48 |
|
...als ich ihn immer wieder
bat, dafür zu sorgen, dass "er" (der Freund meiner
"Mutter") mich heute NICHT vergewaltigt. Ein ganzes Jahr
lang bat ich ihn, es gab wohl wichtigeres zu tun.... |
| |
|
|
Johannes Paulus, 39 |
|
Weil Gott im Sein ist und
ich im Werden. Jesus hat das Werden überwunden und ist so
ins Sein gelangt. Kaum einem Menschen kann das gelingen. |
| |
|
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Lars, 40 |
|
nur in den Geschichten. . .
aber auch in den schönen Gesichtern einiger Menschen |
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|
|
Anonym, weiblich, 20 |
|
Als mein Bruder und mein
Vater vor 1 Jahr durch einen Unfall von uns gegangen sind. |
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|
|
Andre Aengels, 28 |
|
weil ich nicht an ihn
glaube, und weil ich ihn nie wirklich angerufen habe. |
| |
|
|
Christoph Kuropka, 29 |
|
weil es ihn nicht gibt. ich
brauche keinen gott und suche nicht nach ihm, weil die
idee von einem gott mir sinnlos erscheint. der umstand,
dass gerade die ihn "finden" spricht einmal mehr dafür,
dass es eine von der eigenen psyche konstruierte
vorstellung ist, die das eine oder andere, für den
einzelnen anders nicht erfüllbare bedürfnis, ausfüllt. |
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|
Thomas Meier, 37 |
|
weil es ihn nicht gibt.
|
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Renate, 40 |
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ich wüsste nicht wo mir der
begegnen sollte |
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Anonym, männlich, 33 |
|
... weil er einfach nicht
existiert. |
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Anonym, männlich, 18 |
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gott wo ist der WENN MAN
******** BRAUCHT |
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Anonym, männlich, 23 |
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in Tagen des Zweifels an
meiner Unsterblichkeit, dem Zweifel an Gott (als Person). |
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Anonym |
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Sagt eine Welle zur anderen:
"Heute habe ich noch kein Wasser gesehen." |
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Ulrich Wöss, 60 |
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als Person, wie die kath.
Kirche fordert |
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Anonym, männlich, 38 |
|
Von welchem Gott reden wir
denn gerade? Ich denke es gibt so viele Gottesideen wie es
Menschen gibt. Interessanterweise muss man sich ja immer
irgend ein Bild von dem machen, was man unter "Gott"
versteht, obwohl genau das in verschiedenen Religionen
streng verboten ist... ist schon mal irgendeinem schlauen
Theologen dieses Dilemma aufgefallen? |
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Anonym |
Wenn ein Christ einem
Atheisten/Agnostiker mit naturalistischem Weltbild die
Frage stellt: "Ist dir Gott begegnet", so liegt hier
bereits das Problem vor, dass der Christ hier nach einer
Herzenssache fragt, der Atheist/Agnostiker aber mit der
kalten Vernunft antwortet.
Mit den üblichen wissenschaftlich-historischen Methoden
ist nicht beweisbar dass Jesus leibhaftig auferstanden
ist. Die meisten Christen glauben, dass Jesus leibhaftig
auferstanden ist, ohne dies historisch begründen zu
können, sie machen diesen Glauben aber zu einer
Herzenssache und verknüpfen dies auch noch mit einer
"Heilslehre". Obwohl man nicht beweisen kann, dass Jesus
nicht leibhaftig auferstanden ist, sind das bereits
hinreichend Indizien dafür, dass hier historische Aussagen
aufgrund von emotionaler Beeinflussung und innerer
Überzeugung verdreht werden könnten. So funktioniert
Wissenschaft nicht. Mit Munificentissimus Deus hat Papst
Pius XII dann den Vogel entgültig abgeschossen. Auch hier
wird derjenige der dieses Dogma historisch akzeptiert mit
einem positiven Werturteil, der es anzweifelt mit einem
negativen Werturteil bedacht.
Die Geschichtswissenschaft ist zur Objektivität
verpflichtet und wertet nicht.
Wenn ich die Frage: "Ist dir Gott begegnet" als eine reine
Metapher betrachte. Dann begegnet auch mir "Gott" täglich
in seiner "Schöpfung". |
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|
|
Judith, 18 |
|
Ich weiss nicht, ob Gott mir
begegnet ist oder nicht. Manchmal glaube ich an sowas wie
Schicksal und denke, dass es dank Gott so gekommen ist.
Aber kann man das Gute Gott zuschreiben, aber das
Schlechte wiederum ihm nicht "anlasten"?. Ich muss dabei
sagen, dass ich kein wirklicher Atheist bin, sondern nur
noch auf der Suche. Ich hoffe, dass ich hier ein paar
Antworten finden kann. |
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Anonym, männlich, 48 |
|
Direkt noch nicht aber
indirekt durch verschiedene Ereignisse die man nur durch
Gottes Wirken erklären kann. |
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Andreas Selinger |
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Er ist mir nicht begegnet.
Gott bedeutet für mich nichts. Bin Atheist. Ich bete nie
weil es keine Wirkung zeigt. Ich weiß nicht warum ich es
machen sollte. Es nützt doch nichts. Ich bete nicht und es
geht mir trotzdem gut!!! |
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|
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Tanja, 31 |
|
weil ich ihn nie gesucht
habe. Meine geistige Stärke habe ich durch das Vertrauen
und die Kraft von Menschen die ich liebe und die mich
lieben erhalten. |
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|
Anonym, männlich, 50 |
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und viele andere Dinge im
Leben auch (noch) nicht. Wie soll mir etwas begegnen, was
Menschen vor tausenden vor Jahren in ihren Köpfen erfunden
haben um die Welt sich zu erklären und zu ertragen?? |
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Anonym, weiblich, 23 |
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obwohl ich schon lange nach
ihm suche, versuche zu beten, in der Gemeinde mitarbeite,
Theologie studiere, regelmäßig die Hl. Messe besuche etc. |
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Alexander Mai, 17 |
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Ja, er ist mir nicht
begegnet. Ist er euch das? |
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Anonym, 19 |
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... ich habe nur einige Zeit
gewünscht, es wäre anders. |
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Sergey Kartamyshev, 21 |
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denn es gibt ihn nicht. Es
gibt keinen Theistischen Gott. Das Christentum, Islam,
Judentum und alle mögliche andere Sekten erzählen von
einem Gott, der voller Widersprüche und Zorn ist. Selbst
wenn es so einen Gott gäbe, bin ich stolz darauf nicht auf
die Knie vor ihm zu fallen. |
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Anonym, männlich, 35 |
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weil es keinen Gott gibt,
nicht DEN Gott, sondern nur einen Konzeptbegriff von Gott,
vom Göttlichen. Gott ist m.E. ein menschliches
Geisteskonstrukt, ein moralischer, moralschaffender
Arbeitsbegriff. Mit diesem arbeite ich täglich, jedoch
ohne den personifizierten Gott anbeten zu müssen. Anbetung
halte ich für schädlich. Wichtiger als die Frage ob es
einen Gott gibt, ist es zu erfahren warum die Menschen
einen Gott erschufen und wofür sie diesen brauchen. Es
gibt im Gegensatz zu Lehmanns entgleisenden und beleidigen
Behauptungen gegen Atheisten sehr wohl auch eine Moral
ohne Gott, die den Leitsätzen Jesus nicht widersprechen
muss, keineswegs zu Brutalität verkommt, sich sogar an von
Religionen erkannten Moralparadigmen anlehnen kann, diese
aber entscheidend weiterentwickeln kann ohne Gott, da sie
keinem Dogma unterliegt oder sich hermetisch im Glauben
abriegelt. Die Kinder müssen sich abnabeln und ihren
eigenen Weg gehen. Das ist nach meiner Auffassung die
Aussage die ihn der Floskel vom Sohn Gottes liegen sollte.
Es gilt den selbstständig denkenden, freien Menschen zu
fördern und fordern. Der Humanismus hat z.B. gezeigt, dass
Religion nur eine kleine und unzureichende Stufe auf dem
Weg zur Veredelung und Verwirklichung des Menschen ist und
gerade auch die blutige Geschichte der Kirche und anderer
Religionen zeigt im Übrigen, dass solche
religiös-ideologisch geprägten Vorstellungen und
Gemeinschaften die Moral mit Sicherheit nicht für sich
gepachtet haben. Ethik und Moral entwickeln sich ohne
angeblich göttliche oder kirchliche Vorschriften freier
und für die Menschen im Ergebnis verständlicher. Nur wer
aus eigenen Stücken und aus eigenem Denkvermögen und
Erfahrung zu Werten kommt, wird diese Werte richtig
verstehen und leben können. Ohne eigenes Hinzutun im
Denken ist der Mensch nur ein leeres Gefäss in welches von
religiösen Eifereren bisweilen vergiftetes Brunnenwasser
gegossen wird. In diesem Sinne sehe ich die Wurzeln des
Christentums auch sicherer in der Gnosis und den
Gnostikern verwurzelt als im Konzil von Konstantinopel und
kirchlich-päpstlicher Allmachtsphantasien.
Richtigstellung: Ich schrieb fälschlicherweise das Zitat:
"Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität"
Herrn Lehmann zu. Richtig ist aber natürlich, es stammt
von Herrn Meisner. Ich bitte um Entschuldigung, wobei
meine Kritik am Zitat aber selbstverständlich bestehen
bleibt. |
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|
René, 35 |
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...weil er nicht existiert. |
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S.R., männlich, 27 |
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wie auch? er existiert
schließlich nicht. Und wozu auch? Ich führe ein
selbstbestimmtest Leben in dem der Weg das Ziel ist und
Reise auf diesem weg der Sinn und Zweck. |
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|
Herbert Schneideer, 65 |
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ich kenne gott nich er ist
aber glaub ich männlich und gross und gutaussehend er hat
einen dicken bart und ein sehr grossen kopf da er sehr
schlau ist er weiss alles er hat mir gesagt das mich meine
frau mit meinem mann betrügt dafür danke ich ihm!!!!! |
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Ingo Jäckels, 29 |
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...in Tempeln aus Stein und
Mörtel, sondern ich fand ihn in meinem Herzen, in den
Herzen der Menschen und ich muss sagen - jeder kann mit
ihm sprechen. Es bedarf keines Fürsprechers... |
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Anonym, männlich, 18 |
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... und das wundert mich
nicht! |
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Tamara General, 19 |
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als ich ihn mal gebraucht
habe.. dachte ich jedenfalls ... heute weiss ich er war
ganz sicher da, aber ich wusste nicht was ich GOTT nennen
soll und habe ihn verleumdet... |
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Lan Duong, 34 |
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gott ist mir begegnet doch
ich geh weiter |
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Anonym, weiblich, 13 |
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Ich habe ihn noch nie
gesehen, doch ich weiß trotzdem, dass es ihn gibt, weil
ich an ihn glaube. Mein Glaube macht mich stark. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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... aber seine Engel sind
mir begegnet. Sie wollten mich an mein Versprechen
erinnern und dabei helfen, daß ich es erfülle. |
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Amy, 16 |
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kann er auch nicht in dem
sinne von begegnen, da er nur in den köpfen von menschen
existiert, und auch in jedem von ins stückchenweise drin
ist. also ist eine begegnung ausgeschlossen, man kann ihn
nur mehr oder weniger spüren, was wiederum von der
situation abhängt. |
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Manfred Oppdehipt, 44 |
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da er nicht existiert. |
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Anonym, weiblich, 42 |
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... und wenn, dann hat er
sich gut getarnt. |
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Benjamin R., 26 |
Meine Mutter hat sich
immer sehr bemüht, mich zu einem guten Christen zu
erziehen. Mit neun war ich der Lieblingsschüler des
Pfarrers und wollte selbst unbedingt Pfarrer werden, weil
ich die Bibel so spannend fand.
Mit zehn wurde mir das ganze aber bereits langsam
langweilig und ich begann nachzudenken. Gott war für mich
damals eine Idee. Ein alter Mann im Himmel, der Zeit hat,
sich um jeden einzelnen Menschen intensiv zu kümmern. So
hatte ich es gelernt, ohne es jemals in Frage zu stellen.
Doch mir fiel plötzlich auf, dass ich Gott nie begegnet
war. Bei keinem Gebet oder Gottesdienst hatte ich das
Gefühl, etwas Spirituelles zu tun. Für mich war und blieb
alles profan, selbst als ich noch an Gott glaubte. Und
schon damals wußte ich, dass ich viele der Dinge, die
angeblich Sünde waren, nie bereuen würde. |
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Anonym, männlich, 22 |
Das Konzept habe ich
nie auf einer gefühlsmässigen Ebene verstanden. Ich bin
halt irgendwann nicht mehr in die Kirche gegangen, aber
das war nur eine Akt kindlicher Emanzipation der Mutter
gegenüber.
Soweit ich zurückdenken kann, habe ich von religiösen
Texte immer als Mythen oder höchstens Lehrtexten gedacht. |
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Erziraphael 30 |
Meiner Meinung nach
machen es sich hier zwei Gruppen allzu leicht: einmal die
streng Gläubigen wie Pia Zeller (Sie enttäuschen mich
zutiefst, wenn Sie die sind die ich glaube), zum anderen
diejenigen die arrogant meinen eine Wahrheit zu kennen,
ohne sich jemals damit beschäftigt zu haben.
Ich habe viele Jahre benötigt um mich der Wahrheit zu
stellen. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen,
gemäß meiner Ausbildung, an die Gesetze der Natur und an
keinen allmächtigen Gott zu glauben. Aber diese
Entscheidung muss jeder selbst für sich treffen. Ich würde
weder meiner Frau noch meinen Kindern den Glauben
vorschreiben, obgleich ich bei meinen Kindern eingreife,
das im Kindergarten gelernte "Gott hat alle Kinder lieb"
nicht gedankenlos hinzunehmen. Ich bin mir sicher, dass in
spätestens 100 Jahren Gott (in den Köpfen der Menschen) in
der heutigen Form nicht mehr existiert. Dazu zum Abschluss
meines Beitrags ein paar Gedanken von Heinrich Heine:
Der sterbende Gott
Unsere Brust ist voll von
entsetzlichem Mitleid - es ist der alte Jehova selber, der
sich zum Tode bereitet.
Wir haben ihn so gut gekannt, von seiner Wiege an, in
Ägypten, als er unter göttlichen Kälbern, Krokodilen,
heiligen Zwiebeln, Ibissen und Katzen erzogen wurde
Wir haben ihn gesehen, wie er diesen Gespielen seiner
Kindheit und den Obelisken und Sphinxenseines heimatlichen
Niltals ade sagte und in Palästina, bei einem armen
Hirtenvölkchen, ein kleiner Gottkönig wurde und in einem
eigenen Tempelpalast wohnte
Wir sahen ihn späterhin, wie er mit der
assyrisch-babylonischen Zivilisation in Berührung kam und
seine allzu menschlichen Leidenschaften ablegte, nicht
mehr lauter Zorn und Rache spie, wenigstens nicht mehr
wegen jeder Lumperei gleich donnerte
Wir sahen ihn auswandern nach Rom, der Hauptstadt, wo er
aller Nationalvorurteile entsagte und die himmlische
Gleichheit aller Völker proklamierte und mit solchen
schönen Phrasen gegen den alten Jupiter Opposition bildete
und so lange intrigierte, bis er zur Herrschaft gelangte
und vom Kapitole herab die Stadt und die Welt, urbem et
orbem, regierte
Wir sahen, wie er sich noch mehr vergeistigte, wie er
sanftselig wimmerte, wie er ein liebevoller Vater wurde,
ein allgemeiner Menschenfreund, ein Weltbeglücker, ein
Philanthrop
es konnte ihm alles nichts helfen - Hört ihr das Glöckchen
klingeln? Kniet nieder - Man bringt die Sakramente einem
sterbenden Gotte. |
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Gott Gott, 34 |
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is doch klar wenns ihn nicht
gibt |
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Ano Nym, männlich, 14 |
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weil er für mich nicht
existiert. |
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Ulli Becker, 41 |
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... zumindest nicht in Euren
Kirchen, oder außerhalb meiner SELBST! Gott ist der Geist
mit dem ich denke! (Ich brauche keinen Pfaffen, der mir
erzählt was Gott von mir will.) |
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Anonym |
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In welcher Form könnte er?
Im Drogenrausch ?, persönlich? als Geist? Er soll ja der
unendlich Liebende sein, der Gütige --- zumindest ist
seine Schöpfung grausam. Besser gesagt was die anrichtet.
Da will man ihn so irgendwie gar nicht treffen. Da er sich
mir nicht vorgestellt hat bzw. zu erkennen gegeben hat bin
ich absolut der Meinung ihm nicht begegnet zu sein.
Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Und im
übersinnlichen zu schwelgen -- ach neeee. Ich kann mich an
viel Treffen erinnern, an eine mit Gott würde ich mich mit
Sicherheit auch erinnern, da das für mich eine echte
Sensation wäre....... |
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Ava Avatar, 15 |
...und wird er auch
nie. Ich kann es nicht glauben, dass es noch so viele
Menschen gibt, die an Gott glauben.
Und an die Bibel.
Allerdings ist die Bibel so gefüllt von Widersprüchen,
Phantasieen und kranker Scheiße, wie der
Schöpfungsgeschichte, dass ich lieber Märchen lesen kann.
(Sinnvoller)
Zum beisbiel wird erwähnt, dass GOtt reden oder sprechen
könnte. Das ist kindisch und albern. Die Gravitationskraft
kann auch nicht reden.
Wir Menschen wollen in allem ein Bild sehen, mischen uns
aus nicht Vorhandenem ein Menschliches Bild, was reden
kann und potentiell unseren Ansprüchen als Gott erfüllt.
Aber genau DAS ist das kranke daran.
Würden alle Gott, oder diese Macht, einfach als Evolution
bezeichnen, oder vielmehr der Artenvielfalt und der Natur,
dann wäre doch alles ok.
Nur wäre es schwachsinnig weiterhin zu beten, in die
kirchen zu gehen und die Bibel zu lesen, denn diese Macht,
wie sie existiert ist körperlich und geistig soooo
unbefriedigend, dass ich...joa, dass ich vor Lauter
menschen, die Gott als Mann mit Bart ansehen lachen
könnte... |
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Anonym, weiblich, 16 |
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Wenn Gott den Menschen
begegnen würde, würde er ihnen beweisen, dass es ihn gibt.
Doch dann wären die Menschen in der Fähigkeit für sich
selbst zu entscheiden, was richtig oder falsch ist
gehemmt. Sie würden sich keine Gedanken mehr darüber
machen und wüssten nicht wer sie eigentlich sind. Weil sie
nach "Gottes Regeln" leben würden, denn sie haben die
Bestätigung, dass es jemanden gibt, der prüft ob sie sich
z.B. an die 10 Gebote halten. Somit wäre die Freiheit der
Menschen eingeschränkt. |
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Anonym, weiblich, 18 |
...als ich ihn
brauchte.
Früher hatte ich die absolute Gewissheit, dass es einen
Gott gibt, der für mich da ist, auf den ich mich verlassen
kann. Ich bin mit dem Glauben aufgewachsen, niemals allein
gelassen zu werden.
ALs ich dann aber wirklich Trost bei ihm suchte, gab es
plötzlich nichts mehr, was mich hätte trösten können.
Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr verstanden von Gott.
Ich wollte eine Reaktion von ihm, wollte, dass er mir mit
meinen Problemen hilft oder mir die Kraft gibt, selbst
etwas zu ändern in meinem Leben.
Der Glaube hat mir aber keine Kraft mehr gegeben. Seitdem
habe ich mit Religion wenig zu tun. Wenn ich einmal einen
Gottesdienst besuche, kommt mir die Predigt leer, ohne
Inhalt vor.
Ich habe gehofft, Gott einmal zu "begegnen", zu spüren,
dass er da ist. Dazu ist es aber nie gekommen.
Es waren wohl falsche Erwartungen, die ich hatte, falsche
Vorstellungen von einem Gott. Würde ich mich darum
bemühen, könnte ich vielleicht noch an einen Gott glauben,
aber das Gefühl der absoluten Sicherheit und Geborgenheit
würde fehlen. Und das war das wichtigste für mich. |
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Anonym, männlich, 21 |
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ich begegne mir selbst beim
meditieren |
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Udi 54 |
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Er lebt doch in mir. Wie
kann er mir da nicht begegnen? |
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Claudia |
noch nie!!
wo war er denn .. als , (nur als eins von vielen
beispielen) als 6 Mio. Juden von hitlerdeutschland
ermordet wurden !
kinder... frauen... männer.. auf brutalste art....
menschen die schreien... woooo war er?? bzw..es?? |
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Yuen M. |
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Gott begegnet mir in jedem
einzelnen Moment. jedoch begegnet mir keine Entität, das
ist nur eine naive und rational besser fassbare Erfindung
der Menschen. |
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Anonym, weiblich, 18 |
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... , da mir aus
christlicher Sicht wahrscheinlich der Glaube an Gott
fehlt. |
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Anonym, männlich, 17 |
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weil ich ihn bisher noch
nicht gesucht habe. |
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Anonym, männlich, 18 |
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Und wird mir wahrscheinlich
auch nie begegnen. Wer Gott "begegnen" will, muss wohl
sehr stark an ihn glauben. Das tu ich nicht und deshalb
werd ich meiner Meinung nach ihm auch nie in irgendeiner
Weise begegnen. |
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Anonym, männlich, 19 |
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wie soll das denn passieren?
Also auf der Straße hab ich den Kerl noch nicht getroffen,
also mir ist er noch nicht übern Weg gelaufen, was ihm
aufgrund seiner Existenzform (als überirdisches Wesen ohne
Körper) auch nicht möglich wäre. |
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Jay Sus |
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weil wir nie zur selben Zeit
am selben Ort waren. |
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Anonym, männlich, 18 |
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was jedoch nicht mit
Nichtexistenz gleichzusetzen ist. |
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Anonym, männlich, 18 |
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...oder ich habe es nicht
bemerkt |
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J. B., weiblich, 18 |
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..., weil man ihn nicht
sehen kann und ich ihn auch noch nie gefühlt habe.
Vielleicht hab ich ihn auch einfach noch nie gebraucht! |
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Janjen Kubert, 36 |
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Mir auch nicht... das heißt
aber nicht, dass es ihn nicht gibt |
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Petra Mihaly, 27 |
lange Zeit,
und ich dachte, das könnte Er auch nicht. Er interessierte
mich nicht. Ich konnte sehr gut ohne Ihn leben.
Und dann plötzlich... war Er da. Wie wenn man einen
Schalter umlegt. Ich hatte mich in Ihn verliebt, ein für
alle Mal. Und ich wusste: ich werde katholisch und lasse
mich taufen.
Was für ein Glück! Ich hatte Ihn nicht "nötig" gehabt. Und
Er kam trotzdem. Wie man den Menschen, in den man sich
verliebt, auch nicht "nötig" hat.
Er ist nur einfach plötzlich da - und dann ist auf einmal
alles anders. |
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Alex, 22 |
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entweder bin ich blind oder
der direkte Kontakt ist untersagt |
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J., weiblich, 18 |
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ich glaub auch nicht, dass
er mir mal begegnen wird. Jedenfalls nicht wenn ich noch
lebe... |
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Fritz |
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Obelix auch nicht, die
Vollbeschäftigung auch nicht. Was könnten die Drei
gemeinsam haben? |
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Josua Baderborn, 33 |
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jedenfalls nicht in der
Kirche! Da gibt es nur Worte aber keinen Geist, weder den
Geist der Heilung noch der Prophetie! |
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Yvi Kurz, 56 |
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Insofern er mich machen
lässt. ob gut oder böse. Er verhält sich neutral. Uns geht
es gut. Und trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen
deswegen. Viele Grüße |
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Veronika Fritsche, 28 |
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selbst, wenn er mir begegnen
würde - ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht. |
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Sven Anderson, 32 |
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...weil er keine Person ist.
Wenn Gott das ist, was existiert, wir aber nicht im Stande
sind zu begreifen (so wie der Fisch das Wasser), dann bin
ich Teil von ihm. |
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Henri, 38 |
|
Gott ist mir nicht begegnet
und auch sonst niemandem. Es wird immer davon gefaselt,
daß er aus einem Busch oder per Stimme oder sonstwie in
Erscheinung tritt. "BEGEGNET" in Form von "die Hand geben"
z.B. ist es aber keinem Menschen. |
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|
Daniel, 19 |
... in der
katholischen Kirche.
Wenn ich solches Gebäude betrete, herrscht eine für mich
befremdende Traueratmosphäre. Das kann unmöglich Gottes
Gegenwart sein.
Ich erfahre Gott, wenn ich zu ihm bete, in der Bibel lese
oder mit anderen echten Christen Gemeinschaft habe, aber
sicher nicht in der katholischen Kirche. |
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Mirko, 23 |
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...jedenfalls nicht der Gott
den ihr uns vorschreibt! |
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Silvia Haeske, 40 |
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- da, wo ich ihn auch nicht
haben möchte - er blieb diskret außerhalb |
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Jürgen Eckardt, 34 |
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weil er nicht existiert. |
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Marietta Scondo-Höllein, 51 |
Gott ist ein Haus in
das ich gehe jeder Zeit
Gott ist eine Melodie, die ich höre fort und fort.
Gott ist Atem.
Gott ist der Zweifel an Gott
Gott ist die Suche nach Gott.
Gott ist der Weg.Und das
Ziel?
Ja auch das Ziel.
Prosaischer gesagt: ich halte es für verschwendete Zeit
die Nichtexistenz Gottes zu thematisieren. Kann ein
Geschaffenes irgendwelche Aussagen über seinen Schöpfer
machen?
Aber das heißt nicht, dass ich in leere Kirchen gehe und
mir mäßige Sonntagspredigten anhöre. |
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Ilona Oellers, 31 |
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oder ich habe ihn nicht als
"Gott" bemerkt. |
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Silver-Aquila, 16 |
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weil Gott keine Person ist. |
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Anonym, weiblich, 34 |
An Donata Frank, 41:
"wenn mir die eine oder andere interpretation nicht passt
kann ich doch jederzeit gehen."
Diese Aussage ist mir viel zu theoretisch und zu
hypothetisch. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es!
Ich persoenlich mag es lieber ganz konkret: "Es passt mir
nicht, also gehe ich!"
Das habe ich auch vor vielen Jahren getan, und bin
ausgetreten -- ohne je eingetreten zu sein.
Oft wurde ich bereits von der Richtigkeit meiner damaligen
Entscheidung bestaetigt, unter anderem von Ratzinger, als
er vor zwei Jahren in seiner Philippika versucht hat,
Einfluss auf die Politik zu nehmen um die (damals noch
neue) Partnerschaft fuer Homosexuelle zu verhindern. Und
erst vor kurzem wieder, als er in Italien massiven
Einfluss auf das dortige Referendum genommen hat.
Nennen Sie Ihre Haltung wie Sie moechten, ich nenne meine
Haltung *konsequent*. Konsequent ist der Ratzinger,
konsequent bin auch ich. In dem Punkt sind wir uns einig.
Ich nehme diese Religion ernst. Vor einigen Jahren gab es
in Bussen und U-Bahnen so einen Slogan der hiess: "Lies'
die Bibel". Das tue ich auch -- und denke mir meinen Teil.
Und so wuensche ich dem neuen Papst ein langes Leben in
bester Gesundheit. So kann er moeglichst viele Menschen
davon ueberzeugen wie wichtig es ist konsequent zu sein --
und auszutreten!!!
Die Antwort von Robert H.,
31:
<<Oft wurde ich bereits von der Richtigkeit meiner
damaligen Entscheidung bestaetigt, unter anderem von
Ratzinger, als er vor zwei Jahren in seiner Philippika
versucht hat, Einfluss auf die Politik zu nehmen um die
(damals noch neue) Partnerschaft fuer Homosexuelle zu
verhindern.>>
Gerade in diesem Falle hätte ich nicht gedacht, daß die
Moral der Kirchen aller Art so kläglich versagt. Man hat
ja Homosexuelle sogar mit Pedophilen verglichen und mit
Sodomisten. Ich hätte nicht glauben könne, daß die Kirche
den Unterschied zwischen freiwilliger Beziehung BEIDER
Partner (bei Homos/Heteros) und Raub der sexuellen
Selbstbestimmung (bei Pedophilen/Sodomisten) nicht kennt.
Im Hinblick auf die hohen Ansprüche an moralischer
Kompetenz, die alle Kirchen erheben, ist die erbrachte
Leistung schwach und fade. Wenn die Gläubigen nicht mal in
diesem einfachen Falle zu richtiger Entscheidung fähig
sind, wie wollen die dann schwierigere Probleme lösen? |
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Donata Frank, 41 |
@karin,15
schön zu lesen was ich auch schon geschrieben habe. Nur
dass der Mensch die realität aus den Augen verliert wenn
er an Gott glaubt kann ich so nicht akzeptieren.
Es gibt Menschen die an Gott glauben und trotzdem sehr
realitätsbewusst sind. Menschen schieben nicht nur Gott
oder jesus ihr Fehlverhalten in die Schuhe, sondern suchen
sich auch diejenige unter den Menschen, die sich aus dem
einen oder anderen Grund nicht wehren können als
Blitzableiter aus und nicht zu knapp.
Wenn schon nachahmen, dann bitte aber richtig.
@anonym weiblich 34
ich kenne die Bibel nicht auswendig und habe sie nicht zu
ende gelesen, doch ich habe keine ängste vor Religionen
und ihren interpretationen.
wenn mir die eine oder andere interpretation nicht passt
kann ich doch jederzeit gehen.
Was hat das nun mit Gott zu tun?
jeder Mensch hat ein Gewissen und handelt danach und Sünde
ist jenes für mich was ich mit meinem gewissen nicht
verantworten und nicht akzeptieren kann.
Und wiederum hat das mit Gott herzlich wenig zu tun.
"Frauen ordnet euch den Männern unter". es gibt keine
rang-oder geschlechtsordnung, meiner meinung nach. Ich bin
Christin und sehe den menschen vor mir, nicht den mann und
nicht die Frau.
Partnerschaft ist ein Gleichklang und keinerlei
Unterordnung. Wenn es dem Partner nicht passt darf er
gehen.
Auch wenn ich nun der Romkirche widerspreche. Weder Männer
noch Frauen sind die besseren Menschen.
Bibelgetreu lebt heutzutage kaum jemand. Man kann sie auf
das heute nicht ganz übersetzen. |
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Robert H., 31 |
@Oswald
<<Robert hat recht, wenn er mich kritisiert das, ich Gott
als Sadisten bloß stellte, wenn ich IHN als Ursache für
Schmerzen beschuldigt habe.>>
Das machen Sie immer, alleine dadurch, daß Sie an ihn
glauben, denn damit wird er automatisch zum Sadisten, wenn
er zuließ (samt seiner Allmacht), daß die Welt so werden
konnte, wie sie ist.
Robert |
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Werner Klein, 56 |
Mir gefällt nicht,
dass sie die Idee von Gott (einem sehr widersprüchlichen
Gott, liest man das Alte und Neue Testament) als
selbstverständlich ausgeben. Warum sollte mir Gott
begegnen? Nur weil ich in Mitteleuropa zur Welt kam und
meine Eltern mich taufen ließen mit allen Konsequenzen
(Kindergarten, Schule, Konfirmation) muss ich mit Gott
auseinandersetzen ? Wäre ich in Australien als Kind der
Ureinwohner geboren worden, hätte ich überhaupt keine
christliche Gottesvorstellung. Wäre das so schlimm ? Wenn
man sich vorurteilsfrei mit der von Menschen entworfenen
christlichen !!!Gottesvorstellung auseinandersetzt, muss
man schon tief schlucken. Der Verstand darf jedenfalls
nicht eingeschaltet sein. Gott soll die Welt geschaffen
haben (etwa im Urknall), soll die Naturgesetze kreiert
haben, in gewaltigen Sonnen die Substanzen des Lebens
(insbesondere Kohlenstoff) geschaffen haben, um dann vor
ca. 4,5 Mrd. Jahren die Erde zu konstruieren, die
Evolution gesteuert haben, endlich den Menschen zu
schaffen, um dann alle bis auf Noah und seine Familie zu
ersäufen, und dann bereut er sein Tun und schickt seinen
Sohn, damit dieser die Sünden (welche eigentlich?) auf
sich nimmt, damit wir in den Himmel (wo soll der sein?)
kommen. Und jetzt müssen wir ihn pausenlos loben und
preisen, weil er so toll ist, jedenfalls scheint das
Lobpreisen zu mögen. Nein, danke. Ein menschliches Leben
kann man auch ohne Gott gestalten. Die Christen können ja
auch locker ganze Völker verhungern lassen (siehe in
Afrika) oder umbringen, wenn sie sich nicht taufen lassen
(siehe Amerika) oder die Kultur von Völkern vernichten
(siehe die Missionare in der Südsee) Darum bin ich
eigentlich froh, dass mir Gott nicht begegnet, man kann ja
nicht sicher sein, was er so alles zuläßt...
Ein überzeugter Atheist |
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Oswald, 64 |
Robert hat recht, wenn
er mich kritisiert das, ich Gott als Sadisten bloß
stellte, wenn ich IHN als Ursache für Schmerzen
beschuldigt habe. Ich bedauere es und bitte Gott um
Verzeihung. Inzwischen weis ich das ER
voll Liebe mit uns umgeht. Euer Oswald. |
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Karin, 15 |
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sonst hätte ich nicht soviel
in meinem (noch kurzen) leben mitmachen müssen. |
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Daniel, 17 |
Gott ist mir
persönlich, so wie du mir gegenüberstehst, wenn ich mit
dir spreche, noch nie begegnet. Aber ich habe ihn gespürt!
In einem persönlichen Gespräch, in dem wir über unser
leben sprachen, einfach so, wie es z.B. in der schule
geht, welche Hobbys sie grade hat und solche dinge. Und
einfach so, scheinbar grundlos, und von mir nicht geplant,
mir schien es so als würde das jemand anders sagen, sagte
ich etwas wie: "Gottes Liebe ist grenzenlos!"
Ich bin der Überzeugung, das der Heilige Geist (Gott) das
durch mich gesagt hat!
Und im Weiteren Gesprächs verlauf auch das Gespräch
gelenkt hat.
Denn ich selbst, hätte sowas niemals einfach so gesagt!
vor allem war es eine Person mit der ich nicht viel zu tun
hatte! und es war auch kein Zufall! Davon bin ich
überzeugt!
Ich bin dankbar dafür das ich Gottes Anwesenheit erfahren
durfte!
Mit freundlichen grüßen
Daniel |
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Anonym, weiblich, 34 |
In der Tat, der Gott
der Christen ist mir nicht begegnet. Bischof Huber hat
kuerzlich gesagt: Glaube ist von Gott angesprochen zu
werden. Ist mir noch nicht passiert.
Ich kann mich erinnern, als ich noch klein war, hatte ich
Angst in den Keller zu gehen weil ich ueberzeugt war, da
wohnt ein Geist. Mein Vater ist dann mir mir zusammen in
den Keller gegangen, um nachzusehen. Und siehe da -- da
war kein Geist. Ich habe nie verstanden, warum das bei
diesem Gott nicht genauso ist: Man schaut nach -- und
siehe da, da ist kein Gott. Wenn dieser Gott im Himmel
ist, so konnte mir noch keiner die Koordinaten nennen, wo
ich mein Fernrohr hinrichten muss. |
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Robert H., 31 |
@ Pia Zeller
<<Warum gebt ihr Gott für das Schlechte die Schuld und
nicht Satan? (...) Genauso wie er uns einzureden versucht,
dass Gott nicht existiert und/oder er böse ist! Schon mal
daran gedacht?>>
Ja, schon mal daran gedacht. Aber dann hätte Ihr seltsamer
'Satan' auch einen Teil der Welt mitgeschöpft oder quasi
eine Konkurrenzschöpfung in der Nachbarschaft eröffnet.
Mich stört gar nicht, daß die Welt oft böse, kalt und
gemein zu ihren Geschöpfen ist, sondern, daß Gott sie so
GEMACHT hat, daß sie überhaupt so sein KANN. Oder steht in
Ihrer Bibel, daß der Teufel mitgeholfen hat? Nein? Dann
muß auch alles miese und gemeine in der Welt von Ihrem
Gott stammen. Soviel dazu.......
Und da sage ich doch lieber: Es gibt keinen Gott, denn der
wäre ein gemeiner, eigennütziger Sadist mit Hang zur
Perversion und zum Wahnsinn |
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Pia Zeller, 25 |
Ich verstehe nicht
warum immer darüber diskutiert wird, dass Gott so böse
sein soll und die Kriege und Leid verursacht hat. Gott ist
die Liebe! In ihr ist nur Gutes! Und Gott trägt einen
durch das Leid!
Warum gebt ihr Gott für das Schlechte die Schuld und nicht
Satan? Dieser Lügner und Heuchler ist es doch, der Seelen
der Menschen vergiften und Unheil über sie bringt! Genauso
wie er uns einzureden versucht, dass Gott nicht existiert
und/oder er böse ist! Schon mal daran gedacht? |
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Robert H., 31 |
<<Ich bin nicht schuld
an seinem schmerzhaftem Tod. Ich wusste aber, dass er
sterben wurde, warum auch immer. Darum habe ich mich ihm
um so mehr zuerkennen gegeben. Nehme er mich, in seinen
Schmerzen, an, so ist er gesegnet.>>
Aber dann haben Sie Ihren Gott zum perversen Sadisten
erklärt, der einfach zusieht, wenn seine doch ach so
geliebten Geschöpfe leiden und den es eher noch amüsiert.
D.h. wenn ich als Mensch dem Herrn ähnlich sein will, dann
soll ich also einen, der nach einem Unfall im
Straßengraben liegt einfach liegen lassen und wenn sich
jemand darüber beschwert kann ich ihn ja immer noch
abspeisen mit: "oh, Ihr Kleingläubigen, wenn Ihr an mich
glaubt, glaub ich auch an Euch".
Himmel !! Was sind das für christliche 'Werte' - die sind
ja menschenverachtend hoch drei.
Aber muß man sich wundern? Die Bibel ist voll von solchen
stories.
Robert |
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Oswald, 64 |
Ich schaute mit große
Freude wie viele, meist junge Menschen, ihre Gedanken in -
pro oder contra - Gott, äußern. Mein aufrichtiges
Mitgefühl denen, die durch schmerzhafte Erlebnisse, in
Trauer und Zweifeln an Gott getroffen sind. Vielleicht
trösten Sie paar Worte , die ich mal vom Gott vernommen
habe ? Nach dem Lesen von Buch - Nur Gast auf Erden - über
einem Trappisten-Mönch, der als Zuckerkranker, in
schrecklichen Leiden starb, sagte ich ich zum Gott - Gott,
wenn ich so leiden musste um heilig zu werden dann, will
ich kein Heiliger werden. Prompt habe ich die Antwort
vernommen - nicht so , mein Junge. Ich bin nicht schuld an
seinem schmerzhaftem Tod. Ich wusste aber, dass er sterben
wurde, warum auch immer.
Darum habe ich mich ihm um so mehr zuerkennen gegeben.
Nehme er mich, in seinen Schmerzen, an, so ist er
gesegnet.
Das wünscht Euch auch
euer Oswald |
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|
Horst M. Paffen, 56 |
|
"Gott ist mir nicht
begegnet" auf die Weise, dass er sich in seiner noch
gerade von einem Menschen erfahrbaren Mächtigkeit
offenbart, was sicherlich beeindruckend wäre und vom
Glauben oder Nichtglauben an ihn zum Wissen von ihm
führte. Wie sähe es dann aber mit der Freiheit des
Menschen aus, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, was
sich dann vor allem im Handeln an den Mitmenschen zeigte?
Wäre denn dann noch einer so tolldreist-dumm, sich gegen
Gott zu entscheiden? Man stelle sich vor, die Lose in
einer durchsichtigen Lostrommel seien alle offen, also
lesbar. Zöge man dann das Los mit der Niete oder mit dem
Hauptgewinn?... Freiheit ist immer - nicht nur beim
Glauben an Gott - mit einer gewissen Unsicherheit
verbunden. Je mehr Sicherheit, desto weniger Freiheit -
beides zugleich auf gleicher Höhe geht nicht! |
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Anonym, weiblich, 15 |
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da es ihn nicht gibt !!! |
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Alexander Kessler, 26 |
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wie sollte er auch? |
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Michael M. P. Wittmann, 47 |
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da gibt es nichts. Er ist
stets präsent. |
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Donata Frank, 41 |
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Gott ist Intuition. |
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Morelle, 15 |
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Als Kind habe
ich oft gebetet, aber meine Mutter ist immer noch
depressiv und unglücklich mit ihrem gesamten Leben, dass
sie an Depressionen verschwendet hat. Und das musste ich
alles nach und nach verstehen, als Kind, was immer noch
sehr auf mir lastet. Übrigens ist meine Mutter sehr
gläubig. |
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Anonym, weiblich, 20 |
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Er begegnet
mir immer wieder. |
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Bettina Kaeber, 19 |
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... wann denn auch? |
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Anonym, männlich, 64 |
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weil es ihn
nicht gibt. |
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Peter Peteukus, 17 |
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und er ist noch nie jemand
begegnet, weil es noch nie bewiesen wurde, was bei
milliarden von gläubigen sehr unrealistisch ist, eine
behauptung die sich immer wieder eingrentzt ist keine. |
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Kuno Kiefer, 55 |
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Gott ist mir begegnet,
vermeintlich, solange ich daran glaubte, danach nicht
mehr. |
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|
|
Robert, 31 |
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"Ich würd gern mal
wissen, was ihr euch vorstellt, wie Gott sein soll, was
ihr euch von ihm erwartet."
Gar nichts. Damit würde man einen Gott schon wieder
voraussetzen. Genauso kann man die Sieben Zwerge
voraussetzen oder Frau Holle und sich an die klammern,
wenn es einem schlecht geht. Gibt es aber deshalb Frau
Holle?
"Gott hat den Menschen einen
freien Willen gegeben und Sie haben sich eben entschieden,
Krieg zu führen."
Das ist nicht mal der Punkt. Das
Problem kommt erst IM VERGLEICH von Realität (z.B. Kriege)
und dem, was die Bibel predigt an Liebe Gottes. Jemand,
der einen liebt, wird ALLES LEID von demjenigen fernhalten
und wenn er dann noch allmächtig ist, könnte er das ja
besonders gut. Deshalb gibt es keinen Gott - oder er ist
ein perverser, egoistischer Vollidiot, der weit entfernt
von jegicher Liebe ist. Und selbst den müßten Christen
beweisen.
Robert |
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Ulrike, 25 |
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Obwohl ich selbst
Christ bin, bin ich jetzt trotzdem mal auf diese Seite
gehopst, weil ich unbedingt mal wissen wollte, was
Atheisten so denken. Ich finde Eure Herangehensweise
ziemlich ernüchternd. Ich würd gern mal wissen, was ihr
euch vorstellt, wie Gott sein soll, was ihr euch von ihm
erwartet. Da kommen immer solche Sachen, wie "Der 2.
Weltkrieg, was hat Gott sich dabei gedacht?"
Wieso Gott? Gott hat den Menschen
einen freien Willen gegeben und Sie haben sich eben
entschieden, Krieg zu führen. Gott hat den Menschen einen
eigenen Verstand gegeben und erwartet auch von uns, ihn zu
benutzen. Dass manche ihn missbrauchen und andere drunter
leiden, unschuldigerweise, gehört zum Leben wie
Liebeskummer, Tod und Krankheit, denn wir sind nur
unvollkommen.
Aber es ist auch nicht Gottes
Wille, dass wir leiden. Wie stellt ihr euch das aber vor:
Dass er immer eingreift: Soll er dann Tod und Krankheit
abschaffen? Wo soll er denn da aufhören?
Dann zu dem Punkt: "Ich glaube
nur, was ich sehe": Ich nicht, denn was ich sehe, das weiß
ich, das brauch ich nicht glauben. Das Wort glauben
bedeutet, auf etwas vertrauen, hoffen. Nämlich dass ich
aus gemachten Erfahrungen gestärkt herausgehe, Weisheit
sammle und weitergeben kann. Man kann in einer Situation
noch nicht die Erfahrung von hinterher haben, deshalb kann
ich Gott in einer schweren Situation noch nicht spüren,
sondern immer nur im Rückblick einer gemachten Erfahrung
heraus, die mich für neue Erfahrungen stark macht. Die
Konfrontation mit dem Tod zwingt mich zum Beispiel über
die begrenzte Lebenszeit nachzudenken und sie sinnvoll zu
nutzen. |
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Klaus Morbach, 49 |
Die Sache mit Gott ist
für mich immer noch nicht abgeschlossen, schwierig
schwierig.
Komisch, immer wenn ich Gott zu verstehen versuche, fallen
mir die 60 Mill. Tode vom 2 Weltkrieg ein. Der 2 Weltkrieg
ist nur eine Sache von Vielen, doch ich musste viel
darüber lesen, um Gott besser verstehen zu können. Die
Flucht im Winter 1945 aus Ostpreußen hat mich besonders
beeindruckt, Menschen, die mit dem Krieg nichts zu tun
hatten. Was diese Menschen erlebt haben, kann man kaum in
Worte fassen. Unter den Gläubigen wird das Leiden zu
oberflächlich beschrieben, doch wer sich intensiv damit
befast, muss sich zwangsläufig die Frage stellen, was hat
sich Gott dabei gedacht?
Wir können doch nicht immer nur von Verdrauen und
Barmherzigkeit sprechen, wenn das Grauen nicht mehr zu
begreifen ist. |
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Angela-Maria, 38 |
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...kann ich so nicht sagen.
In der Messe sagen wir doch immer "Herr ich bin nicht
würdig, dass du eingehst unter mein Dach aber sprich nur
ein Wort und meine Seele wird gesund"...zu mir hat er noch
nie gesprochen, ich bin jetzt schon lange psychisch krank
und verliere langsam die Hoffnung, dass er meine Seele
gesund macht. |
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Sandrine Gehriger, 14 |
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Nein. Aber ich denke, ich
könnte alle Schicksalsschläge oder Zeichen des Glücks mit
Gott erklären. Möchte ich aber nicht. Ein Paar solche
Dinge sind mein Verdienst, andere überlasse ich dem
Zufall. |
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Christian B., 16 |
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So dachte auch ich oftmals,
aber jetzt bin ich der Überzeugung das Gott existiert. Wen
Gott liebt, den lässt er halt auch mal die Tiefen des
Lebens spüren. Und wer Leid erfahren hat, weis auch Genuß
mehr zu schätzen. Ein Leben mit Jesus ist definitiv ein
besseres, denn dadurch habe auch mehr Selbsterkenntnis
gewonnen. Die geniale Evolution kann doch nicht durch
Zufall geschehen sein. Sie ist Teil eines Plans! |
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Anonym, männlich, 34 |
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Wie auch? Es gibt keine
Götter. |
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Ursula Mohr |
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Gott interessiert sich nicht
für mich. |
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Anonym, männlich, 18 |
Das Wort Gott hat
etwas sehr abstraktes an sich. Sämtliche
Personalisierungen wie sie in den Religionen welcher Art
sie auch immer seien mögen vorkommen, sind da auch kein
hilfreiches Konstrukt. 'Gott' ist etwas was in einem
derartigen Maß von meiner Umgebung entfernt, dass eine
Begegnung sehr seltsam wäre.
Kreuze, Kruzifixe, Kettchen mit religiösen Symbolen und
ähnliches läuft mir zwar tagtäglich über den Weg, aber
Gott? Beim besten Willen nicht. |
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Anonym, männlich, 15 |
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Da mir Gott noch nie
begegnet ist habe ich Angst das, dass leben nach nem Tod
nich exestiert. Ich habe angst dass ich die leute die ich
liebe nicht mehr wieder sehe. Doch ich werde immer an gott
glauben. Der gedanke zerfrisst mich von tag zu tag
innerlich, doch ich gebe nicht auf. Mein Glaube ist härter
als Stein. Heller als dass licht und größer als dass ganze
universum. Obwohl ich gott nie gesehen habe liebe ich ihn
wie meine mutter. |
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Sara Engelt, 19 |
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Ich glaube schon, dass es
irgendwas geben muss. Wie soll denn das Universum
entstanden sein. Aber ich glaube nicht nur an den einen. |
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Stefan Battenfeld, 31 |
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falls damit 'der' Gott
gemeint ist. Das Wort 'Gott' allerdings schon. So besteht
es z.B. aus vier Buchstaben. Siehe Artikel unter 'Gott
existiert für mich nicht...' |
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Anonym |
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warum reden
alle menschen von Jesus wen sie von GOTT sprechen? |
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Anonym, männlich, 42 |
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als ich noch der Ansicht
war, ihn in der Bibel finden zu können. Man sollte dieses
alte Buch nicht überbewerten. |
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Wolfgang Bastian, 64 |
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Es gibt tausende Götter!
Welcher Gott ist denn nun wirklich gemeint? Jeder versteht
unter Gott etwas anderes, selbst die Gelehrten! |
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Dennis S., 28 |
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...wie auch, er existiert ja
nur in der Einbildung... |
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Anonym, weiblich, 66 |
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gott ist mir in meiner
krebskrankeit begegnet. |
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Armin, 25 |
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...er hat sich mir
tatsächlich nie offenbart. und da so viele Menschen
behaupten, sie hätten diese Offenbarung, wobei sich diese
Behauptungen oft stark widersprechen, verharre ich in
vorsichtiger zurückhaltung und warte still darauf, dass
Gott sich offenbart... wenn er denn will! |
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F. E., weiblich |
Ich finde es
ehrlich gesagt einfach nur lächerlich, wenn Menschen
behaupten, sie glaubten nicht an Gott, weil die
Naturwissenschaft gegen ihn spräche, weil es keinen Beweis
für seine Existenz gäbe. Schon allein darin liegen doch
10000 Widersprüche vor. Ich könnte jetzt meine Bibel aus
dem Regal suchen und Dinge zitieren wie "Selig, die nicht
sehen und doch glauben". Aber mehr als "fromme
Bibelsprüche" müssten diese Menschen doch der - völlig
korrekten - Aussage Gehör schenken, dass es keinen Beweis
GEGEN die Existenz Gottes gibt!!!!
Im Übrigen widerspricht die Naturwissenschaft einer
Existenz Gottes in keiner Weise - sie unterstützt die
Wahrscheinlichkeit dieser noch. Wie soll denn etwas so
Großartiges wie das All entstehen? Wie soll denn Leben
entstehen aus dem Nichts? Doch wohl nur durch Gott!
Begegnen wir nicht überall, wo wir der Unfassbarkeit
begegnen, wo wir an die Grenzen unseres Denkens stoßen,
ihm? |
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Anonym, weiblich, 34 |
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Religionsstifter wie Jesus
oder Buddha tauchten zu chaotischen Zeiten auf, in denen
die Leute unzufrieden mit dem waren, wer sie regierte und
wie sie leben mussten. Jesus und Buddha überraschten mit
revolutionären und neuartigen Denkansätzen und fanden
Anhänger. Nach zwei oder drei Jahrhunderten wurden sie für
Gott gehalten und angebetet, obwohl sie selbst
wahrscheinlich ziemlich entsetzt darüber gewesen wären.
Haben wir nicht wieder so eine Zeit, die schreit nach
einer Wende? Wer wird diesmal unser Führer? (Führer!!!) |
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Magnus Kerkloh, 26 |
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aber er ist anderen Menschen
begegnet, deren Zeugnisse verschiedenster Art für mich so
glaub-würdig und überzeugend sind, daß ich darauf hin an
Gott glaube - bei allen Zweifeln, die natürlich auch immer
wieder auftauchen... Besonders beeindruckt hat mich in
diesem Zusammenhang das Buch von André Frossard "Gott
existiert. Ich bin ihm begegnet". Ich würde Gott auch
gerne persönlich "erfahren", aber dies ist bislang leider
noch nicht geschehen. Naja, aber vielleicht gewährt er mir
ja diese Gnade noch... |
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Anonym, weiblich, 32 |
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jedenfalls kein biblischer
Gott noch sonst eine personifizierte höhere Macht. |
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Stefan Lehmann, 22 |
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Stimmt nicht. |
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Christian Dittmann, 49 |
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Nein, ich habe es nur nicht
immer richtig erkannt. Er ist mir oft begegnet. |
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Anonym, männlich, 58 |
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Nie von Angesicht zu
Angesicht und manchmal verzweifele ich fast daran an ihn
zu glauben! Aber nicht an ihn zu glauben ist wie der
Zustand einer Blume ohne Erde. Nicht das Absolute ist die
Ursache des Dahinwelkens, sondern die absolute
Entwurzelung. Zu dieser Überzeugung bin ich in den vielen
Jahren meiner Suche nach Gott gekommen. |
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Anonym, weiblich, 35 |
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leider habe ich ihn noch
nicht persönlich kennen gelernt zumindestens wissentlich.
Bin eigentlich auf der Suche das er sich mir einmal zu
erkennen gibt. |
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Anonym, weiblich, 17 |
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meine gedanken sind in
einem Lied gut zusammengefasst:
ich kanns nicht mehr ertragen,
dass ein so liebenswerter mensch wie du wenig ahnung von
dem glauben hat,
der die liebe schenkt und die rettung noch dazu.
deshalb will ich dir was erzählen,
dich nicht quälen,
dir keine zeit stehlen,
ich will nur, dass du weißt was ich mir wünsche:
ich wünsch mir, dass du weißt,
dass gott dich liebt und immer bei dir ist.
wie du auch immer heißt: er ist der, der dich niemals
vergisst.
ich wünsch mir, dass du weißt du bist wertvoll genauso wie
du bist.
ich wünsch mir, dass du s weiß und nie mehr vergisst!
woher sollst du denn wissen, dass
gott dich liebt, wenn es dir keiner sagt?
woher sollst du denn wissen, dass gott sich kennt, wenn
auch das dir keiner sagt?
deshalb will ich dir was erzählen,
dich nicht quälen,
dir keine zeit stehlen.
ich will nur, dass du weißt was ich mir wünsche:
ich wünsch mir, dass du weißt,
dass gott dich liebt und immer bei dir ist.
wie du auch immer heißt: er ist der, der dich niemals
vergisst.
ich wünsch mir, dass du weißt du bist wertvoll genauso wie
du bist.
ich wünsch mir, dass du s weiß und nie mehr vergisst!
hey, ich bin so dankbar, dass gott
mich so sehr liebt! ich kann mir nicht vorstellen, dass
jemand sein leben opfert, um meines zu retten - jesus hat
es getan, auch für dich! und er ist vom tod auferstanden!!
er mir den einizigen halt in meinem leben gibt, auf den
ich mich für alle zeiten verlassen kann! ich wünsche dir
auch diese erfahrung! wenn du von der kirche enttäuscht
bist, dann ist das verständlich. die kirche ist nicht so,
wie gott sich seine gemeinde vorstellt! ABER die kirche
ist nicht gott! ich bin mir sicher, dass gott nicht
begeistert davon ist, was in der "Institution Kirche"
abläuft. gott ist anders, aber woher sollst du wissen, wie
gott ist, wenn du dich nicht auf ihn einlässt? niemand
kann über etwas urteilen, wenn er nie erfahrungen damit
gemacht hat. probier es aus. bete, dass gott sich dir
zeigt - er wird dich nicht enttäuschen, das hast du sogar
schwarz auf weiß in der bibel aufgeschrieben!
alles liebe! |
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Arben Gojani, 35 |
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der lieber
gott ist unter uns jeden tag jede minute jeden schrit die
wir machen ich bin kosovo albaner und moslem ich lebe in
Deutschland seit 1992 am 02.10.2004 habe mein bruder
27j.alt verloren strom schlag 10.000 wolt aber ich glaube
immer wieder an gott was auch immer passieret das ist
gottes wille nach dem tod meines bruders wollte ich nicht
mehr leben aber ich lebe der tag ist geschrieben wan
unsere leben beendet wird wie koenen nur versuchen zur
leben und das beste daraus zu machen er wird uns belohnen |
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Anonym, männlich |
GOTT ist mir begegnet!
Erwartet IHN überall, ER sehnt sich danach, mit euch
zusammenkommen! ER gab für euch SEIN Leben am Kreuz und
hätte es auch für jeden einzelnen von euch getan. ER will
euch alles sein. Es gibt nichts, was ER euch nicht sein
wollte. Sucht IHN in seinem Wort und ER wird euch
begegnen. Sagt IHM, daß ER euch wichtiger als alles andere
in eurem Leben ist und daß ihr IHN als euren persönlichen
Erlöser annehmt, und ER wird alles andere machen! ER wird
euch Kraft sein, euch zeigen, wie ER ist.
Nicht wir selbst leben, nicht wir selbst haben die Kraft,
aus SEINEN Geboten zu leben, sondern ER handelt durch uns,
ER gibt uns SEINE Kraft, wenn wir IHM sagen, dass ER
wichtiger als alles andere in unserem Leben ist und dass
wir SEIN Opfer und SEINE Liebe annehmen. ER schenkt uns
dann alles: Gebete, Liebe, Freunde, die Vergebung der
Suenden und vor allem SICH SELBST. Glaubt es nur, es ist
wirklich wahr! |
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Jürgen Schneider, 40 |
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- das Wort "Gott" ist für
mich bedeutungslos. |
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Keine Namensangabe, 53 |
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wenn wir die Augen öffnen
begegnet uns in jedem Menschen ein Gott. |
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Bettina T., 40 |
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so viele Menschen, die
bewegt sind von dem, was sie Gott nennen, sind auf diesen
Seiten zu finden. Gott - ja oder Gott - nein, so viele
Suchende nach wirklichen Erfahrungen, nicht nach hohlen
Worten, nach wirklichem Erleben, das Gott heißt. So sehr
suche ich in unserer Kirche, in unserer Religion nach
begehbaren Wegen zur Gotteserkenntnis, nach dem: "wie"
geht es zu Gott?, wie geht es, in der Tiefe zu finden?,
nicht Intellekt, nicht Bibelworte, sondern eigenes
Erleben?, zum Erleben, zum Erwachen?, wie? Nach langem
Abwenden vom Christentum und langer Suche in anderen
Religionen stelle ich fest: Erwachte sprechen überall das
Gleiche, in jeder Religion, scheint wirkliche
Gotteserfahrung gleich zu sein, für Jesus wie für Osho wie
für viele andere, die von existentieller Gotteserfahrung
sprechen, auch "sogar" im Christentum gibt es sie, die
radikale Gotteserfahrung, möglich für jeden, für
mich, jetzt --- dieses Projekt, diese Seite ist sehr
schön, Platz für Menschen, sie ihre Suche ausdrücken, die
Sehnsucht, das Tiefste und Wirklichste zu finden. |
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Alexander Schratt, 42 |
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weil es ihn nicht gibt. Er
ist eine Einbildung des Menschen. Wahrscheinlich aus der
Angst heraus, dass es nach dem Tod keine Existenz mehr
gibt. |
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Tommy Casagrande, 20 |
weil es ein kultischer
Glaube ist, den man wissenschaftlich nicht beweisen kann.
Nur was man beweisen kann, kann auch existieren. Nur was
man messen kann, kann existieren. Gott ist ein
Hirngespinst und längst überliefert. Gott ist tausend
Jahre alt und stammt aus einer Zeit in der es noch keine
aufgeklärte Wissenschaft gab. Die Menschen sahen
Naturereignisse und wollten Erklärungen. Da sie keine
wissenschaftlichen Antworten fanden, haben sie gedacht,
dass etwas übersinnliches an alledem Schuld sein muss und
so wurde Gott als übersinnliches erfunden. Gott ist nicht
beweisbar und genau darum ist es fatal eine Welt auf
Glaubenspunkten aufzubauen. Wenn jemand nicht an Gott
glaubt und damit liegt er richtiger als jemand, der daran
glaubt, wird er von Gottesgläubigern ausgegrenzt und
vernichtet. Umgekehrt hingegen wird kein Atheist einen
Gottesanbeter vernichten obwohl er an etwas nicht
existentes glaubt, insofern der Gläubige seinen Glauben
privat als Hobby ausübt und zwar ohne andere bekehren zu
wollen.
Eine Welt auf einen Glauben aufzubauen ist eine Diktatur,
die sich nach okkulten Hokuspokus unterwirft. Ich
unterwerfe mich keinem.
Es lebe die Freiheit ! Nieder mit der Diktatur ! Nieder
mit den Zwängen ideologischer Moralvorstellungen ! Es
sterbe die Ideologie !! |
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Sabine Stuth, 38 |
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, bin mir aber nicht mehr so
sicher. |
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Andreas, 31 |
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oder ich habe es nicht
gemerkt. Wo bist Du ? |
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Jens, B., 37 |
nicht direkt, aber
indirekt , glaube ich, schon, so z.B. in der Natur, in der
Schönheit der Natur, in der Liebe zu meiner Frau und in
der Liebe zu meiner Tochter. Gefühle wie Liebe, die so
stark sein können, sind meines Erachtens göttlichen
Ursprungs. Hier spüre ich eine Kraft, die unglaublich groß
und nicht zu erfassen ist.
Noch eine Frage, die zu Gott führt: Was ist hinter dem
Weltraum? Wir wissen, der Weltraum dehnt sich ständig aus,
aber was ist denn eigentlich dahinter? Wir sehen, dass es
noch viele physische Dimensionen gibt, über die wir nichts
oder wenig wissen. Also gibt es auch die göttliche
Dimension. Daran glaube ich. Nicht aber an den Bibeltext
Wort für Wort, der ein historischer Text ist, kein
heiliger Text - für micht - der unmittelbar von Gott
kommt. Natürlich habe ich größten Respekt vor dem neuen
Testament (vor dem alten eher nicht) aber: Wenn man die
Menschen das lehrt, was die Theologiestudenten lernen,
dass - so meine ich - das NT ein historischer Text ist und
nicht wörtlich zu verstehen ist und man somit die
christliche Grundlehre vermitteln würde, würden mehr
Menschen glauben. |
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Anonym, männlich, 22 |
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Mir ist noch kein GOTT
begegnet. Wenn ja, dann hätte ich ihn freundlich gegrüßt
und ihn vielleicht zu einer Limo eingeladen. |
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Matthias Lehner, 23 |
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, weil es ihn meiner
Auffassung nicht gibt, und alles was wir wahrnehmen und
der Grund warum wir es wahrnehmen mit Hilfe der
Naturwissenschaften erklärbar ist oder irgendwann
erklärbar wird. |
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Jürgen Naarmann, 48 |
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wenn ich in einer Kirche war
in der die Tür verschlossen war, denn Gott hat keine
Kirchen gewollt, in die man nicht hinein sehen kann. Der
Exzess ist, dass es Kirchen gibt, für die man Eintritt
bezahlen muss und die zugeschlossen sind. Wir sollten uns
die Frage stellen: "Was würde Jesus Christus sagen, wenn
er mit uns über die Nutzung und den Gebrauch der Kirchen
sprechen würde". |
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Anonym, männlich, 25 |
Ich frage mich, warum einige
Menschen der Meinung sind, dass Gott die Ursache ist
für Krieg, Elend, Armut..., alles was schlecht ist auf der
Welt, alles was nicht nach Menschen Plan läuft. Eigentlich
sind wir die Täter, die eigene Schuld auf die Schuhe von
Gott schieben wollen. Menschen missbrauchen die Religion,
um Krieg zu führen, um zu Macht und Reichtum zu gelingen.
Aus Geiz und Gier versucht doch jeder das Beste für sein
Leben zu machen, aber nur für sein eigenes Leben allein.
Eigentlich haben wir alle genug zu essen und niemand muss
verhungern, wenn wir uns bemühen würden, an anderen zu
denken. Wieviel haben wir das Geld für sinnlose Sachen
ausgegeben, für Kriegindustrie, für übermässiges
Konsummittel.. während andere Leute auf der Welt wegen
Hunger sterben müssen.
Wenn jemand an Gott glaubt, dann versucht er nicht durch
Wissenschaft, Technik, Verstand... sein Glaube zu
beweisen, sondern allein durch sein Herzen.
"Richtig sieht man mit dem Auge, das Wesentliche ist für
das Auge unsichtbar" hat mal der franz. Schriftstelle
Saint-Exupery gesagt. Oder hat mal jemand versucht, die
Liebe von den Eltern oder seinem Lebenspartner zu
beweisen?? Ich denke, es gibt viele Dinge, die nicht
bewiesen werden kann. Entweder glaubt man oder glaubt man
nicht. Ich glaube an Gott und seine Liebe, Gerechtigkeit
und Treue.
Aus Glaube an Gott und mit Hilfe von anderen Gläubigen
werden wir die Welt verändern, auch wenn es am Anfang nur
ein Tropfen auf dem heisen Stein ist, aber viele andere
Tropfen werden dann folgen. |
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Carsten Hartmann, 35 |
Lieber Heinz Vössing,
Sie sprechen mir aus der Seele. So sehr, daß mir das "Sie"
so unpassend erscheint, als siezte ich meinen Bruder.
Ich erlaube mir Ihren Text kurz zusammenzufassen:
Jesus hat es vorgemacht, versuche zu verstehen wie er es
gemacht hat und versuche dann es einfach nachzumachen -
und gib Dir Mühe dabei.
Sind Sie einverstanden ? Vielleicht gelingt es uns in
Kontakt zu treten, mir scheint meine Suche ähnelt der
Ihrigen.
Alles Gute,
Carsten Hartmann |
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Anonym, männlich, 32 |
Kann man so sagen,
Gott ist mir bisher noch nicht begegnet.
Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der zwar jeder
theoretisch getaufter Christ war, aber praktisch waren wir
einfach nur eine Ansammlung von Ungläubigen.
Religion und Gott spielten einfach keine Rolle im
Familienleben. Die Kirche wurde nie besucht, nichtmal zu
Weihnachten oder zu Ostern.
Meine erste Begegnung mit Religion und Gott hatte ich dann
in der ersten Klasse der Grundschule.
Ich fragte mich etwas verwirrt, was dieser Gott sei, über
den die anderen sprachen.
Nach und nach verstand ich das Konzept von Gott, Kirche
und Religion etwas besser, aber bis heute verstehe ich
nicht, was andere Menschen meinen, wenn sie sagen, daß sie
mit Gott sprechen oder ihm gar begegnet sind.
Ich kenne ihn nicht.
Wenn ich nicht mit gläubigen Menschen in Kontakt gekommen
wäre, die Welt also frei von Gläubigen wäre, so vermute
ich, daß ich mir nicht einmal Gedanken über ein höheres
Wesen machen würde.
Vielleicht sind die Hirne von Atheisten einfach anders
verdrahtet als die von Gläubigen. |
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Philipp, 26 |
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Ich glaube, dass die
Fähigkeit, die Existenz eines übernatürlichen Wesens zu
spüren, eine Funktion des Gehirns ist und somit bei
Menschen unterschiedlich ausgeprägt sein kann. So wie
Menschen unterschiedlich humorvoll, liebesfähig oder für
Kunst zugänglich sind. Es liegt an der Struktur des
Gehirns jedes Einzelnen. Daher mehr Respekt für Menschen,
die von sich behaupten, sie spüren da nichts. |
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Alisha |
hallo Toni Kleinert,
ich denke Gott kann man nur begegnen wenn man betet, ihm
seine Bitte vorträgt und fest daran glaubt, dass er sie
hören wird. Gott begegnest du auch in dem du die Bibel
liest oder bzw. auch dich einer christlichen Gemeinde
anschließt, die dir beim Verstehen der Bibel hilft. |
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Toni Kleinert, 16 |
Hallo Sie!
Mein Name ist Toni Kleinert, und ich bin 16 Jahre alt. Ich
würde gerne mal Gott kennenlernen, leider habe ich noch
nie ihn gesehen, und jetzt möchte ich bitte Kontakt zu ihm
haben, denn ich möchte ihn eine Bitte anvertrauen! Aber
wie kann ich Kontakt zu Gott haben bzw. wie kann ich ihn
begegnen?
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sie mir
weiterhelfen können, und mir eine E-Mail auf meine Frage
zurück schreiben!
Danke und alles Gute ihnen ihr Toni Kleinert! |
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Alisha, 50 |
Wann erhört Gott Deine
Gebete nicht?
Wie begegnet Gott jemanden. Tut er dies nicht, in dem er
seine Gebete erhört? |
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Anonym, männlich, 15 |
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Ich habe in meinem Leben
bisher noch keine Indizien und erst recht keine Beweise
für die Existenz eines Gottes gefunden. |
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Anonym, weiblich, 15 |
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bis vor gut einem Jahr. Vor
diesem einem Jahr war ich nichts mein Leben hatte keinen
Sinn! Doch dann rief mich Gott zu sich. Und das war das
beste was mir in meinem ganzen Leben passiert ist! |
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JS, weiblich, 14 |
weil es ihn
wahrscheinlich nicht gibt. Warum würde es sonst all dieses
Leid und den Schmerz in unserer Welt geben? warum würden
menschen sich sonst gegenseitig ermorden und quälen? wie
käme sonst jemand auf die idee ein zwölfjähriges mädchen
zu entführen und vergewaltigen? wenn menschen von gott
erschaffen worden wären warum tun sie dann diese dinge?
gott wird als vater der menschen gesehen, wieso hat er
seine kinder nicht gerechtigkeit gelehrt? wieso hat er
ihnen nicht beigebracht, dass es falsch ist andere so zu
misshandeln? ich kann es einfach nicht vertsehen.
ich weiß nicht ob ich an gott glauben soll oder nicht.
irgendwas im leben muss einem halt geben können, man
braucht jemanden an den man sich wenden kann, da kommt
gott genau richtig. doch wenn es ihn nicht gibt, wer hat
ihn dann "erfunden"? wie kam jemand auf die idee diese
lüge in die welt zu setzen?
um an gott zu zweifeln muss ich mir nicht mal die ganze
menschheit ansehen, mein nähestes umfeld reicht aus. sogar
ich alleine schon.
ist der tod eigentlich die erlösung?
wieso hat gott adam und eva aus dem paradies vertrieben?
wurde eva nicht von der schlange überredet den apfel zu
essen? was hatte die schlange dort zu suchen, warum
vertrieb gott nicht dieses böse geschöpf, bevor es etwas
anrichten konnte? er sieht doch alles.
und außerdem... eva wurde überredet... sie hat also nicht
die vollkommene schuld. und: LEHRT NICHT GOTT SELBST
VERGEBUNG?
lg
JS
ich würde mich über eine antwort des autoren freuen. |
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Hedi, 54 |
Ich glaube an das Wort
Gottes, welches in der Bibel niedergeschrieben ist. Nun da
heißt es sinngemäß " wenn 2 Menschen um das gleiche
bitten, dann wird es Gott erfüllen.
Ich habe eine Skoliose und bitte Gott darum, daß sich
meine Skoliose gerade wird.
Würden Sie mit mir darum beten?
Hallo Hedi,
so ganz genau weiß ich nicht, was eine Skoliose ist, ich
vermute eine Verkrümmung der Wirbelsäule, die Ihnen
wahrscheinlich schwer, schwer zu schaffen macht. Krankheit
und Leid gehören zu den Dingen, die es manchmal fast
unmöglich erscheinen lassen, den Verheißungen des
barmherzigen Gottes zu trauen. Andererseits berichten
viele Menschen davon, dass ihr Leiden alles andere als
sinnlos war, ja dass sie dadurch gereift sind und auch
Kraft und Mut empfangen haben. Dies hat sicher etwas mit
dem Geheimnis der menschlichen Existenz zu tun, die es
ohne die Erfahrung ihrer Grenzen nicht gibt.
Ich will mich gerne im Gebet mit Ihnen verbinden, und mit
Ihnen hoffen, dass Ihre Erkrankung für Sie erträglich wird
oder Sie durch eine Operation Linderung oder Heilung
erfahren, Krummes "gerade wird".
ALLES GUTE! -
Bernhard Riedl |
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Jörg Weigel, 61 |
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nein, die Menschen sind mir
begegnet. Und ich weiß, dass ich Gott nie begegnen werde,
da ich das alles für reinen Mummenschanz halte.
Mummenschanz aus dem Mittelalter der Pfaffen und
Pharisäer, die Macht über Menschen ausüben möchten. Das
Erstaunliche ist für mich, dass sich das bis in das 21.
Jahrhundert behauptet hat und sicher noch weitere 21
Jahrhunderte andauern wird. Warum sind wir Menschen nicht
selbstbewusst genug und akzeptieren unsere Existenz so wie
sie ist Und leben glücklich, friedfertig und gut
miteinander? Der Glaube an die Götter, sei es Gott, Allah,
Buddah, Zarastro, Manitou, etc. hat den Menschen sicher
viel Gutes gebracht jedoch mehr Elend und Tod, wie wir es
heute im Terrorismus sei es in Irland, Afghanistan, Irak,
Sudan oder sonst wo erleben. |
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Julika-Janina Wulf, 19 |
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als es mir gut ging. Doch er
verschwand und seither bin ich einsam... |
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Joseph Sebaldus, 37 |
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Da bin ich mir nicht sicher.
Manchmal glaube ich schon daran. Aber das ist ganz sicher
nicht der Gott der Bibel. |
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Anonym, weiblich, 34 |
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der eine Gott
ist mir nicht begegnet, aber vielleicht begegnen wir einem
der "Götter", wenn Sie mit ihrem Raumschiff auf der Erde
landen. Vielleicht nehmen Sie sich dann wieder mal ein
paar schöne Menschentöchter? 1. Mose 6.1 |
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SDGm, 20 |
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bis ich ihn kennen gelernt
habe. |
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Falk Bender, 20 |
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und wird es auch nie, weil
er meiner Ansicht nach nicht existiert. |
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Anonym, weiblich, 54 |
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Ich bete und bete und hoffe und
hoffe,
dass Jesus Christus in mein Leben tritt. Mein Gefühlsleben ist total durcheinander, ich dachte bereits daran, dass es gut wäre wenn jetzt mein Leben zu Ende wäre.
Es heißt, dass Jesus Christus Kranke heilen kann. Und
am Anfang steht sein Wort. Wieso gibt er keine Hilfe wenn man ihn bittet, was
mache ich falsch. Bin ich blind, sehe ich die Güte und Liebe Gottes nicht. Ich
bitte ihn auch darum, dass er mir Vertrauen gibt in
seine Liebe und Güte, da ich fürchte, dass ich mich von ihm abwenden könnte.
Guten Tag,
Für Ihre Mail danke ich Ihnen, auch wenn sie mich in
Besorgnis versetzt. Gerne würde ich Ihnen persönlich
antworten, habe allerdings nicht Ihre Email-Anschrift.
Bitte teilen Sie diese mir mit, ich behandele sie absolut
vertraulich.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Höbsch |
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Marco, 21 |
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ein weiterer grund nicht zu
glauben oder |
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Anonym, weiblich, 21 |
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Ob mir Gott begegnet ist-
gute Frage. Es gab eine Zeit, da dachte ich ja. Es gab
Zeiten, da fragte ich mich, ob ich mir alles nur
eingebildet hätte. Eine endgültige Antwort habe ich nicht
gefunden. |
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Michael, 18 |
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kann mich zumindest nicht
dran erinnern |
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The Crow, 25 |
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da ich ihn nicht sehen will! |
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Anonym, weiblich, 54 |
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oft habe ich gott um hilfe
oder beistand gebeten. vielleicht habe ich falsch gebetet,
da ich immer für die verwirklichung eines konkreten
wunsches( es ging nie um meterielle Dinge, sonder immer um
intensive Gefühle) gebeten habe. Ob gott mir zur seite
stand weiß ich nicht, nur habe ich mich in meiner
verzweiflung oft alleine gefühlt. |
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Anonym, weiblich, 16 |
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Noch nie!! Außerdem wäre das
ein schlimmer Gott, der solche Sachen wie Krieg und Terror
geschehen lässt. |
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Sebastian Schrottenbach, 17 |
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weil ich bisher nie
das bedürfnis hatte ihm zu begegnen. |
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Harry Wagner |
Zum Problem der
Schöpfung...
...und es würde auch nichts ändern, es sei denn er wirkte
gegen meinen Willen.
Es mag einen Christen vermessen erscheinen, dass ich
"meinen Willen" hier so sehr betone, aber für mich ist
erdie Quintessenz meiner Existenz und Koexistenz mit
meinen Mitmenschen.
Ich bin Atheist, obwohl es mir mit wissenschaftlichen oder
philosophischen Mitteln logischerweise unmöglich sein
dürfte, die Nichtexistenz Gottes zu beweisen. Es macht für
mich schlicht und ergreifend keinen Unterschied, ob Gott
existiert oder nicht.
So gesehen entspringt mein Atheismus eher einem
irrationalen Gefühl resp. einem skeptischen Instinkt. |
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Trude, 35 |
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leider noch nicht aber
vielleicht kann mir jemand suchen helfen. |
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Tine, 23 |
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Kein Wunder, ich bin
ostdeutsch. |
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Anonym, weiblich, 35 |
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Doch ich suche Ihn! Finde es
traurig das ich Ihn leider noch nicht persönlich kennen
gelernt habe. |
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Anonym, männlich, 56 |
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denn ich bin nicht so
arrogant, das zu behaupten. |
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Anonym |
Nie? oder hab ich es nur
nicht gemerkt?
Gott existiert in jeder Blume, in mir und dir! DU bist
nicht umsonst da, ich auch nicht, machen wir was draus!
Oder? |
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Thomas Kesselring, 41 |
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bis ich 40 Jahre alt(?) war
ist er mir jeden Tag begegnet! Mit 40 1/2 habe ich ihn
verstanden. |
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Kacar |
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den gott kann man nicht
sehen, weil er unsichtbar ist. |
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Fritz Kronberg, 63 |
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wie auch ? |
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Beate Menzel |
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weil ich ihn nie gesucht
habe, weil er eine wenn auch verständliche Erfindung von
Menschen ist, die angesichts des Todes auf verzweifelter
Suche nach einem Sinn sind. |
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Anonym, männlich, 15 |
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denn eine Gestalt, die nur
in der Phantasie der Menschen existiert kann jemanden
nicht begegnen. |
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Anonym, männlich, 24 |
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das stimmt. aber was heißt
das schon. wie soll mir gott begegnen? |
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Anonym, männlich, 32 |
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oftmals in einer hartherzig
erscheinenden Kirche. |
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Wolfgang Aurbach, 71 |
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Das klingt unwahrscheinlich,
aber man kann es sich wohl einreden. |
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Anonym, männlich, 19 |
Die moderne
Bibelforschung hat fast alle Dogmen und den Katechismus,
der auf Jesus begründet ist, als Legende entlarvt.
Sogar die Mehrzahl der katholischen und evangelischen
Exegeten (Bibelforscher) ist sich inzwischen über
folgendes einig:
1. Jesus ist nicht wirklich auferstanden. Die Apostel
hatten lediglich Visionen von Jesus nach dessen Tod. Des
weiteren war den Jüngern gar nicht bekannt, wo Jesus
begraben wurde. Sonst wäre dieser Ort sicherlich nicht so
einfach vergessen worden, sondern heute ein Wallfahrtsort.
2. Maria war keine Jungfrau. Sogar in der Bibel ist die
Rede davon, dass Jesus Brüder hatte.
3. Jesus hielt sich selbst nicht für den Sohn Gottes. Das
haben lediglich die Evangelisten behauptet.
4. Jesus verstand seinen Tod nicht als Sühnetod für die
Menschen. Dies wurde ihm nachträglich in den Mund gelegt.
Folglich sind auch die Ereignisse des Abendmahls Legenden.
5. Die Bergpredigt ist lediglich eine Komposition des
Evangelisten Matthäus aus verschiedenen angeblichen
Aussagen von Jesus und einer netten Geschichte "drum
herum".
6. Jesus wurden nicht in Bethlehem sondern in Nazareth
geboren (->Jesus von Nazareth). Bethlehem wurde lediglich
später als Geburtsort genannt, weil es schon vor Jesu
Geburt hieß, dass der Messias in der Stadt Davids, nämlich
Bethlehem geboren werden wird.
7. Das "Fegefeuer" ist eine Erfindung von Theologen aus
dem Mittelalter.
und so weiter und so fort...
Ich könnte fast endlos so weitermachen und möchte nochmals
betonen, dass dies keine Behauptungen von mir sind,
sondern die Meinung der Mehrzahl der Bibelforscher. Ich
frage mich wie diese christlichen Bibelforscher überhaupt
noch an irgendetwas glauben können, nachdem der
christliche Katechismus (Glaubenslehre) schon fast
komplett widerlegt wurde.
Des weiteren finde ich es fast schon unverschämt wie ein
"normaler" Christ in der Kirche zum Narren gehalten wird,
indem ihm Dinge erzählt werden, die die christliche Elite
schon längst nicht mehr glaubt!
Auch in Jesus-Filmen werden Ereignisse wie die
Bergpredigt, das Abendmahl und die Auferstehung als
historische Fakten verkauft. Ich halte das für eine
ziemliche Volksverdummung.
Ich würde mich über ein Feedback von Ihnen sehr freuen.
Mich würde interessieren welchen Punkten Sie als
Mitarbeiter der Kirche zustimmen. Ich kann verstehen wenn
Sie das nicht öffentlich tun wollen, ich würde mich auch
über eine e-mail freuen. |
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Heiko, 19 |
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und ich habe mir nie
vorstellen können, wie Gott zu einem im Gebet spricht -
als Gewissen, vielleicht? Oder, weil man dann Gott nicht
bräuchte, als oberste moralische Instanz? Was ist Gott
überhaupt - solange ich das nicht weiß, kann ich auch
nicht sagen, ob er mir schon einmal begegnet ist.. |
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Mark W. Beinker, 35 |
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(dies ist kein Satzanfang,
sondern ein vollständiger Satz, wie auch die
untenstehenden sogenannten Satzanfänge; warum haben Sie es
nicht einfach "Überschrift" genant?) und er ist auch
niemand sonst begegnen. Viele Menschen lassen sich leicht
täuschen, sie wollen glauben, sie wollen, dass das was sie
erlebt haben, nicht zufällig ist. |
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Anonym, männlich, 39 |
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Auf welchem
Kindergartenniveau stellen Sie den hier die Frage nach der
Existenz Gottes? Genau dies ist der Grund, warum ich vor
20 Jahren aus der ev. Kirche ausgetreten bin! Mir hat
stets die kritische Diskussion gefehlt. Allerdings habe
ich in den 90er Jahren mehrfach Vorlesungen in St.
Georgen/ Ffm besucht. Dort gibt es Menschen, die auf
anderem Niveau denken, schreiben und sprechen. |
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Anonym, männlich, 36 |
Das ist der Satzanfang
der mir am liebsten ist. Weil er am aller wenigsten ein
weil erfordert. Mich persönlich stört, dass man glaubt
bzw. nicht glaubt, weil ..... .
Bei mir war es so, ich fragte mich, glaubst Du an Gott.
Ich horchte in mein Inneres und es kam keine Antwort. Hie
und da frage ich mich dann, glaubst Du an Gott? Horche in
mich rein, wieder Stille. Also glaube ich nicht. |
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Heinz Vössing, 72 |
Sehr geehrte Damen und
Herren,
die "ZEIT" vom 22.12.03 erwähnte in dem aufsatz "wie man
in Deutschland glaubt" Ihre internet-seite. Sie rufen dort
jene menschen zum gespräch auf, die nicht oder nicht mehr
an gott glauben. Zu jenen menschen gehöre ich nicht. Ich
glaube - jetzt mehr als jemals zuvor in meinem leben - an
gott, jedoch nicht an jenen, den die
kirchenverantwortlichen mir in ihren lehren vorstellen,
sondern an den gott Jesu, den er mir als vater und guten
hirten vorgestellt hat. Mit anderen worten: ich bemühe
mich, in eigener verantwortung, die gedanken Jesu zu
verstehen,zu verarbeiten und meine schlüsse für mein leben
aus diesem mühen zu ziehen. Dabei habe ich festgestellt,
daß es ziemlich gleichgültig ist, an bestimmte formeln -
z.b. trinität - zu glauben. Für mich ist wichtig, daß ich
mich mit meinen verstandeskräften bemühe, die gedanken
Jesu richtig zu verstehen, und in meinem leben umzusetzen,
jene lebensmaxime, die da heißen: liebe, toleranz,
vergebung,barmherzigkeit. Ich habe erkannt: Jesus war kein
lehrmeister, sondern ein "lebemeister". Die amtliche
katholische religion ist nicht mehr meine religion, Meine
religion ist mein bemühen um das verständnis der worte
Jesu mit allen gefahren des mißverstehens und des irrens,
aber ICH mühe mich und denke nach und lasse nicht andere
für mich denken und ICH verantworte mein tun und nicht
andere. Oder hat Jesus geistige klone gewollt? Warum nur
soll ich bereitwillig annnehmen, was selbsternannte
spezialisten jahrhunderte vor mir mir vorgedacht haben?
Hat Jesus das gewollt? Warum schreibe ich dies alles? :Ich
suche gespräche, denn fast alle angesprochenen weichen
aus, sobald sie merken, hier rüttelt jemand an den "ewigen
wahrheiten". Wer von Ihnen hat den mut? Wieso braucht man
für solch ein tun eigentlich mut?
Bleiben Sie gesund, es grüßt Sie Heinz Vössing. |
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Anonym, männlich, 69 |
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weil mir Gott "als Person"
viel zu eng gesehen ist. Mit dem "Göttlichen" als dem
Geistigen kann ich mehr anfangen. |
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Anonym, männlich, 20 |
Gott ist eine Idee. Im
Grunde eine recht gerissene Erfindung des Menschen.
Man muss sich dazu erst einmal darüber im klaren sein,
dass die Welt in der wir leben Hochkomplex ist. Alles auf
das wir eine Antwort finden fordert nur neue Fragen
heraus. Die Menschheit stand schon immer vor dem Problem
eine einfache und verständliche Antwort auf die
wichtigsten Fragen des Lebens (den Sinn/was kommt nach dem
Tod usw...) zu finden. Das Problem ist, dass sich kaum
jemand damit beschäftigt, wenn es zu kompliziert wird
(sieht man heute ja an der Evolutionstheorie). Erste Folge
ist die Bildung von Stereotypen. Man gliedert die Welt in
Gruppen: Mann-Frau, Groß-Klein, Stark-Schwach, Gut-Böse.
Das ist der Anfang, allerdings können auch diese
Stereotype nicht alle Antworten liefern, also erschuf man
sich die ersten Götter. Anfangs hatte jedes Phänomen
seinen eigenen Gott. Zwischen den Göttern gab es
Beziehungen, Streit und Hass wie bei uns Menschen. Doch
dann wurde die Lage unter den Israeliten, die ebenso
Polytheistisch waren wie alle anderen auch, extremer. Das
Nordreich war gefallen und die Assyrer bedrohten nun auch
Juda. An dieser Stelle der Geschichte tritt, wie man heute
weiß, ein König auf, der sich zur Einigung
Nord-Israelischer Flüchtlinge und Judaäer ein einmaliges
Propaganditisches Meisterwerk austüftelt. Er lässt alle
anderen Götter verschwinden und an deren Stelle bleibt nur
noch er vormalige Wettergott JHWH, unbesiegbar und
allmächtig.
Damit begann die Geschichte des Polytheismus, doch Gott
bliebt trotzdem Menschlich, wie man aus der Bibel erkennt.
Er stand nur über all den anderen Göttern.
"Der Mensch schuf Gott in seinem Bilde" - Ludwig Feuerbach |
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Nika, 42 |
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aber ich weiß, dass er immer
gegenwärtig ist selbst wenn alles über einem
zusammenbricht! |
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Carita Rübschläger, 39 |
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vielleicht habe ich (es,
sie, ihn) nicht bemerkt oder ich wollte es auch nicht
bemerken |
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Petronius Arbiter, 46 |
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... als ich ihn gesucht
habe. |
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Ingrid Decker, 69 |
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Gott begegnet mir im
anderen. ER offenbart sich in uns, in der Natur, im
Kosmos. Wir haben alle das Fünkchen von Eckhardt mit
bekommen, es schlummert in jedem im Verborgenen. Hätten
wir es nicht, könnten wir überhaupt nicht nach Gott
fragen. |
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Michael Esser, 44 |
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... jedenfalls nicht in der
Kirche und nicht in Äusserungen der Kirche in den letzten
zwanzig Jahren. |
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Anonym, männlich, 23 |
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Ich kann weder beweisen noch
widerlegen das es gott gibt, das ist ja die sache mit dem
glauben, es ist wie wein trinken ohne schlucken zu dürfen,
ein, für mich, eher unbefriedigendes gefühl, das wohl in
der natur des menschen liegt. ich bewundere menschen die
sich gott hingeben können, die in ihm sinn und halt
finden, aber ich selbst vermag dies nicht zu können. der
gedanke an gott hilft gläubigen menschen mit ihrer
sterblichkeit umzugehen, sterblichkeit definiert uns, sie
begleitet uns durch unser dasein, und niemand kann mit
sicherheit behaupten was danach kommen mag, gott erlaubt
es vielen menschen weiter zu machen, weiter zu leben. |
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Anonym, männlich, 20 |
Alles was jemals über "gott"
gesagt wurde ist reine Spekulation. Denn Wissen tut es
kein Mensch! Doch egal wie irrrational und unlogisch
manche Gebete zu Gott erscheinen, so geschehen Tag täglich
Dinge die keiner erklären kann.
Mein Leben ist zur Zeit eine reine Talfahrt, aber solange
Hoffnung besteht, kann sich noch alles ändern. Die
Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. |
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Björn Skorge, 21 |
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Weder in physischer noch in
psychischer Form ist mir Gott jemals begegnet. Ich habe
weder direkt noch indirekt in irgendeiner Form etwas von
ihm (ihr?) empfangen. |
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Anonym, weiblich, 26 |
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Ich weiß nicht, ob Gott mir
begegnet ist, denn ich glaube und glaube doch nicht
wirklich. Ich rede mit Gott und bete, und doch bin ich
Zweifler. Die Sehnsucht glauben zu können ist ebenso groß
wie die Angst einer Illusion nachzulaufen. |
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Daniela, 23 |
Gott ist mir oft begegnet...
in jedem Stein in jedem Stück Holz, in jedem lebendigen
und nicht lebendigen Wesen. Aber wieso sollte Gott eine
externe Wesenheit sein, mit eigener Persönlichkeit und
Plänen für die Menschheit?
Ist er - oder besser es - nicht viel mehr die Energie, die
allem innewohnt, der Drang aller Materie zu existieren,
der Drang nach Bewusstsein, nach Leben? Ist Gott nicht
bloßer purer Wille?
Warum erkennt die Kirche das Thomas-Evangelium nicht an,
welches Gott ähnlich beschreibt? Die Schrift, die von
Wissenschaftlern mehrheitlich, wenn nicht einstimmig, als
der wahren Lehre des geschichtlichen Jesu Christi am
nächsten eingestuft wird? Weil sie Angst hat sie würde
überflüssig, wenn wir nicht mehr in Gebäuden und
Institutionen nach Gott suchen, sondern in der
'materiellen' (und damit meine ich nicht Geld) Welt? Warum
sieht die Kirche die Bibel so selten als das, was sie ist,
als Metapher, Inspiration, der Versuch einer moralischen
Anleitung, kreiert von gut meinenden menschlichen Autoren,
die ab und zu wirkliche Ereignisse einfließen ließen,
diese aber auch interpretierten und nicht objektiv
wiedergaben. Warum versperrt sie sich gar davor, dem
geschichtlichen Jesus näher zu kommen?
Warum sind Christen so selten dazu bereit, an Gott mit
Realismus heranzugehen? Man bekommt beinahe den Eindruck,
als hätte in ihren Ansichten Gott mit Realität nichts zu
tun. Er ist für sie einfach nur eine angenehme Idee.
Letztens - als in einem Philosophieunterricht ein
Gottesbeweis durchgenommen wurde - war sogar nur ein
Schüler, der ansonsten atheistisch eingestellt ist, dazu
bereit, diesen 'Beweis' vorerst anzuerkennen; sämtliche
gläubigen Christen weigerten sich: sie wollten nicht
wissen, dass es Gott gibt, sie wollten an ihn glauben.
Das verstehe ich nicht!
Natürlich gibt es Gott - oder etwas, dass man als Gott
bezeichnen kann - es gibt reale Hinweise darauf in dieser
Welt. Nur die Annahme der biblischen Wesenheit Gott, die
den Lauf der Welt planend vorherbestimmt, verstrickt einen
in unüberwindbare Widersprüche. Gott ist der Wille zu
sein. Reicht das nicht? Ist das nicht wunderbar genug?
Alles ist aus dem Nichts entstanden, nur weil der Drang
dazu da war. Der übermächtige Wille zu sein, schaffte
Energie, und aus Energie wurde Materie. Teile der Materie
schafften es sogar, ein Bewusstsein zu entwickeln. Ist das
nicht ein Wunder? Warum brauchen wir heute noch den
Glauben an einen großen Erschaffer, der uns Aufgaben gibt
und uns Prüfungen unterzieht? Haben wir vielleicht so eine
Angst davor, selbst die Verantwortung zu übernehmen? |
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Maik O., 26 |
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ist er auch nicht. wenn das
so wäre, würd ich ja an ihn glauben. diese welt existiert
ohne gott, ob man das nun gut oder schlecht findet. |
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Nadine, 27 |
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aber ich bin auf der Suche!
Manchmal und in der letzten Zeit verstärkt, scheint er
aber nach mir zu rufen. Sicherlich hört sich das
merkwürdig an, aber ich habe mich auf die Suche gemacht...
Kirchen üben eine magische Anziehung auf mich aus und es
war mir ein Bedürfnis heute Abend den Computer
einzuschalten und "Gott" als Suchwort einzugeben.
Vielleicht suche ich auch nicht speziell nach Gott,
sondern nach unserer Aufgabe hier; nach meiner Aufgabe
hier. Und ich habe Gott bereits im Herzen, ich bin nur
noch nicht in der Lage ihn richtig zu hören. Das Seltsame
ist, dass ich kein negatives Erlebnis hatte, das mich auf
die Suche nach Gott geschickt hat. Meistens ist es ja so,
dass Menschen krank werden oder jemanden verlieren, aber
mein Leben läuft in absolut geregelten Bahnen. Aber genau
das könnte ja der Grund sein, dass mein inneres die
Möglichkeit sieht zu suchen. Das einzige, was mir aber auf
meinem Weg nicht hilft ist "Jesus" denn das/er spielt für
mich keine Rolle. Genau dort sehe ich nun mein Problem: Es
wird geraten, die Bibel zu lesen um Gott zu finden. Aber
ich möchte keine Geschichten über Jesus, seine Freunde und
seine Feinde lesen um Gott zu finden. Denn die Leute in
der Bibel, die gibt es heute auch noch... Nur Schade, dass
die Kirche Gott ebenfalls über Jesus und die Bibel
definiert. Das wäre so, als ob meine Eltern nur durch mich
bestehen und das ist sicherlich nicht so. Die Kirche und
besonders der Papst!! sollten Gott als einzelnen dem Volk
vorstellen; als einen "Vater" der versucht, seine Kinder
so gut es geht zu leiten ohne die selbst aufgestellten
Regeln der Kirche (homosexuelle Ehe z.B.), die ein "Vater"
seinen Kindern sicherlich verzeiht. |
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Anonym, männlich, 21 |
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vielleicht wird er mir
begegnen. |
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Flagg Randall, 20 |
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weil ich stets "Warum?"
fragte - und mich nicht mit halbherzigen Antworten
zufrieden gab. Eine auch unschöne Antwort auf die ich mich
verlassen kann ist mehr wert als eine schöne Phrase. Ich
akzeptiere eher ein "ich weiss es nicht" als ein "'Gott'
macht". Weniger Antworten zu haben macht mich den Christen
gegenüber allerdings nicht "dümmer", kann ICH mich
schliesslich auf mein Weltbild verlassen - also lieber
eine Sicherheitsleine als Gottvertrauen. Fast kein
christlicher Standpunkt kann auch nach dem ersten "Warum?"
bestehen ohne sich in unbewiesene, völlig
unwahrscheinliche Aussagen zu flüchten. So soll ich mein
Leben leben? Nein danke, Ehrlichkeit gegenüber mir und der
Wahrheit ist mir wichtiger als ein schöngeredetes Leben. |
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Mike Kay |
... weil ich mein
eigenes Leben suchen wollte. Ich habe schließlich gesucht
was ich wirklich finden wollte und gefunden was ich immer
gesucht habe. Gott. Aber nur weil ich gesucht habe. Warum
ich gesucht habe? Weil es naiv wäre zu glauben, die 70
oder 80 Jahre hier wären der Sinn des Seins.
Ich hatte einen relativ schweren Unfall und musste anfangs
mit Rollstuhl und später mit Krücken weiterkommen. In
diesen Wochen hab ich mich darauf konzentriert, möglichst
bequem über die Runden zu kommen. Das ging teilweise ganz
gut und ich verstand nicht wieso ich Übungen machen sollte
um die Schonhaltung zu korrigieren. Ich habe mich an den
Zustand gewöhnt. Dass ich mich aber vorbereiten sollte für
das gesunde "wahre" Leben, das scheinbar noch so weit weg
war, hab ich Gott sei Dank begriffen.
Wer wirklich annimmt, dass die paar Jahre in denen wir
hier rumkrebsen, der Sinn des Seins bedeutet, ist
beneidenswert ignorant. Aber ich glaube die wenigsten
denken wirklich so. Wer nicht per se an "Gott glaubt" (was
immer das auch heißt), glaubt an das Leben, die
Mitmenschen, die Liebe, das Schöne, das Gute usw., also
Gott bzw. Heiliger Geist, also positive, "richtige"
Einstellung. Vielleicht muss man sich abheben,
differenzieren, um wahrgenommen zu werden aber im Grunde
lebt keiner um Hass und Gewalt zu säen, sondern um Liebe
und Leben zu ernten.
Und wenn das nun mal so ist, dann kann man sich damit
begnügen, "nett" zu leben und keinem Böses zu wünschen.
Das allein reicht womöglich schon um den Test zu bestehen.
Aber, unvorstellbar in unserm egalitären
Gleichmachersystem, es gibt andere die mehr wollen, dafür
was tun und das dann auch erreichen. Wer Gott findet dem
geht's besser. Gott hilft einem aus den zigtausend
einfacheren Wegen, den zu wählen, der rückblickend der
beste ist. Man kann die Uhr ja nicht mehr zurückstellen
und von vorn beginnen, sondern man muss so entscheiden,
dass man keine Entscheidung bereut - denn rückgängig
machen zählt nicht.
Es gibt Leute die ärgern sich wenn's regnet und sie den
Regenschirm vergessen haben. Um wieviel mehr werden wir
uns ärgern, wenn wir am Ende des Tages feststellen, dass
wir vergessen haben Gott zu suchen? |
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Anonym, männlich, 26 |
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aber ich glaube trotzdem an
ihn. Ich mache dies aber nicht abhängig von einer
Kirchenmitgliedschaft. |
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Martin Erren, 33 |
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...oder vielleicht doch? Wer
weiß, wie Gott aussieht? Es ist schon manch' rosa
Kaninchen durch meine Träume gehoppelt. Mag sein, dass es
Gott war. Was geht's mich an? Bin weder bestechlich noch
erpressbar durch Jenseitsvorstellungen. Bin nicht bereit,
mich schlecht oder schuldig zu fühlen. |
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Mike |
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wie könnte dieses
menschliche Konstrukt auch! |
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Anonym, männlich, 49 |
...wenn ich als Tourist oder
Gast in eine christliche Gemeinde komme, aber keiner nimmt
Notiz, niemand fragt, wer sind Sie, wo kommen Sie her,
schön das Sie den Weg in unsere Gemeinde gefunden haben.
...wenn ich auf Geistliche - unabhängig von der Konfession
- treffe, für die ein Pharisäerleben wichtiger scheint als
authentisch zu leben, in wirklicher Nachfolge Jesu.
... wenn ich auf ausländische Gemeinden in Deutschland
stoße, vor allem orthodoxe Gemeinden, die nur so von
Nationalismus strotzen. War Jesus ein Nationalist? Ich
habe etwas im Evangelium überlesen?
... wenn ich feststellen muß, daß oft Ökumene mit
Gleichmacherei verwechselt wird, wenn die Einheit in der
Vielfalt zwar gesagt aber niemals gelebt werden will. Auch
hier ist Egoismus am Platz, der nicht nur in der
Gesellschaft, sondern auch in der irdischen Kirche Platz
nimmt.
Trotzdem glaube ich an einen Gott, der wirkt wie er will,
dessen Wirken vielleicht für mein Leben keine Bedeutung
hat, weil eben tausend Jahre für Gott sind wie ein Tag,
und ein Tag wie tausend Jahre sind. Ein lieber Gruß an
Euch alle, die Ihr hier liest. |
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Anonym, männlich, 17 |
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Nein, ganz sicher nicht, aber
wenn es ihn wirklich gibt, dann soll er mal kommen. Bisher
hab ich dieses angebliche Wesen halt noch nie gesehen. |
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Anonym, männlich, 20 |
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...weder jetzt noch in
einem früheren Leben. Und wird sich mir auch nie
entgegenstellen. |
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Norman Thomas, 23 |
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...wie kann er das auch wenn
es "ihn" nicht gibt. |
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Anonym, männlich, 30 |
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Selbst wenn mir ein Wesen
erscheinen würde, was sich als "Gott" vorstellt, so kann
es dennoch lügen. |
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Anonym, männlich, 43 |
...genau so ist das! Gott
begegnet Menschen nicht.
Menschen suchen zwar die Begegnung
mit Gott aber sie finden ihn nicht. Das Gebet ist eine
kommunikative Einbahnstrasse, das im Zweifel nicht hilft.
(Nicht umsonst sagt der Volksmund: Hilf dir selbst, so
hilft dir Gott! Wenn ich mir aber selbst helfen muss, dann
brauche ich Gott nicht. Er ist ein Überflüssiges
Interpretationsmuster, das meine Leistung dann ihm
zuschiebt!)
Begegnung mit Gott ist
retrospektive Interpretation von Leben, nicht reales
Ereignis. Im Gegensatz dazu verspricht die Bildsprache der
Bibel aber anderes. Daran zerbricht der Glaube schließlich
bei Menschen, die wirklich Gott suchen und sich von ihm
Hilfe erwarten, wenn nicht glückliche äußere Umstände
hinzutreten, die Leben in entsprechender Weise auflösen.
Geschieht dies nicht, bleibt
gerade bei Menschen die auf Gott vertraut haben nur
Ent-täuschung zurück. Ent-Täuschung im doppelten Wortsinn,
nämlich reale Enttäuschung sich auf etwas verlassen zu
haben, von dem man "alleingelassen" worden ist. Und
Ent-täuschung i.S. sich einstellender Einsicht, durch die
Verkündigung der Kirche(n) und die Texte der Bibel
"getäuscht" worden zu sein.
Die nur "mittelbare"
Gotteserfahrung zerbricht genau hieran. U.a. deshalb, weil
die Menschen heute, sich in Anbetracht des Bewusstseins
ihrer Endlichkeit und der ungewissen Aussicht eines Lebens
nach dem Tode, sich nicht mehr einfach auf eine
Jenseitigkeit mehr verweisen lassen. Gerade Menschen, die
auch eine gute wissenschaftliche Grundbildung haben,
nehmen nur zu deutlich wahr, dass deutlich mehr objektive
naturwissenschaftlich/medizinische Fakten dafür sprechen,
dass mit dem Eintritt des Todes die eigene Existenz endet.
Mit dem scheitern der eigenen, individuellen
Erlösungshoffnungen in diesem Leben, eben
höchstwahrscheinlich jede Erlösungshoffnung stirbt.
Begegnung Gottes "im Scheitern"
der eigenen Lebenshoffnungen, gerade dann, wenn sich diese
an den gegenwärtigen Konzepten individuellen Glücks und "standard
Lebensbiographien" orientieren kann nicht mehr
retrospektiv als Gottesbegegnung und "Fügung" Gottes
gesehen werden, wie das noch frühere Generationen taten,
deren "Glaubensbild" eben nicht radikal durch die Frage ob
Gott überhaupt real existiert und es nach diesem Leben
noch irgend etwas gibt, noch nicht in Frage gestellt war.
Das Zerbrechen "mittelbarer" Gotteserfahrung, im Scheitern
individueller Erlösungshoffnung im Hier und Jetzt, bedingt
nicht, wie früher eine Deutung als Gottesbegegnung im
Widerspruch Gottes zu den eigenen Hoffnungen und
Erwartungen, sondern als subjektiven "Beweises" des
Verdachtmoments, Gott sei nur Konstrukt. Bestenfalls
bleibt noch ein religiöses Streit- und Hassverhältnis,
gemischt mit resignativen Zweifelns, ohne dass man Gott im
atheistischen Sinn tatsächlich "los" werden würde. |
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Barbara Koch, 52 |
vor einiger Zeit habe
ich hier schon einmal gepostet und auch eine nette
Rückmeldung bekommen.
Es gibt aber einen Anlass, mich hier noch einmal zu
äußern. Der Priester der hier ansässigen katholischen
Gemeinde, mit dem ich manchmal nett plausche (über das
Wetter), konnte seine Neugier nicht mehr bezähmen und
fragte mich, ob ich der Kirche mittlerweile verziehen
hätte. Ich antwortete, da gäbe es nichts zu verzeihen,
denn wenn man glaubt die Lebensgrundlagen einer
Religionsgemeinschaft für sein Leben zu benötigen, so soll
man daran glauben. Er gab nun nochmal ein Statement für
einen auferstandenen Christus und das Leben nach dem Tode
ab.
Nach dem Gespräch wurde mir wieder bewußt, wieviel Ballast
ich abgeworfen habe, indem mir einfach bewußt wurde, daß
ein seriöser Gott, wenn er denn existiert, einfach nicht
in seine Schöpfung eingreift. Dann erst kann man sich
selbst und die Menschen in die Pflicht nehmen, das Beste
aus dieser Welt zu machen. Wozu auch ein Leben nach dem
Tode? Ist das die Tröstung für ein selbsterschaffenes
Jammertal? Muß man aus JvN den auferstandenen Christus
machen und die Micky-Maus-Effekte seines Lebens
(angebliche Wunder) stets herausstreichen? Genügt es nicht
zu wissen, daß er ein außergewöhnlicher Mensch war, der
uns im besten Sinne reich beschenkt hat? Wozu noch das
Brimborium um Jungfrauengeburt und Auferstehung? Wenn ich
mich jetzt bemühe, mein Leben so zu leben, wie es für mich
bestimmt ist, niemandem etwas antue, was ich mir selbst
nicht für mich wünsche und Gottes Schöpfung achte und
behüte ist die Erde für mich kein Jammertal. Dann ziehe
ich hier meine Spur, mein Körper spendet in seinem Verfall
neues Leben und ich benötige weder Auferstehung noch
Wiedergeburt etc. |
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Anonym, weiblich, 49 |
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er ist in mir, denn alles
was ich bin ist von Gott, er ist vollkommen und deshalb
bin auch ich vollkommen, denn ich bin ein Teil seiner
vollkommenen Schöpfung! |
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Caren Müller, 36 |
Hallo,
ich bin seit kleinster Kindheit an schon ungläubig und
habe hierüber auch mit meinem Religionslehrer viele viele
Diskussionen geführt. Er sagte immer: "Es kommt der Tag,
an dem wirst Du glauben." Dieser ist bis heute, im Alter
von 36 Jahren, jedenfalls noch nicht gekommen. Ich habe
aber immer wieder von Menschen gehört, dass ich mich sehr
viel christlicher, menschlicher, sozialer und toleranter
verhalten würde, als viele, die sich Christ auf die Stirn
geschrieben haben. Unser Sohn ist fast 9 Jahre alt. Er
kennt meine Haltung. Und trotzdem ist er getauft. Er soll
auch die christliche Seite kennenlernen.
Ich bin schon erstaunt, wieviele Menschen heute noch, im
Zeitalter der Aufklärung, glauben. Ich sehe alles eher
nüchtern und sage: Die Urbevölkerung hat -daher auch der
Glaube an verschiedene Götter- einfach versucht, die
ungeklärten Fragen von Herkunft, Himmelserscheinungen etc.
zu erklären. Es gab weder Fernsehen, noch
Nachrichtensender, kein Radio, keine Kamera etc.. Die
Bibel ist nicht von einem Menschen geschrieben worden und
man bediente sich durch die Jahrhunderte der
Mundpropaganda. Daher muss man alles aus der Dinstanz
eigentlich betrachten und das sage ich auch meinem Sohn,
wie auch mein Religionslehrer schon sagte (evangelisch):
Man darf die Bibel nicht wörtlich nehmen. Bestes Beispiel
hierfür ist doch das uralte Kinderspiel "Stille Post".
Mein Motto ist: "Jeder ist für sein Leben selbst
verantwortlich." Immer wieder ist der Glaube auch
missbraucht worden, siehe aktuell von Bush & Co.. Ich
möchte nicht bestreiten, dass es Jesus gegeben hat. Das
mag durchaus sein. Aber "ich glaube nur, was ich sehe".
Habe ich für irgendetwas keine Erklärung, dann lasse ich
dies offen.
Ich gehe aber auch gerne in die Kirche und setze mich auch
damit auseinander. Ferner habe ich angefangen, die Bibel,
die ich als Hundertwasser-Ausgabe besitze zu lesen. Denn
ich möchte ja auch wissen, was ich kritisiere. |
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Verena, 15 |
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ich weiß, dass ich noch sehr
jung bin, deshalb wird mich wahrscheinlich auch niemand
richtig ernst nehmen, wenn ich meine meinung äußere. aber
mein problem ist, dass ich so selten die gelegenheit habe
zu begründen warum ich nicht mehr an gott glaube. früher
war ich davon überzeugt, dass es etwas gibt, das für die
menschen da ist, naja was heißt früher, das war noch vor
zwei jahren. als mein vater an krebs erkrankte, dachte ich
noch, sowas passiert halt, aber es passierten immer mehr
dinge, die mich an gottes kraft zweifeln ließen. mein
bester freund brachte sich um, das war wie ein schlag ins
gesicht für mich, er war der liebste und aufmerksamste
mensch den ich kannte, ich fühle mich noch heute
verantwortlich für seinen tod. es dauerte nicht lange bis
der nächste Schicksalsschlag eintraf. ich erfuhr, dass
meine oma an alzheimer erkrankt war und sie nicht mehr
lange zu leben hatte. obwohl mich das wirklich traf, war
mir klar, dass soetwas passierte, gerade in diesem alter.
es ging mir von zeit zu zeit schlechter und das geht es
mir immer noch. ich frage mich warum gott nichts tut,
warum er es zu lässt, dass so viel leid auf einer person
lastet und auf einer anderen gar nicht. |
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Wolfgang Bertges, 47 |
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Zu dieser Überschrift fällt
mir als erstes nur eine Frage ein: Ist Gott ein Wesen,
dass für sich tatsächlich existent ist, oder ist Gott das
Produkt der menschlichen Vorstellung? |
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David Hildebrandt, 16 |
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weil, ich habe ihn noch nie
gesehen und es gibt auch keine Beweise das es ihn gibt. |
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